bumi bahagia / Glückliche Erde

Archiv der Kategorie: Erziehung

Plauderplauder / Schule / Aufsätze

In meinem Engellischkurs mit den „Großen“, 11, 12 und 15, da mehr und mehr besprechen wir Begebenheiten und schreiben sie auf Indonesisch auf. Danach mit vereinten Kräften übersetzen wir die Texte auf Englisch.

Heute zum Beispiel war eine Glanzlektion. Volle Motivation, permanente Heiterkeit, was wir lachen, wenn wir einen Begriff oder eine Formulierung erst mal einfach nicht finden können oder wenn uns zuerst eine krautwurstige Wendung zufällt. Die Stunde war als wie zeitlos.

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130. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Oberschicht

Eckehardnyk, Sonntag, 8. Mai NZ 10

1

„Obwohl es keine Oberschicht mehr gibt, möchten immer mehr Leute ihr angehören“. Diesen Satz aus einem Spruchlexikon soll Friedrich Sieburg gesagt haben. Wahrscheinlich dachte er als „Historiker“, an die alte Oberschicht aus dem Adel. Statistisch gibt es auch heute eine solche Klasse von Menschen, die sich einkommensmäßig dorthin gruppieren lassen, wo früher die „Elite“ aus der Aristokratie angetroffen wurde. Auch ohne immer über materiellen Reichtum zu verfügen. Nicht zufällig gibt es das Wort vom „verarmten Adel“. Aber Sieburg dachte zu kurz. Denn gerade dadurch, dass „immer mehr Leute ihr angehören“ wollen, gibt es gar keine Oberschicht mehr, die diesen Namen verdient.

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Eltern werden gewiß wünschen, daß ihr Kind der vornehmsten Schicht angehöre oder zumindest in der Schicht, in der es dann lebt, zu den Besten zähle. Es ist anscheinend dem Menschen eingegeben, dafür zu sorgen, daß sein Nachwuchs Vorzügliches erreiche, ja über seine Eltern hinauswachse. Wir wissen, daß die Tatsachen dann häufig anders ausgehen und viele Elternpaare Kummer haben mit dem diesbezüglichen Erfolg ihrer Zöglinge.

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Worauf sollte es denn eine gelungene Erziehung oder Kindesbegleitung abgesehen haben, wenn nicht auf ein Erreichen von Oberschichtzugehörigkeit? Ich glaube zwar, auf nichts anderes; doch das, was „Oberschicht“ sein soll, müßte jeder für sich neu bestimmen. Denn der Lebende gehört immer zur Oberschicht in dem Sinne, daß er an der hellen Tagesoberfläche lebt. Denken wir bloß an das Gigaheer von Toten (oder Ungeborenen), das hinter und unter (oder vor und über) uns liegt, und das an seinem vergangenen Dasein Nichts mehr (oder noch nichts) ändern kann! Dann begreifen wir das Privileg, gerade jetzt und hier eine leibhaftige Existenz mit Gestaltungsmacht führen zu dürfen.

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Auf seine Art kann jeder lebende Mensch Vornehmheit und Ausgezeichnetsein erlangen. Die Chance dazu wird allerdings im Durchlaufen von Kindheit und Jugendzeit durch die Begleitpersonen beeinflußt, mitunter sogar trotz oder wegen guter Vorsätze beschädigt. Gewiß willst du Schaden fern halten. Gut, so richte alles darauf ein, daß deinem Kind die Aufmerksamkeit geschenkt werde, die seinen Bedürfnissen entspricht. Die meisten Erwachsenen verwechseln die Bedürfnisse ihrer Kinder mit eigenen Mängeln oder Empfindlichkeiten.

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Eins der wichtigsten Bedürfnisse – sagen wir dazu „Grundzuwendung“ – ist das Angenommensein. Mit jeder Stillung, mit jeder Pflege kann es einem Kind zugeführt werden. Oder, auch ohne Absicht, vorenthalten bleiben! Es tötet ein klein wenig, wenn sich mit dem Wickeln nicht immer wieder rein gefühlsmäßig das „Annehmen“ verbindet. Oder, was nützt ein Fläschchen, wenn das Kleinkind selbst danach schon greifen möchte, aber die Pflegeperson es ihm ständig in den Mund steckt? Die Folge ist, daß es sich abwendet und die Flasche, die es nicht hat greifen dürfen, von sich weist. Dazu hat es bereits Macht.

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Du wirst nun solche Fallen aus dem Weg räumen und jede Regung, ob nun das erste Sichaufrichten oder die ersten Gehversuche, mit Zulassen, Annehmen oder sonst einem aufmerksamen Gefühl begleiten. Dein bescheidenes Dazutun fördert Selbständigkeit, Experimentierlust und Intelligenz, wenn du verzichten kannst, an Stelle deines Kindes zu handeln, wo immer es schon selbst dahinter kommen will.

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Auf der anderen Seite wird ein Kind von dir Führung brauchen. Auch darin erfährt es sein Angenommensein. Ein Kind kann nicht „um die Ecke schauen“. Du jedoch hast Übersicht und Erfahrung und weißt, was von dort kommen könnte. Wenn du einem Kind Freiheit lässt, wo es Führung braucht, nimmst du ihm die Sicherheit, mit der es einst auch selbst führen soll. Es wird uns also hier noch beschäftigen, wo Führung oder wo Freiheit am Platze ist.

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Eine Grundbedingung für Eltern ist freilich, daß sie bei sich selbst ein Wissen aufkommen lassen, das ihnen den Weg weist zu kindlichen oder jugendlichen Bedürfnissen. Ein solches Wissen ist von dem bereits behandelten Feingefühl oder containment begleitet, mit dem man sich auch „aauf „Nonverbal“, also auf körpersprachlich geäußerte Weise in die Verhältnisse eines jeden Kindes einlassen kann. Angelesene oder aufgesetzte Meinungen bringen weder uns noch unseren Nachwuchs jemals ins „Oberhaus“, sondern verursachen Durststrecken im „Oberstübchen“.

© 🦄 (eah)

22. März 1999 und 8. Mai 2022

Indonesisches Schweigen

Ich hatte nun Besuch einer alten Freundin, während zehn Tagen. Sie ist Indonesierin, und seit langen Jahren hatten wir uns nicht getroffen.

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127. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Kindergarten für den Charakter

Eckehardnyk, Donnerstag, 7. April NZ 10

0

Durch das merkwürdige Testgeschehen in Hausarrest gehalten gewesen, den ich andernorts ohne Computer verbracht habe, gibt es diesen Beitrag etwas später als gedacht. Angesichts der Millionen von Jahren, die vor uns liegen, kein wirklicher Rückstand. Aber, wie das auf Erden üblich gewordene Zeitmessen von Leistungen zeigt, geht es um Bruchteile von Hundertstelsekunden, damit einer auf dem „Podest“ ganz oben stehen und sich mit Champus begießen darf. Und noch ein Witz darf die Runde beflügeln: Die ungeimpft ausgeladene Verwandtschaft von Weihnachten wird nun in mancher Familie durch ungeimpft aufgenommene „Ukrainer“ ausgeglichen. Dazu fällt mir ein Gedicht meiner Schwester (Ute Strub) ein, das zu Jahreszeit und Weltgeschehen passt:

„Die Schlehen, die Schlehen sind ausgebrochen, nichts hält ihr Blühen zurück.

