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Autonome Waffensysteme

Autonome Waffensysteme oder Killerroboter sind so ziemlich das letzte Wort der „modernden“ Kriegsführung.
Damit sind nicht nur die schon von ihren Einsätzen in diversen Ländern der Welt bekannten Drohnen („Fachbegriff“ UAV = unmanned aerial vehicle) gemeint, von denen es die unterschiedlichsten Typen, Größen und Variationen gibt, sondern ganze Paletten an längst entwickelten und erprobten vollautomatischen Waffensystemen – automatisch nicht nur im Sinne der inneren Funktion, sondern im Sinne des gesamten Einsatzes, der sog. „Mission“.
So gibt es bereits in Erprobung sog. Schwarm-UAVs. Weitere Varianten werden erforscht und recht bald zur Anwendung bereit stehen.

So gibt es bereits verschiedenste Land- und Wasser-Fahrzeuge (auch Unterwasser-), aber auch andere Roboter, die relativ klein und vollständig autonom sind, nach Programm funktionieren und keinerlei Einwirkung mehr durch Steuerleute benötigen – teilweise mit Energieversorgung durch Solar- und andere (geheime) Systeme (ein Schelm, wer dabei an „Nullpunkt-Energie“ und ähnliches denkt).

Sie können selbstverständlich mit den unterschiedlichsten automatischen Gefechtsstationen ausgerüstet werden und alles, was in ihrem Zielgebiet auftaucht und keine „Freund“-Chip-Kennung aufweist, ohne Vorwarnung töten.
Nachfassen von Munitionen aus automatischen Lagereinrichtungen kann heutzutage bereits ebenso vollautomatisch erfolgen wie Start und Landung – Bedienpersonal nicht mehr erforderlich: das können alles Roboter übernehmen.

Drohnen wie auch die UGVs (unmanned ground vehicles) und unbemannte Schiffe lassen sich für automatische Missionen programmieren und ausrüsten.
Es wurden auch bereits (von zivilen Einrichtungen entwickelte) solar-elektrisch betriebene Flugzeuge erprobt, die als UAV in nicht allzu ferner Zukunft jahrelang ohne zu landen in der Luft bleiben können – bisher vor allem für Beobachtungsmissionen, aber das kann sich ja auch sehr schnell ändern, wenn entsprechend kompakte „freie Energie-Stationen“ verfügbar sind.
Da ja auch die Verarbeitung der Beobachtungsdaten vollautomatisch durch Computer erfolgt, steht der vollautonomen Kriegsführung gegen ungechipte Menschen alle Wege offen.
Man möchte kaum darüber nachdenken, was daraus alles werden kann, wenn das auch noch mit der sog. KI, der „künstlichen Intelligenz“ gekoppelt wird…

Die Perversion des Denkens erreicht so ihre „höchste“ Stufe: die Vernichtung von Menschen kann dann völlig ohne jegliche Verantwortlichkeit weltweit vollautomatisch erfolgen. Und wenn „geschickt“ programmiert, dann können weitere „Optionen“ eingebaut werden…
Eine „Ächtung“, wie unlängst gefordert, ist völlig utopisch: wozu sind denn diese Systeme sehr aufwendig entwickelt und erprobt worden?

Dieses Thema sei allen ans Herz gelegt, die noch davon träumen, irgendwo auf der Welt ihr kleines autarkes Refugium aufbauen zu können und für „das System“ unerreichbar zu sein.
Leider wird es das nicht geben, denn mit diesen Waffensystemen (und es sind nur wenige Beispiele hier verlinkt) wird die ganze Welt komplett unter Kontrolle gehalten werden können – mit der Option, auftretende „Abweichungen“ automatisch „korrigieren“ zu lassen…
Es wird also nur ein gemeinsames Überleben geben können, wenn sich alle der Thematik „Veränderung“ stellen – „Flucht“ (egal in welcher Form) ist keine brauchbare Option mehr…

Luckyhans, 17.4.2015

———————————
Mehr zum Thema findet ihr hier:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Human-Rights-Watch-will-Killer-Roboter-aechten-lassen-2599540.html
http://www.heise.de/tp/artikel/44/44669/1.html

N.B. Wie der moderne „Neusprech“ auch in solch relativ kritische Artikel Einzug gefunden hat, zeigen unreflektierte Aussagen wie „Ethische Drohnen“ und „Das Töten … müsse menschlich bleiben“.


9 Kommentare

  1. diwini sagt:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

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  2. Dude sagt:

    „…irgendwo auf der Welt ihr kleines autarkes Refugium aufbauen zu können und für “das System” unerreichbar zu sein.
    Leider wird es das nicht geben…“

    Voreilige Behauptung. Natürlich besteht egal wo, gar auf Pitcairn, ein gewisses Risiko, allerdings ist das Risiko hinsichtlich des kommenden durchaus sehr stark reduzierbar bei geschickter und wohlbedachter Wahl des Refugiums!

