Wir hatten kürzlich die Thesen von M.Chasin gelesen und begonnen, dazu Überlegungen anzustellen; dies soll hier fortgesetzt werden. – Hans Ludwig (LH), 30. Oktober 2026 – – –
Was hat es also mit der sog. Nullifikation oder Nichtigmachung aller Werte auf sich?
Und warum ALLER Werte?
Voraussichtlich erfolgt der Zusammenbruch des heutigen Wirtschaftssystems, das immernoch auf der weltweiten Arbeitsteilung („Globalisierung“) beruht, genau dadurch: fast jede Fertigung ist auf hunderte (oder mehr) pünktliche Zulieferungen angewiesen, wenn auch nur ein einziges Teil/Baugruppe fehlt, bleibt die ganze Fertigung stehen; Lagerbestände gibt es – wenn überhaupt – nur für wenige Dutzend Stunden: fast alles wird „just in time“ angeliefert…
Folge: So gut wie alle Logistikketten, die über die umgebenden 100 – 300 km hinausgehen, werden in Mitleidenschaft gezogen werden – wir denken an die LKW-Fahrer-Streiks und -Blockaden in Italien, die jederzeit und überall so oder ähnlich auftauchen können, ebenso wie die absehbaren, durch die US-/IL-Aggression gegen die IRI hervorgerufenen Versorgungsengpässe bei Kraftstoffen, Kunstdünger usw., alles hier schon längst aufgezählt und betrachtet… und bald wird nichts mehr funktionieren, was nicht lokal/regional organisiert ist.
Und wer hat schon in der Region eine Erdölquelle samt Raffinerie…
Dabei werden, wie das Beispiel UdSSR-Zerfall zeigt, nicht nur diverse Produktionen pleite gehen und verschwinden, obwohl regional und darüber hinaus ein dringender Bedarf an den Produkten bestehen kann.
Aber ein ‚dringender Bedarf‘ ist halt keine ‚zahlungsfähige Nachfrage‚, zumal die Logistikkosten (Transport, Versicherung usw.) – bisher weitgehend im einzelnen Prozentbereich – sich vervielfachen werden…
Und es werden sogar technologische Fähigkeiten (auch Hochtechnologie!) verloren gehen, weil die Leute, welche diese Technologien „tragen“ (nicht alles ist immer in den Dokumentationen verzeichnet), nur wenige Wochen ohne brauchbare Entlohnung aushalten werden… und das Vergessen geht recht schnell: 8 – 10 Wochen genügen, gerade bei komplexen Zusammenhängen.
O.k., wenn die Nachfrage stark sinkt, dann treten die Basis-Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund. Und manche/r wird plötzlich merken, daß einige Dinge, die bisher als „unverzichtbar“ galten, durchaus auch in der 2. oder 3. Prio-Reihe Platz finden können…
Und diese ’natürliche‘ Nachfrage ist halt in den „unterentwickelten“ Ländern verhältnismäßig höher…
Es ist also ALLES neu zu organisieren: die Rahmenbedingungen, die Regeln, nach denen gearbeitet wird, die Logistikketten, die brauchbare Bezahlung usw.
Welches wird die „Währung der ersten Monate“ (Jahre?) sein?
Mein Tip: die beaufsichtigte Arbeitsstunde.
Wie wird sie „gehandelt“ werden?
Mit persönlichen Gutscheinen / Wechseln / Leistungszusage-Checks, für die der Unterzeichner die volle Verantwortung übernimmt, mit Leib und Leben.
Zum Beispiel:
Für nicht erbrachte Leistungen verpflichtet sich der „Schuldige“, eine sofortige Beschränkung seiner Freiheit bis zur Abarbeitung der Leistungsschuld hinzunehmen. Oder ähnliches…
Wer nicht begreift, was das bedeutet, der schaue sich ein paar Mafia-Filme an…
Gehen wir weiter – Produktionen und Technologien sind also stark gefährdet.
Was ist mit Immobilien?
Der Wert einer Immobilie war bisher durch den Preis bestimmt, den ein konkreter potentieller Käufer tatsächlich bereit ist zu bezahlen.
Das fällt nun weg, da es – vorerst – kein anerkanntes Zahlungsmittel (‚Geld‘) mehr geben wird.
Zum anderen ist die Immobilie nur dann etwas wert, wenn der Eigentümer in der Lage ist, die Infrastruktur-Leistungen (Strom, Wasser, Gas, Abwasser, Steuern) zu begleichen; anderenfalls wird die Immobilie zwangsversteigert – oder sie verfällt…
Was ist mit Gold/Silber/Edelmetallen als „Währung“?
Sie haben wenig Aussicht, da sie weder zur sofortigen Versorgung brauchbar („eßbar“) sind, noch genügend Leute die Möglichkeit haben, die Qualität/Echtheit der angebotenen EM-Stücke zu überprüfen.
