bumi bahagia / Glückliche Erde

Verändern

Es ist wieder so ein typisches Beispiel: da warnt einer, der es wissen sollte, vor dem ausstehenden Finanz-Zusammenbruch – Ray Dalio vor etwa 1 Monat (insges. 90 min Video). „Und?“ fragt sich manche/r, „Was kann ich dagegen tun?“ – Da wüßt‘ ich schon was… – Hans Ludwig, 17. September 2026 – – – – – – – – – – – –

Freilich kann niemand von uns diese Vorgänge, die dazu führen, daß das jetzige Finanz-System zerfallen wird, wirksam beeinflussen, denn es sind Prozesse, welche seit 80 Jahren laufen.
Genauer seit 1944, als in Bretton Woods das immernoch gültige Finanzsystem auf einer internationalen Konferenz aus der Taufe gehoben wurde, auch wenn 1973 mit der Aufhebung der Golddeckung durch Nixon und 1975 auf einem kleinen Banker-Treffen in Jamaika sowie danach durch die Vereinbarung zwischen den USA und Saudi-Arabien zum sog. Petro-Dollar darin wesentliche Veränderungen vorgenommen wurden.

Aber zum Bretton-Woods-System (BWS) gehört ja nicht nur der Dollar als Weltgeld, sondern auch die dazu geschaffenen Institutionen (Internationaler Währungsfond IMF, Weltbank WB, Welthandelsorganisation WTO), aber auch die Mechanismen zur Absicherung des Systems: die Unternehmenslenkung durch Pflicht-Audits und Pflicht-Bewertungen, die Londoner Rohstoffbörse mit ihrer verpflichtenden Preisfestlegung in Dollars, die Aktienbörsen-Mechanismen mit ihren Kontroll- und Hilfsmitteln zur Großunternehmens-Lenkung, das internationale System der Geldüberweisungen, vor allem in Dollars (was den US-Banken die Kontrolle über fast alle Rohstoffgeschäfte ermöglicht) und vieles andere mehr.
All das sind Bestandteile des BWS…

Unter diesem Blickwinkel sind die Aussagen des RF-Präsidenten-Darstellers W.W.Putin auf dem kürzlichen Brix-Treffen in Delhi zu betrachten, denn einer seiner Sätze war sinngemäß: wir müssen überlegen, wie die Weltbank, der IMF und die WTO reformiert werden können.
Das duftet schon nach einer strategischen Entscheidung (d.h. nach einer Entscheidung – aus heutiger Sicht -, welche Struktur und Richtung der Finanzströme verändert – M.Chasin), denn diese Bestandteile des BWS sind schon sehr tiefwirkend.

Wie aber sollen wichtige Bestandteile des BWS „reformiert“ (wesentlich verändert) werden, wenn das übergeordnete System nur noch andeutungsweise funktioniert? Das wäre etwa so, wie wenn man bei einem schon kranken Menschen Arme und Beine „umbauen“ wollte, ohne daß es ihn in seinem Zustand wesentlich verändere…
Klar sind die Brixen in ihrem Bestreben, einen Ersatz für das marode BWS zu basteln, noch nicht allzu weit vorangekommen: gerade mal Ersatz für Swift hat man zustande gebracht, die Brix-Entwicklungsbank rechnet weiter in Dollars.

Aber es ist kennzeichnend, daß nicht der ebenfalls anwesende Chef der größten Welt-Wirtschaftsmacht diese Sätze sprach, sondern Puti-Puti… und das war kein ‚taktischer Kniff‘.
Es ist also keine große Kunst, das Ende des BWS ‚vorauszusagen‘: M.Chasin übt sich darin schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert, aber er hat nach eigenem Bekunden auch Ideen für ein alternatives Wirtschaftssystem… (wir erinnern uns an seinen Artikel „Die Rückkehr des Roten Projektes“)

