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Bewusstes Sterben – der Weg zu sich selbst

Von Angela, 28.05.2019

„Der Tod lächelt uns alle an, das einzige, was man tun kann, ist zurückzulächeln. Marcus Aurelius

Im Februar dieses Jahres schrieb ich einen Artikel über „das letzte große Abenteuer, den Tod“

https://bumibahagia.com/2019/02/18/das-letzte-grose-abenteuer-der-tod/

und an der Anzahl der immer noch eintreffenden Klicks der stillen Leser kann ich erkennen, dass dieses Thema viele Menschen beschäftigt. Das ist auch ganz verständlich, denn jeder weiß, dass er diesen Weg auch eines Tages gehen muss.  Oder es sterben Angehörige und  Freunde, wodurch man oft  in tiefe Trauer versinkt.

Der Tod ist eines der bedeutendsten Ereignisse in unserem Leben. Egal, wer oder was wir sind – wir alle werden dem Tod begegnen. Wir wissen dies, – und dennoch vergessen wir es irgendwie. Dass wir oft so tun, als würde der Tod nicht existieren, liegt meist an unserer Angst vor dem Unbekannten. Aber der Tod bietet uns eine Gelegenheit, er ist der Moment, in der wir unsere wahre Natur erkennen können, den Geisteszustand des „KLaren Lichts“ , wie es die Buddhisten ausdrücken.

Natürlich sind wir davon überzeugt, dass alles im Leben vergänglich ist und wir eines Tages sterben werden, doch solange ein Mensch dem Tod noch nicht „in Person“ begegnet ist, etwa bei einer schweren Erkrankung, einem Unfall oder dem Tod eines geliebten Menschen, bleibt dies eine rein mentale Vorstellung. Selbst alte Leute denken nicht gern daran  und sprechen möglichst nicht davon. Der Tod ist immer noch ein großes Tabuthema und das ist schade, denn wenn der Tod verleugnet wird, verliert das Leben seine Tiefe.

Es gibt viele Menschen, die behaupten, keine Angst mehr vor dem Tod zu haben. In den seltensten Fällen stimmt das wirklich. Meist verdrängen sie nur ihre Angst vor dem Unbekannten und versuchen, sich selbst etwas einzureden. Die Angst vor dem Tod ist die elementarste Angst des Menschen und wenn sie wirklich transformiert wurde, treten auch keine anderen Ängste mehr auf.

Bis dahin erscheint es vielen unvorstellbar, dass ihr „Ich“ aufhören könnte, zu existieren. So klammern sie sich an ihr derzeitiges Leben. Aber das Ich, welches verbunden ist mit einem Namen, einer Geschichte ist nicht unser wirkliches Wesen. Unser  innerstes Gefühl von „ICH BIN“ , also reines Bewusstsein, die Essenz unseres Wesens  ist das Unvergängliche , und das kann niemals verlorengehen und so bleibt es auch im Tod erhalten und geht mit „auf die Reise.“

Das, was uns ausmacht , ist ja nicht der Körper, es ist der Geist, der unsere Individualität bestimmt. Dieser Geist besteht aus zwei Kategorien. Die eine umfasst das wahre Selbst, das Unzerstörbare, Ewige. Die andere ist der „relative“ Geist. Er ist im wahren Selbst enthalten und umfasst unsere Gedanken, unser Ego und unsere Gefühle. Das wahre Selbst besteht aus bedingungsloser Liebe, doch der relative Geist bejaht, verneint oder ist neutral. Daraus entstehen dann die Reaktionsmuster:

Das Anhaften, Festhalten, Klammern

Das Ablehnen und Zurückweisen

Gleichgültigkeit und Ignoranz.

Gier, Hass, Dummheit, Neid, Verblendung verhindern, dass wir unser wahres Selbst erkennen. Diese Geistesgifte führen immer wieder zu Unheil, Kummer, Zerstörung und Schmerzen. Gerade im Sterbeprozess spielen sie eine große Rolle, denn oft ist der Geist noch immer in diesen Kategorien gefangen. Das erschwert das Sterben gerade in der letzten Phase, wenn der Tod unaufhaltsam ist. Die Menschen klammern sich an, sie halten fest, an Menschen, Besitz, Gegenständen, Gesundheit, sie kämpfen gegen das Unvermeidliche an. Oder sie sind lethargisch, gleichgültig, lassen sich betäuben, um nicht miterleben zu müssen, was geschieht.

In gewissem Sinne  ähnelt der Akt des Sterbens einer  Geburt. Je mehr eine gebärende Frau sich wehrt, je weniger sie sich dem Unausweichlichen hingibt, desto mehr Schmerzen wird sie erleiden müssen. Für eine Geburt gibt es Kurse, in denen die Schwangeren vorbereitet werden, doch den Sterbeprozess muss der Mensch meist allein bewältigen. Das Tibetanische Totenbuch kann eine große Hilfe sein, doch ist für einen Menschen aus dem Westen schwer verständlich. Eine moderne Version dieses uralten Wissens habe ich in dem Buch von Otmar Jenner, Das Buch des Übergangs, Allegra Vlg. gefunden. Er beschreibt in sehr lebendiger Weise und anhand einer krebskranken Frau, die er betreute, den Weg durch den „Bardo“, das Totenreich ( eine Zwischenexistenz)  und seine Fallstricke.

Schon zu Lebzeiten können wir uns innerlich auf das Sterben vorbereiten. Was würden wir z.B. tun, wenn wir jetzt erführen, nur noch ein paar Wochen oder Monate leben zu können? Was haben wir noch zu „erledigen“, mit welchem Menschen würden wir noch gern Frieden schließen ? Alle emotionalen Pakete, die sich im Laufe des Lebens nach und nach angesammelt haben, werden im Sterbeprozess noch einmal hervorgeholt und für viele Sterbende sind diese unerledigten Angelegenheiten quälender als körperliche Schmerzen. Je mehr wir diese „offenen Baustellen“ im Leben bereinigt haben, desto klarer und freier können wir dem Tod entgegensehen, desto friedlicher verläuft der Sterbeprozess. Schieben wir diese Dinge nicht auf die lange Bank, es gibt einen Satz „Lebe so, dass du jede Minute sterben könntest“ ,er drückt eine tiefe Lebensweisheit aus.

Was können wir tun, wie können wir den Sterbenden, die an schweren Krankheiten leiden oder sich infolge hohen Alters auf den Tod vorbereiten, helfen und sie unterstützen? Falls sich jemand mit Ritualen, wie z.B. der letzten Ölung oder Gebeten gut und geborgen fühlt, ist das eine Möglichkeit, ihnen die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen. Auch ist es hilfreich, wenn man den Sterbenden auf seine nachlassenden Kräfte anspricht und ihm die Gelegenheit gibt, seine Ängste und Vorstellungen zu äußern, falls er das noch kann. Vielfach aber haben Angehörige und Helfer Angst vor ihrem eigenen Tod oder dem drohenden Verlust und beschwichtigen den Kranken, indem sie ihm erzählen, dass er noch jahrelang leben wird. Das ist kein Akt der Liebe, viel besser wäre es, sich dem Sterbenden zuzuwenden und ihn ermuntern, über das zu sprechen, was ihn in seiner tiefsten Seele bewegt, was er unbedingt noch äußern will. Sehr hilfreich soll es sein, wie ich einmal gelesen habe, die Stirn, Handflächen, Brust, Bauch und die Sohlen des Sterbenden in den letzten Stunden ab und zu mit etwas frischem Wasser zu betupfen. Damit werden die Energiezentren berührt und das Ritual lindert körperliche und seelische Schmerzen.

Niemals sollten wir den Sterbenden darum bitten, noch länger am Leben zu bleiben, denn damit würden wir ihm seinen Abschied sehr erschweren.

Wenn ein Mensch eines natürlichen Todes stirbt, ist er auch nicht darauf angewiesen, dass die, welche ihn lieben, körperlich immer anwesend sind. Er braucht in den letzten Stunden viel Ruhe, um in seiner Seele Abschied zu nehmen und um noch an Verschiedenes zu denken. Ein Sterbender hat eine äußerst verfeinerte Energiewahrnehmung. Er spürt, ob er wirklich geliebt wird und manchmal ist es für ihn besser, ganz bei sich zu sein und nicht abgelenkt zu werden durch emotionale Anteilnahme und Trauer seiner Angehörigen. Deshalb sterben so viele Menschen in dem Moment, indem ihre Angehörigen kurz den Raum verlassen haben. Die Qual und das Hindernis, seelisch festgehalten zu werden, fallen in diesem Moment weg

Der Sterbende sollte idealerweise nicht mehr als ein oder zwei Personen um sich haben, eventuell kann leise, harmomische Musik hilfreich sein, wenn er sie mag, oder der ruhige Klang einer menschlichen Stimme z.B. bei Vorlesen spiritueller Schriften, die der Sterbende im Leben geliebt hat.

Im allgemeinen wird empfohlen, den Tod so bewusst wie möglich zu erleben ohne eine Anwendung von Mitteln, die das Bewusstsein betäuben. Diese Art des Hinübergehens soll auch die nächste Inkarnation beeinflussen.  Dies bezieht sich jedoch nicht auf Schmerzmittel, die oftmals sehr nötig sein werden.

Wenn dann der Tod eingetreten ist, können wir demjenigen, der seinen Körper verlassen hat am besten helfen, wenn wir ihm all die Liebe, die wir für ihn empfunden haben, nachsenden. Alles, was wir fühlen, darf sein und geschehen. Das Wichtigste ist, nicht mit dem Schicksal zu hadern und den Toten in aller Liebe gehen zu lassen. Derjenige , der seinen Körper hinter sich gelassen hat, braucht Zeit und Ruhe, um in seine neue Existenzform hineinzufinden und sich auf weitere Inkarnationen vorzubereiten. Am Anfang ist der Verstorbene noch stark mit seinem toten Körper verbunden, deshalb hat das früher praktizierte 3 tägige Aufbahren – falls es irgend möglich ist- einen tiefen Sinn.

Wenn wir im Hier und Jetzt leben und lernen wollen, dieses Leben wirklich zu akzeptieren, dürfen wir auch Leid und Tod und unsere Angst davor nicht wegschieben und ablehnen. Wir sind weder hilflose Opfer, wenn wir geboren werden, noch wenn wir sterben. Beginn und ‚Ende einer Inkarnation sind nur Perlen auf einer langen Schnur einer immer weiter fortschreitenden Erfahrungskette und führen letztendlich zum Einmünden in das All-Eine, die Quelle allen Seins.

Angela


40 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. webmax sagt:

    Wieder Mal seichter Schmonzes. Über ein Angebot das ich weder diskutieren noch ablehnen kann, ist jedes Wort eines zuviel.
    Auch die Form – überraschend, im Schlaf, als Unfall oder nach langem Siechtum – so what.
    Wie Lotto, und keine Rede wert.
    Weil es danach aus ist, mit der Pein wie mit dem Gefasel.

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  3. Angela sagt:

    @ webmax

    Zitat: „… , ist jedes Wort eines zuviel….“

    Und wie stehts mit …. mal zählen…. 54 Wörtern?
    Ist schon klar, ist nicht Dein Thema, NOCH nicht… Aber eines Tages.. grusel…. 😀 😀 😀

    Lg A n g e l a

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  4. Thom Ram sagt:

    Webmax

    Jedes Wort sei dir zuviel zum Thema. Das hast du geschrieben. Du hast dich zum Thema geäussert.
    Vielleicht denkst du darüber nach? Nicht mein Problem. Als Anregung gedacht. Auch ob du sie annimmst oder nicht: Deine Entscheidung.

    Ich senfe dies nicht, um irgendwie irgendwo mich zu plustern. Ich senfe es, um dir anzuregen, du dir selber ein Licht aufzusetzen.

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  5. webmax sagt:

    Schade, Thom, eben ist ein größerer Wortbeitrag von mir im Orkus verschwunden,wegen Passwortproblem.

    Aber es stand da auch drin:

    Ei Angebot des in seinem Auftreten für jeden unverhandelbaren Todes war gemeint, das mir deshalb kein Wort wert ist. Weil ich es – bis auf Suizid – nicht beeinflussen kann
    Ein imho sinnloser Beitrag, also die Auffassung Jemandes dazu .bewertend, aber schon..

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  6. webmax sagt:

    Märchenhaft:
    Eine herzensgute Malerin hatte einen Wunsch bei einer Fee frei. Sie wollte gern mit ihren Bildern weltberühmt werden.
    Die Fee schaute sich alle Bilder der Reihe nach an und sagte dann: „Das könnte schwer werden angesichts der großen Konkurrenz. Hast du vielleicht noch einen anderen Wunsch?“ Die Malerin zeigte ihr daraufhin verschiedene, von ihr verfasste, philosophische Essays über das Leben und den Sinn desselben.
    Die Fee las alles und sagte dann: „Darf ich die Bilder noch mal sehen?“

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  7. Thom Ram sagt:

    webmax 21:55

    Du schreibst in Eile? Der lieben deutschen Sprache willen bitte ich dich, Text vor Abschicken korrektur zu lesen. Deutschland dankt.
    Zusätzlich erbitte ich, dass du den Inhalt vor Abschicken mindestens ein zweites Mal überdenkst. Danke.

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  8. webmax sagt:

    Ihr seht, ich bin vom Typ Holzfäller.
    Neulich habe ich im Laden eine neue Säge gekauft, das Beste vom Besten, und richtig teuer.
    Die war aber wirklich viel schlechter als meine alte mit dem stumpfen Sägeblatt.Ich bringe sie zurück in den Laden.
    Der Verkäufer sagt:“ Was ist denn damit?“ Nimmt sie und zieht kräftig an einer Schnur, die ich bis dahin gar nicht bemerkt hatte.
    Ich frage:“ Was ist denn das für ein lautes Geräusch?!?“

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  9. Angela sagt:

    @ webmax

    Zitat: „… Ich frage:“ Was ist denn das für ein lautes Geräusch?!?““…

    Uralter Witz. webmax! Da war Dein „Märchen“ schon einfallsreicher, ich habe so herzlich gelacht !

    LgA n g e l a

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  10. webmax sagt:

    @Angela
    Wenn ich überall den Bart abschneiden wollte, wâre ich Friseur geworden.
    …Rauchst du? wegen der Friedenspfeife.

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  11. Angela sagt:

    @ webmax

    Ich rauche nicht, aber bin auch ohne Pfeife friedlich… Lg A n g e l a

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  12. Thom Ram sagt:

    Max 22:13

    Diesmal smart elegant, doch im Kern Dasselbe.
    Statt zu sagen, was dir schräg scheint und es gerade zu richten, verurteilst du in Bausch und Bogen.
    Hilft niemandem, aber auch wirklich niemandem weiter.

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  13. webmax sagt:

    Lieber Thom,
    es gibt auch für mich Dinge, da kämpfen Titanen selbst vergebens.
    Soll heißen, manches verstehe ich einfach nicht – nicht weil ich nicht will, sondern weil ich’s nicht kann.
    Meine Meinung äußerte ich nicht unbedingt um zu helfen (wenn sie’s denn tut, umso besser) oder gar zu belehren. Es ist m(ein) Standpunkt, weiter nichts. Dies passiert allerdings bei manchen Themen in verkürzter Form, was bei dir als „Bausch und Bogen“ ankommt.
    Erinnere dich bitte an meine Kritik an Angelas Bildern. Die war sehr ausführlich , sie war begründet und enthielt ausführliche Verbesserungsvorschläge.
    Das kam aber nicht gut an, wie wir wissen.Typ Holzfäller eben, der kennt keine Zahnstocher.

    Ich muss dich aber auch mal loben. Das von dir für den Titel ausgesuchte Bild Angelas – Wassermotiv – war das beste von den mir bekannten und nicht zu bekritteln. Wollte ich schon längst Mal geschrieben haben.
    Und nun Schlaf schön und träum von einer besseren Welt.
    Obwohl, wenn ich das hier lese…wohl noch ein sehr weiter Weg – trotz Kampfrentnern wie wir
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=52045

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  14. Angela sagt:

    Um zum Thema zurückzukommen:

    Am Ende deiner Reise
    wirst du nicht gefragt:

    “Bist du ein Heiliger geworden?”, oder:
    “Hast du für das Heil der Menschen gekämpft?”

    Die einzige Frage, die du
    zu beantworten hast, ist:

    “Bist du du selbst geworden?”

    Lao-Tse

    Lg. A n g e l a

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  15. Thom Ram sagt:

    WM 23:57
    🙂

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  16. Yoku sagt:

    Rückmeldung:

    Angelas „Carpe-Diem“ – Beiträge kommen für mein Gefühl für Mass, so häufig vor, dass wenn es Schokolade wäre, es würde mir schlecht werden. Nicht dass ich Schokolade nicht mag.

    Durch die für mein Empfinden engmaschige „Dauerbombardierung“ mit weisen, tief-schürfenden, philosophisch- und selbsterkenntnis-reichen Themen durch Angela, sind mir nun auch diese Themen verleidet.

    Nicht dass ich Selbsterkenntnis und Innenschau verachte (im Gegenteil), aber dieser mittlerweile chronisch gewordene Dauersendemodus und das regelrechte zugepflastert werden mit weisen Beiträgen, lässt mich fragen, ob unsere Engelin besonders klug, reif, reflektiert, aufgewacht erscheinen will?

    So sei mir erlaubt mitzuteilen, dass mehr Abstand zwischen guten, den spirituellen Sektor betreffenden Bereich abdeckenden Beiträgen den Inhalten mehr Aufnahmebereitschaft entgegengebracht werden könnte.

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  17. Pieter sagt:

    Angela
    29/05/2019 um 00:35
    Liebe Angela, Nicht einmal das könnte ich beantworten.
    Bin ich ich selbst geworden? Ich weiß bis heute nicht was oder wer mein selbst ist, geschweige denn was ich für eine Aufgabe zu lösen hätte.

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  18. outside the Box sagt:

    Um über das Sterben oder den Tod reden zu können, sollte man zu mindest einmal diese Erfahrung gemacht haben. Das oben Geschriebene ist lediglich eine Idee aus einer bestimmten Konditionierung heraus.
    Sie dient höchstens dazu zu unterhalten oder zu konditionieren auch wenn keine Absicht zu erkennen ist.
    Man kann sich mit der Idee des Todes beschäftigen, man kann Angstvoll oder mit Humor darauf warten, ihn sich schön oder hässlich reden, darüber philosophieren oder ihn verspiritualisieren. Das hilft Niemandem.
    Auch denen nicht die meinen sich bräuchten Hilfe.
    Du stirbst wie du gelebt hast, verlierst das Bewusstsein und nach einer Weile arbeitet auch die letzte Zelle deines Körpers nicht mehr.
    Das nennt man dann Tod.
    Alles was danach kommen soll ist mit hoffen und glauben verbunden.

    Gefällt 1 Person

  19. Angela sagt:

    @ Yoku

    Zitat: „… Durch die für mein Empfinden engmaschige „Dauerbombardierung“ mit weisen, tief-schürfenden, philosophisch- und selbsterkenntnis-reichen Themen durch Angela, sind mir nun auch diese Themen verleidet….“

    Das tut mir aber leid, da kann ich Dir ganz einfache Möglichkeiten empfehlen: Nicht-Lesen, Weiterklicken, Anspruchsdenken zurückfahren, selber was schreiben ….

    Zitat: „…. So sei mir erlaubt mitzuteilen, dass mehr Abstand zwischen guten, den spirituellen Sektor betreffenden Bereich abdeckenden Beiträgen den Inhalten mehr Aufnahmebereitschaft entgegengebracht werden könnte. “ . “

    Was für ein erheiternder Satz!

    Angela

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  20. outside the Box sagt:

    Pieter
    29/05/2019 UM 01:03

    „Ich weiß bis heute nicht was oder wer mein selbst ist, geschweige denn was ich für eine Aufgabe zu lösen hätte.“

    Geht mir ähnlich.
    Ich hab mich nie für irgend jemand gehalten, wollte nie irgend jemand sein und hab mich auch nie in Teile wie Ego, Selbst, Person, Mensch usw. zerlegt.
    Wie auch mich Selbst, sehe ich die Welt Ganzheitlich.

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  21. Angela sagt:

    @ outside the box

    Zitat: “ “ Das hilft Niemandem. Auch denen nicht die meinen sich bräuchten Hilfe.
    Du stirbst wie du gelebt hast, verlierst das Bewusstsein und nach einer Weile arbeitet auch die letzte Zelle deines Körpers nicht mehr. Das nennt man dann Tod“…

    Zwischen dem Anfang des Sterbeprozesses und dem endgültigen Tod geschieht aber noch eine Menge. Sterbeforscher , z.B. Elisabeth Kübler-Ross besitzen viel Wissen darüber und Menschen, die im Hospiz arbeiten ( Ich kenne solche…) könnten Dir auch vieles erzählen. Beim Herannahen des eigenen Todes fragt JEDER nach einem Sinn seines Lebens und Sterbens. Du bist vielleicht noch sehr jung , hast noch keinen Todesfall begleitet und erlebt und schiebst es deshalb weg, aber eines Tages wirst auch Du Fragen stellen, davon bin ich überzeugt.

    Zitat: „… Um über das Sterben oder den Tod reden zu können, sollte man zu mindest einmal diese Erfahrung gemacht haben…“

    Wir haben diese Erfahrungen unzählige Male im Laufe unserer Inkarnationen gemacht, doch auch, wenn Du nicht von der Wiedergeburt überzeugt bist, sobald Du den ersten Menschen bis zum Tode begleitet hast, kannst Du etwas erahnen, was über den Zelltod, von dem Du sprichst, hinausgeht.

    Lg A n g e l a

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  22. Angela sagt:

    @ outside the box

    Zitat: „… Wie auch mich Selbst, sehe ich die Welt Ganzheitlich… “

    Was bedeutet das für Dich?

    Lg A n g e l a

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  23. Angela sagt:

    @ Pieter

    Zitat: „… Liebe Angela, Nicht einmal das könnte ich beantworten.
    Bin ich ich selbst geworden? Ich weiß bis heute nicht was oder wer mein selbst ist, geschweige denn was ich für eine Aufgabe zu lösen hätte…. “

    Ich denke, man muss gar nichts WERDEN ,Im Grunde ist doch das Leben an sich die einzige Wahrheit, die es gibt. Eigentlich braucht man nur all das fallenzulassen, was einen davon abhält, „man selbst“ zu sein.

    Diese Hindernisse wegzuräumen ist vielleicht unsere Aufgabe, jedenfalls habe ich das immer so empfunden. Sich nicht mit irgendetwas identifizieren, schon gar nicht mit seinen ständig wechselnden Gedanken, Angst abbauen, Emotionen durchschauen, … es gibt genug zu tun… Aber dann , – und ich erhaschte auch nur einen Zipfel davon- kommt das eigentliche SEIN ganz von allein hervor.

    Lg A n g e l a

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  24. arnomakari sagt:

    Hallo Angela
    Was isr schon der Tod , der gehört zum Leben , so wie das Sterben ,ich weiss das ich eine Alte Seele habe , und habe 3 Menschen das Leben gerettet , ob das gut oder schlecht war weiss ich nicht , es war Spontan , auch wie ich meine Eltern gestorben sind habe ich nicht geweint , denn das wäre nutzlos gewesen , damit würde die Seele nur belastet , ich habe ein Buch gelesen wer fürchtet sich vor den Schwarzen Mann , ich nicht danach habe ich viel nachgedacht — und habe kontakt mit den aufgenommen es ist es der Todesengel der kommt nur dann wenn die Zeit dafür bestimmt ist ,ich weiss woher ich gekommen bin ,und wohin ich gehe , bei meiner Beerdigung soll man singen und nicht trauern , denn das würde nichts ändern , ich hoffe das ich den Tod so bekomme wie ich mir den wünsche , ich sitze im Garten auf ein Stuhl und dann kommt eine Innere Hitzewelle und mein Körper ist nur noch Asche , danach kommt noch eine Windboe und alles ist weg zu meinen Lieblingsplaneten .
    Wer Angst vor den Sterben hat der stirbt schwer .
    Noch ein Spruch den ich vor 30 Jahre mal gelesen habe an ein Haus—
    Dieses Haus ist mein – wer wird wohl der Nächste sein —den dritten trägst hinaus wem gehört wohl dieses Haus
    So kann man sagen alles nur geliehen …

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  25. Thom Ram sagt:

    arnomakari 03:12

    ***bei meiner Beerdigung soll man singen und nicht trauern.***

    Kernsatz!
    Solche Ansage erhebt mein Herz. Danke!

    Herunterzukommen, hier im Körper das Licht der Welt zu erblicken, das ist ein schwieriger Schritt.
    Hinüberzugehen, den (wundervollen!) Körper zu verlassen, ist ein Fest.

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  26. Thom Ram sagt:

    Yoku 00:54

    Angela schreibe zu oft, und du habest für die Inhalte wenig Verwendung, so sagtest du, sinngemäss. Richtig?

    Wo ist das Problem? Du siehst auf den ersten Blick, wenn ein Artikel aus Angelas Feder geflossen ist. Ein Klick, und das Aergernis ist weg.
    Zwingt dich jemand, Angelas Artikel zu lesen?

    Nebenbei, äh, bitte erkläre mir, was du damit sagen möchtest:

    ***So sei mir erlaubt mitzuteilen, dass mehr Abstand zwischen guten, den spirituellen Sektor betreffenden Bereich abdeckenden Beiträgen den Inhalten mehr Aufnahmebereitschaft entgegengebracht werden könnte.***

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  27. Angela sagt:

    @ ThomRam

    Zitat: „… Nebenbei, äh, bitte erkläre mir, was du damit sagen möchtest: ..“

    Über diesen verschwurbelten Satz musste ich auch erst eine Weile nachdenken. 😀

    Yoku meint wohl damit, dass u.U. ihre Bereitschaft steigen würde, meine Beiträge „aufzunehmen“ , wenn sie in einem größeren Abstand erscheinen würden. 😀

    Lg A n g e l a

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  28. HansL sagt:

    Nachdem ich nun all die Kommentare gelesen habe mußte ich doch tatsächlich nochmals

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  29. HansL sagt:

    …nochmals lesen (das Netz, die Maschine?-oder ich selbst?–spinnt)
    -mir gefällt was Du(Engelein) da geschrobbt hast __leider habe ich nun nicht so das große Wissen über ‚Fleischwerdung‘ und deren Erinnerungen, obwohl ich mir das Resthirn verbiege ob der Dateien-Suche und deren Findung, mit der allumfassenden Hoffnung der Lesbarkeit des beinhalteten Wissens und Verständniseseses ……?zu viel ver lang t?….
    Vom Tode, da weeß ick wat. Tod?– sagen wir mal besser der Zustand der für medizinische Spezialista nicht mehr messbar ist, oder aber am Rande des monetären Geschäftsinteresse dümpelt ……….-bäh.. —auf meiner’Reise‘ erlebte ich nur hell, sehr helles Licht, kein blenden –alles friedl ich t und leise, Ruhe (so leise wie auf’m Berg obenauf, oder in der Höhle innen drin) — völlich entspannt inmitten desL ich tes — da bedarfs keiner Angst, diese Situation war ganz einfach nur schön.
    Angst hätte aufkommen können, wenn auch nur ein Funken des Wissens über die Situation(gesellschaftliche Exklusion) des sogenannten Lebens nach der Rückkehr in den phantastischen, kleinen, feinen, äußerst verwendungsbenutzbaren MenschenKörper des HansL……………wollte es und tat es …… keine Angst, –weder vorm Tod, noch vorm Leben — das nimmt sich niks, den keiner weiß so genau wat kömmet –es ist und bleibt spannend–

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  30. Vollidiot sagt:

    Der Sterbeprozeß kann sich länger hinziehen.
    Was ich mitbekommen habe ist, daß ein Hin- und Hergleiten zwischen verschiedenen „Wachheitszuständen“ sich einstellt.
    Das „bewußtes Sterben“ zu bezeichnen ist mindestens einer Definition würdig, denn was ist schon Bewußtsein und damit bewußt.
    Ein Auseinandersetzen (des Menschen, also alle – männl., weibl., divers!!!) mit sich, seinem Leben, eventuell schon in Zwiesprache mit geistigen Wesen, Verwirrtheiten usw..
    Wir wissen es nicht.
    Es ist in dieser Zeit eine Intensität eigener Qualität zu erkennen.
    Anwesende haben in dieser Zeit die Gelegenheit intensiver Wahrnehmung, sie muß aber von denjenigen, die da sitzen nicht ergriffen werden.
    In wachen (bewußten) Momenten kann ein Anwesender durchaus hilfreich sein, denn im bewußten Zustand ist ein Sterbender ja wieder in dieser Welt und der Kontakt bietet auch hier durchaus Wesentliches. Warum sollte er dann alleine sein?
    „Idealerweise nicht mehr als 2 Personen“ – das klingt nach empirisch, wissenschaftlicher Fundierung.
    Denn „Geist“ splitten zu wollen halte ich für konstruiert, für eine Mindermeinung.
    Klingt so nach „Geisteskrankheit“, als ab Geist krank sein könnte.
    Ist der Tod eingetreten, das Sterben vorbei, geht es in eine andere Welt.
    Steiner empfiehlt dann das Johannes-Evangelium zu lesen (einer der Anwesenden): Im Anfange war das Wort und das Wort war bei Gott…………

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  31. Angela sagt:

    @ Vollidiot

    Zitat: „.. Das „bewußtes Sterben“ zu bezeichnen ist mindestens einer Definition würdig,…. “

    Mit „bewusstem Sterben“ meinte ich ein Sterben mit der eigenen Erkenntnis, dass der Übergang bevorsteht und der widerstandslosen Hingabe an das Unausweichliche. Und zwar ohne betäubende Medikamente erhalten zu haben.

    Zitat: “ Warum sollte er dann alleine sein?… Um sich ganz dem Sterbeprozess hingeben zu können, ohne Ablenkung und ohne von der Trauer der Angehörigen zurückgehalten zu werden.

    Wenn Du Dir die Entwicklung der Menschheit vor Augen führst, kann man da nicht doch von einer schwer geisteskranken Spezies sprechen? ( betrifft natürlich nicht alle Menschen ) Früher konnte man mit einer Keule ein paar Menschen erschlagen, heute Millionen mit einem einzigen Knopfdruck. Ist das wirklich ein Fortschritt und zeugt von einem gesunden Geist?
    ( Vielleicht stellst Du Dir unter „Geist“ etwas anderes vor als ich , aber Du wolltest es ja damals nicht erläutern…. 🙂

    Lg A n g e l a

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  32. Vollidiot sagt:

    Angela

    „Früher konnte man mit einer Keule ein paar Menschen erschlagen, heute Millionen mit einem einzigen Knopfdruck. Ist das wirklich ein Fortschritt und zeugt von einem gesunden Geist?“
    Entscheidend ist das was der Mensch macht.
    Der Geist bietet nur an.
    Der Mensch in seiner Freiheit, oder mangelnden Freiheit, setzt um, schafft Schicksal, lernt, gibt sich hin – einer Idee. Ideologie, Guru, Schwätzer, usw..
    Der Geist umfaßt alles, er ist die Einheit mit allen Wirkmächten.
    Wir müssen trennen zwischen dem was wir können, wollen und tun, der irdischen, materiellen Bedingung auf der einen Seite und dem was uns angeboten wird aus dem geistigen „Raum“ auf der anderen.
    Also nicht der Geist ist krank, er ist objektiv, sondern der Mensch in seinem dumpfen Drange.
    Des Menschen Weg führt von der „Krankheit“ in die „Gesundheit“.
    Dabei ist es seine Selbstheilungsfähigkeit, die wirkt, aus mder Zukunft strömt ihm deshalb das entgegen was ihm bei der Gesundung hilft – so ihn das interessiert.
    Also darf er selbstredend krank bleiben und morden, glotzen, lügen, raffen, alles.
    Alles – so wie er seine Gebrechen pflegt oder heilt.
    Es geht nichts über Freiheit.
    Sie zu erkennen ist der erste Schritt für uns.
    Nehmen wir nur das als Gabe des Geistes und wir können die Krankheit überwinden – in UNS.
    Bequemer ists die Krankheit dem Geiste unterzujubeln.
    Das nennt man delegieren und externalisieren.
    Statt die Erkenntnis haben zu wollen, daß dem Kranken geholfen werden kann, wenn er sich das klar gemacht hat.

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  33. outside the Box sagt:

    Angela
    29/05/2019 UM 02:21

    Liebe Angela

    Meine Großältern und auch meine Eltern sind alle sehr früh verstorben.
    Wenn ich von „Du stirbst wie du gelebt hast“ rede, so tue ich das nicht ohne Grund. Das arme Ich, stirbt als armes Ich, der Patriarch als Patriarch, usw. Die Realität des Sterbenden schwindet erst mit seinem Bewusstsein.
    Von der sogenannte Sterbeforschung weiß ich nicht viel. Doch sollte man sich auch im Klaren darüber sein, unter welcher traditionellen und kulturellen Sichtweise geforscht, beobachtet und bewertet wird. Dazu kommt die Ausbildung der Forscher und Mediziner. All das ergibt eine Konditionierung, welche ein eingeschränktes Sichtfeld bilden auf das was ist. Sind sich die Sterbeforscher dessen bewusst ?
    Wenn beim Herannahen des eigenen Todes JEDER nach einem Sinn seines Lebens und Sterbens fragt, so bringen sie damit lediglich zum Ausdruck nie wirklich gelebt zu haben. Das sollte uns zu denken geben.
    Leben ist Veränderung, nicht die Idee darüber nein, die Aktive Veränderung, physische und psychisch. Das Leben ist erhaben über jeden Sinn den der Mensch ihm gib. So auch der Tod.

    Wenn ich hier schreibe wie ein junges Kerlchen, kann es daran liegen dass ich seit geraumer Zeit Umgangssprachlich fast nur englisch rede. Selbst die letzten Bücher die ich las waren nicht in deutsch. Aber auch das ist schon lange her.
    Denn der Glauben an das geschriebene Wort, begrenzt die Fahigkeit Einsichten zu erlangen, fördert die Trägheit des (selbst)Denkens und hat keinerlei Wert beim Erfahrungen machen.

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  34. outside the Box sagt:

    Angela
    29/05/2019 UM 02:25

    Zitat: „… Wie auch mich Selbst, sehe ich die Welt Ganzheitlich… “

    Was bedeutet das für Dich?

    Nun, wie soll ich das in Worte fassen.
    Ganzheitlich bedeutet, dass es kein abgeschlossenes System gibt, im Sinne von drinnen und draußen. Alles ist Eins.
    So fühle ich mich eher bewegt Verbindungen, Beziehung, das Dazwischen wahrzunehmen als die Teilen zu erforschen.
    Was das für mich bedeutet, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht und empfinde es auch als unerheblich.
    Das Ich ist nur ein Punkt im Denkprozess (Gedanke)zur Orientierung im Gelände und nicht das Zentrum der psychischen Welt, auch wenn wir es gern dafür halten.

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  35. Vollidiot sagt:

    OTB
    (net OTO)

    „Das Leben ist erhaben über jeden Sinn den der Mensch ihm gib. So auch der Tod.“

    Was aber, wenn diese Schöpfung konsequent dem Menschen gewidmet ist?
    Dann haben wir den Sinn des Lebens……………

    „Denn der Glauben an das geschriebene Wort, begrenzt die Fahigkeit Einsichten zu erlangen, fördert die Trägheit des (selbst)Denkens und hat keinerlei Wert beim Erfahrungen machen.“

    Ich halte mich an die Kombination von geschriebenem Wort, selbst Denken und die Fahigkeit Einsichten zu erlangen.
    Das funktioniert.
    Die Erfahrungen daraus sind gelegentlich erschütternd.
    Sie lockern auf, allerdings braucht es dazu einen guten Draht zum Geiste, weil es auf eigene Kosten (geht) – ha – eben nicht – es bringt voran.
    Und wer meint man entwickele sich auf eigene Kosten der sollte eine andere Perspektive einnehmen.
    Häufiger Perspektivwechsel fördert das Empfinden fürs Wesentliche.

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  36. Angela sagt:

    @ Vollidiot

    Zitat: „… Der Geist umfaßt alles, er ist die Einheit mit allen Wirkmächten.“

    Ah, vielen Dank, JETZT verstehe ich endlich, was Du mit dem Wort „Geist“ meinst und bin mit Deiner Erklärung voll einverstanden. Nur bezeichne ich es als „reines Bewusstsein“ , das was dem „Unmanifestierten“ entspringt.

    Lg A n g e l a

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  37. outside the Box sagt:

    Vollidiot
    29/05/2019 UM 20:50

    „Was aber, wenn diese Schöpfung konsequent dem Menschen gewidmet ist?
    Dann haben wir den Sinn des Lebens……………“

    Und was wenn nicht ?
    Was wenn das Leben allem lebendigem gewidmet ist und nicht einem selbsternannten Schöpferwesen welches sich Mensch nennt und alles lebendige zerstört weil es glaubt das alles gäbe es nur für ihn ?

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  38. Angela sagt:

    @ Out of the box

    Mit dem Meisten, was Du geschrieben hast, stimme ich überein und habe auch ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Zitat: „… All das ergibt eine Konditionierung, welche ein eingeschränktes Sichtfeld bilden auf das was ist….“

    Das stimmt sicher in vielen Fällen, aber wenn jahrelange Erfahrung mit Sterbenden, wie z.B. bei Frau Kübler-Ross vorausging, werden die Berichte sicher zum größten Teil objektiv sein. Vor allem, wenn kein religiöses Dogma dahintersteht.

    Zitat: „… Wenn beim Herannahen des eigenen Todes JEDER nach einem Sinn seines Lebens und Sterbens fragt, so bringen sie damit lediglich zum Ausdruck nie wirklich gelebt zu haben.“

    Ganz richtig, doch das Gros der Menschheit lebt das Leben einfach nicht in seiner ganzen Fülle, voller Risiko und ständiger Lust auf neue Erfahrungen. So bleiben immer Reste von Bedauern oder sogar Schuldgefühle übrig und behindern das freudige „Hinübergehen“.

    Zitat: „.. Denn der Glauben an das geschriebene Wort, begrenzt die Fähigkeit Einsichten zu erlangen, fördert die Trägheit des (selbst)Denkens und hat keinerlei Wert beim Erfahrungen machen.“

    Da bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits gebe ich Dir recht, andererseits sind Worte wertvolle Hinweisschilder, die durchaus fähig sind, in einem Menschen Einsichten auszulösen. Das Entscheidende ist, dass man sie nicht für die Wahrheit hält, sondern eben nur für einen Fingerzeig.

    Zitat: „… Ganzheitlich bedeutet, dass es kein abgeschlossenes System gibt, im Sinne von drinnen und draußen. Alles ist Eins.“

    Ja, so sehe ich es auch.

    Zitat: „… Das Ich ist nur ein Punkt im Denkprozess (Gedanke)zur Orientierung im Gelände und nicht das Zentrum der psychischen Welt, auch wenn wir es gern dafür halten.“

    So sollte es vielleicht sein, aber meist ist das ICH das Zentrum der EIGENEN psychischen Welt.

    Lg A n g e l a

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  39. Vollidiot sagt:

    OtB

    Vollidiot
    29/05/2019 UM 20:50

    „Was aber, wenn diese Schöpfung konsequent dem Menschen gewidmet ist?
    Dann haben wir den Sinn des Lebens……………“

    Und was wenn nicht ?
    Was wenn das Leben allem lebendigem gewidmet ist und nicht einem selbsternannten Schöpferwesen welches sich Mensch nennt und alles lebendige zerstört weil es glaubt das alles gäbe es nur für ihn ?
    ————
    Wo habe ich behauptet der Mensch sei ein selbsternanntes Schöpferwesen?
    Das behaupten manche Esotiker.
    (Ißt er Hülsenfrüchte bekommt er Blähungen und produziert Klimagifte, darum muß er zwingend eine CO2-Steuer berappen und zusätzlich die Hülsenfruchtco2steuer bezahlen beim Kauf von Bläh, äh, Hülsenfüchten.)
    Der Mensch zeichnet nicht für diese Schöpfung verantwortlich, wenn man das Schöpfen von Blähungen mal außen vor läßt.
    Er ist Objekt in diesem Plan, ein Objekt, das eine auch eine Aufgabe zu erfüllen hat.
    Und wenn dieses Objekt meint es bräuchte nur zu zerstören, dann fehlt es ihm an Empfindung und Erkenntnis.

    Ich gebe zu, daß meine Äußerung „Was aber, wenn diese Schöpfung konsequent dem Menschen gewidmet ist?“ etwas fremd klingen mag, sie ist nur einer intensiven Beschäftigung mit diesem Thema entsprungen.

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  40. Vollidiot sagt:

    Angela

    Daß Du Geist als „reines Bewußtsein“ definierst habe ich nicht vermutet.
    Das ist mir zu individualistisch.
    Ich denke man sollte möglichst allgemein verbindliche Definitionen verwenden.
    Dabei habe ich meine Definition ad hoc formuliert, sie ist sicher besser zu bestimmen.

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