bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » SPIRITUELLES / WEISHEIT / RELIGION / OBEN WIE UNTEN » Joshua / Jesus Christus » Joshuas Worte nach dem Evangelisten Thomas 6/10

Joshuas Worte nach dem Evangelisten Thomas 6/10

Verse 60 -72

.
(60) Sie sahen einen Samariter, der ein Lamm trug auf dem Weg nach
Judäa.
Er sprach zu seinen Jüngern: „Der Mann ist um das Lamm.“
Sie sprachen zu ihm: „Damit er es schlachte und esse.“
.
Er sprach zu ihnen: „Solange es lebt, wird er es nicht essen, sondern nur,
wenn er es geschlachtet hat und es ein Leichnam geworden ist.“
Sie sprachen: „Anders kann er es nicht tun.“
Er sprach zu ihnen: „Auch ihr, sucht einen Ort für euch zur Ruhe, damit ihr
nicht ein Leichnam werdet und gegessen.“

.
(61) Jesus sprach: „Zwei werden ruhen auf einem Bett, einer wird sterben,
der andere wird leben.“
Salome sprach: „Wer bist du, Mensch, daß du […?] auf meine Liege
gestiegen bist und hast an meinem Tisch gegessen?“
Jesus sprach zu ihr: „Ich bin der, der aus dem Ungeteilten ist; mir ist von
dem, was meines Vaters ist, gegeben.“
[Salome sprach:] „Ich bin deine Jüngerin.“
[Jesus sprach zu ihr:] „Darum sage ich: wenn er zerstört ist, wird er mit
Licht gefüllt sein. Wenn er aber geteilt ist, wird er mit Dunkelheit gefüllt
sein.“

.
(62) Jesus sprach: „Ich sage meine Geheimnisse [μυστήριον] denen, die
[würdig sind meiner] Geheimnisse. Was deine Rechte tut, soll deine Linke
nicht erfahren.“

.
(63) Jesus sprach: „Es war ein begüterter Mann, der viel Reichtum hatte. Er
sprach: Ich werde meine Reichtümer benutzen, um zu säen, zu ernten, zu
pflanzen, meine Speicher mit Frucht zu füllen, auf daß mir nichts fehle. Das
war es, was in seinem Herzen dachte. Und in jener Nacht starb er. Wer
Ohren hat, möge hören.“

.
(64) Jesus sprach: „Ein Mann hatte Gäste; und als er das Mahl zubereitet
hatte, sandte er seinen Diener, damit er die Gäste einlade.
Er ging zum ersten und sprach zu ihm: Mein Herr lädt dich ein. Der sprach:
Ich habe Geld bei Kaufleuten, sie werden heute abend zu mir kommen, ich
werde gehen und ihnen Anweisungen geben. Ich entschuldige mich für das
Mahl.
Er ging zu einem anderen und sprach zu ihm: Mein Herr hat dich
eingeladen. Er sprach zu ihm: Ich habe ein Haus gekauft, und man verlangt
für einen Tag nach mir. Ich werde keine Zeit haben.
Das Evangelium nach Thomas 11
Er ging zu einem anderen und sprach zu ihm: Mein Herr lädt dich ein. Er
sprach zu ihm: Mein Freund wird heiraten, und ich werde ein Mahl bereiten.
Ich werde nicht kommen können. Ich entschuldige mich für das Mahl.
Er ging zu einem anderen und sprach zu ihm: Mein Herr lädt dich ein. Er
sprach zu ihm: Ich habe ein Gut gekauft und gehe, den Pachtzins zu
erhalten. Ich werde nicht kommen können. Ich entschuldige mich.
Der Diener ging und sprach zu seinem Herrn: Die du eingeladen hast zum
Mahl, lassen sich entschuldigen. Der Herr sprach zu seinem Diener: Geh
hinaus auf die Straßen, bringe die, die du findest, damit sie speisen. Die
Geschäftsleute und Händler werden die Orte meines Vaters nicht betreten.“

.
(65) Er sprach: „Ein rechtschaffener [χρηστός] Mann hatte einen Weinberg.
Er gab ihn Winzern, damit sie in ihn bearbeiteten und er die Frucht von
ihnen erhielte. Er schickte seinen Diener, damit die Winzer ihm die Frucht
des Weinbergs gäben. Sie ergriffen seinen Diener, schlugen ihn und hätten
ihn fast erschlagen. Der Diener ging und sagte es seinem Herrn. Sein Herr
sprach: Vielleicht hat er sie nicht erkannt. Er schickte einen anderen Diener
und die Winzer schlugen auch diesen. Dann schickte der Herr seinen Sohn.
Er sprach: Vielleicht werden sie Achtung haben vor meinem Sohn. Die
Winzer, da sie erfuhren, daß er der Erbe des Weinbergs war, packten ihn
und töteten ihn. Wer Ohren hat, möge hören.“

