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Prof.Dr.Peter Yoda / Krankheitsmedizin und Gesundheitsmedizin / Erstere geht über Leichen, die Zweite existiert

Der Autor Prof.Dr.Peter Yoda, Mediziner, schlägt den weiten Bogen von den unvorstellbaren Machenschaften von Pharma / Politik / Universität / Medien bis hin zu ebenso unvorstellbaren Heilerfolgen.
Unvorstellbar sind diese Inhalte, weil man von ihnen nichts hört. Ersteres geschieht privatestens, Zweiteres wird sorgfältigst unterschlagen.

Das Buch liest sich süffig, es ist in einem Zug auch noch ein Stück Selbstbiografie.
…Es zeigt, welche Missstände herrschen. Obschon sich Peter Yoda zurückhält, längst nicht alles veröffentlicht, was er weiss…es ist brutal genug.
…Es zeigt, wie das System in Betrieb gehalten wird.
…Es zeigt, dass es Lösungen gibt.
…Es zeigt Peter Yodas Weg vom gewöhnlich, schulmedizinisch verblödeten Arzt zum Verbreiter von Wahrheit. Er bezahlt einen Preis. Peter Yoda lebt an unbekanntem Ort.

Ich denke, hier finden sich Leser ein, bei denen nicht mit dem ABC begonnen werden muss, und so stelle ich einen Ausschnitt mit Thema „Wie das System funktioniert“ als Offentext ein.
So es dich dazu bewegt, das ganze Buch zu lesen, ist mein Ziel rundum erfüllt.

