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Wo ist hier der Ausgang? Und wo führt er hin?
(LH) Wir hatten hier vor Kurzem ein paar Hinweise zum „Ausstieg aus der Matrix“ wiedergegeben. Am Schluß blieb jedoch die Frage offen, wohin wir gelangen (wollen), wenn wir aus dem jetzigen System aussteigen. Im Teil 1 hatten wir den ersten Teil der Frage behandelt – heute nun Teil 2.
Luckyhans, 31. November / 3. Dezember 2018
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Versuchen wir es also mit selbst denken.
Dabei kommen wir nicht umhin, uns kurz zu einigen Grundbegriffen zu verständigen.
Zum Staat mit seinen drei Komponenten (Volk/Völker, klar abgegrenztes Territorium, Ordnung/Einrichtungen/Gewalt beruhend auf vom Volk bestätigter Verfassung) wurde – abgesehen von der Fragwürdigkeit der 3 Kennzeichen bezüglich „Deutschlands“ – schon mehrfach auf den Prozeß der Kommerzialisierung hingewiesen, der heute diese Frage überschattet: staatliche Strukturen (Ämter, Behörden) werden nach und nach in Unternehmensstrukturen (Agenturen, Firmen) umgewandelt und als solche auch registriert, sie bekommen DUNS-Nummern, haben Umsatzsteuer-Nummern usw., auch wenn manche noch „Amt“ genannt werden.
Wo ist hier der Ausgang?
(LH) Wir hatten hier vor Kurzem ein paar Hinweise zum „Ausstieg aus der Matrix“ wiedergegeben, in Ergänzung zu unseren bisherigen Handlungsempfehlungen. Am Schluß blieb jedoch die Frage offen, wohin wir gelangen (wollen), wenn wir aus dem jetzigen System aussteigen… dazu heute ein paar Gedanken.
Luckyhans, 27. November / 3. Dezember 2018
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Anfangs wollte ich hier die Übersetzung eines längeren Artikels („Wohin führt der Ausgang aus der Systemkrise der modernen Zivilisation?“) anbringen, der sich mit diesem Thema befaßt, aber schon bei 2. Durchlesen kam der Verdacht auf, daß die Kommentare wieder genauso lang werden wie die Übersetzung – da schreib ich lieber gleich alles mit eigenen Worten. So denn:
Ausgangspunkt der Überlegung ist die berechtigte Frage, was denn den Charakter der jetzigen Krise ausmacht.
Ist es eine „normale“ Überproduktionskrise?
Oder Bankenkrise?
Krise des Globalismus?
Systemkrise des Kapitalismus?
Oder der technologischen Zivilisation?
Der Moderne als der Denk-Paradigmen der vergangenen 300 Jahre?
Von jedem etwas, ist mancher geneigt zu antworten, aber:
Ich komme immer wieder dahin, daß ich, wenn ich wirklich etwas verändern will, mich zuerst von den Denkweisen der mir aufgezwungenen Dogmen, Konditionierungen, Prägungen, Vorurteilen und Vorbehalten lösen muß, damit ich überhaupt die Chance erhalte, die jetzige Lage richtig einschätzen zu können, geschweige denn die richtige Zielbestimmung vornehmen zu können.
Solange ich in den Denkweisen der bisherigen Welt verhaftet bin, werde ich immer nur zu Pseudo-Lösungen kommen können, die sich genauso im Rahmen dieser künstlichen Welt bewegen werden – der Schritt hinaus kann so nicht gelingen.