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Joshuas Worte nach dem Evangelisten Thomas 5/10

Verse 48 – 60

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(48) Jesus sprach: „Wenn zwei miteinander Frieden schließen in diesem

einen Hause, werden sie zum Berg sagen: Bewege dich fort, und er wird

sich fortbewegen.“

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(49) Jesus sprach: „Selig sind die Einsamen [μοναχός] und Auserwählten,

denn ihr werdet das Königreich finden, da ihr daraus seid und dorthin

zurückkehren werdet.“

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(50) Jesus sprach: „Wenn sie zu euch sagen: ‚Woher kamt ihr?’, sagt zu

ihnen: ‚Wir kamen aus dem Licht, wo das Licht aus sich selbst entstand und

sich begründete, und sich in ihrem Bild offenbarte.’

Wenn sie zu euch sagen: ‚Wer seid ihr?’, sagt: ‚Wir sind seine Söhne, und

wir sind die Auserwählten des lebendigen Vaters.’

Wenn sie euch fragen: ‚Welches ist das Zeichen eures Vaters in euch?’, sagt

zu ihnen: ‚Es ist Bewegung und Ruhe.’“

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(51) Seine Jünger sprachen zu ihm: „Wann wird die Ruhe der Toten

eintreten, und wann wird die neue Welt kommen?“

Er sprach zu ihnen: „Was ihr erwartet, ist gekommen, aber ihr erkennt es

nicht.“

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(52) Seine Jünger sprachen zu ihm: „Vierundzwanzig Propheten sprachen in

Israel, und sie alle sprachen in dir.“

Er sprach zu ihnen: „Ihr habt den Lebendigen, der vor euch ist, ausgelassen

und habt von den Toten gesprochen.“

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(53) Seine Jünger sprachen zu ihm: „Nützt die Beschneidung oder nicht?“

Er sprach zu ihnen: „Wenn sie nützte, würde ihr Vater sie beschnitten aus

ihrer Mutter zeugen. Aber die wahre Beschneidung im Geiste hat vollen

Nutzen gehabt.“

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(54) Jesus sprach: „Selig sind die Armen, denn euer ist das Himmelreich.“

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(55) Jesus sprach: „Wer seinen Vater nicht haßt und seine Mutter, kann

nicht mein Jünger werden. Und wer seine Brüder und seine Schwestern

nicht haßt und wer nicht sein Kreuz nimmt wie ich, wird meiner nicht

würdig [ά̉ξιος] sein.“

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(56) Jesus sprach: „Wer die Welt erkannt hat, hat einen Leichnam [πτω̃μα]

gefunden; und wer einen Leichnam gefunden hat, ist der Welt überlegen.“

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(57) Jesus sprach: „Das Königreich des Vaters gleicht einem Menschen, der

eine gute Saat hatte. Sein Feind kam des nachts und säte Unkraut unter die

gute Saat. Der Mensch erlaubte ihnen nicht, das Unkraut auszureißen. Er

sprach zu ihnen: Damit ihr nicht geht, das Unkraut auszureißen, und den

Weizen mit ihm ausreißt. Denn am Tag der Ernte wird das Unkraut sichtbar

werden, und es wird ausgerissen und verbrannt werden.“

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(58) Jesus sprach: „Selig der Mensch, der gelitten hat, er hat das Leben

gefunden.“

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(59) Jesus sprach: „Gebt acht auf den Lebendigen, solange ihr lebt, damit

ihr nicht sterbt und versucht, ihn zu sehen, und nicht werdet sehen können.“

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(60) Sie sahen einen Samariter, der ein Lamm trug auf dem Weg nach

Judäa.

Er sprach zu seinen Jüngern: „Der Mann ist um das Lamm.“

Sie sprachen zu ihm: „Damit er es schlachte und esse.“

Er sprach zu ihnen: „Solange es lebt, wird er es nicht essen, sondern nur,

wenn er es geschlachtet hat und es ein Leichnam geworden ist.“

Sie sprachen: „Anders kann er es nicht tun.“

Er sprach zu ihnen: „Auch ihr, sucht einen Ort für euch zur Ruhe, damit ihr

nicht ein Leichnam werdet und gegessen.“


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