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Laß nun ruhig los das Ruder
(Ludwig der Träumer) Heute gibt’s nur ein Gutnachtliedle um mich zu beruhigen. Ansonsten müßte ich den Intelligenznotstand in meinem Umfeld – ja sogar in ganz Deutschland ausrufen.
Die Krone – Corona mahnt mich, jeden Kontakt mit Meinesgleichen zu vermeiden.
Die Krone – wo die auch immer zu verorten sein mag weiß sicher, daß der Kontakt mit Meinesgleichen – den Angstbefreiten für sie tödlich sein könnte.
Interessant ist auch, daß nach den Unruhen in Honkong, die nach China überschwappten und gefährlich für deren Elite werden könnte, rein zufällig ein äußerer Feind auftaucht.
Das Mühlenfest in drei Monaten muß deswegen abgesagt werden.!!? CO2 ist schlimmer als Senfgas. Eine Warnung soeben von „besorgten“ Freunden draufgesetzt. Das kommende Sturmtief könnte meine Wohnwagen zerschlagen. Wir sind bald alle tot, wenn wir nicht umkehren zur Natur, so die linksgrün verirrten Freunde, die mich in den letzten Tagen besuchten.
Wer schürt hier die Angst vor dem Leben, das schon immer lebensgefährlich war? Ich hatte in den letzten Tagen keine Minute Ruhe. Sie kamen in meine Bude und fürchteten den Weltuntergang.
Mir bleibt nur noch in seelischer Quarantäne zu gehen, bis der Spuk vorbei ist.
Lasß nun ruhig los das Ruder
Dein Schiff kennt den Kurs allein
Du bist sicher, Schlafes Bruder
Wird ein guter Lotse sein.
Lass nun Zirkel, Log und Lot
Getrost aus deinen müden Händen,
Aller Kummer, alle Not,
Alle Schmerzen enden.
Es ist tröstlich, einzusehen,
Dass nach der bemessenen Frist
Abschiednehmen und Vergehen
Auch ein Teil des Lebens ist.
Und der Wind wird weiter wehen,
Und es dreht der Kreis des Lebens,
Und das Gras wird neu entstehen,
Und nichts ist vergebens.
Es kommt nicht der grimme Schnitter,
Es kommt nicht ein Feind,
Es kommt, scheint sein Kelch auch bitter,
Ein Freund, der’s gut mit uns meint.
Heimkehren in den guten Hafen
Über spiegelglattes Meer,
Nicht mehr kämpfen, ruhig schlafen,
Nun ist Frieden ringsumher.
Und das Dunkel weicht dem Licht,
Mag es noch so finster scheinen.
Nein, hadern dürfen wir nicht –
Doch wir dürfen weinen.
(Reinhard Mey)