Wieder mal möchte man schreien. Banken, deren Führungsspitzen im Geld baden, deren Führungsspitzen Geld in Billionenhöhe vernichtet haben, diesen Banken wird nun also Herr Herrmann, der auf seinem Sparkonto 5’000 Euro sein „eigen“ wähnt, Geld in den Ar222 schieben, damit die Führungsspitzen weiter im Geld baden und weiter Geld versauen können.
Wer sein Geld auf der Bank lässt, dem kann man für seinen Altruismus nur kondolieren.
Entnommen den Deutschen Wirtschaftsnachrichten http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/12/eu-beschliesst-enteignung-der-sparer-zur-banken-rettung/
EU beschließt Enteignung der Sparer zur Banken-Rettung
Die EU hat sich in der Nacht auf einen Fahrplan zur Rettung von maroden Banken geeinigt. Den wichtigsten Beitrag werden künftig Bank-Kunden in Form einer zwangsweise Enteignung zu leisten haben.
Reicht das nicht für das Überleben, wird der Steuerzahler einspringen. Ein Beitrag von Banken, Staaten, Zentralbanken, IWF oder EU wurde dagegen nicht verbindlich festgelegt.
Die EU-Finanzminister haben sich mit Kommissar Michel Barnier darauf verständigt, dass im Falle eines Banken-Krise zuerst die Sparer herangezogen werden sollen. Danach kommen die Steuerzahler dran. Alle anderen verabschieden sich ins Kompetenz-Chaos und sind dann vorübergehend für niemandem zu sprechen. (Foto: dpa)
Die Einigung der EU-Unterhändler auf einen Fahrplan zur Banken-Rettung in Europa in der Nacht zu Donnerstag zeigt: Am leichtesten bittet man jene zur Kasse, die sich nicht wehren können – und nicht am Tisch sitzen.
Das sind zunächst die Anteilseigner und die „Gläubiger“ einer Bank. Der Begriff „Gläubiger“ dient zur Verwirrung der Sparer. Denn tatsächlich sind dieSparer die Gläubiger. Wenn eine Bank zusammenbricht, hat der Sparer seine Forderung an die Bank, nämlich ihm das Geld zurückzugeben, verloren. Daherwarnt Jörg Asmussen vor einem zu komplizierten Verfahren: Die Enteignung muss schnell gehen, weil sonst die Sparer versuchen könnten, ihr Geld abzuheben. Man wird den Enteigneten anbieten, ihr Bargeld in Anteile an der Bank umzuwandeln. Viele betrachten das als keine besonders attraktive Alternative.
Für kleine Sparer (unter 100.000 Euro) wird gerne die Einlagensicherung aus sicherer Iglu genannt – doch die ist so sicher wie das Wetter am Wochenende und außerdem gibt es keine grenzüberschreitenden Regelungen in der EU.
Doch niemand hat die Absicht, einen Bank-Run auszulösen.
Sollte sich eine wankende Bank nicht über Aktionäre und Sparer retten können, dann soll der europäische Steuerzahler einspringen. Und zwar über den ESM. Das ist der einzige Fonds, der vorhanden ist.
Die EU-Finanzminister spielen bei der Banken-Rettung ein gewaltigesVersteckspiel, bei dem nicht immer zu erkennen ist, ob ein Haken nun als Finteoder aus Panik geschlagen wird.
Denn die Ankündigung, dass die Enteignung ab 2016 gelten werde, ist pure Propaganda: Die Regel gilt bereits seit August, und zwar mittels EU-Verordnung (hier).
Die EU-Einigung zeigt außerdem, dass die Banken keine Lust auf einen Rettungsfonds haben. Der geplante Fonds mit 55 Milliarden Euro ist wie ein Wassereimer zum Löschen einer brennenden Scheune: Allein bis 2011 haben die EU-Staaten 1,6 Billionen Euro in die Rettung gesteckt.
Die EU-Finanzminister haben weiters keine Lust, große Banken pleitegehen zu lassen – weil ihnen die Banken lange genug eingeredet haben, dass die Pleite einer systemrelevanten Banken Europa zerstören würde. Um sich dieser Verlegenheit zu entziehen, streiten die EU-Staaten über die Frage, wer denn entscheiden soll, ob eine Bank pleitegeht: Man hat sich nun auf eine Formel geeinigt, die sogar der zuständige EU-Kommissar Michel Barnier als „zu komplex“ bezeichnet.
Die Finanzminister hoffen, dass sie die kommenden Jahre mit Enteignungen und ESM-Steuermilliarden überstehen können.
Sie gehen davon aus, dass sie Banken singulär „retten“ lassen können und sich damit nicht den Zorn aller Sparer gleichzeitig zulegen.
Damit könnten sie durchkommen – ist es doch in Krisen-Zeiten üblich, dass jeder nur auf seine Interessen achtet.
Im Interesse der Bank-Kunden muss es nun sein, sich genau zu überlegen, ob man sein Geld auf der Bank belassen will. Nachdem es praktisch ausgeschlossen ist, sich über den wahren Zustand einer Bank zu erkundigen, empfehlen wir größte Vorsicht in den kommenden Monaten sowie eine wirklich intelligente Diversifizierung des Vermögens.


Es ist schon erschreckend zu sehen, was zwischenzeitlich aus den „Banken“ geworden ist. Mittlerweile herrscht doch im Grunde gegenüber jeder Bank ein Mißtrauen. Da überlegt man sich tatsächlich mehrfach, ob man sein Geld dorthin bringt oder nicht.
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@Charlotte
Sei willkommen in bimi bahagia, Charlotte 🙂
Meines Wissens liegst du falsch, wenn du meinst, die Banken seien früher besser gewesen.
Wir müssen jedoch unterscheiden. Es gibt Regionalbanken, welche so tun, wie es sich der gesunde Verstand wünscht:
Eingezahlte Gelder verwalten und diese vorhandenen Gelder zum Teil als Kredite ausgeben.
Wenn dafür ein Zins verlangt wird, akzeptiere ich das: Es ist eine Gegenleistung für das sichere Aufbewahren des Geldes.
Aber eben. Das sind kitzekleine Banken.
Die Grossbanken wurden von anfang an mit dem Ziel, die Menschen auszubeuten, geschaffen.
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