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Bali / eine nächtliche Fahrt der besonderen Art

Es war vor fünf Jahren, da fuhr Eka per Moped, mit Mama als Sozia, von hier an die Nordküste, zu ihrem angestammten Zuhause. Eka ist hier mein bester und vertrautester Freund, da ist eine enge seelische Verbindung, und unsere Gespräche fließen leicht, da wir huschhusch zwischen Englisch und Indonesisch switchen können.

Ich schicke voraus, daß Ekas Mama alles, was Eka sah und wahrnahm, 1:1 ebenfalls sah und wahrnahm, und nein, am Schluß kommt nicht die Auflösung „schweißgebadet erwachte ich“. Der beiden Erlebnisse fanden im Wachzustande statt.

Die Fahrzeit dorthin beträgt, je nach Fahrweise, zwischen minimal 2 und maximal 3 Stunden. Sie starteten um 23Uhr, bitte merke Dir diese Zeitangaben! 🙂 !!

Alles verlief während zwei Stunden normal. Dann, Mama roch vermutlich den Braten, ermahnte sie ihn, er möge voll konzentriert fahren, den Fokus konsequent halten. (Wörtlich. Hier spricht man durchaus vom „Fokus“ und von „Fokus halten“.)

Es war stockdunkel, keine Straßenlampen da, und im Lichte der Rollerfunzel war kaum mehr als der weisse Leitstreifen am Straßenrand zu sehen.

Wie aus dem Nichts erschien auf der Straße ein riesiger Felsbrocken. Bremsen war nicht die Wahl. Eka machte einen scharfen Schlenker (Mofafahrer kennen das: Zack, Lenker blitzartig in die nicht gewünschte Richtung drücken, so daß das Moped auf die Seite der gewünschte Kurve fällt). Haarscharf am Brocken vorbei. Beide danach Gänsehaut. Woher sollte dieses Teil nur gekommen sein? Sehr seltsam.

Dann wurde es dunkel, so dunkel, daß nur noch Schritttempo möglich war. Kam von hinten ein Taxi. Es überholte nicht, obschon es leicht hätte überholen können. Des Taxis Scheinwerferlicht erhellte Eka die Fahrspur. Nach einer Weile überholte das Taxi und, kurz nach dem Überholvorgang, löste es sich in Nichts auf. Ups.

Nochmal erhöhte Aufmerksamkeit. Wieder wie aus dem Nichts war an den Straßenrändern Markt. Um 01 Uhr nachts! Gibt es nicht! Nirgendswo gibt es das hier. Es war ein Uhr und da war Markt. Ohne Ton! Kein Geräusch! Die Menschen so gekleidet wie früher mal. Es gab einige wenige Autos, doch alles Modelle von anno längst verflossen. Es gab Frauen, die trugen Riesenlasten auf ihren Köpfen. (Das ist auch heute noch üblich, doch solche Riesenfrachten hatten Eka und Mama Eka zeitlebens nicht gesehen gehabt.)

Es war nur ein kleiner Markt, doch obschon Eka beständig weiterfuhr, war er einfach immer da, gefühlt kilometerlang. Sodann verschwand er.

Sie fragten sich gegenseitig: „Du hast das auch gesehen?“ Beide hatten Dasselbe wahrgenommen.

Sodann alles normal? Nichts da, im Scheinwerferlicht erschien links und rechts der Straße je ein Hund. Zwei Hunde, größer als Tiger. Die Pupillen des Hundes rechts waren im Scheinwerferlicht grün, die des Hundes links rot.

Was wollten die beiden machen? Sich ergeben, sie taten es innig, riefen Tuhan und sagten ihm, sie seien bereit zu sterben, sie würden sich nicht dagegen stemmen, sie seien bereit. Fassten sich das ganze Herz und fuhren zwischen den beiden Riesenviechern durch, unbehelligt.

Nach kurzer Strecke wurden sie von zwei Fledermäusen befallen, zweimal so groß als wie Königsadler. Eine der Fledemaus krachte durch Ekas Helmvisier und prellte sein rechtes Auge, sodann verschwanden sie. Ekas rechte Augenpartie schmerzte, seine Sicht war aber nicht eingeschränkt.

Was blieb ihnen übrig als weiterzufahren?

Nicht genug. Unversehens fanden sie sich auf einer Brücke wieder. Sie schien unendlich lang, und Eka hatte solch Brückenmodell zeitlebens nicht gesehen – und er schaut viele Bilder von anderen Ländern. Es windete heftig, und sie hörten den Wind.

Sie wandten sich erneut an Tuhan, den großen Gott, und baten ihn um Hilfe…..und waren unversehens wieder auf der ihnen vertrauten Straße.

Wieder wie Karnikel aus Zauberers Hut fuhr vor ihnen unversehens ein Kleinbus. Auf dessen Heck prangten farbenfrohe, lustige Gemälde. Die Straße dort, von den Hügeln hinunterführend, sie ist kurvenreich. Der Kleinbus fuhr schnell, und in seinem Gefolge konnte Eka auch aufdrehen.

Zack. Von einem Moment auf den anderen waren die Gemälde ausgewechselt zu Hässlichkeiten, Fratzen. Monster waren da zu sehen. Mittlerweile, unten angekommen, war die Straße gerade und übersichtlich. Eka überholte. Am Steuer des Kleinbusses saß niemand. Im Rückspiegel sah Eka, wie der Bus verschwand. Eben noch da. Dann weg.

Die beiden sprachen fleißig mit allen guten Geistern, baten um Beistand und sichere Fahrt.

Und dann das komplette Aus. Vorne einfach alles schwarz. Null nichts zu sehen. Schwarz. Eka stoppte. Schwarz. Nichts als undurchdringliche Schwärze.

Ein weiteres Mal bezeugten die beiden dem großen Gott Tuhan, daß sie zu sterben bereit seien, doch sollten sie nicht sterben müssen, so möge er ihnen Hilfe schicken.

Die Schwärze rückte zurück, von ihnen weg, stufenweise, erst langsam, dann immer schneller, und alles war normal.

Bei der Ankunft schauten sie die Uhrzeit. Guter Leser, Du erinnerst Dich der Startzeit und der üblichen Fahrzeit???

Als sie ankamen, da war es fünf Uhr……….

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Was ich solche Geschichten liebe. Sie brennen sich in mein Gedächtnis ein. Ich habe das hier Geschilderte flüssig niederschreiben können, habe dann Eka gerufen, er möge sie, per DeepL auf englisch transferiert, bitte korrigieren. Alles perfekt, was wir lachten! Lediglich hatte ich die Taxigeschichte falsch in die Reihe eingestellt gehabt.

Thom Ram, 18.02.10

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Nebenbei, persönlich. Das aktuelle Geschehen auf Erden, ich gebe es zu, beutelt mich der Tage. Ich erlebe das Ringen leibhaftig mit. Das klassischste Beispiel für mich ist Canada, da alte destruktive Kräfte aufbegehren und aus allen Rohren schießen, da gleichzeitig Queen Romana Didulo ist, von ihren hohen Ebenen aus durchaus auch auf 3D einwirkend mit der leisen Macht guter, geläuterter Geister.

Ich bin normal handlungsfähig, doch im Hintergrund wabert der ganze Dreck, der heute zu Tage befördert wird. Seit mehr als acht Jahren beschäftige ich mich damit, ich weiß, daß er existiert, ich weiß, daß er erkannt werden muß. Ich meine, es gebe keine Art der Niedertracht und Bosheit, welche mir noch neu sein könnte. Trotzdem fühle ich mich gebeutelt.

Mannmann, wie ergeht es dann Menschen, welche mit der Nase darauf gestoßen werden, Menschen, welche in der alten Matrix verfangen sind? Sagte schon vor Jahren, sie werden verzweifelt schreiend durch die Gassen rasen.

Und da ein Wort an alle Truther, welche immer und immer wieder schwarz malen, auch an die, welche immer und immer sagen, keiner werde von außen kommen und uns retten. Jaja, wer die Arbeit an sich selber scheut, wird nicht „gerettet“ werden. Doch Arbeit an sich selbst ohne Tun im Aussen, das wird Rettung auch nicht bringen. Allesamt die, welche trotz Mahnung Mahnung Mahnung dem alten System zugedient haben, vom Lehrer, der die Schüler mittels Maske krank machte bis zu Massenmördern wie Gates, sie müssen zur Rechenschaft gezogen und zu Tätigkeiten an für sie geeigneten Orten überführt werden. Kann auch Todesurteil sein. Kosmos führt die Seele an den richtigen Ort, kein Zweifel.

Im Grundzuge bin ich zuversichtlich. Zutiefst. Ich weiß, daß die Erde und alles was darauf lebt, zu aller Freude in Entfaltung begriffen ist.

Ich meine, daß sich Wege trennen, daß mehrere Realitäten im Entstehen begriffen sind, daß „mehrere Erden existieren werden“, sozusagen an ein und demselben Orte, doch „sieht man sich nicht“.

Ich füge dies Bekenntnis bei, weil die obige Geschichte wunderbarstens dazu passt. Es gibt mehr zwischen Himmel und Erden als das, wofür Menschengeist sich (vorläufig noch) sich öffnen kann.

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8 Kommentare

  1. Bettina März sagt:


    vielleicht paßt das dazu?

    Gefällt 1 Person

  2. helmutwalch sagt:

    Ja schön! ,-)

    Wenn du weißt!

    Du bist der Funke des Schöpfers !

    Wenn du weißt!

    Gedanken-Energie ist Schöpfer-Energie!

    Dann weißt du !

    Alles was Funken (Schöpfer) denken!

    So in der Schöpfung erschaffenen wird !

    Dann weißt du !

    Alls denkbare! Ist machbar!

    Wer sollte da jemanden brauchen?

    Wenn du es bist ! Der Schöpfer von allem ist !

