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Lösung 2 – Industrie – 261106

Heute sollen Gedanken über die industrielle Zukunft unseres Landes im Mittelpunkt stehen – die Autoindustrie (VW/Audi) und deren Zulieferer (Schaeffler) bauen tausende Arbeitsplätze ab – warum wohl? Und wie könnte die automobile Zukunft hierzulande aussehen? – LH

Tieferer Grund des Niedergangs der deutschen Automobil-Industrie ist seit Jahren die verfehlte Modellpolitik, mit dutzenden von Modellen, Varianten und Ausführungen gleich­zeitig, die alle 2 – 3 Jahre „erneuert“ werden – muß das sein? Doch nicht wirklich, oder?

Fordert das der Kunde? Oder wird das gemacht, „weil wir das können“?
Der gleiche Schwachsinn wie bei R.Messner: „Warum sind sie auf diesen Berg gestiegen?“ – „Weil er da war…“ (“ und ich das konnte…“ – im Geiste hinzugesetzt) – etwas tun, weil man es „kann“, nicht weil es sinnvoll oder nützlich ist…

Abgesehen davon, liegen seit den 1980er Jahren die weltweiten Fertigungskapazitäten der Auto-Konzerne zusammengenommen etwa 40% über dem, was „der Welt-Markt“ zahlungsfähig überhaupt aufnehmen könnte, wenn überall „Aufschwung“ wäre.
Und der sinnvolle Trend Anfang der 80er Jahre zu kleineren und verbrauchsärmeren Autos wurde seitdem – durch Neid und Gier angefacht – zu immer größeren (und nicht immer wirtschaftlichen) Modellen umgekehrt. Auch wir Kunden haben daran unseren Anteil…
Aber genug davon – das alles wissen die meisten oder können es sich denken.

Was ist über die Zukunft der Mobilität zu sagen?
Angesichts weiter steigender Kraftstoffpreise und heftig sinkender Zahlungsfähigkeit von immer mehr Menschen, die ihren Job verlieren, ist abzusehen, daß der „emotionale Anteil“ an der Entscheidung für dieses oder jenes Auto oder den Verzicht auf ein solches (z.B. in einer Großstadt mit entwickeltem Nahverkehrssystem) stark sinken wird – ganz einfach weil sich viel weniger Leute ein eigenes Auto noch werden leisten können.

Klar wird das „Auto mieten“ (deuglisch Kahr Schäring) einen Teil der Leute ansprechen, aber dieses beruht auf einem sicher funktionierenden Weltnetz – und dieses wird es auch bald nicht mehr „für alle“ geben.
Sagen wir es mal deutlich: die Mobilität wird zurückgehen; kaum jemand wird sich noch täglich über 100 km für den Arbeitsweg leisten können.
Auch die Zugpreise der Bahn werden deutlich „anziehen“.
Also sucht schon mal in der Nähe zum Wohnort einen neuen Job, oder zieht näher zum Arbeitsort… wird aber beides demnächst – wie jede Veränderung – risikoreich werden…

Wo liegen dann aber langfristig wirksame Lösungen?
Im Anerkennen der bisherigen Fehlentwicklungen: es darf nicht wieder die halbe Industrie des Landes von einer Sorte Endprodukt (Auto) abhängig gemacht werden – Versorgung und Mobilität neu denken: warum müssen 2 und mehr Tonnen Metall durch die Gegend bewegt werden, wenn ein 60 – 80 kg schwerer Mensch von A nach B will?
Einfache Vorschläge:

1. Ausbau des effizientesten Transportmittels der Neuzeit – der Eisenbahn („von der Straße auf die Schiene“ – kennt mancher alte Ossi noch) – ggf. deren Verstaatlichung, damit der Versorgungsauftrag gewährleistet werden kann und nicht irgendwelchen Profitinteressen geopfert wird;

2. Versorgung lokal und regional organisieren – mindestens 90% des Grundbedarfs, also Nahrung, Bekleidung, Wasser/Abwasser, Strom, Gas, Telefon/Weltnetz sollten aus der Nähe kommen – das senkt Transportaufwendungen und hebt die Versorgungs-Stabilität.
Das natürliche Recht auf Leben eines jeden Menschen verlangt vom Staat, genau dies zu sichern!

3. Industrie neu organisieren, gemäß den realistischen Voraussetzungen und Gegebenheiten, d.h. unter anderem jene energieintensiven Bereiche (Stahl, Chemie) dort konzentrieren, wo diese Energie bereitgestellt werden kann.
Geht das nicht, müssen Alternativen gefunden werden, z.B. Kalisalze statt Kunstdünger, allgemeiner Übergang zur naturnahen Bodenbewirtschaftung (Nährwälder usw.).
Weiter:
Großindustrien reduzieren/modernisieren, KMU entwickeln; Kreislaufwirtschaft nach dem Vorbild von Mutter Natur organisieren; aktive Industriepolitik, staatlich gelenkt.

4. Qualität, modularer Aufbau/Reparatur- und Zerlegungsfreundlichkeit, Langlebigkeit in die Produkte hineindesignen, kostet bei CAD nur wenige % Entwicklungskosten mehr, spart aber dann im Einsatz der Waren eine Menge Geld – und Naturverbrauch über Lebensdauer… dies sollte zum wichtigsten Bewertungs-Kriterium der Produkte werden.

5. Plaste-Einsatz auf das absolut Notwendige reduzieren (Kunstfasern! Mikro- und Nano-Plastik vermeiden); Verbundwerkstoffe dürfen nur produziert und eingesetzt werden, wenn eine kreislauffähige Verwertungs-Technologie nachgewiesen wurde… gleiches gilt für alle künstlich hergestellten chemischen, kosmetischen und Arznei-Produkte.

