bumi bahagia / Glückliche Erde

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Archiv der Kategorie: Sprackschuhl

Encounter Education 15/40 zu Eltern Kind und Kinderstube 80. von 144

Denke ans Kind, wenn es schläft, seine Augen werden beschützt, doch dringen Laute ans Ohr, bleiben sie immer belebt.

Eckehardnyk, 19. November NZ8

1

Initiation into speech begins still swimming among the amniotic sac (placenta) – the foetus is able to identify features of the motherly language of his future native tongue which are conducive to him. And after the birth the baby will react happily if he or she recognizes the motherly sounds.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 80. von 144 – Sprechendes Wunder

Ursprachig

Eckehardnyk 14. November NZ8

1

Mit der Rede kannst du viel mehr bewirken, als dich nur intellektuell verständigen. In der aller ersten Zeit des Daseins schon gehen wir damit um, denn du erreichst bereits dein Kind, solange sein Föt noch im „Ozean Mutter“ schwimmt. Also kommt es hier keineswegs auf Verständnis oder „Kommunikation“ von Sinn, Wörtern und Sätzen an, die man „beherrscht“, sondern auf Gemütslage und Gesinnung, die übertragen und empfangen werden. In diesem Stadium – bis über das erste gelernte Wort hinaus – unterscheiden sich Menschenlaute nicht von Tierlauten. Du erreichst mehr, wenn du deinem Neugeborenen mit Maunzen, Schnalzen Gurren, Wispern, Zirpen, Schnarchen, Knurren oder sanftem Bellen etwas mitteilst, als wäre es ein Tierchen.

n

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 79. von 144 – Stirb und werde –

zweisprachig, dreisprachig

Zweisprachig, dreisprachig, …

Eckehardnyk 11. November NZ8

1

Beim Eintauchen in eine volkstümliche Gemeinschaft schließt man unwillkürlich eine Allianz „mit den Leuten“. Man redet ihre Mundart, man kleidet sich in ihre Tracht, man spielt ihre Spiele und achtet ihre Gebräuche. Das gibt einem in seiner menschlichen Existenz Schutz, der im Andenken sogar über das Ableben hinaus reicht. Ein Volk besteht nicht nur aus vielen Leuten sondern auch aus seinen Ahnen.

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Encounter Education 13/40

Zu Eltern, Kind und Kinderstube 78. von 144 – Leute, Volk und Sprache

Eckehardnyk, 7. Oktober NZ8

A)

Please don’t misunderstand! I didn’t want you be hurt by your children’s expressions. Only the words which they pick up are to be ranged. So the further utilization can be managed by them. In opposite, you may show the impression made by such “fucking words“ and, I recommend you, react unequivocally. Children should learn the use of different levels, of distictive bounds in language and wording. That’s only a little branch of the linguistic education, which in all is florishing in the daily contacts. Mainly your speeches are to be embeded in a correctly sounding atmosphere. Where ever you are in the situation to speek a dialect, do it as perfectly in pronounciation and grammar-facts as possible. A dialect is an own language and lacks only writing standards and high literature, but contains all possibilities to touch the heart: You are able to put in more varieties of life, of order, of wishes and witness, dreams or desasters in the emotionally warm enclosure which only this idiom of language can offer. One the other hand tolerance against others, non-family , non-village-, non my folk-members will grow if the child adapts the use of the written language by learning the standard in kindergarten and primary school. So children grow up already bilingually trained long before the “foreign languages“ cross their horizon.

B)

Learning the language of the others means first of all breeding a tolerance generation. Evading xenophobia comes to exist in early childhood where the motivating humors are incorporated in a rich choice of linguistic education.

C)

One of the distinctive features of man is his ability to speak in a lot of different languages. One of them may be a so called lingua franca, an idiom in which different speakers of different native languages may share in order to communicate, as it happened in ancient Greek, medievan Latin, classical Arabic, and is standard in modern countries of a number of different states.

D)

AngehörigeThe better a child practices useful forms of its dialect at home, the better it will use the standard and any idioms to the sake of the international understanding. Children of small tribes as the Swiss Rato Romanians give us a good example. They speak their home idiom, the Swiss dialect of Grissons, the standard German or Italian and school-learned English or French too (as a basic equipment, so to speak).

