bumi bahagia / Glückliche Erde

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Über Entwicklung und Führer

In Fortsetzung unserer Lewaschow-Serie kommt heute ein heikles Thema zur Sprache, das erneut bei jedem etwas unterschiedliche Saiten zum schwingen bringt. Nachfolgend die Auffassung des russischen Gelehrten Nikolaj L., die so gar nicht mit den üblichen Glaubenssätzen hier im Westen zusammenstimmt – es ist der uralte Widerstreit zwischen dem selbstlosen Dienst an der Gemeinschaft und dem ungebremsten Egoismus.

Klar, letzterer nennt sich verschämt Individualismus, weil er fühlt, daß er nicht „das Gelbe vom Ei“ ist – dennoch folgen alle „Westler“ wie zombiert diesem Glaubenssatz, weil doch alles andere „Kollektivismus und Kommunismus“ ist, und das war ja schon immer ganz doll „bähbäh“… was denn, alles schon vergessen?

Es war in diesem Lande mal Konsens durch das ganze Volk, volle 12 Jahre lang: daß „Gemeinsinn VOR Eigensinn“ geht, wenn es im Lande voran gehen soll.
Aber mich deucht, wir Deutsche werden das nicht nochmal lernen.

Nein, zu sehr fühlen sich die meisten in die „westliche Wertegemeinschaft“ – wie sagt man: „eingebunden“, die in Wahrheit nur einen „WERT“ kennt: Kohle, Zaster, Knete, Scheingeld, Geld-Reichtum… als Ausdruck von Macht und Unterdrückung
Ob wir da je wieder herausfinden?
Die meisten würden lieber sterben als anfangen, darüber nachzudenken…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 28. Februar 0006Kommentare von mir, Hervorhebungen ebenfalls und wie im Original.
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Nikolaj Lewaschow über Entwicklung und Führer

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Die Einbahnstraße

Wir hatten unlängst begonnen, uns dem Sanktionskarussell zu widmen – hier nun ein weiterer Beitrag dazu.

Jeder Schritt zurück in einer Konfrontation dient der Entspannung der Lage, so lautet ein Lehrsatz aus der Konfliktforschung. Wenn man also in einer sehr angespannten Streit-Situation ist, und eine der Parteien tritt einen Schritt zurück, dann hilft das (angeblich), Lösungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Jeder Schritt zurück in einer Konfrontation reizt aber den nicht an einer Lösung interessierten Gegner dazu, wieder einen Schritt vorzurücken – bringt also die Sache nicht wirklich einer Lösung näher, sagt eine andere Erfahrung.
Zum Beispiel die der Russen bei der NATO-Osterweiterung.

Ja wat nu? Wie kommt man nun aus einer solchen Situation heraus?
(Tip: mit einem überraschenden Schritt zur Seite) 😉

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 27. Juni 2017 –
Kommentare und Hervorhebungen wie immer von uns.
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Beliebige Kompromisse und Nachgiebigkeit führen in eine Einbahnstraße

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Sterbendes Imperium (7) – Ein letzter Blick auf die reale Wirtschaft, bevor sie implodiert

Eigentlich bin ich kein Freund von irgendwelchen Angst- oder Horror-Szenarien. Aber wenn eine ausführliche Analyse zu klaren Schlußfolgerungen kommt, dann ist es zumindest „angesagt“, sich damit zu befassen.
Natürlich geht es bei dieser Ausarbeitung auch um eine selbstgefällige Nabelschau unserer transatlantischen „Freunde“ („wer solche Freunde hat, …“), aber sie nur darauf zu reduzieren, geht an den Intentionen der Verfasser vorbei, die eine klare Ansicht dessen, was momentan in den VSA (die sich natürlich immer „Amerika“ nennen) vor sich geht, aufzeigen. Und da wir uns davon kaum „abkoppeln“ können, betrifft es in dieser oder jener Form uns genauso.
Zumal in Teil 6 auch der Versuch unternommen wird, nach Alternativen (wie Regionalität, Realwirtschaft und ! sic ! Kollektivismus) Ausschau zu halten…
Für alle Freunde der Wirklichkeit also etwas durchaus Interessantes… 😉
Luckyhans, 27.4.2015
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Systemfrage: Ein letzter Blick auf die reale Wirtschaft, bevor sie implodiert

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