Herrlichen Tag dir, lieber Leser.
thom ram, 17.06.2015
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Das ganze Buch > hier.
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Ausschnitt aus dem Kapitel „Timothys Story“:
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Er war gerade einmal 24 Jahre alt, hatte seine eigene Firma, war Multimillionär und nichts anderes als eine Denkfabrik, die den ganzen Tag Einfälle produzierte, wie man andere Men- schen über Werbung beeinflussen und betrügen kann.
Seine Ideen waren genial, doch er war nicht sehr bekannt, da er immer noch die Öffentlichkeit scheute und immer andere zu repräsentativen Events sandte. Nicht einmal alle seine Mitarbeiter bekamen ihn zu Gesicht.
Dann bekam er eines Tages eine Einladung einer ihm unbe- kannten Firma, in welcher man ihm anbot, ihn mit einem Pri- vatjet nach Hawaii zu fliegen, zu einem Meeting für eine welt- weit bekannte Sportfirma.
Welche dies war, wurde im Schreiben nicht mitgeteilt, doch Timothy nahm an und flog hin, und zwar ohne Sekretärin, weil man ihn darum bat.
Vom Flughafen auf Oahu wurde er standesgemäß in einer gro- ßen Limousine abgeholt und zu seiner großen Überraschung nicht zu einer Firma, sondern zu einem atemberaubenden Pri- vatanwesen chauffiert.
Dort bat ihn dann ein Mann herein, der sich als William Benell vorstellte und ihn auf eine Terrasse mit Blick auf das Meer be- gleitete. Mr. Benell ging sofort in medias res. „Lieber Herr Balden, ich möchte mich aufs Herzlichste bei Ihnen bedanken, daß Sie sich die Zeit genommen haben, hierher in meine be- scheidene Residenz auf Hawaii zu kommen.
Sicherlich wundern Sie sich, daß Sie hier auf einem privaten Gelände sind und nicht in einem der üblichen Büros sitzen, aber was ich Ihnen vorschlagen möchte ist ebenfalls nicht üb-
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lich, und deshalb glaube ich, daß die Rahmenbedingungen so besser stimmen.“
Timothy bedankte sich und wollte gerade fragen, um welche Sportfirma bzw. um welche Marketingkampagne es sich han- delte, da antwortete Mr. Benell schon, als ob er seine Gedanken lesen könnte.
„Mr. Balden, der Grund, warum Sie heute hier sind, ist der, daß ich gerne hätte, daß Sie für meine Firma arbeiten und …“
Hier unterbrach Timothy und erwiderte sofort: „Sie sind ein Headhunter und haben mich deshalb nach Hawaii geholt. Ich bedaure, aber ich besitze eine erfolgreiche Marketingfirma und bin ganz bestimmt nicht an einem Job interessiert. Es tut mir leid, aber ich denke, wir vergeuden hier beide unsere Zeit“.
William Benell antwortete zuerst einmal gar nicht, und es herrschte eine seltsame Ruhe zwischen den beiden. Doch Ti- mothy hatte zu jenem Zeitpunkt keine Ahnung, wer Benell war und welche Macht dieser Mann hatte.
Doch irgend etwas in ihm sagte, daß es sich hier nicht um einen der üblichen Headhunter handelte, und er lehnte sich wieder zurück. „Ich kann verstehen“, sagte Benell, „daß Sie unter die- sen Annahmen etwas gereizt reagieren und ja, es stimmt, ich bin so eine Art Headhunter, aber glauben Sie mir, ganz be- stimmt nicht ein Headhunter, wie Sie vielleicht welche kennen. Lassen Sie mich Ihnen einmal etwas mehr über meine Firma und meine Arbeit erzählen und auch etwas darüber, warum ich Sie eingeladen habe. Darf ich Sie jedoch zuvor etwas fragen? Wie bringt man Menschen dazu, etwas zu tun, das sie weder tun wollen noch für gut befinden?“
Wie aus der Kanone geschossen sagte Timothy mit einer fra- genden Stimme: „Indem man sie gut bezahlt?“
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Jetzt mußte auch Mr. Benell lächeln: „Ja, sie haben Recht, das ist eine Möglichkeit, aber ich rede davon, daß Leute auch noch dafür bezahlen! Es gibt hierfür nur ein Instrument, und das heißt Angst.
Wenn Sie es erreichen, bei einem Menschen oder noch besser, bei einer großen Gruppe von Menschen Angst zu erzeugen, dann machen diese Menschen alles was Sie wollen. Und jetzt möchte ich mich Ihnen gerne etwas näher vorstellen.
Ich bin der Chef von Intercommunication und unsere Aufgabe ist, Angst zu erzeugen. Angst vor Kriegen, Angst vor Krankheiten, Angst vor Religionen, Angst vor anderen Staaten usw. Und glauben Sie mir, wir sind die Besten in diesem Job.
