bumi bahagia / Glückliche Erde

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Archiv der Kategorie: Frankreich

Das Ueberschreiten des Rubikon / Was eigentlich läuft in Frankreich?

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Als Julius Caesar zur Erhaltung seiner Macht mit seinem Heer gegen Rom zog, bildete der Rubikon eine symbolische Grenze. Den Rubikon zu überschreiten bedeutete: Alles auf eine Karte setzen.

Mit grossem Vergnügen weise ich auf „Rubikon“ klickmich hin, mit dem herrlich doppelsinnigen Untertitel „Das Magazin für die kritische Masse“. Er wird gespiesen von einem guten Dutzend hochkarätiger Autoren. klickmich.

Noch heute steht der Ausdruck „den Rubikon überschreiten“ dafür, sich unwiderruflich auf eine riskante Handlung einzulassen. (Wikipedia)

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Ja, mit Risiko ist es behaftet, zu sagen und zu schreiben, was Wahrheit ist, welche zwangsläufig die Verbrechen gewissen Obrig – und Obrigstkeiten aus dem Sumpf von Täuschung und Lüge ans Licht zieht.

Und du wirst sehen, lieber Leser: (mehr …)

Wahres zum Terror-1

Ein wahres Wort gelassen aussprechen ist in der heutigen Welt der allgemeinen Lüge, Propaganda und Manipulation schon nicht so häufig.
Mit dem Euphemismus der „strategischen Kommunikation“, der versucht, den Lügen und Manipulationen eine angeblich strategische „Begründung“ und damit quasi eine „Berechtigung“ zu verschaffen, ist (nach den sog. Public Relations) eine neue Stufe der systematischen Verdummung der Massen erreicht – und eine neue bequeme „Ausrede“ für den feigen Verrat der Presstituierten und Media-Huren weltweit generiert…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 13. April 2017
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Stellvertretender Chef des Verteidigungsministeriums: der größere Teil der terroristischen Gruppierungen entsteht nicht von allein

10.04.2017 – 08:00

Der größere Teil der terroristischen Organisationen entsteht nicht von allein, sie sind die Frucht bedeutender politischer und finanzieller Anstrengungen von außen.
Dies erklärte im Interview mit RT der Stelvertreter des Verteidigungsministers der Rußlands, Alexander Fomin, im Vorfeld der 6. Internationalen Konferenz für Sicherheit, welche in Moskau am 26. – 27. April stattfinden wird.

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Putins Wahl

Oh nein, es wird jetzt nicht um die Präsidentenwahl in Rußland im nächsten Jahr gehen – ob da Putin gewählt werden wird, ist durchaus noch fraglich.
Nein, es geht um eine Wahl, welche Putin selbst getroffen hat: Putin hat gewählt.
Wen oder was?
Erfahren wir gleich…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 28. März 2017
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Putin hat seine Wahl getroffen

25. März 2017, 10:20

Foto: Sputnik/Mikhail Klimentyev/Reuters, Text: Peter Akopow

Das Treffen Wladimir Putins mit Marin LePen ist nicht nur wichtig im Kontext der französischen Wahlen. Viel größere Bedeutung hat es, daß am 24. März endgültig der Beginn eines neuen Abschnittes in den Beziehungen zwischen Rußland und dem Westen bestätigt wurde.
Wir haben hier den neuen Stil Wladimir Putins gesehen: der Präsident Rußlands demonstriert nicht mehr, daß der Kreis seiner Kommunikation begrenzt ist auf die momentanen Machthaber und ehemalige Führer der Länder des Westens.
Der Kreml tritt aus dem Schatten.

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Die verdrängte Wahrheit

Im Zuge des beiderseitigen Säbelrasselns, der erneuten Stellvertreter-Kriege und der privaten Söldnereinheiten nun schon auf beiden Seiten ist es sehr wichtig, sich nicht von der Propaganda der einen wie der anderen Seite vereinnahmen zu lassen.
Luckyhans, 27. März 2017
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Zur Erinnerung:
Propaganda ist – nach offizieller Lesart der bpb – u.a. gekennzeichnet durch
– nur einseitige Darstellungen,
– verschweigen wichtiger, für ein Verständnis der Zusammenhänge erforderlicher Teile,
– vermischen von Informationen und Meinungen.

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Deutsche Mitte / Christoph Hörstel / Schlaglichter

Wenn ich „Hörstel“ sage, dann muss ich von der „Deutschen Mitte“ reden.

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Christoph Hörstel ist für mich eine Ausnahmeerscheinung im positivsten Sinne, genau so wie die hervorragenden  Männer, welche sich zu ihm gesellen und die „Deutsche Mitte“ ins Parlament bringen wollen, um dort brandheisse, topwichtige Themen aufzugreifen, welche die derzeitigen Parlamentarier schlichtweg ignorieren:

– Schaffung einer europäisch-nachbarschaftlichen Sicherheitsdoktrin starker Nationalstaaten mit allen Nachbarn und Freunden Europas

– Schaffung einer neuen globalen Austauschwährung: Nationale Währungen können und dürfen nicht globale Leitwährung sein

– tiefgreifende Reform der globalen Institutionen für mehr Gerechtigkeit und bessere Mitwirkung bei verringerter Machtkonzentration in wenigen Händen: UNO, IWF, Weltbank, internationale Gerichtsbarkeit

– vollständiger Abzug aller fremden Truppen und Waffen, einschließlich Nuklearwaffen aus Deutschland

– Austritt aus der Nato mit klaren Maßgaben für einen möglichen Wiedereintritt entlang den neuen deutsch-europäischen außenpolitischen Prinzipien

– klare Benennung der geistigen und politischen Grundlagen dieser Schritte:

– – neue ethisch ausgerichtete Verfassung mit direkter Demokratie, garantiertem Grundeinkommen, Abschaffung von Zins und Zinseszins sowie fairem und gerechtem Wirtschaften zum Wohle aller und/mit der Natur/“Schöpfung“

– – volle Souveränität Deutschlands

– – Friedensvertrag für Deutschland (mehr …)

9.-28. Mai / Für und in den Frieden pilgern / Friedensweg

Unzählige Friedensbewegungen gibt es, weltweit.
Vom 9.-28. Mai 2017 (0005 NZ) vereinen sie sich zu Strömen, zu Fuss, zu Ross, per Fahrrad, per Motorrad, per Auto, per Flugzeug, per Ballon, per Boot, per Schiff.
Klar und knackig zeigt uns Erich vom Friedensweg Orgateam, interviewt vom unermüdlichen Jo Conrad, was wann warum wie gedacht ist.
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Unken werden kommen und sagen, dass sich die in den Palästen den Bauch halten vor lachen über die kraftlosen Versuche, die herrschenden Systeme und die galoppierende Indoktriniertheit der Menschheit abzuschütteln.

Gähn.
Werden sie nicht.

Nichts fürchten sie so sehr wie freie Menschen, welche selbständig zu denken wieder beginnen, und… (mehr …)

Vive la France / Auf dem Schweiss und Blute Afrikas

Jeder weiss, so wie ich, dass unser europäischer Wohlstand zum Grossteil auf Ausbeutung Dritter beruhte und immer noch beruht.

Neu für mich ist, das immer häufiger im Detail zu erfahren. Die Details lassen in mir den Wunsch entstehen, meinen eigenen Kopf abzudrehen und im Boden zu versinken.

Mehr dazu fällt mir nicht ein, ausser selbstverständlich: An mir liegt es, meinen Verbrauch von Gütern wohl zu bedenken. Und an mir liegt es, die bestehenden Systemstrukturen zu verlassen, auf dass sie verdorren. An mir liegt es, im Kleinen beginnend, Strukturen zu schaffen, welche das Neue Zeitalter einläuten.

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Grossen Dank an den Autor  Mawuna Remarque KOUTONIN. Hier

Grossen Dank an Einar Schlereth für die Uebersetzung.  Hier

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thom ram, 19.02.0005 NZ, Neues Zeitalter, da frohe stolze Völker weltweit freien Austausch pflegen, zum gegenseitigen Nutzen.  (mehr …)

Weda Elysia und andere

Zur schönen Tradition von bb gehört es, kleine Projekte, die eine neue Lebensweise praktizieren, bekanntzumachen – daher heute hier der Rundbrief der Familien-Landsitz-Siedlung, mit einem sehr interessanten Erfahrungsbericht einer Familie aus der Siedlung Weda Elysia.

Rundbrief Familien-Landsitz-Siedlung – Januar 2017

Hallo ihr lieben Alle,

wir hoffen, ihr seid alle wunderbar in das neue Jahr gekommen. Wir freuen uns auf ein segenreiches Jahr voller Schöpferkraft.

Möge die Vision von Anastasia weiterhin die Herzen der Menschen berühren und das Lesen der Bücher Menschen ermutigen, das Paradies auf Erden zu erschaffen.
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(mehr …)

Calais ist tot

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Und weitere Millionen sind in den Startlöchern und unterwegs.

Es kommen mir so Ideen wie: Einheimische evakuieren und eine Bombe drauf.

thom ram, 16.12.0004 NZ, Neues Zeitalter, welches unter fürchterlichen Wehen geboren wird.

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Marion Maréchal Le Pen / Frankreich heute

Ich höre von Frankreich so nichts? Ich könnte meinen, dort laufe alles seinen früheren Lauf, Paris im Zentrum, kleine Grand-Nation-Träume im Hintergrund, Mirages werden verkauft, man geht an die Côte d’Azure und in die Normandie in den Urlaub, der Eiffelturm wird instand gehalten. (mehr …)

Glückliche Staaten

Ja – doch – es geht um die Vereinigten Staaten von Nordamerika. Glücklich sind diese insofern, als die äußeren Umstände in deren historischer Entwicklung sich zu jeder Zeit bisher außerordentlich vorteilhaft für sie gestaltet hatten, wie der Politologe R. Ischtschenko im folgenden nachweist.
Ob das auch weiterhin so sein wird?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 4. November 004
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Glück gehabt

Rostislaw Ischtschenko 27.10.2016

Die VSA sind ein sehr junger Staat, der in den ersten 200 Jahren seines Bestehens viel Glück gehabt hat. Denn genau zu dem Zeitpunkt, als die Kolonisten in ihrem Steuer-Streit mit Georg III. zu meutern anfingen und ihren „Krieg um die Unabhängigkeit“ begannen, war London in seinen Möglichkeiten zur Kontrolle der Seewege eingeschränkt. Unter Ludwig XVI. hatte die französische Flotte erstmalig seit hundert Jahren die Fähigkeit erlangt, der britischen auf Augenhöhe entgegenzutreten.
Wenn dies nicht gewesen wäre, dann hätte nur die Seeblockade sicher ausgereicht, um die Kolonien in die Untertänigkeit zurückzuzwingen, und wir würden heute keine VSA kennen.

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TTIP nein / CETA ja / Gottseidank

Mein Titel ist der reine Rattenfänger, soll Empörung und Neugier wecken. Nach Zynismus steht grad mein Sinn.

Ob TTIP mit den Staaten oder CETA mit Kanada, es läuft auf das Gleiche hinaus. US Firmen gehen einfach über ihre Kanada Ausleger.

Der Handel wird wachsen, toll.

Die Qualität der Waren wird sinken (freue mich heute schon, nur noch Monsanto zu fressen), Arbeitsplätze werden gestrichen, Löhne werden kleiner, Abgaben grösser werden, Firmen können Staaten für alles und nichts einklagen, und wer eine Firma einklagt, darf vor ein Gericht, welches mit „Richtern“ bestückt ist, welche von den Kartellen gestellt sind. Das ist das hauptsächlich Geile an der Geschichte. Man darf es schlicht formulieren so:  (mehr …)

Eine blitzgescheite Analyse

Der nachfolgend angesprochene Artikel ist recht lang, aber jede Zeile ist es wert, gelesen zu werden.
DAS ist richtiger Journalismus, wie man ihn sich wünscht. Sorgfältig aufbereitet, mit Zitaten und Links gespickt, Zusammenhänge verdeutlichend, Hintergründe beleuchtend, sehr gut lesbar und in einem vorzüglichen Deutsch geschrieben – könnte meine Lieblingsseite werden… 😉
Luckyhans, 19. Oktober 004
(herzlichen Dank an den „Security-scout“ für den Hinweis)

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Willkommen in der multipolaren Welt

(mehr …)

Immigration / Vergewaltigung, Raub, Anschlag an jeder Ecke in good old Europe

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Ich habe mit eigenen Augen vor einem halben Jahr auf teutschem Boden in mehreren Orten von Immigration wenig gesehen. In grossen Agglomerationen beim Bahnhof ein paar Gruppen stärker Pigmentierter, das war es.

In der Szene, da ich mich per Netz bewege, wird gleichzeitig täglich bei Aldi mit vollem Wägeli ohne zu zahlen bei der Kasse vorbeigefahren, werden die 16 jährigen einheimischen Töchter von Immigrierten etwas zwischen angemacht und zwangsgefickt, und lauern abertausende von eingeschleusten Schläfern auf das Signal, in der Nähe der Moschee die Waffe zu fassen und den Scheissweissen zu zeigen, wie gross Allah wirklich sei.

In der Grande Nation ist seit Wochen der Ausnahmezustand, lese ich (stimmt es?) Irgendetwas lässt da in meiner Bauernbirne eine Alarmleuchte angehen.

Ausnahmezustand hat die gute Eigenschaft zur Folge, dass sich Menschen erst gar nicht zusammenrotten können. En France, da könnte es ja Menschen in den Sinn kommen, sich zusammenzurotten und gegen die „Regierung“ etwas zu unternehmen? Vielleicht wurden bei den Franzen Anschläge verübt mit eben dieser einfachen Absicht: Anschläge -> Notzustand ausrufen -> Regierungsfeindliches kann sich nicht formieren?

Nur so eine Idee, ich meine nur, ich sag’s ja nur.  (mehr …)

26.Juli 0004 / Saint-Étienne-du-Rouvray / Le meurtre de Pasteur Jacques Hamel

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Verdankenswerterweise widmet sich Autor Giulio Meotti der Ermordung des Priesters in Saint-Étienne-du-Rouvray. Verdankenswerterweise besonders darum, weil sich weder die Pinocciomedien noch der Vatikan über die Tat zu grämen scheinen.

Ich schicke dem Pater meinen Herzensgruss und wünsche auf seiner jenseitigen Fahrt Glück und Segen.

Ich richte meinen Dank an Autor Giulio Meotti und an den Uebersetzer Daniel Heiniger sowie an GATESTONE, welche den Artikel veröffentlicht haben —–> hier.

Bei allem Respekt vor der Arbeit von Giulio Meotti erlaube ich mir, an einigen Stellen, kursiv, meine Gedanken einzuwerfen, nicht als Kritik, sondern als zusätzliche Anregung für dich, lieber Leser. (mehr …)

Volker Wittmann / Sturmflut der Völker

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Der Mann in der Mitte ist der von mir hochgeschätzte Landsmann und unermüdliche Kämpfer Christian Tobler, von dessen Frau Nazneen wir neulich eine lebenslodernde Rede hören durften.  Links der Verleger (All-Stern-Verlag), rechts Volker Wittmann, Autor des vorgestellten Buches „Sturmflut der Völker“. (mehr …)

Gerd Schultze-Rhonhof / Vortrag zur Völkerwanderung 2015/2016

Ich bin mitten in den Vortrag hineingeplatzt, lesenderweise, habe fasziniert bis zum Schluss lesen und den Anfang nachholen müssen, weil mich Stil und Inhalt überzeugten. Der Autor zeigt die Probleme und er schlägt Wege zur Behebung vor. Kein Gejammer, keine Gehässigkeit, sondern die Gedanken eines klugen Menschen, so meine ich.

Gefunden in: https://helmutmueller.wordpress.com

thom ram, 27.06.0004 (2016) (mehr …)

Wüste Wetter in Europa

Den mir zugänglichen Berichten zufolge herrschen in Europa derzeit  Sturmwind, Regen, Hagel, Blitze, Ueberschwemmungen

A) von ausserordentlicher Heftigkeit,

B) von ausserordentlicher örtlicher Ausdehnung,

C) von ausserordentlicher zeitlicher Länge,

D) nebenbei noch mit schwer erklärbarem Detail: Blitz, der bei klarem Wetter aus heiterem Himmel in einen Menschen einschlägt.

Ich sage es vorweg. (mehr …)

Frankreich / Nuit debout / Nur mal so dahingeträumt 2

Weil die Pinocciomedien es verschweigen, verbreiten es Blogger, so auch ich. Seit Wochen sind in Frankreich Menschen auf der Strasse. Die Toleranzschwellen wurden übertreten. Die Menschen machen nicht mehr mit, und sie zeigen es.

Ich lese von Streiks, von Protesten, von Demonstrationen. Und ein Geschehen sticht mir besonders ins Auge, und dies aus zwei Gründen. (mehr …)

Frankreich, 10. Juni 0004 (2016) / …und?

Ein Gemisch von Feststellungen, kurzfristigen Prophezeiungen, Wünschen und Gewissheiten. Als Solches faszinierend für mich.

Fest steht für mich dabei:  (mehr …)

Gerard Menuhin : Tell the Truth and shame the Devil / Wahrheit sagen, Teufel jagen / Deutsche Ausgabe

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Deutsche Uebersetzung von

Gerard Menuhin: Tell the Truth and shame the Devil

Wahrheit sagen, Teufel jagen

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Buchauszüge und Informationen zum Buch findestet du hier.

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Die Verbreitung des Textes ist  erwünscht. 

Sie unterliegt den folgenden Bestimmungen: 

Der Text darf heruntergeladen, kopiert, ganz- und auszugsweise weiterverbreitet werden.

Er darf in keiner Weise verändert werden.

Der Link auf die Quelle bumibahagia.com muss beigefügt werden.

Gerhard Menuhin muss als Autor angegeben werden.

Jede Weiterverbreitung des Textes zu gewerblichem Zwecke ist strikte untersagt.

Autor Gerard Menuhin und Herausgeber Thom Ram, 28.05.2016

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Bildschirmfoto 2016-05-28 um 20.43.42

Erstausgabe bumibahagia.com:

Menuhin Gerard: Wahrheit sagen, Teufel jagen

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Bereinigt und ergänzt in trutzgauer-bote.info:

Menuhin Gerard: Wahrheit sagen, Teufel jagen

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Italien: Per Gesetz ein Migrant pro Familie / Die grosse Völkerwanderung

Italiener reagieren schneller als Deutschsprachige. Wenn ich dieses schnell eingeworfene Gesetz in Italien betrachte, sehe ich Italiener auf den Barrikaden. Italien! Das Land mit dem wunderbaren Klima. Mit der offenen, klaren, singenden Sprache. Ich sehe Feuer und Flammen. (mehr …)

Gerard Menuhin / Wahrheit sagen, Teufel jagen / Kapitel 1 / Vereitelt: Der letzte verzweifelte Griff der Menschheit nach Freiheit

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Kapitel 1

Kapitel 2-4 und mehr:  hier.

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Ich danke Gerard Menuhin, dem Autor.

Ich danke den beiden Uebersetzern für ihre gute Arbeit.

Ich danke jedem Besucher, der durch weitere Verbreitung mithilft,

die Wahrheiten hinter den Lügengebilden aufleuchten zu lassen.

thom ram, 15.05.0004 (alte Zeitrechnung 2016)

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Das Original in Englisch:

Wahrheit sagen, teufel jagen

ISBN 978- 1 – 937787 – 29 – 5

Gerard Menuhin

Copyright 2015: GERARD MENUHIN und THE BARNES REVIEW

Veröffentlichung durch:

THE BARNES REVIEW, P.O. Box 15877, Washington, D.C. 20003

Die amerikanische Originialausgabe erschien unter dem Titel „Tell the Truth & Shame the Devil“ 2015

THE BARNES REVIEW.

Übersetzung aus dem Amerikanischen

von Jürgen Graf

Die Wiedergabe von russischen Eigennamen erfolgte nach Duden-Transkription.

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Ich mache das vom englischen Original auf Deutsch übersetzte Buch online zugänglich,

da ich meine Botschaft dringendst verbreiten möchte

und die deutsche gedruckte Fassung auf sich warten lässt.

Die Seite bumi bahagia (indonesisch, glückliche Erde) scheint mir bestens dafür geeignet,

da ich glaube, dass deren Betreiber Thom Ram

die gleichen Hoffnungen für die Menschheit hegt wie ich.

Gerard Menuhin (mehr …)

Vorgeschmack auf die „Freihandels“verträge TTIP / TISA / CETA

Der Bericht von Kolumbien bestätigt die einfache Wahrheit. Die sogenannten transatlantischen Freihandelsverträge öffnen den ausländischen Firmen Tor und Tür für jede Klage, auch für jede noch so an den Haaren herbeigezogene Klage. Nun, klagen könnten sie heute schon. Der Unterschied? Sehr einfach. Wenn wir TTIP und Konsorten installiert haben, dann sind die Landesgerichte nicht mehr zuständig, sondern internationale Gerichte, welche von denen installiert sind, welche die Verträge lanciert haben. Diese Gerichte sind Feigenblätter. Sie werden in jedem Fall gegen die Interessen des Landes und für die Interessen der Firma entscheiden.

Jeder Magistrat und Industrielle und Banker im gesamten Europa, welcher Anstalten macht, sich an den die Abkommen betreffenden Verhandlungen teilzunehmen, sollte daran gehindert werden. Körperlich daran gehindert werden.

Man weiss zwar null Details. Aber die Hauptsache weiss man. Und weil die Hauptsache für kein Land in Frage kommt, gibt es nichts zu verhandeln, nichts. Ich gehe so weit, Leute, welche sich an den Verhandlungstisch setzen, des Landesverrates zu bezichtigen.

Grosser Dank an Marianne Grimmelstein und alle ihre Mitwirkenden.

thom ram, 21.05.0004 (2016) (mehr …)

Gerard Menuhin / Wahrheit sagen, Teufel jagen / Kapitel 2 / Identifiziert: Illumination, oder die Diagnose der Finsternis

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Kapitel 2

Die vermittelten Einsichten betreffen das gesamte Weltgeschehen und jeden einzelnen Menschen.

Wir hoffen, dass viele Besucher das Buch lesen, speichern und verbreiten.

Kapitel 1,3,4—->hier.

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Ich danke Gerard Menuhin, dem Autor.

Ich danke den beiden Uebesetzern für ihre gute Arbeit.

Ich danke jedem Besucher, der durch weitere Verbreitung mithilft,

die Wahrheiten hinter den Lügengebilden aufleuchten zu lassen.

thom ram, 16.05.0004 (alte Zeitrechnung 2016)

(mehr …)

Gerard Menuhin / Wahrheit sagen, Teufel jagen / Kapitel 3 / Ausgelöscht: Zivilisation

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Kapitel 3

Die vermittelten Einsichten betreffen das gesamte Weltgeschehen und jeden einzelnen Menschen.

Wir hoffen, dass viele Besucher das Buch lesen, speichern und verbreiten.

Kapitel 1,2,4 —->hier.

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Ich danke Gerard Menuhin, dem Autor.

Ich danke den beiden Uebesetzern für ihre gute Arbeit.

Ich danke jedem Besucher, der durch weitere Verbreitung mithilft,

die Wahrheiten hinter den Lügengebilden aufleuchten zu lassen.

thom ram, 17.05.0004 (2016)

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Gerard Menuhin / Wahrheit sagen, Teufel jagen / Kapitel 4 / Endstadium: Das kommunistische Vasallentum

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Kapitel 4

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Ich taumele bei der Lektüre des Buches nach kurzer Zeit des Lesens von Abschnitt zu Abschnitt.

Jedes Einzelne der vier Kapitel ist ein turmhohes Gebilde an kaum überbietbar dichter Information.

Auch in Kapitel 4 hat Autor Gerard Menuhin sehr viele allesamt belegte, überprüfbare Zitate zusammengetragen

und daraus den wahren Ablauf der Geschichte abgeleitet.

Das Resultat ist für einen Durchschnittsmenschen, zu denen ich mich zähle, erschütternd,

und dies obschon ich mich die letzten Jahre eben gerade hauptsächlich damit beschäftigt habe,

was denn hinter den Lügen der offiziellen Geschichtsschreibung

und hinter  heutiger Politik, weltweiter Geldstrategie, laufenden Kriegen, aktueller Migration

und den täglichen Medienmeldungen tatsächlich steht.

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Wir hoffen, dass viele Besucher das Buch lesen, speichern und verbreiten.

Warum? (mehr …)

Wahrheit sagen Teufel jagen / Tell the Truth and Shame the Devil / Folge 8 / Adolf Hitler

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Kapitel 1, Folge 8

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Folge 8 ist monströs. Folge 8 ist nicht monströs, weil etwa ein Monster beschrieben würde, sondern weil Autor Gerard Menuhin den Bogen thematisch so weit wie nur möglich gespannt, und weil er sehr viele Dokumente und Zitate eingefügt hat. Dieses eine Kapitel ist eigentlich, wägt man die Dichte und die Aussagekraft, allein schon ein ganzes Buch. Meine Hochachtung gilt Gerard Menuhins Motivation, Fleiss, Sorgfalt und Ausdauer. Möge seine Arbeit belohnt werden, indem sie Millionen Menschen Licht in absichtlich Verdunkeltes bringe.

thom ram, 14.05.0004 (2016) (mehr …)

Bilder und Berge in Dresden

Dieses Jahr wird ein echtes Novum bringen.
Denn bisher wußten wir zwar, daß Dresden bei Bildern mit dem Zwinger und der dortigen Gemäldegalerie recht viel Interessantes zu bieten hat.
Und so mancher Dresden-Besucher konnte schon den „Weißen Hirsch“, den Berg im Elbtal im Dresdener Stadtgebiet, bewundern (wo die „Bessergestellten“ ihre Häuser haben) und nahe bei Dresden dann die sog. „Sächsische Schweiz“ – das wunderschöne Elbsandsteingebirge.

Nun wird erstmals beides – Bilder und Berge – direkt miteinander verbunden: die Bilderberger kommen nach Dresden – Anfang Juni dieses Jahres.

(mehr …)

Die Tat / Nationaler Uebergangsrat / Frankreich macht es am 10. Juni vor

Ha. Meiner Lebtage hatte ich immer den Eindruck, dass sich Romands nicht im selben Masse auf den Scheitel seichen lassen wie die Germanen. Es leuchtet die Wahrscheinlichkeit auf, das mein Eindruck mit einem Knall bestätigt werden wird.  (mehr …)

Die aktuelle Rede des Häuptlings Seattle an den US Präsidenten A.D.1850 / 2016 / 0004**

**0004 ist die neue Zeitrechnung. Sie beginnt im Jahre A.D. 2012.

Die Rede des Häuptlings Seattle an die Adresse des Präsidenten der US ist Ausdruck weltweit tiefst erfühlter gelebter Kultur. Ich könnte mich fremdschämen, zur weissen Rasse zu gehören, deren Vertreter die Indianer entweder verknechtet oder vertrieben oder ermordet haben und auch heute keine Einsicht zeigen, so wenig wie der gute Jude betreffende der wahren Verhältnisse des Landes Palästina,

der gute Franzose bezüglich Algérie,

der gute Engelländer bezüglich China,

der gute Pole bezüglich Ausbruch 2.WK,

der gute Schweizer bezüglich BIZ in Basel Einsicht zu zeigen geneigt ist. Dies sind nur vier von unzähligen Parallelen.

Parallelen? (mehr …)

„Bild“ bei Putin – Teil 1 komplett in deutsch

Freunde baten den Übersetzer, doch mal den Teil 1 des Putin-Interviews der „deutschen“ Zeitung mit den Großbuchstaben komplett ins Deutsche zu übertragen, da sie vermuteten, es könnte zwischen Sotschi und der BRiD etwas Inhalt „auf der Strecke geblieben“ sein. So hier im Folgenden diese Arbeit.
Luckyhans, 23.01.2016
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Das Interview für die deutsche Zeitung BILD – Teil 1

Die Interview-Aufnahme fand am 5. Januar in Sotschi statt.

11. Januar 2016 – 06:00 Sotschi

Frage (wie übersetzt): Sehr geehrter Herr Präsident!

Wir haben gerade erst den 25. Jahrestag der Beendigung des „Kalten Krieges“ begangen. Im vergangenen Jahr war auf der ganzen Welt eine große Anzahl von Kriegen und Krisen zu beobachten, sowas gab es lange Jahre nicht. Was haben wir falsch gemacht?

(mehr …)

EU wird (uni)formiert

Freunde, das müßt ihr euch mal „auf der Zunge zergehen lassen“: die VSA-Kolonie „OMF BRiD“ führt den Verein EU diktatorisch zur Umgestaltung in eine Gewalt-Staatssimulation wie sie selber ist… lecker lecker… 😉

Übertrieben? Haltlos? Ja, natürlich ist das „nur“ eine Interpretation dessen, was da gegenwärtig abläuft. Und selbstverständlich kann jeder dazu eine andere Meinung haben.

(mehr …)

Roger G. Dommergue Polacco de Ménasce / Als Jude erlaube ich mir, den Meinigen die Leviten zu lesen / Ein Goyim sollte für die Seinen die gleiche Arbeit tun

Die Schrift ist datiert mit 1989.

Professor Ménasce deutet  darauf, welch Segen sich 33-39 in Deutschland verbreitete und warum dieser Segen zerstört wurde.

Er deutet auf die entsetzlichen, bewusst und mit Absicht inszenierten Geschehnisse von Intrige, Lüge, Raub, Folter, Vergewaltigung, Mord und Massenmord mit dem Ziel, der keimenden Pflanze menschenwürdigen Lebens den Garaus zu machen.

Die flammende Schrift eines Forschers. (mehr …)

Wo waren in Paris eigentlich Trümmer, Blut und Tote?

Es beginnt, klar durchzusickern, dass die gewöhnlichen Menschen mittlerweile schon mit nur noch fingierten Terroranschlägen in Atem gehalten werden sollen, und dass die Kabale meint, mit solchen Theaterstückchen Zustimmung der Menschen für noch stringentere Zensur und noch mehr Krieg erringen zu können.

Das wird nicht gelingen.

Bitte lies! Bitte beurteile und leite bei Uebereinstimmung mit anderen dir Vertrauen weckenden Informationen und wenn im Einklang mit deiner persönlichen Meinung weiter!

thom ram, 06.12.2015 (mehr …)

Tagesenergie 82 – Alexander Wagandt bei Jo Conrad – 30.11.2015

Eines der beliebtesten Netz-Gespräche – zum wahrscheinlich letzten Mal in diesem Jahr – wie immer kurz mitgeschrieben und am Ende der Link zum Nachhören – einen schönen Samstagabend euch allen. 😉
Luckyhans, 5.12.2015
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Tagesenergie 82 – Alexander Wagandt bei Jo Conrad – 30.11.2015 – 2:35 h

1. Energien und Reaktionen – ca. 15 min.

– starke Bewegungen, es läuft vieles ab und wird immer deutlicher
– veränderter Wahrnehmungszustand: Ängste, aber auch Entschlossenheit, Hoffnung
– Verbindungen suchen, sich vernetzen
– positive Rückmeldungen von sehr vielen Menschen
– viele kleine Schritte, wie Menschen „ein Licht aufgeht“ → Reifeprozeß, Impulse
– Veränderungsprozeß, den wir unterschiedlich erleben: Ereignisse haben immer viele „Ursachen“ → das unsichtbare sind die Energien
– alles ist viel komplexer: definitive Antworten zu geben ist schwierig
– jeder darf aus dem vorhandenen Wissen seine eigenen Ableitungen treffen
– auf unterschiedlichen Ebenen unterschiedliche Voraussetzungen: ganzheitliches Denken erforderlich
– selbst etwas unternehmen: Verständnis wächst
– wir müssen jeder selbst vieles herausfinden → völlig andere Qualität
– gilt für äußeren wie inneren Prozeß: Gesamtbild erkennen

2. Meldungen – ab 17:50 min.

(mehr …)

Der Anschlag in Paris / merkwürdige Merkwürdigkeiten

Wenn die Anschläge fingiert waren, wer steckte mit welchen Absichten dahinter? Schlaue Hirnis sind gefragt.

Das Video sei auf der Röhre gesperrt. Bitte sichere es auch. Danke.

Dank dem geistig offenbar top fitten Beobachter!

thom ram, 04.12.2015

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http://www.wakenews.tv/watch.php?vid=3bfa5f0e2

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Hört hört / Paris: Monsanto-GVO Kritiker werden rehabilitiert

Nicht jeder Richter ist korrumpiert. Eine hervorragend erfreuliche Meldung!

thom ram, 02.12.2015

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Monsantos GVO Kabale in Paris besiegt

F. William Engdahl

Eine sehr gute Neuigkeit kommt aus Paris, jener Stadt mit einem aktuell übergroßen Anteil an schlechten Nachrichten. Es handelt sich um einen größeren juristischen Sieg der Vertreter von Wissenschaft und Vernunft über die von Monsanto angeführte Kabale um gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Die Auswirkungen davon werden weltweit zu spüren sein. Wenn es unserer Welt je gelingt, das 21. Jahrhundert von der Pest des Schwarzen Todes, der sich hinter dem Namen Genmanipulation von Organismen oder GVO verbirgt, zu befreien, dann wird sie der mutigen Arbeit von Prof. Gilles-Eric Séralini und seinem Team außerordentlich engagierter Wissenschaftler am CRIIGEN, dem Komitee für unabhängige Forschung und Information über Gentechnik, in Frankreich, ungeheuer großen Dank schulden.

Der Artikel stammt aus Kopp Online. Die Fortsetzung, spannend wie ein Krimi, findest du hier.

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Anschlag in Paris / Panikmache / Verhältnisblödsinn

Für alle den Ermordeten Nahestehenden und für alle Freunde der Verletzten ist der Anschlag schrecklich.

Ueber zu ergreifende Massnahmen schreiben wir hier oft, doch ist das nicht Thema dieser Zeilen.

In Frankreich hatten wir dieses Jahr zwei Anschläge mit – man toleriere es bitte, wenn ich nur eine ungefähre Zahl nenne – 200 Ermordeten.

Im letzten Jahr sind in Frankreich gestorben

im Strassenverkehr: 3384

An Herzinfarkt: 100’000

An Krebs: 150’000

Weltweit verhungern täglich geschätzt 30’000 Menschen, das heisst: 2014 sind 10’000’000 Menschen Hungers gestorben.

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In und um Frankreich sei nun Geschrei.  (mehr …)

Gearoid O Colmain / Der Pariser Anschlag / Die grossen Zusammenhänge

Gearoid O Colmain löst den Geist von den einzelnen klebrigen Spinnenfäden und zeigt auf das ganze Netz. Träf und dicht. Für jeden Truther ein Muss. (mehr …)

Freeman / Terroranschläge / Differenzierung

Die Offiziellen sagen zum neuesten Anschlag in Paris: Fanatische Islamisten waren es. IS steht dahinter, IS bekennt sich ja dazu.

In der Trutherszene hört man: (mehr …)

Attentat in Paris / „Blick“ interviewt Bundesratkandidat Thomas Hurter

Ich fühle mit den Verletzten und mit den Freunden und Bekannten der Ermordeten mit. Ich verbinde mich mit den Ermordeten und mit allen, welche trauern. Friede und Liebe sei in und mit allen Betroffenen und sich betroffen Fühlenden.

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Dann setze ich einen Punkt.

Ich schaue auf dieses neue Geschehen und komme zum Schluss: (mehr …)

Hellstorm / Die Gräuel der Aliierten / Selbstbeschuldigung / Selbstgerechtigkeit

Hellstorm zeigt, was in keinem Geschichsbuch steht. Hellstorm zeigt, welch fürchterlichste Gräuel Aliierte begingen. Hellstorm ruft nicht dazu auf, nun diese primitiven Taten zu verurteilen. Hellstorm macht, was dringendst notwendig ist, Hellstorm ergänzt das der Allgemeinheit indoktrinierte Bild.

Ich sage heute aus meiner Sicht: So ich begangene Gräuel der beiden Kriegsparteien auf eine Marktwaage legen könnte, so wäre auf aliierter Seite ein Zehn- oder sogar Hundertfaches an Gewicht festzustellen. Ich denke, ein Zehntausendfaches trifft zu. Du hast richtig gelesen.

Unglaublich? Ja, unglaublich, weil du und ich und alle es in der Schule anders gelernt haben, und weil jeder Holiwud und TV Schund die Wahrheit komplett verzerrt darstellt.

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Angesichts dieser Gräuel sage ich zuerst, was wir hinter uns lassen müssen, um bumi bahagia zu schaffen.

Und dann sage ich, was wir angesichts dieser Gräuel tun müssen, um bumi bahagia zu schaffen.

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Ich schicke voraus. (mehr …)

Klitterung 5 / Für wen arbeitete AH wirklich?

Der Grund, warum ich die Serie „Klitterung“ starte:

Deutsche Menschen müssen sich bewusst werden, dass ihre Vorfahren in schreckliche Geschehnisse verwickelt waren, dass ihnen aber nicht eine Alleinschuld zuweisbar ist.

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Wir wissen es. Es gibt die Fraktion derer, welche den Nationalsozialismus mit AH als Integrationsfigur in Bausch und Bogen als menschenverachtend betrachtet, und es gibt eine Fraktion, welche im Nationalsozialismus das keimende Paradies auf Erden und AH als Reinkarnation von Joshua und Buddha sieht.  (mehr …)

Syrien – die Sachlage

Heute nun, am Montag dem 28. 9.2015, wird der russische Präsident Wladimir Putin vor der UNO-Generalversammlung sprechen und seinen Plan für die Regelung im Nahen Osten darlegen. Er hat ihn vorher mit allen unmittelbar Betroffenen nochmals abgestimmt: mit der Regierung Assad über seine Vertreter vor Ort in Syrien, mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu am 21.9. in in Novo-Ogarjowo, mit Palästinenser-Chef Abbas am 22.9. in Novo-Ogarjowo, mit dem türkischen Präsidenten Erdogan am 23.9. in Moskau, mit dem Nationalen Sicherheitsrat am 25.9. in einer speziellen Beratung, mit dem saudi-arabischen König Salman ben Abdel Aziz Al Saud am 26.9. in einem Telefongespräch.

In Ergänzung zu unserer ausführlichen Betrachtung sollen hier die Ausgangspositionen klargestellt werden, denn es wird erwartet, daß das Engagement Rußlands in Syrien nun über die traditionellen Waffenlieferungen hinausgehen wird.

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Kolonialgebaren?

Es gibt Momente im Leben, da durchzuckt einen wie ein Stromschlag eine Erkenntnis, und plötzlich werden viele bisher ungelöste Fragen glasklar und transparent, und man versteht gar nicht, warum man solange mit dieser Einsicht gezögert hat.
Fragende Artikel kann man locker beantworten, weil man jetzt etwas Wichtiges weiß…
😉

Ein solches Beispiel eines fragenden Artikels ist hier angefügt – und bevor man sich darüber erregt, welch sonderbare Vorstellungen manche von „Freundschaft“ oder „Verbündeten“ haben, dazu mein Vorschlag:
bitte betrachtet den Inhalt und die Fragen einfach mal unter der rein theoretischen Annahme, daß die BRD und die EU beides tatsächlich Kolonien der VSA sind (welche selbst eine Kolonie der Britischen Krone – und das ist nicht die Queen! – und der City of London ist, und nicht umgekehrt).

Ob sich da ein „Aha“-Effekt einstellt?  Könnte sein… 😉
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Unsere Freunde auszuspionieren ist keine gute Idee

Eric Margolis

In diesen Tagen gab so viele dramatische Neuigkeiten – vom Elend Griechenlands bis zum Iran, von China bis zum Angeber Trump – dass die schockierende Geschichte, wie Amerikas National Security Agency die deutsche und französische Führung bespitzelt hat, fast unbemerkt geblieben ist.

Letztes Jahr wurde bekannt, dass die NSA das Handy der Kanzlerin Angela Merkel abgehört hat. Sie wird als eine von Washingtons wichtigsten Verbündeten betrachtet und als die Schlüsselkraft in Europa. Es gab stillschweigende Empörung im stets untertänigen Deutschland, aber keinerlei ernsthafte Strafsanktion.

Auch Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff wurde vom amerikanischen Geheimdienst abgehört. Ihr Vorgänger Luiz Lula Da Silva wurde anscheinend ebenso abgehört.

Heuer wurden Enthüllungen bekannt, dass die NSA und vielleicht die CIA die Telefone von Frankreichs Präsident Francois Hollande und seiner beiden Vorgänger Nicholas Sarkozy und Jacques Chirac verwanzt hatten. Hollande nahm es mit Demut und konnte nur ein paar schwache Piepser des Protests in Richtung Washington von sich geben. Glücklicherweise für die Vereinigten Staaten von Amerika war Charles de Gaulle nicht da. Nachdem seinerzeit die Vereinigten Staaten von Amerika versucht hatten, Frankreich unter Druck zu setzen, warf ‚le Grand Charles’ die Vereinigten Staaten von Amerika und die NATO aus Frankreich hinaus.

Diese Woche enthüllte WikiLeaks, dass die NSA das Telefon von Deutschlands Außenminister Frank Walter Steinmeier über ein Jahrzehnt lang abgehört hat. Stellen Sie sich das Aufheulen und „die Gestapo ist wieder da!“-Geschrei vor, wenn bekannt würde, dass der deutsche Geheimdienst die Telefone von Präsident Barack Obama und Außenminister John Kerry abgehört hätte.

Viele Deutsche waren wirklich verärgert darüber, dass ihr Land von den Amerikanern wie eine nördliche Bananenrepublik behandelt wurde. Viele erinnerten sich, dass in den schlimmen alten Zeiten Ostdeutschlands dessen Geheimdienst Stasi jedermanns Kommunikation unter der direkten Aufsicht des großen Bruders KGB in der Zentrale Moskau überwachte.

Die NSA und die CIA behaupten, dass ihr elektronisches Spionieren nur dazu dient, Attacken von antiamerikanischen Gruppierungen (vulgo „Terrorismus“) zu vereiteln. Wie Ereignisse in letzter Zeit gezeigt haben, stimmt diese Behauptung nicht. Man vermutet, dass der Grund in einer Verdrehung des alten Sprichworts „halte deine Feinde in der Nähe, deine Freunde aber noch näher“ liegt.

Ironischerweise sind alle der oben angeführten politischen Führer – außer vielleicht Brasiliens da Silva – besonders proamerikanisch und zugänglich für Washingtons Forderungen.

Warum sollten die Vereinigten Staaten von Amerika riskieren, einige ihrer engen Alliierten vor den Kopf zu stoßen und zu demütigen?

Man vermutet, dass das in schierer Arroganz begründet ist … und weil die Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika dazu in der Lage waren. Aber müssen die amerikanischen Geheimdienste wirklich wissen, was Herr Merkel Frau Merkel zum Abendessen kocht?

Bis WikiLeaks es öffentlich machte, werden einige europäische Führer schon gewusst haben, dass sie abgehört wurden, zogen es aber vor, die Augen zu schließen und kein Thema daraus zu machen. Ein Theater zu machen hätte sie gezwungen, Schritte gegen die mächtigen Vereinigten Staaten vn Amerika zu setzen.

Es wird außerdem weitgehend angenommen, dass britische, italienische und französische Geheimdienste die meisten Kommunikationseinrichtungen seit den 1950er Jahren verwanzt haben. Aber, natürlich, nicht das Weiße Haus oder das Pentagon. Das einzige Land, von dem angenommen wird, dass es mit dem Abhören des Weißen Hauses davongekommen ist, ist Israel in den Jahren der Regierung Clinton. Das Pentagon wurde von einer Reihe von fremden Ländern abgehört, darunter Israel, China und Russland.

Die Demütigung von Europas Führern auf diese Weise ist ein Geschenk an die wachsende Zahl von Europäern, die glauben, dass ihre Länder von den Vereinigten Staaten von Amerika wie Vasallenstaaten behandelt werden.

In Westeuropa gibt es den weit verbreiteten Glauben, dass die strategische Politik der Vereinigten Staaten von Amerika auf die Verhinderung einer tieferen Integration der EU und auf die Vereitelung einer gemeinsamen Außenpolitik oder eines mächtigen europäischen Militärs gerichtet ist. Das Vereinigte Königreich dient als ein Trojanisches Pferd für Amerikas strategische Interessen in Europa.

In den 1960er Jahren donnerte Franz Josef Strauß, ein glühender Verfechter eines wahrhaft vereinten Europa, dass die Europäer nicht die Speermänner für die amerikanischen Atomritter spielen würden. Aber genau das ist es, was passiert ist.

Die Vereinigten Staaten von Amerika betreiben und finanzieren die NATO noch immer auf die gleiche Art, wie die Sowjetunion den Warschauer Pakt kommandierte. Washington fordert von Europa Truppenkontingente für seine Kolonialkriege im Mittleren Osten und Südasien in der gleichen Art, wie das persische Reich seinerzeit seine Vasallen in den Krieg ziehen ließ.

Viele Deutsche und Franzosen, Rechte wie Linke, hätten gerne, dass ihre Führer energischer auf das ungeschickte Spionieren der NSA reagierten. Beide, Frau Merkel und Präsident Hollande sind jedoch politsche Quallen, die darauf erpicht sind, jeglicher Konfrontation mit dem Großen Bruder in Washington aus dem Weg zu gehen. Vielleicht hat dieser schon zuviel Dreck gegen sie in der Hand.

Eine Konfrontation ist jedoch eines Tages unvermeidlich, wenn Europa seine wahre Unabhängigkeit wiedergewinnen will, die nach dem Zweiten Weltkrieg verloren ging.

erschienen am 25. Juli 2015 auf > www.ericmargolis.com

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Quelle: http://www.antikrieg.com/aktuell/2015_07_26_unsere.htm
Luckyhans, 26. Juli 2015

Rußland-Sanktionen? Nicht für alle…

Wenn man einige Pressemitteilungen so sieht, wird man den Eindruck nicht los, daß die Rußland-Sanktionen in erster Linie nicht gegen Rußland gerichtet sind, sondern gegen die Länder (hauptsächlich der EU), deren Polit-Marionetten sich auch weiterhin an diese „Sanktionen“ halten wollen.

Denn einige Unternehmen scheinen ganz offen „business as usual“ zu betreiben, und das offensichtlich mit Billigung ihrer jeweiligen Regierungen: VSA & GB.
Oder wie würdet Ihr diese nachfolgenden Meldungen interpretieren?

„Doofe Deutsche und Franzosen“, oder? Werden wir noch wach?

Luckyhans, 11. Juli 2015
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1. „Die Firma Boeing, die Firma VSMPO-AVISMA (ВСМПО-АВИСМА – gehört zur Staats-Corporation Rostech) und die Ural-Föderations-Universität haben die Unterzeichnung eines Abkommens über eine strategische Partnerschaft mitgeteilt

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Friedens-Hinweise des Monats Juni

Es verdichten sich die verschiedenen Meldungen über die zielgerichtete Steigerung der Spannungen zwischen den VSA und Rußland – auf Kosten Europas.

Wir hatten hier bereits über mögliche Szenarien berichtet sowie die Nibelungentreue „unserer“ Politiker-Darsteller-Marionetten betrachtet – hier nun wollen wir eine Reihe von Meldungen zusammenstellen und Revue passieren lassen, die in ihrer Zusammenschau auf bestimmte Vorgänge hinweisen, die uns wohl kaum kaltlassen können – immerhin geht es ganz offensichtlich um unser aller Überleben.
Bitte: damit soll jetzt keine Panik verbreitet werden – wir möchten nur vermeiden, daß irgendwann jemand kommt und meint: „ja, hättet ihr uns das mal alles rechtzeitig gesagt…“

Nun denn – hier rufen wir „rechtzeitig“ die „eigentlich bekannten“ Informationen der vergangenen Wochen nochmals ins Gedächtnis – darüber nachdenken und seine Schlußfolgerungen ziehen darf jede/r selbst.
Luckyhans, 1. Juli 2015

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Wir nehmen mal als Ausgangspunkt die jüngste Politik der VSA-Administration und der von ihr dominierten Nato gegenüber der Russischen Föderation (RF) – begonnen mit der Verschiebung der Nato bis an die Grenzen Rußlands in den 90er und „Nuller“ Jahren, entgegen verbindlichen Zusagen an Gorbatschow.

Im März 2015 hatte Rußland das (von den VSA nie ratifizierte) Abkommen über die Begrenzung der konventionellen Streitkräfte in Europa ausgesetzt, da in den russischen Westrichtungen eine konventionelle Unterlegenheit gegenüber den Nato-Streitkräften von 5 – 7fach festgestellt worden war – mit der Folge, daß in Rußland über eine strategische Entscheidung dazu nachgedacht werden mußte, entweder konventionelle Truppen oder taktische Atomwaffen aufzustocken, um eine Balance herzustellen.

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Putin beantwortet Fragen (4)

Hier nun der Schluß unserer Übersetzungen zu den Fragen, die Wladimir Putin (WWP) auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St.Petersburg am 19. Juni beantwortet hat.
Und ein kleiner doppelter Nachtrag.
Unsere ©-Übersetzung ist wie immer “ungeglättet” – Ausgangstext ist das russische Original – ausländische Sprecher „wie übersetzt“:

Charles Rose: Rechts von mir sitzt der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Firma Knorr-Bremse, Heinz Herrmann Thiele*. Gerade haben wir über die Sanktionen gesprochen, über Importablösung. Wie scheint es Ihnen, sind hier Risiken und Möglichkeiten? Was könnten Sie in diesem Zusammenhang für Rußland sagen? Wie sehen Sie die Situation vom westlichen Standpunkt aus?

H. Thiele: Ich kann wohl kaum hier den europäischen Standpunkt vertreten, weil wie Sie wissen viele Länder des Kontinents unterschiedliche Sichtweisen haben. Aber was ich sagen kann – ich kann von mir persönlich reden und kann Ihnen meine Sicht der Situation vorstellen.

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Interview im „Il Corriere della Sera“

Von „unseren“ Medien fast vollständig ignoriert, hat in Vorbereitung seines Italien-Besuches der russische Präsident Wladimir Putin der italienischen Zeitung „Il Corriere della Sera“ ein Interview gegeben.

Einen Teil des Inhalts hat Einar Schlereth dankenswerterweise aus dem Schwedischen übersetzt, einem dort erschienenen Zeitungsartikel entnommen.

Wer italienisch kann, möge sich bitte das Original-Video ansehen.

Wir haben den vollständigen russischen Original-Text auf der Kreml-Seite gelesen und möchten einiges zu den schwedischen „Nachrichten“ ergänzen – Kommentare können wir uns angesichts der klaren Aussagen und deren oft hintergründiger Inhalte getrost sparen – man achte genau auf die „Feinheiten“, wie „baltische Länder“, „europäische Länder“ (nicht „Staaten“) etc. – zugunsten einer möglichst präzisen Übersetzung haben wir auf eine ‚Glättung‘ der Aussagen verzichtet, bitte dies beachten, wenn es mal „holpern“ sollte. 😉

Bei der Beantwortung der ersten Frage hat WWP eingangs folgendes gesagt:
„Erstens bin ich überzeugt, daß nicht Rußland daran schuld ist, daß die Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und den Ländern der Europäischen Union sich verschlechtert haben. Das ist nicht unsere Wahl, das haben uns unsere Partner aufgedrängt, nicht wir haben irgendwelche Begrenzungen im Handel und in der Wirtschaftstätigkeit eingeführt – das hat man gegen uns eingeführt, und wir waren gezwungen entsprechende Antwortmaßnahmen zu ergreifen.
Aber die Beziehungen zwischen Rußland und Italien haben tatsächlich stets einen privilegierten Charakter getragen – sowohl in der Politik, als auch in der Wirtschaft. …“

Als nächstes folgte die Frage, mit welchem der Premierminister Italiens – Prodi, Berlusconi, Dalema, Renzi – er das beste Einvernehmen und die besten persönlichen Beziehungen gehabt hätte. Die Antwort war:

„Welche Funktionen wir auch immer bekleiden, wo wir auch arbeiten – wir sind vor allem Menschen, und das Vertrauen zwischen den Menschen ist natürlich ein wichtiger Faktor in der Arbeit, im Aufbau der Beziehungen auf staatlicher Ebene. Aber, wie mir einer der Männer sagte, die Sie eben aufgezählt haben: ‚Sie sind wahrscheinlich der einzige‘ – also ich bin der einzige – ‚der weiter freundschaftliche Beziehungen zu Berlusconi und zu Prodi unterhält‘. Und ich werde Ihnen sagen –  das war nicht schwierig – warum.
Weil vor allem alle meine italienischen Partner sich von den Interessen Italiens haben leiten lassen, von den Interessen des italienischen Volkes, und der Meinung waren, daß dafür, daß die Interessen Italiens, der italienischen Wirtschaft und der italienischen Politik in der gebührenden Weise gewahrt werden, man mit Rußland gute Beziehungen unterhalten muß. Und wir haben das verstanden und gefühlt.

Dies war das mithin wichtigste, das die Grundlage unserer guten Beziehungen gebildet hat: ich habe immer gefühlt, daß da wirklich der ehrliche Wunsch besteht, die zwischenstaatlichen Beziehungen unabhängig von innenpolitischer Konjunktur zu gestalten. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen sagen, daß bei uns in Rußland ein solches Verhältnis zu Italien entstanden ist, das auch einen überparteilichen Charakter trägt.“

Auch die Antwort auf die Frage nach der EU-Sanktionspolitik und zur Ukraine soll hier komplett übersetzt werden, da in den Feinheiten der Aussagen die Haltung zum Ausdruck kommt:
„Zuerst was die Liebhaberin betrifft. Wenn man solche Beziehungen zu einer Frau unterhält, das heißt wenn man keinerlei Verpflichtungen übernimmt, dann hat man auch kein Recht, von seinem Partner oder seiner Partnerin irgendwelche Verpflichtungen bezüglich sich selbst einzufordern.
Wir haben uns zu Europa nie wie zu einer Liebhaberin verhalten. Ich sage das jetzt absolut ernsthaft. Wir haben immer ernsthafte Beziehungen angeboten.
Aber ich habe jetzt einen solchen Eindruck, daß Europa gerade versucht hat, mit uns die Beziehungen auf materieller Basis, wobei ausschließlich zu seinem eigenen Vorteil zu gestalten.
Hier ist auch das bekannte ‚dritte Energiepaket‘ und die Nichtzulassung unserer Waren zum europäischen Markt auf dem Gebiet der Atomenergetik, ungeachtet aller Vereinbarungen. Hier ist das Abgeneigtsein, die Rechtmäßigkeit unserer Handlungen anzuerkennen, und die Unlust, mit Integrationseinrichtungen im postsowjetischen Raum zusammenzuarbeiten – ich meine die Zollunion, die wir geschaffen hatten und die gerade in die Eurasische Wirtschaftsunion hinüberwächst.
Wenn die Länder Europas sich integrieren, dann ist das normal, aber wenn wir im postsowjetischen Raum dasselbe tun, dann versucht man das mit dem Wunsch Rußlands zur Wiederherstellung irgendeines Imperiums zu erklären. Warum solche Herangehensweise, verstehe ich nicht.

Sehen Sie mal, wir reden schon lange, auch ich persönlich, über die Notwendigkeit der Schaffung eines einheitlichen Wirtschaftsraumes von Lissabon bis Wladiwostok. In Wirklichkeit hat so etwas Ähnliches lange vor mir bereits der französische Präsident Charles DeGaulle gesagt. Heute hat auch keiner etwas dagegen, alles sagen: ja, dahin müssen wir streben.
Aber was passiert in der Praxis? Da, die baltischen Länder haben sich der EU angeschlossen, na Gott sei dank, gut ist’s. Aber jetzt sagt man uns, daß diese Länder, die in das Energieversorgungssystem der ehemaligen Sowjetunion und Rußlands eingebunden waren, daß sie in das Energiesystem der EU übergehen müssen. Wir fragen: ‚Gibt es irgendwelche Probleme mit der Energieversorgung oder was, was ist los, warum muß das gemacht werden?‘ – ‚Nein, es gibt keine Probleme, aber wir haben das so beschlossen, so wird es besser sein.‘
Was bedeutet das für uns praktisch? Das bedeutet, daß wir in einigen westlichen Regionen Rußlands zusätzliche Generierungkapazitäten aufbauen müssen. Da die Stromleitungen durch die baltischen Länder in einige Regionen Rußlands und zurück gingen, und das alles jetzt auf Europa umgeschaltet wird, müssen wir zusätzliche, heute bei uns noch nicht existierende Stromtrassen bauen, um die Übertragung der Elektroenergie zu gewährleisten. Das wird uns etwa 2 – 2,5 Mrd. Euro kosten.

Nun zum Assoziierungsabkommen mit der Ukraine.
Von der Ukraine wird nicht gefordert, daß sie ein Teil des Energienetzes Europas werden solle, aber dies wird als Möglichkeit in Betracht gezogen. Wenn das passiert, dann werden wir gezwungen sein, für dieselben Zwecke schon nicht mehr 2 – 2,5 Mrd., sondern vielleicht 8 – 10 Mrd. Euro auszugeben. Stellt sich die Frage wozu, wenn wir einen einheitlichen Wirtschaftsraum von Wladiwostok bis Lissabon aufbauen wollen?
Die östliche Partnerschaft der Eurounion – welches Ziel verfolgt sie: den gesamten postsowjetischen Raum in einen gemeinsamen Raum mit Europa, ich wiederhole zum dritten Mal, von Lissabon bis Wladiwostok, zu integrieren, oder irgendetwas abzuschneiden und eine neue Grenze zu schaffen zwischen dem heutigen Rußland und dem ganzen westlichen Teil, nehmen wir an, heute eingeschlossen auch die Ukraine und Moldawien?

Ich sage Ihnen jetzt noch mehr, und Sie können dann selbst entscheiden, was sie drucken und was nicht.
Denn woher entstand die Krise rund um die Ukraine? Der Grund ist anscheinend völlig unverhältnismäßig zu dem, was wir heute als eine absolute Tragödie vorfinden, die mit großen menschlichen Opfern im Süd-Osten der Ukraine verbunden ist.
Worum ist denn der Streit entstanden: der ehemalige Präsident Janukowitsch sagte, daß er die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens der Ukraine mit der EU nochmal überdenken muß, und vielleicht noch einige Veränderungen erreichen und noch Konsultationen mit Rußland als seinem Haupt-Handels- und Wirtschaftspartner durchführen muß. In diesem Zusammenhang oder unter diesem Vorwand begannen die Unruhen in Kiew. Sie wurden aktiv unterstützt sowohl von unseren europäischen Partnern als auch von den amerikanischen. Danach erfolgte ein Umsturz – eine absolut verfassungsfeindliche Handlung.
Die neuen Machthaber erklärten, daß sie das Abkommen unterzeichnen, aber sie verschieben dessen Implementierung bis zum 1. Januar 2016.
Da fragt sich doch, wozu haben sie diesen Umsturz dann gemacht? Warum haben sie es bis zum Bürgerkrieg geführt? Das Ergebnis ist doch dasselbe.

Außerdem waren wir Ende 2013 bereit, der Ukraine einen Kredit über 15 Milliarden Dollar auf staatlicher Linie zu geben, dazu über die Geschäfts-Banken nochmal 5 Milliarden, und 3 Milliarden hatten wir schon im Jahresverlauf gegeben, und wir haben zweimal uns bereiterklärt, die Preise für Erdgas zu senken, wenn sie uns regelmäßig dafür bezahlen.
Und wir hatten gar nichts gegen die Unterzeichnung des Abkommens mit der Eurounion durch die Ukraine.
Aber natürlich wollten wir teilnehmen an der Erarbeitung der endgültigen Entscheidungen – damit meine ich, daß die Ukraine zum jetzigen Zeitpunkt – sowohl damals, als auch jetzt, bis heute – ein Mitglied der Freihandelszone der G.U.S. ist, und wir dort gegenseitige Verpflichtungen haben.
Wie können wir das in Betracht ziehen und uns dazu achtlos verhalten? Kommt mir einfach nicht in den Sinn.
Das Ergebnis ist ein Staatsstreich, ein Bürgerkrieg, Hunderte Tote, ein Zerfall der Wirtschaft, der sozialen Sphäre, ein Versprechen des IWF der Ukraine 17,5 Milliarden Dollar auf 4 Jahre zu geben und die vollständige Desintegration der wirtschaftlichen Verbindungen mit Rußland. Aber die gegenseitige Abhängigkeit zwischen uns und der Ukraine in der Wirtschaft ist groß.

So hat die Eurounion in einseitigem Vorgehen ihre Zolltarife mit der Ukraine auf Null gesetzt. Der Umfang der Verkäufe auf dem europäischen Markt von Seiten der Ukraine hat sich nicht erhöht. Warum?
Sie haben nichts zu verkaufen. Nichts was in Qualität und Preis auf dem europäischen Markt gefragt wäre – außer dem, was schon vorher dort verkauft wurde.
Wir haben einen Markt für die Ukraine, aber in einseitiger Entscheidung wurde vieles von ukrainischer Seite eingestellt. Zum Beispiel haben unsere Kampfhubschrauber zu 100% ihre Motoren aus der Ukraine bekommen – die Lieferungen wurden gestoppt. Wir haben schon ein Werk in St.Petersburg gebaut, in diesem Jahr wird ein zweites Werk fertig.
Aber die Produktion in der Ukraine wird vollständig eingestellt, weil weder in Italien, noch in Frankreich noch in Deutschland keiner solche Motoren benötigt und benötigen wird. Etwas auf eine neues Niveau zu heben ist unmöglich, dazu braucht es Milliarden an Investitionen.
Warum all das getan wurde, verstehe ich nicht – ich frage vieler meiner Kollegen, darunter die europäischen und die amerikanischen Kollegen.“

P. Valentino: „Und was sagen die Ihnen?“

W. Putin: „Die Situation ist außer Kontrolle geraten.

Wissen Sie, ich möchte Ihnen und Ihren Lesern etwas sagen. Am 21. Februar des vergangenen Jahres wurde ein Abkommen zwischen dem Präsidenten Janukowitsch und der Opposition unterzeichnet darüber, wie man weiterleben will, wie das politische Leben im Lande zu gestalten ist, über die Notwendigkeit und Durchführung vorzeitiger Wahlen. Man hätte die Durchsetzung dieses Abkommens anstreben müssen, um so mehr als unter diesem Abkommen als Garanten für dessen Einhaltung drei Außen-Minister europäischer Länder unterschrieben hatten.
Wenn diese unsere Kollegen als Statisten benutzt wurden, und sie in Wirklichkeit nicht die Situation in Griff hatten, sondern die Lage im Feld, wie man so sagt, real vom Botschafter oder dem CIA-Residenten der VSA gesteuert wurde, dann hätten sie damals sagen müssen: wissen Sie, wir hatten keinen Umsturz vereinbart und wir werden sie nicht unterstützen, gehen sie zu Wahlen über.
Dasselbe betrifft auch unsere amerikanischen Partner. Nehmen wir an, ihnen ist die Situation außer Kontrolle geraten. Aber wenn die Amerikaner und die Europäer denjenigen, welche diese verfassungsfeindlichen Handlungen durchgeführt haben, gesagt hätten: wir werden euch nicht unterstützen, unter keinen Umständen, wenn ihr auf diese Weise zur Macht gelangt; geht in die Wahlen und siegt (und übrigens, die hatten eine hundertprozentige Chance zu siegen, das wissen alle) – dann hätte sich die Situation völlig anders entwickelt, völlig anders.
So bin ich der Ansicht, daß der Grund für diese Krise ein völlig handgemachter ist, und dies ist das Ergebnis der unprofessionellen Tätigkeit von Seiten unseres Partners, und die Begleitung dieses Prozesses ist absolut unannehmbar. Ich möchte nochmals unterstreichen, daß dies absolut nicht unsere Option ist, wir haben dies nicht angestrebt und sind einfach gezwungen, auf das zu reagieren, was vor sich geht.

Deshalb abschließend, mit der Bitte um Verständnis für diesen langen Monolog, möchte ich sagen, daß wir nicht fühlen, daß uns jemand betrogen hat oder irgendwie unkorrekt mit uns umgegangen ist, das ist überhaupt nicht das Anliegen. Die Sache ist die, daß die Beziehungen auf langfristiger Basis aufgebaut werden müssen – nicht in der Logik der Konfrontation, sondern geleitet von der Philosophie der Zusammenarbeit.“

P. Valentino: „Sie sprachen davon, daß die Situation außer Kontrolle geraten sei. Aber ist jetzt nicht der richtige Moment gekommen, daß Rußland die Initiative übernehmen könnte, um in irgendeiner Weise die amerikanischen und europäischen Partner in die Suche nach einem Ausweg aus der entstandenen Situation einzubeziehen, eine Geste der Bereitschaft zur Lösung dieser Frage zu machen?“

W. Putin: „So machen wir das doch. Ich bin der Meinung, daß jenes Dokument, das wir in Minsk abgestimmt haben, es nennt sich ‚Minsk-2‘, daß dies der richtigste und vielleicht zum heutigen Tage einzig einjustierte Weg zur Lösung dieses Problems ist. Und wir hätten ihn niemals abgestimmt, wenn wir ihn nicht für richtig, gerecht und realisierbar gehalten hätten.
Natürlich tun wir von unserer Seite aus alles und werden alles tun, was von uns abhängt, um Einfluß zu nehmen auf die Machthaber der nicht anerkannten, selbstausgerufenen Republiken – die Donezker und Lugansker Republiken. Aber es hängt nicht alles von uns ab. Unsere Partner sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten müssen einen entsprechenden Einfluß auf die Kiewer Machthaber heute ausüben. Wir haben auf diese nicht solchen Einfluß, wie er in den VSA und in Europa vorhanden ist, damit die Kiewer Machthaber alles erfüllen, worüber wir uns in Minsk vereinbart haben.

Ich sage Ihnen, was getan werden muß – möglicherweise Ihrer nächsten Frage zuvorkommend. Die Schlüsselfrage der politischen Regulierung ist natürlich, es müssen in einer ersten Etappe die Bedingungen für eine gemeinsame Arbeit geschaffen werden, aber dazu müssen die aktiven Kampfhandlungen beendet und die schwere Technik abgezogen werden. Insgesamt wurde das getan. Es gibt noch Schußwechsel; leider sind bis jetzt auch Opfer zu verzeichnen, aber es gibt keine großräumigen Kampfhandlungen mehr, die Seiten sind entflechtet. Nun muß begonnen werden, die Minsker Vereinbarungen auszuführen.

Konkret ist das erste – es muß eine Verfassungsreform durchgeführt werden, welche die Autonomierechte den entsprechenden Territorien der nicht anerkannten Republiken sichert. Die Kiewer Machthaber wollen dies nicht Autonomie nennen – sie ziehen andere Begriffe vor, sprechen von Dezentralisierung.
Unsere europäischen Partner – und gerade von deren Hand sind die entsprechenden Niederschriften in den Minsker Vereinbarungen gemacht – haben das entschlüsselt, was unter Dezentralisierung zu verstehen sei: das ist das Recht auf die Sprache, auf kulturelle Eigenständigkeit, auf kleinen Grenzhandel. Nichts besonderes, was über den Rahmen einer zivilisierten Vorstellung darüber hinausgeht, was nationale Minderheiten in irgendeinem europäischen Land haben sollten.

Es muß ein Gesetz über die Durchführung von Kommunalwahlen in diesen Territorien angenommen werden, und es muß ein Gesetz über die Amnestie geben. Alles das muß getan werden, wie es in den Minsker Vereinbarungen aufgeschrieben ist, abgestimmt mit der Donezker Volksrepublik und mit der Lugansker Volksrepublik, mit diesen Territorien.

Das Problem ist, daß die Vertreter der heutigen Kiewer Machthaber sich nicht mal an den Verhandlungstisch mit ihnen setzen wollen. Und darauf haben wir keinen Einfluß. Darauf können nur unsere europäischen und amerikanischen Partner Einfluß nehmen.
Und man braucht uns nicht mit irgendwelchen Sanktionen zu schrecken. Wir haben damit gar nichts zu tun, das ist nicht unsere Position. Wir wollen die Realisierung dieser Vereinbarungen erreichen.
Man muß mit der wirtschaftlichen und sozialen Rehabilitierung dieser Territorien beginnen. Das heißt: was ist dort passiert?
Die heutige Kiewer Zentralmacht hat diese einfach vom Hauptgebiet des Landes abgetrennt, sie hat dort sämtliche sozialen Auszahlungen eingestellt: Renten, Beihilfen, sie hat das Bankensystem abgeschaltet, sie hat wirklich die Bedingungen geschaffen, daß keine reguläre Energieversorgung mehr stattfinden kann und so weiter, das heißt, verstehen Sie, dort ist eine humanitäre Katastrophe. Und alle tun so, als ob nichts passiert sei.
Es gibt bestimmte Verpflichtungen, welche unsere europäischen Partner übernommen haben, darunter haben sie versprochen die Wiederherstellung des Bankensystems in diesen Territorien zu unterstützen. Und schließlich, wenn wir schon darüber reden, wer was tun kann oder soll – ich bin der Meinung, daß natürlich die Eurounion eine viel umfassendere finanzielle Unterstützung für die Ukraine leisten könnte.
Dies sind eigentlich unsere Hauptpositionen.

Ich möchte unterstreichen, daß Rußland daran interessiert ist und danach streben wird, daß alle Minsker Vereinbarungen vollständig und bedingungslos erfüllt werden, und einen anderen Weg zu Regulierung gibt es nach meiner Ansicht nicht.
Übrigens haben die Führer der selbstausgerufenen Republiken öffentlich erklärt, daß unter bestimmten Bedingungen, damit ist die Erfüllung dieser Vereinbarungen in Minsk gemeint, sie bereit sind, die Möglichkeit zu prüfen, sich als Teil des Ukrainischen Staates zu betrachten. Wissen Sie, das ist eine prinzipielle Frage. Ich denke, daß diese Position als ernsthafte, als gute Vorbedingung für den Beginn ernsthafter Verhandlungen aufgefaßt werden sollte.“

P. Valentino: „Das heißt, Sie sagen, daß sich im Osten der Ukraine ein Krim-Szenario absolut nicht wiederholen kann?“

W. Putin: „Wissen Sie, das Krim-Szenario ist nicht mit der Position Rußlands verbunden, es ist verbunden mit der Position jener Leute, die auf der Krim leben.
Unsere Handlungen, darunter auch die Handlungen mit Machtcharakter, bestanden nicht darin, dieses Territorium von der Ukraine abzuspalten, sondern darin, den Menschen, die dort leben, die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung zur Frage auszudrücken, wie sie ihr Leben gestalten wollen.
Ich möchte nochmals unterstreichen, und habe schon viele Male davon gesprochen: wenn es den Kosovo-Albanern und den Kosovaren gestattet wurde, warum soll dies des Russen, Ukrainern und Krim-Tataren verboten sein, die auf der Krim leben? Übrigens wurde die Entscheidung über die Unabhängigkeit des Kosovo ausschließlich vom Parlament des Kosovo getroffen, während auf der Krim die Menschen zu einem Volksentscheid gekommen sind. Ich denke, daß ein gewissenhafter Beobachter nicht die Augen davor verschließen kann, daß die Menschen fast einstimmig für eine Wiedervereinigung mit Rußland gestimmt haben.

Ich würde jene fragen wollen, die das nicht anerkennen wollen: wenn unsere Opponenten sich für Demokraten halten, dann würde ich fragen, was denn Demokratie ist? Soweit mir bekannt ist, ist Demokratie die Macht des Volkes oder eine Macht, die sich auf den Willen des Volkes gründet. So ist die Entscheidung der Krim-Frage auf den Willen des Volkes gegründet, welches auf der Krim lebt.
In Donezk und Lugansk haben die Menschen für die Unabhängigkeit gestimmt, und dort ist die Situation eine andere. Aber das wichtigste, was wir alle begreifen sollten, ist – daß man immer die Stimmung und die Wahl der Menschen achten muß.
Und wenn jemand möchte, daß diese Territorien im Verbund der Ukraine verbleiben sollen, dann muß er diesen Menschen beweisen, daß im Verbund eines einigen Staates sie besser leben werden, komfortabler, sicherer, und daß sie im Rahmen dieses Staates ihr Leben und die Zukunft ihrer Kinder gewährleisten können.
Aber mit Hilfe von Waffen kann man die Menschen davon unmöglich überzeugen. Diese Fragen, Fragen solcher Ordnung, kann man nur auf friedliche Weise lösen.“

P. Valentino: „Da wir über den Frieden reden – jene Länder, welche seinerzeit zum Warschauer Pakt gehörten und heute Nato-Länder sind, wie zum Beispiel das Baltikum und Polen, fühlen eine Bedrohung von Seiten Russlands.
Die Nato hat beschlossen, Spezialkräfte zu schaffen, um auf diese Beunruhigungen zu reagieren. Meine Frage ist folgende: hat der Westen recht darin, daß er den russischen Bären irgendwie aufhalten will, und warum spricht Rußland weiter in einem Konfliktton?“

W. Putin: „Rußland spricht mit niemandem in einem Konflikt-Ton, und in solchen Fragen, wie einer der politischen Köpfe der Vergangenheit, Otto von Bismarck, sagte, ’sind nicht die Gespräche wichtig, sondern das Potenzial‘.
Wovon sprechen die realen Potenziale: die Militärausgaben der VSA sind größer als die Militärausgaben aller anderen Länder der Welt zusammengenommen. Die summierten Militärausgaben der Nato-Länder sind um 10mal, bitte beachten Sie, um 10mal höher als die Militärausgaben der Russischen Föderation. Rußland hat praktisch keine Basen außerhalb seiner Grenzen. Wir haben Reste von Streitkräften, die noch aus der Sowjetunion in Tadzhikistan in einer terroristisch gefährdeten Richtung – an der Grenze zu Afghanistan – übrig geblieben sind.
Dieselbe Rolle erfüllt unsere Militär-Luftwaffenbasis in Kirgisien, sie ist auch auf diese terroristische Richtung ausgerichtet, und wurde nach dem Angriff von Terroristen aus Afghanistan auf Kirgistan auf Bitte der kirgisischen Führung eingerichtet.
In der Militärbasis in Armenien sind aus Sowjetzeiten noch unsere Militäreinheiten verblieben, welche dort eine bestimmte stabilisierende Rolle in der Region erfüllen, aber sie sind nicht gegen irgendjemanden gerichtet.
Wir haben unsere Basen auf Kuba, in Vietnam und so weiter liquidiert. Das heißt, unsere Politik trägt in dieser Beziehung keinen globalen aggressiven Angriffscharakter.

Und nun machen Sie und publizieren in Ihrer Zeitung eine Weltkarte und zeichnen sie darauf die amerikanischen Militärbasen auf der ganzen Welt ein, und Sie werden den Unterschied fühlen.
Mir wird manchmal die Frage gestellt: da, ihre Flugzeuge fliegen sehr weit, über dem Atlantischen Ozean. Das Patrouillieren mit Flugzeugen strategischer Bestimmung wurde nur von zwei Staaten ausgeführt: der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten – noch während des Kalten Krieges.
Wir haben zu Beginn der 1990er Jahre als neues, modernes Rußland diese Flüge abgesetzt, aber unsere amerikanischen Freunde fliegen nach wie vor entlang unserer Grenzen. Wozu?
Vor einigen Jahren haben wir die Flüge wieder aufgenommen. Und Sie wollen sagen, daß wir uns aggressiv verhalten?
Im ständigen Einsatz befinden sich amerikanische Unterseeboote an den Ufern Norwegens, die Flugzeit bis Moskau von solchen Booten beträgt für Raketen – 17 Minuten. Und wir haben von Kuba schon längst all unsere Basen abgebaut, sogar die, welche keine strategische Bedeutung haben.
Und Sie wollen sagen, daß wir uns aggressiv verhalten?
Sie haben selbst die Erweiterung der Nato nach Osten angesprochen. Aber wir bewegen uns nirgendwohin – das ist die Infrastruktur der Nato, die sich zu unseren Grenzen hinbewegt, darunter auch die militärische Infrastruktur.
Und das ist eine Bezeugung unserer Aggressivität?

Und schließlich, die Vereinigten Staaten haben in einseitiger Form den Grundstein verlassen, auf welchen sich in bedeutendem Maße das ganze System der Internationalen Sicherheit gegründet hatte – den Vertrag über die Raketenabwehr. Die Antiraketensysteme, die Basen ihrer Stationierung, die entsprechenden (Radar-)Lokatoren sind auf europäischem Gebiet oder auf See, im Mittelmeer, auf Alaska positioniert.
Wir haben oft gesagt, daß dies die internationale Sicherheit unterminiert.
Und Sie meinen, daß dies eine Bezeugung unserer Aggressivität sei?

Alles was wir tun, sind einfach Antworten auf Bedrohungen, die gegen uns entstehen. Wobei wir dies in einem völlig begrenzten Maß und Umfang vornehmen, aber in einem solchen, der die Sicherheit Rußlands gewährleistet. Oder erwartet irgendjemand, daß wir uns einseitig entwaffnen werden?

Ich habe seinerzeit unseren amerikanischen Partnern vorgeschlagen, nicht einseitig aus dem Vertrag auszusteigen, sondern das System der Raketenabwehr zu dritt aufzubauen: Rußland, die Vereinigten Staaten und Europa. Aber dieser Vorschlag wurde abgelehnt. Natürlich haben wir damals gleich gesagt: gut, es ist ein teures System, und seine Effektivität ist noch unbekannt, aber damit unbedingt eine strategische Balance gewährleistet ist, werden wir unser strategisches Angriffspotential entwickeln, wir werden über Systeme nachdenken, welche diese Raketenabwehr überwinden.
Und ich muß Ihnen sagen, daß wir uns in dieser Richtung bedeutend voranbewegt haben.
Was die Befürchtungen irgendwelcher Länder zur Frage möglicher aggressiver Handlungen Rußlands betrifft, ich denke, daß nur ein kranker Mensch, und auch das nur im Traum, sich vorstellen kann, daß Rußland plötzlich die Nato überfallen wird.
In einigen Ländern wird einfach, wie mir scheint, mit den Ängsten im Bezug auf Rußland spekuliert.
Einige möchten wohl die Rolle von Frontstaaten spielen, denen man dafür zusätzlich mit etwas helfen muß: entweder in militärischer Hinsicht, oder in wirtschaftlicher, finanzieller, was auch immer erwünscht ist.
Deshalb ist es sinnlos, diese Idee zu unterstützen, sie hat keinerlei Basis unter sich. Aber irgendwer ist vielleicht daran interessiert, daß solche Ängste unterstützt werden. Ich kann dazu nur eine Vermutung äußern.
Zum Beispiel möchten die Amerikaner eine Annäherung Rußlands und Europas vermeiden. Dies behaupte ich nicht, das sage ich als Vermutung. Nehmen wir an, die Vereinigten Staaten wollen ihre Führungsrolle in der atlantischen Gemeinschaft erhalten. Sie brauchen dann eine äußere Bedrohung, es muß unbedingt ein äußerer Feind her, damit sie ihre Führungsrolle behalten können. Ein Iran ist da nicht hinreichend – das ist nicht die Bedrohung, das ist nicht so schrecklich. Mit wem also erschrecken?
Woher auch immer – eine Krise in der Ukraine. Rußland ist gezwungen zu reagieren. Vielleicht ist das auch alles speziell so gemacht – ich weiß es nicht.
Aber wir tun das nicht.

Ich möchte Ihnen sagen, daß es keinen Grund gibt, Rußland zu fürchten. Die Welt hat sich so verändert, daß die zurechnungsfähigen Menschen sich einen derart großen umfassenden militärischen Konflikt heute nicht mehr vorstellen können.
Wir haben genug zu tun, das versichere ich Ihnen.“

Eine weitere Teilfrage zielte auf das Verhältnis Rußlands zum der sog. Zweiten Weltkrieg ab.
P. Valentino: „Was bedeutet für die heutige russische Identität der Erhalt des Gedenkens an den Großen Vaterländischen Krieg?“

W. Putin: „Die Frage ist nicht in der Identität. In der Grundlage der Identität liegt die Kultur, die Sprache, die Geschichte. Der Krieg ist eine der tragischen Seiten unserer Geschichte. Wir begehen solche Tage natürlich – festlich und trauernd – ich meine die Anzahl der Opfer, die mit den Krieg verbunden sind, wir denken an jene Generation, die uns die Freiheit gesichert hat, die Unabhängigkeit, an jene Menschen, die den Nazismus besiegt haben. Wir denken auch daran, daß niemand das Recht hat, diese Tragödie zu vergessen – und vor allem deshalb, weil wir daran denken sollen, daß sich nichts Ähnliches wiederholen darf. Und das sind nicht leere Worte, das ist keine Besorgnis, die einfach so entstanden ist.

Wir hören heute Stimmen, die zum Beispiel darüber sprechen, daß es gar keinen Holocaust gegeben habe. Wir sehen, wie versucht wird, die Nazis oder Kollaborateure zu heroisieren. Das ist doch mit unserem heutigen Leben verbunden. Der heutige Terrorismus ist in vielen seiner Erscheinungsformen dem Nazismus ähnlich, und ein Unterschied besteht, im Wesen, nicht.

Natürlich verstehen wir alle sehr gut, daß es gerade die Sowjetunion war, die den entscheidenden Beitrag geleistet hat zu diesem Sieg und die größten Opfer im Kampf gegen den Nazismus erbracht hat. Für uns ist das nicht einfach ein militärischer Sieg, für uns ist das auch ein moralischer Sieg. Verstehen Sie, in fast jeder Familie gibt es Verluste – wie können wir das vergessen? Das ist unmöglich.“

L. Fontana: „Sie sind in Rußland ein sehr populärer Führer, aber sehr oft im Ausland und sogar in Ihrem Land nennt man Sie autoritär. Warum ist es so kompliziert, sich in Rußland in der Opposition zu befinden?“

W. Putin: „Was ist daran kompliziert? Wenn die Opposition beweist, daß sie die Lösung der Aufgaben, die vor dem Kreis, der Region oder dem Land stehen, erreichen kann, dann denke ich, daß die Menschen das immer bemerken.
Bei uns hat sich die Anzahl der Parteien vervielfacht, wir haben in den vergangenen Jahren die Möglichkeiten der Schaffung politischer Parteien liberalisiert, deren Eintritt in die regionale und die gesamtnationale Bühne. Die Frage ist nur in deren Stichhaltigkeit und dem Können mit dem Elektorat zu arbeiten, mit den Bürgern zu arbeiten.“

P. Valentino: „Und warum werden dann mit den Vertretern der Opposition so selten Interviews im russischen Fernsehen gezeigt?“

W. Putin: „Wenn sie interessanter wären, denke ich, würden die öfter interviewt werden.
Was den politischen Kampf betrifft – uns ist bekannt, daß verschiedene Mittel im Kampf mit dem politischen Gegner angewendet werden. Man braucht ja nur die jüngste Geschichte Italiens anzuschauen.“

P. Valentino: „Herr Präsident, Griechenland durchlebt jetzt sehr komplizierte Beziehungen zu Europa. Wenn Griechenland aus der Euro-Zone austritt, wäre Rußland bereit, ihm politisch und wirtschaftlich beizustehen?“

W. Putin: „Wir entwickeln mit Griechenland die Beziehungen nicht in Abhängigkeit davon, ob es Mitglied der EU ist, sich in der Euro-Zone befindet, Nato-Mitglied ist. Wir haben mit Griechenland historische, sehr enge und partnerschaftliche gute Beziehungen, daher ist es die souveräne Wahl des griechischen Volkes, in welchen Gemeinschaften und in welchen Zonen es sich befindet. Was da vor sich gehen wird, wissen wir nicht, und daher ist jetzt eine Kaffeesatzleserei, wie wir sagen, denke ich, nicht richtig und sogar schädlich für die Wirtschaft, sowohl die gesamteuropäische, als auch die griechische.
Für eine solche Wirtschaft wie die Griechische gibt es bestimmte Schwierigkeiten, die durch die gesamteuropäischen Regeln hervorgerufen werden. Sie können ihre Drachme nicht devalvieren, sie haben keine Drachme, sie sind an eine harte Währung, den Euro, gebunden.
Sie haben vollständig offene Grenzen für die europäischen Waren, und die exportorientierten Wirtschaften haben da unbedingt Vorteile. Allgemeine Beschlüsse gibt es auf dem Gebiet der Landwirtschaft, des Fischfangs – das ist dort, wo Griechenland bestimmte Konkurrenzvorteile hätte, aber auch da gibt es Beschränkungen.

Ein anderer Vorteil Griechenlands ist natürlich der Tourismus, aber in der Schengen-Zone gibt es auch hier Beschränkungen. Wir haben eine visafreie Einreise in die Türkei, 5 Millionen russischer Touristen waren im vergangenen Jahr in der Türkei, aber in Griechenland – genau erinnere ich mich nicht, aber ich meine, es war weniger als eine halbe Million – so um die 300 Tausend, nur.
Dafür bekommt Griechenland bevorzugte Kreditierungen, Finanzhilfen aus dem europäischen Budget, den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt. Es gibt auch andere Vorteile des Aufenthaltes in der gesamteuropäischen Familie.
Nicht wir entscheiden hier in Rußland, was für Griechenland vorteilhafter ist, was da vorzuziehen wäre – ich wiederhole, es ist das souveräne Recht des griechischen Volkes, im Dialog natürlich mit seinen Haupt-Partnern in Europa.“

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Soweit unsere © Übersetzung einiger weiterer, uns wichtig erscheinender Fragen und Antworten aus diesem Interview, ausgeführt vom russischsprachigen Original, wobei die Fragen „wie ins Russische übersetzt“, übernommen wurden.

Eine eigene Bewertung möchten wir uns hier verkneifen – für die meisten wird es schon hinreichend „schwere Kost“ sein, was da vom russischen Präsidenten uns alles „ins Stammbuch geschrieben“ wurde.

Wir schlagen vor, die Antworten sorgfältig zu lesen, bei Fragen und Unstimmigkeiten selbst die jeweilige Thematik zu recherchieren und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Luckyhans, 2. Juni 2015

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