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Hunderte entführte Kinder als Fracht im Flug vom Sudan nach Spanien / Kindesfolter

Nachtrag.

Berichtigung.

Das Geschehen stammt aus dem Jahre 2007.

Sieben Besatzungsmitglieder eines Flugzeugs, das mehr als 100 Kinder aus dem Tschad fliegen sollte, wurden festgenommen, und der tschadische Präsident versprach Strafe für jeden, der an einem Plan beteiligt war, die Kinder nach Europa zu bringen.

Präsident Idriss Deby reiste am Freitag in die östliche Stadt Abeche, wo 103 Kinder betreut wurden, nachdem die Behörden neun französische Staatsbürger verhaftet hatten, die versucht hatten, sie nach Frankreich zu fliegen.

Die französische Hilfsgruppe L’Arche de Zoe, oder Zoe’s Arc, sagte, sie habe französische Gastfamilien für die Kinder vermittelt. Es handele sich um Waisenkinder aus der sudanesischen Region Darfur.

Doch der Chef von UNICEF Frankreich, Jacques Hintzy, sagte am Samstag, dass viele der Kinder anscheinend nicht aus dem Sudan, sondern aus dem Tschad kämen.

Er sagte auch, den Kindern seien Verbände gegeben worden, um den Eindruck zu erwecken, dass ihre Evakuierung gesundheitlich bedingt sei, obwohl keines der Kinder verletzt wurde.

Die Aufnahmen von AP Television zeigen Deby am späten Freitag, wie er mit den Kindern zu Besuch war, viele von ihnen unter Tränen.

Deby nannte die Situation „unerträglich“ und „schockierend“.

Er traf sich auch mit den neun französischen Arbeitern und der Flugbesatzung. 

AP Television hat den Piloten Agustin Rey Torre dabei gefilmt, wie er dem tschadischen Präsidenten mitteilte, dass es sich um „einen humanitären Flug handelt und dass es dafür eine Genehmigung gibt“.

Deby beschuldigte den Piloten später, „aktiv pädophilen Organisationen zu helfen“ – eine Behauptung, die Torre dementierte.

„Sie werden die Strafe bekommen, die Sie verdienen“, sagte Deby zu ihm.

Spanische Medien berichteten, dass sieben spanische Besatzungsmitglieder, vier Männer und drei Frauen, die der in Barcelona ansässigen Luftchartergesellschaft Girjet angehörten, im Tschad inhaftiert und ihre Pässe und Mobiltelefone beschlagnahmt worden seien.

Das Unternehmen sagte, es habe den Transport der Kinder aus dem Tschad garantiert, sei aber ansonsten nicht an dem Plan beteiligt, berichteten die Medien.

Der Regierungssprecher des Tschad, Hourmadji Moussa Doumgor, sagte, alle Ausländer würden am Montag von Abeche in die Hauptstadt N’djamena gebracht, wo die Ermittlungen fortgesetzt würden.

Rama Yade, Frankreichs stellvertretende Ministerin für Menschenrechte, sagte, der versuchte Transport der Kinder sei illegal und unverantwortlich.

Das Flugzeug startete im Sudan, hatte Zwischenlandung im Niger, hätte als Ziel Spanien gehabt, wurde bei der Zwischenlandung von Ordnungskräften kontrolliert.

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Fracht:

Hunderte verzweifelte Kinder. (mehr …)

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