Unsere Auftraggeber sind die mächtigsten Menschen auf die- sem Planeten und unsere Arbeit hat die Welt in den letzten 50 Jahren mehr beeinflußt als alle US-$ Präsidenten zusammenge- nommen. Aus diesem Grund ist unsere Arbeit auch so gut be- zahlt.
Sie haben z. B. letztes Jahr nach Abzug von Steuern ca. 105 Millionen US-$ verdient, bei uns könnten Sie das Zehnfache verdienen und Sie hätten einen sicheren Job bis an Ihr Lebens- ende.“
Timothy gingen tausend Gedanken durch den Kopf, und warum dieser Mr. Benell genau wußte, was er letztes Jahr verdient hatte war sicherlich der unwichtigste.
Eine Firma, die nur Angst erzeugt, was soll das Ganze?
Und ein Arbeitsangebot, bei dem er über eine Milliarde US-$ verdienen kann, soll das ein Scherz sein?
Niemand bezahlt solch ein hohes Gehalt. Die nächsten Stunden vergingen wie im Fluge und Timothy stellte unzählige Fragen, die Mr. Benell fast alle beantwortete. Nur wenn es darum ging,
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Namen zu nennen, lächelte er nur. Benell erklärte ihm im De- tail, daß er bzw. unzählige weitere seiner Tochterfirmen Milli- arden damit verdienten, bei Menschen Angst zu erzeugen.
Die größten Auftraggeber sind dabei Regierungen und Pharma- firmen. Egal, worum es dabei geht, Angst vor Rußland oder in späteren Jahren vor muslimischen Ländern zu erzeugen, um z. B. größere Budgets im Bundestag oder Kongreß zu erreichen oder um Angst vor einer Krankheit zu erzeugen, die es entwe- der gar nicht gibt oder aber überhaupt nicht so gefährlich ist, Benells Firma schien die weltweite Nummer 1 auf diesem Ge- biet zu sein.
Zwei Stunden später stellte Timothy dann die entscheidende Frage: „Und wofür brauchen Sie dann überhaupt mich, wenn Sie sowieso schon so erfolgreich sind?“ Benell setzte sein schönstes Lächeln auf:
„Schauen Sie, obwohl wir weltweit Tausende von Angestellte haben, hauptsächlich in Verlagen, Marketingfirmen und TV / Radiostationen, so besteht der Kopf unserer Firma nur aus 5 Personen und davon sind nur zwei Personen die so genannten ,Kreativen‘.
Die anderen drei, einer davon bin ich, sind sozusagen die Exe- kutive und der Rest sind ausnahmslos Befehlsempfänger, die glauben, sie würden einen ganz normalen Medienjob tun. Einer der beiden Kreativen fällt demnächst aus und so sind wir auf der Suche nach einem Neuen.
Wir beobachten Ihren beruflichen und menschlichen Werde- gang seit vielen Jahren und jetzt ist eben der Zeitpunkt ge- kommen, daß Sie bei uns einsteigen können. That’s it. Nicht mehr und nicht weniger.“
„That’s it“ war der Lieblingsspruch Benells und Timothy be- kam ihn noch oft in seinem Leben zu hören.
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„Ihr Anfangsgehalt wären 150 Millionen US-$ und eine Provi- sionsmöglichkeit, die ihr Gehalt eines Tages auf über eine Mil- liarde US-$ bringen könnte. Ihr erster Job wäre für die ameri- kanische Regierung und Sie könnten morgen damit anfangen. Außerdem habe ich einen Käufer für Ihre Marketingfirma, der den doppelten Wert bezahlen würde und Sie könnten noch heu- te unterschreiben. Also, sind Sie unser Mann?“
150 Millionen bis über eine Milliarde US-$ Gehalt? Über 200 Millionen für meine Firma? Morgen anfangen bei Mr. Benell, wer zum Teufel ist dieser Mann überhaupt? Fragen über Fragen hämmerten durch Timothys Großhirnrinde und ihm war klar, daß er nicht einfach sagen konnte: Kann ich mir das noch bis nächste Woche überlegen?
Irgendwie war es verrückt, aber gerade jetzt mußte er seit lan- gem zum ersten Mal wieder an seine Lehrerin denken, und in- nerhalb weniger Sekunden antwortete er: „Ich bin ihr Mann“.
Ich habe Ihnen diese kurze Lebensgeschichte von Timothy des- halb so ausführlich erzählt, damit Sie besser verstehen können, wer Timothy ist, wie er zu solch einem Job kam und welchen Einfluß er auf Ihr tägliches Leben hatte, wahrscheinlich weitaus mehr, als Sie sich auch nur annähernd vorstellen können.
Über seinen ersten Job weiß ich nur, daß es darum ging, den Verteidigungsetat deutlich zu erhöhen bzw. möglichst schnell auszugeben und seine Auftraggeber sehr zufrieden mit ihm waren. Doch dann kam das Jahr 1970, und Benell hatte einen neuen Auftrag für Timothy. Auch er nannte ihn inzwischen Tim.
„Tim, wir haben folgendes Problem: In den nächsten Jahren werden die Ausgaben für Krebsbehandlungen drastisch steigen und unsere Auftraggeber möchten gerne ein Perpetuum mobile installieren. Diesmal handelt es sich jedoch um eine internatio-
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nale Angelegenheit und deshalb denken wir an ein Perpetuum mobile für die nächsten 100 Jahre.
Sollte es dir gelingen, ein solches zusammenzustellen, dann hast du dich wohl für immer etabliert.“ Ein Perpetuum mobile ist ja bekanntlich eine Maschine, die Energie in unbegrenzten Mengen liefert. Benell benützte diesen Begriff für ein System, das permanent Profit abwirft, ohne daß man noch einmal etwas tun muß. Einmal angeworfen läßt es sich fast nicht mehr stop- pen und produziert Geld, Geld, Geld.
Tim hörte sich das Ganze an und sagte, er denke, es sei mög- lich. Er benötige hierfür ca. 50 Mitarbeiter und drei Monate, um das alles zu planen. Danach könne er sagen, wie viele Jahre die Durchführung dauern würde. Benell nickte anerkennend, denn er kannte Tims Mienenspiel inzwischen und wußte, wenn er so schaut, hat sein geniales Gehirn schon längst eine geniale Idee.
Die nächsten drei Monate arbeiteten sich Timothy und sein Team hauptsächlich durch Zahlen und er begann besser zu ver- stehen, wie Onkologie weltweit funktioniert. In Wahrheit hatte er jedoch schon am ersten Tag eine grandiose Idee und die gan- zen nächsten Wochen dienten nur dazu, diese Idee zu analysie- ren.
Die Situation in der Krebsszene im Jahr 1970 zeichnete folgen- des Bild: Jedes Jahr sterben mehr Krebskranke und die klassi- sche Medizin hat nur Operation, Bestrahlung und seit wenigen Jahren Chemotherapien dagegenzusetzen, die jedoch die Er- wartungen nicht nur nicht erfüllen konnten, sondern Krebs- kranke sogar oftmals früher sterben ließen.
Hinzu kam immer mehr die Einsicht der Bevölkerung, daß Krebs ein multifunktionales Geschehen ist und eine Tumorzer- störung nicht zum Erfolg führt.
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Aus diesem Grund starben zwar immer mehr Menschen an Krebs, aber die Umsatzzahlen, vor allem der Chemotherapien, stiegen bei weitem nicht so an, wie erwartet. Sorgen bereiteten auch die immer stärker aufkommenden alternativen Ärzte, die Patienten mehr und mehr davon überzeugten, daß Krebs weder eine tödliche Krankheit ist, noch daß Tumore unbedingt schnell zerstört gehören.
Gerade in den USA gab es mit Max Gerson, Royal Rife, Willi- am Coley, Harry Hoxsey, Emanuel Revici und vielen anderen genügend Ärzte, die man nicht einfach als Spinner darstellen konnte, weil sie Patienten oftmals besser helfen konnten als die großen Krebskliniken.
Hinzu kamen mehr und mehr Berichte über europäische, ge- nauer gesagt vor allem deutsche, Krebskoryphäen wie Paul Gerhard Seeger, Otto Warburg, Johanna Budwig, Joachim Kühl, Josef Isseis usw. die einen alternativen Krebsboom aus- lösen könnten.
Die Betonung lag auf könnten, denn noch hatten sie es nicht erreicht. Doch je länger klar wurde, daß vor allem der Chemo- therapieweg eine Sackgasse war, desto mehr erhöhten sich die Chancen, daß diese Menschen eine weltweite Bewegung auslö- sten, mit dem Ergebnis, daß sich immer mehr Patienten von den großen gewinnbringenden Therapien abwendeten.
Timothy verstand natürlich diese Gefahren sofort und hatte innerhalb weniger Sekunden das Bild eines Perpetuum mobiles vor seinem geistigen Auge.
Wie mit Benell abgesprochen, lud er die anderen vier Vorstän- de nach exakt drei Monaten zur Präsentation ein und was diese zu hören bekamen, gefiel ihnen sofort: „Es gibt derzeit drei Hauptprobleme, die wir angehen müssen. Da ist zuerst einmal,
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daß unsere Kunden die ganzen teuren Forschungen fast aus- schließlich selbst finanzieren.
Dem muß unbedingt gegengesteuert und es muß ein System etabliert werden, daß sie zwar die Gewinne aus dem Verkauf bekommen, aber nicht die ganze Forschung bezahlen müssen.
Das nächste Problem ist, daß Krebs in den Köpfen der Men- schen immer noch nicht DAS Schreckgespenst ist, das wir brauchen, damit ein Patient exakt das macht, was ein Arzt sagt. Ich denke, dieses Problem läßt sich am einfachsten lösen.
Und das dritte Problem ist, daß wir unbedingt die Menschen stoppen müssen, die behaupten, daß man Krebs auch anders als mit konventionellen Mitteln behandeln kann.
Lassen Sie uns mit dem zweiten Problem zuerst anfangen, weil das die meisten Auswirkungen auf das Gesamtprojekt hat. Wir brauchen neue, „verbesserte“ Daten, die aufzeigen, wie gefähr- lich Krebs ist, daß in wenigen Jahren jeder Zweite an Krebs sterben wird und vor allem, daß Krebs ab einem bestimmten Stadium unheilbar ist.
Hierfür benötigen wir nur die üblichen Instrumente wie Buchautoren, unsere Hollywood-Connections und die normale Journalistenmaschinerie. Das Wichtigste dabei ist die Darstel- lung, daß Krebs sich in den nächsten Jahren geradezu epide- mieartig ausbreiten wird. Das komplette Konzept liegt in die- sem Ordner und kann in 2-3 Jahren in die Köpfe der meisten Menschen implantiert werden.“
Timothy hielt einen ziemlich dicken Aktenordner in seinen Händen mit exakten Vorschlägen, welche Autoren welche Bü- cher schreiben sollten, wie Krebs besser in Kinos und TV Fil- men vermarktet gehört und über 100 komplette Artikel für ver- schiedene Yellow Press Magazine. „Das größere Problem wird sicherlich die Finanzierung der Forschung sein. Nicht, daß un-
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sere Kunden wirklich viel Forschung betreiben müssen, es geht vielmehr darum, wie lassen wir den Kunden gleich zweimal bezahlen.
Erstens für die Forschung und zweitens später auch noch für die Therapie. Dies geht nur mit Unterstützung der Regierungen und leider auch nur in den Ländern, in denen es möglich sein wird, daß unsere Auftraggeber Regierungen kaufen können. Also in fast allen wichtigen Absatzländern.“
Bei diesem Satz konnte sich Timothy ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen, konnte er doch bei seinem ersten Geschäft für seine neue Firma am eigenen Leib erleben, wie einfach sich Politiker kaufen lassen und daß es auch hier nur um Geld ging.
„Hierfür benötigen wir den mächtigsten Mann der Welt, und das ist nun mal der amerikanische Präsident.
Es wird aber nicht ausreichen, daß er nur verkündet, daß wir mehr in die Krebsforschung investieren müssen, nein, er muß den Menschen Hoffnung geben.“ Bei diesem Satz konnte sich nun niemand der Anwesenden ein Lächeln verkneifen, denn jeder wußte, was damit gemeint ist.
Angst funktioniert nur dann als Geldeintreiber, wenn man den Menschen gleichzeitig auch Hoffnung gibt. Ob diese Hoffnung jetzt real ist oder nicht, interessiert eigentlich niemanden.
Es geht nur darum, daß wenn man nur Angst verbreitet, zu vie- le Menschen resignieren und das wiederum stoppt den Geld- fluß. Deshalb muß man immer gleichzeitig Hoffnung anbieten.
Wer dieses Prinzip richtig verstanden hat, der kann sehr, sehr reich werden oder aber ein sehr bewußtes Leben führen und muß sich nicht mehr von all den Politikern und Geldmaschinen in Menschengestalt an der Nase herumführen lassen.
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„Wir lassen also den Präsidenten sagen, daß es endlich Hoff- nung gibt, den Krebs in wenigen Jahren zu besiegen und daß wir schon heute wissen, wie das geht: durch Genmanipulation.“
Genmanipulation? Alle im Raum schauten sich an und wußten nicht, was sie davon halten sollten. „Ich kann es in Ihren Ge- sichtern lesen. Aber glauben Sie mir, Genmanipulationen sind optimal für unser Vorhaben. Ich habe es bis ins Detail durch- dacht und die Genforschung ist genau das, was wir benötigen. Wir alle wissen doch, daß wir keine Ahnung haben, was Gene sind und wofür sie im System Mensch eingesetzt werden. Aber genau das ist das Geniale daran.
Alle Professoren reden doch heute schon über Gene und Chro- mosomen, ohne wirklich etwas darüber zu wissen. In unserer „Werbekampagne“, wie unheilbar Krebs ist, werden wir per- manent erwähnen, daß wir das Krebsproblem nur über die Ge- ne lösen können, und so werden zukünftig die Steuereinnah- men nicht mehr nur für militärische Konzepte verbraucht, son- dern auch für medizinische“.
(Zumindest wissen Sie jetzt, wie es zu der berühmten Rede von Richard Nixon am 23.12.1971 kam, als er dem Krebs den Krieg erklärte).
Benell begann leise zu klatschen, denn er erkannte diesen ge- nialen Schachzug sofort, denn jeder weiß, was Gene sind, doch niemand hat eine echte Ahnung davon. Das war das richtige Produkt zur richtigen Zeit und Benell wußte das sofort, als er Timothys Konzept hörte und sagte nur: „Und wie bekommen wir all die alternativen Ärzte unter Kontrolle?“
„Das ist relativ einfach. Zuerst einmal müssen wir nur verhin- dern, daß sie sich zusammenschließen. Da die meisten dieser Ärzte jedoch sehr große Individualisten sind und kein Team- play kennen, sind einzelne nicht wirklich gefährlich. Parallel
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dazu müssen wir weltweit gemeinnützige Krebsvereine instal- lieren.
Das Beste an diesen Vereinen wird sein, daß diese nur am An- fang Geld benötigen, denn später werden sie vor allem von Spenden leben. Und je mehr sterben, desto mehr Spenden wer- den sie bekommen.
Anders ausgedrückt könnte man auch sagen, je mehr sie unsere Interessen vertreten, desto größer und einflußreicher werden sie sein, denn sie werden vor allem von Toten Geld bekommen.
Diese Vereine werden absolute Selbstläufer sein und können immer von unseren Auftraggebern kontrolliert werden, ohne daß die Vereine es je verstehen werden. Es wird sogar noch besser kommen.
Die Spenden werden fast ausschließlich für unsere Zwecke ausgegeben, z. B. Werbung für konventionelle Onkologie, kon- ventionelle Krebsforschung usw. und alle Patienten denken, daß es sich um unabhängige Vereine handelt. Sie werden in jedem Land die allerbesten Reputationen haben und jeder wird denken, daß sie nur da sind, um die Geißel Krebs zu besiegen.“
Wenn ich mir heute überlege, daß über diese Vereine weltweit inzwischen jedes Jahr Milliarden an Euro fließen und wie Recht Timothy hatte, gerade diese Vereine am Anfang großzü- gig zu unterstützen, dann wird mir ganz schwindlig.
Wußten Sie z. B., daß heute mehr als die Hälfte der Einnahmen (über 30 Millionen Euro) der Deutschen Krebshilfe Erbschaften sind? Bei der American Cancer Society sind es sogar jedes Jahr dreistellige Millionensummen. Genauso, wie es Timothy vor über 30 Jahren vorausgesagt hatte.
Doch Timothy ging sogar noch einen Schritt weiter: „Des Wei- teren dürfen wir diesen Ärzten keine Plattformen mehr geben,
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ihre Therapien mit der konventionellen Therapie zu verglei- chen.
Zukünftig muß es, aus welchen Gründen auch immer, verboten werden, konventionelle Therapien mit alternativen Therapien zu vergleichen, wie es bis heute leider immer noch geschieht.
Wir werden nur noch Chemotherapien mit Chemotherapien und Bestrahlungen vergleichen. Somit wird gewährleistet, daß es in diesem Spiel immer nur einen Sieger gibt, nämlich unsere Aufraggeber. Parallel dazu werden wir so genannte Quacksal- ber-Jäger unterstützen.
Es gibt immer enttäuschte Freaks, die gerne etwas bekämpfen wollen. Leider haben diese jedoch in der Regel kein Geld.
Sollen unsere Auftraggeber über dritte Personen diesen doch ein paar Dollar aus ihrer Portokasse zukommen lassen und sie werden dann all die Drecksarbeit übernehmen, für die sich un- sere Geldgeber selber zu schade sind.
Somit sind wir niemals auf John Waynes Hilfe angewiesen und bleiben immer schön sauber.“
„John Waynes Hilfe“ war übrigens nichts anderes, als der Aus- druck dafür, wenn man einmal ein paar Menschen benötigen sollte, die die Lizenz zum Töten haben.
Doch mit Timothys System war gerade dies gar nicht nötig. Wahr ist jedoch, daß es besser gewesen wäre, ab und zu John Waynes Hilfe anzufordern, als das, was Timothy vorschlug.
Jedem im Raum war bewußt, was es bedeuten würde, wenn dieses Perpetuum mobile erst einmal etabliert sein würde. Mil- lionen Krebskranke würden absichtlich nicht die Therapie be- kommen, die sie benötigen und Millionen von Menschen wür- den aus Profitsucht sterben müssen.
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Das Geniale an dem System war jedoch, daß es niemandem klar sein würde.