    Wie der Vogel (der nicht wusste das er ein Vogel ist )

    der wartet ,bis ihn jemand in den Süden fliegt,-)

    Verwende deine Flügel!

    Ich dem Vogel sage !

    Um zu fliegen !

    Verwende dein Herz !

    Ich dem Menschen sage !

    Um dein ,und aller Funken Paradies!

    Über diesen Schöpfungskanal !

    Ins jetzt zu bringen,-)

    Oberstes Gebot for President ❤️🍀🙏

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  3. petravonhaldem sagt:

    Was für eine Einweihung von Mutter und Sohn! Gemeinsam erfahren und erlebt ist/wird das zu einem mythischen Erzählerlebnis für Generationen.

    Bei meinen Altvorderen gab es auch diverse über/unter/natürliche Erlebnisse, die bei Familienfesten erzählt wurden, wobei wir Kinder mit angehaltenem Atem gelauscht haben und somit von Kindheit an die Realität diverser Welten tief glaubhaft verinnerlicht wurden.

    Wie gut, dass Du das jetzt für uns aufbereitet hast und auch in den Zusammenhang bringst mit den existierenden unterschiedlichen Welten, heute besser genannt: Zeitschienen, die sehr nah beieinander liegen und hin und wieder Kontaktströme von einer zu einer anderen Schiene überspringt.

    Bei solcherlei Erlebnissen hilft die reine Wahrnehmung und akkurate Beschreibung, um klar bleiben zu können……….

    Gefällt 2 Personen

  4. Gernotina sagt:

    Die nehmen wir mit in die 5. Dimension, schön!

    Gefällt 2 Personen

  5. Thom Ram sagt:

    Petra

    „Einweihung“, so sagtest Du. Exakt. Ich hatte erwogen, als Titel „Eine Initiation“ zu schreiben 😉

    Kennst Du vielleicht das Buch von Malidoma Patrice Sommé, „Die Weisheit Afrikas“

    Sohn des Stammes-Weisen, der von den katholen abgeholt und in katholisch Internat gezwungen wurde, als 18 jähriger floh, zu seinem Stamme zurück, und dort die jährliche Initiation zusammen mit den 13-jährigen machte? Jaja, Initiation mit 13! An der Grenze von Knabe zu Jüngling, genau in diesem Alter! Uff, das sind Mutproben und Schmerzen und Angst – aushalten – Prüfungen, da geht es durchaus auch um Leben und Tod. Eines der faszinierendsten Bücher in meinem in Berlin damals auf die Straße gestelltem Bücherschrank.

    Heiße Empfehlung für alle, wäre auch ein Geschenk für 13 Jährige und älter.

    Und nochmal will ich plaudern: Für mich war es eine sehr wohltuende Erfahrung, sozusagen eine Mini-Initiation, haha, daß ich mich des Geschehens am darauffolgenden Tage von bis in jedes Detail kristallklar erinnerte. Eka, der mein partiell sauschlechtes Gedächtnis wohl kennt, war platt vor Staunen und voller Anerkennung.

    Gefällt 2 Personen

  6. latexdoctor sagt:

    @Bettina

    Wir LEBEN in der 4. (VIERTEN) Dimension, wir nehmen 4 Dimensionan wahr, länge, breite, höhe und die „Zeit“ 🙂
    Doch daraus ergibt sich dann, daß die Dämonen eine andere Dimension belegen bzw der Kampf in einer anderen stattfindet, möglicherweise in einer die sehr Hoch

    Wären wir in der dritten Dimension dann würde uns eine Wahrnehmung fehlen, WAHRSCHEINLICH L, B oder H
    Dimension 0 (wenn ich es so nennen darf), da würde dann nur die „Zeit“ existieren, sonst nichts

    Gefällt mir

  7. monokel56 sagt:

    Auch ich hatte da schon das eine oder andere Erlebnis, welches so gar nicht in die „normale“ Wirklichkeit passen will, allerdings ein keiner Weise irgendwie bedrohlich.
    Hatte tatsächlich schon mal die Idee, eine kleine „Schrift“ dazu zu verfassen, oder sie in meine noch zu schreibenden Memoiren einfließen zu lassen.
    Allerdings bin ich aktuell „zu faul“ dazu!
    Auch überschlagen sich die Ereignisse im Außen derartig, daß ich mit recherchieren völlig ausgelastet bin.
    Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben! Wenn’s dann so sein soll, wird der „Stup’s“ aus der geistigen Welt schon kommen….

    Könnte der doch reichlich bedrohliche Aspekt in der bes eventuell mit kulturellen Unterschieden erklärbar sein? Gibt es da noch weitere Erlebnisse dieser Art.Ist da etwas bekannt?
    Wäre sicherlich interessant zu untersuchen!

    .

    Gefällt 1 Person

  8. Thom Ram sagt:

    Monokel

    Angebot:
    Wir veröffentlichen Deine Erlebnisse auf bb.

    Gefällt 1 Person

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