Eher wird jemand als „reich und mächtig“ angesehen, wenn er einen Vorrat an materiellen Gütern des täglichen Bedarfs hat (und die Möglichkeit, diesen gegen Angriffe zu verteidigen bzw. den Ort der Lagerung geheimzuhalten).
Über Wertpapiere aller Art brauchen wir wohl nicht extra reden… es wird für sie alle keine „materielle Deckung“ geben (falls es diese mal gab).
Bargeld (Scheine und Münzen) wird – in Ermangelung von Alternativen – womöglich noch eine gewisse Zeit für die täglichen Austauschgeschäfte benutzt werden, aber auch hier wird die Frage nach der Echtheit und der Berechtigung des Erwerbs (‚Blutgeld‘) immer dringlicher werden…
Es sollte nicht vergessen werden, daß auch die Kriminalität aller Art (von Raubmord bis Fälschung) erstmal kräftig zunehmen wird, da für viele „moderne“ junge Leute Moral und Ethik gar keine Bedeutung haben, also nicht hemmend wirken können.
Und kriminelle Ältere, die dies auszunutzen wissen, hat es zu allen Zeiten gegeben…
Zu den sog. Bank-Guthaben ist hier schon mehrfach darauf hingewiesen worden, daß das Geld, das wir der Bank übergeben oder überlassen haben, nun der Bank gehört.
Und „mein Konto“ begründet nichts weiter als eine FORDERUNG an die Bank, der diese nachkommen kann, wenn sie kann, oder eben auch nicht. Oder nicht in vollem Umfang (z.B. in x Monatsraten).
Auch den Wertverlust dieses Geldes (‚Inflation‘) hat ja noch niemand „abgeschafft“… Zum Beispiel, sind in der RF zu Beginn der „tollen“ 90er Jahre fast sämtliche Spareinlagen der Bevölkerung innerhalb weniger Monate einfach „weginflationiert“ worden…
Zumal zu befürchten ist, daß auch das internationale Bankensystem diverse Turbulenzen zu überstehen haben wird.
Freilich scheint es aus heutiger Sicht als unwahrscheinlich, daß der Zahlungsverkehr eingestellt wird. Aber man braucht nicht das Bild von den Pferden vor der Apotheke zu bemühen, um zu verstehen, daß ein zeitweiser Ausfall der Stromversorgung (sagen wir mehrere Wochen) in bestimmten Gebieten (wo die Banken-Server stehen) dazu führen wird, daß „plötzlich“ bestimmte Daten „nicht mehr auffindbar“ sein werden – und dann beweise mal deine Forderung…
Zumal „deine“ Bank ja auch pleite gehen kann. Und die sog. staatlichen Garantien sind im Krisenfalle schneller „ausgesetzt“ als du „maff“ sagen kannst.
Soweit zu Punkt 2.
Zur Gleichstellung aller Länder wage ich leise Vorbehalte anzumelden; sind doch selbst wenn die materiellen (vor allem die „hochentwickelten“) Werte (Massen-Produktion, Hoch-Technologie) großteils nicht erhalten werden können, die natürlichen Voraussetzungen (Naturressourcen, Bildungsstand, Bevölkerungszahl, Mentalität, Wissen usw.) weiterhin gegeben.
Selbst wenn durch die Überfremdung – welch ein „Zufall“! – einiges hierzulande wesentlich verschlechtert wurde, „dank“ dem strohdummen Murkel aus Hamburg.
Nicht unterschätzt werden sollten in diesem Zusammenhang die Kalisalz-Vorkommen an der Werra, die zu den größeren gehören: infolge des gigantischen „ökologischen Fußabdrucks“ der Kunstdünger wird diesem naturnahen Düngemittel für die Versorgung der hiesigen Bevölkerung und mögliche Exporte (zu relativ hohen Preisen) vielleicht künftig eine große Bedeutung zukommen, ebenso wie der Wiedererschließung der heimischen Energieträger (Braunkohle und Steinkohle), bei gleichzeitiger Optimierung des Verbrauchs.
Ansonsten verbleibt es bei den bereits oft genannten traditionellen Werten der germanischen Mentalität: Ideen wie Kohleverflüssigung, Diesel aus Luft oder aus Abfällen usw. – ist ja alles schon dagewesen, ja, in Metall…
Wenig glaubhaft sind auch die Ansichten des MCh bezüglich der ehemaligen Hegemonen; sie resultieren aus der herrschenden Geschichtsschreibung, die – wie wir wissen – mit den gewesenen Ereignissen und Prozessen nur wenig gemein hat.
Deutschland hatte nämlich KEINE Kolonien, sondern Schutzgebiete, deren Entwicklung unter sorgsamer Betreuung gefördert wurde: meine Großeltern haben noch beim „Kolonialwaren“-Händler eingekauft – und noch heute ist man über die Deutschen in ihren ehemaligen Schutzgebieten oft von hoher Meinung.
Auch die Greuelmärchen von ausgerotteten Hereros, Hottentotten und anderen angeblichen deutschen Verbrechen wurden von jenen erfunden, die ihre eigenen vielfachen Untaten verdecken wollten, den Angelsaxen, die fast so brutal wie die Belgier in ihren afrikanischen Kolonien (und auch in Nordamerika!) hausten…
Aber der Kolonialismus ist ein gesondertes Thema, zu dem auf baldige Sicht kaum eine wahrheitsnahe Geschichtsschreibung zu erwarten sein wird.
Und was die „Führungsmentalität“ der „deutschen“ heutigen Eliten angeht, so sind die heute „führenden“ Repräsentanten (denen man solch Anspruchsdenken wohl unterstellen kann) von einer wahren Eliten-Rolle (Elite = „die Besten“) meilenweit entfernt: ungebildet, egozentrisch, psychopathisch ist die Regel…
In der Bevölkerung ist hierzulande jedenfalls – auch dank 70 Jahren angelsexischer Umerziehung (‚re-education‘) – kein Herrendenken mehr verbreitet. Insofern ist auch kein „psychologisches Trauma“ zu erwarten: bei den Leuten, die ich kenne, jedenfalls nicht…
Wie gesagt: dies gilt mit Ausnahme der Soros-Zöglinge…
Bleibt noch das Thema Sakralität.
Hier haben tatsächlich die Nationalsozialisten, vor allem deren Führungspersonal, in den zeitweise besetzten Ostgebieten ziemlich gnadenlos gehaust und Ikonen, Gemälde, kirchliches Gold-Inventar und vieles andere „mitgehen“ lassen, und zwar lastwagenweise.
Aber was wollen wir sagen: sehen wir das sog. Britische Museum in Lohn Don an, den Louvre in Paris oder auch die Museumsinsel in Berlin – die dort ausgestellten „Altare“ und anderen Artefakte sind ja auch alle geklaut, wurden in ihren Ursprungsländern abgebaut und einfach mitgenommen.
Wir erinnern uns auch an die Sprengung der riesigen heiligen Statuen im Irak bei dessen Eroberung, wir erinnern uns an die Aufnahmen von der Ausraubung der Bagdader Museen (nicht nur der Banken) und viele andere Tatsachen, von den syrischen antiken Zeugnissen (Palmyra usw.) ganz abgesehen – überall wurde bis in jüngste Zeit zerstört, abgebaut, geklaut.
Freilich im sog. WK-2 auch bei uns: die Innenstädte von Hamburg, Dresden, Würzburg, Nordhausen, Magdeburg, Berlin und vielen anderen deutschen Städten gibt es nur noch auf alten Gemälden und Fotos… insofern haben wir „unser Fett schon weg“.
Aber das meiste weltweit Geklaute ist nicht nur in den Keller-„Sammlungen“ der westlichen Museen „verschwunden“ und einer öffentlichen Betrachtung entzogen, sondern auch in privaten Sammlungen der Superreichen – von Zeit zu Zeit taucht manches bei sog. „Auktionen“ wieder auf…
Übrigens auch das gestohlene Inventar der ukrainischen rechtgläubigen Kirche ist längst hier im Westen, bis hin zu den Gebeinen der Heiligen…
Welche geistigen Folgen das für die Räuber haben wird, und wie wir künftig mit den „musealen Wertgegenständen“ umgehen werden, ist schon ein wichtiges Thema, das wir aber nicht mit Angst vor irgendwelchen Folgen/“Strafen“ betrachten sollten, sondern einfach aus der Sicht der beraubten Völker sehen sollten: komplette Rückgabe bzw. Anfertigung von Kopien für „unsere“ Museen (wo angebracht) wäre wohl anzustreben.
Daß die westliche Zivilisation sonst keine „sakralen Stützen“ hätte, ist wieder den einseitigen Informationen der vergangenen 80 Jahre („Kalter Krieg“, auf beiden Seiten) zuzuschreiben; freilich gibt es genügend reale wissenschaftlich-technische Errungenschaften in allen Ländern zu verzeichnen, und oft auch mit sakraler Komponente.
Es ist also bei weitem nicht alles so aussichtslos…
Wichtig: vor Beginn des akuten Zerfalls-Prozesses irgendwelche Veränderungen größerer Art zu beginnen („Parteigründungen“, „Organ isier Teer wieder Stand“ usw.), hat keinen Zweck, denn die jetzigen Machthaber werden ihre Pfründe – solange es irgend geht – mit Zähnen und Klauen verteidigen, und sie haben (noch) die totale Macht…
Es bleibt also bei den von uns schon lange vorgeschlagenen „kleinen Schritten“ im persönlichen Bereich: innere Reinigung und schrittweise Umgestaltung des eigenen Lebens, der Familie, Sippe, Gemeinde, sowie nun die geistige Vorbereitung auf das Kommende…
Und rechtzeitig bevor das Zerfalls-Chaos über uns zusammenschlägt, erinnern wir uns vielleicht noch an das Thema Volksfront…
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