Wie das vor sich gehen wird, kann vorerst nur vermutet werden; nach meinem Empfinden sind zu viele Kräfte in der Welt daran interessiert, daß es nicht zu einem „großen Knall“ kommt, mit einem allgemeinen Zusammenbruch wie vor 100 Jahren. Allerdings werden von den jetzigen Machtgruppierungen („planetaren Projekten“) vor allem deren eigene Interessen verfolgt werden, die sich zwar in vielem unterscheiden, aber an einigen Stellen ganz gut zueinander passen.
Zum Beispiel in dem Bestreben, die ungerechte Ausbeutungs-Unordnung des Profit-Sucht-Kapitalismus in dieser oder jener Form zu erhalten – dabei geht es ihnen nur darum, für sich Macht und Einfluß zu garantieren, aber auch den privaten Reichtum zu gewährleisten.

Daher muß es in der jetzigen „Bifurkationsphase“ vor allem darum gehen, für die Zukunft die richtigen Weichen zu stellen. Dem dienten auch unsere vielen Beiträge der letzten Zeit zu den Zielen und Werten des endgültig anzustrebenden Ideals…

Wie dementsprechend manche Politologen meinen, dürfte der bevorstehende „finale Endkampf“ des BWS ziemlich ungleichmäßig verlaufen, d.h. der Zerfall des BWS wird in den verschiedenen vorwiegend betroffenen Bereichen – Energie/Erdöl/-gas; Logistik; Finanzen; Nahrungsmittel – wahrscheinlich Schritt für Schritt und regional unterschiedlich verlaufen. Erste Beobachtungen dazu kann jede/r heute bereits anstellen…
Bleibt also aufmerksam…
– – – – – – – –

Gut, wir wollten darüber nachsinnen, was wir selbst tun können, wenn die Dinge so sind, wie sie sind.
Wohlbekannt ist das nette kleine Gebet:

„Herr, gib mir die Kraft, Dinge zu verändern, die ich ändern kann,
gib mit die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
und vor allem gib mit die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“


Man könnte es auch mit Karl Valentin sagen:
„Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“

Was nichts anderes meint, als daß ich zumindest mein Verhältnis, meine Wahrnehmung zu jenen Vorgängen, die unabhängig von meinem Wollen und Tun ablaufen, so einstellen kann, daß sie für mich keine negativen geistig-seelischen Auswirkungen haben. Und da alles stets 3 Seiten hat, ist meist nur kurz zu überlegen, wie ich den Abläufen eine „gute Seite“ abgewinnen kann, so schwierig das manchmal auch scheinen mag.

In jedem Falle kann ich zumindest für mich Schlußfolgerungen ziehen, wie ich mich künftig diesen oder jenen Vorgängen, Ereignissen oder Personen gegenüber einstellen kann, damit deren Wirken mich nicht ungut beeinflußt…
Zum Beispiel den diversen Polit-Kaspern in Führungspositionen, die uns von den LMVM und den asozialen Medien mehrmals täglich per Wort und Bild aufgedrängt werden, keinerlei Aufmerksamkeit mehr zu schenken, haben sie doch meist nichts oder kaum etwas zu entscheiden, und ist deren Verhalten doch vor allem davon bestimmt, ihre jeweiligen Rollen möglichst laut und bunt zu verkaufen…

Wohl jede/r ist sich darüber im Klaren, daß jede/r vor allem sich und das eigene Leben verändern kann.
Eigentlich ist dies schon eine Mammutaufgabe, die manch eine/r gar nicht gern angeht: lieber versucht mensch, andere zu „überzeugen“…
Was bekanntlich völlig unmöglich ist, denn es kann sich immer nur jede/r SELBST davon überzeugen, daß dies oder jenes jetzt für sie/ihn richtig (oder falsch) ist.
Lange Zeit war ich menschlich mit dieser Aufgabe – mich und mein Leben zu verändern – schon ziemlich ausgelastet und habe einige wichtige Dinge dadurch vernachlässigt. Aber es ist nun mal unsere Hauptaufgabe hier in der Grobstofflichkeit, also bilde ich dazu eine Gewohnheit heraus, die es mir erleichtert… dazu gleich mehr.

Was darüber hinausgeht, ist schon schwieriger, denn es setzt voraus, daß wir in der Lage sind, andere Menschen – Teilnehmer an den Lebensvorgängen wie wir – zu beeinflussen.
Und zwar ohne sie zu manipulieren, d.h. sie zu Handlungen anzuregen, die ihnen selbst, uns oder Natur und Gemeinschaft schaden.

Freilich gehört zu diesen Selbstveränderungen auch die feinstoffliche Seite samt den Gefühlen/ Emotionen dazu, und auch der eigene Geistanteil will berücksichtigt werden.

Wie komme ich nun darauf, daß ich mich und mein Leben zu verändern habe?

Es scheint da einen Mechanismus zu geben, nach welchem dieses Multiversum/ Schöpfung funktioniert, der besagt, daß jede/r die volle Verantwortung für seine Taten zu tragen hat.
Und zwar völlig unabhängig davon, ob sie/er diese Verantwortung erkennt, anerkennt und wahrnimmt – oder nicht. Denn Verantwortung ist naturgegeben.

Viele vereinfachen diesen Mechanismus zu „Ursache-Wirkung“, was jedoch die Vielfalt und gegenseitige Verflechtung der riesigen Anzahl von Vorgängen, an denen wir täglich durch unser Tun teilnehmen, unzulässig vereinfacht. Denn es gibt stets nicht nur eine Ursache, sondern es müssen für jedes Ereignis viele „Umstände“ zusammentreffen, und es entstehen immer viele Folgen in vielen Bereichen, nicht nur eine.

Aber zurück zur Verantwortung.
Meine Verantwortung entsteht ganz natürlich daraus, daß ich mit meinem Tun – Gedanken, Gefühle, Worte, Wollen, Taten – etwas aussende: Liebe, Güte, Ehrlichkeit, Verläßlichkeit, Mitgefühl und so weiter.
Und da unser Multiversum auf Schwingungen beruht, werden genau diese Dinge, die ich aussende, als Reaktionen zu mir zurückkehren.
Dies nennt man ‚Resonanz‚, d.h. jene feinstofflichen Herzens-Schwingungen werden von anderen – meist ‚unterbewußt‘ – aufgefangen; sie fühlen sich dadurch ‚angesprochen‘ / ‚bestätigt‘ und geben diese ‚zurück‘.

Ich wirke also ständig mit meinem Tun sowohl grobstofflich als auch feinstofflich-geistig auf alles, was mich umgibt, ein.
Im Diesseits und im Jenseits, d.h. in der materiellen wie in der geistigen Welt…
Freilich nehme ich das in meinem heutigen Entwicklungszustand als Mensch nur unzureichend wahr, da wir noch recht ‚unvollkommen‘ sind. Das ändert aber nichts an den ablaufenden Vorgängen…
Ja, so ist es auch, wenn ich sage: das meiste, was mir im Leben begegnet, habe ich selbst hervorgerufen; bin also weitgehend der Schöpfer meiner Lebensabläufe. Und damit für alles selbst zuständig…

Ich kann mich dieser Verantwortung stellen und mit meinem Gewissen ausmachen, wie mein jeweiliges Tun – Gedanken, Gefühle, Worte, Wollen, Taten – zu bewerten ist.
Falls alles gut und richtig war, darf Stolz, aber keine Selbstzufriedenheit einziehen.
Wenn etwas zu heftig war, darf ich keine Beschwichtigung suchen, sondern muß sehen, wie das wieder in Ordnung gebracht werden kann: mit der Bitte um Vergebung, mit tätiger Wiedergutmachung, möglichst mit den Betroffenen, jedenfalls aber mit mir selbst.
Auch ‚zu lasche‘ Aktionen oder Reaktionen meinerseits – erkennbar daran, daß sie nicht das angestrebte Ziel erreicht haben – sind zu prüfen: was kann ich verbessern, damit der Zweck erfüllt wird.

