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Nichts ist so beständig wie der Wandel

von Angela, 29.01.2020

Was ist in diesem einen Monat Januar 2020 schon alles geschehen? Ein Krieg zwischen Amerika und Iran bahnte sich an, weite Teile Australiens brennen, der isländische Vulkan Eyjafjallajökull steht wieder kurz davor, auszubrechen, ein Vulkanausbruch fand in Neuseeland statt,  es gab mehrere schwere Erdbeben, z.B. in der Türkei, in Puertorico, in der Karibik, starke Überschwemmungen suchten Indonesien heim, und nun „als Krönung“ noch die drohende Pandemie , die,  aus China kommend, zu uns überschwappen könnte.

Charieté-Experte warnt vor Pandemie

Professor Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin, äußerte sich besorgt über die Ausbreitung des Coronavirus 2019-nCoV. Er sagte: „Das ganze Medizinsystem in Deutschland muss sich schon jetzt auf eine mögliche Pandemie vorbereiten. Wir müssen unsere Denkweise verändern von „wir halten das Virus aus dem Land“ zu „es könnte eine Pandemie auf uns zukommen“. Das bedeute, man müsse die Pandemiepläne rausholen, um auf einen möglichen Massenanfall von Patienten vorbereitet zu sein.

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/charite-experte-ist-besorgt-wir-muessen-die-pandemieplaene-rausholen-a3139449.html

Es sieht also sehr bedrohlich aus auf der Erde. Viele Menschen, besonders solche, die nur im „Außen“ leben,  fürchten sich vor der Zukunft, die sie meist als gefährlich wahrnehmen. Demzufolge sehnen sie sich nach „der guten alten Zeit“ zurück, – die es allerdings nie gegeben hat,-  sie beginnen zu leiden und hektisch nach Auswegen zu suchen.

Der häufigste Grund allen Leidens ist die Angst und der erste Schritt, um sie zu besiegen, ist, keine Angst vor der Angst zu haben.  Es ist durchaus in Ordnung, manchmal etwas ängstlich zu sein, denn die Angst schärft die Sinne und sorgt für eine gewisse  Sicherheit. Sie erlaubt uns, bei Bedarf korrigierend einzugreifen.

Alle Angst stammt ursprünglich aus der Angst vor dem Tod, dem großen Unbekannten. Aber im täglichen Leben ist es eher der Tod von DINGEN und Zuständen, der uns Angst macht. Das Ende von Vertrautem, einer Beziehung, einer Gewohnheit, eines Wohnortes, der Gesundheit oder eines Gefühles von Sicherheit, an dem man hängt.

Wir widersetzen uns dem Wandel. Doch Wandel ist notwendig, durch Veränderung bleiben wir lebendig und jung in einer sich schnell entwickelnden  Welt. Wer sich nicht verändert, fällt zurück, die Dinge werden schwieriger, nicht einfacher.

Um dem stetigen Wandel, der von außen auf uns zukommt, keinen Widerstand entgegenzusetzen, gibt es eine gute Übung: Verändern wir doch für die kommenden 30 Tage unsere Lebensweise total. Stehen wir zu einer völlig anderen Zeit auf und gehen früher oder später zu Bett. Halten wir weitgehend Stillschweigen ein, meditieren wir.  Gehen wir viel in die Natur, ändern wir unsere Ernährung, und –  falls möglich – , täten uns  einige Fastentage sicher sehr gut.

Wer bewusst seinen Lebensweg wählt, Einfachheit bevorzugt und die Möglichkeit einer- auch ungewollten-  Veränderung miteinbezieht, hat einen Schritt in die Freiheit getan. Die Gedanken werden an Kraft zunehmen und nicht durch alte Bindungen und Ängste der Mitmenschen , der Erziehung oder  der Ansichten unserer Vorfahren  behindert sein.

Wandel und Ende zu akzeptieren  und sie nicht als einen persönlichen Angriff anzusehen , vermindert  schon den größten Teil der Angst . Nichts im Leben  ist garantiert und sicher und doch ist es möglich, ruhig und ausgeglichen auf die Herausforderungen des Lebens zu reagieren.