    Und ich bleib dabei: USA/Europa, und v.a. bevölkerungsdichte Regionen generell sind die Höchstrisikozonen weltweit!

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  3. Dude sagt:

    Ps. Danke für die vielen sauguten Links! Da ist einiges ins Backup gewandert…
    Guet N8 😉

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  4. Ohnweg sagt:

    Da gab es als Vorgeschmack für den Krieg „Maschine gegen Mensch“ die Filme mit Arnold Schwarzenegger als DER TERMINATOR. (Jenen macht es scheinbar perversen Spass ihre feuchten Träume zu verbreitern). Bezeichnenderweise wurde Schwarzenegger ja mit dem Job als Gouverneur von Kalifornien belohnt.

    Natürlich, wie schon Dude andeutete, sind die Risikofaktoren von Drohnen usw. umgenietet zu werden ungleichmässig verteilt. So wie auch die Atombombengefahr. Ganz Südamerika zum Beispiel hat sich als atomwaffenfreie Zone erklärt. Brasilien wollte ausscheren aber man hört nichts mehr davon. Der Grund wird sicher darin liegen, dass der südamerikanische Kontinent als eines der Rückzugsgebiete für die Schweineelite gilt und dieser Kontinent sauber bleiben soll.

    Im rückständigen Herzen Südamerikas dürften da die Risiken sehr gering sein einem zukünftigen Kampfroboter zu begegnen. Nicht umsonst hat sich das Merkel dort ein Stück Land gekauft. (Paraguay). Auch der Ex-Präsident von den USA, George W. Bush junior, hat sich dort eine ordentliche Estancia gekauft mit eigener Fluglandepiste. Seine Tochter kommt jedes Jahr nach Paraguay und sieht dort nach dem Rechten.

    Ich hatte also den richtigen Riecher gehabt mich in der dortigen Gegend einzuquartieren. Und das vor dreissig Jahren. Aus Paraguay sind auch keine Naturkatastrophen bekannt. Und die Menschen sind sehr offen dort. Ausser man hat sie als Feind. Dann können sie sehr hinterlistig sein. Aber nicht mehr als ich. Hasta la vista, Baby!

    „Flucht oder kluges Ausweichen ist keine Option“ dürfte weit übertrieben sein. Kluge Menschen beugen vor. Den Entschlossenen gehört die Welt.

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  5. luckyhans sagt:

    @ Ow:

    Klar, den eigenen Weg läßt man sich nicht so einfach vermiesen – egal wie zwingend die Argumente sein mögen. Realitätsflucht? 😉

    Auch die Ansiedlung der Kabalisten mag einen in Sicherheit wiegen – aber sei beruhigt: auch die wissen nicht alles… Und ich kann auf solche Nachbarschaft auch gern verzichten.

    Kluge Menschen beugen SICH vor – nämlich wenn es ans Kotzen geht. Und auf die „Welt“ (die immer künstlich ist) mag ich auch keine Ansprüche stellen… 😉

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  6. Ohnweg sagt:

    @Lucky
    ich werde kaum mit dieser „ehrenwerten Gesellschaft“ in Berührung kommen. Und solange sie nicht über meinen Zaun spucken gehen die mich auch nichts an. So ist es eben in Paraguay. Bei mir war es damals keine Realitätsflucht sondern das Ausweichen vor der deutschen Bürokratie. Vor der deutschen Realität. Nachdem mir das dritte Kleingewerbe durch fadenscheinige Gesetze vermiest wurde habe ich den Ausweg Paraguay gefunden und nie bereut.

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  7. luckyhans sagt:

    @ Ow:
    Auf jeden Fall bist Du nun gewarnt… 😉

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  8. Ohnweg sagt:

    @Welt und Lucky,
    ich bin kein Sicherheitsfanatiker. Aber ich wurde unter der paraguayischen Diktatur in Ruhe gelassen und jetzt auch unter der unverschämten Demokratie. Wenn es ungemütlich wird ziehe ich eben weiter. Aber ich möchte es offen sagen, in Europa würde ich mich weitaus unsicherer fühlen als in Südamerika. Und Gesocks gibt es überall. Man sollte auch bedenken, dass das Gesocks Mitläufer braucht. Und die finden sie immer weniger. Seht doch die Bewegungen und Freiheitsbestrebungen in Südamerika an. Europa kann da nicht im Geringsten mithalten. Zuviel Untertanendenken. Ich empfinde mich inzwischen als Weltbürger. Als freier Weltbürger. Meine deutschpatriotische Ader habe ich mir abgelegt. Zeitverschwendung. Meine letzten drei Jahre in Deutschland mit Unterbrechungen in Paraguay haben mich gerade gebogen. Meine Koffer sind schon wieder gepackt.

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