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Archiv der Kategorie: Gesellschaftskritik

Betreuen, ausplündern, psychiatrisieren und wegsperren

(Ludwig der Träumer) Wie zu erwarten war ist das zweite Ermächtigungsgesetz nach 88 (HH) Jahren  mit den Günstlingen der Hohepriester des Geldadels durchgepeitscht worden. Steinmeier hat 1 Std. nachdem die Länderkammer auf ihr Recht verzichtete, den Beginn des 4. Reichs besiegelt. Am 23.03.1933 wurde das erste fatale durchgepeitscht, das dem Normalos – als dem kleinen Arschloch in seiner Tragweite erst nach der totalen Zerstörung Deutschlands bewußt wurde. Was aus dem aktuellen wird werden wir sehen und vor allem ob es auch tausend äh zwölf Jahre dauern wird bis es zusammenkracht. Der Weg in die Diktatur

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Partys sind nicht das Problem, die Regeln sind es

Rechtobler, 28.03.09NZR (alt 2021)

Stefan Millius hat am 27. März 2021 in „Die Ostschweiz“ einen Superartikel zur aktuellen Problematik geschrieben. Weil sich das Unglaubliche, ja völlig Absurde in meiner Vaterstadt, dem Hauptort aller Bünzlis – wie wir als Jugendliche immer wieder gelästert haben – stattgefunden hat, stelle ich den sehr lesenswerten und treffenden Artikel nun bei bb ein.

Die Stadt St.Gallen in heller Aufregung: Menschen haben gefeiert. Nun wird über Regelbrecher diskutiert, und das eigentliche Thema geht dabei unter: Die Tatsache, dass diese Regeln nur gebrochen werden, weil sie von Anfang an unhaltbar waren. Und deshalb gebrochen werden müssen.

Der Topf quillt über. Das wird langsam offensichtlich. Einer langen stoischen Hinnahme der Massnahmenpolitik gegen das Coronavirus in weiten Kreisen der Bevölkerung folgen nun vermehrt Signale des Aufbegehrens. Die Zahl der Menschen an Kundgebungen wächst, im privaten Rahmen nimmt man schon länger vieles nicht mehr ernst, was verordnet ist, und in den sozialen Kanälen wird inzwischen unverhohlen geworben für «illegale» Dinge. In der Stadt St.Gallen hat das in einem Saubannerzug geendet.

Die Polizei hat in diesem Fall nur ihren Job erledigt. Wer Polizist wird, lernt, keine Fragen zu stellen, wenn ein Befehl kommt, der auf einem Gesetz basiert. Das muss wohl so sein, der Apparat würde sonst nicht funktionieren. Oft genug sind wir ja auch froh darum.

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Schweiz, Wohlen AG / Kantonsschullehrer Markus Häni wird wegen freier Meinungsäußerung geschasst / Passt

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Für Nichtschweizer: „Kantonsschule“ entspricht Gymnasium. Schuljahr zehn bis und mit dreizehn.

Neulich gingen in Wohlen AG, eine Gemeinde mit 16’000 Einwohnern, 2500 Menschen auf die Straße, für Recht und Ordnung demonstrierend. Markus Häni, Lehrer an der Wohlener Kantonsschule, sprach öffentlich davon, was er von den von Bundesbern verhängten „Anti-Corona-Maßnahmen“ hält.

Seine Stelle als Lehrer an der Kantonsschule sei ihm nun gekündigt worden.

Erinnert mich an Daniele Ganser, damals Dozent an der Uni St.Gallen, der die Ungeheuerlichkeit beging, 9/11 unter die Lupe zu nehmen – und daraufhin geschasst wurde.

Recht auf freie Meinungsäußerung in der Vorzeige-Volksherrschaft Schweiz? Gähn.

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Wer war Marcus-Osterfried Bügelbrett-Schnurzeläcker?

(Ludwig der Träumer) Vorwort: Der für manche Leser vermutlich etwas verwunderliche Beitrag hat durchaus einen tieferen Sinn. Zurecht regen wir uns über Korruption, Vetternwirtschaft und Arschkriecherei auf um monetäre und/oder persönliche Vorteile zu erhaschen. Es gibt viele Wege sich einen Platz an diesen Futtertrögen zu sichern. Ein Steigbügel für diese inflationäre Ausbreitung sind sicher die Doktortitel. Jährlich promovieren über 200.000 um den ersehnten Titel, die gekauften und gefälschten nicht mitgerechnet. Betrachten wir nur die sinnentfremdeten Überschriften vieler Dissertationen so sind diese an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Man könnte meinen sie kommen aus einer Phrasendreschmaschine. Die Inhalte sind in der Regel noch peinlicher. Beispiele gefällig?

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Das Phänomen Marco Rima – und was es über den Rest aussagt

Stefan Millius, publiziert am 03. November 2020

Die einen lieben ihn noch mehr, die anderen fallen von ihm ab: Der Komiker Marco Rima hat sich beim Thema Corona weit aus dem Fenster gelehnt. Die Kritik an ihm trifft nicht den Punkt. Stattdessen müsste man fragen: Warum schweigen alle anderen, die sonst immer die Welt erklären wollen?

Marco Rima
Marco Rima (Bild: pd)

Humor ist nicht diskutierbar. Die einen haben ihn, die anderen gehen zum Lachen in den Keller. Aber auch die Leute, die Humor haben, unterscheiden sich. Die einen wollen vom harten Alltag ausspannen und Schenkelklopfer erleben, die anderen schwören auf intellektuelles Kabarett. Es gibt keinen guten und schlechten Humor, es gibt nur unterschiedliche Geschmäcker.

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