Wenn ich ständig achtsam unterwegs bin, werde ich meistens merken, wenn irgendetwas „nicht paßt“; dann kann ich sofort mich in die/den Betroffene/n hineinversetzen und überprüfen, wie mein Tun gewirkt haben kann. Und korrigierend eingreifen.
Mitunter entgeht jedoch meiner Aufmerksamkeit das eine oder andere Detail – ein Gesichtsausdruck, eine Veränderung der Stimmlage, eine nicht ganz passende Antwort – in der Reaktion und kommt erst abends, wenn ich den Tag nochmal kurz in Ruhe Revue passieren lasse, wieder hoch.
Dann ist ruhige Überlegung gefragt, wie das entsprechend geklärt und anlaßgerecht ‚bereinigt‘ werden kann. Wir wollen ja auch nicht als überspannt gelten…

Ja, wie stelle ich mich nun zu den „großen politischen Entwicklungen?

Das ist nach dem bisher Gesagten ziemlich einfach: ich löse mich geistig von den negativen Prozessen und denke nur positiv, d.h. ich „wünsche mir“, daß diese Welt so wird, wie ich sie mir vorstelle.
Das kann ich täglich üben, indem ich alle negativen ‚Meldungen‘, die mir über den Weg laufen (ich suche sie nicht!), mit meinen Visionen von einer guten Welt konfrontiere und ‚zurückschicke‘. Ganz konkret: dies möge so und so sein – das will ich.
Das kann ganz leicht und locker geschehen, denn ich muß mich ja nicht in die Prozesse „einordnen“ lassen: ich gestalte mein Leben selbst.

Wer nun meinst, daß dadurch der Kontakt zum Leben verloren ginge, der frage sich: was ist für mich „mein Leben“?
Und sei beruhigt: das, was dich wirklich betrifft, wird in irgendeiner, für dich passenden Form zu dir gelangen.
Bleibe aufmerksam und achtsam, und vertraue deinem Schicksal, diesem sehr vernünftig organisierten Multiversum, das wir einfach noch nicht richtig „benutzen“.

Aber auch die „großen Prozesse“ der Entwicklung der Geopolitik muß ich verfolgen und mit meinen guten Gedanken ‚korrigierend‘ begleiten, damit eben genau jene Abläufe angeschoben werden, die für uns bzw. unsere Nachkommen in der fernen Zukunft zu einer zutiefst menschlichen Gemeinschaft anstelle von Gesellenschaft und Syphilisation führen werden.
Was dazu genau heutzutage nötig ist, möge jede/r für sich selbst bestimmen – genügend Anregungen für jene Zukunft sind hier auf bb nachzulesen…
– – –

Noch DAS LETZTE:
was ist, wenn mir immer wieder dieselben „Fährnisse“ vom Leben ‚in den Weg gelegt‘ werden?
Dann habe ich eine wichtige, von mir ausgesendete Schwingung, die in dieser Weise zu mir zurückkehrt, noch nicht verstanden. Habe mich von ihr nicht gelöst, sondern sende sie immernoch aus.

Resonanz ist ein zweiseitiger Prozeß: ich sende, und andere fühlen sich davon angesprochen, weil sie ähnlich denken/tun.
Oder sie fühlen sich von mir ‚bedrängt‘, weil ich ihnen mit meinem Tun offen einen Spiegel vorhalte, der sie ‚unangenehm‘ berührt, eben weil sie völlig anders denken und tun…

Mir bleibt nichts übrig, als meine ‚Aussendungen‘ zu überprüfen, wo ich da „Tomaten auf den Augen“ habe – Reaktionen nicht sehe, die da sind, und auf sie nicht oder falsch antworte…
Dazu muß ich in die Tiefe des Vorgangs eindringen und mit Geist und Seele erfassen, wo meine ‚Unzulänglichkeit‘ liegt.

Das kann mir keiner abnehmen…
Denn erst wenn ich die ‚Ursachen‘ erkannt und verarbeitet habe, wird sich auch mein ‚Sendungsverhalten‘ ändern – und in der Folge auch der ‚wiederholte‘ Aspekt…
– – –


Hinterlasse einen Kommentar