bumi bahagia / Glückliche Erde

Archiv der Kategorie: Klang-Weg

Drei Millionen Stimmen

Ist es verwerflich, ist es destruktiv, ist es schädlich, Satanstempel zum Einsturz zu bringen?

Nein, es ist nicht verwerflich, es ist notwendig. Danach kann darauf heiliger Tempel gebaut werden, darin die Schöpfung gepriesen wird, auf jede erdenkliche Weise, durch Hände Arbeit, durch Tanz, durch Gedankenkraft, auf jede erdenkliche Weise.

Sollten die Tempel nicht einstürzen, so sollte es noch nicht sein. Geht in Ordnung. In jedem Falle gereicht es der Schöpfung zum Wohlgefallen, wenn Menschen den Urlaut erschallen lassen.

Thom Ram, 15.08.NZ8

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Drei Millionen Stimmen

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Zum Sonntag / Die Flaschenjungs

Na ja, „bottle boys“, halt Näutäutsch. Was sie aber machen, das lässt mich lustich mitschwingen. Millionenschwere Stradivari von Spitzenmusikerin gespielt, ist Eines. Kann in andere Sphären mich entrücken lassen. Die Flaschenjungs, die machen mein Gemüthe froh.

Eingesandt von Schweizerfreund, der damals in der Suissarmi mein Vorgesetzter war, der im strengen Dienst auch mal den Jeep sattelte und mit mir, er kundig, ich Flasche, Pilze und äh Weibliches suchete und fundete. War dort Stromausfall. Er, Ingenieur, überbrückte mit Alufolie. Hoffe, der Bauernhof sei mittlerweile nicht abgebrannt.

Sachen giptz, die giptz nüschd.

Thom Ram, euer Unbervesslicher, in der Schicksalszeit 2020, was sinnvoller als Neues Zeitalter Jahr 8 bezeichnet wird. (mehr …)

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE: 42. von 144 – Mit welcher Stimme hörst du dich am liebsten?

Wo Liebe anfängt und aufhört

Eckehardnyk

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Mit der eigenen Person fängt die Liebe an und bei der eigenen Stimme hört sie meistens auf. Leute von Funk und Fernsehen, Theater und Politik lieben berufsmäßig den Klang ihrer Stimme. Die meisten anderen Menschen sind zumindest überrascht, wenn sie sich zum ersten Mal selber hören müssen. Ich empfehle dir, den ersten Eindruck beim Hören der Stimme von dir selbst aufzuschreiben. Dieses Gefühl hast du ziemlich genau auch dir selbst gegenüber, ohne dir dessen bewußt zu sein.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 36. von 144 Von Kopf bis Fuß

Bin ich verkrampft, wenn ich meine Zehen in der Erde versenke?

Natürlich nur dann, wenn ich an nichts anderes mehr denke.

Eckehardnyk

1

Das Wesentliche am „Vor Anker Gehen“ liegt im Austausch. Um im Bild zu bleiben: Das Schiff vor Anker entläßt Menschen und Waren und nimmt neue auf. Dazu braucht es die Verankerung mit der Umgebung. Wenn du dich durchsetzen willst, gehe innerlich vor Anker, weil du mehr hergibst als sonst und auch mehr bekommen wirst. Dieser Austausch bereitet, bildlich gesprochen, einem „Kapitän auf der Brücke“ Lampenfieber, bevor das Manöver losgeht. Das bedeutet für dich, bevor du einen Befehl, eine Anordnung oder diesen Zwitter, den man heute mit „bitte“ einzukleiden beliebt, oder sonst eine wichtige Willensäußerung an die Welt nach draußen gibst, vergewisser dich deiner inneren und äußeren Zuständigkeit. Dann erklinge in dir: „Ich bin vom Kopf bis Fuß auf (Liebe oder was sonst jetzt zu tun ist) eingestellt.“ So kannst du den Song der Marlene Dietrich jederzeit in dir wirken lassen, falls du dich nur unsicher oder nicht so recht zuständig fühlst.

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Das Loslassen der Leinen oder das Anker Einholen nach dem Umschlag an der Reede gehört mit zum Bild. Während des Austauschs bist du ruhiger und freust dich an der Umsetzung deines Kommandos. Das trägt alles dazu bei, daß du in einer ausgeglichenen Haltung an all dem teilnehmen wirst, was du selbst in Szene gesetzt hast. Und da sind wir bei einem anderen Aspekt dieser „Bildbeilage“: Du bist der Schöpfer deiner Anordnungen. Vom Kopf bis zu den Füßen bist du Gottes Bild. Als solches lernt dich auch dein Kind sehen und auf alles, was du tust und sagst, acht geben. Wenn du Sorge hast, dein Kind gehorche dir nicht aufs Wort, dann prüf dieses Bild von dir selbst: Bin ich dieses Bild, bin ich der „Ozean aus Liebe“, bin ich das „Schiff, das ankert“, bin ich „der Kapitän“, der hier das Sagen hat, bin ich eingestellt auf das, was ich will und liebe? Du bist es einfach, so wie auch Gott alles das ist, was ist. So ist jeder Gott1, weil Gott2 alles ist, nur du bist es bewußt in diesem Augenblick, weil du deinen Kopf bis in die Füße bringst, weil du dein gedachtes Vorhaben in eine nachweisbare Tat für die Welt verwandelst.

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Ein Zehnjähriger fragte mich einmal „was passiert, wenn man einen Finger hebt?“ Diesen Jungen hätte ich umarmen können für diese Frage! Sie betrifft schließlich die Entstehung des Universums. Was passiert, wenn du einen Zeh „versenkst“? Du leitest Energie „vom Kopf bis zum Fuß“. Dazwischen liegt das, was du bist, auf immer und ewig. Du schickst also einen Gedankenblitz durch die Ewigkeit in leblose Materie und sie bewegt sich, gehorcht dir, nimmt Gestalt an. Genau so hat „der Allmächtige“3 den Adam und die Eva geschaffen. Es kommt nur auf die Verbindung von der Augenblicksgeschichte, die wir in der Gedankenschnelle, die der Zahl Null entspricht, kennen und der Substanz, die wir träge, tot oder „ohne Ende“ nennen, an. Und diesen Zusammenschluß nennen wir das Sein. Dazu brauchen wir weder Zeit noch Geld noch Gesetze4. Du brauchst allerdings Zugang zu der Masse, die du bewegen willst. Der „Kopf“ allein ist zu wenig, du brauchst auch den „Fuß“, mit dem du im Schlamm, in der Materie steckst. Aus deinem Drinstecken entsteht immer wieder dasjenige neu, was man „das Leben“ nennt.

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Jetzt weißt du, warum es auch im Leben kein „Nichts“ oder kein „Zurück“, kein „Falsch“, kein „Richtig“, kein „Schwarz“, kein „Weiß“ geben kann. Das Leben ist immer Leben, es enthält alle Farben, es ist immer Hüh und Hott und immer Ja, Nein und ganz besonders: Vielleicht. Grenzen gibt es nur dort, wo wir eine Unendlichkkeit vor uns haben, in die wir noch nicht vorzudringen wagen. Doch wenn wir es wagen, tun wir es „von Kopf bis Fuß“ darauf „eingestellt“, was uns am Herzen liegt, „und sonst gar nichts.“ Das gibt uns das Gefühl, das wir in unserer Mitte sind. Mit Empfindung oder Emotion haben wir zu tun, wenn der Gedankenblitz unterwegs zu den Füßen ist. Dabei hebst du den Finger…

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Und wenn du nur einen Befehl – oder „Bitte“ – bei einem oder deinem Kind bis zur Befolgung anbringen konntest, dann hast du diesen Abschnitt verstanden, auch wenn dir die Erklärungen „spanisch“ vorgekommen sind.

1 Und, für diejenigen, die es so brauchen,“jede Göttin“

2 Oder„Göttin“

3 Oder „die Allmächtige(n)“

4 Also gemeint sind hier „Vorschriften“, zu denen man gewohnt ist, „Gesetze“ zu sagen.

In eigener Sache: Ab sofort gibt es auf meiner Seit: www.eahilf.de einen Link zu dem bei tredition verlegten Buch Abenteuer Erziehung (Hamburg 2013), das auf der hier erzählten Geschichte fußt. Wie schon früher gesagt, sind die dortigen Seiten gegenüber der hier zugrunde liegenden Urschrift von 1998/99 „delikater“ überarbeitet, aber erscheinen als Dialog mit den Lesern in der Sie-Form.

Einkehr und Neuausrichtung / Eine Anregung

Die Versuchung besteht, wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren auf den Covid Virus, was mit seiner Hilfe heute an Freiheitsentzug über die Bühne geht, was mit seiner Hilfe heute heruntergefahren wird.

Sodann besteht höchst berechtigter Anlass, sich darüber Gedanken zu machen, wie es nach Abflauen des verrückten Pandemietheaters weitergehen soll.

Basis für vernünftiges Denken und Handeln ist der Zustand meiner Persönlichkeit. (mehr …)

Zum Sonntag / Feurerwerk / Friedrich Gulda

Glanzfundstück, gestern mich überraschend. Nie habe ich solch Verschmelzung verschiedener musikalischer Sprachen erlebt. (mehr …)

Rach und die Weltspitzenpianisten

Ich kann es nicht lassen, ich stelle das ein. Rachmaninoff’s Klavierkonzert III. Mit Horowitz. Nicht zu verwechseln mit Horrorwitz. Das ist mir wunderlich ernst. (mehr …)

Die Nacht der Nächte

Von Eckehard

Die Nacht der Nächte

denkst sie sei die echte die längste

Winternacht. Vergraben in Schächte

wähnst du dich frei von Leid?

Es kommen vorher

nachher, so lange wie die längste,

die Winters Herrschaft dehnen.

Vorbei ist ihre Macht. Du siehst

im tiefen Kummer viel weiter als

das Kleid. Das Wahre Schöne Rechte

es starb in düstre Schächte bis

jene längste kam. Sie war nur

halb vergangen als unerschrocken

klangen von Stimmen hell und

klar. Die sangen hohe Freuden

versunken aus dem Leiden erwacht.

Dein Blick der schönste, voll

Fruchtbarkeit belohnt er

die Herzen feinster Macht. Es lag

ein Büblein nackend im Stroh

voll rosa seine Backen von strengem

Ton befreit; er blickt, die alle kamen

zu preisen seinen Namen, er bringt

das Licht zurück. Wer ihnen glaubt           

denkt Gutes, wird sterbend guten Mutes.

Den Mächtigsten der Welt, hat er ge-

räumt das Feld. Dass keime wachse

blühe, in Fruchtbarkeit erglühe was uns

zusammen hält.

Erkenne deine Triebe, er lächelt dir

zuliebe, und meint doch wahren Ernst,

damit du das entfernst, was deinen

Willen trübt. Erfahre nun das Echte,

„von dem Jesaja sagt“: Es wohnt in

eurer Mitte und hört auf jede Bitte,

die dir dein Herz befiehlt. Es wandelt

um die Triebe, du findest im Geschiebe

der nackten Körper Halt. Erfüllt von

zartem Staunen erhörst du stilles Raunen

das diese Nacht behielt. Zu tragen

in die Weiten des Raumes und der

Zeiten, was dir die Zunge löst.

Du stehst im Hier und Heute,

vor dem, der sich nicht scheute,

das Größte in dem Kleinsten

zu finden, im Gemeinsten,

der Tage, die gezählt,

den Abschluss aller Freien,

in neuer Welt Getreuen.

Komm rüber, ruft er, schau,

dass Wasser, Wind und Erde verlassen

sterben werde. Die Tür, dir offen steht.

Tritt ein, sei mir willkommen,

von Wolkenduft beklommen,

Vergiss Mein Nicht, der Schuft,

darf sich zu uns gesellen. Wir

kennen seine Stellen, die er uns

offen zeigt; im Rausch von

neuem Wein wird er getröstet sein

dass er die andern rufe,

zu wandern, eilen, Stuf‘ um Stufe,

hoch das Bein: Heut soll wer

will, das Beste in euch ergossen

sein.

Gustav Mahler / Symphonie Nr.6 / Claudio Abbado / Lucern Festival Orchestra

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Der verstorbene Dirigent Claudio Abbado war bei den Orchestermusikern besonders beliebt. Nicht nur war er klar in seiner Gestik, er hatte alles, aber auch alles abrufbereit auswendig verinnerlicht, und – das Besondere an ihm – er war kein Tyrann (wie zum Beispiel Celibidache oder Karajan), vielmehr lockte er. Ja, er lockte. Er verstand es durch seine Präsenz zu erwirken, dass eines jeden Musikers Herz sich öffnete, dass ein jeder Musiker ganz von sich aus das Allerbeste zu leisten trachtete.

Schau sie dir an, die Musiker dieses Riesenorchesters! Volles, aber auch volles Engagement!

Und die Früchte? (mehr …)

Klang-Weg / Eine neue Spur

Die mir neue Spur wurde von Leser Guido eingegeben. Danke, Guido.

Die klare Sprache, welche von Offenzeit zeugt (lustiger Verschreiber, ich wollte „Offenheit“ tippeln), spricht mich an.

Die angedeuteten Inhalte dürften für einen jeden Menschen von hohem Interesse sein.

Soviel ich bis jetzt verstehe, geht es um nichts Geringeres als um unsere Befreiung aus einem Netzwerk von uns auferlegten Zwängen, geht es somit darum, dass wir als Menschen vor dem Hintergrunde von Identitäts- und Verantwortungsbewusstsein  tief begründet und wohl konsolidiert wieder friedfertig, froh, frei, beziehungsfähig und in ungeahntem Masse kreativ werden.

Die Seite heisst Klang-Weg.

Die Themen werden hier vorgestellt – ich kopiere den Text und stelle ihn hier ein.

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Mit frischer Neugierde geladen,

Euer Thom Ram, 20.07.07

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Nachtrag.

Immer häufiger stosse ich auf die Vorstellung, wonach wir bewusst im Rad der Inkarnationen gehalten werden, von Dritten erdacht, organisiert und gesteuert, zu unserem Leidwesen, stillend ihre Gier. Immer wahrscheinlicher scheint mir dies…um ehrlich zu sein ist es bereits Bestandteil meines Weltbildes.

Wenn es so ist, wenn wir im Jenseits in Welten geraten, welche dazu geschaffen sind, uns schier unweigerlich wieder hier inkarnieren zu lassen, weitere Millionen Jahre, so gilt es, mehr zu tun als vertrauensvoll hinüberzuscheiden und zu meinen, dortens sei alles in best-göttlichem Sinne geregelt und geordnet. Ich sage aktuell: Es geht darum, sehr bewusst zu sein, sehr kritisch zu sein, sehr standfest zu sein, ganz und gar vom Herzen heraus gesteuert zu sein, sehr mutig zu sein, sehr selbständig und eigenverantwortlich zu sein.

Meines Wissens sind in unseren Zeiten viele Seelen hier inkarniert, welche genau das wollen: Diese Inkarnation ist die letzte Erzwungene. Wir wollen im Jenseits selber entscheiden können, ob wir nochmal in einen Menschenkörper wollen, ob wir ins Alleine abschwirren wollen, ob wir uns vielleicht zur Abwechslung für 10 hoch 10 Jahre als Stern oder Planet manifestieren wollen.

Nachtrag II

Ich bin äusserst neugierig über eure Gedanken und Stellungnahmen dazu, liebe Leser. Kritik und Zweifel können sinnvoll sein. Weiterführendes ist höchst willkommen.

Nachtrag III

Man verzichte darauf, die ganze Sache als Mist abzutun, weil die angebotenen Kurse gut Geld kosten. Die Masche, jemandes Darstellung der Wirklichkeit niederzumachen, weil er für seinen Dienst Gegenleistung fordert, hab ich satt. Wer so argumentieren möchte, möge bedenken: Was hier angeboten wird, auch zum runterladen…alles frei, mit keiner Forderung verbunden, auch nicht mit Spendenaufruf, soviel ich bisher gesehen habe.
(mehr …)

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