E)

An empire can only exist if it’s inhabitants are allowed to speak their native language, their dialect, and this what is understood throughout the whole country. What a pity that the only real „empire“ in that way in Europe is Switzerland, for the European Union refers to the mainly written languages of their member states, but does not even converse in a eurolinguistic wording, let alone conversation.

© (eah) May24, 2005 & November 6, 2020

Übersetzung von Encounter Education 13/40

a)

AngehörigeAngehörigeAngehörigeAngehörigeBitte versteh mich nicht falsch, ich möchte nicht, dass dich die Ausdrücke deiner Kinder beleidigen. Die Stilart der von ihnen aufgespießten Wörter sollte geordnet werden und zwar so, dass die Kinder ihren Gebrauch in Zukunft verantwortungsbewusst anwenden können. Im Gegensatz dazu könnte stehen, dass du dich durch solche Fäkalsprache (“fucking words“) beeindruckt zeigst, ja, ich empfehle dir sogar eindeutig zu reagieren (aber „überpersönlich“). Kinder sollten die verschiedenen Stilebenen, die abgrenzbaren Bereiche in Sprache und Wortgebrauch bewusst kennen lernen. Es ist ohnehin nur ein kleiner Zweig sprachlicher Erziehung, die sonst hauptsächlich unterbewusst in den täglichen Kontakten blüht. Es ist dabei wichtig, dass deine Reden im Klang zur Wirklichkeit passen. Wo immer du noch das Glück hast einen Dialekt zu können, mach es in Aussprache und in Dialektgrammtik so natürlich wie möglich und so korrekt wie nötig. Ein Dialekt ist eine eigene Sprache, der lediglich Schriftstandard und hohe Literatur fehlen; aber Dialekt verfügt über die Möglichkeit, lebendig und mit Herz die Dinge zu berühren: Du kannst in dieser Sprache mehr Varianten des Lebens, der Ordnung, von Wünschen und Weistümern, von Träumen, von Glück und Unglück in warmer Atmosphäre zur Sprache bringen. Auf der anderen Seite können Toleranz gegen Andere, gegen Nicht-Familien-, -Dorf-, -Volks- oder -Stammes-Genossen dort für das Kind geläufig werden, wo es im Kindergarten oder in der Volksschule die Schriftsprache und die allgemeinen Umgangs-Standards lernt. Auf diese Weise wachsen praktisch alle Kinder bilingual trainiert heran, lange bevor sie mit „Fremdsprachen“ ihren Horizont erweitern.

b)

Eine Sprache der Anderen zu lernen bedeutet so etwas wie eine Toleranz-Brutstation (im eigenen Mund) einzurichten. Fremdenhass zu entrinnen heißt bereits in der frühen Kindheit gut gelaunt einer reichen Auswahl sprachlich oraler Bildung begegnet zu sein.

Angehörigec)

Ein abgrenzbares Zeichen des Menschseins ist seine Fähigkeit, in verschiedenen Sprachen zuhause zu sein. Eine davon mag man mit Verkehrssprache oder Lingua franca bezeichnen, ein Idiom das von diversen Sprechern verschieden muttersprachlicher Herkunft zu Verständigungszwecken geteilt wird, wie das alte Griechisch, das mittelalterliche Latein (als Schrift-, Kirchen und Gelehrtensprache), das Hocharabische und was eben so Standard in verschiedenen modernen Staaten oder Staatsgemeinschaften geworden ist.

d)

Je besser ein Kind in den gebräuchlichen Formen des Dialekts zu Hause lebt, desto sicherer wird es andere Idiome zu Gunsten weltweiter Verständigung verwenden.1 Kinder von kleineren Stämmen oder Völkern wie des Rhäto-Romanischen geben ein gutes Beispiel. Ich hörte dort im Land außer ihrer Muttersprache: den Bündner deutschen Dialekt, Standarddeutsch, oder Italienisch und Schulenglisch oder Französisch in guter Aussprache als Grundausstattung der Familien.

e)

Ein Reich kann nur bestehen, wenn seine Bürger darin ihre Muttersprache, ihren Dialekt, reden dürfen, neben dem, was im ganzen Land als Verkehrssprache verstanden wird. Was für ein komischer Zufall ist es, dass das einzige (aus dem Römischen-Deutschen) übrig gebliebene Reich in Europa die Schweiz ist, denn die Europäische Union bezieht sich gezwungenermaßen auf die Haupt-Schriftsprachen ihrer Mitgliedsstaaten und macht keine Anstalten sich um eine eurolinguistische Wortgebung zu versammeln, geschweige denn auf eine allen umgänglich zu lernende Versammlungssprache wissenschaftlich zuzugehen (was durchaus menschenmöglich und wünschbar wäre).2


1 Das steht in völligen Gegensatz zu der erfolgreichen Vertreibung des Dialekts aus den heutigen Kinder- und Schulstuben. Der Fehler lag in der falschen Meinung, Dialektsprecher hätten in der Zivilisation weniger Chancen. Dann müssten die Schweizer und alle noch Dialekt redenden Völker völlige Hinterwäldler geblieben sein.

2 Die Grenzgebiete zwischen den Sprachen haben eigene Mixturen von Idiomen entwickelt, wie im Elsass und im Stettiner Raum. Der Balkan hat in den „Balkansprachen“ ganz verschiedene Sprachstämme zu Gemeinsamkeiten geführt. Dies für eine Reichssprache und Reichsschrift auszuwerten und attraktiv zu machen, wäre sinnvoller als Genderforschung zu finanzieren. Beispeilsweise machen die chinesischen Schriftzeichen zwei bekanntlich total verschiedene Sprachen wie Chinesisch und Japanisch immerhin so „verwandt“, dass ein Japaner in China die dortigen Speisekarten, wenn auch nicht die Kellner, verstehen kann.

(c) eah 7. November 2020

ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 78. von 144 Leute

Volk und Sprache

Eckehardnyk, 4. November NZ8

1

Eine beliebte Sendung morgens im Radio des deutschen SDR 3 ließ Prominente zwischen Musiktiteln per Interview ganz locker zu Wort kommen. Das war so beliebt, daß auch die Rationalisierungsstrategen im fusionierten Südwestradio (bis heute auf SWR 1) diese Sendung weiter laufen lassen mußten. Was ist der Unterschied zwischen Leuten und Menschen? Ein ganz erstaunlicher: Leute gibt es nur in der Mehrzahl, mindestens zwei müssen es sein. Trotzdem kann man im Deutschen „viele Leute“ sagen, ohne ausgelacht zu werden. Im Russischen, wo es das verwandte und inhaltlich selbe Wort ljudi gibt, könnte man diese Form nicht noch einmal vervielfachen; da müßte man „viel an Leuten“ sagen. Im Deutschen jedoch wird aus „vielen Leuten“ ein Volk. Das Volk besteht zwar auch aus „vielen Menschen“, aber viele Menschen ergeben noch lange kein Volk, allenfalls eine Bevölkerung. Was bedeutet das für unsere Kinder und für uns Eltern, daß viele Leute ein Volk ergeben?

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ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 77. von 144 – Was glaubst du, wer du bist?

Das Unerhörte

Eckehardnyk, 31. Oktober NZ8

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Jedes Kind, jeder Mensch hat irgendwann von sich den Eindruck, etwas Besonderes zu sein. Es gibt Menschen, die verlieren diesen Eindruck ihr Leben lang nie, sie erleben sich immer wieder als Bestätigung für dieses Besondere, wissen aber nicht so recht, woher dies eigentlich stammt, und hüten es als ihr Geheimnis, als ihre Wahrheit, ihr Gesetz.

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Konflikt Konflikt Konflikt

Lybienkonflikt, Irakkonflikt, Syrienkonflikt, Koreakonflikt, Ukrainekonflikt, Palästinenserkonflikt.

„Konflikt“, heute inflationär verwendet und durch das Band weg das reale Geschehen leugnend, Verschwiegenes einnebelnd.

Sogar nicht mal so dumme Zeitgenossen entblöden sich heute nicht, von „Konflikten“ was zu plaudern, da angesagt wären die Begriffe: Böswillig unterwandern, Ausspionieren, Fallen stellen, Meucheln, böswillig Verführen, Erpressen, Foltern, Vergewaltigen, Vergiften, Brandschatzen, mittels Bomben zerstören und morden.

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Ja, um Gottes Willen, was sollte denn an dieser Wortwahl so wichtig sein? Oberlehrer Ram zählt Erbsen und frönt seiner Korrigiersucht und Rechthaberei? (mehr …)

Arbeitsplatz schaffen = Brot schaffen

Jetzt hänge ich endlich mal diesen gotteslästerlichen Unsinn an den Pranger.

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Ich kann mich an keine Ausnahme erinnern; immer dann, wenn ein Redner oder Schreiber davon redet oder schreibt, dass „Arbeitsplätze geschaffen“ werden, so schwingt die unausgesprochene Annahme mit, dass das Schaffen von Arbeitsplätzen zwangsläufig, in jedem Fall und selbstverständlich ein Segen sei, denn es wird unreflektiert assoziiert einzig der Umstand, dass für des Mannes Lebensunterhalt gesorgt sei, wenn er hingehe, arbeite, Geld dafür bekomme. (mehr …)

„Erklärte“ / Was mir das aufmn Sack geht

Seit Jahren lese ich, wer was dies das alles „erklärt“ habe.

General Bombe erklärte, dass nun Syrien bebombt werde.

Minister Laie erklärte, dass man Syrien mit Tornados helfen müsse.

Frau Raute erklärte, dass wir das schaffen.

Redaktor Klug erklärte, dass die verspäteten Züge verspätet seien.

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Was sind das für Sprachakrobaten, welche einen klaren Begriff dermassen versauen? Ich schicke sie in Grundschule, sollen sich mal Sinn von Wörtern vergegenwärtigen.

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Wahrlich gesprochen muss es heissen:  (mehr …)

Krisen, Krisen, überall Krisen

Null Krisen haben wir. Wer von Krisen spricht, hat null nichts kapiert. Was mich dieses Geschwafel von Krisen aufregt. (mehr …)

Sandmännchen / das und dass

Eben hatte ich wieder meinen täglichen Aerger. Ich liebe ihn ja, meinen Bossi,  aber in einer Sache ist er einfach unmöglich. Immer dann, wenn er in einem Text ein falsch gesetztes „das“ oder „dass“ findet, knurrt er. Das würde mich nicht beeindrucken, er knurrt auch sonst immer mal. Aber er schmeisst dann die falschen „das“ und „dass“ ärgerlich auf den Fussboden, und ich, ich muss dann diese langweiligen Vokabeln immer zusammenwischen und in den Ofen schmeissen. 

Ups, da kommt er, Bossi, immer kommt er, wenn ich etwas von ihm erzähle. Oh, er nimmt mir das Lapi weg, tschühüüü…. (mehr …)

VER / Wer VERsteht von Euch das VER?

Verstehen. Verfluchen. Verlieren. Verunglücken. Verzeihen. Verirren. Ver ver ver…

Habe soeben Freund Lücki gefragt, ob er das VER VERstehe. Ich selber habe schon viel darüber nachgedacht oft vergeblich versucht, darüber nachzudenken – und mir ist nach wie vor nicht klar, was diese so selbstverständlich von uns allen VERwendete Vorsilbe, in Sprache und Begrifflichkeit gefasst, ausdrückt.

Hier sind Denker und Pfilosoofen und Wisser und Lehrer. Du, lieber Leser, bist auf alle Fälle einer fon diisen Schbeeziees. Was fällt dir zu dieser vertrackten Silbe VER ein? Was ist der Unterschied zwischen „stehen“ und „verstehen“? Dass da ein grosser Unterschied ist, „weiss“ ich.

Aber definieren? Wie??

thom ram, 03.03.04

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Krisen Krisen Krisen

Uffa, wir haben Syrienkrise, Geldkrise, Ukrainekrise, Rechtskrise, Wasserkrise, Sudankrise, Afghanistankrise, Glaubenskrise, Alterskrise, Terrorkrise, Medienkrise, Bankenkrise, Klimakrise, Verschmutzungskrise, Goldkrise, was noch, schätze, noch 234 Krisen mehr.

Es macht mich gelegentlich stiefelsinnig kirre. Warum? (mehr …)

Sprackschuhl / Scheinbar / Anscheinend

Der Lehrer will wieder mal was klarstellen. (mehr …)

Sandmännchen / Taff

…schaute heute Menschen beim Diskutieren zu. Da fiel mir ein…

Eine Freundin meiner DE – Zeit hatte eine Tochter, die war knappe 11 Jahre alt. Als ich sie, die Tochter,  kennenlernte, verschlang* sie grad Tolkien, ja, richtig, die drei dickfetten Bände „Herr der Ringe“. 

– Wir  verfolgten eine Fernsehdiskussion. Ein Teilnehmer war besonders eloquent und positiv aggressiv. Die Tochter: (mehr …)

Schprackschuhl / Sensible Patientendaten

Eben als Ueberschrift gelesen:

Gesundheitskarte: Massive Datenschutzlücke – sensible Patientendaten von Millionen Deutschen nicht sicher.

Der Lehrer in mir kann’s nicht lassen. Da will ich jetzt endlich mal reinhauen.

Das erste Mal juckte ich auf, als mich mein Zahnarzt (vor etwa 20 Jahren) fragte, ob „dieser Zahn sensibel sei“.

Nein, ich juckte nicht, weil der Zahn schmerzte, ich juckte, weil mich die Schlapphirnsprache störte. Ich schwieg damals dazu, musste ja das Maul aufhalten, und heute sage ich’s mal.

Also ein sensibler Zahn. Oder eine sensible Patientendate.

Das bedeutet: Wenn der Zahni auf den Zahn klopft, dann reagiert derselbe mit einem hohen Grad an Empfindlichkeit. Toll. Mein Zahn, mein kleiner sensibler Freund. Er verfügt sogar über enorme Sensibiltät.

Die sensible Patientendate, die ist noch verrückter. Diese besondere Date reagiert, so wird überschriftsmässig festgestellt, mit einem hohen Grad an Empfindlichkeit darauf, wenn sie von einem Unbefugten beäugt wird.

Oh Herr, lass Hirn….

Doch ist das möglicherweise ein Merkmal der Welt, welche sich nun aus den Tiefen der dritten und vierten auf die lichtvollen Höhen der vierten und pfümpften Dimension emporschwingt, und ich Schulmeister bin zu blöd, das zu merken.

Ich lerne. Neue Welt:

Zähne, welche sich zähneklappernd vor der nächsten Anklopferei fürchten.

Daten, welche sich in der Schublade winden vor innerem Unehagen, oder welche im Komputer zittern wie Espenlaub, weil ihnen der Blick eines unbefugten Auges droht.

Mannmannmann.

thom ram, 25.06.2015

 

Konflikte und Krisen / Raub und Verbrechen

Was ich immer so lese. Ukrainekonflikt. Konflikt in Jemen. Konflikt wegen Inseln im Pazifik. Konflikt Konflikt Konflikt.

Ich könnte, um ehrlich zu sein, den Schreibern jedesmal eine watschen, denn sie wirken entweder böswillig subversiv, oder sie sind dumme Nachplapperer.

Was ist ein Konflikt.

Beispiel. (mehr …)

Das ändert sich am 1. Juni für die Verbraucher / Verbraucher…..

In „Die Welt“ werden verdankenswerterweise mehrere Vorschriften vorgestellt, welche im Mietrecht und in Bereichen des Kauf-Alltages in Kraft treten werden.

Du findest den Artikel hier.

Ich bin nicht kompetent, um auf Nutzen oder gegebenenfalls Unsinn der vorgestellten Aenderungen einzugehen. Es freut mich, wenn sich hier Leser finden, welche diesbezüglich sinnvoll kommentieren werden.

Ich möchte mich zu etwas Anderem äussern. (mehr …)

Kultur / Essay

„Dieses Volk verfügt über eine hohe Kultur.“

„Die Kulturlosigkeit jener Menschen ist sprichwörtlich.“

„Kultur? Das ist Musik, Dichtung, Malerei.“

Immer wieder stolperte ich während eines ziemlich langen Lebens über solche Aussagen. Ich konnte nie was damit anfangen. (mehr …)

44% der Studentinnen sind weiblich / Textatelier Hess von Biberstein

Walter Hess schreibt mir aus der Seele.

Liebe(r) LeserIn, du ahnst richtig, worum es geht. Es geht um die Gleichmacherei von Sexus und Genus, welche gefälligst Jede(r)mannfrau sich zu beugen habe. Vielleicht magst du, liebe(r) LeserIn einen gepfefferten Text über dieses Thema lesen? Du findest ihn unten, hineinkopiert, oder du findest ihn auf dem Blog Textatelier ->hier.

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Im gleichen Atemzug lade ich dich ein, das Textatelier zu besuchen. -> hier

Es beinhaltet Rosinen wie die hier eingestellte Abhandlung, doch hauptsächlich beleuchten die hochkarätigen Autoren Themen, wo wiit über de schwiizerischi Tällerrand useluege.

Als Appetittanreger eine willkürlich herausgepickte Folge von Artikelthemen: (mehr …)

„Diese Idee hat hohe Akzeptanz“, aus der Sprackschuhl thom ram

Zum krönenden Tagesabschluss erlaube ich meinem Oberlehrer, sich mal wieder ungefragt in Szene zu setzen.

Das Unwort „Akzeptanz“, meines Wissens von einem obergescheiten schweizerischen Magistraten kreiert, scheint mir einem falsch gewundenen Gehirn entfahren zu sein, ich kann mir eine solche Missgeburt nicht anders erklären.

Was mit diesem Wort eines rumgeschwafelt wird von Leuten, welche dabei wohl meinen, sich besonders trefflich auszudrücken…

Also.

Wenn einer sagt: „Diese Idee hat hohe Akzeptanz“, dann will er in Wahrheit damit sagen: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Leute diese Idee akzeptieren werden.

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Niedrige Akzeptanz zeugt von Niveaulosigkeit, aus der Sprackschuhl thom ram.

Weil ich Oberlehrer bin, will ich belehren. Eigentlich will ich immer erst mich selber belehren. Ich grüble bis ich’s hab, aber dann sollen die anderen es auch haben. Halt doch Oberlehrer.

Das geht so: Ich höre das Wort ” niveaulos”. Das regt mich auf. Ich höre hin, stelle erst mal fest: Es regt mich auf, da stimmt was hinten und vorne nicht. Das ist unlogisch voll verrückt, regt mich fürchterlich auf, weil es nicht stimmt und weil ich erst mal nicht drauf komme, was warum wieso es nicht stimmt.

Es gibt ein zweites Wort, es heisst “Akzeptanz”, von einem CH Volksvertreter geschaffen. Das ist auch ein so’n Unwort. Darauf komm ich später mal.

Also niveaulos.

Wer jemanden oder irgendwas als Niveaulos bezeichnet, will zum Ausdruck bringen, dass der Jemand oder das Irgendwas irgendwelchen Ansprüchen nicht oder zu wenig genügt. In Anzeigen schreiben die Leute dann: “Gesucht: Nivauvoller Herr” – als Kehrseite.

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Es machte Sinn, dass er sich in keinster weise entschuldigte, aus der Sprackschuhl thom ram.

Jetzt will ich anprangern, nämlich Dummheiten anprangern, welche so gescheite Leute klugscheissend von sich geben. Wer seine eigene Sprache nicht bedenkt, wer nicht reflektiert, was er an Worten in Tat und Wahrheit aus dem Munde fallen lässt, wie kann ich ihm zutrauen, dass er überhaupt jemals etwas be- denkt und re- flektiert? Achte deiner Sprache…

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A) In keinster weise.

Als ich vor 10 Jahren erstmal “in keinster weise” aus dem Munde eines Freundes hörte, lachte ich mich kapott, denn ich hielt das für einen bewusst getätigten Sprachwitz. Nix da. Er wollte ohne jeden Humor darlegen, dass etwas “in keiner weise” richtig sei.

Kein ist kein. Wenn “kein” da ist, ist nichts da. Weniger als nichts gibt es nicht. Wer meint, nichts steigern zu können, leidet an Hirnriss.

Von allen Seiten schlägt mir der Unsinn entgegen: “Es leuchtet mir in keinster weise ein.” “Dies ist in keinster weise gerechtfertigt.”

Dümmer geht’s nümmer.

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