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Die 10 Gebote 6 / „Was würde die Liebe tun?“

Ich richte Dank an Ingrid.

Ingrid hat als Lebens – Orientierungs – Stern die Frage „Was würde die Liebe tun?“ vorgeschlagen.

Ich halte für heutige erwachende Menschen die Frage „Was würde die Liebe tun“? für Segen bringend, denn

die Frage ist geeignet, unsere Phantasie, unseren Verstand, unsere Intuition und unser Herz zu wecken und untereinander zu verbinden,

und die Frage ist dadurch geeignet, aus jedem Hier und Jetzt neues und gutes, menschen – und erdenfreundliches Tun zu initiieren.

In herrlicher Offenheit hat Ingrid ihre Lebensgeschichte geschrieben. Sie ist Zeugnis dafür, wie wir uns befreien und zu uns selber finden können.

„Was würde die Liebe tun“ hat Ingrid begleitet und geleitet.

thom ram jan 2014

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Was würde die Liebe tun? Teil 1

«Als ein sechsjähriges, blondes Mädchen zum ersten Mal zur Beichte „durfte“, war es verwirrt und traurig. Es hatte nichts zu beichten. Damit sie es richtig macht und um dazu zugehören, hat sie zum ersten Mal bewusst gelogen und beichtete: „Ich habe gelogen“.

Dieses Mädchen hatte eine junge, brave Mutter: strenggläubig, römisch katholisch. Eines Tages wurde diese Mutter von zwei freundlichen Frauen aus Dänemark besucht, mit der Lehre eines liebevollen Gottes. Die junge Frau war so begeistert, dass sie allen davon erzählte. Nach einiger Zeit waren alle in der Familie: Ehemann, Geschwister, Mutter, Brüder, Schwester, Neffen und Nichten ebenfalls davon begeistert, oder bekehrt?

Das einzig wichtige Thema war von nun an – die Bibel. Bibelstudium, Versammlungen, Kongresse, Predigtdienste. Die vielen Stunden die freiWILLIG für das Predigen, Zeitschriften und Bücher verteilen und für Rückbesuche aufgewendet wurden, wurden fein säuberlich protokolliert und die Berichte jeweils am Ende des Monats an die Ältesten abgegeben. Auch die der Kinder. Für das blonde Mädchen fühlte sich das nie richtig an. Es fühlte sich auch nicht richtig an, dass es jeweils vor der Haustüre der Klassenkameraden gerne unsichtbar in den Boden versunken wäre. Es fühlte sich nicht richtig an, wie unter Gleichgläubigen über die Brüder und Schwestern aus der eigenen Glaubensgemeinschaft gesprochen wurde. Mit Worten gerichtet, be- und verurteilt.

Die Kinder wurden wortwörtlich erzogen mit dem Wort eines liebevollen Gottes, der Bibel: „Wer seinen Sohn (die Töchter mit eingeschlossen) liebt der züchtigt ihn“. Mit Worten, mit Ruten, Teppichklopfer und Lederriemen. Bereits Säuglingen wurde deren „Wut“ mit Schlägen auf den nackten Popo ausgetrieben.

Weltliche Freuden und Freunde waren tabu. Auch deren Feste. Daher gab es auch bald keine Einladungen mehr zu Geburtstagen, oder sonstigen heidnischen Bräuchen wie Ostern, Weihnachten etc.

Abgesehen von den Konflikten zwischen den tatsächlichen eigenen Gefühlen und dem was gefühlt werden müsste, sollte, dürfte – weil Gottes Auge alles sieht. Druck, Scham, Doppelmoral, Kontrolle. Aber mit wem spricht man darüber? Jemand aus der gläubigen Gemeinschaft kam nicht in Frage. Wem konnte man verTRAUEN. Nicht einmal sich selber, weil diese wirklich gefühlten Gefühle diesen liebevollen Gott zornig gemacht hätten und man wäre verstossen worden.

Das blonde Mädchen wusste, es fühlt sich nicht richtig an. Alle Botschaften von Harmageddon, Satan, die Offenbarung, verwirrten, machten Angst, bereiteten Druck, grosse Scham- und Schuldgefühle. Aber auch diese Gefühle sind schlecht. Gottes allmächtiges Auge sieht auch solche Gefühle und Gedanken. Dafür wird man eigentlich ausgeschlossen, vernichtet, von einem Gott der Liebe?

Wie fühlt sich die Liebe an? Eine unerklärliche Sehnsucht von klein auf.

Mit vierzehn Jahren suchte das blonde Mädchen nach einer Möglichkeit, sich von diesem Druck zu befreien. Die Aussicht mit solchen überZEUGTEN Menschen ewig in dem versprochenen Paradies zu leben, war nicht verlockend, es war abschreckend. Es wollte sich das Leben nehmen. Heimlich, still und leise. Vor allem so, dass keine Schande auf die Eltern fällt. Das blonde Mädchen hat alle Selbstmord Möglichkeiten abgewogen und wieder verworfen. Es ist Sünde.

Was würde die LIEBE TUN? Wie fühlt sie sich an? »

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Was würde die Liebe tun? Teil 2

«Das blonde Mädchen, hat alles daran gesetzt eine Berufsausbildung zu machen (obwohl „weltliche“ Arbeit nicht erstrebenswert war, denn es folgte sowieso „bald“ das Armageddon eines liebevollen, strafenden Gottes). Nach bestandener Abschlussprüfung nutzte das blonde Mädchen das allererste Berufsangebot und zog in die Grossstadt. Wenig später hatte es einen Freund. Einen jungen Mann aus der Gemeinschaft. Sie wurden vor den Kadi zitiert. Die Ältestenschaft hatten einen VerDACHT:  „Die zwei haben doch sicher Sex“. Es folgte der Ausschluss aus der Gemeinschaft. Selbstverständlich mit aller Konsequenz auch der Ausschluss aus der eigenen Familie (Mama, Papa, Geschwister, Oma, Tanten, Onkel, Neffen und Nichten). „Du musst nicht mehr nach Hause kommen, solange du nicht das machst was wir dir beigebracht haben und dich an die Regeln Gottes hältst“ waren die letzten Worte, die das blonde Mädchen von ihrer Mutter mit auf den Weg bekommt.

Die schlimmsten Befürchtungen, der Ausschluss aus der Familie war nun Tatsache. Die bis anhin schmerzhafteste Erfahrung. Macht das die Liebe? Ab jetzt heisst es für das blonde Mädchen: zurechtkommen in  einer „weltlichen“ Welt, von der sie sich bis anhin fernzuhalten gehabt hatte. Sie warf sich ins weltliche Leben, um die Liebe zu finden. Unbewusst ständig in der Opferrolle. Zuerst Sektenopfer, dann von der Familie geopfert. Denn die „Ausgeschlossenen“ sind die schlimmsten, die gehören dem Satan – sie sind verwerflicher als Ungläubige.

Aus dem blonden Mädchen wurde eine blonde junge Frau. Sie heiratete unkonventionell, anglikanisch im Ausland um das schlechte Gewissen in Grenzen zu halten. Der junge Mann versteht den Schmerz, den die blonde junge Frau in sich verbirgt. Er trägt unbewusst den gleichen Schmerz, in einem anderen Kontext. Es wird in aller Liebe, zu der sie fähig sind ein Kind gezeugt. Ein strahlender kleiner Engel. Auf die Geburtsanzeige NULL Reaktion der Eltern in der Ferne. Aber die Grossmutter der jungen blonden Frau meldet sich hier ein einziges Mal zu Wort: „Ich wünschte, ich könnte mich auch darüber freuen und hoffen, die kleine …. in der Obhut ihrer Eltern im kommenden Paradies bald kennen zu lernen. Sucht doch den Weg dahin, aus Liebe zu Eurem Töchterchen, bitte, damit euch eine schöne Zukunft in Aussicht steht. Noch steht der Weg für alle offen, aber nicht mehr lange. (Johannes 3:16, 14:6, 17:3, 36; Lukas 23:42, 43; 13:24)“ Wehe den Schwangeren und Stillenden … in der Endzeit.

Ist das wahre Liebe? Ist Angst das Gegenteil von Liebe? Was würde die Liebe TUN? »

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Was würde die Liebe tun?  Teil 3

«Ja, das blonde Mädchen, beziehungsweise die blonde junge Frau, die auf einer sehr lange, schmerzhafte Suche nach der Liebe, der eigenen Wahrheit unterwegs war, das war ich. Lange Zeit verharrte und erstarrte ich (natürlich unbewusst) gefühlmässig als Opfer, weil mich meine Herkunftsfamilie aus dem Familienverband ausgeschlossen und ihrem Gott geopfert hat. Ich war lange Zeit immer wieder aufs Neue tieftraurig und betroffen über die Unfähigkeit meiner Eltern und Geschwister, mich als Mensch zu lieben. Ich wollte unbedingt verstehen, was NICHT zu begreifen ist. Kämpfen für das Gute?! Warum können meine Eltern alle meine Friedensangebote über all die Jahre ausschlagen? Warum verzichten sie, darauf ihre einzige Enkeltochter kennenzulernen?  Sie verweigerten mir sämtliche Antworten, in dem sie jeglichen Kontakt unterbinden – bis heute.

Nach vielen Jahren machte ich mich 2012  mit meinen letzten Ängsten vor erneuten Zurückweisungen auf den Weg.  Ich fuhr 900 km nach Hause zu meinen Eltern – zum ersten Mal mit meinem Mann. Ich wollte wissen wie es sich an fühlt, Mama und Vati nach so langer Zeit wieder in die Augen zu sehen. Die Tür blieb verschlossen. Meine Zeilen unbeantwortet, bis heute. Das ist ok, denn das Warten, die Erwartungen, die Absolution im Aussen haben sich erübrigt. Das lange üben, üben zu verzeihen hat sich gelohnt.

Was würde die Liebe TUN?

Weise Worte haben mich immer wieder beeindruckt. Viele weise Männer mit ihren Schriften und der alleinigen Wahrheit. Das muss nicht zwingende meine Wahrheit sein. Die Liebe? Ja, die Liebe habe ich gefunden. In mir und zu allem was ist. Ich lerne noch immer meine GeDANKen, mein denken und meine Worte zu beobachten. Ich weiss um das morphogenetische Feld, ich weiss was die Liebe TUT. Und auch wenn ich gedanklich, aus welchem Grund auch immer, wieder einmal in die Opferrolle falle, ich weiss, dass ich mich immer an die Liebe in mir erINNERN werde. Immer wieder.

Meine grösste Erfahrung, mein grösster Schatz den mich mein Leben in diesem Zusammenhang bis jetzt gelehrt hat: Sobald ich meinen Kopf/Gedanken/Mind  nicht mehr über alles regieren lasse, Erklärungen im Aussen suche, um alles in der Welt zu verstehen kann ich azeptieren wie es ist, weil es so ist. Es wird leichter, heller, freundlicher. Der Kampf für das Gute und auch der Kampf gegen das andere erübrigt sich. Es wird liebevoller.

Ich bin dankbar für die Kraft in mir, dankbar für dieses Experiment, dem ich wohl irgendwann einmal zugestimmt habe (mich aber unterwegs oft gefragt habe, ob mich da wohl der GW (Grössenwahn) geritten hat. Dank meiner inneren Kraft blieben mir andere  Experimente oder weitere Abhängigkeiten, wie Psychiater, Droge, Dogmen oder sonstiges bis heute erspart.

Ich danke meinem Mann und meiner Tochter von ganzem Herzen. Beide sind keine spirituell Suchenden, aber ich weiss sie SIND spirituell und haben dennoch ihre eigene Wahrheit. Ich danke für den Freiraum den sie mir zugestehen, um meine eigene Wahrheit zu finden. Ich danke diesen liebevollen und friedfertigen Wesen für ihre uneingeschränkte Liebe mir gegenüber. Je liebevoller ich mir selber gegenüber werde, desto mehr kann mir das meine Familie zu Hause und mein Umfeld spiegeln. Auch dafür bin ich sehr dankbar.

Meine Eltern sind nun bereits über 70 Jahre, sie lesen und studieren sicher immer noch täglich das Buch der Bücher und  tun ihr Bestes ihren Gott YHWH/Jehova zu lieben. Jahwe zu gefallen für ein Leben im Paradies. Es steht mir nicht zu darüber zu urteilen ob das ein guter oder böser Gott ist, es ist für mich auch nicht mehr wichtig. Ich wünsche meinen Eltern nur und ausschliesslich alles LIEBE. Mir wünsche ich, wenn ich wieder mal in die Angst falle, mich an meine Liebe zuerINNERN, immer wieder auf’s Neue.

Aus meiner Sicht trägt jeder diese Liebe, diese Wahrheit IN SICH. Jeder seine eigene. Wenn sich jeder auf die Suche macht und in sich selber fündig wird, braucht es dann noch viele Worte? Worte als Gegenmittel – die innerhalb der Gedanken festgehalten werden, um die Wahrheit anderer zu begrenzen?

Was würde die Liebe TUN?

Das aus meiner Sicht und zu meiner Wahrheit. Das war mein kurzer Ausflug in die Welt der Wörter. Danke für den Respekt.

Ich wünsche euch alles Liebe.

Ingrid

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Die 10 Gebote 2 / Die Negation

Die 10 Gebote 3 / Ihre wahre Bedeutung

Die 10 Gebote 4 / Falsche Flagge

Die 10 Gebote 5 / Wie die Gebote heute heissen könnten

 

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20 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    Liebe Ingrid,
    ganz herzlichen Dank für Deinen wunderbaren Bericht – er hat mich tief berührt.

    Die eine oder andere Begebenheit hat wohl jede/r im Leben so oder ähnlich erlebt – bei mir waren es nicht religiöse, sondern ideologische Denk- und Handlungsmuster, mit denen ich zu tun hatte – aber mit ganz ähnlichen Folgen – zwar nicht so extrem, aber auch schmerzhaft.
    Das gehört wohl zu unserem Dasein hier in der Polarität dazu – wer keinen Schmerz kennen gelernt hat, der weiß die „Schmerzfreiheit“ nicht zu schätzen.
    Und Verstehen und Vergebung lernt man am besten am eigenen Leibe… 😉

    Dir und den Deinen alles erdenklich Gute – bleib in der Liebe, dann bist Du mit allen freundlichen Menschen eng verbunden! 😉

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  2. ingrid sagt:

    Ich danke dir luckyhans, glücklicher Hans, joyjohn!

    Ja, WIR erkennen uns wieder! Im Normalfall sehe ich „das“ in den Augen des Gegenübers. Im Netz wird das schwieriger. Denn hinter Worten kann man sich verBergen. Ich habe Glück, LuckyHans, den ich kann auch Worte fühlen. Oder sollte ich sagen die WAHRE Energie der Worte – die kann ich fühlen.

    Ich glaube genau das sind die Früchte die man dann ernten darf – – – danach – – – wenn man es zugelassen hat den im verborgen gehaltenen Schmerz zu fühlen.

    Ja ich kann und darf meinen Gefühlen wieder verTRAUEN. Ich erkenne sie wieder, meine eigene Essenz, wenn sie im Gleichklang mit meinem Visasvis ist.
    Ich habe nur zwei oder drei Kommentare von LuckyHans gelesen, da war es, dieses Gefühl. Das Gefühl der Verbundenheit, verbunden mit einem Menschenfreund – einer gleichen Schwingung. Dankeschön!

    Ja, wir bleiben in der Liebe LuckyHans, denn nur das fühlt sich gut an.

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  3. ingrid sagt:

    MENSCHENFREUND THOM meine Anerkennung und herzlichen Dank für dich und deinen unermüdlichen Einsatz die Zukunft gut zu gestalten,
    IM SINNE VON BUMI BAHAGIA

    DIESER TEIL MEINER LEBENSGESCHICHTE STEHT HIER ZUR ERMUTIGUNG!
    Ausschliesslich zur Ermutigung den Kreislauf zu durchbrechen – DIE GROSSE SCHAM – DAS SCHAMGEFÜHL DER UNBEWUSSTEN OPFER

    Das „Opfer“ verbirgt. Verbirgt den Schmerz denn es in sich trägt aus Scham, vor der restlichen heilen Welt. Vor SICH und der Welt. Aus Scham, weil man nicht heil ist. So heil wie der Rest der heilen Welt, der man nicht angehört. Und um sich vor neuen Schmerzen zu schützen. Als Opfer konnte ich mein eigenes Leid nicht ansehen, nicht annehmen. Tief vergraben im Körper – und wenn es wieder hoch kommt – schnell weg damit. Weg gedrückt, wie eine lästige SMS.
    Diesen Teil meiner Lebensgeschichte hat man mir nicht angesehen, es hat auch lange niemand gewusst. Opfer sein ist unsexy, wer möchte das schon?

    Irgendwann heisst es Verantwortung übernehmen für sich und seine verborgenen Gefühle, auch diese ungeliebten und unsexy Seiten ans Tageslicht holen.

    Denn die Seele vergisst nicht, der Körper auch nicht. Nach meiner Meinung, sollten wir unseren Körper ehren, solange wir einen haben. Dafür Verantwortung übernehmen, damit er nicht zu einer Mühlhalde verkommt, das ist nämlich auch unsexy.
    Ich war ein hoch moralischer Gutmensch und mir meiner Opferrolle/Mangelbewusstsein lange nicht bewusst. Und genau dies gilt es
    zu heilen, IN SICH.
    Die Verantwortung für die eigene Lebensaufgabe übernehmen!

    Um den Nachkommen zu gestatten ihr eigenes Leben zu leben – die haben eigene Lebensaufgaben…
    Damit aus dem Opfer kein neuer Täter wird
    Jede Lektion die man gelernt hat muss kein zweites Mal gelernt werden (Karma)
    Für eine heilere Welt – und dafür steht ein Teil meiner Lebensgeschichte hier.

    Es gibt immer noch Menschen die meinen mich zu kennen und für diese es unvorstellbar wäre mich mit dieser Geschichte in
    Verbindung zu bringen. Das ist auch gut so.
    Aber für Menschen die dieses Thema was angeht oder betroffen macht steht dieser Teil meines Lebens – hier in der Öffentlichkeit – zur Ermutigung.

    Nur MUT und es wird gelingen…. Erfolg – folgt immer!

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  4. thomram sagt:

    Lach. Mein Egöli hat deine Liebeserklärung an den glücklichen Hansi gelesen und wollte schon es Iifersüchtli aufbauen, wahr! – ah und Labsal, mein Egöli wird für mein Wirken mittels Blog belobigt. Balsaam.

    Ich kann nur immer und immer wieder prusten, wie so ein Menschenkörper funzt. Wir sind – als Körper betrachtet, mit allen lorenz’schen und so weiter Verhaltensmustern – genau wie ein Huhn, ein Hund, ein Affe.

    Insofern hat Jauhu recht, immer und immer auf seinen / unsern Affen hinzuweisen. Es IST so – auch wenn unsere Körperlichkeit, inklusive aller Emotions und kognitiven Exkapaden und inklusive der milliarden Zellen und Nerven und Synapsen ein WuNDER ist, so ist er doch Ursache – Wirkung. Ingridli sagd wadd Netted ssu Hans, thomli rammli’s Erdenmenschenpersönlichkeit fühlt sich hintenangesetzt.

    Ist das nicht ein Affentheater?

    Na ja. Als graue Eminenz in meiner Funzzion als Admin dürfte ich solch mich primiiiv da stehen lassendes individuum prinssippiell nicht veröffentlichen. Extrem aurotirätsschädigend. Aber dette iss die alte Welt, sich verstecken hinter Pseudonym und Nick und Beton und Bodigard und Panzerlimusin.

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  5. ingrid sagt:

    @thomram Gut beobachtet und ehrlich rapportiert. Note Betragen Sehr Gut

    Also dafür hier nochmals für ALLE zum Mitlesen:

    Lieber AdminThom, ich habe DIR „meine Geschichte die hinter mir liegt“ anverTRAUT!
    Mein Bester – ein grösseres Feedback kann ich dir auch mit Worten nicht TUN….
    Auch dass ich vorher noch nirgends auf keinem Blog oder noch so winzigen Blögli irgendwelche Spuren oder Worte hinterlegt habe, gilt DIR als grossartiges Kompliment, wohlwollende AnERKENNung welche durch jedes Wort geschmälert würde . 🙂 also ich hoffe du kannst jetzt guuut schlafen.
    Selbstverständlich habe ich vorher sicher mehr als drei Kommentare von dir gesichtet. Trotz einiger markanten Wörter oder eben deswegen, ich habe deine liebevolle Essenz begriffen und dir unbekannterweise öffentlich meine gratulierenden Signale zu kommen lassen. You are simply the best!
    Verbunden in good vibration und merci für die Möwe (Verbindung von Geist und Materie? I dont know) that’s it

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  6. thomram sagt:

    @Ingrid
    Ich danke dir für die mir liebe- und vertrauensvoll gewährte Anerkennung sehr. Ich neige mein Haupt und nehme sie an. Sie verpflichtet auch.
    *
    Die Möwe. Der fliegende Vogel. Fliegen.
    Ja. Ich kann mir für den Schnittpunkt oben / unten kein treffenderes Bild denken als den Vogel, der fliegt. Er ist nicht oben, ist nicht unten, ist nicht leicht, ist nicht schwer.
    *
    Die Möve kann fliegen, weil sie einen genialen Körper hat. Dank ihres Körpers kann sie sich körperlich da hin begeben, wo sich oben und unten treffen.
    Wer meine Texte liest, wer mitbekommt, dass ich unseren Körper für eine Maschine halte, haut mir fast IMMER eins über die Birne. Das hat vor 50 Jahren angefangen.
    Dass unser Körper wundervoll ist, dass er unsere wohnliche Höhle ist, dass er insbesondere DAS bietet, was unser hohes Selbst für seine Selbsterfahrung BRAUCHT, nämlich eben das Funktionieren nach den polaren Prinzipien, dass er unser einziges und wertvollstes Werkzeug ist, das wollen die Leute dann nicht hören. Sie können Körper und Geistfeuer nicht auseinanderhalten UND sehen, wie AUCH VERWOBEN Körper und Geistfeuer sind – da könnt ich manchmal verrückt werden.
    *
    Ingrid, du sagst, du habest die Geschichte mir anvertraut. Und du hast sie ins Internet gestellt.
    DAS ist ein Teil der Wirklichkeit. Nicht nur Eines ist wahr. Alles beinhaltet viele Wahrheiten.

    Der digital Denkende sagt nämlich spottend: Sie hat die Geschichte einem Menschen gewidmet aber ins Netz gestellt? Wie soll das zusammengehen?
    Da ist die Geschichte für 1000 Leser und keineswegs für den einen, auserlesenen Adressaten.
    Digital richtig. Digital beurteilt Note 1. Setzen.

    Dabei ist es einfach. Ich mach eine schöne Skulptur und denke dabei an Anneli. Innerlich widme ich sie Anneli. Dann stell ich sie in Aarau auf den Bahnhofplatz, und alle Passanten erfreuen sich ihrer.
    Lieber Digitaldenker, geht doch, oder?
    *
    Morgen schreib ich ein Buch. Titel: Körper und Geistfeuer. 🙂

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  7. ingrid sagt:

    @thom
    ja wiedereinmal sprichst mir aus dem Herzen. Danke!

    Im Steinbildhauen bin etwas sattelfester als im Gedanken festhalten. Aber je nach GRÖSSE der Skulptur brauch ich u. U. auch da die Hilfestellung eines oder mehrere starken Menschen, damit das Teil auf den Bahnhofplatz kommt, wenn es den zur Freude vieler dienen soll.

    Durch DEIN mutiges Voranschreiten, habe ich mich auch geTRAUT, weil mir deine Essenz verTRAUT ist und ich gefühlt habe hier könnte es zu was nütze sein.

    Looos schreib dein Buch – ich lesen

    DANKE SCHÖN 🙂

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  8. thomram sagt:

    @Ingrid
    Oh, kein Problem. Das mit dem Bahnhofplatz machen wir so:
    Sonnenschirm mit Regiestühlen und Erfrischungsgetränken, da sitzt die Regie (du) und der Boss (ich). Auf dem Platz schäffele 7 muskulöse Männer deiner Wahl. Mein Vorschlag: Verschiedene Völker berücksichtigen, beflügelt das Betrachten.

    Zum Buch. Da wäre mir eine Souffleuse hilfreich. Du kennen eine? Damit die Polarität nicht zu grob spielt, braucht es dette weiblüsche Element.

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  9. ingrid sagt:

    das war zu schnell, bitte Vorschlag nochmals überdenken 😦

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  10. thomram sagt:

    ok. Wir machen die Statue mit nur drei Männern.

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  11. ingrid sagt:

    🙂 Geistesblitzli noch zu klein, Statue ist bereits gemacht 🙂

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  12. thomram sagt:

    @auch das kein Preblom.
    Icke bau grad Chemtrailverdonnerer, da bau ich eben einen Blitzverstärker.

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  13. ingrid sagt:

    gutes Gelingen beim MEISTERn

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  14. Garten-Amsel sagt:

    Liebe Ingrid!
    Vielen Dank für den Mut zu Deiner Ver-Öffentlichung ! … und Dir Thom auch 😉 … und *Dir* und *Dir* AUCH !
    – Lesen hier bringt zwangs-läufig Gewinn mit sich ! –

    Mich hat Deine Geschichte wie ein Blitz-Schlag getroffen. Jawoll. Es ist an der Zeit !
    😉 => „Statue“ … ? bereits gemacht ?…

    Ich hab ein Bild „gemacht“ …äh…es kam so „angeflogen“ und blieb dann bei mir in Kreide auf Pack-Papier: *Nachdenkliches Sichten*.
    Hier ist der Text dazu:

    *Nach-denkliches-Sichten*
    Liegen
    geblieben
    aus-gebremst
    wund-gescheuert
    auf-geschlagen
    Tränen-leer
    einfach keine Tränen mehr
    und
    plötzlich
    dann doch
    staunendes
    von Neuem-Sehen

    Ein Dennoch-Krabbel-Käfer
    Himmel-blau
    Lichtpunkte
    von irgendwoher
    Fliegen
    scheint ihm auch nicht weiter schwer

    Das weckt zaghaft Mut
    zu einem eignen Start-Versuch
    um selber-Wi(e)der-zu Fliegen
    statt auf dem Boden liegen
    zu bleiben
    und kostbare Zeit
    mit Ab-warten zu vertreiben
    ?!?
    eine Hand schon start-bereit
    zum Warten eigentlich
    auch gar keine Zeit

    Derweil
    kuschel-warm
    unter dem anderen schützenden Arm
    eine Maus
    im Ärmel-Haus
    über der Regen-Pfütze
    schon auf dem Sprung
    immer noch jung

    Verschiedene (Ge)Sichter-Hälften
    zwei Seiten einer Sicht
    Funkel-Licht
    trotzalledem
    vieles unbequem
    aber doch gerade da
    wo der Schmerz am schrillsten war
    keimt Neues auf
    ist längst schon da …
    😉 …

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  15. Garten-Amsel sagt:

    PS.:
    Was würde die Liebe tun ?

    *Selbst-Liebe/Sehen-lernen*

    Der Spiegel im Badezimmer…
    Die Frau ging gebückt -wie immer- ins Badezimmer.
    Sie wollte ihr Spiegel-Bild nicht sehn.
    Sie wußte und kannte es bestens.
    „Häßliches Wesen !“…“Versager !“…“mißratene Kreatur!“
    würde er ihr zurufen, dessen war sie sich sicher.
    Nur nicht hinkucken ! dachte sie jeden Morgen.

    Eines Tages vernahm sie ein leises Flüstern.
    Es knisterte irgendwie in der Nähe des Spiegels.
    War das nicht eine Stimme ?
    „Raus!“ dachte sie nur noch.“Schnell raus !“

    Aber da war diese leise Stimme wieder:
    „Schau doch mal hin !“
    Die Frau lugte vorsichtig zwischen den Fingern ihrer vorgehaltenen Hände durch … ein Paar dunkle Augen blickten sie an, fragend, vorsichtig.
    „Schau mal genauer hin !“
    Zaghaft hob sie noch ein paar Finger.
    Sie erblickte eine Frau mit großen fragenden Augen.

    „Schau mal GANZ genau hin !“ schien die Stimme sie wieder zu ermahnen.
    Die Frau erblickte ein sehr ernst aus-sehendes Gesicht. Schmal, beinahe hager war es.
    Da sagte die Stimme klar und deutlich :
    „Mit den Augen der Liebe gesehen, bist du wunder-wunder-schön :)!“
    😉
    Da fing die Frau wieder an zu leben. Tränen liefen über ihr Gesicht, sie nahm sie als zärtliche Berührungen wahr.
    „Mit den Augen der Liebe gesehen…“

    Ab und zu, wenn sie wieder in die alte Verurteilung fallen wollte und alles über ihr zusammen-zu-brechen drohte, suchte sie den Spiegel auf und er sagte ihr immer wieder: „Mit den Augen der Liebe gesehen, bist du wunder-wunder-schön :)!“

    Das gab ihr mehr und mehr Kraft, weiterzugehen und wieder neue Schritte zu wagen.
    Und HEUTE kann sie ihrem Spiegel-Bild herzlich lachend „DANKE !“ sagen ! 😀

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  16. ingrid sagt:

    Liebe Garten-Amsel Künstlerseelengefährtin,
    dein Gedicht zeichnet ein wunderschönes, erMUTigendes Bild.

    Einmalig, ausdruckstark – DANKESCHÖN

    Kunst ist der höchstmögliche Ausdruck von Kommunikation
    (Schönes und Schreckliches zugleich…das Leben ist vielfältig)
    und zudem ein vorzügliches Mittel zur Selbstheilung.

    Also auch für eine heilere liebevollere Welt 🙂

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  17. Garten-Amsel sagt:

    @ ingrid:
    Danke Dir sehr für Deine AW !!!
    Hab das auch „in Kreide“ gemalt. (Erst Bild, dann Text 😉 )- Der kleine blaue Käfer ist wirklich da … und die Maus im Ärmel-Haus … über der Tränen-Regen-Pfütze 😉 … Eins bestätigt das andere … das Bild den Text und umgekehrt…

    Es gibt auch HIER viele Mit-Bewohner und Mut-Macher in diesem Schall-Loch, dieser Es-Werde-Erde … und „es“ ist mE bestens dabei, zu werden. 😀
    … jaja „Kunst“ ist ein waaites Thema … mE nur Sinn-voll, wenn Lebens-Wert-An-regend. NICHT zur Selbst-Bestätigenden Eitelkeit.
    Dennoch aber HILFs-bereit in und nach einer Krisen-Zeit.

    – Zukunfts-weisend ? -auch DAS. Wenn man nur sehen und hören WILL. und ahnen und staunen und … 😉 … und *Danke !* sagen lernt , denn DAS macht reich.
    🙂
    Hab da was -Dank des Hinweises von Axel => „fibonacci-sequence“ gefunden. Leider nur in Engl. :(… aber das, was ich ver-stehen kann, gibt mir auch schon zu denken : Hören hinter/vor/in den Worten und die „Schwingungen“ wahr-nehmen …
    Was sind wir und alles um und in uns doch so erstaunlich kostbar !!!
    JaH ! Die ganze Schöpfung war „Gesang“ !
    Ha ! und die *Liebe* SINGT ! JaH !
    😀

    Gibt es eine gute Übersetzung in DEUTSCH ?

    Ancient Knowledge Pt.1 Consciousness, Sacred Geometry, Cymatics, Illusion of Reality (Rare Footage)

    (=> Ancient Knowledge Pt.2 Fibonacci Sequence, Golden Ratio, Phi in Nat)

    …ff…
    🙂

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  18. ingrid sagt:

    @Garten Amsel
    „Geometrie ist die richtige Grundlage aller Malerei“ Albrecht Drürer

    In diesem Thema bin ich immer wieder drin
    Die vielfältige Erscheinungsform des goldenen Schnitts bekannt als Göttliche Proportion
    in Natur, Kunst, Architektur, Musik und Wissenschaft. Auch seine vielfältigen Variationen
    zB als goldene Spirale im menschlichen Innenohr – i like!

    Fibonacci’s Fractals :

    Fraktale stellen oft das Prinzip der Selbstähnlichkeit auf:
    verschiedene Kopien eines Objekts im Originalobjekt
    in kleinerem Massstab wiedergefunden werden können

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  19. ingrid sagt:

    Das menschliche Geschöpf ist seiner Definition
    nach ein kreatives Geschöpf. Wir sollen Dinge
    schaffen und „etwas AUS UNS (heraus) MACHEN,
    wie man so sagt.
    Oder wie Goethe so schön sagte, dass wir das
    beginnen sollen, was immer TUN zu können wir meinen
    oder glauben, weil das HANDeln Magie und Kraft in sich
    birgt.

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  20. […] Die 10 Gebote 6 / “Was würde die Liebe tun?” […]

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