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Gibt es etwas zu feiern?

von Angela , 25.12.2019

Die Menschen im christlichen Kulturkreis feiern in diesen Tagen Weihnachten, die Geburt des Jeshua Ben Joseph , mit dem ein neues Bewusstsein auf der Erde entstand.

Die Feier eines Ereignisses innerhalb unserer Kultur, das in kirchlichen Kreisen so malerisch dargestellt wird, war in Wirklichkeit eine ganz gewöhnliche Begebenheit. Eine Mutter bringt an einem schlichten Ort ein Baby zur Welt und dann waren tatsächlich „Hosiannas“ zu hören. Daraus erwuchs eine Mythologie, unsere Vorstellung von Jesus ist nunmehr ein Glaubenskonstrukt und kaum jemand kann sich den Auswirkungen dieses Festes entziehen.

Das Jesusbild der meisten Menschen in unserer Kultur hat in Wirklichkeit nicht viel mit dem Mann namens Jeshua Ben Joseph zu tun, doch das ist nebensächlich, denn durch diese Vorstellung wurde eine eigenständige Wesenheit erschaffen. Sie ist real, und es spielt keine Rolle, ob wir auf intellektueller Ebene diese ganze Geschichte ignorieren, ob wir sie akzeptieren oder nicht. Dieses Ideen-Konstrukt besitzt auch für all die Millionen Menschen auf unserem Planeten Realität, die auf emotionaler Ebene nichts mit dieser Geschichte verbindet.

Das ist die Macht der Gedankenkraft. Doch dabei müssen wir nicht stehenbleiben.

Im Laufe der 2000 Jahre, die seit dieser Zeit vergangen sind, ist das Bewusstsein der Menschheit gewachsen und hat sich erweitert, vor allem in den letzten Jahrzehnten unserer Zeitrechnung.

So kann das Weihnachtsfest für uns – abseits vom kommerziellem und gesellschaftlichen Rummel durchaus zu einer Feier führen, zur Feier der Entstehung des Christus-Bewusstseins auf unserer Erde für die gesamte Menschheit. Wenn wir ein Bewusstsein für das Göttliche entwickeln wollen, das Bewusstsein der Einheit, dann können wir das auch als „Christusbewusstsein“ bezeichnen. Jesus selbst hatte ein höheres Bewusstsein und hat uns oft aufgefordert, es ebenso zu entwickeln.

Im „Christus-Bewusstsein“ erschaffen wir unsere neue Welt, wir feiern in Wirklichkeit die Ankunft Christi, des kristallinen Bewusstseins in uns selbst. Auf diese Weise werden wir allmählich verstehen, wer wir sind, wir werden unsere Größe verstehen, das multidimensionale Wunder der Menschheit, unserer Realität, des Universums.

Wir können Jesus lieben und ihn als ein Beispiel betrachten. Doch noch mehr sollten wir das Göttliche IN UNS SELBST lieben, damit wir das werden, was Jeshua Ben Joseph in sich verwirklichte.

Somit besteht tatsächlich ein Grund zum Feiern :

FROHE WEIHNACHTEN !

Angela


6 Kommentare

  1. satsadhu sagt:

    „…und wenn die stade Zeit vorüber ist, dann wird`s auch wieder ruhiger!“ (Karl Valentin)

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  2. Thom Ram sagt:

    Der 24.12.NZ7
    Wir duschten alle, denn im Häuschen von Suri hatte es nach der 7 stündigen Anreise viel zu reinigen und zu werken gegeben. Dach undicht, Wasserpumpe futsch, und so weiter, dreckig überall.
    Wir tranken einen Sekt.
    Wir gedachten während zwei Minuten dessen, was Joshua als zentrale Botschaft gebracht hatte, sich der Liebe zu entsinnen, Liebe zu fühlen, Liebe zu leben.
    Wir schmausten, und danach ging die Post ab. Inklusive fantastische Schlagzeug soli von Jusef, dem Manne von Surili. Schlagzeug? Eine leere 20l Wassergallone. Jusek zauberte sagenhafte Rhythmen mit vielen Klangfarben, wir Unbegabten machten was dazu.
    Nebenbei:
    Anwesend ich Nichtkirchenchrist, Krazzi, der sozusagen nichts „glaubt“, drei Muslime, ein Hindukind, ein Muslimkind.
    Ach ja, und draussen hört man immer mal die muhadedschin, oder wie die Rufer heissen. (Ach ja, das ist in Java, ursprünglich Hindu, heute Islam, sozusagen einer der Erfolge der Jünger Mohammeds.

    Unkonventioneller Vierundzwanzigster. Er war heilig, denn wir schwammen im kreativen Zusammensein.

