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Minimalismus/ Mehr Sein als Haben

von Angela, 05.11.2019

Überall in der Welt brennt es, die Welt, wie wir sie kennen, scheint auseinander zu brechen. Manche Menschen haben Angst um ihr Leben, viele fürchten um ihren Besitz oder ihr gespartes Geld.

Um sich  auf eine große Veränderung vorzubreiten, könnte nicht nur das Horten von Lebensmitteln , sondern auch minimalistisches Denken  hilfreich sein.

Minimalismus als Lebensstil heißt nicht unbedingt, das Auto, die Wohnungseinrichtung , die Urlaubsreise abzuschaffen, sondern es bedeutet, bewusst auf Überflüssiges zu verzichten,  um Platz für das Wesentliche zu schaffen.

Spirituell gesehen sind Rezession und finanzielle Katastrophen, vor denen jetzt wieder vermehrt gewarnt wird, etwas ganz Wunderbares.

Es ist schwer, westliche  Menschen zu bewegen, ihre Gewohnheiten zu ändern, während sie noch mit einem Porsche herumfahren und zwischen Zweit-und Dritt-Wohnungen umherpendeln.

Wird ein Mensch jedoch seiner materiellen Sicherheit beraubt, hat er nur noch sich selbst und  bekommt die einmalige Chance ,  über sich  und den Sinn seines Lebens nachzudenken.

Minimalistische Mode, Design und Musik sind eine Frage des Geschmacks, doch minimalistisch zu denken, wird manch einem das Überleben in kommenden Zeiten ermöglichen.

Aus philosophischer Sicht ist der Minimalismus eine Rückkehr zur Einfachheit. Ein moderner westlicher Mensch ist immer in Bewegung. Sein Ego muss aktiv sein, es braucht Reize, ansonsten langweilt es sich. Darum gehen so viele Menschen von einem Sinnesreiz zum nächsten,  indem sie etwas TUN, oft mehr, als von ihnen verlangt wird, und dadurch fühlen sie sich anerkannt und wichtig. Nur verlieren sie dadurch den Kontakt zu ihren inneren Gefühlen und sind auf eine Stimulation, welche von außen kommt,  angewiesen . Ihr Selbstwertgefühl basiert  darauf, was Andere ihnen vermitteln.

Für junge Menschen ist ständige Aktivität normal, sie wollen Erfahrungen machen, um etwas über das Leben zu lernen. Ihre Handlungen helfen ihnen, herauszufinden, wer sie sind. Doch für ältere Menschen wäre es sehr traurig, wenn sie ihr ganzes Leben damit verbringen, alles mögliche zu tun, zu kaufen, anzuhäufen und dann zu sterben, bevor sie gelernt haben, zu SEIN.

Es ist sinnlos, etwas zu tun, einfach nur um es zu tun, um das Ego glücklich zu machen, um sich gebraucht,  erwünscht oder zugehörig zu fühlen. Wie oft lässt  sich mancher  Mensch in Aktivitäten oder Verpflichtungen hineinziehen, zu denen er im Grunde nicht stehen kann, denen er längst entwachsen ist  oder die ihm oder den anderen nichts nützen.

Konsum-Konsum-und immer noch mehr Konsum, das liebt das Ego. Eine kurze Zeit erfreut es sich daran, dann aber giert es schon nach etwas Neuem.

Der Minimalismus  besteht darauf, dass man nichts tut oder konsumiert, was nicht absolut notwendig ist. Wenn  wir dem ganzen Kram, den wir angehäuft haben und noch anhäufen, nicht mehr verhaftet sind und nach und nach vieles  verkaufen oder verschenken,  schaffen wir uns Freiräume. Wir müssen dann nicht mehr exzessiv arbeiten , können vielleicht sogar einen Halbtagsjob annehmen und  uns in der verbleibenden Zeit mit Dingen befassen, die  wichtig für uns und unsere geistige und körperliche  Entwicklung sind.

Was bringt es uns wirklich, viele Dinge zu besitzen, die poliert, abgestaubt, versichert werden müssen und um dessen Bewahrung  man vielleicht Ängste aussteht?

Um sich das bewusst zu machen, braucht man nur einmal mit  einem  Koffer von 20 kg längere Zeit  herumzureisen.  Ein Dauer-Reisender  lernt, emotional nur sich selbst zu gehören, nur seiner eigenen Energie zu vertrauen und sich auf niemand anderen , als auf sich selbst zu verlassen. Das ist eine sehr wesentliche Erfahrung, die Pauschalreisende wohl niemals machen werden.

Aber auch jemand, der sich nicht auf einen Koffer beschränkt, ist fähig, ein Minimalist sein. Er kann eine große Wohnung  besitzen mit einer schönen und zweckmäßigen Einrichtung, in der er sich wohlfühlt.  Entscheidend  wird sein  , ob er an all dem haftet, sein ICH darüber definiert oder  sich dem Fluss des Lebens anvertraut, welches ihn manchmal ganz woanders hinführt.

Wie viele Menschen verlieren all ihren Besitz, z.B: durch Brände oder Naturkatastrophen und müssen ganz von vorn mit dem Nötigsten anfangen. Materieller Besitz  außerhalb des Notwendigen kann eine Falle sein und eines Tages müssen wir ihn sowieso loslassen, warum nicht jetzt schon damit anfangen?   Es gibt inzwischen viele soziale Einrichtungen, die sich über gespendete Gegenstände  freuen und sie weiter verteilen.

Weg mit all dem Ballast…. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, wie wohltuend es ist, Keller, Schränke , die Wohnung nach Überflüssigem , nie Gebrauchtem abzusuchen und das dann zu verschenken. Ein Gefühl der Befreiung!  Und immer noch bleibt soviel , wenn man sich nur im eigenen Heim umguckt, im Grunde viel zu viel…..

Als ich noch meine Buchhandlung besaß, mietete ich zusätzlich eine winzig kleine Dachwohnung in einem benachbarten Haus von ca. 18 qm , bestehend aus einem Wohnzimmer mit Schlafecke unter einer Schräge, einem Gasofen, sogar einer winzigen Küche und einem ganz kleinen Bad. Ich verbrachte dort die Mittagszeit und konnte auch mal bei Glatteis , Lesungen oder ähnlichem in der Stadt übernachten und musste nicht über Land nachhause fahren.

Zwei Messer, 2 Gabeln, 2 Becher, 2 Töpfe, eine Pfanne und noch so ein paar Sachen…. alles ausreichend zum Überleben. Es war der reinste Minimalismus und ich habe es damals als so wundervoll empfunden, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Wenn ich mich heute bei uns zuhause umgucke und ich die 10.000 Dinge sehe, dann sehne ich mich fast ( aber nur fast) wieder nach diesem Gefühl zurück.

Auch Aufgaben, zu denen wir nicht mehr stehen, die niemandem etwas nützen, gehören aussortiert, ebenso wie Beziehungen, intime oder solche zu unseren Mitmenschen, die sich schon längst im Sande verlaufen haben.  Sind sie noch ausgewogen oder hängen sie wie ein Bleigewicht an uns?  Eine solche Beziehung bringt niemandem etwas , es wäre besser, auch davon Abstand zu nehmen, schon allein, um dem anderen und sich selbst den Raum zu geben, sich weiter zu entwickeln.

Deshalb wird ein Minimalist selektieren, auch wenn mancher das als hart empfindet. Dazu braucht er eigentlich nur gesunden Menschenverstand und ein paar Gedanken über sein eigentliches Ziel im Leben.

Auch im spirituellen Bereich hat Minimalismus seine Berechtigung. Dogmen und Glaubenssätze müssen weichen , denn je weniger Glaubenssätze aufrecht erhalten , verteidigt und unterstützt werden müssen, desto freier kann jeder sich selbst erkennen und seinen Mitmenschen vorurteilsfreier entgegentreten.

Ein wirklicher Minimalist  ist immer im Fluss.  Er  geht ruhig und ausgeglichen durch die Welt und konsumiert nur das Nötigste. Er beschränkt sich auf das Wesentliche, ohne sich Dinge zu versagen, die ihm Freude bringen  , doch alles Übermaß ist ihm fremd.

