bumi bahagia / Glückliche Erde

Theos Sicht (1) – Gedaktor

Hinter einer geäußerten AN-SICHT
vermuten wir oft eine AB-SICHT,
die SICHT aber ist neutral –
sie regt an selbst zu betrachten – meint euer Theo R. Ethiker

DIe Natur als Gedaktor – als Umwandler von Gedanken in Aktionen – vor-stell-bar?

Unsere Gedanken werden Aktionen, werden Taten, Vorgänge – alles was aus menschlichem Handeln entsteht, muß zuerst gedacht werden, als Gedanke existieren – entweder als individuelle Idee oder als „Komponente“ im morphogenetischen „Feld“ – nichts entsteht „von selbst“.

Prima, wenn die Gedanken gute sind.
Weniger prima, wenn nicht. Was dann?

Bekämpfen hilft nicht – nach dem Gesetz der kosmischen Wirkung – actio = reactio – ruft jede Einwirkung eine entgegengesetzte etwa gleich große Gegenwirkung hervor – nicht immer gleich sichtbar, und manchmal wohl auch zeitlich versetzt, aber immer da.

Ignorieren hilft auch nicht – alles was da ist, wirkt auch.

Bleibt nur: transformieren, umwandeln.

Gier = streben nach HABEN, nach MEHR –> umwandeln in: streben nach SEIN, nach Da-sein, nach Zufriedenheit

Neid = anderen nicht gönnen, was sie haben oder sind –> Verständnis, Mitgefühl wecken, Freude für andere empfinden

Geiz = anderen nicht abgeben wollen von dem, was man hat –> sorgsamer Umgang mit allem und allen, Freigiebigkeit lernen

Angst = Furcht vor Unbestimmtem, Künftigem –> Gestaltungswille für das eigene Leben, konkrete Ziele/Vorhaben setzen

(bitte fortsetzen oder bessere Vorschläge machen)


6 Kommentare

  1. Avatar von luckyhans luckyhans sagt:

    @ Dude:

    Wie wär’s, wenn wir mal nicht danach streben würden zu herrschen, sondern UNS zu beherrschen?
    Nicht Geist über Materie oder umgekehrt, sondern Geist und Materie im Zusammenklang?
    Sind die überhaupt voneinander zu trennen – Geist und Materie? Ist doch reine Definitionsfrage, oder?

    Und: Muß immer einer HERRSCHEN?
    Ich halte das für eine unserer tiefsitzenden Konditionierungen…

    Aber mir scheint, Theo wollte uns etwas Einfacheres nahebringen… 😉

    Like

  2. Avatar von Cimi Cimi sagt:

    „Wenn die ursprügliche Kraft auf Erden fließt, so verehrt man nicht die Wissenden und stellt Begabungen nicht besonders heraus.
    Die Leitenden sind auf ihrem Platz, so wie ein Baum Zweige hat. Das Volk geht seiner Arbeit nach, so wie Rehe auf den Wiesen grasen.
    Das Volk ist ehrlich und aufrichtig, ohne zu wissen, dass es Rechtschaffenheit ausübt. Die Leute haben einander gern, und wissen nicht,
    dass dies Mitmenschlichkeit genannt wird. Das Volk ist wahrhaftig, ohne zu wissen, dass es Treue ausübt. Man führt die übernommene
    Arbeit aus, ohne daran zu denken, dass man vertrauenswürdig ist. Ihr Tun ist absichtslos und stellt sich doch in den Dienst der anderen,
    ohne damit eine Gunsterweisung zu erhaschen. Deshalb hinterlassen ihre Taten keine Spuren, und ihre Werke sind in keiner Biographie
    aufgelistet.“
    Mit diesen Worten schildert der taoistische Dichter Dschuangtse die neue Lebensform, die jedem die Möglichkeit gibt, zu seinem
    kosmischen Ursprung zurückzukehren. … Sie gründen keine sozialen Netzwerke und keine Hilfsaktionen. In ihrer absichtslosen
    Aufrichtigkeit und durch ihr Frei-Sein von Gedanken des Besitzen-Wollens stehen sie auf ihre Weise allen Geschöpfen bei…
    (Aus „Ihr seid Götter“ v. Heinz & Aude Klein“)

    Ich wünsche allen eine schöne und besinnliche Weihnachtzeit
    Cimi

    Like

  3. Avatar von Dude Dude sagt:

    @Hans

    be·hẹrr·schen

    2. jmd. beherrscht etwas hinsichtlich einer Sache sehr gute Kenntnisse oder großes Können haben eine Fremdsprache in Wort und Schrift beherrschen, Er beherrscht sein Handwerk als Schreiner perfekt., Sie beherrscht ihre Stimme auch in den schwierigsten Koloraturen.
    3. etwas beherrscht etwas/jmdn. etwas übt großen Einfluss aus Diese Idee beherrscht ihn vollständig., Dieses Produkt beherrscht momentan den Markt.
    II. (mit SICH) jmd. beherrscht sich seine Gefühle unter Kontrolle halten Er konnte seinen Zorn nur schwer beherrschen.

    beherrschen
    (bəˈhɛrʃən)
    verb transitiv untrennbar, kein -ge-
    1. Sprache, Technik, Trick (gut) können, gelernt haben Beherrscht du die Vokabeln schon?
    http://de.thefreedictionary.com/beherrschen

    Like

  4. Avatar von luckyhans luckyhans sagt:

    @ Dude:
    … in Ordnung – da habe ich es wieder mal zu eng gesehen… 😉

    Like

  5. Avatar von Cimi Cimi sagt:

    Stephan Sulke
    ’s kommt dir wohl komisch vor daß ich bei dir hereinmarschier
    Ich dachte einfach so ich öffne mal die Tür
    Hab Angst vor Bomben und vorm Kranksein ist’s auch so bei dir
    Hab Angst vor Morgen manchmal hab ich Angst vor mir
    Manchmal da glaub ich irgendjemand steht im Sonnenlicht
    Der auf mich aufpaßt und dann wieder glaub ichs nicht

    Hab Fragen jede Menge weil ich weiß daß ich nicht weiß
    Und spür daß ich nur drehen kann im eignen Kreis
    Manchmal da denk ich übers Leben nach und seinen Sinn
    Denk an das Wie an das Woher und ans Wohin
    Dann bei ner klaren Nacht schau ich zum Sternenhimmel rauf
    Und schüttle nur den Kopf und geb das Denken auf

    Schau mir den andern an und sag mir manchmal ich sei mehr
    Dann wieder komm ich mir viel blöder vor als er
    Hab meine Meinung meine Überzeugung so wie du
    Hab meinen Zweifel der mich umschmeißt ab und zu
    Versteh nicht viel von Politik nicht viel von schwarz und rot
    Wenn einer Hunger hat dann mein ich braucht er Brot

    Bin der Typ von nebenan
    Bin kein besondrer Mann
    Bin der Typ von nebenan
    Der mal nachts nicht schlafen kann

    Like

Hinterlasse einen Kommentar