Und so weiter… jede/r kommt da auf mindestens genauso viele richtig gute Ideen…
Freilich werden auch wir uns von einigen lieb gewordenen Dingen, wie dem fast erotischen Verhältnis zu „unserem“ fahrbaren Untersatz, trennen müssen… aber es gibt genug Möglichkeiten, unsere Gefühle sinnvoll anzuwenden…

Freilich wird manche/r sagen, das sei alles nicht machbar – doch, ist es.
Wir müssen es nur selbst angehen und alle, die dabei stören wollen, von allen diesbezüglichen Macht-Positionen fernhalten.
– – – – – – –

P.S. Entspannendes und ganz Spannendes:
a)
Der FW-Chef und bayer.Wirtschaftsmini Hubsi Ei Wang er ist (laut BLÖD) mit 55 aus dem Verkehr gezogen worden, im Hotel in Berlin-Mitte; vermutliche Tod es Uhr Sache wird wohl Herz still Stand werden – das ist die Standard Methode, wenn jemand unbequem ist; läßt sich per Mikro Wellen B Strahl lung (z.B. aus dem Nebenzimmer) rückstandslos leicht aus führen… es wird „bereinigt“: wer oft stört… wer zu viel weiß… wer nicht mehr Maul halten will… wer künftig eine Alternative wäre… usw.
b)
Oh Wunder, der Akt-Kurs des größten hiesig produzierenden Wehr Technik Konzerns RM ist (wieder laut BLÖD) um 17% eingebrochen; „Ursache“: eine Senkung der Umsatz-Erwartung 2026 von 13,7 – 14,2 auf 13,2 Mrd.€… mithin um 4 – 8%…
Dieser Bösen – pardon Börsen schwach Sinn: „schlechter als erwartet“, ein paar Anal lystige „erwarten“, und schon darf ein in Gewinnen schwimmendes unter nehmen „abgestraft“ werden… wieder ein paar hiesige Kleinanleger, die daraufhin „aussteigen“, und weitere Prozente am Aktien-Kapital, die über den Teich wandern werden… soll man darüber nun lachen oder traurig sein?
c)
wie hatten wir vermutet: die Ratten verlassen das sinkende Schiff? Madame C.L.G. ist bei weitem nicht die einzige, welche demnächst zurücktreten wird: im Rüssel soll laut „Pol iti co“ eine Liste mit wichtigen Bereichs-/Abteilungsleitern des Amts-Molochs kursieren, die demnächst ihren Abschied nehmen werden…
Freudige Nachricht: endlich sind wir sie los? Oder deren hastige Flucht vor der Auszeichnung des Volkes für langjährige Dienste gegen dasselbe (dem Latte er nen Orden am Strick)?
d)
Noch eine gute Nachricht für alle, die in den vergangenen 6 Wochen von irgendwelchen Betrügereien und Konten-Räumungen verschont geblieben sind: keine Angst, es wird munter weitergehen, jede/r kommt mal dran…
Woher die Überzeugung?
Tja, es sind wohl kaum jene pösen koreanischen (unbewiesen) Hacker, welche das alles tun: es gibt bereits autonome Systeme des sog. KI, die eigenständig Bankensysteme auf Schwachstellen untersuchen und mit koordiniertem Eingreifen Angriffe in Umfängen durchführen, welche noch vor kurzem erhebliche menschliche Ressourcen erforderten…
Noch nicht betroffen? Kommt Zeit, kommt Rad… erstmal wird ja alles an Ratten u.a. ausprobiert, bevor die richtig „Großen“ drankommen…
e)
Wie kommt es, daß – meist zu spät – wichtige Erkenntnisse sich dann doch durchsetzen, die vorher pöse VT oder Kommi-Propa waren?
Freilich fragt sich manche/r, warum denn die RF – inzwischen doch lange kein Kommi-Land mehr – immernoch und mit wachsender Begeisterung als Feindbild für so viele – eigentlich gar nicht so dumme – Leute herhalten muß?
Welches könnten wohl die wahren Ursachen dieser „ideologischen“ (?) Verirrungen sein?
Oder:
Was macht man, wenn man eigene Fehler nicht zugeben will? 😉
– – – – – –


1 Kommentar

  1. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Was spielt das alles für eine Rolle?

    Wem gehören die Medien? Die bestimmen, was wir zu denken haben.

    Und darüber diskutieren wir uns die Köppe heiß. Alles nur bullshit.

    Die Wahrheit erfahren wir sowieso nie, oder zeitversetzt.

    Ich glaube gar nix mehr, was in der Zeitung steht. Oder was Medien kundtun. Was der Fernseher sagt. Die KI.

    Außerdem hab ich das Gefühl in einer Zeitschleife zu sein. Ich glaube, ich habe das, was ich hier oben schrieb, schon zig mal geschrieben.

    Wir unterhalten uns nur noch über Säue, die durchs Dorf getrieben werden. Jeden Tag. Aufs Neue. Und es werden immer mehr. Info-Flut. Info-Tod.

    Irgendwann drehen vielleicht auch die Menschen durch. Gehirn-Infarkt. Die neue Pandemie.

    Tipp: Keine Nachrichten mehr. Nur einmal die Woche. Reicht.

    Keine Werbung, kein Fernseher, kein Radio, kein Phone.

    Nur einmal die Woche. Das war es dann. Schont das Gehirn.

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