bumi bahagia / Glückliche Erde

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Wie soll die Zukunft aussehen?

(LH) Eine Frage, die wohl jeden bewegt, auch wenn mancher sich gleich darauf wieder in Schwarzseherei und Selbstaufgabe suhlt. Aber gibt es Vorbilder in der menschlichen Geschichte für ein vernünftiges, anständiges Zusammenleben?
„Gwieß doch“ ist man geneigt zu antworten. – Und wer wäre das? Vorschläge?
Nachfolgend ein paar interessante Gedanken dazu.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 10.2.2019
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Wen sich zum Vorbild nehmen?

Autor: Alexander Birjukow

Prüfen wir mal kultur-historische Beispiele, von diesem oder jenem Sozium, welche die höchste Effektivität gezeigt haben, und wodurch diese Effektivität hervorgerufen wurde.
(ich greife mal vor und sage bereits hier: leider geruht der Autor nicht, uns im weiteren mitzuteilen, was er denn unter jener „Effektivität“ versteht – das wäre doch ganz interessant zu wissen, was ihm denn da vorschwebt, oder?)

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Lebens-weises 2

Wir setzen die „Weisheiten für ein gutes Leben“ von Lew Wjatscheslawowitsch Klykow nachfolgend fort; Quelle ist seine Weltnetzseite https://edinoeznanie.com/ .

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 22. August 2018Hervorhebungen von mir.
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Vom Menschen, seinem Leben und der Welt, die er erschafft (Fortsetzung von Lebens-weises 1)

Im Konzept des Kampfes von Gut und Böse ist die Liebe als Lebensspender «ersetzt» durch das Goldene Kalb, das heute die eben dargestellte «Wertehierarchie» der Welt der Gewalt und des Parasitismus anführt.
Im Westen, der mit der Bibel und dem Koran erzogen wurde, sind ¾ der Bevölkerung diesem Wertesystem anhängig. In Südostasien beten 97% der Bevölkerung dieses an. Und das ist nicht zufällig so gekommen.

Als das Göttliche Wertesystem von den Füßen auf den Kopf gestellt wurde, entstand an der Stelle der Liebe als Grundlebensspender eine Leere.
An der Stelle des Hauptlebensspenders hat man statt dessen etwas untergeschoben — das Gold.
Gold diente auch als universelles Tauschmittel, solange nicht die Wechsel auftauchten, die von den Besitzern großer Goldvorräte herausgegeben wurden.
Die Wechsel verwandelten sich nach und nach in Papiergeldscheine — Tauschmittel in Form von Papiergeld, und als Garantie für dessen Zahlungsfähigkeit dienten die Unterschriften der verantwortlichen Personen auf dem Geld und das Vorhandensein von Goldvorräten zur die Bezahlung allen gedruckten Geldes.
Heute haben viele Währungen nicht mal diese Garantien, und es ist erneut die Leere entstanden.

Und das Geld (nun schon anstelle des Goldes) wird als Hauptlebensressource aufgefaßt. Und die Bedeutung eines Menschen wird von seinem Reichtum bestimmt, unabhängig von der Methode von dessen Erlangung.

Da jedoch das Geld nur der Gegenstand des Gesellschaftsvertrages über die Tauschmittel ist, hat es seine Bedeutung nur in der Zeit des «Fließens», des Umlaufes, und in der übrigen Zeit ist es nichts — im Unterschied zum Gold.
Diese wundersame Eigenschaft hat eine Menge von Spielen (Machenschaften) mit Geld erzeugt, bei denen keine realen Werte bewegt werden, sondern genau das genannte «Nichts», die Leere. Im modernen Ware-Geld-Umlauf nehmen die realen Waren einen sehr bescheidenen Platz ein — etwa 5%, und das «Nichts» macht 95% des Umsatzes aus.
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