Quelle: Metapedia
Kritik und Fehler der herkömmlichen Vorstellungen der Geologie
Erdalter
Es wird ein Erdalter von 4,5 Mrd. Jahren behauptet und gleichzeitig gibt man eine Erdkerntemperatur von ca. 6.000° K an. Allein die radioaktive Zerfallswärme der Elemente Uran, Thorium und Kalium ist für diese Zeit viel zu groß, um eine solch niedrige Kerntemperatur rechtfertigen zu können. Bei dieser Aussage wird nur vorausgesetzt, daß die Elementhäufigkeit dieser radioaktiven Elemente in der Erdhülle (bis 16 km Tiefe) ebenso groß ist wie im Erdinneren. Man kann für diesen Zeitraum eine Nettozerfallsenergiefreisetzung von 200 MJ/kg errechnen und dies würde mittlere Erdtemperaturen von weit über 200.000°K bedingen und damit gasförmigen Zustand im Erdinneren mit allen weiteren Folgeerscheinungen.
Für Blei wird ein Massenanteil von 18 ppm in der Erdhülle angegeben. Aus diesem Wert kann man bei Annahme des Zerfalls von Uran bis Blei eine Energie von ebenfalls rund 400 MJ/kg errechnen. Der Wärmeverlust durch die Erdkruste ist mit 1 MJ/kg in den 4,5 Mrd. Jahren dagegen vernachlässigbar gering. Die radiologischen Altersbestimmungen der Erde aus den Uran-Blei-Isotopenverhältnissen sind vollkommen unzuverlässig und willkürlich ausgewählt. Berechnet man das Erdalter aus dem System Samarium-Neodym aus, erhält man Erdalter von 100 Milliarden bis 20 Billiarden Jahre. Wegen der Widersprüchlichkeit können daher radioaktive Zerfallsrechnungen keine Basis für eine Erdaltersbestimmung sein.
Seismologie
Wir kennen ähnliche Verfahren auch in der Technik und der Medizin beim Durchleuchten von Objekten, etwa mit Ultraschall. Hierbei hat man es mit einer sehr definierten Anregung und einer riesigen Informationsflut zu tun. Jeder, der schon einmal eine Ultraschalluntersuchung beim Arzt, etwa beim Fötus, gesehen hat, weiß, daß er praktisch kaum etwas erkennen konnte. Obwohl er wußte, wie das „Ding“ eigentlich aussehen sollte. Nur durch den Vergleich des „Gesehenen“ mit dem sicheren „Wissen“, wie es eigentlich aussieht, kann man einige Strukturen erkennen. Gleiches gilt bei der Werkstoffprüfung. Nur der Fachmann kann die Signale richtig interpretieren, weil er vorher bereits tausende Prüfobjekte aufgeschnitten hat und nachsehen konnte. Genau dies entfällt bei der gesamten Seismologie. Man hat die Erde noch nicht aufgeschnitten und nachsehen können. Es fehlt also eine Korrelationsmöglichkeit. Die gesamte Tiefenseismologie unterhalb von ca. 10 km Tiefe ist nur auf das Modell gegründet, dessen Wahrheitsgehalt man eigentlich untersuchen möchte. Selbst bei heimatlichen kleinräumigen Untersuchungen mit definierter Anregung an vielen Stellen kommt man über etwa 3 km Tiefe nicht mehr hinaus. Dies war auch bei der kontinentalen Tiefbohrung in Windisch Eschenbach zu beobachten, wo nichts mehr mit dem Erwarteten zusammenpaßte, obwohl alles vorher bestens seismisch untersucht worden war. Man erreichte aus diesem Grund auch nicht die geplante Bohrtiefe. Daher sind seismische Untersuchungen des Erdinneren, bei denen man weder die Temperatur, die Dichte noch die die Elastizität kennt, nicht möglich bzw. es kann nur das zugrundeliegende Modelle verbessert werden. Dieses kann aber vollkommen falsch sein. Bezeichnend für die Rechenkunst der wissenschaftlichen Seismologie ist bereits der Umstand, daß man die Rotationsgeschwindigkeit des Erdkerns gegenüber der Erdkruste rechnend „gemessen“ hat. Durch 5.000 km unbekannten Materials konnte man eine Umfangsgeschwindigkeit des Erdkerns von rund 10.000 m/Jahr „messen“. Einige Jahre später wurde die Umfangsgeschwindigkeit auf nur 1 cm/Jahr verringert. Der Faktor 1 Million zwischen beiden Präzisionsmessungen scheint niemanden zu stören. [6] [7]
Erdbeben
Bis heute lassen sich Erdbeben anhand der herkömmlichen Modelle noch nicht befriedigend erklären. Es ist undenkbar, daß eine nach dem Zerreißen oder allgemein nach der Entspannung von Spannungen noch minutenlang sich steigernde Erdbewegungen stattfinden können und vor allem, daß es überhaupt zu weiteren Nachbeben kommen kann, wenn die Struktur entspannt ist. Schwarmbeben dürfte es auch nicht geben. Nachdem ein Auto gegen eine Betonmauer geknallt ist, verformt sich das Blech auch nicht mehr. Zudem wurde bereits festgestellt, daß man anhand von Spannungsmessungen in der Erdkruste ein bevorstehendes Beben nicht vorhersagen kann. Es zeigte sich nicht die allergeringste Änderung. Erdbebenwissenschaftler in Kalifornien sagten daraufhin „Wir wissen absolut nichts über den erdbebenauslösenden Mechanismus.“ Das Spannungsmodell ist daher offensichtlich falsch.
Sedimentologie
Neue Untersuchungen im Bereich der Sedimentologie legen nahe, daß die Schichten sehr schnell entstanden sind. Nicht in Jahrmillionen, sondern in Minuten oder Tagen. Das Prinzip „oben jünger“ und „unten älter“ ist meist unzutreffend. Meist richtig ist dagegen „links älter“ und „rechts jünger“. Die Schichtungen entstanden meist durch horizontalen Transport unter gleichzeitiger Sedimentation nach Form, Größe und Dichte. Dabei lagern sich dann z.B. Muscheln in einer ganz bestimmten Tiefe ab und wir glauben daher, eine „Kreidezeit“ erkennen zu können. Darüber und darunter erkennt man noch andere „Erdzeitalter“ und von oben nach unten haben diese „Erdzeitalter“ tatsächlich innerhalb von Minuten stattgefunden. Die vertikale Sedimentationsschichtung 10 km weiter wurde vielleicht eine Stunde oder 1 Jahr später oder früher gebildet, innerhalb einer Minute. [8]
Plattentektonik
Bei der Plattentektonik fehlt der Antriebsmotor, welcher die ozeanische Platte unter die kontinentale Kruste schieben könnte. Dazu wird ein aus der Tiefe aufsteigendes Gesteinsfluid behauptet, dessen Antriebskräfte durch die Erwärmung zustandekämen. Gleichzeitig wird jedoch eine größere Dichte dank anderer Materialzusammensetzung in größerer Tiefe behauptet. Dies ist zwar durchaus richtig, aber schwereres festes Material aus der Tiefe kann durch Thermik alleine nicht aufsteigen. Ein Stein wird niemals durch Thermik zur Wasseroberfläche gelangen können. Dies würde nur bei Wasser oder Luft funktionieren können, also bei relativ einheitlichem Material.
Gondwana
Der Gedanke an diesen Riesenkontinent ist zwar grundsätzlich plausibel. Es wird der Beobachtung Rechnung getragen, daß die Kontinente zusammenpassen und viele geologische Zustände an den Zerreißgrenzen identisch sind. Jedoch kann das Auseinanderreißen nicht in Verbindung mit der umgebenden gleichzeitigen ozeanischen Kruste geschehen. Der Kontinent hätte niemals auseinanderreißen können, da er allseitig nur dem Druck der behaupteten Plattentektonik ausgesetzt gewesen wäre. Zudem ist es undenkbar, wie sich zwei völlig unterschiedliche Krustenarten hätten bilden können. Auch ein in die hierbei erste ozeanische Kruste einschlagender Asteroid hätte die Kontinentkrustenzusammensetzung nicht erklären können. Bei der notwendigen Größe dieses Asteroiden hätte die gesamte Erde neu aufschmelzen müssen und damit wäre alles Material vermischt gewesen und es wäre kein Kontinent entstanden. Jedoch gab es Gondwana, allerdings nur in Verbindung mit der Erdexpansionstheorie. Gondwana war die allererste und einzige Kruste der damals noch kleinen Gaserde.
Siehe auch
Literatur
- equapio.com: Erdexpansion
- zillmer.com: Modell der Erdexpansion
- Ulrich Schreiber: Mission zum Planet Erde – Geophysikalischen Phänomenen auf der Spur
Fußnoten
- ↑
Alfred Wegener, Wilhelm Westphal (Hrsg.): Die Entstehung der Kontinente und Ozeane, Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig, 4. Auflage, 1929, S. 197. - ↑ Vgl.:
Nexus Magazin: Dr. phil. Siegfried Emanuel Tischler, Der große Ölschwindel - ↑ Nasa, 3. Januar 2010: Chilean Quake May Have Shortened Earth Days
- ↑ EarthSky, 18. März 2011: Richard Gross: Japan earthquake shortened Earth’s day 1.8 millionths of a second
- ↑ EarthSky, 15. März 2010: Chile earthquake might have shortened Earth’s day, but how?
- ↑ BBC News 2005: This so-called „superrotation“ of the inner core is of the order of 0.3 degrees to 0.5 degrees each year.
- ↑ Springer, Das Wissensmagazin 2011: Innerer Erdkern rotiert langsamer als gedacht, statt einem Grad pro Jahr berechneten sie 0,1° bis 1° pro einer Million Jahre.
- ↑ Sedimentologie: Analysis of the Main Principles of Stratigraphy on the Basis of Experimental Data
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