bumi bahagia / Glückliche Erde

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Archiv der Kategorie: MUSIK

Zum Sonntag / Arthur Rubinstein mit offenem Visier

Dieser Tage lauschte ich Arthur Rubinsteins Wiedergaben göttlich musikalischer Inspirationen. Ich kenne heutige Pianisten, welche  komponierte Musik anders, indes auf demselben Level von Inspiriertheit spielen können. Die Meisten der Heutigen zeigen ihre Emotionen beim Spielen auch per Körpersprache. Rubinstein tat dies kaum, betrachte ich sein Gesicht, sehe ich kaum etwas von dem, was er wahrlich aus dem Flügel zaubert. Das beeindruckte und irritierte mich immer ein bisschen.

Du möchtest Arthur Rubinstein mit emotional offenem Visier erleben? Hier. (mehr …)

Gustav Mahler / Symphonie Nr.6 / Claudio Abbado / Lucern Festival Orchestra

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Der verstorbene Dirigent Claudio Abbado war bei den Orchestermusikern besonders beliebt. Nicht nur war er klar in seiner Gestik, er hatte alles, aber auch alles abrufbereit auswendig verinnerlicht, und – das Besondere an ihm – er war kein Tyrann (wie zum Beispiel Celibidache oder Karajan), vielmehr lockte er. Ja, er lockte. Er verstand es durch seine Präsenz zu erwirken, dass eines jeden Musikers Herz sich öffnete, dass ein jeder Musiker ganz von sich aus das Allerbeste zu leisten trachtete.

Schau sie dir an, die Musiker dieses Riesenorchesters! Volles, aber auch volles Engagement!

Und die Früchte? (mehr …)

Atlantis – eine Gelegenheit !

(von Jürgen Elsen)

Ich empfehle hier eine einzigartige Veranstaltung, die im höchsten Maße eine Perle, ganz unbeworben jenseits von Kommerz, für all diejenigen darstellt, welche spirituell unterwegs sind und sich mit Musik, Klang und Menschheits-/Bewußtseins-Epochen beschäftigen …

Auf den dies zutrifft und womöglich auch noch in der Nähe dese Ruhrgebiets sich aufhält, der sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen …

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ATLANTIS UND DIE 12 URVÖLKER

Doppelveranstaltung von Andreas Delor, Yoshiaki Kitazume und Ramon Diaz

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Beethovens Fünftes / Erhebe und erlabe dich, mein Herze

Wieder eine Trouvaille. Junge Musiker, junge Pianistin, ein Dirigent, für dessen Gestik ich als Musiker dankbar Verwendung habe (verstand nie die Karajan-Kralle oder die spitze Celibidache-Hand, bei allem Respekt vor den beiden musikalischen Riesengrössen), aufnahmetechnisch einwandfrei, der Steinway hell intoniert, einfach alles passt zusammen.

Unglaubliche Stellen, ein Beispiel 14:50, das Filigranste des Filigranen, oder das Ereignis im Fünften, das Suchen und explosif Gefundenhaben 27:35…superfabelhaft gelungen, und baahh, die Maschine bei 33:00, da brennen mir alle Pferde durch.

Inspiriert, engagiert, spielfreudig, im wahrsten Sinne jugendfrisch diese wundervollen jungen Erwachsenen, ich denke, Beethoven im Himmel hüpfet dazu.

Alina Bercu, Klavier
Orchester der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Dirigent: Nicolás Pasquet

Thom Ram, 03.09.07 (mehr …)

Zum Wochenende / Dvorak’s Neunte / Sagenhafte Botschaften

…hatte ganz Anderes im Sinne, meine Finger klickten meinen Augen folgend, ich stiess dabei „per Zufall“ auf Dvorak…und erlebte eine der Sternstunden. Kein Krimi kann spannender sein, keine Blume schöner. Ich kenne die neunte Symphonie von Antonin Dvorak seit Kindesbeinen, und ich liebte und liebe sie heiss, auf ähnlichem Level wie die drei grossen Brähmser Klav.Konzert I und II und sein Requiem.

Wie ist es möglich? (mehr …)

Fünf Minuten Rach mit Scheps / Ausserirdisch

Beispiel 2:30. Sowas gibt es nicht, und trotzdem höre ich es, weil sie es macht, die Olga auf dem überirdischen Steinway.

Daneben die klare Ansage, bah, was heisst klare Ansage, daneben die brutale Gewalt. Dann, wenn sie eben angesagt ist.  Verdammnis und Seligkeit. Leben pur.

Thom Ram, 18.08.07

Nachtrag.

Immer wieder überwätligen mich musikalische Wiedergaben. Was hier abläuft in den paar Minuten, das ist mir kaum jemals erebtes Konzentrat. Spektrum von nackter Gewalt bis zu feinstem Wahrnehmen, dabei, oh Gott, in der nackten Gewalt noch mit eingespielt, dass sie nicht alleine herrsche. Kirre genial. Göttlich. (mehr …)

Kirill Petrenko / Neuer Chefdirigent der Berliner Philharmoniker

Ich habe es verschlafen. Sir Simon Rattle verlässt das stolze Schiff, Kirill Petrenko wird sein Nachfolger.

Draufgekommen bin ich, als ich das Interview der liebreizschönen Welterstklassepianistin Yuja Wang reinzog, aufgenommen in der Schweizer Stadt meiner Wahl, in Luzern, am sagenhaften Vierwaldstättersee gelegen, da die Yuja, hihi, in neuem knabenhaften Outfit, sich äusserte, (mehr …)

Offenbarte Wunder und Geheimnisse / Beethoven/Ott

Eins A.
Ich kenne x Wiedergaben dieses Werkes von unserem grossen Bruder Ludwig v. Beethoven. Es ist voll der Wunder und Geheimnisse. Die Kunst besteht darin, die Wunder und Geheimnisse zu erkennen und zum Ausdruck zu bringen.
Never I heard in Beethovens drittem Klavierkonzert solch reiche Fülle an Erkanntem und zum Ausdruck Gebrachten. Unglaublich. Beglückend. Entzückend. Begeisternd.
Ein Beispiel von tausend: 18:00-18:10. Ueberirdisch.

