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Joshuas Worte nach dem Evangelisten Thomas 1/10

Auch im Thomas Evangelium geht es mir wie mit den anderen Ueberlieferungen dessen, was Joshua gesagt habe. Viele Worte Joshuas lassen etwas in mir erklingen, einige Worte Joshuas wird von meinem Inneren in die Abteilung mit Namen „prüfe und ergründe“ geleitet.

Wie geht es dir damit?

thom ram jan 2014. Dank an Rapunzel

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Das Evangelium nach Thomas

(1) Dies sind die geheimen Worte, die Jesus, der Lebendige, sprach und die
Didymus Judas Thomas niedergeschrieben hat.
Und er sprach: „Wer die Bedeutung [έρµηνεία] dieser Worte findet, wird
den Tod nicht schmecken.“

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(2) Jesus sprach: „Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet;
und wenn er findet, wird er erschrocken sein; und wenn er erschrocken ist,
wird er verwundert sein, und er wird über das All herrschen.“

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(3) Jesus sprach: „Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, das
Königreich ist im Himmel, so werden die Vögel des Himmels euch
vorangehen. Wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden die Fische
euch vorangehen. Aber das Königreich ist in euch, und es ist außerhalb von
euch.
Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet
wissen, daß ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch
nicht erkennt, dann seid ihr in der Armut, und ihr seid die Armut.“

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(4) Jesus sprach: „Der betagte Mensch wird nicht zögern, ein kleines Kind
von sieben Tagen zu fragen nach dem Ort [τόπος] des Lebens, und er wird
leben. Denn viele Erste werden Letzte werden, und sie werden ein einziger
werden.“

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(5) Jesus sprach: „Erkenne, was vor dir ist, und was dir verborgen ist, wird
dir enthüllt werden. Denn es gibt nichts Verborgenes, was nicht offenbar
werden wird.“

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(6) Seine Jünger [µαθητής] fragten ihn und sprachen zu ihm: „Willst du, daß
wir fasten? Und wie sollen wir beten und Almosen geben? Und von
welchen Speisen sollen wir uns fernhalten?“
Jesus sprach: „Lügt nicht, und, was ihr haßt, das tut nicht; denn alles ist
offenbar im Angesicht des Himmels. Denn es gibt nichts Verborgenes, das
nicht offenbar wird, und es gibt nichts Bedecktes, das bleibt, ohne enthüllt
zu werden.“

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(7) Jesus sprach: „Selig [µακάριος] ist der Löwe, den der Mensch ißt, und
der Löwe wird Mensch werden. Und verflucht sei der Mensch, den der
Löwe frißt, und der Löwe wird Mensch werden.“
(8) Und er sprach: „Der Mensch gleicht einem weisen Fischer, der sein Netz
ins Meer warf. Er zog es aus dem Meer voll von kleinen Fischen; unter
ihnen fand er einen großen, schönen Fisch, der weise Fischer. Er warf alle
kleinen Fische zurück ins Meer und wählte den großen Fisch ohne
Bedenken. Wer Ohren hat zu hören, möge hören!“

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(9) Jesus sprach: „Siehe, da ging ein Sämann hinaus, füllte seine Hand und
warf [die Samen]. Ein Teil davon fiel auf den Weg, die Vögel kamen, sie
aufzusammeln. Andere fielen auf den Felsen, und sie schlugen keine
Wurzeln in der Erde und brachten keine Ähren hervor zum Himmel. Und
andere fielen auf die Dornen, sie erstickten die Saat, und der Wurm fraß sie.
Und andere fielen auf die gute Erde, und sie brachte gute Frucht hervor; sie
brachte sechzig Maß und hundertzwanzig Maß.“

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(10) Jesus sprach: „Ich habe ein Feuer auf die Welt [κόσµος] geworfen, und
siehe, ich bewache es, bis es brennt.“

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(11) Jesus sprach: „Dieser Himmel wird vergehen, und der über ihm wird

vergehen. Und die Toten sind nicht lebendig, und die Lebendigen werden

nicht sterben. In den Tagen, in denen ihr aßet von dem, was tot ist, machtet

ihr daraus, was lebendig ist. Wenn ihr im Licht sein werdet, was werdet ihr

tun? An dem Tag, als ihr eins wart, seid ihr zwei geworden. Aber wenn ihr

zwei werdet, was werdet ihr tun?“

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(12) Die Jünger sprachen zu Jesus: „Wir wissen, daß du uns verlassen wirst.

Wer ist es, der groß über uns werden soll?“

Jesus sprach zu ihnen: „Wo auch immer ihr herkommt, geht zu Jakobus,

dem Gerechten, dessentwegen Himmel und Erde entstanden sind.“

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1 Kommentar

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

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