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Stelle deine Fragen / Interview mit sich selbst

von Angela, 07.06.2019

Das Leben ist ein Abenteuer, jeder Einzelne muss es auf seine Weise erforschen.

Sich selbst zu befragen ist der erste Schritt auf dem Weg zur Selbsterkenntnis und die wiederum ist die Voraussetzung dafür, das Beste aus seinem Leben zu machen. Sie schützt vor unnötigem psychischen Leiden, auch vor körperlichen Krankheiten und hilft zugleich, damit fertig zu werden, wenn sie sich doch nicht vermeiden lassen. Auch wird sie uns helfen, Erfüllung in den Beziehungen zu anderen Menschen zu finden und unsere Energie in positive Bahnen lenken.

In der Wissenschaft besteht die Kunst darin, die richtigen Fragen in der richtigen Art und Weise zu stellen. Und dasselbe gilt auch für uns und unser Leben. Man sagt, die richtige Frage enthalte bereits die Antwort, die zum Zentrum des Problems und dessen Lösung führt.

Es gibt „große“ Fragen, wie z.B. „Was sehe ich als den Sinn meines Lebens an“ oder auf den ersten Blick unbedeutende Fragen, wie z.B. “ Sehe ich mir einen Film im Fernsehen an oder lese ich ein Buch?“ Doch im Grunde ist keine Frage trivial, immer leitet sie zu anderen Fragen über und kommt somit einer Antwort aus tieferen Bewusstsseinsschichten näher. Häufig ist die erste Frage nur eine Ersatzfrage, die das Unterbewusstsein geschickt vorgeschoben hat, um unsere Bequemlichkeit vor einem beunruhigenden Zweifel zu bewahren.

Dabei sollte man sich bewusst sein, dass eine Frage, die mit „WARUM“ beginnt, oftmals nicht aus dem Unbewussten beantwortet wird, sondern dass die Antwort aufgrund unserer Konditionierung erfolgt. Der konditionierte Verstand bildet eine Schutzmaske, einen Panzer, der uns vor der Rohheit mancher Menschen schützen kann. Doch eins ist auch klar, für diesen Schutz gilt es auch etwas zu bezahlen. Der Panzer hält nicht nur unsere Feinde auf Distanz, sondern auch unsere Freunde und Geliebten. Das schlimmste ist allerdings, dass ein Panzer uns von uns selbst, von unserem tiefstinneren Selbst fernhalten kann.

Im Anschluss schreibe ich einige Fragen auf, die jeder seinem wahren Selbst stellen könnte.

Eine gute Zeit dafür wäre das morgendliche Erwachen oder der letzte Moment vor dem abendlichen Einschlafen, doch es gibt noch viele andere Möglichkeiten zur konzentrierten, erwartungsfreien Fragestellung. Geduld ist gefragt, manchmal dauert es mehrere Tage, an denen man seine Frage immer wieder neu stellen kann. Falls dann noch keine Antwort gekommen ist, sollte man aufhören, sie BEWUSST zu stellen, sondern vertrauensvoll abwarten, bis die Antwort erscheint und Klarheit herrscht.

Falls sich schon beim Fragen ein ungwöhnlich starkes Gefühl einstellt, kann das ein Teil der Antwort sein, dann wäre es gut, diesem Gefühl nachzugehen. Es kann einen wertvollen Hinweis enthalten.

Die Antwort wird kaum in Form einer himmlichen Stimme eintreffen, meist taucht sie völlig unerwartet auf. Man sagt etwas, was einen selbst überrascht; man tut etwas Ungwöhnliches; träumt einen bedeutungsvollen Traum oder reagiert in einer ungewohnten Weise, die etwas mit der Fragestellung zu tun hat.

Vielleicht empfindet man die erste Antwort als zerstörerisch oder schmerzlich, aber das tut nichts. Wie oft erstickt unser inneres Selbst vor lauter blockierter Energie, die durch die richtige Frage ins Fließen gerät.

Mögliche Fragen:

—Wann mag ich mich und meine Mitmenschen am meisten ?

—Ist meine Art, die Welt zu betrachten, die einzig mögliche?

—Wessen Leben lebe ich?

—Was ist mein eigentliches Lebensziel?

—Hat das Leben, das ich jetzt führe, einen Sinn?

—Wann habe ich das Gefühl, eine Rolle zu spielen, die ein anderer geschrieben hat?

—Wann verhalte ich mich nach außen hin so, wie ich mich innerlich fühle?

—Wann habe ich etwas getan oder gesagt, was überhaupt nicht ICH war?

—Da ich nicht ICH war, wer war ich dann?

—Inwiefern fühle ich mich durch meine Erziehung und die Kultur, in der ich lebe, behindert?

—Würde ich anders leben, wenn ich wüsste, dass ich nur noch 2 Jahre zu leben hätte?

—Was ist meine größte Angst?

—Wann habe ich das Gefühl, dass ich das, was ich tue, mühelos tue? Wann ist es anstrengend?

—Was würde ich als erstes angehen, wenn ich jedes Ziel sofort erreichen könnte?

—Kann ich mir trauen; wenn nein, warum noch nicht?

—Was will ich nicht wissen und was verdränge ich?

—Wo sehe ich mich in 5 Jahren und wie fühlt sich das an?

—Worüber rege ich mich oft auf?

—Wieviel Kontrolle habe ich über meine Gewohnheiten?

usw. usw. usw. ………………..

Das waren nur ein paar Anregungen, denn wir alle müssen unsere eigenen Fragen stellen. Keine einzige Frage kann für alle Menschen die richtige sein, in diesem Gebiet gibt es keine goldenen Regeln. Bei der spirituellen Suche kann man seinen Weg nur selbst gehen und ihn sich bahnen, während man geht.

Ganz wir selbst sein….. den Panzer ablegen…. Klarheit erlangen….. das Unbewusste ins Licht bringen….. das sind Ziele im Leben , die auf die eine oder andere Art jeden Menschen betreffen. Wer sich selbst mutig die richtigen Fragen stellt, seinem umfassenderen Selbst vertraut und den Antworten entsprechend handelt, kann eines Tages auf ein erfülltes Leben zurückblicken.

Nur wir selbst können uns ändern, und wenn wir das tun, dann werden alle Umstände und Menschen in unserem Leben sowohl verändert erscheinen als auch sein.

Angela


55 Kommentare

  1. Leser sagt:

    @Angela,

    Bei Ihren Artikeln gehen mir alle ROT-Ampeln an.
    Aber OK. Ihre Meinung.

    L G Leser

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  2. Angela sagt:

    @ Leser

    Duzen wir uns hier nicht alle ?

    Zitat: “ Bei Ihren Artikeln gehen mir alle ROT-Ampeln an….“

    Folge diesem Gefühl….. aus dem Artikel: “ …. Falls sich schon beim Fragen ( oder bei Behauptungen) ein ungwöhnlich starkes Gefühl einstellt, kann das ein Teil der Antwort sein, dann wäre es gut, diesem Gefühl nachzugehen. Es kann einen wertvollen Hinweis enthalten….“ 😀 😀 😀

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  3. Leser sagt:

    @Angela,

    Sie würde ich eher nicht duzen. Dazu kennen/schreiben wir uns noch zu wenig. Es ist eher Respekt und keine Boshaft meinerseits.

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  4. Thom Ram sagt:

    Leser

    Die Kommentarstränge sind ein Angebot. Sie sollen dienen der zusätzlichen Beleuchtung des aufgeworfenen Themas.
    Bitte sag etwas mit Hand und Fuss zur Sache.
    Danke.

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  5. Mujo sagt:

    Guter Beitrag Angela.

    Ein Zitat von Jörg Löhr, Handballer und Erfolgstrainer aus meiner Heimatstadt der sich aus einen Interview in mir eingebrannt hat ist :
    „Die Fragen bestimmen die Qualität deines Lebens.“

    Die nach innen gerichtet wie die nach aussen.
    Wenn man so hinhört was die Menschen so von sich geben dann Erschrecke ich mitlerweile, denn so sieht es auch im innern aus.

    Gefällt 2 Personen

  6. Mujo sagt:

    @Angela

    Einer der besten fragen von dir ist:

    „Würde ich anders leben, wenn ich wüsste, dass ich nur noch 2 Jahre zu leben hätte?“

    Mich eingeschlossen und ich denke viele andere auch, würde ich mit ein eindeutiges Ja beantworten.

    Aufgrund des Zeit Limits, wäre ich viel Konsequenter und Entscheidungsfreudiger mein Ideal zu Leben.

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  7. Leser sagt:

    @Thom Ram,

    OK, dann machen wir das mal. Es folgen Zitate. Antwort kostenfrei, man müsste mich Mieten…(Scherz)

    Mögliche Fragen:

    —Wann mag ich mich und meine Mitmenschen am meisten ?

    Wenn sie mich in Ruhe lassen.

    —Ist meine Art, die Welt zu betrachten, die einzig mögliche?

    Nein.

    —Wessen Leben lebe ich?

    Hoffentlich das eigene.

    —Was ist mein eigentliches Lebensziel?

    Im Bett liegen und andere befehligte zu beobachten?

    —Hat das Leben, das ich jetzt führe, einen Sinn?

    Sicher, sonst wäre ich nicht hier.

    —Wann habe ich das Gefühl, eine Rolle zu spielen, die ein anderer geschrieben hat?

    Niemals

    —Wann verhalte ich mich nach außen hin so, wie ich mich innerlich fühle?

    Täglich

    —Wann habe ich etwas getan oder gesagt, was überhaupt nicht ICH war?

    Weihnachten

    —Da ich nicht ICH war, wer war ich dann?

    Vermutlich Zäpfchen.

    —Inwiefern fühle ich mich durch meine Erziehung und die Kultur, in der ich lebe, behindert?

    Das ich sie nicht ausleben darf, weil Strafbewährt?

    —Würde ich anders leben, wenn ich wüsste, dass ich nur noch 2 Jahre zu leben hätte?

    Nein

    —Was ist meine größte Angst?

    Keine Angst mehr zu haben.

    —Wann habe ich das Gefühl, dass ich das, was ich tue, mühelos tue? Wann ist es anstrengend?

    Muskelgedächtnis (Klavier, Kochen), Teil zwei…Wenn die öffentliche Meinung nicht mehr der Natur folgt.

    —Was würde ich als erstes angehen, wenn ich jedes Ziel sofort erreichen könnte?

    Logik-Bruch

    —Kann ich mir trauen; wenn nein, warum noch nicht?

    Immer

    —Was will ich nicht wissen und was verdränge ich?

    Fremde Gedanken welche Ziele indoktrinieren und anderen Menschen schaden.

    —Wo sehe ich mich in 5 Jahren und wie fühlt sich das an?

    Ich bin heute unabhängig und werde es auch in 5 Jahren sein. Uneinholbar.

    —Worüber rege ich mich oft auf?

    Verstandesbeleidigung.

    —Wieviel Kontrolle habe ich über meine Gewohnheiten?

    100 💯 Prozent

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  8. Angela sagt:

    @ Leser

    Witzig ! Aber stimmt das auch alles ? Grins !

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  9. Thom Ram sagt:

    Leser, bitte verzeih. Ich deutete deine angehenden roten Lichter falsch.

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  10. Mujo sagt:

    @Angela

    Für ein ich, stimmt es auch was der/die Leser sagt 😉

    Spätestens bei der letzten frage mit 100 % lege ich meine Hand ins Feuer, ist es gelogen. Mit Ausnahme des Ego’s, das hat immer Recht, oder will es zumindest.

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  11. Mujo sagt:

    Thom !?….hast du dich im Namen geirrt ?

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  12. Mujo sagt:

    kannste Löschen, hast schon geändert….dies hier auch.

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  13. Leser sagt:

    @Mujo,

    es gibt keine 💯 , das war für die Statistik. Wenn jemand wirklich meint 💯 Prozent Kontrolle über sein eigenes Leben zu haben, ist es Zeit über die Medikamente zu sprechen.

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  14. Leser sagt:

    @Angela,

    Ich nehme das „Du“ hiermit dankend an.

    L G Leser

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  15. Zusammengefasst sind diese „Fragen“ an sich selbst ,sollte man sie sich je gestellt
    gestellt haben ,nur bedingt oder unvollständig zu beantworten.
    Da jeder Mensch seine eigene Erfahrungen,Vorstellungen und Charakterliche
    Eigenschaften vor zu weisen hat. Gefühle,Stimmungsschwankungen
    und persönliches Umfeld runden das ganze ab.
    Zudem halte ich persönlich nichts von (Was wäre wenn und wann Analysen 🙂

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  16. Vollidiot sagt:

    „Dabei sollte man sich bewusst sein, dass eine Frage, die mit „WARUM“ beginnt, oftmals nicht aus dem Unbewussten beantwortet wird, sondern dass die Antwort aufgrund unserer Konditionierung erfolgt. Der konditionierte Verstand bildet……….. “

    Das ist eine Formulierung, die bemerkenswert ist .
    Ich soll mir also bewußt sein daß eine Frage aus dem Unbewußten beantortet wird – als Positivismum.
    Denn als Negativum droht der konditionierte Verstand, der eine Frage bitte nicht beantworten sollte…………….

    Der kluge Mensch sollte also dafür sorgen, daß das Unbewußte den konditionierten Verstand – ja vielleicht sogar läutert.
    Psychologisch ist das wirklich bemerkenswert.

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  17. Leser sagt:

    @Wolfgang,

    der komische Punkt ist die Verlagerung vom Kleinhirn ins Großhirn.
    (Was wäre wann) läuft ständig im Hintergrund. Lebensnotwendig.

    Diese Brücke kann man aufheben und nutzen. Dann bewertet man jedoch die Situationen anders.
    Das nannte man früher Aufklären.
    Sapere Aude.

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  18. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  19. Angela sagt:

    @ Vollidiot

    Zitat: „… Ich soll mir also bewußt sein daß eine Frage aus dem Unbewußten beantortet wird – als Positivismum.
    Denn als Negativum droht der konditionierte Verstand, der eine Frage bitte nicht beantworten sollte………

    Ja, hast recht, ganz schön verzwickt! Ich hätte nicht UNBEWUSSTES schreiben sollen, sondern „aus dem tieferen- oder höheren Selbst“, was einem ja meist auch nicht bewusst -, aber trotzdem vorhanden ist .

    Zu einer Frage, die mit WARUM beginnt, steigt nichts ( oder wenig) aus dem Unbewussten oder tieferen Selbst auf und wird somit bewusst, sondern der Verstand wird SOFORT eine Erklärung liefern, die aber immer konditioniert sein wird.

    Was Du auch sagen magst, der Verstand hat einfach nicht den Überblick über das Gesamte SEIN, das was Du vielleicht als GEIST bezeichnen würdest.

    Lg A n g e l a

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  20. Mujo sagt:

    @Wolfgang

    „Zusammengefasst sind diese „Fragen“ an sich selbst ,sollte man sie sich je gestellt
    gestellt haben ,nur bedingt oder unvollständig zu beantworten.“

    Ja, das ist es ja genau. Und warum wird es nur unvollständig beantwortet ?………vielleicht weil nicht genug Klarheit darüber herrscht was man wirklich möchte im Leben ?
    Die meisten Menschen Wissen genau was sie nicht mögen. Die wenigsten Wissen was sie wirklich wollen.

    @Leser

    „es gibt keine 💯 , das war für die Statistik. Wenn jemand wirklich meint 💯 Prozent Kontrolle über sein eigenes Leben zu haben, ist es Zeit über die Medikamente zu sprechen.“

    Da fragt sich schon was das dann soll !!
    Wenn du mit Statistik anfängst, hättest du dir die schreiberei Sparen können.

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  21. Leser sagt:

    @Mujo,

    Ich schreibe aus Spaß an der Freude. Es liest sich schlimmer als es ist.
    Mein Username ist @Leser und nicht @Schreiber. Es ist Freizeit und nicht Leistungszeit im Menschenhaltungskäfig.
    Nebenbei sollte es frische Luft für den Geist sein, in einem Raum mit ähnlichen Charakteren.

    Hier muss nicht alles Richtig und Richtung haben. Einfach ein „Buddelkasten“ der Gedanken.

    L G Leser

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  22. Thom Ram sagt:

    Mujo 19:10

    Ja, hatte ich, da Leser in der Mailadresse fast Mujo mit drin hat.

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  23. Thom Ram sagt:

    Bezüglich Volli 19:24

    Nun wünschte ich mir, dass wir in wach- entspannter Runde sässen. Worte der Gegenübers entgegennehmend interessiert und dankbar (auch wenn Ego sofort sofortige Replik heischt) jedes Wort bewegend gründiglich, bevor sich selber zu Worte meldend.

    Aus meiner Sicht behandeln wir da höchst interessante Schnittpunkte. Unbewusstes. Bewusstes. Verstand. Konditionierter Verstand!!! Denken. Dann noch Fühlen. Und anpochen tun Intuition, Stimme des Herzens. Sicher habe ich nicht alles genannt.

    Ich will, dass solche Runden stattfinden. Ansatzweise können wir es tun, hier, schriftiglich. Ist ein Behülf.

    Wirklich. Ich sehe unser Einer Mehrere beisammen sitzen, horchend, lauschend, denkend, erwägend, Erhorchtes, Erlauschtes, Gedachtes, Erwogenes in heiterer Ruhe in die Mitte platzierend, sodass ein Jeder nehmen kann, was ihm dienlich ist, die extreme Antipode zum Geschrei „ich habe recht, du denkst und machst falsch“, wie es bum Zeispiel im Eunuchenpalast bei der darunter leidenden, vergeblichen Versuches der Kastration töricht umgeleiteten Spree stattfindet.

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  24. Leser sagt:

    @Thom Ram und alle,

    Das wird ewig ein Wunsch bleiben. Ich würde so gerne mit anderen reden und sie wirklich treffen. Es wäre sicher sehr harmonisch.
    Hinter der Wand zu schreiben, ist etwas anderes als sich ins Auge zu sehen. So ein Meeting würde sicher unter uns nicht in einer Prügelei enden. Dazu sind hier viele zu alt und auch zu weise. Man würde sich achten und freuen sich zu treffen.

    L G an alle Leser

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  25. Mujo sagt:

    @Leser

    Eigenartige Sichtweise !!
    Keiner hier nimmt es als Leistungszeit wahr. Dafür gibt es andere Foren.
    Was ich Schätze ist der Austausch hier das ein gewisses Niveau hat (gern auch mit Humor) das bereichert.
    Wäre es nur blabla, würde ich weiter Reisen, dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade.

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  26. Mujo sagt:

    @Leser

    „Das wird ewig ein Wunsch bleiben. Ich würde so gerne mit anderen reden und sie wirklich treffen. Es wäre sicher sehr harmonisch.
    Hinter der Wand zu schreiben, ist etwas anderes als sich ins Auge zu sehen. So ein Meeting würde sicher unter uns nicht in einer Prügelei enden. Dazu sind hier viele zu alt und auch zu weise. Man würde sich achten und freuen sich zu treffen.“

    Unterschreib ich alles was du sagst, bis auf zwei Dinge, das zu alt…………..Dumme Prügeln sich in jeden alter.
    Und den wünschen in enspannter Runde. Das geht auch hier, wenn auch das von angesicht zu angesicht sicher noch schöner wäre.

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  27. Hawey sagt:

    Ok, nun werde ich meine Sichtweise dazu geben, ich kann nicht sagen ob es so ist aber im Moment habe ich nichts besseres.

    1. Kommen wir zu der ersten Frage, wenn ich mir also die Frage stellen muss was ist der Sinn meines Lebens. Würde ich spontan Antworten das Leben hat keinen Sinn so verrückt wie das klingen mag. Das Leben hat nur den Sinn dem ich in gebe und zwar genau in diesem Moment. Solange ich keinen Sinn habe im Leben, werde ich den Sinn nehmen den mir andere vorbeten aber bei keinem werde ich mich zuhause fühlen. Es wird immer was fehlen. Also Mensch was fehlt Dir?

    Wahrscheinlich stellt man sich dann die Frage nach seinem Sinn des Lebens, wenn die angenommenen Lebensweisen von anderen Menschen, Eltern, Erziehern, Opa, Oma, Vater und Mutter usw. einen nur Unglücklich machen. Man weiß nicht warum er es so fühlt.

    So wird er nach einiger Zeit des Leidens sich die Frage stellen was mache ich hier eigentlich was ist der Sinn meines Lebens oder ist das schon alles? Vielleicht wird er auch die Schuld bei anderen suchen. Der Hund, die Katze, das Auto, die Eltern, die Lehrer, der Chef, die SPD, die CDU, die Grünen, die Linken, kein Geld, die Rechten usw. usw. Alle sind dann schuld warum er keinen Sinn im Leben hat. Wenn er dabei bleibt dann gute Nacht.

    Wird er aber weiter fragen nachdem er auch genug von Beschuldigungen hat wird er vielleicht erkennen „ich Selbst bin der Sinn des Lebens und ich kann es Steuern indem ich mir das Wissen aneigne was ich brauche um in meiner Selbst gestellten Sinnhaftigkeit das Glück und die Befriedigung zu empfinden.

    Bin ich Glücklich mit meinem Sein wenn man die Frage sofort wie aus der Pistole geschossen beantworten kannst dann hast Du einen Sinn. Denke aber daran alles ist fließend Du kannst Dir jederzeit einen neuen Sinn Kreieren um neue Erfahrungen zu sammeln.

    Dies, meine Freunde ist natürlich nur meine Sichtweise, mein Blickwinkel, meine Überzeugung, meine Meinung. Du darfst gerne eine andere Sichtweise, einen anderen Blickwinkel, eine andere Überzeugung, eine andere Meinung haben. Nur weil Du eine andere Meinung hast, bist du nicht mein Feind und ich will nicht der Deine Sein! Verstehe bitte, dass ich nie einen Feind bzw. ein Feindbild erschaffen will, das ist nie meine Intention und vergib mir, wenn ich das in Dir ausgelöst haben sollte.

    Habe jetzt nur meine Sichtweise zur ersten Frage geschrieben ich denke das reicht aber…..

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  28. Leser sagt:

    @Mujo,

    Was ein Mensch geleistet hat, kann jeder Mensch nachholen.

    Es muss nur ein einziges mal als Leistung erbracht werden!

    Ich bin sehr vorsichtig mit meinen eigenen Vermutungen. Ich habe mich oft geirrt. Das ist gut so. 🤣

    L G Leser

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  29. Angela sagt:

    @ Hawey

    Der Sinn des Lebens ist einfach zu LEBEN. Alle Mystiker wussten es und bezeichneten das Leben als ein Mysterium. Es muss gelebt und erfahren werden. Und dann löst sich der Schüler darin auf und versteht…

    Wenn man mit der Philosophie und dem Denken an die Sinnfrage herangeht und versucht, Antworten zu finden, wirft jede Antwort nur neue Fragen auf, und das ist ein endloser Prozess. Deshalb ist die Philosophie nie zu irgendeinem Schluss gekommen.

    Zitat: “ Bin ich glücklich mit meinem Sein…….. “

    Das ist eine gute Frage. Wenn man für längere Zeit einfach glücklich ist, beginnt das Ego zu verschwinden, weil es keine Verbindung zwischen Glück und Verstand gibt. Ich meine, Glück ist etwas, was aus jenseitigen Bereichen kommt.

    Lg A n g e l a

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  30. Leider ist das Glücksempfinden keine kontinuierliche Konstante
    und ganz Selbstlose Menschen sind ganz rar gesät 🙂 denn die
    materielle Natur besteht aus drei Erscheinungsweisen,
    Tugend, Leidenschaft und Unwissenheit. Wenn das ewige
    Lebewesen mit der materiellen Natur in Berührung kommt,
    wird es durch diese Erscheinungsweisen bedingt.

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  31. Bettina März sagt:

    Hallo Angela,

    sehr gute Fragen, schwierig in der Beantwortung, werfen sie doch neue Fragen auf.

    Kann nur soviel dazu sagen: Wenn Du in einem Land geboren wirst, und das Gefühl hast, schon als Kleinkind, ich gehöre eigentlich nicht hier her. Oder auch manchmal das Gefühl: das ist nicht mein Planet.

    Da ist, auf der einen Seite, Deine Heimat und Du kannst Dein Land nicht so lieben, wie Du gerne möchtest, weil Du spürst, das irgendwas nicht stimmt. Aber du weißt nicht, was nicht stimmt, du spürst es nur. Ich weiß, ich wiederhole mich.

    ( Band Rammstein -Deutschland -). Nur nicht so extrem und graß.

    Lügen, Parole, Lügen, Parole….

    Dieses Land, mein Heimatland, hat einen Mehltaubefall wie auf Rosen. Dieses Land ist begraben unter einem Leichentuch. Das Leichentuch ist voller Lügen und auch einer Enge, Enge im geistigen Sinne, ….

    Im Ausland habe ich mich immer wohlgefühlt. Befreit. Lag es an den Menschen, Einheimischen, der Luft, am Essen oder wegen des Urlaubs/der Ferien? ich weiß es nicht.

    Wenn ich aber Dokus über D (Internet, habe keinen Fernseher) anschaue, die vielen Sehenswürdigkeiten und Pracht, Wälder, Seen, Berge, Meer, Flüsse, u.a. der Dichter und Denker, ist es mit das schönste Land unter der Sonne. Dann bin ich stolz, in diesem Land geboren zu sein. Doch nach ein paar Stunden kommt wieder diese Traurigkeit, eine Melancholie, und auch eine Wut.

    Bis bald
    Bettina M.

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  32. Angela sagt:

    Liebe Bettina !

    Ich finde es schwierig, Dir auf Deinen Kommentar zu antworten, weil wir beide von sehr verschiedenen Voraussetzungen ausgehen.

    Der Gedanke, stolz auf die Tatsache , in einem bestimmten Land geboren zu sein, ist mir irgendwie fremd. Es wird sicher einen Sinn haben, dass ich mich hier inkarniert habe, aber ich identifiziere mich nicht mit einer Nation.

    Diese Identifikation ist in meinen Augen genau das, was uns von allen anderen Menschen trennt. Als Menschheit sind wir alle miteinander verbunden, ganz egal wo wir leben. Und in jedem Land gibt es Licht und Schatten, Wunderschönes und Verbesserungsbedürftiges. Genauso, wie es das im einzelnen Menschen gibt.

    Und da liegt meiner Ansicht nach unsere Aufgabe. Nicht in Depression und Wut über Andere oder die Umstände zu versinken, sondern die Wurzel des Übels IN SICH SELBST zu erkennen und zu überwinden.

    Die grundlegende Ursache für unser Leiden ist Unwissenheit um die geistigen Gesetze. Dies bezeichnet man als Verblendung, und sie führt zu Anhaftung. Dazu kommen noch Hass und Aggression, also eine feindselige Geisteshaltung gegenüber Menschen, die wir ablehnen. Was soll dann daraus entstehen? Nur wieder Hass und Ablehnung, ein ewiger Kreislauf. Das „Gegengift“ ist in jedem Fall Liebe und Mitgefühl.

    Dabei habe ich keine „rosarote Brille“ auf, ich sehe durchaus den Wahnsinn, der in der Welt passiert und all das Leid, was daraus entsteht.
    Doch meine feste Überzeugung ist : Jeder kann nur sich selbst ändern! Und wie ich schon schrieb, wenn man sich selbst ändert, zu seinem höchsten Ideal verwandelt, verändert sich ( nach und nach) die ganze Welt , man wirft einen Stein und die Kreise breiten sich konzentrisch aus….. Das ist das Geheimnis der „kritischen Masse“, die imstande ist, einen Wandel innerhalb der Menschheit hervorzubringen, welche aber anscheinend noch nicht erreicht ist.

    „Ohne es zu wissen, bist du auf der Suche nach dir selbst. Du sehnst dich nach Liebe, nach dem, was der Liebe würdig ist, nach dem absolut Liebenswerten. Auf Grund deiner Unwissenheit suchst du in der Welt der Gegensätze und Widersprüche. Wenn du es in dir selbst findest, dann wird deine Suche vorüber sein. “ Nisargadatta

    Lg A n g e l a

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  33. muktananda13 sagt:

    DU BIST DER SUCHER UND AUCH DAS ZIEL DEINER SUCHE.
    Wenn du dich aber findest, enden alle Sorgen.

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  34. Mujo sagt:

    @muktananda

    Mit anderen Worten. „Back to the roots“.

    Sehe ich auch so. In jeden Anfang findest du auch dein Ende.

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  35. Bettina März sagt:

    Liebe Angela,

    Danke Dir für Deine Antwort.

    Natürlich mache ich mir Gedanken, warum ich ausgerechnet hier in D inkarniert wurde. Ich weiß nicht, in welchem Land Du inkarniert wurdest.
    Ich bin neu hier und habe nicht alles durchgelesen.

    Aber einfach alle Mensch zu lieben, ohne Wenn und Aber, geht einfach bei mir nicht.

    Sogar Jesus hat damals die Heuchler bzw. Schriftgelehrten aus dem Tempel vertrieben und war wütend über sie.

    Und ich habe das Gefühl, daß es in meinem Land viele Heuchler und viele Schriftgelehrte gibt. Warum soll ich Menschen lieben, die ich gar nicht kenne? Psychopaten, Mörder, Minusseelen? Und die sind in jeder Schicht vertreten, besonders bei Politikern, Lobbyisten und die Drahtzieher hinter ihnen.

    Ja, warum kann, darf, ich nicht stolz auf mein Land sein, in dem ich geboren bin? Warum soll es mich von anderen Nationen, die auch stolz sind, trennen?

    Auf der anderen Seite: Meine Vorfahren und Urahnen haben dieses Land für mich und meine Nachkommen lebenswert gemacht. Und wenn es nicht so wäre, würden nicht so viele fremde Menschen hierher kommen.
    Und ich weiß, daß nicht wenige hierher kommen, mit dem Gedanken, daß es ihr Land ist, weil es ihnen angeboten wurde.(habe leider sehr viel Hintergrundwissen, durch meine Arbeit). Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

    Ich weiß, daß Gewalt, Haß, Krieg usw. immer wieder dasselbe hervor ruft. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Aus dem Grund mache ich mir auch viel Gedanken.

    Die meisten Erdenbürger wollen das bestimmt nicht, doch es wird immer wieder in die ihre Herzen bzw. Seelen geträufelt, besonders durch die Medien geschuldet.

    Ich denke, daß ich noch einen mühsamen Weg vor mir habe, nicht wegen mir, aber wegen meinen Enkelsöhnen. Diese sind noch zu klein, um zu kapieren, wie diese Minusseelen funktionieren.

    Liebe Grüße Bettina

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  36. muktananda13 sagt:

    Das „Ich“ , das „Ego , beginnt und endet bei jeder Verkörperung.; die Seele , das reine Bewusstsein, das Selbst jedoch – nie.
    Jeder sucht sich , sucht das Selbst, ohne es unbedingt zu finden.
    Man sucht fast immer an falscher Stlle- innerhalb von Zeit und Raum.

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  37. muktananda13 sagt:

    Wer zu viel spricht, hat wenig Zeit zu denken.
    Wer zu viel denkt, hat wenig Zeit zu fühlen.
    Wer zu viel denkt und fühlt, hat wenig Zeit zu tun.
    Aber Zeit bedeutet all dies zusammen.
    Und das „WER“ lebt als Marmelade im Glas der Zeit, bis es zerbricht.

    Man ist mehr als „wer“ .
    Man ist Bewusstsein.

    Es reicht nicht aus, darüber zu denken und zu lesen.
    Es braucht Geschmack vom Genuß.
    Man nennt es Meditation.

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  38. muktananda13 sagt:

    Die Welt ist voller Heuchler und Pharisäer als Schriftgelehrte, doch in allen wohnt dasselbe Bewusstsein.

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  39. muktananda13 sagt:

    Danke Thomram für jede Freischaltung.

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  40. Thom Ram sagt:

    Muki, ich weiss nicht, was WP dazu veranlasst, deine Posts hängen zu lassen. Gruss nach Westnordwest.

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  41. Angela sagt:

    Liebe Bettina März !

    Zitat: „…
    Natürlich mache ich mir Gedanken, warum ich ausgerechnet hier in D inkarniert wurde. Ich weiß nicht, in welchem Land Du inkarniert wurdest.
    Ich bin neu hier und habe nicht alles durchgelesen. Aber einfach alle Mensch zu lieben, ohne Wenn und Aber, geht einfach bei mir nicht.

    Um auf Deine Art Frage zu antworten: Meine Familie und ich sind Ur-Berliner seit unzähligen Generationen. Wir sind 1982 aus West-Berlin der Natur wegen in den Harz gezogen. Aber zieht es mich noch jemals nach Berlin? In keiner Weise, obwohl ich 3O Jahre dort zufrieden und glücklich lebte.

    Lieben kann ich Menschen, Tiere, eine Landschaft, Bäume, Flüsse, das Meer, – und all das gibt es überall- in jedem Land.

    Zitat: „… Ja, warum kann, darf, ich nicht stolz auf mein Land sein, in dem ich geboren bin? Warum soll es mich von anderen Nationen, die auch stolz sind, trennen?

    Diese Denkweise ist mir persönlich fremd. Kann man nicht nur „stolz sein“ auf etwas, was man SELBST erreicht, sich erarbeitet – oder überwunden hat?

    Du benutzt auch das Wort „Inkarnation“ , also denke ich, dass Du von der Wiedergeburt überzeugt bist. Aus Rückführungsberichten weiß man, dass man sich schon in unzähligen Ländern und Zeiten inkarniert hat. Wo setzt man da an mit seinem „Stolz“?

    Ich kann auch nicht ALLE Menschen lieben. Das ist schon eine Weisheits-Stufe, die ich mir nicht anmaßen würde. Aber ihr SEIN in der jeweiligen Entwicklungsstufe erst einmal als gegeben anzunehmen und nicht gleich abzuwerten, kann – denke ich- jeder lernen.

    Das bedeutet ja nicht, dass ich nicht mehr sehe, was geschieht und auch nicht, dass ich dem nicht entgegentrete. Du schreibst, dass Jesus WÜTEND war, als er die Heuchler und Schriftgelehrten aus dem Tempel vertrieb? Woher willst Du das wissen? Meiner Ansicht nach tat er einfach das, was er in diesem Moment für nötig hielt. Ob er dabei Wut empfand, bezweifle ich stark!

    Sein Handeln war keine Reaktion, ( wie z.B. Wut) es war eine Handlung, und das ist ein großer Unterschied. Bei einer Reaktion spielen immer Ego und Emotion eine große Rolle und sie wird niemals so effektiv sein wie eine Handlung, die aus einer bewusst empfundenen Notwendigkeit entsteht.

    Den Ausdruck „Minusseele“, den Du gebrauchst, finde ich einfach schrecklich. Ist die Seele nicht immer vollständig und heil? Unsere Identifikation mit dem Verstand, der immerzu wertet und abwertet und verurteilt schafft m.E. all diese Probleme. Und wenn jemand sich so abgewertet fühlt, wie meinst Du, wird er dann reagieren?

    Du schreibst im ersten Kommentar: „… Da ist, auf der einen Seite, Deine Heimat und Du kannst Dein Land nicht so lieben, wie Du gerne möchtest, weil Du spürst, das irgendwas nicht stimmt. Aber du weißt nicht, was nicht stimmt, du spürst es nur.“…

    „Worauf man seine Aufmerksamkeit richtet, das wächst“, ist eine uralte Weisheit. Deshalb wäre es doch klüger, die Aufmerksamkeit bewusst auf all das Schöne, Heile und Gute zu richten, ( ohne mit Scheuklappen herumzulaufen!) und es damit zu stärken. Dann würde zumindest in Dir „Melancholie, Traurigkeit und Wut“ abnehmen, in meinen Augen ein erstrebenswertes Ziel!

    LG A n g e l a

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  42. Thom Ram sagt:

    Muki,

    doch, jetzt weiss ich es. Hab sicherheitshalber nachgeschaut und wurde fündig. Vor Urzeiten hatte ich dich in Moderation gestellt. Ich erinner mich des Anlasses null und nimmer. Habe dich eben freigeschaltet.

    Gefällt 1 Person

  43. Thom Ram sagt:

    Angela und Bettina

    Einen Punkt möchte ich herauspflücken: Des Joshuas Geldrafferrausschmiss aus dem Tempel.

    Ich bin heilig überzeugt, dass Joshua nicht wütend war. Er handelte. Er handelte aus allertiefster Ueberzeugung. Er war entschieden. Er war entschlossen. Man könnte es beschreiben mit: Warmes Herz und kühler Verstand, gepaart mit gesunder Vitalität.

    Angela kennt mein eigenes Erlebnis in Berlin, als ich eine kleine Bande junger Türken davon abhielt, ein junges Alleebäumchen umzusägen. Genau so wie es mir in jenen Minuten war, so, so denke ich, sah es im Inneren von Joshua aus. Da war keine Emotion! Es war Handlung, aus dem Moment heraus geboren. Ich war kühl (nicht kalt), ich hatte null Zweifel. Ich rief, entschieden: Stopp. Halt. Ich bin nicht einverstanden.

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  44. Heide sagt:


    Viele liebe Grüße

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  45. muktananda13 sagt:

    Wenn der Verstand mehr wiegt als der Unsinn, gehört sich immer ein Applaus. Im and`ren Fall, nur `ne Laus… Danke, Thomram!

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  46. muktananda13 sagt:

    Der Einzige, welcher sich selbst interviewt, ist das Bewusstsein. Da gibt es tatsächlich nur Eines. Es ist nur ein Wasser , das Wasser- in zahllosen Gefäßen gefüllt und auch lose…

    Was der Verstand fragt , ist als Antwort regelrecht im Herzen.
    Der Verstand hat nur Fragen, das Herz ist nur Antwort.

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  47. Thom Ram sagt:

    Muki 13

    Gucken du Startseite.

    Gefällt 1 Person

  48. Der Einzige, welcher sich selbst interviewt, ist das Bewusstsein. Da gibt es tatsächlich nur Eines.
    Es ist nur ein Wasser , das Wasser- in zahllosen Gefäßen gefüllt und auch lose…

    Was der Verstand fragt , ist als Antwort regelrecht im Herzen.
    Der Verstand hat nur Fragen, das Herz ist nur Antwort.

    Ich bin mir eines Stuhls bewusst, also bin ich nicht der Stuhl.
    Ich bin mir meines Körpers bewusst, also bin ich nicht mein Körper.
    Ich bin mir meiner Gedanken bewusst, also bin ich nicht meine Gedanken.
    Ich bin mir meiner Wünsche bewusst, also bin ich nicht meine Wünsche.
    Ich bin mir meiner Gefühle bewusst, also bin ich nicht meine Gefühle.
    Ich bin reines Bewusstsein und dieses ist das Symptom der SEELE !
    Es ist Anti-materiell und unzerstörbar, ewig,

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  49. muktananda13 sagt:

    Schon „gekükt“ die „Starterseite“.

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  50. Mujo sagt:

    @Heide

    Osho ist gut, er war vorreiter für viele bewusstseins bewegungen. Allerdings hat die Anhäufung Sinnloser Luxusgüter seinen Weg geschadet. Vielleicht auch deshalb ist er nicht so alt geworden ?

    Verstörend ist nur dieser Filmbeitrag mit den Weltweiten gewaltexzessen im Hintergrund. Somit werden Weisheiten Manipuliert ins Negative gezerrt.
    Dieser Filmemacher hat letztendlich Osho nicht verdient.

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  51. Bettina März sagt:

    Liebe Angela,

    Minusseelen, sehe ich als Wesen, insbesondere Unmenschen oder Nichtmenschen an, die Lust und Freude verspüren, andere Menschen, Tiere und unsere herrliche Erde, unsere Natur, die eigentlich das Paradies für uns Alle sein könnte, mit Freude quälen, vernichten, böswillig zerstören, eben viel Leid bringen, weil sie wirklich unbeseelt sind. So wie es eben das Göttliche, Spirituelle gibt, so gibt es eben auch Satan oder Luzifer.

    Goethe sprach auch davon: Wer Tiere quält ist unbeseelt. Und recht hat er.
    Und von diesem Abschaum gibt es leider eine ganze Menge auf diesem wunderbaren Planeten. Wenn es diese nämlich nicht gäbe, wäre unsere Welt eine bessere.

    Minusseele bedeutet aber auch, daß diese Wesen eben keine Seele besitzen können. Sie sind dämonische Wesen oder von diesen besessen. Sie sind einfach unmenschlich in ihrem Tun und Wirken. Wahrscheinlich können sie sich auch inkarnieren auf eine Art und Weise, die mir noch nicht bekannt ist.
    Und an ihren Taten wirst Du sie erkennen. Auch an ihren Worten. So wurde es geweissagt.

    Ob Jesus damals wütend oder zornig war, als er die Heuchler, Pfandleiher, bzw. Pharisäer und Schriftgelehrten aus dem Tempel schmiß, hat sich so damals in mein kindliches Gemüt eingebrannt. Es gab ein kleines Heiligenbildlein, daß wir in der Religionsstunde, erste oder zweite Klasse Grundschule, erhielten, wenn wir sehr brav waren, von unserem Herrn Vikar. Und da war ER abgebildet mit einer Art Peitsche oder so und die hielt er hoch. Auf diesem Bild sah er zwar immer noch sehr anmutig, fast überirdisch schön aus, doch aus seinen Augen blitzte der Zorn oder Wut weil der Tempel entweiht wurde . Vielleicht ist Zorn ein besseres Wort.

    Wünsche Euch allen einen schönen Abend und freue mich über eine rege Diskussionen. Natürlich auch über andere Themen, da gibt es ja sehr viele.

    Lieben Gruß

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  52. Bettina März sagt:

    Habe noch was vergessen; Inkarnation und Stolz

    Was bedeutet Inkarnation für jeden Einzelnen von uns, bzw. für euch?

    Diesen „Stolz“ auf mein Land und Traditionen, bedeutet für mich, wenn ich in dieses Leben hier in D inkarniert wurde, warum soll ich mich daran nicht erfreuen, was mir das Land alles bietet, d. h. eben an Natur, Kultur, Bauwerken, Dichter und Denker usw. Den Franzosen und anderen Nationen spricht man diesen Stolz doch auch nicht ab. Und fühlen wir das nicht alle ab und zu? Besonders bei Fußball-Weltmeisterschaften? Okay, der Drops ist auch gelutscht. Gell Jogi…

    Aber für mich bedeutet dieser Stolz, das ich was zu bewahren, zu beschützen habe, wenn ich hier geboren bin. (Vielleicht ist Stolz auch nicht das richtige Wort. Mir fällt das richtige noch nicht ein. Ich denke darüber nach).

    Ich habe wohl hier eine Aufgabe zu erfüllen, warum wurde ich ausgerechnet hier inkarniert? Welche Aufgabe das ist, weiß ich bis jetzt noch nicht.

    Das D immer ständig niedergemacht wird, mit so vielen Lügen, das mittlerweile so viele Menschen hier einen Selbsthaß entwickelt haben, sogar für die Abschaffung dieses Volkes und Landes sind, sich in einem Schuldkult suhlen, erfüllt mich mit großer Traurigkeit. Viele Landsleute hinterfragen nichts, bedienen sich nicht ihres Verstandes, glauben den Mainstreammedien, sind überheblich, besserwisserisch, obrigkeitshörig, ungebildet im Prinzip exorbitant dumm und reißen damit das Land in den Abgrund.

    Deswegen habe ich als Kind und Jugendliche über D immer diese Art übergestülpte Glocke ge- und erspürt, irgendwas bedrückendes, das ich damals nicht in Worte fassen konnte und mich im Ausland wohler fühlte. Das waren genau, wie oben beschrieben, diese unsäglichen Lügen und dieser Versuch uns unschuldige, kleine, junge Menschlein sich schuldig zu fühlen. Eben wieder von diesen Minusseelen.

    Erst im Alter habe ich vieles gerafft und sehe es anders.

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  53. Mujo sagt:

    @Bettina März

    Auch wenn die Worte an Angela gerichtet sind, möchte ich mit Verlaub mich gern mal einhaken.
    Minusseelen oder unbeseelt wie es der Geothe sagte sind eher eine metapher, oder Wortspiel wie Angela schon mal sagte.
    Alles ist beseelt, vor allem jedes Lebewesen hat eine Seele. Oder anders, es gibt nichts ohne eine Seele.
    Und ich erlaube mir auch mit meinen kleinen Handwerker Verstand zu sagen auch Lucifer hat eine, die ist lediglich sehr Dunkel. Wie das viele andere die Grausames auf dieser Welt Verursachen. Damit hat auch jeder inkl. Lucifer die möglichkeit die Seiten zu wechseln.
    Diese Entscheidung hat jeder für sich. Einige nutzen es in einen Leben, andere nicht und Inkanieren dementsprechend oft mit jede Menge Handicaps die im vorigen nicht gelöst wurden.

    Stolz ist ja perse nichts schlechtes, ganz im gegenteil, finde ich gut. Auf ein Land, seine Eltern seine Familie ist doch schön. Das hat Angela auch nicht bestritten. Ihrer geht nur weiter, ist Universeller. Ist auch ok. Wer Stolz hat kennt auch meist seine Wurzeln, und ohne Wurzeln keine Flügeln.

    Gefällt 1 Person

  54. Angela sagt:

    @ Bettina März

    Zitat: „…. warum soll ich mich daran nicht erfreuen, was mir das Land alles bietet, d. h. eben an Natur, Kultur, Bauwerken, Dichter und Denker usw.

    Dagegen habe ich überhaupt nichts gesagt, „Sich-zu -erfreuen“, dankbar sein ist immer wunderschön, das tue ich auch. „Stolz“ beeinhaltet aber noch etwas anderes. Man kann stolz auf das Erreichte sein. Man kann stolz sein auf die eigene spirituelle Entwicklung . Wenn man aber stolz auf seine soziale Schicht, auf seinen Besitz ist, auf seine Nation und wenn der Stolz einen auf andere herabschauen lässt, dann trennt einen der Stolz von anderen.

    Zitat: „…. Aber für mich bedeutet dieser Stolz, das ich was zu bewahren, zu beschützen habe, wenn ich hier geboren bin…

    Der Ansicht bin ich auch, ganz allgemein, aber ich denke, es ist wichtig, erst einmal seine eigene Seele zu „bewahren und zu beschützen“ , bevor es um ganz Deutschland geht. Deine eigene Entwicklung fördern , denn wenn Du einmal stirbst, nimmst Du nicht Deinen Stolz auf Dein Heimatland mit , sondern nur Dein bis dorthin erreichtes Bewusstsein, Deine Seele.

    Danach erst kommt meiner Ansicht nach „das Land“, für dessen Wohlergehen man ja auch aktiv etwas tun kann. „Stolz“ ist meiner Ansicht nach wirklich nicht das richtige Wort. Vielleicht „Verbundenheit mit…“ oder einfach „Liebe zu…. „.

    Das ist ja das Schlimme in meinen Augen, dass so viele im Außen etwas verändern wollen, das, was sie nicht mögen, verurteilen und dabei die „Dämonen“ im eigenen Wesen übersehen. Sie schaffen Feinde im Außen, werten ab, können keinen Sinn im Leben entdecken und deshalb geht es so schleppend voran mit der Entwicklung der Menschheit.

    Ansonsten schließe ich mich Mujo an, Minusseelen gibt es auch meiner Ansicht nach nicht.

    Lg A n g e l a

    Gefällt 1 Person

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