Das Leben hat ein inneres und ein äußeres Ziel. Das innere Ziel betrifft das SEIN und ist vorrangig, es besteht  für alle Menschen darin, zu erwachen. Das Erwachen ist ein radikaler Bewusstseinswandel.  Bei den meisten Menschen ist das kein Ereignis, wie bei den vielen bekannten erleuchteten Meistern,  sondern ein allmählicher Prozess. Statt sich im Denken zu verlieren, erkennt sich der Erwachte als das Bewusstsein dahinter, aus dem sich alles im Leben entfaltet.

Das äußere Ziel besteht aus Handlungen, doch Innen und Außen sind so eng miteinander verwoben, dass man kaum über das eine ohne das andere sprechen kann. ( Doch das ist ein anderes Thema)

Ein Ziel im Leben zu haben ist wichtig, doch wie oft lassen wir uns vom Kurs abbringen. Wir entscheiden uns für eine Richtung, und fast sofort lenken Emotionen und Angst uns  ab, wir geraten ggfls. in Panik., wenn etwas Unbekanntes geschieht, was uns aus der Bahn wirft.

Deshalb sind die großen Dramen, ob im Außen oder im eigenen Leben so nützlich. Dramatische Ereignisse haben ihre eigene Art, den Weg freizuräumen. Nach solchen Ereignissen fühlen wir uns vielleicht verloren, erschöpft und erschlagen, weil das Ego eine grandiose Niederlage einstecken musste und zum Rückzug gezwungen wurde. Aber das Drama schuf auch einen Raum, in dem sich neues Verständnis und Wachstum entfalten können.

Die Angst vor dem Wandel und die Angst vor dem Unbekannten sind  Krankheiten des Ego. Wir müssen nicht wissen, was in der Zukunft passiert, nur um uns sicher und geborgen  zu fühlen. Gemütliche, unveränderliche Rhythmen sind Manifestationen des Intellekts. Sie sind oft einengend und erstickend.

Je mehr ein Mensch erlebt, bewältigt und sich spirituell weiter entwickelt, desto gelassener wird er Veränderungen entgegentreten, denn was die Zukunft bereit hält, hängt immer vom jetzigen Bewusstseinszustand ab.

Möglicherweise steht uns eine Zeit der Unsicherheit und Ungewissheit bevor, doch wenn unser Leben nicht länger vom Ego beherrscht wird, wird das psychische Bedürfnis nach äußerer Sicherheit, die ohnehin eine Illusion ist, schwächer. Wir leben mehr im Jetzt und passen uns den Notwendigkeiten des gegenwärtigen Augenblicks an.

Sobald wir uns mit der Ungewissheit wohl fühlen, eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Angst ist dann kein dominanter Faktor mehr bei allem, was wir tun und hält uns nicht länger davon ab, notwendige Schritte zu ergreifen, um etwas zu verändern, und das bedeutet eine Zunahme von Lebendigkeit, Wachheit und Kreativität.

Angela

 


10 Kommentare

  1. Hilke sagt:

    Angela, ich habe mir jedenfalls keine Atemmasken besorgt und schon gar nicht bei Amma’s Sohn, 😉 . Ich gehe mit dem Thema nicht konform und halte mich derzeit in Cafe’s etc. sehr weit weg von meinen lieben Mitmenschen, zumindest von jenen, die mich gerne brühwarm begrüßen mit „Weißt du schon…“. Sie denken und vielleicht haben sie sehr wohl recht damit, ich sei bezgl. des „Welt“-geschehens naiv. Ich sage, die Naivität ist da, nicht nur bezgl. „Welt“-geschenke äh geschehen.
    Mein Ziel ist, die ‚Steine aufzuheben‘ und zu polieren. Liebe Grüße

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  2. Angela sagt:

    @ Hilke

    Es gibt ja auch den Spruch: „Vertraue auf Allah, aber binde dein Kamel an.“

    Den „gesunden Menschenverstand “ , der Gefahren aus dem Weg gehen will, wollte ich nicht angreifen, sondern nur das Festhalten an dem Anspruch, dass sich nichts verändern darf, dass alles Ungewohnte à priori beängstigend und gefährlich ist.