.
(66) Jesus sprach: „Zeigt mir den Stein, den die Bauleute verworfen haben:
Er ist der Eckstein.“

.
(67) Jesus sprach: „Wer das All erkennt, sich selbst aber verfehlt, verfehlt
das Ganze.“

.
(68) Jesus sprach: „Selig seid ihr, wenn ihr gehaßt und verfolgt werdet, und
sie werden keinen Ort finden dort, wo man euch verfolgt hat.“

.
(69) Jesus sprach: „Selig sind, die verfolgt worden sind in ihrem Herzen;
diese sind es, die den Vater wahrhaft erkannt haben.
Selig sind die Hungrigen, denn der Bauch dessen, der es wünscht, wird
gefüllt werden.“
.
(70) Jesus sprach: „Wenn ihr das hervorbringt in euch, wird das, was ihr
habt, euch retten. Wenn ihr das nicht habt in euch, wird das, was ihr nicht
habt in euch, euch töten.“

.
(71) Jesus sprach: „Ich werde dieses Haus [zerstören], und niemand wird es
aufbauen können.“

.
(72) [Ein Mann sprach] zu ihm: „Sage meinen Brüdern, daß sie die
Besitztümer meines Vaters teilen sollen mit mir.“
Er sprach zu ihm: „O Mann, wer hat mich zu einem Teiler gemacht?“
Er wandte sich seinen Jüngern zu und sprach ihnen: „Bin ich denn ein
Teiler?“

.

.


4 Kommentare

  1. jauhuchanam sagt:

    Mensch, thomram, langsam lerne ich griechisch zu lesen 🙂 Danke.

    Geheimnisse [μυστήριον] Mysterium

    rechtschaffener [χρηστός] Mann = „ein Christus-Mann“

    „(68) Jesus sprach: „Selig seid ihr, wenn ihr gehaßt und verfolgt werdet, und
    sie werden keinen Ort finden dort, wo man euch verfolgt hat.“

    = etwas „holprig“ übersetzt, besser wäre:

    (68) Jesus sprach: „Selig seid ihr, wenn ihr gehaßt und verfolgt werdet,
    und sie werden keinen Ort kennen – wo man euch nicht verfolgt hätte.“

    -> Mit meinen Worten.

    Es ist vollkommen normal, wenn ihr verhasst und verfolgt werdet. [dieses „selig seid ihr“ soll ja nicht darauf hinweisen, dass das etwas irgendwie Gutes wäre, wenn einem Menschen so etwas widerfährt (es ist sozusagen ein äußerliches Zeichen dafür, dass der Mensch, der so etwas erfährt, zu ihm gehört.

    Schärfer formuliert, ein Mensch, der vom System der Lüge gehasst und verfolgt wird, gehört zu Christus. Der vorgeblich Anlass der Verfolgung spielt also keinen Rolle, jedenfalls solange nicht ein wirkliches Verbrechen, wie etwa Mord vorliegt. Ein solcher Mensch muss das nicht einmal wissen oder erfasst haben. Damit nimmt Christus jede Theologie und Lehre, den Wind aus dem Segel, die „Zeichen des Segens“ und „des Glücks“, der äußere Anschein eines „frommen“ Lebens würden beweisen, dass ein Mensch zu Christus gehört und daher zum Heil vorhergesehen war oder ist.(wie es vor allem der Calvinismus und die ganzen Prediger des Wohlstands plappern, um ihre eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen oder um ihre leere Gewalt damit aufrecht zu erhalten.)

    Also der Jude, der einem Holocaust zum Opfer gefallen ist, genauso, wie ein Naso (euphemistisch Nazi), der wegen angeblicher Holocaust-Leugnung zu Geld- oder mit Freiheitsentzug zu einer Gefangenen-Strafe verurteilt ist. Oder jemand, der nur deshalb als Antisemit beschimpft wird, weil er sagt, dass das Kredit-Geben (Schulden-Geben) und das Zinsen-Nehmen ein Verbrechen ist, an dem sich fast alle Parasiten, Parteien und Religions-Gesellschaften nicht nur passiv, sondern aktiv beteiligen, denn sie sind ja Erhalter und Bewahrer des System der Lüge, dem sie verpflichtet sind und nicht ihre Gegner.

    […] und sie werden keinen Ort kennen – wo man euch nicht verfolgt hätte.“

    = „sie kennen jeden Ort, wo sie euch verfolgen können und werden“, mit anderen Worten, es gibt kein sicheres Versteck, was nun aber gerade nicht heißt, nicht die Flucht zu nutzen oder ein Versteck zu suchen wäre, wenn dazu Gelegenheit ist; das bedeutet eben nur, dass sich darauf nicht verlassen werden soll, weil sich darauf eben nicht verlassen werden kann.

