Eine ‚kleine‘ flüchtige Erinnerung an eigentlich Bekanntes. – LH, 13.8.2026
Gewiß nicht mir allein liegen einige ‚aktuelle‘ Vorgänge auf der Seele. Es geht um das heutige und das künftige Leben als Mensch auf diesem Planeten. Uns steht hier ein ziemlich ruckartiger Umschwung bevor, vom „durchtrainierten Über-Verbraucher“ zum selbstbewußten Bewohner. Ja, eigentlich ein sehr weiter Weg, aber wir werden ihn in wenigen Monaten gehen müssen, wenn wir überleben wollen.
Freilich ist dieses Land nach wie vor in den Händen jener „Verbraucher-Wahnsinnigen“, die uns Bewohner mit den billigen China-Waren und bis vor wenigen Jahren auch (für die Unternehmen) sehr preiswerten Energie geködert und gekauft hatten.
Kaum jemand hat sich Gedanken darum gemacht, wer das alles bezahlen wird, was wir da an Vorteilen eingestrichen haben.
Klar hat man uns andererseits für die EU (danke, Helmut!) und andere Zwecke massenhaft das Geld aus der Tasche gezogen, aber das wurde fast alles schuldenfinanziert, und in der Bilanz haben wir die letzten 35 Jahre seit dem Anschluß Mitteldeutschlands recht gut gelebt.
Trotz massivem Abbau des Sozialstaates, trotz Beseitigung der Arbeitslosenversicherung (Ersatz durch ein Almosen, finanziert von den wenigen Arbeitsplatzbesitzern), trotz sog. Zeitarbeit, 1-Euro-Jobs und vieles andere (all dies verdanken wir den hiesigen ‚Sozis‘ unter Gerd dem Schredder).
Dabei war allen, die noch denken konnten, eigentlich schon lange klar, daß es so nicht weitergehen konnte, sowohl mit dem Verbraucherwahn als auch mit dem Sozialabbau.
Freilich haben die meisten diese Fähigkeit, selbständig zu denken, schon verloren. Und wer da – als Mit-Ursache – von Mikrowellen-Bestrahlung der Hirne schreibt, der liegt sehr wahrscheinlich richtig. Oder glaubt ernsthaft jemand, daß die MK-Ultra-Forschungen zur unterbewußten Beeinflussung wirklich Ende der 1970er eingestellt wurden?
Aber: wer hat denn jedem jungen Menschen „seinen“ persönlichen „Mikrowellen-Strahler“ fast ständig ans Ohr placiert? Doch jede/r selbst, oder?
Ja, das sind Mikrowellen, was dort rauskommt.
Wer von den jungen (und alten) Leuten ist denn bereit, wenigstens einige Stunden am Tag hintereinander auf das kleine Wisch-Viereck zu verzichten?
Dabei weiß doch jede/r, daß auf diesem Wege, durch die ständige Überwachung der „Benutzer“ auf Ebene des Betriebssystems (also nicht abschaltbar!) die persönlichen Dossiers für jede/n Einzelne/n mit sovielen Daten gefüllt werden, daß die meisten Leute sich selbst schlechter kennen als „jene“, denen diese Dossiers zur Verfügung stehen.
Zumal viele schon ‚vergessen‘ haben, wie man sein eigenes Verhalten kontrolliert…
Und daß daher jede/r auf ganz persönliche Weise, ob per Bestrahlung oder per medialer Manipulation, ‚angesprochen‘ und gelenkt werden kann – wen wundert’s?
Denn wer kann heute schon sicher sagen, daß nicht schon längst jede/r auf seinem Schlau-Fernsprecher von irgendwelchen ‚halluzinierenden Algorithmen‘ bearbeitet wird, die sich geschickt als diese oder jene „Freunde“ tarnen? Über welche genauso ein Dossier existiert und die daher leicht „modelliert“ werden können?
So ist denn auch gar nicht verwunderlich, daß jede/r zu jedem Zeitpunkt locker in jener passiven, gleichgültigen Haltung gehalten werden kann, die uns alle eigentlich – wenn wir drüber nachsinnen – so bedrückt…
Das sei alles nicht möglich, weil viel zu aufwendig? Man könne nicht für jede/n Menschen so ein komplettes Dossier speichern und laufend bearbeiten?
Liebe Leute: was meint ihr wohl, wofür schon seit Jahren in Nordamerika still und leise dieser intensive Ausbau der sog. Datenzentren erfolgt?
So schnell, daß dort ganze Siedlungen vom Stromnetz abgetrennt werden, damit das örtliche Datenzentrum genug Strom hat?
Ja, HEUTE genug Strom hat, nicht erst in 2 oder 3 Jahren…
Und glaubt ihr wirklich, daß die Algorithmen soviel Strom brauchen? Deren „Bedarf“ an hoher Leistung liegt bei aufwendigen Anfragen/Aufgaben – dank der Parallel-Verarbeitung durch viele Hundert Grafikkarten – im Millisekunden-Bereich, was den Stromnetzbetreibern schon jetzt zu schaffen macht: solch intensive Lastwechsel in so kurzen Abständen sind auch mit Puffern-Speichern nicht ganz einfach zu bewältigen; wir werden es bald merken, auch an zunehmenden Netzausfällen.
Aber uns erzählt man dann das Märchen vom pösen Solarstrom, der nur bei ganz viel Sonnenschein richtig „kommt“ (oder dann ‚zuviel‘ ist), und den ebenso unstetigen Windanlagen, alles zu Lasten der Natur und ‚dank‘ ideologischer Dogmen installiert…
Warum hat das Murkel dann auf Befehl Nordamerikas veranlaßt, hierzulande die Atomkraftwerke (eine Technologie, bei der wir führend waren) nicht nur abzuschalten, sondern auch diese gleich abzubauen?
Bekommen doch die Amis bis heute aus der RF genügend Brennelemente bzw. auf 4% abgereichertes Uran, das mit hohem Aufwand (laut Gore-Tschernomyrdin-Vereinbarung) aus dem superteuren 96%igen Material aus den (‚dank‘ dem Müll-Mann) abgebauten Sowjet-Sprengköpfen hergestellt wird…
War also alles nur gelogen, mit dem angeblich nicht ausreichenden Uran-Brennstoff, was uns – hinter dem offiziellen Wortgeklingel – als „wahre Ursache“ für jenen Ausstieg‘ benannt wurde?
Wo werden wir noch alles rund um die Uhr im Doppelstock mit Lügen gefüttert?
In der von den ‚Diensten‘ redigierten Lügipädica?
In den von (wessen?) Agenten in den wenigen bekannten ‚Nachrichten-Agenturen‘ erstellten ‚Meldungen‘, die getreulich von allen MVM wiederholt und verbreitet werden?
In den längst von den Algorithmen beherrschten „analytischen“ und sonstigen Artikeln?
Und so weiter, jede/r möge selbst überlegen…
Ja, wie nun?
Es bleibt dabei: Veränderung beginnt bei jeder/m Einzelnen.
Bei der Erkenntnis, daß ich zuerst bei mir anfangen muß, mich zu verändern.
Mein Inneres, meine Geisteswelt, meine Denkweise überprüfen – das geht erstmal anhand meiner Redeweise und meiner Schreib-Fähigkeiten.
Erkennen, wo ich mich gegenüber dem normalen gebildeten Menschen zurückentwickelt habe, was mir fehlt.
Was konnten meine Eltern und Großeltern noch, was ich heute schon nicht mehr kann?
Gedichte rezitieren, zum Beispiel. Wenigstens die, welche wir in der Schule ‚behandelt‘ hatten, Balladen (Der Taucher / Die Bürgschaft / Der Handschuh) und schöne Gedichte (Willkommen und Abschied / Prometheus).
Wenigstens das Heidenröslein oder die Lorelei: es verlangt ja keiner, daß wir seitenweise aus Goethes Faust rezitieren können, wie es mein Herr Papa (der Buchhändler war) auch als Rentner noch konnte. Dabei ist es erst 30 Jahre her…
Wann hast du das letzte Mal bewußt ein Stück „klassische“ Musik gehört?
Das war in meiner Kindheit noch täglich der Fall: im Radio, von der Platte…
Oder wenigsten Abwandlungen von klassischer Musik durch Rockgruppen?
„April“ von Deep Purple, Ekseption-Musik, Elektra-Adaptionen?
Was weißt du von 432-Hertz-Musik und deren Wirkungen?
Wann hast du das letzte Mal mit deinen Eltern/Großeltern (soweit noch vorhanden) gesprochen? Wenigstens telefoniert oder geskypet? Und worüber habt ihr geredet: über dich und deine Probleme, oder über sie und ihre? Wie oft tust du das?
Schreibt ihr euch noch Briefe von Hand? Oder wenigstens E-Post? Schickst du ihnen Bilder aus eurem Alltag, von euch, von den Kindern?
Nein, das ist nur der Anfang, die ersten Fragen, die sich jede/r stellen sollte.
Und dann beginnen, seinen Alltag zu verändern.
Denn nur das, was wir täglich tun, wird uns helfen, wieder menschlicher zu werden.
Und jede/r muß da SELBST aktiv werden, gewollt, bewußt, weil es sonst mit zunehmender Geschwindigkeit weiter abwärts gehen wird.
Ja, der Niedergang funktioniert von ganz allein, nur der Weg nach oben ist mühselig und erfordert Kraft und Zeit… (und kaum ‚Geld‘)
Mach dich auf den Weg, auch wenn er steil und schwierig erscheint; er ist es nur zu Beginn, wenn du einmal in Gang gekommen bist, geht vieles einfacher.
Denn die Freude über die angenehmen Veränderungen, der Stolz auf die eigene ‚Leistung‘ werden dir dabei helfen…
Noch ein motivierender Gedanke dazu:
Anders als durch den offensichtlich gezeigten Unterschied in der Herangehensweise an die heutigen Probleme, der zwischen den selbsterkannten Elitären dieses Landes samt der sog. E-Union im Gegensatz zur Mehrheit der Bevölkerung der einzelnen Länder und aller zusammen besteht, werden wir das schlammige Ansehen als Tojtsche und EUler, das uns diese Elitären in den letzten Jahren angeheftet haben, nicht loswerden.
Das erfordert von jedem klare Ansagen, ohne daß man sich zu weit aus dem Fenster lehnen muß.
Es genügt, allen zu zeigen, daß wir anders denken und tun.
Freilich wird das nur überzeugen, wenn wir unser Inneres entsprechend verändert haben.
Denn jeder Mensch fühlt – wenn er will – ganz genau, ob derjenige SELBST so tut, wie er es von seiner Umgebung rhetorisch verlangt…
schöner Beitrag, leider mindestens 30 bis 50 Jahre zu spät.
Wer verwöhnt ist, ändert nix. Weil er es auch gar nicht will, warum auch?
Und viele denken, ja, es geht immer weiter, irgendeiner erfindet was, und es wird immer besser.
Für was haben wir Hochschulen mit diesen Brän Köppen? Ja, im Moment haben wir Schenderstuhl-Plätze on mast en meng.
Andere denken, ja die da „Oben“ machen das schon. Dafür hab ich sie gewählt.
Und zum Schluß, für was soll ich mich ändern? Wenn es die andern nicht machen, warum ich?
So sieht es aus.
Nach mir die Sintflut…. äh, ich war die Sintflut….
Und tschüssi, bis demnächst.
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Ja!! Absolut zutreffend, trefflich erkannt und benannt!! Wie gut, daß ich kein Schlau-Dings besitze (ich beobachte noch,, dachte zu Anfang, da muß ich erst mal schauen, und je länger ich schaue, desto weniger will ich damit zu tun haben…), Gedichte lese, viel draußen bin, mich mit Eltern (1940er) austausche (wöchentlich mehrmals am Telefon 1 x leibhaftig!) und auch sehr gerne Zeit mit Älteren verbringe, weil sie so bemerkenswerte Lebensgeschichten erzählen können… So fühlt es sich gut und passend an…
Und dann bin ich dabei, ein Haus „ins Leben zu rufen“, wo 2-4 alte Menschen leben können in einer Gemeinschaft und gut behütet mit Essen, Wäsche, Musik, Singen, Klingen, Geschichten erzählen… das ist mein Traum – das Schmetterlingshaus – und wer mir guten Rat bei der Verwirklichung geben kann, melde sich bitte gerne bei mir!! Auf Anfrage auch gerne am Telefon.
Licht&Liebe, NATALI
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Liebe Bettina,
die Unter-Überschrift sagt es bereits: alle wissen/wußten es… 😉
Aber anstupsen tut ja nicht weh, oder? 😉
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Ein sehr schöner und sinnvoller „Gedankenstupser“ der mir besonders ab Absatz „Ja, wie nun“ sehr gut gefällt.
Je mehr wir unsere Aufmerksamkeit auf viele unterschiedliche und wechselnde Dinge, Ereignisse, Personen und Tätigkeiten richten, ohne ein echtes Interesse daran zu haben, nur um „die Zeit totzuschlagen“, desto schneller vebraucht sich unsere Energie. Dann haben wir keine Kraft mehr, uns auf den Augenblick einzulassen, ihn überhaupt wahrzunehmen.
Dadurch entsteht eine wahre Sucht nach Energie. Manche Menschen fangen an, unkontrolliert zu essen oder wenden sich Aktionen zu, die Andrenalin freisetzen. In beiden Fällen vergewaltigen sie ihren Körper.
Den Menschen des Neuen Zeitalters, den wir doch alle anstreben zu sein :)) gibt es bereits auf unserer Erde und er fällt durch sein „Anders-Sein“ , durch seine Außergewöhnlichkeit, mit der er sich von der Masse abhebt, auf. Die „neuen Kinder“ sind ein gutes Beispiel dafür. Vielleicht verbindet er sich mit seinesgleichen zu Gruppen, ist eingebunden in meditative oder gemeinnützige Aufgaben, er ist das, was bei BB oft als „Kleine Feuer“ bezeichnet wird. Natali gehört sicher dazu.
So wünschenswert dieser Zustand ist, gibt es ein Lebensgesetz, wonach sich nur jemand der Wir-Dimension öffnen kann, der die Ich-Dimension vollkommen erforscht und erfüllt hat. Falls ein Ego-behafteter Mensch in die Wir-Dimension eindringen möchte, führt das zu Verwirrung und wenn wir an all die Nächstenliebe – Aktionen der Kirchen denken, können wir es erkennen. Das ist kein organisches und natürliches Wachstum. Das alte Ego bleibt bestehen und vergiftet von innen her alle noch so gut gemeinten Aktionen.
Der Prozess, in eine höhere Dimension einzudringen, geschieht von selbst, wir können ihn nicht erzwingen. Obwohl es Ausnahmen gibt, Fälle plötzlicher Erleuchtung, – entsteht das Wir-Bewusstsein nicht eines Tages, sondern es schleicht sich durch die Lücken des Ich-Bewusstseins ein, wie Gras durch eine Betondecke wächst. Eines Tages ist nur noch Gras zu sehen …. Der „neue“ Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er das Göttliche in jedem Menschen, in allen Wesen, in allem, was lebt, erkennt und danach handelt.
Wenn eine genügend große Anzahl von Menschen zu einem Wir-Bewusstsein erwacht sind, lösen sich viele Kollektivprobleme der Menschheit , das Leben wird leichter. Es steht nicht mehr Ich gegen Ich, denn wenn aus vielen Ich´s ein Wir wird, entsteht ein gemeinsames Denken, gemeinsames Fühlen. Dadurch tauchen manche Probleme vielleicht gar nicht mehr auf oder werden gemeinsam gelöst.
So sehr wir uns danach sehnen, wir können das Wir-Bewusstsein dennoch nicht herbeizwingen, es entwickelt sich von selbst. Aber wir können unseren Teil dazu beitragen .
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Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich.
Man denkt,
die ist so schrecklich lang,
das kann ich niemals schaffen,
denkt man.
Und dann fängt man an sich zu eilen.
Und man eilt sich immer mehr.
Jedes Mal, wenn man aufblickt,
sieht man,
dass es gar nicht weniger wird,
was noch vor einem liegt.
Und man strengt sich noch mehr an,
und man kriegt es mit der Angst,
und zum Schluss
ist man ganz aus der Puste.
Und man kann nicht mehr.
Und die Straße
liegt immer noch vor einem.
So darf man es nicht machen.
Man darf nie an die ganze Straße
auf einmal denken.
Verstehst Du?
Mann muss nur an den nächsten Besenstrich
und immer wieder nur an den nächsten.
Dann macht es Freude,
dann ist es richtig,
dann macht man seine Sache gut.
Und so soll es sein.
Auf einmal merkt man,
dass man Schritt für Schritt
die ganze Straße gemacht hat.
Man hat gar nicht gemerkt wie
und man ist nicht aus der Puste.
Das ist wichtig.
Michael Ende, Momo
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„Mach dich auf den Weg, auch wenn er steil und schwierig erscheint; er ist es nur zu Beginn, wenn du einmal in Gang gekommen bist, geht vieles einfacher.
Denn die Freude über die angenehmen Veränderungen, der Stolz auf die eigene ‚Leistung‘ werden dir dabei helfen…“
Hm, möchte man jetzt erwachsenen Leuten erklären wie sie leben sollen oder ist das ein Ratschlag für Kindergartenkinder.
Die einfachen Menschen könnten wirklich viel verändern, wenn sie endlich alle ihre Panzer und Raketen verschrotten würden, die sie auf ihrem Dachboden stapeln , dann wäre endlich Frieden auf Erden. Alles könnte so einfach sein, Peter Lustig hatte das lange erkannt.
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Lieber OWD,
es ist nicht einfach, so zu schreiben, daß möglichst viele Alters- und Bildungsstufen daraus etwas entnehmen können. Wenn dir manches zu primitiv ist, dann überlies es einfach; und vergiß bitte nicht, daß du als „gelernter DDR-Bürger“ eine sehr gute Bildung genießen durftest… 😉
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Ich war nie so von mir voreingenommen, dass ich dachte, ich wäre so was wie „gebildet“.
Das dachte ich eher von Dir, luckyhans. Deine Links zu russischen Quellen haben mich beeindruckt.
Ich hatte immer den Anspruch, meine Bildung voranzutreiben. Das sah ich immer als einen Prozess, dass ich mal irgendwann dahinkomme, irgendwie als gebildet vor mir selber zu bestehen. In der Jugend habe ich sehr viel gelesen-die ganzen alten Russen habe ich verschlungen in meiner Jugend in der DDR. Ich bin ein Träumer wie ihn Dostojewski beschreibt in seiner Erzählung „Weiße Nächte“. Und darüber hinaus habe ich viele andere Eigenschaften, aber ich kann nicht in einem System bestehen, das alle Menschen zu Konkurrenten der Mitmenschen macht. Ich bin ein solcher Träumer wie aus einem Dostojewski Roman zu Teilen von über 30 Prozent. Neja, alles fließt in den Übergang, das Leben ist ein Mysterium. Es gibt keine Prozentzahlen für lebende Geschöpfe Gottes. Wir sind alle Wunder der Mystik.
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Mein lieber OWD,
die Aussage, daß das sowjetische Schul-/Bildungssystem (das logischerweise auch in der DDR installiert worden war) zu den weltbesten gehört, stammt angeblich von JFK persönlich.
😉
Und der enge Kontakt zur russischen „klassischen“ Literatur hat schon so manchen Menschen verändert; insofern gilt die Leseempfehlung für alles: Tolstoj, Dostojewski, Puschkin, Turgenjew und so weiter…
😉
Ja, das ist ein Kennzeichen der russischen Mentalität, tief im Volk verwurzelt: für sie ist Korruption ein Verbrechen, kein „Bestandteil der Kultur“, wie in jenen Ländern, aus denen auch bei uns die meisten Zudringlinge stammen…
Freilich gibt es auch unter den Russen „gewendete“ Verirrte, die sich dem schnöden Mammon verschrieben haben, meist nicht ohne im Westen dazu entsprechend „gebildet“ worden zu sein: gockele daher stets die Biografien…
Übrigens:
Auch die vom „unserm“ Murkel ist wahnsinnig interessant: geboren in Hamburg, und so weiter…
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