bumi bahagia / Glückliche Erde

Der Mensch verändert diesen Planeten – seit er hier lebt.
Zuerst war ein integraler Teil der Natur und hatte seinen Platz im Gleichgewicht der Lebewesen gefunden – das war die Zeit der Sammler und Jäger.
Und zwar in genau dieser Reihenfolge, denn nach allen Kriterien der Biologie ist der gesamte menschliche Verdauungskanal in Aufbau, Länge und Milieu vorwiegend zur Verarbeitung von Früchten, Gemüsen, Nüssen und Wurzeln geeignet – Fleisch ist da nur als Notnahrung im Winter vorgesehen (ja, ich weiß, jetzt kommen wieder die Eskimos – es geht natürlich je nach dem örtlichen Nahrungsangebot, und Ausnahmen bestätigen die Regel – hier reden wir die Mehrzahl der Menschen!), Milch nur im Säuglingsalter.

Sein Umgang mit der Natur war ein ursprünglicher, er lebte in Symbiose mit allen anderen Pflanzen und Tieren, sein Naturverbrauch war unbedeutend. Das Festland war fast vollständig mit Wald bedeckt (auch die Sahara!), die Meere voller Leben.

Um seine Überlebenschancen zu erhöhen, begann der Mensch, einige Tierarten zu domestizieren – auch waren feste Hütten besser geeignet, ein von den Tierzügen unabhängigeres, stabileres Leben zu führen – also wurde der Mensch allmählich zum Pflanzer und Tierhalter. Er rodete einige Bereiche des Waldes, um Platz für Felder, Wiesen und Weiden zu bekommen – das Holz benutzte er zum Hausbau – das waren die ersten wesentlichen Eingriffe in die Natur – aufgrund der geringen Anzahl an Menschen jedoch insgesamt noch unbedeutend.

Dies änderte sich erst mit dem Ausleben des Fernwehs, als nach und nach ausgedehnte Waldgebiete dem Schiffbau zum Opfer fielen (Nordafrika, Naher Osten, auch Nordeuropa) – hier gab es dann in der Folge, da wohl niemand an eine Wiederaufforstung dachte („ist ja genug noch da“), die ersten signifikanten Folgen:

Bodenerosion, Klimaveränderungen. Und wer einige Werke von Viktor Schauberger gelesen hat, weiß mehr über die eminent wichtige Rolle, die der Wald für den Wasserhaushalt des Planeten spielt.
Und das Wasser ist bei ihm „das Blut von Mutter Erde“ – es ist unsere Ignoranz, die versucht, diesen wichtigen Naturstoff auf eine einfache chemische Formel zu reduzieren – wir haben uns nie ausführlicher mit dem Wasser befaßt – im Gegenteil, die das über die wissenschaftlich vorgegebenen Grenzen hinaus versucht haben, wurden angefeindet und lächerlich gemacht.

Viktor Schaubergers Bücher „Das Wesen des Wassers“ und „Unsere sinnlose Arbeit“ sind jedem wachen Menschen ans Herz zu legen, ebenso wie Olof Alexanderssons „Lebendes Wasser“ und Callum Coats „Naturenergien verstehen und nutzen“ – denn ohne mehr Verständnis in diesen Fragen wird künftig vieles nur schwer zu akzeptieren sein.

Wir sehen hier bereits das Grundübel unseres Naturverbrauches – da wir uns für „die Krone der Schöpfung“, für „die Herren der Natur“ halten, denken wir gar nicht daran, der Natur das alles zurückzugeben, was wir ihr für unsere selbstherrliche Existenz entziehen.
So bleibt von Anfang an die Aufforstung nur den wirtschaftlichen Interessen des Menschen vorbehalten: als mit der Industrialisierung immer mehr Brennstoff benötigt wurde, wurden die für die Holzkohleproduktion abgeholzten natürlichen Mischwälder durch schnell nachwachsende Nadelhölzer in weitgehender Monokultur wiederaufgeforstet – daher die „Erfolge“ des Borkenkäfers in unseren heutigen Wäldern.

Niemand nahm und nimmt bis heute die Natur als einen Wert an sich wahr!

Wir alle sind aber von der Natur und ihrer Gesundheit abhängig – wer sonst sollte die vielen mehr oder weniger giftigen Abgase und Abwässer unseres „schönen Lebens“ denn sonst „verarbeiten“, nachdem wir notdürftig in dem uns ausreichend erscheinenden Maße die schlimmsten Gifte darin etwas reduziert haben – wer legt denn heutzutage die sog. „zulässigen Grenzwerte“ fest? Ausgehend von welchen tiefgehenden Studien über die Langzeitwirkung dieser Stoffe in der Natur? Unser Egoismus ist auch da grenzenlos.

