bumi bahagia / Glückliche Erde

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Bewusster als tagesbewusst…

Danke für diesen wunderschönen Bericht, liebe PvH.

Ich habe lange über den Titel gegrübelt. Als Tagesbewusstsein bezeichne ich das, was ich im Wachzustand wahrnehme, fühle, denke. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es „höhere“ Bewusstseinszustände gibt. PvH erzählt davon…

thom ram feb2014

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Petra von Haldem schreibt:

Als ich 21 war, starb mein sehr geliebter Vater, indem er einfach ca. 100m vor unseren Augen uns entgegenkommend auf der Straße umfiel, noch etwas lebte, im Krankenwagen dann aber verstarb, Herzembolie.

Meine Mutter war schockstumm und ich managte alles in einer „heimlichen Heiterkeit“, so als wüßte ich, „dass alles nach Plan läuft“ (das kann ich allerdings erst heute so benennen).

Als erstes hatte ich mit dem Zug morgens um 5Uhr in eine andere Stadt zu fahren, um meiner 15jährigen Schwester, die dort in einem Praktikum war,die Nachricht persönlich zu überbringen.

Im Zug sitzend schaute ich aus dem Fenster, fast schmunzelnd ,soviel Heiterkeit war in mir. da gewahrte ich jemanden neben mir sitzend, den ich mit physischen Augen nicht sehen konnte.

Der Geruch meines Vaters war ganz zart wahrzunehmen und eine innere „Stimme“ oder „wissende Empfindung“ sagte mir: „ich begleite Dich jetzt, sodass alles gut wird“.

Und so war es auch. Keine Trauer, kein Schmerz, nur ein „heimliches Wissen“, welchen Inhaltes kann ich nicht sagen.

5 Jahre später.

Mittlerweile verheiratet, eine einjährige Tochter, lege ich mich nach dem Mittagessen auf das Sofa für eine kleine Ruhepause.

Die Tochter schläft nebenan in ihrem Bettchen.

Plötzlich stehe ich neben dem Sofa, schaue auf meinen ruhenden Körper zurück, sage und denke: bleib schön liegen und ruh Dich aus!! und dieses Tun wirkte für mich unglaublich „selbstverständlich“ (damals!)

In diesem Moment kommt mein Vater durch die Wohnungseingangstür, die verschlossen war und blieb!

ich denke: wieso kann der reinkommen, ich habe doch zugemacht,………..

das beschäftigt mich eine ganze Weile, nicht etwa, d a s s  mein Vater kommt, nein, w i e  er reinkommen konnte!!

Mein Vater trägt den Anzug und die Kravatte wie zu Lebzeiten.

Wir begrüßen uns auf Abstand und ich bemerke, dass wir uns unterhalten, allerdings bewegen sich unsere Münder dabei nicht,

sondern es ist wahres Kommunizieren ohne Werkzeug, das verblüfft mich außerordentlich.

Er erzählt mir, dass er nur mal nach seiner ersten Enkeltochter schauen wollte, nicht lange bleiben könne, aber bald wieder käme.

Ich bin völlig hektisch. Komm setz Dich, ich mach einen Tee u.s.w., kurz, ich will ihn festhalten.

Er bleibt sehr ruhig und betont sehr dezidiert, dass er bald wiederkäme!!!

Dann sehe ich ihn durch das Nebenzimmer, eine kleine Küche mit Dachfenster, langsam davon gehen, bin wie festgenagelt und sehe meinen Vater von den Füßen und Beinen her bis nach oben zu den Schultern „weniger“ werden bis unsichtbar, zuletzt entschwindet der Kopf, also für mich der Hinterkopf aus dem Dachfenster.

Mit einem Donnerschlag bin ich wach, setze mich auf dem Sofa auf, bin sehr sehr aufgeregt, weiß 100%ig, dass das kein Traum gewesen war, denn die unglaubliche REALITÄT, viel realer als der hiesige normale Alltag!, sagten mir, dass das was anderes war.

Die erste Reaktion damals war: das darfst Du keinem erzählen, Du landest in der Klappse.

Zum Glück konnte ich es dann doch meiner Mutter erzählen, die nur sagte, ja, sowas gibts.

Einen Monat darauf wurde ich schwanger, es wurde ein Sohn.

Nach dem Schlüpfen- es war eine total schmerzfreie Geburt , die in ca. einer Stunde vollbracht war- deshalb: schlüpfen, also nach selbigem, wird mir das Kind in den Arm gelegt, ich erschreckte zutiefst, da ich erlebe, dass es mein Vater ist!!.

Zum Glück setzte sofort der „gehirngewaschene Verstand“ ein und sagte mir, dass es ja das Enkelkind meines Vaters sei, deshalb die Ähnlichkeit! (nebenbei: die beiden sehen sich keineswegs ähnlich und was die Wirklichkeit  daran ist, lasse ich offen)

Drei Jahre später höre ich zum e r s t e n   M a l   im Leben irgendwas von Reinkarnationen, vorgeburtlichem Leben, Leben nach dem Tode u.s.w.

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5 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    @ thomram

    es war k e i n Traum.

    Es war eindeutig ein körperfreies Bewußtsein, sehr viel wacher als gewöhnlich mit dem ganz klaren Wissen und Sehen, dass da der ruhende Körper auf dem Sofa liegt.
    Im Traum kannst Du zwar auch sehr bewußt sein, also wissen, dass Du träumst, aber da bewegst Du dich im Allgemeinen nicht direkt in deiner Alltagsumgebung mit dem Blick auf deinen schlafenden Körper.

    Ansonsten: wußte nicht, wo ich es hätte einordnen sollen. „Leibfreies Bewußtsein“ gits noch nicht hier :), das mit der Zweijährigen würde auch dorthin gehören.

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  2. thomram sagt:

    @Petra
    Ich war zu schnell.
    Ist es jetzt in deinem Sinne richtig?

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  3. Petra von Haldem sagt:

    erkannt – fein!!
    danke……..

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  4. muktananda13 sagt:

    Habe auch ein Nahtod-Erlebnis gehabt mit 25 , während einer banalen Blinddarmoperation. Ich sah meinen Körper unten, auf dem OP-Tisch liegend, während ich mich schnellstens erhöhte und weg war- ausgesaugt aus dem liegenden Körper; alles , ringsum ,war nichts anderes als ein Ozean aus purem, unendlichen Licht – und drin Lichter unterschiedlicher Intensitäten drin schwammen ,pulsierend,hell leuchtend ,sich mir nähernd- ich war selbst Licht im Licht! Dies kannte ich absolut bereits aus den yogischen Übungen, der Meditation , doch dies war ein Erlebnis OHNE KONZENTRATION. Habe wahrgenommen, dass ich Geist bin- erneut, und auch auf erneuter Weise.
    Das Licht wohnt über allem Denken.
    Wirklichkeit ist das, was der Mund nicht auszusprechen und das Denken nicht erfassen und sich vorzustellen vermag.

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  5. thomram sagt:

    @muktananda
    Danke, Muki, für diese deine schöne Bestätigung dessen, was viele von uns wissen und doch immer wieder mal aus dem Tagesgewusel raus anzweifeln.

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