    Lieber Leser, schöne Tage dir!
    Thom Ram

    Gefällt 4 Personen

  3. Mujo sagt:

    Es ist die Zeit der Sonnwende, die längste Nacht dieses Jahres. Ab dann werden die Tage wieder länger.
    Die Christen haben es benutzt für Jesus Geburt weil sie sonst keine Chance hätten sich zu Etablieren.
    Die tatsächliche Geburt Jesus ist in Juni, das sagt sogar die Forschung heute.
    Die Zeitqualität als solches ist trotzdem etwas besonderes. Denn Germanen war es eine Heilige Zeit, lange bevor das Christentum begann.

    Ich feiere es trotzdem mit Christbaum und co. aus Kulturellen Gründen. Auch aus Respekt zur Familie denen es Wichtig ist.
    Für mich sind die beweggründe schon lange ein anderes.
    Die Gemeinsame Verbindung sind die Werte die ich Lebe, Friedvoll, Liebe, Achtsamkeit. Aspekte die übergeordnet sind und alle Leben können, egal welcher Kultur und Glauben man ist.

    Gefällt 2 Personen

  4. Hilke sagt:

    Ich würde auch für eine Familie keinen Baum kaufen, warum richten sich so viele immer noch nach den alten „Werten“, die Natur auszunutzen, warum tun viele immer noch das, was andere erwarten? Gerade die Kinder dürfen ruhig lernen, (falls sie es nicht sowieso wissen) daß Bäume in den Wald gehören u. nicht ins Wohnzimmer. Lieber mit den Kindern in den wald gehen und etwas dazu erzählen, wie die Tannen flüstern und wie sie die Alten Weisen des Waldes sind. Weil ihr das selber wollt? Dann schiebt es doch nicht auf die Familie.

    Gefällt 1 Person

  5. arnomakari sagt:

    BESCHEIDENHEIT ist eine Zier doch weiter kommt ohne ihr .. nach den Motto je mehr er hat je mehr er will nie stehen seine klagen still

    Liken

  6. Ja es gibt etwas zu feiern, und ich merke, ihr habt es angesprochen……Jeder auf seine Weise und Sicht.

    Licht hineinbringen ins Dunkel, Polaritäten beleuchten, Akzeptieren daß auch neben dem Licht oder unter dem augenscheinlichen Licht, Dunkles herrschen kann…….was uns jedoch nicht davon abhält den Focus auf das freudige und lichte auszurichten.

    Nicht jeder nimmt gute Wünsche für diese Zeit jetzt an, möchte sie nicht annehmen, weil sie damit an ihre eigene Bedürftigkeit
    erinnert werden.

    Ich habe dies Jahr viele Karten geschrieben, einfach weil ich den Wunsch hatte zu schreiben.
    Als ich dann zuhause war, waren zwei Karten wieder zurückgekommen zu mir, da ich Dusselchen die falsche Wertmarke an Porto
    draufgesetzt hatte. Da bekamen die Freunde eben eine mail, Brief ist zwar persönlicher, aber das was zählt ist der Gedanke an den oder die Menschen, diese Verbundenheit mit Menschen die uns auf unserem Lebensweg begegnet sind.

    Ich hab Dienst dies Jahr und unser Betrieb spendiert für alle Nachtdienstler ein Essen welches wir uns von einem Lieferservice bestellen können.
    Es war bärig viel los heute Nacht, doch ich hatte mit einem netten, kollegialen Menschen Dienst, mit dem das Arbeiten dennoch Freude machte.
    Es war ruhig in der Konversation, wir redeten das Wichtigste was die Arbeit anbetraf und die Koordinierung.
    Nur beim Essen spät in der Nacht ein wenig Persönliches, über seine Familie und wo er in seinem Lande damals gearbeitet hat.
    Das Essen war untypisch deutsch, nämlich leckeres indisches Biriyani und einen grossen Thali nebst salzigem Lassi.

    Eben saß ich auf meinem bequemen Korbstuhl an der Heizung und hörte mir den Podcast Beitrag eines Traumatherapeuten an, bei dem es, gut passend auch um Polaritäten ging……wie etwas zu sein hat, was ist richtig was ist falsch, rechts und links, oben und unten…….spannend.

    Jetzt hier bei mir STILLE und Lichterketten und brennende Kerzen und Weihnachtsduft aus der Duftlampe.
    Kuschlig, gemütlich…….bevor ich wieder los gehe in das Helle und Laute der Klinik.

    Hier ist Weihe-Nacht…….meine Weihe-Nacht.

    Und daran hab ich euch jetzt teilhaben lassen……

    Genießt noch die nächsten Tage, so wie sie für den Einzelnen gut und passend sind.

    LG MariettaLucia

    Gefällt 2 Personen

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