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Zum ganzen Buch > hier.


5 Kommentare

  1. @thomran

    johannes0702 hat diesen Artikel auf https://johannes0702.wordpress.com/2015/06/17/vom-geschaft-mit-der-angst/ rebloggt ! …..Danke für`s erneute auffrischen….halte ich für eine sehr wichtige Thematik, die wirklich Jedem auch explizit bewusst sein sollte !!!

    lg johannes

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  2. Ludwig der Träumer sagt:

    …Doch auch hier gilt – diejenigen, die es ändern könnten, sind
    systembedingt genau die Personen, die es niemals ändern wollen,
    weil ja gerade sie am meisten davon profitieren….(Seite 107)

    Hab eben das Buch fertig. Eigentlich nix Neues. Es wird hier aber gnadenlos nochmals dargelegt, daß wir nicht auf einen Messi warten brauchen um Veränderungen zu bewirken. Das System erhält sich selbst. Auch ein Zusammenbruch der Wirtschaft würde vermutlich wenig bis nix ändern. Die Hoffnung auf das kleine Arschloch, das dann mangels Geld für die Medizin sich eines anderen selbstheilenden Prozesses besinnt, habe ich aufgegeben. Es wird noch kränker als mit der schulmedizinischen Versorgung. Es kommt dann verstärkt die angstbesessen Konditionierung dazu, nicht mehr versorgt zu werden. Nur wenige erkennen das und können sich aus dem Idiotensystem ausklinken. Manchmal fürchte ich, daß sie nicht mal die hundert Affen zusammenbringen. Dennoch denke ich, daß es auf jeden Einzelnen ankommt, sich aus diesem System auszuklinken. Jeder Einzelne, der das schafft, wirkt an Schöpfers Plan mit.
    Der eigentliche Patient ist nicht der ‚Kranke‘ sondern der Schöpfer (Patient: lat: patiens geduldig, aushaltend). Er kann es abwarten, bis der Mensch seinen Plan erkennt. Der Mensch ist nicht geduldig, sonst würde er seine Krankheit nicht mit Pharmazie (fauler Zauber?) wegbeamen wollen.

    Gefällt 2 Personen

  3. jpr65 sagt:

    Ich habe soeben einen neuen Beitrag erstellt, der das Problem mal etwas kürzer darstellt, in einer Geschichte.
    Und eine Lösung anbietet!

    Der Hammer

    oder wie uns die Krankheitsindustrie erst krank macht und dann ausbeutet…

    https://jpr65.wordpress.com/2017/12/14/der-hammer/

    @thom, @Ludwig

    Dürft ihr gerne reposten!

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  4. thom ram sagt:

    jpr 19:44

    Danke. Ich habe deinen Artikel gelesen. Er ist gut.
    Ich habe eine Phase der Blogmüdigkeit, in diesem Ausmass neu. Vier Jahre konnte ich nicht anders, ich las und gab weiter. Heute lese ich Anastasia und geniesse meine innere Stille dabei.

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