Die Natur und der Naturverbrauch haben bis heute keinerlei Eingang in die menschliche sog. Wirtschaftswissenschaft gefunden – jeglicher Naturverbrauch wird ausschließlich nach den zur Erlangung der jeweiligen Ressource erforderlichen Kosten bewertet – daß jeweils ein Stück Natur zerstört wird, spielt überhaupt keine Rolle!

Es wird nicht einmal in Erwägung gezogen, dies zu berücksichtigen – fragen Sie jeden Ökonomen/BWLer/VWLer. Ausschließlich da, wo wirtschaftliche Interessen einen „Ersatz“ der verbrauchten Naturressource wünschenswert machen, wird aufgeforstet oder ein wenig Nachhaltigkeit, meist nur als feigenblättrige Show-Vorstellung, vorgespielt – es fehlen die wirtschaftlichen Zwänge, die Natur und ihr Wohlergehen als Wirtschaftsfaktor anzuerkennen – sie wird gnadenlos privatisiert und ausgebeutet.

Wer sich unseren Umgang mit der Natur und ihren Reichtümern, die der gesamten Menschheit gehören und nicht nur ein paar internationalen Großkonzernen, welche diese dank ihrer Finanzmacht ausbeuten, einmal genauer ansieht, der erfährt mit Schrecken, wie hemmungslos wir vorgehen können, wenn wir einen voraussichtlichen Geld-Gewinn errechnen – ob es das „Fracking“ genannte Vergiften unseres Grundwassers ist, oder die Verarbeitung der sog. Ölsande in Kanada, oder die sog. „friedliche Nutzung der Atomkraft“, oder der im Pazifik treibende Plastik-Kontinent – es werden völlig ungestraft ungeheure Wunden in die Natur gerissen, ohne daß auch nur im entferntesten an eine Wiederherstellung der natürlichen Verhältnisse gedacht wird – „bringt ja kein Geld“.

Was nützt uns „mehr Geld“, wenn wir hier beschleunigt die Lebensgrundlagen der gesamten Menschheit zerstören? Geld kann man nicht essen oder trinken.

Wir machen uns (angeblich) Sorgen um einen „Klimawandel“ – ohne die wahren Ursachen erforscht zu haben, ohne das bereits vorhandene Wissen auf diesem Gebiet überhaupt zur Kenntnis nehmen zu wollen – siehe Schauberger – wo sind die Forschungsprogramme, die sich mit der wahren Natur des Wassers befassen? Aber Milliarden für den Ausgleich der mittels Derivaten selbst herbeigeführten Verluste der Banken – das „haben wir“.

Wer braucht denn Banken, wenn es an das menschliche Überleben geht?

Sicherlich wird Mutter Erde, ein Organismus nicht erst seit der „Gaia-Theorie“ eines James Lovelock, einen Weg finden, sich von dieser Infektion durch den heute eben nicht mehr denkenden Menschen zu befreien – erste Anzeichen sind ja bereits spürbar.
Wir können aber sicher sein, daß in einem neuen natürlichen Gleichgewicht, welches aus den durch uns veränderten Verhältnissen entstehen wird, für DIESE Menschheit kein Platz mehr vorgesehen sein wird.

Wir können uns nun fragen, ob wir die Dinge so laufen lassen wollen („man kann ja eh nix machen“) oder ob wir uns ändern wollen – denn dies ist der einzige Weg, die letzte Chance auf Weiterleben: daß jeder Mensch sein persönliches Leben verantwortungsvoll gestaltet – unter Berücksichtigung der Dinge, die wirklich wichtig sind im Leben – und das sind keinesfalls Geld oder industriell erzeugte, chemisch verseuchte „billige“ Magenfüllmittel.

Und es sage später niemand, er habe dies nicht gewußt – hier steht es geschrieben: irgendwann wir es zu spät sein – dies ist der letzte Weckruf!

Quellen:

1. die im Text genannten Bücher

2. http://www.wellnessverband.de/infodienste/beitraege/050509_fleisch.php

3. Beiträge des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages zu den Themen „Geo-Engineering“, „Überfischung“, „Nachhaltigkeit“ u.a.

