bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WISSENSCHAFT / TECHNIK / TECHNOLOGIEN / FORSCHUNG » Astronomie » Kosmos » Die Erdexpansionstheorie 7/8 Die Erdexpansion

Die Erdexpansionstheorie 7/8 Die Erdexpansion

Qelle: Metapedia

.

Die Erdexpansion

Entweder bereits zum Zeitpunkt, als das Wasser herunterregnete oder zu einem etwas späteren Zeitpunkt bewirkte die Energielieferung des Kernreaktors, daß sich das innere Gas weiter erwärmte und damit ausdehnte und deshalb stieg der Gasdruck an. Folge davon war, daß die erste Kruste an einigen Stellen aufriß. Die hierbei entstandenen Plattenformen entsprechen den Umrissen der heutigen Kontinente.

An den Rißstellen wurde das hochsteigende immer noch gesteinsbildende Erdgas vom Meerwasser sofort abgekühlt und es entstand sofort eine Art Haut, welche durch den Kühleffekt des Meerwassers sehr rasch dicker wurde. So bildete sich die zweite, die ozeanische Kruste. Unabhängig davon, wie schnell die Erde sich hierbei ausdehnte, das Kühlwasser stand zur raschen Hautbildung und Neukrustenbildung immer zur Verfügung. Hierbei ist auch anzumerken, daß die anfallende Erstarrungswärme durch das Wasser infolge Konvektion sehr schnell abgeführt werden konnte.

Bemerkenswert ist hierbei, daß weite Teile der heutigen Ozeankruste praktisch die gleiche Dicke haben. Gleiche Dicke bedeutet auch, daß sie annähernd gleichzeitig entstanden sein muß. Dies bedeutet, die Erdexpansion fand recht rasch statt. Anhand der Krustendicke und den Materialeigenschaften kann man auch ausrechnen, wie lange die Krustenbildung gedauert hat. Eine 5 km dicke Kruste entspricht etwa einer Bildungszeit bis heute von etwa 300.000 Jahren. Die Bildungszeit wächst mit dem Quadrat der Krustendicke an.

Erstes Land

Während der Erdexpansion sank die Meerestiefe immer weiter ab, da sich die Erdoberfläche vergrößerte. Bei einer bestimmten Größe war das Meer so seicht geworden, daß erstmalig die Kontinente aus den Fluten auftauchten. Es wurde das Land vom Meer getrennt (vgl. Genesis). Dies fand bei etwa 93,7% des heutigen Erddurchmessers statt, wenn man eine heutige mittlere Landerhebung von 800 m über dem Meeresspiegel zugrundelegt. Das Land war damals noch eben, es gab noch keine Berge. Erst ab diesem Zeitpunkt konnte das Landleben einsetzen.

Wie jedoch bereits die Kongo-Rinne zeigt, wuchs die Erde noch weiter bis eben zum 1,33fachen heutigen Durchmesser weiter an. Das Land erhob sich damals 2.800 m über den Meeresspiegel und die mittlere Meerestiefe lag bei nur 1.800 m. Die Kontinente waren durch Landbrücken miteinander verbunden. Auch andere Strommündungen lassen auf diese enorme Ausdehnung schließen. In der Literatur werden gar Mündungstiefen von bis zu 3.600 m unter dem heutigen Meeresspiegel genannt.

Statik

Während all dieser Prozesse steht der Gasdruck im Gleichgewicht mit dem Gewichtsdruck der jeweiligen Kruste. Jedoch nimmt die Gasdichte unterhalb der Kruste mit steigender Expansion immer mehr ab. Auch das Krustengewicht nimmt mit steigender Expansion entsprechend der Verringerung der Schwerkraft mit vergrößertem Durchmesser ab. Die Kruste muß im tieferen Bereich etwas gasdurchlässig sein, da ansonsten ihre Festigkeit nicht ausreichen würde, bei nahe Schmelztemperatur die darüberliegenden Schichten tragen zu können. Der Druckverlust beim Durchströmen des prösen Materials muß in der Größenordnung von rund 0,27 bar je Meter liegen, damit die heiße Kruste ab einer gewissen Höhe ihr eigenes Gewicht tragen kann. Sich nachfüllende Erdgas- und Erdöllagerstätten zeigen, daß offensichtlich Gas von unten nach oben durch die Kruste strömt. Auch sich ändernde Radongasmengen vor Erdbeben zeigen, daß der Gasdurchfluß besteht und anscheinend die Porosität sich so ändert, daß die Schichten nicht mehr optimal durchströmt werden und damit Belastungen auftreten, welche an der Unterseite der Kruste zu einem Materialabriß führen können. Nimmt man das Sumatrabeben von 26. Dezember 2004 als Referenz, kann man Materialabrisse in der Größenordnung von rund 30 m Mächtigkeit erahnen.

Erdalter

Das Erdalter kann noch nicht mit ausreichender Genauigkeit bestimmt werden. Es kann nur eine Größenordnung abgeschätzt werden, welche sich aus der Meereskrustendicke ableiten läßt. Hierbei muß aber berücksichtigt werden, daß die seismologischen Interpreationen zur Krustendicke nur Interpretationen von Messungen und einfließenden Modellenvorstellungen der herrschenden Geologen- und Seismologenmeinungen sind. Den hiesigen Überlegungen liegt natürlich das Gaserdemodell zugrunde, welches daher als zwingend vorausgesetzt werden muß, da es nicht anders sein kann (im Gegensatz zu „sein darf“). Des weiteren muß die Erdkrustenzusammensetzung in diese Überlegung mit einfließen in der Art, daß sie eben repräsentativ für die radioaktive Elementzusammensetzung des ursprünglichen Gasballs am Ort der Erdkrustenenstehung gewesen sein muß. Anhand dieser Erkenntnis kann in vereinfachender Weise die Elementzusammensetzung bis zum Erdzentrum gerechnet werden, wobei als Ergebnis zumindest die gesamte Wärmeentwicklung durch radioaktiven Zerfall berechenbar ist. Mit „vereinfachend“ ist hierbei gemeint, daß die internen Strömungsmechanismen des Gases vernachlässigt werden und daher eine innere Atmosphärenzusammensetzung entsprechend einer „ruhenden“ Atmosphäre und Elementsedimentation angenommen wird. Hierbei wird natürlich das bekannte Trägheitsmoment der Erde als gegebene Größe vorausgesetzt, also eine Dichteverteilung, welche dieses Trägheitsmoment wiedergibt. Des weiteren wird der „Jetztzustand“ berücksichtigt, der durch die Tageslängenänderungen der letzten 41 Jahre gekennzeichnet ist, welcher als Trägheitsmomentänderung infolge Erddurchmesseränderung interpretiert wird und daher eine hiermit einhergehende Wärmeleistung bedingt und diese Wärmeleistung nur auf radioaktiven Zerfall beruht und nicht auf aktivem Kernreaktor im Erdzentrum. Unter all diesen (schwammigen) Erwägungen und Unsicherheiten wird ein Erdalter in der Größenordnung von 1 bis 20 Millionen Jahren abgeschätzt, mit Tendenz zu 20 Millionen Jahre als wahrscheinlicherer Wert. Auf keinen Fall können es die von manchen Kreationisten favorisierten 6.000 Jahre sein. Dazu ist die Meereskruste viel zu dick und auf keinen Fall können es die 4,56 Milliarden Jahre sein. Dagegen spricht die zu große derzeitige Tageslängenänderung. Im Ergebnis kann man daher qualitativ nur sagen, die Erde ist gemessen an der etablierten Meinung „sehr jung“.

.

.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: