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87. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Krankheit zum Tode

Die Sache mit der Erbsünde oder, wie tötlich ist Erkenntnis?

Eckehardnyk 11. Januar NZ9

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Die Aufgeklärten unter euch werden sofort verneinen, daß es eine „Krankheit zum Tode“ gebe. Natürlich enden Krankheiten auch mit dem Tod, aber die kirchliche Version der zum Tod führenden Sünde läßt man doch heute lieber außen vor. Anders Denkende werden den Begriff gern als Widerlager gebrauchen, um sich sittlich voran zu bríngen. Nur worin besteht sie denn? Die Geschichte mit dem Apfel…ist zwar bekannt, die Deutung schon etwas schwieriger. Wir wollen hier auch kein theologisches Seminar darüber abhalten, was die Erbsünde sei. Ihr an eurem runden Tisch zuhause hättet ein weiteres Thema, wenn ihr euch dazu etwas Pfiffiges für eure jungen Gäste einfallen ließet, wie: „Was ist eine Erbsünde?“

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Zum Beispiel Doping und Drogen. Ähnlich wie beim vorigen Thema „Klonen“ ist hier mit einer vernünftigen Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit nicht zu rechnen.1) Deshalb muß es aber gerade in den Familien geschehen, wo Kinder anfangen, sich auf das Leben in der Welt zu rüsten. Eure Kinder sollten wissen, wenn sie je daran gerieten, was sie da für Stoffe aufnehmen, ihr als Eltern könnten sich längst kundig gemacht haben, indem ihr Beispiele von „gefallenen Engeln“, von verführten, abgestürzten Personen, gesammelt habt. Wenn ihr eure Kinder freihalten wollt von der Szene und von der Versuchung, den Körper durch Doping stärker als er ist, erscheinen zu lassen, braucht ihr euch nur so weit auskennen, daß ihr keine Angst vor einer Gesprächsrunde habt. Es wäre eine fragwürdige Position „gegen Drogen“ zu sein, weil man sich davor wie vor dem Schwarzen Mann fürchtet. Das Tragische dabei ist: Ihr vertretet, nichts nehmen zu wollen und können nur aus fremdem Wissen schöpfen.2) Ihr möchtet auf jeden Fall verhindern, daß eure Kinder sich das Gehirn physisch nachhaltig schädigen, was bei Gras weniger, bei härterem Zeug aber sicher passiert.

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Deswegen ist das Märchen von der Erbsünde wohl doch nicht so schlecht, wenn es früh genug erzählt wird und in eine begreifbare Umgebung versetzt wird. Unter Erbsünde wollen wir einen Lustgewinn vorstellen, der einen unaustilgbaren Schaden nach sich zieht, möglicherweise durch Generationen fortlaufend.

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Nehmen wir ein Beispiel: Euer Kind war schon am Meer? Erinnert es an die schönen Gefühle, die entstanden beim Hören von Brandung, Vogelgezwitscher, Windböen in Strandhafer, beim Lecken von Salz auf der Haut, beim Geruch anbrausender Luft, beim Lichtspiel von Wolken und auf Wellen, am Morgen oder Abend die Dämmerung, beim Waten durch trocken lockeren oder fest feuchten Sand: Immer sind andere Empfindungen dagewesen. Und einer von euch fragt: „Hast du das gemocht? – Stell dir vor, du kommst einmal ans Meer, und alles fühlt sich gleichgültig an. Du kannst in dir selber nichts empfinden von Neuigkeit und Schönheit da draußen; die Farben sind dir egal, die Vögel lästig, wenn du sie überhaupt wahrnimmst, Salz auf deiner Haut ekelt dich, Sand und Wind strengen nur an. Du willst gerade weg von hier, da kommt dir ein graues Männlein aus einem Erdloch zuvor und bietet dir ein qualmend und verführerisch riechendes Pfeifchen an. Kaum hast du daran gesogen, erscheint dir alles verwandelt. Du siehst Farben, hörst Klänge und empfindest Gerüche. Jetzt läßt du dich am Strand nieder und kannst die Welt um dich herum für die nächste Zeit gut ertragen. Doch dann läßt der Zauber nach und das Eintönige kehrt wieder. Du rufst nach dem Männlein, es erscheint auch, aber verlangt, daß du ihm was von deinen Haaren abschneidest. Und so geht es weiter, bis du nichts mehr auf dem Kopf hast. Da verlangt es: ‚Schneid dir was von deinem kleinen Finger ab!‘. Du kannst aber von allein nichts Schönes mehr erleben und hast vor Sehnsucht keine Scheu, dir weh zu tun.“

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Ihr könnt euch selbst ausmalen, wie das alles endet. Aber sagt euren Zuhörern, daß dies geschehen kann, wenn man von Drogen abhängt oder nach ihnen süchtig wurde, bis zum goldenen Schuß. Das ungedopte Empfangen von Gefühlen geht zumindest für dieses Leben eine Weile baden. Der Joint ist immer nötig, um eine starke Empfindung zu spüren. Daß diese nicht übereinstimmt, was andere dabei empfinden (oder was draußen vorgeht), kümmert den Abhängigen wenig. Aber mit der Zeit merkt er doch, daß er sich von allem verabschiedet hat. Auch diese Erkenntnis kann tötlich enden.3)


1) Wir schrieben das Jahr 1999! Seit zwanzig Jahren also herrscht „Meinungslockdown“ oder „Konsensdiktatur“. Wem ist das damals aufgefallen? Hat jemand öffentlich aufgeschrien? Diese Schrift wurde von den Verlagen zwar gelobt, aber als unpassend für ihre Veröffentlichungsschubfächer angesehen.

2) Ist das nicht auch fast überall im Schulunterricht so? Wer war schon beim Bau einer Atombombe dabei? Aber wissen, wie sie funktioniert, wollen die Kids von euch schon.

3) Wer Erfahrung mit Drogen hatte, wird merken, dass der hier Schreibende keine hatte. Im Kommentarteil sei bitte wenn möglich, so freundlich Authentisches in diesem Sinne beizusteuern. Danke! Wie sich ein Leben durch abgetötetes Gefühl sich doch ändert zeigt Wilhelm Buntz auf dem Koenigskinder-Video: .https://youtu.be/mFZGYw4GHAE


2 Kommentare

  1. griepswoolder sagt:

    Die Geschichte mit dem Apfel ? Das dürfte aber eher die Geschichte von Schneewittchen sein – im Märchen/Sage vom Paradies wird weder ein Apfel, noch ein Apfelbaum erwähnt. Im Übrigen kann man doch erkennen, das es nur ein Märchen/Lüge ist: „17 aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!“ und Kap. 3: „5 Und alle Tage Adams, die er lebte, betrugen 930 Jahre, dann starb er .“ Vom Tod Evas wird in der Bibel nicht berichtigt – also muß sie noch leben…

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  2. eckehardnyk sagt:

    Auch Adam lebt noch, als alter und neuer. Ob Apfel oder Pfirsich, die Frucht von Erkenntnis bleibt solange tötlich für Menschen, bis sie sich aus der Schlinge von Ignoranz dem Geist gegenüber gelöst haben. Allerdings wird es für viele schon jetzt möglich, sich von Erkenntnis zu Erkenntnis satt zu essen. In dem Moment wird das sogenannte Lügengewebe der „Bibel“ sich als richtig erweisen,
    sodass sie sogar wörtlich genommen werden kann, siehe das Video „Königskinder“. Den Bibelfälschern und -manipulateuren ist längst nicht alles aufgefallen, was sie hätten tilgen müssen, um die Volksverdummung total werden zu lassen, dazu hat sich Eva Hermann auf Telegram unlängst geäußert (Abendgebet vom 13. Januar).

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