Es gibt nichts Schöneres, als einen ruhigen, gefassten Menschen, der keine Ansprüche stellt. Solche Zeitgenossen sind eine stille Hoffnung und eine Oase inmitten des Chaos der vielen Millionen, die um Status, Gefälligkeiten und Glück betteln, ohne selbst etwas für ihr Lebensglück zu tun.

Angela

Hier noch eine Seite mit Tipps, mit welchen Maßnahmen man Minimalismus im eigenen Leben verwirklichen kann : https://www.einfachbewusst.de/2014/02/minimalistischer-leben/

 


22 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    gefällt mir gar sehr, liabi Angela
    mein Minimalismus ist auch in meinen aussagen zuHause … in einem „like“ odee in einem bis zur missverständlichkeit gekürzten satz, hihi … deine ansagen sind jedoch für mich bisher ausnahmslos relevant … luise

    Gefällt 2 Personen

  3. Angela sagt:

    Liebe Luise!

    Dann fühle ich mich ja geehrt durch Deine heutige Wortflut, haha …. 😀

    Angela

    Gefällt 1 Person

  4. Mujo sagt:

    Viel zu haben oder machen ist nicht das Problem.

    Die Anhaftung das man es unbedingt braucht um ein gutes Leben zu Führen schon.

    Habe im letzten Jahr einen Vermögenden kennengelernt der sich durch meinen Beruf immer wieder ergibt.
    Ich sage ganz bewusst Vermögend, das ist jemand der etwas vermag, und nicht wie viele sagen würden Reich.
    Das ist nur jemand der etwas Besitzt und sich damit Identifiziert.
    Ein riesiges Wunderschönes Haus mit Schwimmingpool innen und aussen und zwei Garagen für seine
    Luxus Autosammlung. Der sagte mir in ein Gespräch das alles ist nur Spielzeug, wenn es Morgen weg wäre
    es würd mich kaum Stören, ich kann ja ohnehin nichts mitnehmen wenn ich nicht mehr da bin. Das es mir
    und meine Familie gut geht ist das Wichtigste. Das ganze könnte ich mir irgendwann wieder Aufbauen wenn
    ich das dann noch möchte.

    Minimalismus ist Toll, weil es ein auch vor verwirrung Schützt den viele Menschen durch die Reizüberflutung des Konsums ausgesetzt sind.
    Der bewusste Umgang mit dem sollte gelehrt werden. Bereits auf den Schulen wo Kinder sich mit Handyverträgen schon überschulden.
    Später kommen dann die ersten Kredite für’s neue Auto, Wohnungseinrichtung und so weiter. Und der schöne Langstrecken Urlaub muß
    auch noch dabei sein, alles Zeitgleich. Weil’s der Nachbar so hat, und was würden die Freunde Denken wenn ich es nicht so mache !

    Der Weg daraus ist nur sich bewusst werden was ist wirklich Wichtig für mich !

    Und dann wird man merken alles was uns wirklich Glücklich macht, hat überhaupt nichts mit den Konsum oder deren Besitz zu tun.

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  5. mkarazzipuzz sagt:

    Es gibt aber auch einen Satz der nicht unbedingt auf Minimalismus schließen lässt und dennoch voller Wahrheit steckt:
    „Haben ist besser als brauchen“.
    Den unterschreibe ich jeden Tag mindestens ein mal. Heute z.B. für 8 Senkkopfschrauben M6x60. Sind in der Umgebung nirgends zu finden.
    Aber ich hatte abgeknipste 6mm Nägel, ein Schneideisen und ne Flex.
    krazzi

    Gefällt 2 Personen

  6. Bettina März sagt:

    Als ich jung war, wollte ich auch vieles haben. Wie unsere liebe Hildegard Knef mal sang, ich will alles oder nichts.
    Heute sehe ich die Dinge ganz anders und besann mich auf das Nötigste. Bin auch Minimalistin geworden und es tut einfach der Seele gut. Außerdem freue ich mich, wenn ich mir oder meinen Lieben was gönnen kann. Und das kommt dann auch wirklich von Herzen. Manchmal macht es mich aber traurig, wenn es die Menschen nicht so würdigen, wenn sie was geschenkt bekommen. Aber da spielen andere Faktoren mit, die ein anderes Thema bedeuten.

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  7. Mujo sagt:

    @Krazzi

    Dein Humor gefällt mir 😉

    Da gibt es noch ein anderes Sprichwort.

    „Gehabt haben befreit von haben wollen.“

    Die großen weisen dieser Welt, die meisten davon waren vorher sehr Vermögend bevor sie zu das wurden was sie heute sind.

    Und ein Paar Senkkopfschrauben können in den moment wo man sie benötigt Glücklicher machen als eine Tonne Gold.

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  8. haluise sagt:

    Angela
    05/11/2019 um 19:51
    LIABS
    das ist die minimalistic nackig truth … hoho … luise

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  9. Hilke sagt:

    Bettina, et voila:

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  10. Hilke sagt:

    „***Es gibt inzwischen viele soziale Einrichtungen, die sich über gespendete Gegenstände freuen und sie weiter verteilen.“***
    Hier gibt es eine Frau, die jedes Jahr vor Weihnachten für ein Waisenhaus sammelt, sicher gibt es solche Initiativen auch anderswo und falls nicht, könnte mensch ja sowas einrichten. Ob Kuscheltiere oder Malblöcke, etc., einiges kann man auch aussortieren, was selbst nicht mehr gebraucht wird und es ein bisschen aufmöbeln u. schön einpacken. Na, wie wärs?

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  11. Drusius sagt:

    Nach dem physischen Minimalismus kann man den geistigen Minimalismus nicht mehr ausschließen.
    Ich wurde schon einmal ausgebürgert, da ist man sehr Minimalist. Ich glaube, daß man den Minimalismus nur aus der Überfülle heraus anstreben kann, da die Standardminimalisten eher die entgegengesetzte Richtung einschlagen, wie die Massenzuwanderung zeigt.

    Goethe meinte auch: „Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muß“.
    Das klingt aber immer wie die Verordnung an andere.

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  12. Bettina März sagt:

    Danke Hilke für die Gitte….

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  13. muktananda13 sagt:

    Minimalismus als spiritueller Anreiz ist eine reale Wachstumsunterstützung.
    Minimalismus als Besitz ist nicht schlecht, jedoch ist auch nicht realistisch-konstruktiv. Mangel darf nie vorhanden sein. Besonders bei den kinderreichen Familien. Ganz wenig oder nichts ist gerechtfertigt nur bei den Asketen, nicht aber im 21-sten Jhrt. und bei den Familien mitten im Europa. Weder geistig, noch dreidimensional ist der Mangel willkommen.
    Denn wo ein Mangel herrscht, dort ist der entgegengesetzte Wunsch schon da.
    Wer zu wenig hat, der will mehr.
    Wer zu viel hat, der will fast alles.
    Natürlich, mit Ausnahmen.

    Jedoch: das Mittelmaß ist das Maß aller Dinge.

    Weder zu viel, noch zu wenig.

    Ja, das Ego soll lernen.Denn viele von denen, die heute leiden, sind die, die einst nichts hergaben. Und viele von denen, die heute viel haben, sind die, welche einst die Lektion vom Schenken lernten.
    Die Harmonie ist erreicht erst, wenn es weder Reiche, noch Arme gibt- und wo es an nicts fehlt und Liebe ist der Kompass der Welt.
    Ja, es war einst so, und auch dies wird wieder kommen.

    Doch Minimalismus ist nicht unbedingt die beste Lösung. Auch ein Maximalismus nicht. Beides Kannibalisten 🙂 – d.h. Extremen, die zu meiden sind.
    Liebe hergeben und Liebe empfangen ist höher als Güter geben und Güter empfangen.

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  14. muktananda13 sagt:

    Dies ist entscheidend:

    „Aber auch jemand, der sich nicht auf einen Koffer beschränkt, ist fähig, ein Minimalist sein. Er kann eine große Wohnung besitzen mit einer schönen und zweckmäßigen Einrichtung, in der er sich wohlfühlt. Entscheidend wird sein , ob er an all dem haftet,…“

    Gefällt 1 Person

  15. muktananda13 sagt:

    Nur eine verwiklichte, voll erwachte Seele wird tatsächtlich an nichts Materiellem haften. Weder am Haben, noch an Wesen. Ja, auch nicht an seiner Familie oder seinen Freunde.
    Alle andere träumen davon.
    Und dies ist einfach Karma.

    Wer ist tatsächlich so frei, um mitten in einem Palast nicht daran zu hängen und mitten in einer Höhle, nicht an einem Palast zu denken?
    Wer so frei, um bei Tod oder Geburt weder Gewinn, noch Verlust zu sehen?

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  16. muktananda13 sagt:

    Man könnte`s außerdem, in extremis, auch so sehen: mit Gutem kann man viel Schlechtes anrichten und mit kurz scheinbarem Schlechten jedoch viel Gutes bewirken.
    Eine Ohrfeige kann sogar Leben retten, ein Kuss dagegen viele in einem Krieg nehmen.

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  17. satsadhu sagt:

    Auf meinem Weg des Lernens, bin ich hin und wieder mit dem Gedanken – „wer ist der wirklich Entsagende? Der, der dem Aussen entsagt, oder Der, der dem Innen entsagt“ – konfrontiert worden.
    Ich habe dann wahrgenommen, daß das Aussen ein Teil des Innen ist – niemals umgekehrt.
    Wenn das Aussen nicht relevant für das eigene Leben ist, man also nicht davon abhängig ist, ist es auch egal wieviel man besitzt.
    Es kann sehr viel sein, aber auch gar nichts.
    Wer nur im Aussen lebet – also die meisten Menschen – verpasst einen Grossteil seiner Möglichkeiten.

    Gefällt 2 Personen

  18. Thom Ram sagt:

    Aus dem Artikel herausgepickt:

    *****Es ist sinnlos, etwas zu tun, einfach nur um es zu tun, um das Ego glücklich zu machen, um sich gebraucht, erwünscht oder zugehörig zu fühlen.*****

    Yepp.

    Ich möchte indes inhaltlich ergänzen ….. indem ich den Satz kürze:

    *****Es kann sinnvoll sein, etwas zu tun, einfach nur um es zu tun.*****

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  19. Angela sagt:

    @ ThomRam

    Zitat: „… ****Es kann sinnvoll sein, etwas zu tun, einfach nur um es zu tun.*****

    Du meinst wahrscheinlich das Tun ohne eine Ego-Absicht dahinter, das sogenannte „absichtslose Tun“ oder auch „Nicht-Tun“.

    In der Verkürzung empfinde ich Deinen Satz irgendwie als schwierig zu verstehen, jedenfalls für die meisten Menschen. Man könnte auch eine hektische Lebensführung vermuten, die nicht auf die Qualität des Tuns achtet. Einach nur immer in action sein….

    Angela

    Gefällt 1 Person

  20. satsadhu sagt:

    @Angela

    Man kann es auch über die Frage – “ Was hat die Tat inspiriert“ – beschreiben.
    Es gibt den Auslöser des Denkens , also einen intellektuellen Auslöser und auch die Inspiration – von „in spirito“ in den Geist fahren.
    In einer optimalen Variante wird der Geist inspiriert um etwas in die Tat umzusetzen.
    Heute ist nur noch der Intellekt relevant – kann man mit einem geistigen Glied vergleichen, was kontinuierlich befriedigt werden muss.

    Gefällt 2 Personen

  21. Thom Ram sagt:

    Angela 17:12

    Ja.
    Wer in die Art seines Tuns nicht oft und immer hineingehorcht hat, wird „meine“ Kurzform vielleicht null verstehen.

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  22. eckehardnyk sagt:

    Alles enthalten in dem einen Satz ist: Lieben Sie, was Sie tun !?

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