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Heute ist der 07.07.07 / Ein Deutsches Requiem

Heute ist der 07.07.07,

dies gemäss der von mir zwingend logisch eingesetzten neuen Zeitrechnung, welche A.D. 2012 begann.

Diese neue Zählweise wird sich weltweit durchsetzen, in Anwendung genommen werden nach und nach von allen, welche das grosse Geschehen begreifen.

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Seit Tagen grübelte ich, was ich am 07.07.07 einstellen werde. Heute, am Tage selbst, fiel es mir ein, so selbstverständlich als wie der reife Apfel vom Baume fällt. Das Brahms-Requiem.

So oft in meinem Leben war mir diese musikalische Offenbarung lichter Trost in Not. Auch heute, mich froh und leicht fühlend, da ich mich durch die  sagenhaften, aus anderen Sphären stammenden Botschaften hinweg und hin zu mir tragen lasse, fliesst die Träne. Wahrheit, Wahrheit, Wahrheit pur.

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Ich habe zwei wundervolle und eigenwillige Aufführungen gefunden. Um gänzlich einzutauchen empfehle ich Kopfhörer, so kommt das Grosse, das Kleine, das Feine, so kommen alle Farben und Finessen in unermesslichem Reichtum.

Bitte verzeih, guter Leser, schreibenderweise habe ich im Ohr „Tod, wo ist dein Stachel“, „Herr, du bist würdig zu nehmen Ehre und Preis und Kraft“, verzeih mein glücklich verheultes Gesicht.

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Auf geht es, Leute, Menschen, Freunde, Kämpfer, Mutige, Freudige, Zuversichtliche, Kraftvolle, auf geht es in das Neue Zeitalter.

Thom Ram, 07.07.07 (mehr …)

Mozart KV 488 / Zur Erinnerung

nein, nicht zur Erinnerung an Vergangenes, ja, zur Erinnerung an Aktuelles.

Unser Einer ist gedanklich und empfindungsmässig durch Höllen der Vergangenheit geschritten, und unser Einer weiss vom teils offensichtlichen, teils geheim gehaltenen Elend auf der Erde der heutigen Zeit.

Es ist angesagt, dass ich mich erinnere. Erinnere und verinnere das Andere. Das Gute, Schöne, Produktive, in meinem Sinne Zukunftsweisende.

Ich erinnere und verinnere: (mehr …)

Francis Poulenc / Concerto for Two Pianos and Orchestra

Oh, Ueberraschung für mich. Hatt ich nicht gekannt, diesen Poulenc – wo ich sein Orgelkonzert*** doch damals mehrere Male gespielt hatte.

***Die hier verlinkte Wiedergabe des Orgelkonzertes ist mir etwas zu kaltschnäuzig und zu wenig romantisch gespielt. Doch könnte das Notenbild bei erstmaligem Hören hilfreich sein 🙂

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So, nun aber zum Konzert für zwei Pianos und Orchester!

Ha, Poulenc pur! Sinnlich. Sehr sinnlich. Tolles Orchester, und die beiden Jungs, na ja, absolute Welt – top – Spitze.

Diese Musik holt mich von meinem eben gerade erlittenen Entsetzen (CO2 Terror und Idiotenausgeburt E-Auto mit Batterie) runter.

Danke, Musiker!

Thom Ram, 12.06.07 (mehr …)

Blinder autodidaktischer Gitarrist

Sagt mir mehr als so mancher Haydn und Tschaikowsky.

Fund von Palina.

Thom Ram, 07.06.07 (mehr …)

Alexander Malofeev / Rach III

Letzte Nacht hatte ich Geburtstag, Weihnacht und Ostern an einem Haufen. Hörte unglaubliche Interpretationen von Kindern und Jugendlichen, landete dann beim 3.Klavierkonzert von Rachmaninov, ha, gespielt vom Alexander Malofeev, den wir schon mit der saagenhaften Rach II Interpretation in bb haben.

Da werde ich schier süchtig, es wurde drei Uhren nachts, bis ich mich lösen konnte, und entgegen jeder Gewohnheit hänge ich schon wieder drin, des Morgens. Fehlen mir die Worte. Leben pur. Feuerwerk an Gestaltungswillen und Gestaltungskraft. Innigste Innigkeit, gewaltigste Explosionskraft, schier nicht aushaltbar spannend gezogene Bögen. Bleibt ein vollgeheultes Taschentuch.

Thom Ram, 31.05.07 (mehr …)

Kind spielt wie Argerich Barenboim und weitere Weltspitze / Das Unmögliche

Kompromisslos spielt der Junge. Technisch sagenhaft, gestalterisch inspiriert, dass es knallt.

Kompromisslos, sagte ich? Ja. Komponisten sagen auch Banales. Wenn Komponist Banales beschreibt (vertont), dann soll es banal daherkommen. Versteht der Junge und knallt das Banale mir ums Ohr. Oh Wohltat. Wahr gesprochen Wort, Junge, wahr geschlagene Tasten.

Dank sei dem Internet. Was als fast Steinalter mir dank Internet zu hören vergönnt ist, haut mich fast täglich vom Stuhl. Hoffnungsträger. Solch Kind wird wohl Goethe lesen, ist aber selber Goethe. Oder Mozart oder Messiaen oder Rachmaninow.

Keine Bange.

Die Welt wird toben noch und kochen,

doch nicht wird übrigbleiben Knochen.

Uebrig bleiben wird der Segen,

sanfter Wind und Regen,

fördernd guten Samens Keim,

wir werden fühlen uns daheim.

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Thom Ram, 29.05.07 (mehr …)

J.S.B. Matthäuspassion / Ueberirdisch

Ich habe viele tief bewegende, entrückende Wiedergaben gehört, schon manche befreiende Träne vergossen ob des innewohnenden Trostes und ob der frohen Zuversicht.

Hier also einfach eine Wiedergabe mehr? Nein. Diese Wiedergabe  lässt mir keinen noch so kleinen Wunsch offen, sie ist überirdisch.

 

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Hannes Meyer / In Memoriam

Hannes war Organist. Er war in der Zeit, da ich mit ihm in Kontakt war, Lebenskünstler. Sein Leben nach unseren mir wichtigen Kontakten in den 70ern und 80ern in Chur und Arosa ist mir nicht bekannt, seltsam, wie so etwas passieren kann.

Er konnte alles spielen, lediglich weil nicht ganz fleissig wie Biene er war, nicht das gesamte Orgelweltrepertoire.

Aber. (mehr …)

J.S.B. / Die Dorische

Fantastisch.

Die „Dorische“ (eigentlich keineswegs dorisch, vielmehr d-moll) Toccata und Fuge war einer meiner Toplieblinge, und oft und gerne spielte ich dieses Stück, jedesmal neu beglückt. So viele Organisten raspeln sie, und was, rattern Töne ab, watschen dem Hörer Tongirlanden um die Ohren, am liebsten so schnell, dass die Botschaft mit ausgestreckter Zunge tot auf der Strecke bleibt.

Nicht so Grossmeister Karl Richter. Er lässt der Gewalt der Silbermann Raum und Zeit. Da ist alles gewichtig, alles Architektur, Bach eben, der Musikarchitekt.

Nixe mit verschlucktem Metronom gespielt, nö, seine Agogik (minimal kleine Temposchwankungen in kleinen und kleinsten Passagen) und die differenzierte Artiklulation (Verbindung der Töne: Legato bis Staccato mit allen Nuancen) hauchen Leben ein.

Und dann noch die nicht gleichschwebende Stimmung, die weiche Windversorgung und dieses helle und gleichzeitig vollmundige Organo Pleno der Silbermann…mein Sonntag ist gerettet.

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Danke, Johann Sebastian, du machtvoll Genialer, danke, Karl Richter, du Interpretationsgenie, danke, Orgelbauer, du Zauberer,  danke Architekt, du Erschaffer der wundervollen Raumakustik.

Thom Ram, 17.02.07

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Nachtrag.

Hab nun in diese Wiedergabe ein drittes Mal eingetaucht.

Göttliche Offenbarung. Genau so, wie mir war, als ich es selber spielte.

Winzigkleiner Wermutstropfen: Lieber noch wäre mir, ich wäre vor Ort. Am allerliebsten damals, bei der Aufnahme.  Auch die besten Kopfhörer (Koss) können nicht das volle Wunder des originalen Erlebens ermöglichen. Ja, und ich würde den Mann umarmen wollen.

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MM/7 ORB’s / Besucher aus Anderen Dimensionen / Wesenheiten / Visitors from Other Dimensions / Love, Music, Light, Poetry

 

Ulrich S. 27.1.2019

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Habt ihr brav dem Guten Wolff zugehört? Dann gibts jetzt noch einen magischen Nachschlag. Eine Dicke Sahnig Bunte Interdimensionale Torte. Gestern Abend gabs auf OutOfThisWorld mit Ted Mahr nach Simon Parkes ein feines Interview mit Aurelian Rado über Orbs und andere Wesenheiten. Es ist hörbar als Audio Replay auf der Website:

Then there’s a magical moment for YOU! A Thick Creamy Colorful Interdimensional Cake. Last night on OutOfThisWorld there was a fine interview with Ted Mahr after Simon Parkes with Aurelian Rado about orbs and other beings. Audio replay is on the website dated 25.1.2019:

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Mozart / Adagio und Fuge in c-moll für Streicher / ha, auch transskribiert für Orgel

Streichorchester kann die Introduktion schöner wiedergeben. Orgel strukturiert die Architektur der Fuge imposanter. Wenn ich frei wählen könnte, würde ich mir die Introduktion von Streichern spielen lassen, um dann das Heft für die Fuge der Orgel zu übergeben.

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Das Original, für Orchester geschrieben, hier wiedergegeben  mit den Berlinern und Karajan.

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Besser gefällt mir, was die Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar mit Thomas Kalb macht. Da ist mehr mehr Liebe zum Detail, mehr Tanz, mehr Leben. (mehr …)

Drei Lieder zum üben

Deutsche Lieder. Vor Rot Weiss Schwarz. Gesungen vom Volkslehrer Nikolai. Der Mann ödet eben nicht nur rum, der Mann tut Gutes.

Sehr gut.

Vielleicht singst du sie mit deinen Enkeln?

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Erbarmt sich jemand meiner? Obschon der Volkslehrer gepflegt spricht, versteht mein Schlotterohr nicht alles, auch mit scharfen Kopfhöreren… Tippelt bitte jemand die Texte in den Kommentarstrang? Nachtrag. Hat sich erledigt! Siehe unten!

Ich würde sie danach hier raufziehen.

Danke!

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Eingereicht von Josef.

Thom Ram, 14.01.07

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EO v. Waterbrunn hat die Arbeit auf sich genommen, daankee, Wasserbrunnen Erich Oliver oder vielleicht Elisabeth Odette? 🙂

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Wohlan, wohlan

Wohlan, wohlan, die Zeit ist nun geko-hom-men (gekommen)
habt ihr, habt ihr es denn noch nicht verno-hom-men (vernommen)
der dunklen Feinde Lüge bricht
und hell erstrahlt der Wahrheit Licht
bis alle Welt erwacht,
bis alle Welt erwacht.

Drum auf, drum auf, es gilt Deutschland zu re-he-ten (retten)
streift ab, streift ab das Joch und eure Ke-he-ten (Ketten).
Die Wahrheit ist das höchste Gut,
sie einzufordern braucht es Mut.
Das liegt in unsrer (unserer) Macht,
das liegt in unsrer Macht.

Wohlan, wohlan, lasst uns gemeinsam rei-hei-sen (reisen),
es wird, es wird der rechte Weg sich wei-hei-sen (weisen).
Steht brüderlich mit Herz uns Hand
für Deutschland einig Vaterland.
Noch ist es nicht vollbracht,
Noch ist es nicht vollbracht.

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Land der Liebe und des Schönen
1945 Text Wilhelm Pleier, Melodie Frank Renecke und Axel Schlimper

Land der Liebe, Land des Schönen,
Land des Schaffens und der Kraft,
Land in Trümmern und voll Stöhnen,
Land in Ängsten und erschlafft

Trotz dem Hohn des Erdenballes,
trotz dem Hass der dich umstiebt,
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles, sei geliebt

Heilig Land der hohen Meister,
Land der Weisheit und der Kunst.
Lieblig Land verworrner Geister,
Land im blutig roten Dunst.

In der Tiefe deines Waldes,
sei dein Weizen neu gesiebt
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles, sei geliebt.

Land geplündert und geschändet,
doch des Besten nicht beraubt.
Land der Sehnsucht, nie vollendet,
Land, das an Vollendung glaubt.

Hör die Stimme klaren Halles,
hör die Stimme, die vergibt,
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles, sei geliebt.

Hör die Stimme klaren Halles (Klang),
hör die Stimme, die vergibt,
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles, sei geliebt.

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Der Gott,der Eisen wachsen ließ

Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
dem Mann in seine Rechte.

Drum gab er ihm den kühnen Mut,
den Zorn der freien Rede
das er bestände bis auf Blut,
bis in den Tod die Fehde.

So wollen wir, was Gott gewollt,
mit rechten Treuen halten,
und immer im Tyrannensold
die Menschenschädel spalten.

Nanana. Auf Letzteres ich gerne verzichten wollte. Original heisst es: „nimmer“, nicht „immer“. Thom Ram

Doch wer für Tand und Schande ficht,
den hauen wir zu Scherben,
der soll in Deuschen Landen nicht
mit deutschen Männern erben.

Oh, Deutschland heil´ges Vaterland,
oh deutsche Lieb´ und Treue
du hohes Land, du schönes Land,
wir schwören dir aufs neue.

Dem Buben und dem Knecht die Acht (Ächtung),
der Speise Kräh´n und Raben
Drum zieh´n wir aus zur Hermannsschlacht
und wollen Rache haben.

Und Rache auch noch. Thom Ram

Laßt brausen, was nur brausen kann,
in hellem Licht, in Flammen
wir Deutschen alle Mann für Mann
für´s Vaterland zusammen

Und hebt die Herzen himmelan
und himmelan die Hände
und rufet alle, Mann für Mann,
die Knechtschaft hat ein Ende.

Laßt klingen, was nur klingen kann,
die Trommeln und die Flöten,
wir wollen heute Mann für Mann
mit Blut das Eisen röten.

Mit Henkers und der Knechte Blut,
oh süßer Tag der Rache
das klinget allen Deutschen gut,
das ist die große Sache.

Nochmal Rache. Bin nicht dabei, bei der Rache. Thom Ram

Laßt wehen, was nur wehen kann,
Standarten weh´n (wehen) und Fahnen
wir wollen heute Mann für Mann
zum Heldentode mahnen.

Auch viel Stolze sieht man hier,
voran den kühnen Reihen,
wir siegen oder sterben hier
den süßen Tod der Freien.

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911/13 Breaking News / Der Beginn einer offiziellen Aufarbeitung

Ulrich S.  04.12.2018

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US attorney  agreeing to comply with a Federal law requiring submission to a special grand jury … of „yet to be prosecuted 9/11 crimes.“

US-Staatsanwalt stimmt zu, ein Bundesgesetz einzuhalten, das die Einreichung bei einer speziellen Grand Jury … „noch nicht strafrechtlich verfolgter 9/11-Verbrechen“ vorschreibt.

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Josh Sigurdson talks with Richard Gage AIA of Architects & Engineers For 9/11 Truth as well as Barbara Honegger who famously exposed the truth behind the Iran Contra scandal in the 1980s as a member of the Reagan White House with her book ‚October Surprise‘ and now works with the Lawyers Committee For 9/11 Inquiry.

Josh Sigurdson spricht mit Richard Gage AIA von Architects & Engineers For 9/11 Truth sowie Barbara Honegger, die in den 1980er Jahren als Mitglied des Reagan White House mit ihrem Buch „October Surprise“ die Wahrheit hinter dem Iran Contra-Skandal enthüllte und nun mit dem Lawyers Committee für die Untersuchung am 11. September zusammenarbeitet.

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WTP/4 We The People / Yellow Resistance in the wild French West / Gelber Widerstand im wilden franzoesischen Westen

Ulrich S. 03.12.2018

 

Mann Oh Mann! Unsere Nachbarn im wilden französischen Westen. Noch vor Wochen wollte ich jede Wette eingehen, dass Merkel vor Macron aus dem Amt gejagt wird. Aber die Deutschen sind schläfrige Hunde, die man zur Jagd tragen muss. Und jetzt scheint Macron das Rennen zu machen!

Man Oh man! Our neighbors in the wild French west. Only weeks ago I wanted to make every bet that Merkel would be chased out of office before Macron. But the Germans are sleepy dogs that you have to carry for hunting. And now Macron seems to be winning the race!

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Unsere Nachbarn lassen sich halt schneller erregen. Das hat Kultur. Resistance! Revolution! Liberation! Fraternization! L’Amour! Eine Orleanische Jungfrau in schimmernder Rüstung die den Schwanzträgern Beine machte! Wer bleibt da zu Hause? Eine kuchenfressende Königin die zur Guillotine getrieben wurde und Studenten die Paris umgewälzt haben. Wehe wenn sie losgelassen!