    Diese befürchtete Pandemie kann auch einen Wandel im Weltgefüge hervorrufen, die verkrusteten Strukturen auflösen und zu einem neuen , vielleicht sogar besseren Miteinander führen.

    Angela

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  3. Hilke sagt:

    Angela 22:10 (Q die 5, lt. Tarot das, was aus dem Rahmen heraustritt):
    „Diese befürchtete Pandemie kann auch einen Wandel im Weltgefüge hervorrufen, die verkrusteten Strukturen auflösen und zu einem neuen , vielleicht sogar besseren Miteinander führen. “
    Deswegen kam mir das Wort „Welt“-geschenke“ wohl in den Sinn, da ist was dran. Sinnvolle biologische Sonderprogramme, speziell für die „Menschheit“ zugeschnitten und das mein ich nicht sarkastisch! Sondern so wie du es sagst.

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  4. Mujo sagt:

    „Nichts ist so beständig wie der Wandel“

    Diesen Satz kannte ich schon auch in seiner bedeutung als ich noch Ahnungslos darüber war was ein bewusstsein überhaupt ist. Die Identifizierung mit dem Verstand war eine Klare Sache.
    Heute ist dieser Satz in der Bandbreite noch viel mehr, und auch Notwendig weil es das Leben der Dynamik repräsentiert.
    Ohne Wandel wäre alles Tod wie auf den Mond. Nicht einmal Luft zum Atmen hätten wir ohne den Prozess des Wandel von Bakterien in Chemische Moleküle die dann das Leben so wie wir es kennen ausmacht.

    Wir sollten es begrüssen, und immer im Blickfeld haben, es kann nur besser werden.

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  5. Security Scout sagt:

    Zitat: Viele Menschen, besonders solche, die nur im „Außen“ leben, fürchten sich vor der Zukunft, die sie meist als gefährlich wahrnehmen

    Ziemlich viel Gerede.
    Ist doch bekannt, daß man Menschen in Angst versetzen muß, gleichzeitig macht man sie arm.
    Dann fressen sie einem aus der Hand, soll heißen mit denen kann man dann alles(!) machen.

    Darum der Reinigungs-Prozeß.

    Für mich ist derzeit alles im grünen Bereich!

    Finanziell wird es noch besser, denn im Chaos sind Gold, Silber und Kryptowährungen der Renner.

    Jeder entscheidet selbst, wie er sich positioniert.

    Manchen rufen ja den „Leibhaftigen“ an und wundern sich dann was passiert!! 🙂
    Man sollte schon wissen WER hintern einem Namen steckt.

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  6. Drusius sagt:

    Die Machthaber über die Welt erlaubten Chinas Chef zum „Mond zu fliegen“, was die Amerikaner in fliegenen Coladosen vorgemacht haben sollen.
    Nun dürfen sie eine Osterhasen-Grippe vom Stapel laufen lassen. Denen fällt auch nichts Neues ein. Eine Abwechselung wäre mal wieder was Einfallsreichtum und nicht immer die alten abgeleierten Blödheiten. Ein Überfall durch weiße 4 m große weiße Osterhasen wäre doch eine tolle Idee.
    Aber so richtig neu ist das auch nicht. Ich wette, wenn 5G abgeschaltet wird, hört die Hirnschlag-Grippe auch gleich auf.

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  7. palina sagt:

    wenn man die Spielregeln durchschaut hat, kann man nur gelassen bleiben.

    Und wenn man weiss, dass da noch ganz andere Kräfte mit reinspielen, dann erst recht.

    Es gibt Menschen, die nehmen sich das Leben, weil sie Angst vor dem Tod haben. (Achtung Satire)

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  8. Mujo sagt:

    Ohh Palina, jetzt haste wieder den Vogel abgeschossen. Der Tag ist gerettet, mit ein lächeln werd ich heute einschlafen.

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  9. palina sagt:

    ich glaube da lächeln wir beide, Mujo.

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  10. Thom Ram sagt:

    Palinas
    „Es gibt Menschen, die nehmen sich das Leben, weil sie Angst vor dem Tod haben.“
    kommt auf die Startseite.

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