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Lassen sich ukrainische Menschen dazu herbei, Landsleute mit Panzern zu töten?

Es ist wieder einmal so weit. Panzer rollen. Menschen stellen sich ihnen todesmutig in den Weg.

Was geht in den Menschen vor, welche im Panzer hocken? Sind sie hirngewaschene Robots und geben Gas oder besinnen sie sich darauf, dass sie Menschen sind, halten an, steigen aus und peilen die wahre Lage Aug‘ in Auge?

thom ram 19.03.2014

Luckyhans rapportiert:

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Daß die Faschisten in Kiew durchaus versuchen, ihrem Namen und ihren geäußerten Überzeugungen („schlagt die Russen, Deutschen und Juden“) Nachdruck zu verleihen, zeigen die Aufnahmen, welche vorgestern im Donez-Becken (russisch Donbass) gemacht wurden, wo eine ukrainische Panzereinheit sich mit Gewalt gegen Zivilisten durchgesetzt hat, nachdem den Kommandeur mit den Leuten nicht klarkam und eine andere Militäreinheit zu seiner Unterstützung anforderte.
Die Panzer rollten dann einfach weiter, obwohl sich mutige Leute ihnen in den Weg stellten – angeblich fuhren sie zu einer Übung.
Danach versuchte einer der aufgebrachten Leute, den Kommandeur der Hilfseinheit in seinem Auto zur Rede zu stellen, wieso er, der doch einen Eid auf den Dienst am ukrainischen Volk geleistet hat, GEGEN dieses Volk gemäß den rechtlich nicht wirksamen Befehlen einer Putschistenregierung vorgeht – worauf dieser natürlich nur beschämt schweigen kann…

Man braucht kein russisch zu können, um diese kurze Filmsequenz zu verstehen:

http://www.youtube.com/watch?v=lTj1tE-iJNY

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Dank an Luckyhans

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5 Kommentare

  1. ewald1952 sagt:

    Hat dies auf Der Geist der Wahrheit.. rebloggt und kommentierte:
    Wahnsinn !

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  2. Reiner Ernst sagt:

    War selbst Panzerfahrer in einer Gebirgs-Division (als W18).
    Damals – Ende der Sechziger Jahre – war Befehl und Gehorsam in der eigenen Hirn-Hierarchie noch ganz weit oben angesiedelt – und nicht diskussionsfähig.
    Vermutlich überwiegt im K-Fall die Überlegung: DU oder ICH. Da brennen mit Sicherheit etliche „Human-Sicherungen“ durch. Ich möchte da weder für mich noch andere „die Hand ins Feuer“ legen.
    Kannte hier in Achtzigern etliche Jugos, die befreundet waren – und als sich auf dem Balkan der Konflikt ausweitete – waren sie plötzlich „Feinde bis aufs Blut“. Man kann es als Außenstehender nicht nachvollziehen. Total veränderte Menschen! – Ich behaupte „nichts ist unmöglich“.

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  3. luckyhans sagt:

    @ RE:

    Ja, das „DU oder ICH“ ist wohl das Schlimmste an allen Kriegen, weil NUR SO die Menschen wirklich dazu gebracht werden können, sich gegenseitig zu töten. Solange man in einer mehr oder weniger sicheren Stellung hockt, kann man leicht stets ein wenig höher halten als nötig, ohne daß einem etwas passieren kann. Erst wenn es „hart auf hart“ kommt, läßt der Selbsterhaltungstrieb die ethisch-moralischen Schranken fallen…

    Deshalb:
    Jeder Krieg ist ein Gewaltverbrechen – jeder Kriegsantreiber, ob Politiker, Journalist, Künstler oder was auch immer, ist ein Verbrecher.
    Jeder, der den Marsch in einen Krieg oder Handlungen im Krieg befiehlt, ist ein Gewaltverbrecher – jawoll meine Herren Offiziere – sie alle, denn Krieg ist keine Übung oder Planspiel – es ist bitterer Ernst.
    Und daß durch Gewalt und Krieg sowas wie ein Frieden geschaffen werden soll, ist reine Propaganda – die Praxis in allen Ländern zeigt dies überdeutlich.
    Also: Augen auf! Hinsehen! Erkennen!

    P.S. Die „kleinen“ ausführenden Soldaten, sofern sie sich das nicht selbst ausgesucht haben Soldat zu sein, würde ich nicht Verbrecher nennen – sie werden zwar per „du oder ich“ zum Töten anderer Menschen mißbraucht, haben daran aber den geringsten Anteil an Verantwortung.

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  4. Petra von Haldem sagt:

    @Reiner Ernst

    zuerst einmal große Hochachtung vor dem von Dir gewählten Namen. 🙂

    ich bedanke mich sehr für diesen Beitrag von Dir, da er eine relativ selten beachtete Tatsache beleuchtet:
    nämlich die des Berufs- (Berufung) und des Privat- Menschen.

    Es ist archaisch im Menschen veranlagt, dass er die „Seinen“ beschützen will….
    und das nutzt die Kabale halt für ihre Interessen aus.
    Und es ist ein langer langer Weg bis das im einzelnen Menschen erkannt werden kann.

    *Damals – Ende der Sechziger Jahre – war Befehl und Gehorsam in der eigenen Hirn-Hierarchie noch ganz weit oben angesiedelt – und nicht diskussionsfähig.*
    Für diesen Satz besonderen Dank, da auch da sichtbar wird, wie mit eigentlich „edlen Seelenseiten“ Schindluder getrieben wird.

    Gut, dass jetzt Licht in die Geschichte kommt!

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  5. Iwonn sagt:

    @petra @reiner ernst

    recht habts.. ein jeder muss über den eigenen schatten springen und aufhören wie ein robo zu funktionieren! aber die „zeit“ drängt?! wir haben wohl keine jahrzehnte mehr..!?.. gott lass geist darnieder regnen!

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