Our neighbours get excited faster. Thats their  culture. Resistance! Revolution! Liberation! Fraternization! L’Amour! An Orlean Virgin in shimmering armour who made the lame dicks running and fighting! Who wants to stand back? A cake-eating queen who was driven to the guillotine and students who revolutionized Paris. Woe if they are unleashed!

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Das sind Legenden, auf die sich die Gelbwesten berufen können. Wir Deutschen haben da nichts ausser preußischem Kadavergehorsam. Gähn! Merkel kann machen was sie will und sie wird auch noch von dem grünen 68iger Steinewerfer Fischer dafür gelobt.

These are legends the yellow vests can refer to. We Germans have nothing but Prussian cadaver obedience. Yawn! Merkel can do what she wants and she is also praised by the green 68 stone thrower Fischer for it.

 

Aber was ist los im Land der Baguettestangen? Sind es nur Benzinpreise? / But whats up in baguette land? Are they only petrofied?

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Hier scheint sich viel mehr aufgestaut zu haben. Und Macron ist als arroganter Rothschild Napoleonverschnitt eine fantastische Projektionsfläche. Erinnern wir uns! Viele linke und konservative Franzosen haben Macron nur gewählt um Le Pen zu verhindern! Die standen nie wirklich hinter seiner seltsamen künstlichen Bewegung.

There seems to be a lot more dammed up here. And Macron an arrogant Rothschild Napoleon blendy is a fantastic projection screen. Let us remember! Many left-wing and conservative French have chosen Macron just to prevent Le Pen! They never really stood behind his strange artificial movement.

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So lesen wir angeregt was die FAZ heute schreibt / lets be excited by reading the FAZ article:

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Drei unmögliche Verwirklichtkeiten / Neue Zustände

So etwas verdreht der Titel, so etwas verdreht der Inhalt.

Scheint meinem gegenwärtigen Zustande*** geschuldet zu sein. Wandele grad der Tage, leicht erstaunt, zwischen Traum und der mir und uns allen bekannten Tagesrealität.  (mehr …)

Zum Sonntag / Fazil Say

Neuentdeckung.

In meinem Ohr schafft er das absolut Unglaubliche. Er toppt Haskil, Argerich, Horowitz, Lang Lang und die ganze Bande der leuchtendsten Sterne. Du schüttelst begreiflicherweise ungläubig den Kopf. Horche selber, bitte, ich hänge unten drei seiner Interpretationen an!

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Nicht genug damit!

Heute sehe ich, dass er auch Komponiert. Nicht zu fassen. Ein zweites Unmögliches vollbringt er. Er, der Zeitgenosse, schreibt eine Symphonie, welche Klassik, Moderne, westliche und östliche Musik in sich vereint, für mich neue Musik, für mich auf Etage der Symphonien unserer Grössten.

Mannmann, unsere Brüder Bach, Mozart, Beethoven, sie schauen vom Himmel und lächeln beglückt.

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Tüpfelchen auf dem i: (mehr …)

Etwas Abstand / Und etwas Musik

Mein gesundes Naturell nimmt der Tage etwas Abstand von der Bloggerei. (mehr …)

Nicht Bach und Mozart / Nicht Geige und Flöte

Dur statt moll / LangLang / Lacher des Jahres

Für Nichtmusiker vielleicht nicht so lustig, für mich wirklich Lacher des Jahres, das ganze Haus hat geschüttelt eben, mehr als bei unseren fast täglichen Erdbeben.

Du meine liebe Güte. LangLang vergreift sich, spielt Dur-statt Mollterz, und dies nicht zum Jux, sondern ehrlich und wahrhaftig falsch per Hirnfehlschaltung oder so.

Das gesamte Video ist phantastisch, zudem von hervorragender Aufnahmequalität, aber solltest du direkt zum Lacher gehen…steig ein bei 04:18!

Ich möchte sagen, mein Jahr ist gerettet.

Lang Lang, der auch die eigentlich unspielbaren, die allerschwierigsten Brocken der Weltliteratur ohne die kitzekleinsten Fehler hinlegt, immer, zuverlässiger denn die Schweizer Uhr, drückt wie ein kleiner Anfänger daneben. Göttlich!

Thom Ram, 24.08.06 (mehr …)

Lang Lang / Mit und über Beethovens Concerto IV

Darüber geht mir nichts, nicht die schönste Frau, nicht der beste Cognak, nicht der ergreifendste Film.

Die Zusammensetzung macht es aus. Als Basis das Werk, von einem Gott für Götter geschrieben, als Akteur einer der virtuosesten und inspiriertesten Pianisten der Welt, Bruder Lang Lang, gewürzt mit Lang Langs Gabe, die musikalischen Botschaften auch per Gestik und Mimik auszudrücken, als Tüpfelchen auf dem i seine klare Rede, und mich letztlich immer wieder vollends umwerfend sein Repertoire – der Mann legt dir schier die gesamte Klavierliteratur aus dem Stande hin. „Natürlich“ auswendig.

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Also ich weiss nicht, doch kann ich mir vorstellen, dass du, guter Leser, so du nicht besonders Beethoven-Fän sein solltest, getragen von Lang Langs Rede und Spiel eintauchen kannst in dir bislang verborgene Gefielde von….ja, von was….von Botschaften, welche eben nur durch Musik vermittelbar sind.

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Was bin ich dankbar, dass wir Menschen haben wie Beethoven und Lang Lang. Danke!

Thom Ram, 15.08.06 (mehr …)

Mephisto im Pianoforte / Stern-Lehr-Stunde

Ursprung: Franz Liszt

Thema: Walzer des Mephisto

Grossmeister: Lang Lang

Schüler: Der 17-jährige Clayton aus Brooklyn.

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Meine Damen und Herren. Ein Spitzenvergnügen für mich ist, auf dieses Ereignis gestossen zu sein und es weitervermitteln zu können.

Der smarte Junge legt den Liszt hin. Technik? Keine Fragen. Interpretation? Weltklasse. Inspiriert, dass es kracht, wahrlich.

Grossmeister Lang Lang, wie immer von überirdischer Ausstrahlung, zurückgenommen hinter feinen Charme, bestätigt es. Drei grosse Klatscher für den Jungen, das habe ich von Lang Lang noch nie gesehen.

Und dann die Lektion, ab 13:00…Schauspiel für Götter der Musen! Der eh schon reich gesegnet Inspirierte lässt sich vom Meister noch eine Stufe höher heben, und wie das? Unglaublich, das. Lang Lang vermittelt, und der Junge versteht augenblicks und schreibt seinen Text per sofort um, noch differenzierter, noch eindrücklicher, noch mitreissender.

Uffaaa. Sternstunde.

Thom Ram, 13.08.06

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Möcht nachträglich noch gestehen. Am Schlusse der Lektion, da hauts mich um, da ich zu gleicher Zeit lache und heule.

Herrschaften, Damenschaften, das ist Leben, Leben, Freude und Freude.

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MoZART

Oh, tut das gut!

Heiteren Sonntag Euch allen!

Eingereicht von MiA.

Thom Ram, 05.08.06

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Götter / Mozart / Barenboim / Lang Lang

Götter. Gute Götter. Begnadete Götter. Götter des Lichtes.

Altklasse Barenboim. Jungklasse Lang Lang. Sie spielen zusammen eines der 1000 Fünfsterne-Werke des überirdischen Genius Wolfgang Amadeus. Sie tun es, zeitlich getrennt Komponist und Ausführende, dazwischenliegend Kriege, darunter zwei Weltkriege, Deutschland und Kriegspartner in Leid gestürzt habend. Sie spielen zusammen, der argentinisch-israelische Daniel Barenboim und der chinesische Lang Lang.

Das ist Völkerverständigung. Das ist Zusammenleben und Zusammenwirken. Das darf mit „Kultur“ betitelt werden. Das beglückt und und bringt uns weiter.

Ich sage: Danke, Daniel und Lang.

Thom Ram, 04.08.06 (mehr …)

Nur nebenbei / Die 13 jährige Laura singt „den verbotenen Song“ / Bitte, mich aufzuklären

Ja, ihr Gesang ist ausdrucksstark.

Ich flippe nicht aus dabei, doch habe ich kein Problem damit, dass die Juryleute ausflippen vor Begeisterung.

Ma reinhören, bitte. (mehr …)

Prokofiev III / Blind

Gibt es nicht. Heute falle ich von einer Konfrontation mit Unmöglichem in die Nächste.

Technisch unmöglich. Ausformulierung der Botschaften jenseitig.

Ich fasse es und fasse es nicht. (mehr …)

Ueberirdisch

Es gibt Dinge, die gibt es für mich ausrangierten Oberlehrer und Orgeltasterschläger nicht, und es gibt sie, dank Youtube gibt es sie für mich noch und immer noch nöcher. (mehr …)

Zum Sonntag / Grillenstimmen / Himmlische Klänge

Grosser Chor beziehungsweise grosses Orchester? Kosmische Gesetze ausdrückende Komposition? Menschengemache Musik? Hoppela, eben nicht.

Zeitlupe als Translator…

Hilft bitte jemand meiner Ahnungslosigkeit auf? Was ist der Ursprung von „A Choir of Angels“? Tier? Wind? Was denn?

Eingesandt von Diana.

Thom Ram, 16.06.06

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Sinfonieorchester Tatarstan / Shostakovich Sinfonien / Spezis unter den Spezis

Weniger denn ein Promille der Menschheit gibt sich der Musik von Pachhelbel bis Wagner, von Dandrieu bis Messiaen hin. Von diesem weniger als einem Promille ist es nocheinmal ein Bruchteil, der sich für Schostakowitschs Kompositionen interessiert.

Für dieses Kaumpromille des Kaumpromilles habe ich hier etwas gefunden, was mich überrascht hat. Ich habe minimal hineingehört nur, doch verspreche ich  mir auf Grund dieser kleinen Häppchen eine ganzen neuen Kuchen, eine ganze neue Welt! Saagenhaft, was sich mir angekündigt hat.

Früher wäre ich in den Laden gelatscht und hätte mir die Sammlung bestellen lassen. Heute bin ich dankbar, dass eine freundliche Seele sämtliche 15 Symphonien in die Duröhre gehängt hat, dann noch mit Minutenangaben, was wann wo.
Hier.

Ich wünsche dir, guter Leser, ein weibliches herrliches Wochenende.

Thom Ram, 15.06.06 (mehr …)

Trost / Joh. Seb. Bach / Matthäuspassion

Weil mein Lebensschiff aktuell Stürme durchpflügt, weil mich Geschichtslügen als Folge davon momentan über Gebühr umhauen (bin wieder mal, bei Souverän Heinz Christian Tobler, über den Hess – Flug nach Schottland gestolpert, mit allem was dazugehört, die sehr grosszügigen Angebote der deutschen Regierung, die Niedertracht gewisser angelsächsischer Kreise), lasse ich mich trösten und stärken von Wundern der Natur…und von herausragender Musik.

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Allein nur schon den Eingangschor unseres grossen Bruders Johann Sebastian Bach setze ich der Architektur eines Domes gleich. Welch Genie. Ich kenne Bachs Werke seit Geburt, habe selber viel davon spielen dürfen, als Organist, und sie werden in meinem Ohr mit fortschreitendem Alter immer noch reicher.

Die vorliegende Wiedergabe, sie ist kraftvoll! Sie ist innig! Sie ist inspiriert! Sie ist farbig und durchsichtig!

Danke, grosser Bruder Johann Sebastian! Danke allen Interpreten! Speziell: Das Duo Evangelist / Christus ist nicht zu toppen. Ein besonderes Kränzchen dem Tonmeister! Danke den helfenden Händen! Danke für Upload!

Und noch, nebenbei. Soo beglückt mich Ozawa Saitos Gestik und Mimik. Ein Weiser. Ein richtiger Mann.

Tränen fliessen. Druck weicht.

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Thom Ram, 16.03.06 (mehr …)

Entspannendes

Zum Wochenende ist es oft ganz nett, wenn man ein wenig „ausschwingen“ kann, sich nicht mit irgendwelchen Schauspielereien der Politiker-Darsteller befassen muß oder mit den Propagandalügen des PiAr oder der „strategischen Kommunikation“.

Und zur Entspannung und Freude hier zwei kleine Videos. Zuerst die fröhliche Parade der Kursanten aus Angola, die in Omsk im kalten Sibirien an der Militär-Ingenieur-Hochschule studieren, zum „Tag der Armee“, der in Rußland traditionell am 23. Februar gefeiert wird und gleichzeitig dort als „Männertag“ gilt:

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Moringas und Khatis Weihnachtsgeschenke für Ramchen

Heute grollte mein Gedärm und ich war sauschlabb. Abends schlug ich mir auf die Stirn. Moringa! (mehr …)

Edith Piaf / Helene Fischer

Ludwig, unser Träumer, hat heute einen Kommentar geschrieben. Er fängt so an:

Mein heutiges Gudnachtliedle

„Nein, gar nichts
Nein ich bedauere nichts
Nicht das Gute das mir widerfahren ist
Nicht das Schlechte, all das ist mir egal
Nein gar nichts
Nein ich bedauere nichts
Ich habe bezahlt, weggefegt, vergessen
Ich habe mit der Vergangenheit abgeschlossen
Mit meinen Erinnerungen
habe ich verbrannt
Meine Sorgen meine Freuden
Ich brauche sie nicht mehr
Weggefegt meine Liebschaften
und all ihr Gejammer
weggefegt für immer
Ich beginne bei Null
Nein gar nichts
denn mein Leben mein Glück“
(Edith Piaf)

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In seinen anschliessenden Betrachtungen weist er auf eine Frau hin, die heute ähnlich berühmt sein dürfte, so vermute ich, auf Frau Helene Fischer.

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Ich betrachte auch, und ich sage:

Sowohl Edith Piafs wie Frau Helene Fischers Musik ist trivial: Einfach gestrickt melodisch, harmonisch, rhythmisch…trivial, so ich das Schlagzeugsolo eines Könners, die traditionelle Musik hier in Bali oder auch „nur(!)“ eine zweistimmige Invention unseres grossen Bruders Johann Sebastian Bach dagegen setze.

Ich habe null nichts gegen triviale Komposition! Ist eine Komposition trivial, so heisst das nicht, dass sie trivial daherkommen muss!

Gib einem begnadeten Musiker zwei Töne, zwei Töne nur. Sag ihm, er solle damit was zum Ausdruck bringen während drei Minuten. Du wirst im Boden versinken, denn da kommen Botschaften!

Und so ist es auch bei Edith Piaf und bei der Frau Helene Fischer. Ich habe nichts gegen Frau Helene Fischer, sie kennt mich nicht einmal, und ich sie auch nicht. Wie könnte ich etwas gegen sie haben. Doch sage ich die Wahrheit:

Was ich in Edith Piafs „Non, je regrette rien“ an Botschaft empfange, das ist Leben pur, das schillert, das geht an den Nerv und ans Herzelein.

Was ich von der Interpretin Frau Helene Fischer höre, das ist bloss Eines: Aufputschen. Und da frage ich, ich frage ja nur: Aufputschen um zu landen wo?

Die Welten, die sich mir bei Frau Helene Fischers akustischen Ereignissen auftun?

„Dort will ich hin“, sagen einige geilgierige Stimmen in mir auffällig laut / „dort will ich hin nicht“, sagen hell lautende Stimmen in mir angenehm leise, Stimmen, welche in schönem Licht leuchten.

Die Welten, die sich mir bei Edith Piafs Gesang eröffnen… ja, genau da will ich hin, sagt alles in mir drin. Edith Piafs in mir erscheinende Welten lassen mich assoziieren den weisen Charlie Chaplin.

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Lieber Leser, ich grüsse dich herzlich.

Thom Ram, 22.12. im Jahre fünf des beginnenden Neuen….ach, du weisst ja schon.

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Beethoven / Uchida / Götterstunde

Ich süitsche der Tage zwischen untätig Luftlöcher starren, da mich ab und zu meine gewohnten Energien verlassen, Weltwichtiges lesen und zu einem Miniteil hier weiterleiten, sowie mich wundersamen Dingen hingeben. Das kann der Duft einer Franchipaniblüte in unserem Garten eben so sein wie das Eintauchen in eine Wiedergabe der Inspiration unseres grossen Bruders Ludwig van Beethoven. Kommt eine Japanerin und spielt den, wie wenn sie seine Schwester wäre. Der würde Luftsprünge machen, hörte er diese Interpretation, genau so wie bei Barenboims Sternstunde mit Gewissheit auch.

Erfasst! Erfühlt! Das Erfasste und Erfühlte souverän in die Tasten gegeben. Jansons und Orchester auf gleichem Level, nämlich auf höchst Inspiriertem. Saagenhaft.

Danke, Bruder Ludwig, Schwester Mitsuko, ferner Freund Mariss, Musiker des mir nicht identifizierbaren Orchesters.

Thom Ram, 19.12.05 (mehr …)

Jupii, Katya und Yuja vierhändig

Die Begegnung der zwei uebermenschlich virtuosen Kathia Buniatishvili und Yuja Wang ist die Erfüllung einer meiner Träume.

Die Kathia, welche alles, aber auch alles tief erfühlt und extrem ausgestaltet zum Ausdruck bringt, Romantik ist ihr Gebiet, manche Male an der Grenze zu…reisst nun der Faden, doch immer nur bis an die Grenze ran. Die romantische Powerfrau.

Die Yuja,  die weltbeste Pianistin für alles, was entweder witzig oder martialisch ist: Klavierkonzert Ravel, Mörderisches bei Rachmaninov. Sagenhafte Schlagzeugtitanin auf Tasten, mit dem Lächeln des unschuldigen Kindes – die Kombination ist unwiderstehlich.

Tjaa, und mit dem Brahms’schen Ungarischen Tanz I haben sie einen Vierhänder gewählt, da sie ihre Stärken ausspielen können.

Ich bin hell entzückt, hatte mich nämlich immer mal gefragt, wie die beiden Stars auf andere Stars reagieren. Und sie tun das Allerbeste und Allerschönste was möglich ist: Sie bestätigen sich gegenseitig, sie sind vom Gegenüber begeistert, sie lächeln sich verständnisinnig zu. .

Herrlich das! Fraulich das!

Mein Tag ist gerettet. Regenzeit, draussen machen Sturzbäche runter. Segen für die Natur!

Thom Ram, 17.12.05 (Für Schnarchmorcheln und andere Pilzsorten 2017) (mehr …)

Georges Brassens / Chanson pour l’Auvergnat

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Dumme Mäuler sagten damals, Georges Brassens sollte etwas Anderes machen denn singen, denn seine Stimme produziere keinen Gesang.

Blöder kritisiert ging nimmer. Gerade eben das „unmögliche“ Timbre seiner Stimme war ein Bestandteil der von seinen Werken ausgehenden Faszination.

Eingereicht und übersetzt von Annegret Abdou, erreichen uns Dankbarkeit und Heimatgefühl des Franzosen Georges Brassens.

Dankbarkeit und Heimatgefühl…ich meine, ein aktuelles Thema für den Europäer von heute, für den Deutsche allen voran.

Kann der Europäer heute zu recht dankbar sein?

Das ist keine Suggestivfrage. Das ist eine Frage.

Thom Ram, 17.12.05 (alte Zeitrechnung 2017) (mehr …)

Kleine Feuer / Kilez More / Truthrap

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Gefunden in „Wachet auf“.
Thom Ram, 13.12.05.
.Kilez More/Truthrap/Alchemist: Ist Musik eine Lösung?Autor: Chaukeedaar.

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Wie versprochen hier mein Bericht und Reflexionen zum Kilez More Konzert in Chur.

Eins vorneweg: Meine Vorfreude fand (ausnahmsweise) schöne Bestätigung. (mehr …)

Kilez More

Ich habe eben gelesen, dass Freund Chaukeedaar sich wegkacke, und da wollte ich schon wissen, was der Anlass ist, denn seine Begründung, dass „Kilez More“ nach Chur komme, sagte mir nichts; Kilez More hätte für mich bis vor zwei  Stunden eine Rübensorte oder eine Art von Stoffweberei sein können.

Also rein in die Duröhre unnma kieken. Ich stiess sofort darauf: (mehr …)

Zum Sonntag / Kurt Masur

Kurt Masur. Eine Begegnung, welche mich heute beglückt.

Ich war Berufsmusiker, doch hatte ich aus verschiedenen Gründen Scheuklappen auf. Während meiner Aktivzeit beschäftigte ich mich nicht mit den Lichtgestalten in meinem Berufszweig. Ich hatte genug zu tun mit mir, mit Brotkorb einerseits und damit, mittels Fleiss (den ich im Rückblick bewundere) den Ansprüchen, die ich an mich selber stellte, auch nur halbwegs gerecht zu werden.

Heute geniesse ich die komfortable Lage, mittels Duröhre nachzuholen. Was ich finde, beeindruckt, ja bezaubert mich eins über das andere mal. Heute bezaubert mich Kurt Masur.

Es gibt Spitzendirigenten, deren Körpersprache ich nicht verstehe. Ich wäre als Musiker nicht einmal in der Lage, vom Auge geleitet präzise zu spielen. Mehr noch. Es gibt Spitzendirigenten, deren Körpersprache mir nicht nur nicht den Schlag nicht klar zeigt, sondern welche mir zur Musik ganz gar nicht zu passen scheint. Das ist mir seltsam, denn offenkundig machen die Orchester trotzdem gute Musik. Ich werde nie öffentlich sagen, welche Berühmtheiten ich meine, was soll ich da blöd rummäkeln, als kleiner Frosch.

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Nun also Kurt Masur.

Ein Mann. (mehr …)

Ausnahmetalente / Song Contests / Teil II / Das Musikgeschäft

Damit du weisst, wovon ich spreche, guter Leser, stelle ich die Contest Ausschnitte aus Teil I hier nochmal ein.

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Also, was geschieht da? (mehr …)

Ausnahmetalente / Song Contests / Teil I

I mache es Chlämmerli an meine Lippen und sage erstma noch rein gar nichts.

Wie ergeht es dir dabei, guter Leser?

Was hältst du davon?

Was fällt dir dazu ein?

Schrecklich neugierig bin ich auf deine Rückmeldung.

thom ram, 18.10.05 (=2017) (mehr …)

Alexander Malofeev / S.Rachmaninoff, Piano Concerto No.2

Sprachlos bin ich. Allerlebendigster Rachmaninoff. Saaagenhafte Interpretation.
Und dankbar bin ich. Begnadete Musiker sterben nicht aus.

Vergass zu sagen. Alexander hat Jahrgang 2001.

thom ram, 12.10. im Jahre fünf des beginnenden Neuen Zeitalters, da sich zu zeigen begann, dass die Versuche der Empathielosen, Menschentum zu vernichten, vergeblich gewesen waren.  (mehr …)

Mächtig Bedenkenswertes

Ein Unbekannter wird hier gleich zu Wort kommen, der sich zu einem Artikel in einem Forum geäußert hat, in dem es um den Konflikt in der Ukraine und dessen Perspektiven geht.
Weil er jedoch so richtiges und allgemeingültiges sagt, will ich es euch nicht vorenthalten.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 23. September 2017 – Kommentare und Hervorhebungen von mir.
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