bumi bahagia / Glückliche Erde

Archiv der Kategorie: Blockade

Aethiopien – BRD / Gratis und nicht retour

400 Parlamentarier sind aufgestanden und haben gesagt: „Gehts denn noch? So nicht.“ Worauf geplante Einfuhren von jungen Männern per Charterflugzeug abgebrochen wurden, da nämlich das Parlament die Legislative, Mrkl und Konsorten lediglich die Exekutive ist.

Die Flughafenleitung in Addis Abeba entschied: „Die Passagiere können sich nicht ausweisen, sie werden nicht zum Fluge zugelassen.“

Die Flughafenleitung in Kassel entschied: „Diesem Flug, sollte er denn kommen, wird die Landung verweigert.“

Es wäre nicht notwendig gewesen, denn es fand sich keine Flugzeugbesatzung für den Flug, zudem drohten ganze Bodenmannschaften in Addis Abeba sowie in Kassel mit Streik, sollte das Flugzeug gewartet und betankt werden.

Darüber hinaus war in Kassel eine Grossdemonstration angekündigt worden. Sollte das Flugzeug landen, drohten 500’000 Menschen das Flughafengelände zu blockieren.

Ueberflüssig zu erwähnen, dass deutsche Parlamentarier seit Monaten mit Mails, Briefen und Telefonaten eingedeckt werden. Man spricht von täglich 20 bis 100 Botschaften pro Parlamentarier. Zudem wird eine Mehrzahl der Wohnhäuser der Parlamentarier regelrecht dauerbelagert und mit Parolen eingedeckt etwa folgenden Wortlautes: „Flüchtlingen wollen wir helfen. Wirtschaftsflüchtlinge haben in der BRD nichts zu suchen. Entscheiden Sie sich, Herr/Frau xxx, sind sie für oder gegen Ihre Bevölkerung? Entscheiden Sie sich jetzt. Tun Sie uns Ihre Entscheidung kund. Mit eindeutigen Worten sollen Sie es tun.“

Thom Ram, 19.10.7 (mehr …)

Demos? / Plan B

Gebetsmühle.

Zweierlei muss gleichzeitig geschehen:

Kröpfe, Eiterbeulen, stinkende Sümpfe und vampiristische Seilschaften müssen weg.

Kluge Menschen mit Grips und Kreativität und Tatkraft müssen Ideen für Neubeginne schaffen und damit anfangen, sie in die Tat umzusetzen.

Geschieht nur Ersteres, stehen wir über kurz oder lang vor äh neuen Problemen, behalten wir dies im Auge, bitte.

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Hier eine meines Erachtens sinnreiche Idee für das Wegmachen, also für Punkt eins. Die Idee wurde lanciert von der Oesterreicherin Abriela, welche wohl ähnlich wie ich Schwiizer eine gehörige Affinität zu Deutschland hat. Sie veröffentlichte ihre Idee (wohl unter anderem) in meinem VK Account.

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Eingereicht von Diethard.

Thom Ram, 18.07.07 (mehr …)

Sitzen und Schweigen / Wo? / Auf Knotenpunkt / Wozu?

Die Gelbwesten machen es vor. Sie haben erkannt, dass sie mit Demonstrationen ausser ausgeschossene Augen, abgerissene Hände, anderweitig Verletzte, Schwerstverletzte und Tote nichts erwirken, weil nämlich der liebe Monsieur Macron und seine lieben Mitarbeiter in ihren weichen Sesseln als Reaktion volksfreundlich brutales Vorgehen befehlen, und weil es auch en France noch viel zu viele Flics gibt, welche diesen hochkriminellen Befehlen Folge leisten.

Autor Gerd beschreibt, was die Gelbwesten nun tun und was mir schon lange vorschwebt. Zugänge zu den Eiterbeulen müssen immer wieder blockiert werden. Eiterbeulen? Ramstein. NGO-Gebäude. Das Geschwür an der umgeleiteten Spree. Auch im Kleinen: Die Villen von Laien, Masslosen, Roten, Steinen, Fischern, Knasts, die Villen von Unrecht sprechenden Richtern, von Lügen verbreitenden Chefredakteuren.

Gerd sieht schweigend Sitzende. Schweigend. Kein Plakat. Keine Fahne. Keine Parole. Kein Wort. Schweigend sitzen. Hat gewaltige Vorteile, so will mir scheinen. Er beschreibt, so meine ich, treffend.

Bringen es DACH-Menschen zuwege?

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Eingereicht von Gottfried Feder.

Thom Ram

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Erschienen in Deutschelobby

Auch in Deiner Stadt gibt es doch diese Kreuzung, Du weißt schon, wo es in der einen Richtung stadteinwärts und in der anderen zur Autobahn geht. Rechts und links verzweigt es sich dann zu den kleineren Ortschaften, von wo all die lieben Leute kommen, die für den Weg in die Stadt keine Autobahn brauchen. Diese Kreuzung nehmt ihr euch an einem warmen und sonnigen Tag vor.

Es gibt nichts vorzubereiten, außer daß sich verweichlichte Charaktere ein Sitzkissen mitnehmen, denn genau darum geht es: sitzen und schweigen. Außerdem solltest Du einen Freund irgendwo abseits positionieren, der die ganze Sache für YouTube filmt. Wer klug ist, der rufe darüber hinaus vorher bei der örtlichen Zeitung an.

Nun steht ihr vor der Kreuzung und wenn die Fußgängerampel grün zeigt, dann geht ihr los. An der Stelle mitten auf der Kreuzung, dort wo sich kein Auto an euch vorbei drängeln kann, geht ihr in den Schneidersitz, verschränkt die Arme und blickt zu Boden. Damit ist die Kreuzung zunächst blockiert.

Dann heißt es zu Schweigen. Das Schweigen ist wichtig, vielleicht ist es sogar das Wesentliche. Man mag euch vorwerfen, das sei nichtssagend, aber das ist es keineswegs. Schweigen kann tausendmal lauter sein als das größte Geschrei.

Wie viele Gründe zum passiven Widerstand gibt es? Nur ein paar Beispiele (die Reihenfolge stellt keine Wertung dar):

  • – Homoehe
    – Gender-Mainstreaming
    – Euro
    – Bailout
    – ESM
    – Bankenrettung
    – Überfremdung
    – Migrationsgenozid
    – Volkstod
    – Energiewende
    – GEZ
    – Superstaat Europa
    – Souveränität Deutschlands
    – Geschichtsfälschung (Du weißt was ich meine)
    – Schuldkult
    – Bundeswehreinsätze auf der ganzen Welt
    – Papiergeld und Schuldzins
    – und so weiter und so fort…

Und jetzt stell Dir vor, Du würdest für jedes einzelne Thema einen Sitzstreik oder eine Demonstration veranstalten wollen. Wie viele kämen? Die Antwort lehrt uns die Erfahrung. Und wäre das spontan? Keinesfalls! Gerade aber in der Spontanität liegt das Unberechenbare. Das fürchtet das System. Aber dazu später mehr.

Haben Du und Deine Freunde die Kreuzung blockiert, staut sich der Verkehr. Es wird gehupt, manch ein Autofahrer zeigt euch vielleicht die Faust. Dann kommt die Polizei.

Es bleibt dabei: Schneidersitz, Arme verschränken, zu Boden blicken, Schweigen ist Gold.

Die Polizisten werden zunächst verdutzt darüber sein, daß ihr beharrlich schweigt. Dann trägt man euch weg, weil der Stau immer länger wird und vielleicht schon auf die Autobahn hinaus reicht. Was folgt ist klar, man wird eure Personalien aufnehmen.

An der Stelle muß jeder selbst entscheiden, ob er den Mund auftut oder nicht. Weiteres Schweigen hat indes nichts mehr mit der Blockade zu tun und ist im Grunde genommen nicht mehr nötig. Die Polizei bekommt ohnehin heraus, wer ihr seid oder wo ihr wohnt; schlimmstenfalls nehmen sie euch in Gewahrsam, was niemandem mehr hilft.

Ich bin kein Jurist und weiß natürlich auch nicht, welche Strafe einem dafür blüht. Vielleicht aber kann das hier jemand ermitteln? Man will ja vorher wissen, was die Blockade-Karte beim Nachlösen kostet… 😉

Einmal ist keinmal und deshalb – Strafe hin oder her – muß es weitergehen. Ziel jeder einzelnen Aktion ist eine Bewegung der Schweigeblockaden oder anders:

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