bumi bahagia / Glückliche Erde

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Wälder retten die Natur

Der nachfolgende Artikel wird wohl wieder die Wellen der Emotionen hochschlagen lassen, weil erneut der enge Zusammenhang zwischen Politik und Natur deutlich wird.
Und da sind die meisten Menschen immernoch darauf trainiert, sich mit Politik und Geschichte zu befassen, statt mit der Gesundung der Natur.

Und es wird auch deutlich, daß eine systematische Gesundung der Natur, die selbstverständlich über die Gesundung des Wasserhaushaltes erfolgen wird, innerhalb der sog. Marktwirtschaft (d.h. im Kapitalismus) nicht möglich ist.
Hier zeigen sich die Vorteile der oftmals geschmähten Planwirtschaft am deutlichsten.

Aber damit nicht wieder alles in sinnlosen Anwürfen gegen bestimmte historische Personen oder gegen die den meisten gar nicht vertraute Planwirtschaft als solche landet, bitte ich alle Leser, sich mit der Grundproblematik auseinanderzusetzen und die politische Komponente, so wichtig und mitentscheidend sie auch sein mag, erstmal außer acht zu lassen.

Ich werde auch alle Kommentare, die am Thema Gesundung der Natur durch sinnvolle Waldwirtschaft vorbeigehen, einfach löschen. Ja, da mag mancher wieder „Zensur“ schreien – aber mir sind die naiven Frage- und allgemeinen Meckerbeiträge, die immer nur längst Bekanntes wiederholen, einfach über.
Veränderung geht nun mal nur über Neues… 😉

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Die Fabrik auf dem Land

Oft schon war die Frage für alle diejenigen, welchen die Großindustrie allzu sehr als Instrument einer menschenfeindlichen Technologie-Orientierung der sog. Zivilisation galt: wie könnten Alternativen aussehen?
Wäre die nachfolgende Darlegung ein brauchbarer Weg?

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 19. August 2017 – Kommentare und Hervorhebungen von mir.
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Die Fabrik im Dorf

Autor: domestic_lynx – 12. August 2017 – 15:45

Im Gebiet Bjelgorod, so teilt die Zeitung „Wedomosti“ mit, werden gemäß dem Programm der Gebietsführung bis zum Jahre 2020 etwa 500 ländliche Betriebe gebaut werden.

Die Idee ist nicht neu. Schon unter der Sowjetmacht fehlten Verarbeitungskapazitäten, so daß am Ende viel Obst und Gemüse verdarb. Außerdem gab es auf dem Land nicht genug Arbeitsplätze für Weiber, so daß die Mädels aus dem Dorf wegzogen. Und der Weg aus dem Dorf in die Stadt ist bekanntlich eine Einbahnstraße. So daß die Klein-Industrie auf dem Dorf auch eine demografische Aufgabe löste.

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Lebens-Alter-nativen (2)

Wir hatten begonnen, für junge Leute hier auf alternative Möglichkeiten der Gestaltung ihres Lebens hinzuweisen – dies waren Waldgartendörfer, Ökodorf und Familienlandsitze. Allen diesen Modellen liegt der Gedanke zugrunde, daß mensch wieder in engeren Kontakt mit Mutter Natur kommt und dies auch täglich leben kann.
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Nun verlangt ein solcher Schritt in eine völlig andersgeartete Lebens-Gemeinschaft nicht nur eine ziemlich große Umstellung des ganzen Lebensstils – da kommt dann vieles mit der Zeit „von ganz allein“, weil im Kontakt mit Mutter Natur und Gleichgesinnten sich die eigenen Ansichten recht schnell verändern können.
Es sind eben auch gewisse Investitionen erforderlich – das Land muß gepachtet oder gekauft werden, Beiträge in den jeweiligen Vereinen oder Stiftungseinlagen sind fällig, und für den Aufbau der entsprechenden Land-, Forst- und Haus-Wirtschaft müssen, selbst wenn man viel in Eigenleistungen machen kann und sich gegenseitig viel helfen kann, zumindest die erforderlichen Materialien gekauft werden.

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