Ein Meer von Blüten bedeckt die Dornen – So oberflächlich ist Glück.“

1

Man könnte Kinder doch auch allein auf alles vorbereiten, was das Wesen der Gesellschaft von ihm erwartet. – So denken manche, und da es einen Zwang zum Kindergarten gottseidank nicht gibt und noch nicht mal für alle Plätze vorhanden sind, bleiben viele Kinder daheim, bis die Schule, mit Zwangsmittteln per „Gesetz“ ausgestattet, dann doch alle erfaßt, sogar Behinderte, die niemals ein klares Bewußtsein erlangen können. Früher, vor Einführung der Schulpflicht, hatten vor allem vornehme Familien einen Privatlehrer, der den Zögling bis zur Berufsausbildung begleiten konnte. Aus Rußland stammten zu jener Zeit noch im 19. Jahrhundert hervorragende Schriftsteller und Musiker. Auch in Deutschland wuchsen bedeutende „Dichter und Denker“ heran, bevor der Zwang alle in eine große Bildungsmaschine gesteckt hat, bei der wir, spätestens nach dem zweiten Weltkrieg, nicht mehr so recht wissen, was eigentlich herauskommt. Überzeugt, daß Schule „Sinn macht“, sind hierzulande beträchtlich viele nicht mehr. Daß in England hervorragende Erziehung in gewissen Anstalten geleistet werde, möge glauben wer will; das Gleiche könnten gutwillige Ausländer auch über unser Schulsystem behaupten; begründen kann es hüben wie drüben wohl ernstlich niemand.

2

Nun, was lernt, dein Kind in Kindergarten oder Schule? Vor allem lernt es um sich herum einen Kreis anderer Kinder kennen. Was es im Schutz seiner Familie bisher leicht konnte, gerät „draußen“ ins Abseits und umgekehrt: Kinder entwickeln gerade dort neue Fähigkeiten, wo sie sie im Wettbewerb mit anderen entdecken. Dein Sprößling empfindet: Das bin also ich und jenes die anderen. Er sieht, hört und riecht zunächst nur die vielen anderen Kinder, die neugiering nach ihm Ausschau halten und irgendwie „einschätzen“. Im einen Kind erwacht Feuer, das sagt: Denen zeig ich’s! Im anderen steigt Angst hoch, die sagt ihm: Ich will heim!

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Auf beide Vertreter müßtest du vorher eingewirkt haben. Du kannst dem Feuerkopf durchaus zu verstehen geben, wenn er in eine Gruppe von Kollegen kommt, daß er erst mal hinhören und sehen soll, was die an ihn herantragen. Dem Schüchternen wirst du dagegen Mut machen, sich in der Horde zu behaupten. In der Kinderschar werden sich beide Typen begegnen, und du kannst dazu beitragen, daß sie voneinander lernen. Denn die Gefahr der Abschottung besteht für beide. Der Feurige kennt bald nur noch sich und behandelt die anderen wie seine Herde, die nur ihm gehorcht. Der Zurückgezogene läßt sich vielleicht am wenigsten vom Feuerkopf sagen, muß aber seine Angriffe bei jeder Gelegenheit hinnehmen, ohne sich wehren zu können. Ach er verschließt sich und läßt „die“ nicht mehr an sich ‚ran.

4

Jedes Kind wird ein bißchen anders sein als irgendein Typ, den du irgendwo geschildert findest. Es ist ein Einzelwesen auf der Welt, und nun soll es sich „einordnen“. Das geht in Wirklichkeit überhaupt nicht. Deshalb brauchen Kinder – wie später auch auch alle erwachsenen Menschen mit Bewußtsein, Kinder aber über das Unterbewußte – das Abenteuer Erziehung, um darin „Weltmeister“ von sich selbst zu werden. Die Gruppen oder Klassen in Kindergarten und Schule bieten in erster Linie Starthilfen für den eigenen Charakter. Was das ist – Charakter? Das könnte ein Schicksal sein; deshalb solltest du auf seine Bildung größten Wert legen. Wodurch ist denn ein schlechter Charakter schlecht und ein guter gut?

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Ich habe mich das selbst als Kind immer wieder gefragt, weil ich das Wort nicht verstanden habe. Haben nur andere einen? Fragte ich mich. Dein Kind sollte schon früh wissen, daß es diesen „Dienstleister“ in seiner Seele hat. Also, Charakter ein Dienstleistungsbetrieb für Seele und Geist? So etwa. Denn im Charakter fühlen wir alle Kräfte, Einstellungen, Tugenden aber auch Laster vereinigt, die unsere Handlungen und Taten vorantreiben. Etwa wie einen „gut“ dressierten Hund, der für sein „Herrchen“ bei Gelegenheiten „mit Zukunft“ mit dem Schwanz wedelt, vor schweinischen Leuten knurrt und vor gefährlichen Sachen die Haare sträubt. – Oder nennen wir unseren Charakter auch unser „Betriebssystem“, das entweder funktioniert oder Abstürze verursacht.

(c) eah

22. März 1999 und 7. April 2022. Due überarbeitete Printausgabe „Abenteuer Erziehung“ (Hamburg 2013) zeigt sich noch bis 21. April auf der Website http://www.eahilf.de und ist bein Verlag tredition bestellbar. Die hier publizierte Version beruht auf der Urschrift.

Schönen Sonntag mit Raik Garve :-) :-) :-)

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Sagenhaft, dieser Raik.

Thom Ram, 20.03.10

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124. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE

​– Garantie für „Selbstwert“

Eckehardnyk, Mittwoch 23. Februar, NZ 10

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Ein bester Freund fragte mich zu Manchem, auch zu diesem Kapitel, ob das Spekulation sei oder ob ich das alles wisse. Doch wer diese Frage so stellt, sagt damit aus, dass er nicht alles nachvollziehen könne. Denn wer nachvollziehen kann, bestätigt mit seinem Denken ein solches „Wissen“ (nicht etwas „Beweisbares“). In der Kindesbegleitung – wie ich mich heute anstatt „Erziehung“ zu sagen bemühe – gibt es Wissen, manchmal aus Erfahrung, aber vor Allem aus Intuition. Nur daraus entspringt und gelingt die oftmals mit „Herzblut“ geleistete, von den Betroffenen anerkannte und geliebte Führungsrolle bei Kindern.

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122. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Club der Dichter

Eckehardnyk, 2. Februar NZ 10

0.

Wir kehren zurück zum Du. Warum? Der Text hier soll als Einheit neu in einem Buch erscheinen, das auch die Kommentare aus diesem Blog berücksichtigt oder aufnimmt. Da die Gemeinschaft hier das Du integriert hat, sollte dies auch in der Dialogform ausgedrückt werden. Die vorherigen Szenen dürfen als Ausnahme so stehen bleiben. 119. war ein Versehen, die folgenden Szenen passten in ihrer Art noch dazu. Sollte euch die Sie-Form besser geeignet erscheinen, lasst es durch Kommentare mich wissen. Danke! Und noch was: Die Szenenüberschrift hat natürlich aus dem Film „Club der toten Dichter“ geistiges Kapital bezogen.

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120. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Wer tröstet, heilt! – Bleiben wir beim Sie!?

Eckehardnyk, 17. Januar NZ 10

0 Präambel
Immerhin wissen wir nun, dass Bildung ein Dreiklang ist, die in bestmöglicher Vollständigkeit in einem Menschenleben anzulegen ist. Aber wussten Sie, dass man Weinen und Lachen in der gleichen Mundstellung vollzieht?

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Das gehörlose Kind

Bild, Schnitt, Ton, Schauspieler…Sonderklasse, besonders die 6 jährige Schauspielerin in der Rolle der Libby.

Der Inhalt wiegt zentnerschwer, da sind die guten menschlichen Kräfte, da ist die für das Kind verderbliche Borniertheit der Eltern.

Herzergreifend schöne Szenen und…kein Happy-End, sondern mündend in den Ruf nach wahrer Menschlichkeit im Umgange mit Kindern.

Thom Ram, 15.01.10

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118. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Was soll denn gelingen?

Eckehardnyk, 11. Dezember NZ 9

0 Präambel
Wir wissen nun, dass Bildung ein Akkord, ein Dreiklang sein muss, um sie als die beste Anlage eines vollständigen Menschenlebens brauchen zu können.
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So viele geglückte Existenzen wie Menschen könnte es geben. Doch wie viele sind am Ende überzeugt, daß sie „gelungen“ ist? Wer aus jeder Gelegenheit versucht, das Beste daraus zu machen, gehört sicher dazu.

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116. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Plötzlicher Kindstod durch „unendliche Freiheit“?

Eckehardnyk, 20. November NZ 9

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Was aber ist Charakter? Das könnte schicksalhaft sein; deshalb sollten wir auf dessen Bildung größten Wert legen. Begriffsbildung am Wissen, Körperbildung beim Gebrauch der Gliedmaßen und jetzt Charakterbildung für die Seele – da haben wir einen pädagogischen Dreiklang, der das „Abenteuer Erziehung“ bis an sein Ende begleitet.

1

Ein Mangel an Bindung, also an Zusammengehörigkeitssignalen oder, wie wir früher (Szene 33 von 144) schon gesagt haben, an „kustodientem“ Verhalten, kann zu den in 115 genannten schicksalhaften Verstrickungen führen.

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Plauderplauder / Glockenhelle Stimme

Hier ist es so. So zwischen sieben und acht Uhren des Abends hocke ich da am Tippelboard, sinniere über God and the World, über Sein und Nichtsein, und da oft kommt von unten ein Ruf:

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114. von 144 – ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – An den Früchten sollt ihr sie erkennen

Eckehardnyk, 2. November NZ 9

1

Wer ist eigentlich der Beste auf der Welt? – Selbst wenn man diese Frage beantworten könnte: Der Beste würde niemals wünschen, daß dies bekannt würde. Immerhin ist bekannt, wer der Reichste sein soll, obgleich die Angaben der Zeitungen das nicht ganz einhellig anzeigen. Manche nennen einen Japaner, manche einen Mexikaner, manche (schon damals) Bill Gates. Aber sind das die Besten?

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Sandmännchen / Gerhard Friedli / Dankbarkeit

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Also es ist so, Bossi hat mir heute von Gerhard Friedli so schnell erzählt, daß ich nicht nachgekommen bin beim Tippelen, und da habe ich Bossi gesagt bitte Bossi tippele du doch einfach selber, aber gerne lese ich was du da tippelst, weil mir nämlich die Geschichte so gut gefällt.

Ich , TRV, übernehme und sage: Mein Sandmännchen ist das Beste, genau so wie unsere Katzen, Enten, Truthähne und Mäuse und Schnecken und Schlangen im Garten.

Lieber Leser, ich weiß, daß Du lieber Sandmännchens Sprache lauschest denn meiner Angeborenen und Eingeschliffenen. Auch ich höre Sandmännchen soo sehr gerne zu. Doch ist es Sandmännchen und mir grad etwas zu umständelich, wollte ich reden und Sandmännchen würde schreibelen. Sandmännchen und ich wissen, daß Du, guter Leser, das verstehen kannst.

Also.

Ich war aufmückiger Schüler am Leererseminar Wettingen. Weil dort eine Minderheit Lehrer und eine Mehrheit Leerer waren, traute mir die Versammelung von Leerern und Lehrern per Mehrheitsbeschluß, gewonnen von den Leerern, nicht so recht.

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Die Schweiz in den Fesseln des 21. Jahrhunderts | Vortrag von Ken Jebsen.

Quelle: apolut.net

Dort für mich nicht zu öffnen. Für Dich auch so? Bitte gehe auf telegram.

70 Minuten geistiges Feuerwerk. Informativ, kritisch und kreativ.

Wermutstropfen: Eingestreute Bezugnahmen auf die gezinkte Geschichtsscheibung D 33-45. Lasse ich das weg, so sage ich: Spitzenvortrag. Offen. Beherzt. Gesunder Mix von Ernst und Witz. Mutig.

Danke, Ken.

TRV, 18.09.NZ9

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108. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Wem gehört die Welt oder worum dreht sich Karneval?

Eckehardnyk, 5. September NZ 9

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Um in der Welt verantwortungsbewußt zu handeln, muß man sie auch verstehen. Das heißt nicht, daß man alles zuende studiert haben muß. Über all die Sternhaufen und Materiegrundlagen kann ein Jugendlicher trotz seines unstillbar scheinenden Interesses an allem doch nicht alles wissen, wo selbst ausgewachsene Forscher sich auf ihr Spezialgebiet zurückziehen müssen. Trotzdem gehört zu jedem Menschen ein tiefgreifendes Verständnis über das Grundwesen der Welt, wenn er darin sinnvoll existieren soll.

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107. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Laßt uns Taten sehen!

Macher und Handelnde – Empfänger für die Folgen ihres Tuns

Eckehardnyk, 20. August NZ 9

1

Das Deutsche hat zwei Wörter in der Bedeutung von „Tat“, wozu das Wort Tatort gehört. Dein Kind dagegen wird lange Zeit überhaupt kein Substantiv für das Tun haben, obgleich es schon außerordentlich viel „machen“ und besonders „selber machen“ möchte. Taten sind demnach etwas, wo hinein der Ausführende offenbar wenig Bewußtsein investiert. Außenstehende jedoch beurteilen dieses Tun jedoch sehr wohl und meistens anders. Entweder bewundern sie es als „Tat“ oder sie verurteilen es als „Untat“. Taten scheinen so etwas wie Handlungen für andere zu sein; es haftet dem Tatbegriff etwas Heldenhaftes an, das mehr den Außenstehenden als den Täter selbst beeindruckt. Von Handlungen kann man das jedoch nicht sagen: Sie gehören dem (an), der sie ausführt. Nicht zufällig ist eine „Handlung“ auch eine kaufmännische Einrichtung, wo Waren feilgeboten werden, die dem, der sie verkauft, solange gehören, bis sie auf festgelegte Weise den Besitzer gewechselt haben und damit Eigentum eines Käufers sind. Hört sich das nach Heldentum an?

2

Als Dritter im Bunde ist heute noch der „Macher“ in die Arena getreten. So haben wir den Helden (oder Verbrecher), den Macher und den Handelnden. Diese feinen Unterschiede im Deutschen in Bezug auf die Repräsentation des Tuns deuten auf etwas Wichtiges für den Entwicklungsprozeß. Der Ausfluß von einem bestimmten Verhalten führt immer erst einmal zum Machen, so daß hier der Unterschied zwischen Mensch und Tier nicht groß sein muß. Jedes Lebewesen „macht“ immer irgend etwas. Taten (oder Untaten) erscheinen dagegen schon wie von einer Kommandozentrale aus gelenkt. Manche Tiere werden für ihre „Taten“ belohnt. Eine Fernsehserie, die sich um die Einsätze eines Polizeihundes gruppierte, wurde sogar „Kommissar Rex“ genannt. Als ob der Held der Serie seine Einsätze selber leitete. Dieser Ausführende konnte jedoch die Tragweite seines Machens gar nicht erfassen. Er brauchte weder Verantwortungsgefühl noch Gewissen. Hier sehen wir, daß sowohl ein Held als auch ein Tier durchaus etwas begehen können, was nach einer Tat aussieht. Jedoch wird das Tier nicht zur Verantwortung gezogen 1), weil ihm seine „Taten“ andressiert wurden, wogegen sich ein Held durchaus einen Rechenschaftsbericht gefallen lassen muß. Nicht immer war seine Geschichte, wie wir aus Othello, Don Carlos oder anderen Heldenopern wissen, für ihn gut ausgegangen. Mit einem Bild ausgedrückt sind Handlungen „sehend“, Taten und ihr schlechtes Gegenstück, die Untaten, jedoch „blind“.

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Indessen siehst du dich dem Schaffens- und Tatendrang deines Kindes ausgesetzt. Während es als Säugling oder Kleinkind noch alles mögliche macht und probiert, mit dem Blick folgt oder ein Gesicht wieder erkennt, wozu du noch nicht Tat sagen möchtest, beginnt es mit etwa einem Jahr von Worten soviel Notiz zu nehmen, daß du es damit schon zu etwas leiten (oder verleiten) kannst. Und dieses Etwas nennen wir in der Tat eine Tat (oder Untat). Durch spontane Belohnung würde ein Kind wie ein Tier behandelt und in seinem Tun bestärkt; die Tat könnte dann zur Gewohnheit 2) werden. Wir haben das Terrain des Lernens betreten, 3) auf dem sich der Charakter anfängt zu bilden. An diesem Muster wird sich in den nächsten zwölf Entwicklungsjahren nur das begleitende Denken und die dazugehörige Rede, also der Stil, verfeinern oder differenzieren. Die entscheidende Veränderung geschieht erst in dem Moment, wo der junge Mensch ein Gefühl für Auswirkung und Tragweite seines Tuns empfindet. Das heißt: Wenn er auch bei dem andocken kann, dem seine Tat zugedacht war, wenn er die Antwort des Empfängers berücksichtigt, und das heißt: Wenn er etwas „verantworten“ kann. Jetzt wird er, der als Täter bisher nur gesendet hatte, auch empfänglich, wird zum Empfänger für die Folgen seines Tuns. Bei den meisten Kindern beginnt das nachhaltig mit der Geschlechtsreife, also etwa mit 14 Jahren, wenn sie nach deutschem Recht auch „strafmündig“ geworden sind. Von jetzt an können Taten auch Handlungen sein, nämlich dann, wenn ihr Vollführer in eigener Regie dahinter steht, also handlungsfähig ist.


1) Auch wenn es „Hinrichtungen“ vom 13.-17. Jahrhundert von Tieren durchaus gegeben hat. Nach dem Sachsenspiegel, 13. Jahrhundert, waren sogar Tiere wegen unterlassener Hilfeleistung zu verurteilen, wenn sie „Zeuge“ einer Vergewaltigung waren, weil ihnen eine dämonisches Wesenheit unterstellt wurde

2) und bis zum Bedürfnis andressiert

3) Der Unterschied des Lernens bei Tier und Mensch sei folgender: Das Tier beobachtet oder nimmt wahr ohne zu denken. Dabei gelangen die beobachteten oder wahrgenommenen Sinneseindrücke ins Hirn und bilden dort ein bleibendes Muster oder „Cluster“, das sofort verlassen wird, wenn die Bedingungen von außen dazu fehlen, aber übereinstimmend da sind, wenn die entsprechende Außenwirkung auf die Sinnesorgane zutrifft, also mit der Zunge Gras rupfen, wenn Zunge solches berühren kann. Zeit spielt dabei keine Rolle, sondern die Sinne und die dazu passende Gehirnregion. Das wird als „Erinnerung“ jedoch von Menschen missverstanden, da es sich um Umgebungsmerkmale handelt. Beim Menschen ist dies soweit zunächst ähnlich. Doch weder sind seine Sinneswerkzeuge so präzise wie beim Tier, noch hat sein Hirn wie das Tier die Bereitstellung zur derart präzisen Speicherung. Dafür kann der Mensch beliebig viele Eindrücke bekommen, beurteilen und „vergessen“ aber durch eine geistig Anstrengung denkerisch rekonstruieren. Was dabei rauskommt, können Vernehmungsbeamte zum Besten geben, wenn sie Zeugen zu einem Unfall befragt haben. Elefanten hätten sich die Umstände vollständig gemerkt. So trompetete eine ganze Herde „Freude“, als ihnen ein Tierarzt, der allen vor acht Jahren geholfen habe, sie wieder besuchte. Bei Menschen hätte erst die Erinnerung herhalten müssen, und einer nach dem anderen hätte aufmerksam gemacht werden müssen, bis eine solche „Ehrung“ erfolgt wäre. – Diese Unterscheidung hat viele Konsequenzen. Bei den Tieren ist es die Anpassung an ihre Umgebung. Ihr Hirn ist bestens dafür geschaffen, nur überlebenswichtige Sinneseindrücke zu speichern. Bei Hunden und Haustieren gehört die „Anhänglichkeit“ an oder sogar „Fürsorge“ für die jeweiligen „Herren“ mit zu ihren Bedürfnissen. Bei Menschen gibt es diese Anlage zwar im Prinzip auch, jedoch übersteigt die ebenso angelegte Sprach- und Denkfähigkeit die Sinneseindrücke und verarbeitet sinnliche (oder übersinnliche) Wahrnehmungen im Denken und übersetzt dieses Denken in sprachlich geordnete Rede. Man findet dazu grundsätzliche Dokumente, aber der bisherigen öffentlichen Ignoranz wegen erwähne ich nur von Steiner „Die Philosophie der Freiheit“ und „Geheimwissenschaft im Umriss“, wo sorgfältig all das denkerisch und geistesteswissenschaftlich gemäß dem Anfang des 20. Jahrhunderts umständlich auseinandergesetzt wurde

(c) eah 22. Februar 1999 und 20. August 2021

​40 / 40 Encounter Education to 104 of 144, Part 2 of ELTERN, KIND, UND KINDERSTUBE

Göttergeschenke 2

Eckehardnyk, 4. August, NZ 9

1‘

Wir hörten über Glück und Segen, aber was anders ist Wahrheit? Wir hörten auch über jene die nach Wahrheit am suchen waren. Aber das in gleicher Weise vergebens wie das Suchen nach Glück. Denn beide, Glück und Wahrheit müssen und werden dich finden. Auf diese Weise hat dein Kind dich gefunden.

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105. von 144 ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Sagt jemand, dass das Leben endet?

„Die Pferde machen ihre Schuh!“

Eckehardnyk, 31. Juli NZ 9

1

Als Kind glaubt man nicht an „den Tod“. Wenn man beschäftigt ist, wie ein Kind, die Welt zu erfahren, bleibt für derlei Betrachtungen überhaupt kein Platz. Stirbt dann doch mal jemand, den das Kind gut kennt und gern mag, werden seine Gedanken allerdings wacher als es den dann gefragten Erwachsenen oft lieb ist. Die wichtigste Frage wird sein: „Wo geht der Opa hin?“1 wenn der Großvater gestorben ist. Antwortest du: „In den Himmel“, wird es wissen wollen, wo das ist und was dort passiert. Antwortest du: „Zu Gott“, wirst du nach Gott ausgefragt. Deshalb ist es gut, wenn du dafür bei dir selbst schon mal Antworten gefunden hast. Denn wie gesagt, Suchen ist zum Verfluchen.

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Strafzettel für die Polizei / Der Vierjährige

Eingereicht von Palina:

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39 / 40 Encounter Education, zu 104 / 144 von ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE

Eckehardnyk 27. Juli NZ 9: Gilt das auch für Katastrophen? Gerade dann

Der französische Dramatiker und Diplomat Jean Giraudoux hat in den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts einige weniger bekannte, avangardistische Romane (Églantine zum Beispiel) kreiert, worin er vorschlägt, Tiere und Sachen wie Menschen zu behandeln, Menschen selbst aber wie Götter.

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104. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Göttergeschenke

Eckehardnyk, 21. Juli NZ9

1

Kennst du die Büchse der Pandora? Pandora war ein Göttergeschenk, ihre Büchse enthält: Krankheiten, Haß, Neid, Zwietracht, Eifersucht und andere Übel der Erdenmenschseins. Außerdem: Die Hoffnung, das alles wieder los zu werden. Die altgriechischen Götter, insbesondere Zeus, waren anscheinend eifersüchtig auf die Menschen und wollten jene gern wieder loswerden. Einer aus ihrer Gesellschaft, der sie aus Lehm geschaffen hatte, Prometheus, zeigte ihnen neben allerlei Künsten zuletzt auch auch das Feuermachen. Dafür wurde er an eine Säule im Kaukasus geschmiedet, wo ein Adler jeden Tag aus seiner Leber fraß, die ihm des Nachts wieder nachwuchs. Epimetheus, sein menschlich königlicher Bruder, heiratete indessen Pandora, die eben auch so schön wie dumm, faul und böswillig war, dass sie das streng gehütete Kästchen aufmachte, sodass sich deren Inhalte in alle Winde zerstreuten, und nur die Hoffnung hält die Menschen davon ab, sich selbst auszulöschen. In Szene 136 von 144 werden wir uns mit dem Prinzip Hoffnung weiter beschäftigen. Für einen Kaufmann bedeutet Hoffnung das Ende, aber Götter, was sind denn das?

2

Folgt man der Mythologie – wie Robert Ranke-Graves 1955 (ISBN 3 499 55113 6, rororo 680 ) – dann sind Götter menschenähnliche Wesen, zu deren Attributen Macht, Weisheit, Künste, Leidenschaften, Tugenden und Unsterblichkeit zählen. Zur göttlichen Einflußsphäre werden Naturreiche, Schicksal, Tod und Jenseits gerechnet. Menschen gehören nach dieser Rechnung nicht zu den Göttern, weil sie an sich und ihren Artgenossen erfahren, daß sie dahin siechen können und sterben, keinen Einfluß weder aufs Wetter, aufs Klima schon gar nicht, noch auf die übrige Natur und die Umläufe von Mond, Sonne und Sternen haben, und überaus vergesslich und töricht sein können. Von der Stellung wandelnder Gestirne glaubten sie hänge ihr Schicksal ab, worüber Götter, wenn sie sterben könnten, sich tot lachen würden. An dieser Gesamtauffassung hat sich nur insofern etwas geändert, als entweder nur ein einziger Gott dem Treiben zuschaut, oder bei den sich modern Glaubenden überhaupt keiner, obwohl sich am Prinzip Mensch nichts geändert hat. Und das bedeutet, dass weiterhin auf Erlösung, auf Befreiung oder Auferstehung vom Tod gehofft wird. Über die Verwendung all dieser Auferstandenen macht sich so richtig niemand Gedanken, wahrscheinlich kalkuliert auch keiner, der diesen „Glauben“ aufrecht erhält, ernstlich eine solche Möglichkeit. Stattdessen sagt er sich: „Vorbei ist vorbei, egal, was ich gepredigt habe. Hauptsache, man hört mir bei Lebzeiten zu, schmückt es doch ungemein mein Gefühl, wichtig zu sein.“ Priester und Atheist könnten das beide analog denken.

3

Das Illusionäre dieser Auffassung hat man im Buddhismus anscheinend erkannt und billigt auch „den Göttern“ – oder „dem Gott“ – kein eigentliches Wesen zu. Was existiert ist das All-Eine oder Nirwana, das zu erreichen der Pfad des Buddha dem hoffenden Menschen nahelegt. Daß dieses „Erreichnis“ wiederum nicht wesenlos sei, behaupten darüber hinaus öffentlich gewordene esoterische Lehren, womit sich der Kreis zu einem neuen Götterhimmel mit dem Beiwerk von Wissenschaftlichkeit schließt.

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In all dem nach der Wahrheit zu suchen ist wie alles Suchen eine vergebliche, ja eine verfluchte Angelegenheit. Denn Wahrheit kann man nur finden, nämlich in sich selbst. Du selbst bist „die Wahrheit“, bist deine Wahrheit; eine höhere wirst du nirgends mehr finden. Aber deine Wahrheit enthält alles, was du im Leben – und für danach – brauchst. Du musst sie nur finden und anerkennen. Hast du das geschafft, dann fällt es dir leicht, Interesse an der Wahrheit anderer Wesenheiten, wie beispielsweise der deiner Kinder, zu verspüren. Du wirst neugierig sein zu erfahren, was sie anders macht, was sie „ausmacht“. Und dieses Interesse ist eins der größten Geschenke, das du euren Kindern machen kannst. Denn, wenn man einmal die Klagen von gestrauchelten Jugendlichen und Kindern vernimmt, wird man immer wieder heraushören: „Niemand interessiert sich wirklich für mich!“.

5

Glaub bitte nicht, daß es so leicht wäre, Interesse, authentische Neugier, für die Wirklichkeit, in der die Wahrheit eines anderen steckt, aufzubringen. Es ist zwar einfach, aber nicht leicht. Das Einfache ist nie leicht, es sieht nur so aus, wie jede schöne Artistik. Sei unbesorgt, wer du auch bist; das ist schon schwierig genug; denn wer weiß schon, wer „er“ (man) ist? Weiß ich, wer ich bin? Jedoch dein Wissen, daß du es (einst) wissen wirst, dringt an die Oberfläche deiner Persönlichkeit, mit der du auf euer Kind einwirkst. Und das wird es durchaus als Glück empfangen und als Segen seiner frühen Tage empfinden.

© 🦄 (eah)

11. Februar 2006 und 13. Juli 2021

Die Schüler toben!

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Tut soo gut in unserer Zeit, da alles drunter und drüber geht. Achtung. Nichts für Genderisten.

Thom Ram, 17.06.NZ9

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100. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE: Dreitagefieber

Eckehardnyk 28. Mai NZ 9

Registrierungssymptome

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Nehmen wir nun die Krankheiten: Aus den meisten geht ein Kind gestärkt hervor, nämlich wenn keine nachhaltigen Komplikationen aufgetreten sind. Deshalb solltet ihr eure Aufmerksamkeit zwar erhöhen, weil allein schon das ein Heilmittel ist; aber der Krankheit selbst ihren Verlauf gestatten. Die Beratung mit eurem Kinderarzt ist dennoch wichtig, weil er euch bei dem hilft, was die Mediziner „Differentialdiagnose“ nennen, zu Deutsch: Was es alles noch haben könnte; auch, an was man weiter denken muß, nämlich „Ansteckungsgefahr“, und wie es anschließend wieder zu Kräften komme und nicht in eine neue Krankheit verfalle. Auch muss einer Verschlimmerung durch eigenes Zutun wie Kratzen bei juckenden Erscheinungen vorgebeugt werden. Für all diese Fragen sind kinderärztliche Ratgeber durchaus nötig. Sie sind quasi die Bergführer durch steiles Gelände. Den Gang abnehmen könnt ihr eurem Kind trotz guter Begleitung jedoch nicht. Freilich gäbe es gegen manche Kinderkrankheit standardisierte Impfstoffe, doch einiges Wichtige bleibt zu durchleben übrig, wenn eine Auseinandersetzung mit dem leiblichen Haus, in das dieses Kind dank eurem „Elternbeitrag“ eingezogen ist, stattfinden soll.

2

Gegen einige Kinderkrankheiten wurde erst gar kein Impfstoff entwickelt, da sie stets ohne Gefahr bleibender Schäden durchgemacht werden können. Eine davon ist das „Dreitagefieber“, womit der Anfangsteil der Erkrankung bezeichnet ist. Ein dazugehöriger Fachausdruck Exanthema subitum deutet auf den Ausgangsteil: Nach drei Tagen hohen Fiebers ohne irgendwelche Begleiterscheinungen fällt die Temperatur so plötzlich, wie sie gekommen ist, und auf der Haut, ausgehend vom Rücken, bildet sich ein Ausschlag, der bis zu den Gliedmaßen vorrückt, aber das Gesicht frei läßt. Euer Kind ist in dieser Zeit etwa ein halbes bis zwei Jahre auf der Welt. Es probiert sich mit Lauten in die Sprache hinein und kann am Ende dieser in Szene 17 (von144) „silbern“ genannten Epoche mit Worten überraschen, bei Handreichungen mitmachen und sicher auf seinen Beinchen „schweben“. Laufen und Sprechen sind zu dieser Zeit noch so neu, daß ihr daran euch besonders erfreut. Nun fragt ihr: Wozu bekommt unser Kind dann dieses Fieber?

3

„Ganz einfach“: Es dringt in sich ein. Dieser Vorgang ist immer aufregend, das werdet ihr als Eltern bestätigen, sonst wärt ihr kein Paar geworden. So wie „das Paar“, das ihr seid, eine Einheit, eine Familie wurde, so erwirbt sich auch euer Kind als Wesen, das selbständig sein wird, eine Einheit mit seinem Körper, den ihr standesamtlich mit Namen registrieren lassen mußtet. Das Ich könnt ihr nicht registrieren lassen; das „stempelt“ sich selbst: Nach drei Tagen erscheinen die roten Stellen auf der Haut seines „Gehäuses“. Nur dort, wo es bereits eingezogen war, im Gesichtchen, braucht es keine „Stempel“.

4

Ihr fraget: Was ist mit den Kindern, die kein Dreitagefieber-Exanthem bekommen? Sind die denn nicht bei sich eingezogen? Gut, daß ihr diese Bemerkung gemacht habt. Jedes Kind, das zu seinem eigenen Ich findet, bekommt dieses Fieber. Nur werden die „Stempel“, die Symptome an der Oberfläche der Haut, nicht immer gleich stark ausgeprägt sein müssen. Kinderkrankheiten verlaufen mitunter apokryph, also im Verborgenen. Auch stehen andere „Programme“ ersatzweise zur Verfügung, wie Windpocken, Masern, Röteln oder Scharlach, in denen die „Registrierung mit Sichtvermerken“ auch vor sich gehen kann. Nur fehlt bei diesen Kinderkrankheiten die für euch anschauliche Beschränkung auf das „Silberne Zeitalter“, wo die Schwelle zur Welt besonders deutlich überschritten wird, indem euer Kind zu sich zum ersten Mal Ja sagt, indem es sich selbst mit Ich bezeichnet. Drei Tage hat es gebraucht, um sich zu überwinden, das zu werden, was es ist. Auch das ist Glück.

© 🦄 (eah)

9. Februar 1999 und 28. Mai 2021

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Inhaltsgliederung

Eckehardnyk, 24. Mai, Pfingstmontag, NZ 9

Bis zur eigenen Befreiung¹ und der eines in Obhut aufgewachsenen Kindes sind hier noch 45 Beiträge zu studieren, deren Überschriften ihr nun annähernd erfahrt. Nicht zuletzt sei für die Gelegenheit, eure Aufmerksamkeit, sowie zustimmende und kritische Gefolgschaft zu erlangen, herzlich gedankt!

Seitenangaben sind von „Abenteuer Erziehung“, (Hamburg: tredition, 2013, siehe http://www.eahilf.de) und gehören zu dieser ersten Print- und E-Auflage, die ohne Gliederung erschienen ist. Drei Ordnungsziffern gliedern jetzt den Inhalt in Teile, Kapitel und Szenen – Die Ziffer (x.) vor den Titeln entspricht der hier verwendeten Nummerierung („x. von 144“). – Da die hier publizierte Serie „Eltern, Kind und Kinderstube“ auf der Urschrift von „Abenteuer Erziehung“ (1998/99) beruht, weichen unten zu lesenden Titel oder Überschriften gelegentlich und die Anrede „Sie“ immer von den in der Serie gezeigten ab. Doppelnummern (wie 101./102.) werden in der Serie hier wieder als Einzelszenen erscheinen.

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34 / 40 Encounter Education, Variant on 99 of 144, Eltern Kind und Kinderstube „Dem Glücklichen schlägt keine Stunde“

Eckehardnyk

May 18th, New Era 9

A

The small child lives in quite an other quality of time than the adults or even the older children. A moment may last some hours between the interruptions of his nursing. The nursing itself can be another “moment“, and maybe a moment of happiness, when the nurse (or the mother) takes care of the baby. So it is custom at the so called Lóczy, the famous Hungarian institute of babycare, created and founded by Emmi Pikler

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David in Tansania / „Der derzeit beste Export Deutschlands“, so….

…der Kommentar eines Betrachters des Videos. Und beklatschen tue ich in Verbundenheit mit dem Manne.

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Zum Sonntag / Mutige Lehrerin kündigt

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Exemplarisch. Aus meiner Sicht im allerbesten Sinne exemplarisch.

Inwiefern im besten Sinne exemplarisch? Darüber nachzudenken hilft mir weiter.

Thom Ram, 25.04.NZ9 (Neues Zeitalter, Jahr neun)

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98. von 144 ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Was und wo ist Glück?

Eckehardnyk, 25. April NZ9

Im Hier und Jetzt

1

Glücklich sein bedeutet so viel, daß es sogar in der amerikanischen Verfassung als ein Grundrecht aufgezeichnet steht.1 Jeder Mensch habe ein Recht auf [Streben nach] Glück! Wie schön für dieses Volk! Aber ist es deshalb glücklicher, weil es diesem Anspruch sogar Verfassungsrang zubilligt? Man sollte es denken. Schon Goethe hat einst gesagt: Amerika, du hast es besser! Also auf nach Amerika? Viele in den letzten Jahrhunderten dachten so und „machten ihr Glück“. Und was ist mit uns Anderen, die wir nicht so glücklich waren, nach Amerika „rüber zu machen“?

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97. von 144 – Was tun? – Eltern, Kind und Kinderstube: Beten – wofür und zu wem? – „Hallo, Mister Gott…?!“

Eckehardnyk, 11. April NZ 9

1

Ist jemand mit seinem Latein am Ende, so schaut er sich nach übermächtigen Hilfsquellen um. Er entdeckt die Mittel aus Kindertagen und versucht sich im Beten. Dann passiert entweder gar nichts, mit der Folge: Der Betreffende tut sich selbst etwas an oder begeht irgendeine andere Kurzschlußhandlung, die ihn mit der Polizei oder einer geschlossenen Abteilung in Kontakt bringt. Oder es geschieht ein Wunder, die Lage ändert sich radikal, und der Betreffende ist überzeugt, das Beten habe geholfen. Er wird bei dieser Wunderwaffe bleiben, wann immer es im Leben schlecht geht.

2

Was sagt ihr zu euren Kindern? Lehrt ihr sie beten? Wenn ja, wofür soll man, wofür darf man beten? An wen richtet sich solch ein Appell überhaupt, wie wird er angenommen und wo und von wem verarbeitet?

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Das Familiengericht Weimar hat ein Urteil gefällt: An zwei Weimarer Schulen gilt: Masken, Gesellschaftsabstand und Schnelltests sind VERBOTEN.

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Da, in Weimar (Ostdeutschland!), da wirken noch Leut auf verantwortungsvollen Posten, die ich als Menschen bezeichne. Gutachter und Richter haben sich am 08.04.21 vor wehrlose Kinder gestellt, haben sich damit die Kabale zum Feinde gemacht. Ich ziehe meinen Hut und verneige mich vor diesen Unerschrockenen, Senkrechten.

Der Text ist für mich von A bis Z ein einziger Lesegenuß, da verfasst von Menschen, welche Hirn und Herz zusammenwirken lassen, welche nicht käuflich und nicht erpressbar sind. Menschen! Darum kopiere ich ihn gesamt und hänge ihn hier raus, Szenen-Anstand damit leise verletzend.

Und noch tiefer verneige ich mich von der Mutter zweier Kinder, welche den Mut aufgebracht hat, die Justiz aufzurufen. Die möchte ich kennenlernen, Mannmannmann. Stehstde allein inmitten von Ratten und wagst es, zu rebellieren…kann sein, dass ich es für meine Kinder auch getan hätte, kann mir dessen aber nicht sicher sein, denn dieser Mutter ist klar: Ich trete gegen die Kabale an. Mutter, du, ich schicke Dir Anerkennung und Vitalität. Ersteres von mir, das Zweite liefert unser Kosmos gerne.

Die Quelle nenne ich saumässig gerne! Klick dich hin und lies dort, auch jut, dette.

Thom Ram, 11.04.NZ9 (Neues Zeitalter, Jahr neun)

Nachtrag

Ich arbeitete als Lehrer. Was ich mich fremdschäme angesichts der Tatsache, dass jüngere Berufskollegen heute Kinder Masken tragen lassen, sie Abstand zu halten anhalten, die Kinder selber gar mittels gopferdammt gefährlicher und wissenschaftlich unsinniger Testerei, hier erläutere ich das nicht, sich selbrt gar sich testen lassen. Geht es irgendwie noch kränker, hallo, Berufskollegen, offenbar zu 100% hirngewaschen?

Berufskollegen, die ihr Solchem Zustimmt, indem ihr den Vorgaben der Vollpfosten in Berlin Folge leistet….ihr seid auf falschem Posten, ihr seid gnadenlos überfordert, ihr solltet Kartoffeln oder Bohnen stecken, nicht solltet ihr Kindern vorschreiben dürfen, was sie zu tun und was zu lassen haben.

Ihr armen geistig Schwachen, ihr würdet auch noch fordern von euren Schülern, dass sie während des Unterrichtes immer die Mäulchen weit offen haben müssen, weil das Wissen auch durch die Mäulchen aufgenommmen wird, da es nämllich die in Berlin es so gesagt haben.

Lehrer, welche Kinder sich maskieren lassen, welche gar überwachen, dass sie, die Kinder, sich nicht nahe kommen, dass sie, die Kinder gar sich selber mit x was versehene (!) Stäbchen selber an die Zirbeldrüsen sich rammen lassen, ich frage mich……haben die Hirn?

Hirn haben sie. Doch nutzen sie es nicht.

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2020news.de

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Und bitte bitte beachte das Folgende:

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Gunnar Kaiser / „Ich mach da nicht mit.“

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Ich mach da nicht mit.

Eine Weigerung

https://gunnarkaiser.substack.com/

Noch haben wir Männer mit Verstand Verantwortungsbewusstsein.

Abertausende stehen auf und handeln wie Gunnar – so mein Wille.

Thom Ram, 02.04.NZ9

Gunnar Kaiser6 hr ago

Ich mache da nicht mit. 

Ich weigere mich. 

Ich sage nein. 

In Nordrhein Westfalen testen Schülerinnen und Schüler sich jetzt regelmäßig selbst – zwei- bis dreimal in der Woche, morgens in der Klasse gemeinsam mit allen anderen, unter Anleitung und Aufsicht des Lehrers oder der Lehrerin. Wer positiv getestet wird, wird unverzüglich isoliert und dann des Schulgeländes verwiesen.

Die Testung ist zwar noch freiwillig, aber es wird vom Ministerpräsidenten Armin Laschet bereits laut über einen Testzwang für Kinder nachgedacht. Das würde dann auch bedeuten, dass Testverweigerer nicht am Unterricht teilnehmen können und auch keine weiteren Bildungsangebote bekommen. Das Recht auf Bildung wird so von der Bereitschaft zum Test abhängig gemacht.

In einigen Bundesländern wie z. B.  Sachsen sowie in Österreich ist der Testzwang für Kinder  schon Realität. 

Ich mache da nicht mit. 

Ich weigere mich. 

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30 / 40 Encounter Education to 95 of 144 Eltern, Kind und Kinderstube

Philosophy of Man

Eckehardnyk, March 25, New Era 9

A

In a success practice booklet I read the request: Imagine how many people would attend your funeral! This inscription would hang besides your mirror so you could read it every morning until you’ll change it. The essence of your life philosophy should light up in these comprehensive words.

B

Do you think it would be rather rude to be reminded every morning of your own death? In fact it is, but only in a one-way sense. If you were instructed by your soul, and by the unconscious conviction of your uninfluenced child, you could feel the never ending of life in which the death plays the role of a stagemaster giving a temporal format to the given play. The epitaph next to your mirror as a motto refers only to the essence of your role in the play, not to your immortal personality as an actor.

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95. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Welche Inschrift vermag auf deinem Grab zu glänzen?

Eckehardnyk, 20. März NZ9

1

Sieh dir mal einen Kriegerfriedhof an: Ob bei Verdun oder Halbe nahe Berlin, du wirst auf den Kreuzen keine Inschrift finden, nur Namen und Jahreszahlen, soweit bekannt. Politiker pflegen Kränze am Grab des Unbekannten Soldaten niederzulegen. Man sollte diese Art von Gedenkstätten besser: „Grab des sinnlosen Opfers“1 nennen. Sind sie nicht alle Opfer, deren Gebeine da bestattet wurden? Nichts wissend unschuldig und wissend schuldig zugleich? – Tragisch. –

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94. von 144 Opfer müssen gebracht werden – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE

Mit einem Kind plaudern, wie die Welt funktioniert

Eckehardnyk, 14. März NZ9

1

Jeder von uns war gewiß schon in der Lage, daß er oder sie ein Opfer bringen sollte. In der Formulierung liegt jedoch der Schlüssel1: Auf das Bringen kommt es an! Man gibt etwas von sich auf, trennt sich von einer geliebten Sache oder verzichtet auf einen Status oder eine Art von gewohnter Beziehung. Immer wohnt dem Opfernden ein Entschluß inne, so zu handeln oder zu sein. Ist das Opfer jedoch aufgezwungen, werden diejenigen, welche es bringen müssen, selbst zu Opfern. Ihre Entscheidungsfreiheit ist vernichtet, der Teufelstanz von „Opfer und Täter“ beginnt.

2

Willst du deine Tochter oder deinen Sohn davor bewahren Opfer zu werden, musst du ihnen zeigen, wie man Opfer bringt.

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93. von 144 – Am Kreuzweg – ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – Ein Nimbus schütze dein Kind!

Eckehardnyk, 7. März NZ9

1

Mit manchen Kindern geschieht schon früh, daß sie in die Mühle geraten, wo ihnen Schlimmstes zugemutet wird. Du kannst dich ich als Mädchen oder Junge kaum daraus selbst befreien. Deshalb legen die Leute um dich herum ein “kustodientes”, ein einhegendes Verhalten an den Tag, das in dörflichen Regionen noch stärker ausgeprägt ist als in Städten. Gehst du auf dem Land als kleines Kind bei Dunkelheit allein durch die Gassen und begegnest einem Erwachsenen, wird der sich sofort nach Woher und Wohin erkundigen und im Zweifelsfall schleunigst dafür sorgen, daß du dich auf den Heimweg machst.

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27 / 40 Encounter Education to #92 from 144 of ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE

Brückenbau VI zu .https://youtu.be/tLp5LM18wIU. Anneke Lucas hätte nicht überlebt. Sie empfiehlt, was ich in 81. von 144 und folgenden Beiträgen der Serie hier auszutragen versuche. Meine Erfahrungen im Misshandelt werden sind nur eine Messerspitze verglichen mit Annekes Leid, das sie zum Glück für die Menschheit zu verarbeiten in der Lage war und denen Hoffnung gibt, die sich aus der psychopathischen Teufelsmaschine befreien konnten, siehe auch .https://youtu.be/zQFOrwyFopA-

In the way of my best known to me English

Eckehardnyk, 28. Februar NZ9

A

How could, how should we, the adults, accompany and support our children, if they had to bear, to stand, to endure unavoidable pain?

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92. von 144 – Was meinte Pilatus? – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Was bringt das Opfer dem Täter?

Eckehardnyk, 24. Februar NZ9

1

Du wirst einige Male in deinem Elternleben Zeuge einer Handlung sein, wo du mit ansehen musst, daß deinem Kind Schmerz zugefügt werden muß. Manchmal musst du es sogar selber tun. So beim Kinderarzt, Zahnarzt, im Krankenhaus, beim Herausdrehen einer Zecke, Einlauf machen oder Versorgen einer Wunde. Immer geht es dabei auch um dich. Dir geht nah, was mit deinem Kind passiert. Kannst du aber wirklich nichts tun? Könntest du ihm das Kreuz abnehmen oder musst du die Hände in Unschuld waschen?

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26 / 40 Encounter Education to 91 of 144 ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE „Wohin führt der Weg?“

Sein oder Meinen

Eckehardnyk, February 19th, New Era 9

In the way of my best known to me English

A

Two ways of growing characterize the development of a child. They are also characterizing the both types of children, which are showing their peculiarity for example during a sudden pain like an injection given at the doctor‘s. The small prick into the thigh provokes even for cooperative ones – not those who are crying before the procedure has started – two conflicting behaviours, relatively to their age:

1. after a short second reaction time screaming with all one‘s might, but without disrupting the process.

2. after the reacting time a sigh with astonishment and a silent accompanishment of the process.

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90. von 144 – Verpackung und Programm – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE

Zugehörigkeit – ein sicherer Hafen

Eckehardnyk, 7. Februar NZ9

1

Jedes Kind fühlt sich irgendwo zugehörig. Doch der Grad dieses Gefühls ist stark unterschieden. Es gibt Kinder, die ihre Zugehörigkeit „systematatisch“ selbst aufbauen. Sie gründen eine Clique, einen Club, eine Bande, entwerfen Regelwerke, die in etwa dem entlehnt sind, was sie von ihren Erwachsenen mitbekommen. Da werden Strichlisten geführt, Aufgaben wie Deputate verteilt, Neuaufnahmen und Ausschlüsse und sämtliche Aktivitäten organisiert, ohne dass idealerweise zuviel an Spontaneität geopfert wird. Führung und Stellvertretung können genau festgelegt sein.

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24 / 40 Encounter Education (zu 89. von 144 ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE „Was heilt?“)

Eckehardnyk 2. Februar NZ9

In my best known English

A – B

You might laugh about that wise saying. But you are right: Laughing is good for you. I wished more people (me included) were laughing in order to be healthy and the world full of good laughter (instead of smileys). Which sort of laughing is healthy?Have you watched at your child or did you learn from yourself weeping bitter tears turning into laughing? This laugh could be the best to heal wounds because it enables to grow beyond the grief.

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Insaßen von Altenheimen und von Waisen vereint / Dämmerstundentropfen des Neuen Zeitalters

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Was sie dort machen, es ist die Start der Rückkehr zur Selbstverständlichkeit. Kleinkind im Arme der lebenserfahrenen, lebensgeprüften, gütigen alten Frau.

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89. von 144 – Was oder wer heilt? – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Das Heilmittel par Excellence

Eckehardnyk, 28. Januar NZ9

1

Lachen mache gesund, sagt der Volksmund, ohne daß die Pharmaindustrie deshalb pleite gegangen wäre. Auch die „Leistungsträger des Gesundheitswesens“ voll zu tun; denn anscheinend wird am Krankenstand der Gesellschaft gemessen, viel zu wenig gelacht, wenn der Satz am Anfang richtig ist.

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88. von 144 ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – Wie gut ist Sinnlichkeit?

Eckehardnyk, 22. Januar NZ9

1

Da gibt es allerdings eine „Droge“, die zumindest in unserer Zeit nicht mehr verpönt ist. Diese zu vollem Einsatz zu bringen und als vielfältigen Spender von Freude zu erhalten, gehört zu den vornehmen Aufgaben unserer heutigen Kultur. Klar, daß es auch Übertreibungen gibt; gemeint ist die „Droge Körper“.

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87. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Krankheit zum Tode

Die Sache mit der Erbsünde oder, wie tötlich ist Erkenntnis?

Eckehardnyk 11. Januar NZ9

1

Die Aufgeklärten unter euch werden sofort verneinen, daß es eine „Krankheit zum Tode“ gebe. Natürlich enden Krankheiten auch mit dem Tod, aber die kirchliche Version der zum Tod führenden Sünde läßt man doch heute lieber außen vor. Anders Denkende werden den Begriff gern als Widerlager gebrauchen, um sich sittlich voran zu bríngen. Nur worin besteht sie denn? Die Geschichte mit dem Apfel…ist zwar bekannt, die Deutung schon etwas schwieriger. Wir wollen hier auch kein theologisches Seminar darüber abhalten, was die Erbsünde sei. Ihr an eurem runden Tisch zuhause hättet ein weiteres Thema, wenn ihr euch dazu etwas Pfiffiges für eure jungen Gäste einfallen ließet, wie: „Was ist eine Erbsünde?“

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21 / 40 Encounter Education (zu 86. von 144 – Tischgespräche)

Gefahr für die Menschheit

Eckehardnyk, 8. Januar NZ9

Die englische Version entstand sechs Jahre nach Beendigung des deutschen Urtextes von „Abenteuer Erziehung“ und zeigt eine Phase von Begeisterung sowohl über das damals bei John Irving gelernte Oststaaten-Englisch als auch über die im deutschen Text vorgefundenen Themen. Mitten in diese Phase fiel der überraschende Tod meiner Frau, in deren Kinderarztpraxis ich meine pädagogisch therapeutischen Fähigkeiten auf die Probe gestellt sah und als Auswertung daraus das Abenteuerbuch geschrieben habe. Damals wusste ich noch nicht, dass Erziehung oder Kindesbegleitung KEIN Abenteuer sein sollte. Die englischen Abschnitte dazu sind eine Art Kür, die keine Übersetzung sein soll, jedoch in der Rückübersetzung den Leser zu einem Licht auf die „Pflicht“ des Urtextes führt. Doch wie jeder Lichtstrahl hebt auch dieser nur einen Aspekt hervor, in diesem Fall das mit der Unterüberschrift „Tischgespräche“ gemeinte Areal der Kinder- und Jugendbegleitung.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 85. von 144 – Als Mensch auf der Erde

Eckehardnyk, 22. Dezember NZ8

Ist Mensch nur ausgeliefert oder steht er in Verantwortung?

Symbol für Abzeichen

1

Als Tier auf der Erde wärst du mit allem ausgestattet, was zu deinem Leben gehört, vorausgesetzt, die Umwelt, in die „man“ dich als Tierchen freigelassen hat, stimmt mit deiner Ausrüstung überein. Manche Tiere „lehren“ ihre Kinder noch einiges: Was zur Jagd auf Vögel gebraucht wird, muß eine Katzenmutter ihrer Welpenschar erst vormachen, sonst bringt sie nie einen Vogel, der nicht gerade aus dem Nest gefallen ist, zur Strecke.

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ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 84. von 144 – Wie vollständig ist der Mensch? Was ist jungfräuliche Geburt?

Eckehardnyk, 10. Dezember NZ8

1

Was ist jungfräuliche Geburt?Zwei knifflige Themen, jedoch auf unsere Art durchaus zu beantworten: Der Mensch wird im Lauf des Lebens immer vollständiger und er kommt jungfräulich auf die Welt. Doch nicht überall und immer sind die Bedingungen dafür ideal. Nehmen wir hierzu wieder das Beispiel der Sprache. Ein kleines Kind kann jede lernen, weil es „jungfräuliche“ Werkzeuge in seinem Mund dazu hat. Ein schwarzes Baby schwäbelt ausgezeichnet, wenn es dazu in der gehörigen Umgebung aufwächst. Mit den Jahren wird sein Sprachschatz immer größer, und idealerweise würde es im höchsten Alter auch die vollständigste Beherrschung von Sprache(n) besitzen. Doch da gibt es auch Gegenkräfte, die zu Stagnation und Abbau führen.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 83. von 144 – Tochter oder Sohn

Auch Eltern nässen ein

Eckehardnyk

1

Ob Tochter oder Sohn: In vielen Geburtsstätten der Erde hält man es immer noch für angebracht, das frisch Geborene an den Füßen hoch zu halten und mit einem Klaps aufs Hinterteil zum ersten Atemzug zu bringen. Klar, daß daraus gefolgert werden kann: Das Wort am Anfang war ein Schrei. Und immer mehr davon, bis die Welt voll war mit Geschrei. Nur, wer war es, der dem ersten Sohn oder der ersten Tochter den Klaps gegeben hat? Hätte das Urbaby nicht von selbst zu schreien angefangen, und würden seine ungezählten Nachfolger nicht das auch gern von alleine können? Freilich gehört die Atmung rechtzeitig angeregt, damit die frischen Lungenbläschen nicht zusammenkleben. Aber der Klaps auf den Popo, wo gibt‘s den in der Natur?

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Impfung sibirischer Schüler

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Ja, DACH-Lehrkräfte, die ihr die Kinder mit Masken vergewaltigt, ihnen den Sauerstoff abdreht, ihnen ein Übermaß an CO2 ins Hirn jagt, da könnt ihr mal schauen, wie Gesundheit gefördert wird, mal darüber nachdenken, was wahres Leben ist.

Raus aus der guten Stube, rein in den Schnee, dann rubbeln und erfrischt und gesund in der wohligen Wärme weiterlernen. Ich schicke der Lehrerin den Orden der Vernunft und Lebensfreude.

Vom Krazzi rübergereicht.

Thom Ram, 05.12.NZ8

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