bumi bahagia / Glückliche Erde

Archiv der Kategorie: Fabeln

Eine Metapher

Gespräch zwischen Zündholz und Kerze

Angela, 10.04.2022

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: „Ich habe den Auftrag, dich anzuzünden.“

„Oh nein“, erschrak die Kerze, „nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern.“

Das Zündholz fragte: „Aber willst du denn ein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?“

„Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften“, flüstert die Kerze unsicher und voller Angst.

„Es ist wahr“, entgegnete das Zündholz. „Aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich dich nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen. Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du dich verzehrst. Andere werden dein Feuer weiter tragen. Nur wenn du dich versagst, wirst du sterben.“

Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: „Ich bitte dich, zünde mich an!“

gefunden bei: https://www.eagle-vision-communication.de/Metaphern.htm

Angela

Bali / eine nächtliche Fahrt der besonderen Art

Es war vor fünf Jahren, da fuhr Eka per Moped, mit Mama als Sozia, von hier an die Nordküste, zu ihrem angestammten Zuhause. Eka ist hier mein bester und vertrautester Freund, da ist eine enge seelische Verbindung, und unsere Gespräche fließen leicht, da wir huschhusch zwischen Englisch und Indonesisch switchen können.

Ich schicke voraus, daß Ekas Mama alles, was Eka sah und wahrnahm, 1:1 ebenfalls sah und wahrnahm, und nein, am Schluß kommt nicht die Auflösung „schweißgebadet erwachte ich“. Der beiden Erlebnisse fanden im Wachzustande statt.

(mehr …)

Die Weisheit der Gänse

GÄNSE PFLEGEN GUTE GESELLSCHAFT


Angela, 05.02.2022

Wenn du diesen Herbst Gänse nach Süden in ihre Winterquartiere ziehen siehst, wird dich vielleicht interessieren, wie Wissenschaftler ihren typischen V-Formationsflug erklären:

Jeder Vogel erzeugt durch seinen Flügelschlag einen Windschatten und Auftrieb für den ihm unmittelbar folgenden Vogel. Durch das Fliegen in V-Formation erlangt so der ganze Schwarm eine mindestens 71 % größere Reichweite, als sie jeder Vogel alleine hätte. 

Menschen, die eine gemeinsame Richtung und ein Gefühl der Gemeinschaft teilen, können ihr Ziel ebenfalls schneller und leichter erreichen, weil sie der gegenseitige Anstoß voranbringt.

Wann immer eine Gans aus der Formation fällt, fühlt sie plötzlich den Windwiderstand des Alleinflugs und begibt sich schnell in den Verband zurück, um Kräfte zu sparen. 

Wenn wir so viel Verstand haben wie eine Gans, bleiben wir im Verband mit den Menschen, die in unsere Richtung gehen. 

Wenn die Leitgans müde wird, begibt sie sich nach hinten in den Schwarm, und eine andere Gans übernimmt die Führung.

Es ist lohnend, sich bei anstrengenden Aufgaben abzuwechseln – bei Menschen ebenso wie bei südwärts fliegenden Gänsen! 

Die Gänse „hupen“ von hinten, um die vorderen zu ermuntern, ihre Geschwindigkeit beizubehalten. Was meinen wir, wenn wir von hinten hupen?

Und es gibt noch etwas, auf das es sich zu achten lohnt: bei Gänsen ist es so, dass, wenn eine Gans krank oder angeschossen wird und zu Boden muss, ihr zwei Gänse aus dem Verband heraus nach unten folgen, um ihr zu helfen und sie zu beschützen. Sie bleiben bei der Gans, bis sie entweder weiterfliegen kann oder stirbt. Dann machen sie sich allein oder mit dem nächsten Schwarm wieder auf den Weg, um ihre Gruppe einzuholen. 

Wenn wir den Verstand einer Gans haben, stehen wir einander auf gleiche Art bei.

Kris Brown, Schulleiterin der Holy Rosary Kris Brown School

Angela

34 / 40 Encounter Education, Variant on 99 of 144, Eltern Kind und Kinderstube „Dem Glücklichen schlägt keine Stunde“

Eckehardnyk

May 18th, New Era 9

A

The small child lives in quite an other quality of time than the adults or even the older children. A moment may last some hours between the interruptions of his nursing. The nursing itself can be another “moment“, and maybe a moment of happiness, when the nurse (or the mother) takes care of the baby. So it is custom at the so called Lóczy, the famous Hungarian institute of babycare, created and founded by Emmi Pikler

(mehr …)

94. von 144 Opfer müssen gebracht werden – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE

Mit einem Kind plaudern, wie die Welt funktioniert

Eckehardnyk, 14. März NZ9

1

Jeder von uns war gewiß schon in der Lage, daß er oder sie ein Opfer bringen sollte. In der Formulierung liegt jedoch der Schlüssel1: Auf das Bringen kommt es an! Man gibt etwas von sich auf, trennt sich von einer geliebten Sache oder verzichtet auf einen Status oder eine Art von gewohnter Beziehung. Immer wohnt dem Opfernden ein Entschluß inne, so zu handeln oder zu sein. Ist das Opfer jedoch aufgezwungen, werden diejenigen, welche es bringen müssen, selbst zu Opfern. Ihre Entscheidungsfreiheit ist vernichtet, der Teufelstanz von „Opfer und Täter“ beginnt.

