bumi bahagia / Glückliche Erde

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Klinikaufenthalt / Tagebuch einer Mutter

Gigi Lichtaubergh und ich wurden erst kürzlich, als Kommentatoren, auf einem Blog aufeinander aufmerksam. Wie das unter seelisch Altbekannten leicht geschieht, entwickelten sich unsere Gespräche schnell, und, auf das begleitende Grundvertrauen bauend, bat mich Gigi, das Skript ihres angefangenen Buches zu lesen und zu beurteilen; Bekannte von ihr hätten bei der Lektüre auch nicht mal mit der Wimper gezuckt.
Meine Wimpern, die zuckten dann wohl.
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Ihre tagebuchartige Erzählung wirft ein scharfes Schlaglicht auf den heutigen Umgang mit Kindern. Faustregel: Je länger geschult in Paedagogik, Psychologie, Medizin und Juristik, desto gefährlicher für Kleinkind, Kind und Jugendlichen. Ausnahmen gibt es. Sie bestätigen die Regel.
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Jedoch nicht nur um Zerstörerisches geht es. Andere Kräfte beleuchtend, hätte ich als Titel auch setzen können:
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Der schnelle Leonidas und seine gute Mutter!

Kleine Feuer / Norwegen / Psychiatrische Klinik ohne Pharmaka

Big Pharma wird es wenig gefallen. Den Patienten wird es zum Wohle gereichen. Die Pfleger haben, so schätze ich, weite offene Lernfelder.

Thom Ram, 19.07.06 (mehr …)

Organtransplantation / Mord

Ich kann locker inn Spittel gehen und dem Fräulein, welches Formulare ausfüllen lässt,  sagen:

„Ich habe zwei Nieren. Die sind so saugut, dass ich eine davon abgeben möchte. Eine genügt mir. Ich möchte eines Menschen Inkarnation verlängern. Ich bitte Sie um einen Termin für die Entnahme meiner rechten Niere. Bitte nicht die linke. Die rechte. Haben Sie das protokolliert? Ja? Gut. Danke.

Haben Sie auch wirklich „Niere“ geschrieben? Von meinen Lungen möchte ich nämlich keine geben, weil ich nämlich jogge, da brauche ich beide. Ah, Dienst -Nachts um die Geisterstunde. Kein Problem, Fräulein, ich werde mich rechtzeitig einfinden.“

Davon spreche ich hier nicht. Wer von den 7 Milliarden Menschen geht hin und spendet eines seiner Doppelorgane? Zum Beispiel das linke Auge?

Nochmal, davon spreche ich hier nicht.

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So. Nachdem das mit der üblichen, mannigfachen, milllionenfach praktizierten,  freiwilligen, selbstverständlichen  Abgabe von Zwillingsorganen durch quicklebendige Zeitgenossen geklärt ist, komme ich zur Sache.

Soweit klar? Geklärt?

Für ganz und gar Begriffsstutzige: Wieviele Menschen tun das, praktizieren das, gehen hin und bieten eines ihrer Zwillingsorgane an, bei vollem Tagesbewusstsein, zwecks Lebensrettung eines Menschen?

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Bis vor verd Kurzem liess mich Organtransplantation kalt. (mehr …)

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