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Ist es Dummheit oder Verzweiflung?

Oder durchdacht, aber unter Zugzwang getan? Immer öfter sehen wir in der geopolitischen Landschaft strategische Fehlentscheidungen mit weitreichenden Folgen. Worin mögen die Gründe dafür liegen? – LH, Ende Juli 2026

Die Aggression gegen die IRI durch die „Äpp Stein“-Koalition ist nur EIN Beispiel dafür, wie diese strategische Entscheidung übereilt und ohne Kenntnis (bei beiden!) der realen Verhältnisse beim Gegner getroffen wurde, was als Ergebnis logischerweise zum exakten Gegenteil der beabsichtigten Ziele geführt hat.
Anstelle des Zusammenbruchs des IRI-Gesellschaftssystems (nach der zweifachen hinterhältigen Ermordung der kompletten Führung des Landes während gleichzeitiger „Verhandlungen“) mit nachfolgender Übernahme der Erdölquellen durch US-Konzerne und (nach dem Putsch in Venezuela) damit erneut praktischer Monopol-Stellung selbiger, hat man nur erreicht, daß eine bis dahin „freie“ Meerenge nun mit einem „Zoll“ belegt wird.

Die anderen Ergebnisse – Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlagen der Golfstaaten, Einschränkung bzw. Beendigung der Erdölförderung im Nahen Osten usw. – waren wohl beabsichtigt, aber eher als taktische „Nebenziele“ (genau wie die Vernichtung der EU als wirtschaftlicher Konkurrent der USA als Nebenwirkung des strategischen U-Angriffs gegen die RF, zwecks deren Zerlegung in 44 „Fürstentümer“).
Es fällt schwer, hier an Unkenntnis zu glauben – beim Emmai Sex ist man ganz sicher gut informiert gewesen, hat aber keinen gewarnt… also?

In gleichem Maße schwer verständlich bleibt auch die seit vielen Jahren völlig überzogene aggressive Politik des zieh oh nisten Regimes gegenüber seiner Nachbarschaft, die ihrerseits keinesfalls an der Beseitigung des jüdischen Staates interessiert war – im Gegenteil, man wollte ein friedliches Judäa neben dem ursprünglich bestehenden palästinensischen Staat haben, nicht solch einen Stänkerer, der Landraub, Kindermord, Terror, Vertreibung der Urbevölkerung usw. betrieb.

Dabei hätte das Regime von Anfang an berücksichtigen müssen, daß seine wirtschaftliche und militärische Lage absolut auf ein gutes Verhältnis zu seinen Nachbarn angewiesen war.
Denn gesetzt den Fall, ein „pöser Gegner“ wäre tatsächlich auf die Idee gekommen, den J-Staat militärisch beseitigen zu wollen, hätten weder alle ‚heimlich‘ hergestellten (oder von den Gringos erhaltenen?) Atomwaffen, noch eine militärische Hilfsaktion des „großen Bruders“ (die allein in der Vorbereitung Monate gebraucht hätte) das Land retten können.

Schon ein konzentrierter Schlag gegen die Meerwasser-Entsalzungsanlagen hätte, nachdem der Jordan praktisch schon vor Jahren leergepumpt worden war, in fast allen Städten für einen sofortigen akuten Trinkwassermangel gesorgt; mögliche Wiederherstellung nach Konflikt-Ende: in mehreren Monaten.
Gleichfalls kritisch ist die Energieversorgung zu sehen, da ohne Klimaanlagen die meisten Häuser bzw. Wohnungen sofort unbewohnbar werden: bei 50 – 60°C am Tage (im Winter!) muß man schon als Afrikaner geboren sein…
Von mehreren Chemie-Fabriken, deren Brand sehr schnell auch die Luft verpesten könnte, ganz abgesehen…

Das Überleben würde so für 5 – 6 Mio. städtische Einwohner im Tages- bzw. Zwei-Wochen-Bereich unmöglich.
Wie kann man unter solchen Umständen auf die Idee kommen, es sich politisch mit seinen Nachbarn derart zu verderben? Über Jahrzehnte das Hirn verpfändet?
Darüber, wohin diese Millionen dann ziehen werden, möge jede/r selbst nachsinnen: USA, Odessa, Birobidzhan?
(nachdem die Krim und die sog. Nordukraine als Noch-Kriegsgebiete weiter ausfallen?)


Freilich sind auch die sog. Golf-Monarchien, welche ähnliche Bedingungen haben, recht naiv auf die einstigen Zusicherungen der Gringos reingefallen, die sich nun als nicht konsistent erweisen.
Man hatte wohl geglaubt, daß die Welt ewig auf das fleißig aus dem Boden sprudelnde Erdöl bzw. -gas angewiesen sein würde?
Das dürfte nun vorbei sein, denn infolge der (westlich hausgemachten!) Finanzkrise wird die Weltwirtschaft insgesamt auf die Hälfte oder noch weniger zusammenbrechen.

Kann auch gar nicht anders sein, wenn die sog. zahlungsfähige Nachfrage (der bisherige kreditfinanzierte „Über-Verbrauch“ des Westens) plötzlich auf ein Drittel oder noch weniger einbricht – da hilft auch das beste Dumpingpreis-Angebot nichts…
Auch die so zahlreich zerstörten russischen Raffinerien und die EU-„Sanktionen“ gegen die RF (die auch nur von der EU eingehalten werden) bekommen nun ein leichtes „Geschmäckle“…

Sollte dies alles der wahre Hintergrund für das irre Streben der US-Ölkonzerne nach einer weltweiten Monopolstellung im Energie-Sektor sein?
Um die Preise zu retten bzw. dann selbst zu diktieren?
Denn in den USA, Kanada und Grönland – der „zufällig“‚ von DT so laut beanspruchten Ami-Hemisphäre – lagern (zusammen mit den Venezuela-/Südamerika-Vorkommen) angeblich über 80% der „fossilen“ Weltvorräte… die dann plötzlich wieder für hundert Jahre „Minimal-Verbrauch“ reichen würden…

Dies würde auch die z.T. nicht erfolgten, z.T. absichtlich angeschobenen Aktionen der Insulaner (pöse Zungen schreiben ihnen sogar die Organisation des 7. Oktober 2023 zu) mit einem gewissen Sinn versehen.
Denn die einfachen Menschen überall auf der Welt waren diesen Typen schon immer egal: ihnen geht es nur um Geld und Macht für sich…

Ja, was können wir nun für uns tun? Immer wieder das gleiche: ein freudvolles Leben in kleinen verschworenen, weitgehend autarken Gemeinschaften aufbauen und unser Leben so gestalten, wie wir es uns wünschen…
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