2

Willst du deine Tochter oder deinen Sohn davor bewahren Opfer zu werden, musst du ihnen zeigen, wie man Opfer bringt.

(mehr …)

Andro Meda No 70

Eckehardnyk

°

Wie mich umfasst das Elend,

Das auf der Wurzel ruht.

Verloren keimt im Schneeland

Der unterdrückte Schuh.

(mehr …)

Eltern, Kind und Kinderstube: 50. von 144. Alles vom Feinsten

Wohin führt der Weg?

Eckehardnyk

1

In Korinth zur Zeit Alexanders des Großen gab es eine Menge Reiche, vor allem Neureiche. Sie besaßen wohl viel, aber eines fehlte ihnen: Zufriedenheit. Ganz anders Diogenes (412-324 vor Christus). Der lebte nur in einer Tonne; die war sein Zuhause und er war zufrieden. Deshalb hatte er Schüler. Einer von ihnen – oder er selbst? – sollte zum Ansehen eines etablierten Korinthers beitragen und wurde in dessen neue Stadtvilla eingeladen. Mosaiken, Täfelungen, Kassettendecken, geschliffene Marmorsäulen, goldenes Besteck, Elfenbeinsessel – wohin das Auge blickte: Nur erlesenes Material. Am Ende der Hausbesichtigung verspürte der Gast Druck im Rachen und erleichterte sich, indem er seinem Gastgeber ins

(mehr …)

Die Schlange vor Karstadt

Ich hätte als Titel auch „Der vergiftete Brunnen“ oder „Die Verrückten und der Normale“ oder „Wie gestern, so heute“ schreiben können.

Per Mail eingereicht vom Schweizer Oskar.

Thom Ram, 21.05.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

Es geschah vor langer Zeit irgendwo in einem indischen Dorf. (mehr …)

Wie es in den Wald reinschallt, so schallt es auch raus

von Angela, 10.03.2020

Ich wollte die Welt ändern, es änderte sich nichts. Ich änderte mich selbst, da änderte sich die Welt. Aristoteles

Eine Fabel aus Indien

In einem fernen Land gab es vor langer, langer Zeit einen Tempel mit tausend Spiegeln und eines Tages kam, wie es der Zufall so will, ein Hund des Weges. (mehr …)

Putin zu Erdogan

Das ist reine Spinnerei.

.

„Mein lieber Amtsbruder, gesegnet seist du und gesegnet sei dein türkisches Volk.

Lass Syrien in Frieden. Du verstehst, was ich meine? (mehr …)

Ein altes Gleichnis

von Angela, 17.12.2019

Herausforderung…

Ich habe ein altes Gleichnis gehört – es muss uralt sein, weil Gott in jenen Tagen noch auf Erden weilte…
Eines Tages kam ein Mann zu ihm, ein alter Bauer, und der sagte: „Schau Du magst Gott sein, und Du magst die Welt erschaffen haben, aber eines muss ich Dir sagen: ein Bauer bist Du nicht. Du kennst nicht mal das ABC des Ackerbaus. Da kannst Du noch einiges lernen.“ (mehr …)

Brauchen wir den Schmerz?

von Angela, 14.07.2019

Ein Wissenschaftler beobachtete einen Schmetterling und sah, wie sehr sich dieser abmühte, durch das enge Loch aus dem Kokon zu schlüpfen. Stundenlang kämpfte der Schmetterling, um sich daraus zu befreien. (mehr …)

Die Teetasse leeren

von Angela, 09.04.2019

Ein Professor wanderte weit in die Berge, um einen berühmten Zen-Meister zu besuchen. Als der Professor ihn gefunden hatte, stellte er sich höflich vor, nannte alle seine akademischen Titel und bat um Belehrung.

‚Möchten Sie Tee?‘ fragte der Meister. Ja, gern, sagte der Professor. Der alte Meister schenkte Tee ein. (mehr …)

Ein weiser alter Meister

von Angela 19.03.2019 

 

Meister Bokuden hatte seine drei Söhne zur Ausbildung zu einem Schwertmeister geschickt und wollte nun aufgrund ihres Könnens entscheiden, wem der drei nun ein Schwert überlassen werden könne.

Bokuden schickte seine Söhne aus dem Raum und legte für diese unsichtbar ein kleines Kissen auf die Vorhangstange des Eingangs, sodass, wenn der Vorhang beim Betreten des Raumes berührt wurde, das Kissen leicht herunterfiel. (mehr …)

ExpEvil/11 SPIEGEL Gate / Relotius im Detail / Steinzeit / Redpill

Ulrich S. 7.1.2019

.

Das ist ganz süffiger Wein. Ganz Jung! Ganz frisch auf den Tisch kredenzt von NuoViso
in der Person von Robert Stein im Rahmen von REDPILL. Im Text zum YT Video heisst es:

That’s very palatable wine. Very young! Freshly served on the table by NuoViso
in the person of Robert Stein in the context of REDPILL. In the text to the YT video it says:

(mehr …)

Drei unmögliche Verwirklichtkeiten / Neue Zustände

So etwas verdreht der Titel, so etwas verdreht der Inhalt.

Scheint meinem gegenwärtigen Zustande*** geschuldet zu sein. Wandele grad der Tage, leicht erstaunt, zwischen Traum und der mir und uns allen bekannten Tagesrealität.  (mehr …)

MM1 magic moments

MM1 magic moments

24.10.2018 Ulrich S.

Ihr lieben Leser von BB Bumi Bahagia kennt mich bisher als Ulrich S. und meine bilingualen Artikel zum abgründigen Tun der kriminellen Kabal bzw Kabalen bestehend aus mächtigen superreichen Gruppen, Familienclans, Adeligen, Blutlinien etc.

Heute gibts was komplett Anderes. Und damit zeige ich auch erstmals meine andere Seite.

(mehr …)

J.W.Goethe: Reinecke Fuchs / Fuchs gefangen? Fuchs gefangen!!

Mich hat Reinecke Fuchs von Goethe damals stark beeindruckt und ich war irritiert, dass mich dieser Verlogene, der seinen Kopf immer aus der Schlinge zu ziehen versteht, nicht nur faszinierte, sondern dass ich mich mit ihm regelrecht identifizieren wollte und doch nicht so recht identifizieren konnte. Da waren Widerstreit von Moral, Vernunft, Intuition und Wunschdenken in mir.

Petra von Haldem hat den Faden aufgenommen und klart das Schiff „Fuchs bei Goethe“ ordentlich auf!
(mehr …)

Die Kartoffel und der Bauer / Zählen stopft den Magen nicht

Danke für die gute Geschichte, Ohnweg!

thom ram, 11,08.2014

.

DIE KARTOFFEL UND DER BAUER (mehr …)

Joytopia, einer der Brüder des Wildgansprinzips

…da habe ich inhaltlich nichts beizufügen, und lachen tu‘ ich herzlich. Da fangen wir hier mit Betrachtung der Erde aus örtlicher bzw. aus zeitlicher Distanz an, und was flattert mir auf den Schirm? Eben dieselbe Form. Dank an Dude, durch den ich auf den wunderschönen Artikel gekommen bin.

Und

Joytopia erinnert angenehm heftig an das hier in bb erscheinende Wildgansprinzip 🙂

URL: http://www.joytopia.net/joystory.html

Dank an den Autor, Bernd Hückstädt 🙂

.

(mehr …)

Fabel 2 / VON GÄNSEN UND GOLDENEN EIERSCHALEN

Autor: Ohnweg

Danke 🙂

VON GÄNSEN UND GOLDENEN EIERSCHALEN

Es verbreitete sich in Windeseile: Ein Gänsezüchter hatte Gänse gezüchtet die goldene Eier legten. Zwar war nur die Eierschale aus Gold, aber das genügte schon um die zukünftige Welt zu revolutionieren. Der Züchter wusste zwar nicht wie ihm geschah, wollte er doch nur Gänse mit besonders grosser Leber züchten um sich mit der Gänseleberpastete das Leben zu vergolden. Aber seine Freude und seine Blödheit war so gross, dass er sein Glück lauthals hinausposaunte. Eine staatliche Abordnung kam und konfiszierte seine Gänse die goldene Eier legten. Und bei der, wissenschaflichen Untersuchung kam heraus, dass der gengepanschte Mais, mit dem die Gänse gefüttert wurden, die Ursache der goldenen Eierschalen war.

.

(mehr …)

Fabel 1 / Von den Polizisten

Ein Berliner Bekannter pflegte bei Anblick von Grün knurrend zu sagen: „Lieber ’ne Pulle als ne Bulle.“

Es existieren Aufkleber mit unnetten wünschen an die „Bullen“.

Bullen seien dumm, stur und Egoprotzen.

Bullen sieht man in Medien schwer bewaffnet gegen Unbewaffnete vorgehen.

Bullen liebten es, zu ballern und zu treten, hört man an gewissen Tischen.

****

Ein Bulle glaubte mir, dass ich Rot nicht gesehen hatte und liess mich fahren.

Zwei Bullen sorgten bei unseren nachts randalierenden Nachbarn mit ruhig umsichtigem Vorgehen für Ordnung. Keinem Menschen wurde ein Haar gekrümmt, kein Mensch wurde in seiner Ehre verletzt.

Zwei Bullen brachten den betrunkenen Mann einer Bekannten von mir mit ruhigem Auftreten und dem passenden Wort dazu, seine Machete zu versorgen und mit Morddrohungen aufzuhören.

Als ich einst ein naher Freund von mir wirklich Scheisse gebaut und sich damit die Bullen auf den Hals gejagt hatte, sagte der Chefbulle zu ihm abschliessend: „Herr M., nehmen Sie es nicht so ernst, nehmen Sie es sich zu Herzen.“

.

(mehr …)

%d Bloggern gefällt das: