bumi bahagia / Glückliche Erde

Archiv der Kategorie: Klang-Weg

Einkehr und Neuausrichtung / Eine Anregung

Die Versuchung besteht, wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren auf den Covid Virus, was mit seiner Hilfe heute an Freiheitsentzug über die Bühne geht, was mit seiner Hilfe heute heruntergefahren wird.

Sodann besteht höchst berechtigter Anlass, sich darüber Gedanken zu machen, wie es nach Abflauen des verrückten Pandemietheaters weitergehen soll.

Basis für vernünftiges Denken und Handeln ist der Zustand meiner Persönlichkeit. (mehr …)

Zum Sonntag / Feurerwerk / Friedrich Gulda

Glanzfundstück, gestern mich überraschend. Nie habe ich solch Verschmelzung verschiedener musikalischer Sprachen erlebt. (mehr …)

Rach und die Weltspitzenpianisten

Ich kann es nicht lassen, ich stelle das ein. Rachmaninoff’s Klavierkonzert III. Mit Horowitz. Nicht zu verwechseln mit Horrorwitz. Das ist mir wunderlich ernst. (mehr …)

Die Nacht der Nächte

Von Eckehard

Die Nacht der Nächte

denkst sie sei die echte die längste

Winternacht. Vergraben in Schächte

wähnst du dich frei von Leid?

Es kommen vorher

nachher, so lange wie die längste,

die Winters Herrschaft dehnen.

Vorbei ist ihre Macht. Du siehst

im tiefen Kummer viel weiter als

das Kleid. Das Wahre Schöne Rechte

es starb in düstre Schächte bis

jene längste kam. Sie war nur

halb vergangen als unerschrocken

klangen von Stimmen hell und

klar. Die sangen hohe Freuden

versunken aus dem Leiden erwacht.

Dein Blick der schönste, voll

Fruchtbarkeit belohnt er

die Herzen feinster Macht. Es lag

ein Büblein nackend im Stroh

voll rosa seine Backen von strengem

Ton befreit; er blickt, die alle kamen

zu preisen seinen Namen, er bringt

das Licht zurück. Wer ihnen glaubt           

denkt Gutes, wird sterbend guten Mutes.

Den Mächtigsten der Welt, hat er ge-

räumt das Feld. Dass keime wachse

blühe, in Fruchtbarkeit erglühe was uns

zusammen hält.

Erkenne deine Triebe, er lächelt dir

zuliebe, und meint doch wahren Ernst,

damit du das entfernst, was deinen

Willen trübt. Erfahre nun das Echte,

„von dem Jesaja sagt“: Es wohnt in

eurer Mitte und hört auf jede Bitte,

die dir dein Herz befiehlt. Es wandelt

um die Triebe, du findest im Geschiebe

der nackten Körper Halt. Erfüllt von

zartem Staunen erhörst du stilles Raunen

das diese Nacht behielt. Zu tragen

in die Weiten des Raumes und der

Zeiten, was dir die Zunge löst.

Du stehst im Hier und Heute,

vor dem, der sich nicht scheute,

das Größte in dem Kleinsten

zu finden, im Gemeinsten,

der Tage, die gezählt,

den Abschluss aller Freien,

in neuer Welt Getreuen.

Komm rüber, ruft er, schau,

dass Wasser, Wind und Erde verlassen

sterben werde. Die Tür, dir offen steht.

Tritt ein, sei mir willkommen,

von Wolkenduft beklommen,

Vergiss Mein Nicht, der Schuft,

darf sich zu uns gesellen. Wir

kennen seine Stellen, die er uns

offen zeigt; im Rausch von

neuem Wein wird er getröstet sein

dass er die andern rufe,

zu wandern, eilen, Stuf‘ um Stufe,

hoch das Bein: Heut soll wer

will, das Beste in euch ergossen

sein.

Gustav Mahler / Symphonie Nr.6 / Claudio Abbado / Lucern Festival Orchestra

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Der verstorbene Dirigent Claudio Abbado war bei den Orchestermusikern besonders beliebt. Nicht nur war er klar in seiner Gestik, er hatte alles, aber auch alles abrufbereit auswendig verinnerlicht, und – das Besondere an ihm – er war kein Tyrann (wie zum Beispiel Celibidache oder Karajan), vielmehr lockte er. Ja, er lockte. Er verstand es durch seine Präsenz zu erwirken, dass eines jeden Musikers Herz sich öffnete, dass ein jeder Musiker ganz von sich aus das Allerbeste zu leisten trachtete.

Schau sie dir an, die Musiker dieses Riesenorchesters! Volles, aber auch volles Engagement!

Und die Früchte? (mehr …)

Klang-Weg / Eine neue Spur

Die mir neue Spur wurde von Leser Guido eingegeben. Danke, Guido.

Die klare Sprache, welche von Offenzeit zeugt (lustiger Verschreiber, ich wollte „Offenheit“ tippeln), spricht mich an.

Die angedeuteten Inhalte dürften für einen jeden Menschen von hohem Interesse sein.

Soviel ich bis jetzt verstehe, geht es um nichts Geringeres als um unsere Befreiung aus einem Netzwerk von uns auferlegten Zwängen, geht es somit darum, dass wir als Menschen vor dem Hintergrunde von Identitäts- und Verantwortungsbewusstsein  tief begründet und wohl konsolidiert wieder friedfertig, froh, frei, beziehungsfähig und in ungeahntem Masse kreativ werden.

Die Seite heisst Klang-Weg.

Die Themen werden hier vorgestellt – ich kopiere den Text und stelle ihn hier ein.

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Mit frischer Neugierde geladen,

Euer Thom Ram, 20.07.07

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Nachtrag.

Immer häufiger stosse ich auf die Vorstellung, wonach wir bewusst im Rad der Inkarnationen gehalten werden, von Dritten erdacht, organisiert und gesteuert, zu unserem Leidwesen, stillend ihre Gier. Immer wahrscheinlicher scheint mir dies…um ehrlich zu sein ist es bereits Bestandteil meines Weltbildes.

Wenn es so ist, wenn wir im Jenseits in Welten geraten, welche dazu geschaffen sind, uns schier unweigerlich wieder hier inkarnieren zu lassen, weitere Millionen Jahre, so gilt es, mehr zu tun als vertrauensvoll hinüberzuscheiden und zu meinen, dortens sei alles in best-göttlichem Sinne geregelt und geordnet. Ich sage aktuell: Es geht darum, sehr bewusst zu sein, sehr kritisch zu sein, sehr standfest zu sein, ganz und gar vom Herzen heraus gesteuert zu sein, sehr mutig zu sein, sehr selbständig und eigenverantwortlich zu sein.

Meines Wissens sind in unseren Zeiten viele Seelen hier inkarniert, welche genau das wollen: Diese Inkarnation ist die letzte Erzwungene. Wir wollen im Jenseits selber entscheiden können, ob wir nochmal in einen Menschenkörper wollen, ob wir ins Alleine abschwirren wollen, ob wir uns vielleicht zur Abwechslung für 10 hoch 10 Jahre als Stern oder Planet manifestieren wollen.

Nachtrag II

Ich bin äusserst neugierig über eure Gedanken und Stellungnahmen dazu, liebe Leser. Kritik und Zweifel können sinnvoll sein. Weiterführendes ist höchst willkommen.

Nachtrag III

Man verzichte darauf, die ganze Sache als Mist abzutun, weil die angebotenen Kurse gut Geld kosten. Die Masche, jemandes Darstellung der Wirklichkeit niederzumachen, weil er für seinen Dienst Gegenleistung fordert, hab ich satt. Wer so argumentieren möchte, möge bedenken: Was hier angeboten wird, auch zum runterladen…alles frei, mit keiner Forderung verbunden, auch nicht mit Spendenaufruf, soviel ich bisher gesehen habe.
(mehr …)

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