4. http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/06/22/keine-ruckkehr-des-waldes/

5. http://www.propagandafront.de/1170780/erderwarmung-widerlegt-nasa-studie-bestatigt-dass-co2-die-atmosphare-in-wirklichkeit-abkuhlt.html

6. http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/moores-law-das-leben-auf-der-erdeist.html

7. http://www.kent-depesche.com/archiv/baummann.html

8. http://www.gmx.net/themen/wissen/klima/28aa1js-wasservorraeteschuetzen-sparen#.A1000146

9. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/05/sprengstoff-spuren-in-obst-und-gemuese-entdeckt/

10. http://www.nexus-magazin.de/downloads – dort der Beitrag „Wo die Wüste lächelt“ als pdf

11. http://www.oxfam.de/informieren/wirtschaft-und-menschenrechte

12. http://idw-online.de/pages/de/news?print=1&id=372681

13. http://www.foeeurope.org/GMOs/Who_Benefits/FULL_REPORT_FINAL_FEB08.pdf

und viele viele andere… wenn man nur will.


6 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    *Niemand nahm und nimmt bis heute die Natur als einen Wert an sich wahr!*
    Fett gedruckt oben im Beitrag.
    Gedanken, Worte sind Taten.

    Ziemlich undifferenziert diese Aussage und gelogen.
    In diesem Falle, schon allein um der Erde Willen sage ich hier:

    Ich bin Niemand.

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  2. stonebridge sagt:

    Ich liebe diesen Track, liebe Niemand, Niemand Niemand……… 🙂

    Der Satz flog mir auch gleich ins Aug.

    Diese WIR Aufsätze sind psychologisch sicher nicht ganz astrein. 😉

    Namaste

    Tula

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  3. Vollidiot sagt:

    Pet
    Wer den reduzierten Blick gelegentlich weiten kann, mir gelingt gelegentlich aus der Schlüssellochperspektive auszubrechen – das war nicht immer so – schrubbe so was , wie oben, wohl nicht.
    Geht in Richtung Kees: „heute nicht mehr denkenden Menschen“ und „wer braucht den Banken…“ und „dies ist der letzte Weckruf“.

    Wir brauchen Banken – damit wir überhaupt mall anfangen zu denken.
    Der letzte Weckruf?
    Was juckt die Erde die Zeit.
    Wenn die TNA (Trockennasenaffen) einmal denken werden (wenn das Jahrhundert der Flachbildschirme vorbei ist – vielleicht), also das, was das Wort andeuten will, dann werden diese Art Weckrufe sich selbst in Luft auflösen.
    Ich denke (!), das o.g. ist im Sinne des von den Brüdern des Schattens geschaffenen Antagonismus, zu flach und verstimmend, weil die Absicht spürbar.

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  4. Petra von Haldem sagt:

    Mir geht es um die Anerkennung der laufenden Veränderungen zur Aufklarung hin,
    sekündlich, minütlich, stündlich, täglich, wöchtlich, monatlich, ja, sogar jährlich!

    Das wäre zu belobhudeln, hier, weniger das Ehreerweisen den Allesfalschmachern.

    Solange ich den anderen nicht sehen kann in seinem Richtigmachen, ist alles für die Katz.
    Der Artikelschreiber hat für sich alles richtig gemacht.
    Ich gebe meinen Senf dazu. hab `ne neue Tube………
    Und mache auch alles richtig.
    Wie wärs mit: Alles richtig so!!
    Statt ewig und immer: alles falsch, alles falsch……(das hätten SIE gerne)

    Blickwechsel, sozusagen.

    Alexander Wagandt ist mir da ein großer Mitstreiter uffm Planeten, da kannst was apguggen.
    Habe fertich.

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  5. luckyhans sagt:

    @ alle KommentatorInnen:

    Die kritischen Hinweise nehme ich zur Kenntnis – es sind bewußt einige Formulierungen etwas „spitz“ gewählt – es kann jeder, der sich angesprochen fühlt, auch mal überlegen, warum dies wohl so ist.

    Das „Wir“ wurde bedacht gewählt, um das „Teile und Herrsche“ schon mal auszuschließen – alle Probleme können bekanntlich nur gemeinsam gelöst werden, und da ist ein „ich“ und „ihr“ nicht eben hilfreich.

    Auch denke ich, daß jeder, der sich schon „weiter“ sieht als der Blickwinkel des Artikels, durchaus auch eine/n „andere/n“ an die Hand nehmen kann und mit ihm/r darüber reden darf…

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  6. […] gibt in der Wirklichkeit nichts rein Digitales – in der Natur ist alles analog und kontinuierlich, das heißt, es ist alles EIN einziger großer Vorgang, und wenn wir davon […]

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