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21 / 40 Encounter Education (zu 86. von 144 – Tischgespräche)

Gefahr für die Menschheit

Eckehardnyk, 8. Januar NZ9

Die englische Version entstand sechs Jahre nach Beendigung des deutschen Urtextes von „Abenteuer Erziehung“ und zeigt eine Phase von Begeisterung sowohl über das damals bei John Irving gelernte Oststaaten-Englisch als auch über die im deutschen Text vorgefundenen Themen. Mitten in diese Phase fiel der überraschende Tod meiner Frau, in deren Kinderarztpraxis ich meine pädagogisch therapeutischen Fähigkeiten auf die Probe gestellt sah und als Auswertung daraus das Abenteuerbuch geschrieben habe. Damals wusste ich noch nicht, dass Erziehung oder Kindesbegleitung KEIN Abenteuer sein sollte. Die englischen Abschnitte dazu sind eine Art Kür, die keine Übersetzung sein soll, jedoch in der Rückübersetzung den Leser zu einem Licht auf die „Pflicht“ des Urtextes führt. Doch wie jeder Lichtstrahl hebt auch dieser nur einen Aspekt hervor, in diesem Fall das mit der Unterüberschrift „Tischgespräche“ gemeinte Areal der Kinder- und Jugendbegleitung.

a)

Remember from 20/40 “not the strength of any physical or biochemical research will prove the existence of soul in a brain even when it is working and colourful lights are showing some of the ‘centers‘ functions‘“ – Why or how that? Isn‘t it the same when you‘ll prove a running show in the TV? You can‘t make it evident in the apparatus, neither during nor after finishing the programme.

b)

Maybe you‘ll think it makes no difference wether a baby comes from heaven with an independent soul or he is only breeded following the procreation act. Last but not least the adolescent will offer you the bill for your not having a precise philosophy of the beginning or the meaning of man. The banality of the topics in talk shows or in conversations wher-ever about life and death may be pitiable or pitiless, but I mean, it is more and more dangerous for the human society in the whole. The more the extent of man is restricted to a material being who has some innate capabilities of phantasy or feature telling dependent on brain structures, the more grows a way of thinking „spoil what you spoils“. The slogan („Zerstört was euch zerstört!“) was used in the 1968-ies by annoyed German students in the followership of Rudi Dutschke and others. In the years after terrorism made by RAF on the one side, and increasing usage of drugs on the other side let parents grow shaky in their position, particularly uncertain how to handle children (and in the consequence to get them) at all.

c)

Round table talks are not to be reserved for regular guests in a favorite pub, what is called in German „Stammtisch“. Young people would profit from temporarily or better regularly occurring conversations at home like Martin Luther‘s famous „Tischgespräche“ (table talks). It is not necessarily the high score of those talks that makes a deep impression on the youth‘s mind when parents or elder sisters and brothers are nattering after a meal. The mood, the humour, the „vibe“, the way and the weight of thinking is mainly a good companionship for kids growing up in searching their position in the world outside. Everybody in the family has something to say in his or her manner or way of age. And no-where else than in family, members can reassure themselves or reflect the others about development, maturity, intellectual shape. A unwritten family contract grants everybody the possibility to utter the standpoint or meaning to all things among the world and about persons at their discretion.

d) (English not said, see below.)

Meine Übersetzung:

a) „…keine noch so angestrengte, physikalische oder biochemische Forschung kann die Existenz von Seele im Hirn nachweisen, nicht einmal wenn es tätig, mit allerhand bunten Lämpchen mit seinen „Zentren“ in Aktion gezeigt wird.“ (Ende von 20/40) – Warum oder wie das? Ist es nicht genauso, wenn du eine laufende Fernsehsendung „beweisen“ willst? Du kannst es am Apparat nicht nachweisen (damals jedenfalls) weder während noch nach Ende der Sendung.

b) Vielleicht denkst du, es mache keinen Unterschied ob ein Baby vom „Klapperstorch“ (Himmel) mit einer unabhängigen Seele gebracht oder infolge des Zeugungsaktes ausgetragen wird. Eines schönen Tages wird der herangewachsene Mensch dir die Rechnung über dein Nichtvorhalten einer Philosophie über Beginn und Sinn von Menschheit präsentieren. Die Oberflächlichkeit von Talkshows oder Unterhaltungen sonstwo über Leben und Tod mögen erbärmlich oder erbarmungslos sein, aber ich meine, das wird immer mehr zu einer Gefahr für die Menschheit im Ganzen. Je mehr der Umfang des Menschen auf ein materielles Produkt mit einigen angeborenen Fähigkeiten von Phantasie und Plauderplauder, abhängig von Gehirnstrukturen, beschränkt wird, desto mehr wächst auf diesem Weg das Denken von: „Mach kaputt, was dich kaputt macht!“ Der Slogan wurde in den 1968ern erfunden von frustrierten Studenten in der Gefolgschaft von Rudi Dutschke und Genossen. In den Jahren danach ließen einerseits Terrorakte der „Roten Armee Fraktion, RAF“, andrerseits wachsender Gebrauch von Drogen Eltern wackelig in ihrer Stellung werden, insbesondere unsicher, wie ein Kind zu behandeln oder ob überhaupt zu bekommen wäre.

c) Runde Tische sind keine Einladung an normale Gäste einer Lieblingskneipe insbesondere einer solchen mit Stammtisch. Junge Leute würden profitieren von gelegentlichen oder besser noch von regelmäßigen Gesprächen an der heimischen Tafel wie bei Martin Luthers berühmten Tischgesprächen. Es ist nicht die Hochgestochenheit solcher Runden, welche tiefen Eindruck auf den jugendlichen Geist hinterlässt, wenn Eltern oder ältere Geschwister über irgendetwas nach (oder bei) Tisch palavern. Stimmung, Witz, „Schwingung“ und Art und Gewicht der Gedanken sind die Kindesbegleiter beim Suchen ihrer Position in der Welt draußen. Jeder in der Familie hat etwas zu sagen in seiner oder ihrer Art oder Altersstufe. Und nirgends außer in der Familie kann ein Mitglied sich rückversichern oder dem andern etwas über Entwicklung, Reife, intellektuelles Niveau reflektieren. Ein ungeschriebener Familienvertrag garantiert jedem die Möglichkeit seinen Standpunkt zu äußern über alles, was in der Welt geschieht oder ihrem Ermessen nach andere Personen betrifft.

d) Wir erkennen daraus, nicht antikes Griechenland, sondern Familie ist „Wiege von Demokratie“ und gewisse Finsterlinge auf hohen Etagen wissen, dass sie das beseitigen müssen, wenn sie da oben bleiben wollen.

(c) eah 14. August 2005 und 8. Januar 2021


2 Kommentare

  1. Mujo sagt:

    „Wir erkennen daraus, nicht antikes Griechenland, sondern Familie ist „Wiege von Demokratie“ und gewisse Finsterlinge auf hohen Etagen wissen, dass sie das beseitigen müssen, wenn sie da oben bleiben wollen.“

    Die Familie ist immer etwas von irgendwas. Alles hat dort seinen Ursprung und ist es Erfolgreich wird es nach aussen weiter Transportiert.

    Es wird sich letztendlich auch nicht beseitigen lassen und ich glaube nicht das dies das Ziel der sogenannten Finsterlinge ist. Sie streben nur die Kontrolle an, je mehr desto besser. In allen Lebensbereichen. Im moment sind sie sehr Erfolgreich damit.
    Die Zeit wird es zeigen wie sehr !!

    Vielleicht will es uns nur zeigen das wir noch mehr aus dem bewusstsein heraus agieren sollen. Uns besinnen wo unsere Stärken liegen und unsere Schwächen und diese einsetzen. Die Familie als Ursprung des Lebens kann da eine große hilfe und Unterstützung sein.
    Jeder hat sie, ob sie noch Leben oder nicht. In der Erinnerung sind sie alle da. Unabhängig welche Konflikte wir darin noch zu Lösen haben oder schon gelöst sind.

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  2. eckehardnyk sagt:

    Ich habe natürlich vom Ideal einer Familie geredet. Dass es zerrüttet und gewalttätig in Familien zugeht ist auch zu mir durchgerungen, und der weltweite Gockelores verstärkt die erbärmlichen Verhältnisse in vielen Familien. Dennoch muss für die ankommenden Seelen ein Aufnahme bereiter „Liebesversorgungsverband“ da sein, wenn das Menschenwesen seine Gesittung in Freiheit erreichen soll.

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