    Gefällt mir

  2. Garten-Amsel sagt:

    …und genau DA trennen sich die „Geister“ , oder ihre Trennung wird sichtbar:
    Die, die den Erfolg/Mammon/Macht und den äußeren „Beweis“ (Show) als Bestätigung be-nutzen, um sich selber empor-zu-heben
    und die, die knieend dienend lieben … und wegen ihrer offen-sichtlichen „Un-Scheinbarkeit“ ver-achtet werden.
    Kein Gold, kein Glitter, kein Glamour an ihnen…
    – Wie war das doch damals noch mit dem Gold-Kalb ?!?-

    – Wie ist das heutzutage mit den ach so hoch-gelobten „Geistes-Erfahrungen“ als Bestätigung/Rechtfertigung für zB „Propheten“-Anerkennung bzw Gemeinde-Zugehörigkeits-Grund-lagen-Muß (Ungeprüft in „Sprachen“ reden zu können, sich selber „los-lassen“ zu können und auf dem Boden wälzen zu können mit wilden Zuckungen als „Zeichen/Bestätigung“ des sogenannten „HG“ ?!?
    – „Geist“, übertragbar durch Hand-Auf-Legung bestimmter „Gnaden-Begabter“ ?!?

    Das Prophetentum im AT und diese Abschnitte hier sprechen doch eine so ganz andere Sprache …
    Wie gut !
    Demnach ist das Aus-Ge-Grenzt-Werden ja geradezu eine Ehren-Bestätigung.

    JaH ! Ich habe in Deiner „Lebens-Gebrauchs-Anweisung“ gelesen.
    JaH ! Ich bin ein unbequemer Frage-Steller und will selber wissen und nicht einfach nur Vor-Gekautes Halb-Verdautes schlucken.

    Lieber Gott !
    11 . 02 . 10

    Ich danke Dir sehr , daß DU so ganz anders bist ,
    als viele es von Dir behaupten .

    Wie gut , daß DU in keine ihrer Schubladen passt !
    (Wie sollte und könnte ich Dich da auch jemals finden ?!?)

    Wie gut , daß es Dir nicht auf das Ansehen ankommt , das einige sich angezogen haben .
    (Meine Aus-Sehen und Kleidung passt ihnen so oft nicht)

    Wie gut , daß DU
    ein großes weites Herz
    für die Ausgegrenzten und Schwächeren hast .
    JaH , daß Du sogar in Deiner Gebrauchs-Anweisung zum Leben sagst :
    Unterdrückung Schwächerer ist Gotteslästerung !
    Spr.:14,31 :
    (Wer den Schwächeren unterdrückt , lästert dessen Schöpfer !)

    Ich danke Dir sehr ,
    daß ich an Deine Große Liebe glauben darf !

    daß ich DIR wertvoll bin
    in meinem grauen Regen-Mantel und den ausgetretenen Sandalen .

    daß DU doch immer wieder Dein Lebens-Licht und Mut in mir anzündest !

    daß DU mir funkelnde Wi(e)der-GeH-danken gibst, weil DU mich immer noch liebst !

    Ich danke DIR dafür
    und noch für so sehr Vieles mehr !
    🙂

    Gefällt mir

  3. jauhuchanam sagt:

    „weil DU mich immer noch liebst !

    Das „noch!“

    Wenn du magst, mache dich von diesem Joch, dieser Last des „noch!“ frei.

    Er kann ja gar nicht anders,
    niemals anders als dich lieben Er kann
    dies kann ihm niemand wegnehmen
    Er ist nicht von den menschlichen Vorstellungen abhängig,
    ob, wie lange, wie viel, ob überhaupt, wann
    nicht abhängig Er sich macht
    von dem, was ich bin oder tue
    wer ich bin oder, was andere meine, wer ich sei

    Meine Tochter Bist du,
    ehe denn die Berge wurden oder das Meer,
    habe ich dich von je und jeher geliebt,
    ich kann nur lieben, das ist mein Wesen,
    denn die Liebe selbst Ich Bin.

    Der Frieden ist dein.

    Gefällt mir

  4. Garten-Amsel sagt:

    @ *UHU*:
    Ich danke Dir ! Du hast mir schon zu so viel *Freiheits*-Gedanken verholfen …! 😀
    Mein kleines „immer-noch“ stand damals der Ver-Urteilung anderer – besonders Frommer- mutig-zitternd entgegen … 😉
    eingedenk des : „Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein !“

    Heute bin ich VIEL sicherer geworden. Auch besonders Dank Deinem Immer-Wi(e)der-Zu-Spruch !
    😀
    Sein Friede sei auch mit Dir !
    🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

In diesem Themenkreis am höchsten bewertet

%d Bloggern gefällt das: