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Dieu parmi nous / Sonntagsmusik

Orgelmusik. Zeugs, welches ich in meinem letzten Leben, das heisst bis vor 14 Jahren, selber mit Leidenschaft gespielt habe.

Ich möchte dich, lieber Hörer, mit Petr Ebens Moto Ostinato beglücken, welches dich in Heiterkeit und zum Lachen bringen kann.

Ich habe in der Tube x Interpretationen durchgehört und bin gefrustet. Orgel und grosses Orchester aufzunehmen ist so schwierig, wie Klavier leicht. Die Orgel wirkt mit dem Kirchenraum zusammen, und sie hat ein schwirrendes Obertonspektrum. Ersteres ist mit Mic schwer einzufangen und Zeiteres macht die Mics kirre.

Noch frustiger sind die Interpretationen. Da sind ultraviruose Orgenisten am Werk, aber der Eine spielt mir viel zu langsam, der andere spielt mir über den Inhalt hinweg und ich habe keinen gefunden, welcher das Ding ganz so bringt, wie ich es im Detail haben will. Halt, da ist eine Ausnahme – hör selber, die Dame spielt impécable.

Die Sonntagsmusik ist ein Vierteiler, das Moto Ostinato ist der lustige dritte Teil. Petr Eben war ein begnadeter Organist und Komponist, ein herzensguter Mensch, welcher es auf wundersame Weise geschafft hat, seine (gut!)christlichen musikalischen Botschaften so zu verschlüsseln, dass sein Werk zur Zeit der alten Diktatur in Ungarn nicht zensiert wurde.

Wem Petr Eben gefällt, weiterklicken nach: OKNA. Okna ist für Trompete und Orgel. (SACKschwer zu spielen, nur absolute Spitzentrompeter bringen das hin – und hahahaa, für den Organisten ist auch Stollenarbeit angesagt, bis seine Finger das Ding richtig bringen)

Okna sind Fenster. Es sind 4 durch die Chagall- Fenster in Jerusalem inspierte Kompositionen.

Nun also los: Moto Ostinato von Petr Eben. Als ich das Stück als “junge Schnuufer” erstmals im Grossmünster Zürich hörte, hat es mich einfach nur gebeutelt vor lachen, dank der Interpretin, welche den den Witz zu Ton zu bringen verstand.

Hier also die beste grad gefundene Interpretation, welche leider an fff Stellen durch das überforderte Aufnahmegerät verzerrt ist.

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…und noch was von dem mein damals Herz erhebendem und heilig gehaltenen Zeug, was ich liiiiebte und gerne spielte, drei Zacken schwieriger als “moto Ostinato”, und hier geht es ans Eingemachte, meine Herren. Hakim spielt PER FEKT, und das Mic steht falsch, es ist in der Nähe des Spieltisches. Du hörst, was der Organist hört, 10 Meter weiter weg wäre richtig. Das Mic ist überfordert. Wenn dir das Stück gefällt, gehe unbedingt in ein Life – Konzert!

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1 Kommentar

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