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Geht es jetzt los?

von Angela, 08. 04. 2019

„Konjunktur: Industrie verzeichnet drastischen Rückgan der Neuaufträge…“

„Schwache Weltwirtschaft: Stimmung deutscher Exporteure verschlechtert sich massiv….“

„Industrie fällt aus Konjunkturmotor aus….“

„Angst vor Jobverlusten….. “

usw. usw.  Alle Meldungen stammen vom März 2019 Spiegel online

Es sieht fast so aus, als ob die lang erwartete Weltwirtschaftskrise nun beginnt. Auf jeden Fall sind das alles düstere Prognosen und wir sollten uns, wie ich finde, darauf einstellen und auf verschiedene Weise vorbereiten.

Über physische Krisenvorsorge ist viel geschrieben worden, auch bei BB,  ich möchte mich dem Thema auf eine Weise nähern, die unser momentanes Bewusstsein miteinschließt. Die eigentliche Vorbereitung auf turbulente Ereignisse beginnt in unserem Inneren, in unserem Denken und Fühlen.

Die Geschichte lehrt uns, dass unglücklicherweise immer erst ein Zusammenbruch stattfinden muss, bevor die Menschen imstande sind, aufzuwachen und ihr Ego einmal zurückzustellen.

Das Märchen vom ewigen Wohlstand und Wachstum bricht zusammen, viele Menschen werden ihren Lebensstandard nicht mehr aufrechterhalten können. Schon heute zeigen sich diese Tendenzen. Während früher jeder dankbar für sein täglich Brot war, nehmen wir schon viel zu lange unseren Wohlstand als selbstverständlich hin. Viele Nahrungsmittel werden verschwendet, weggeworfen und vernichtet. Diese Tendenz richtet sich gegen das Leben und wird sicher eines Tages ins Gegenteil umschlagen.

Wem es schwerfällt, von materiellen Werten loszulassen wird den Gedanken an kommende Zeiten als bedrückend erleben. Festhalten und Raffen sind immer ein Zeichen mangelnden Ur- Vertrauens und großer Angst. Ein entscheidender  Teil des Denkens kreist um Fragen der Sicherheit und des Überlebens. Doch vollkommene Sicherheit hat es noch nie gegeben. Das Leben besteht aus Veränderung, es kommt – wie immer – ganz auf uns selbst an, wie wir diese und andere Krisen durchleben, schmerzhaft darunter leiden müssen oder seelisch gestärkt daraus hervorgehen.

Die Menschheit scheint an einem kritischen Punkt angekommen zu sein. Jetzt ist es endgültig Zeit, uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind und womit wir in Zukunft unsere Zeit verbringen wollen. Es ist sinnlos, auf ein besseres Morgen zu hoffen. In einer Krise haben wir die Chance, uns auf wirkliche Werte zurückzubesinnen und danach zu leben, denn in  der Gegenwart wird die Zukunft geboren.

Vielleicht können wir eine Bilanz unserer tiefsten Krisen ziehen. Falls in unserem Leben schon einige materielle Verluste aufgetreten sind, wäre es interessant, einmal nachzuforschen, welches positive Ergebnis  im nachhinein dadurch entstanden ist.

Wann waren wir am glücklichsten? Meist handelt es sich um Zeiten und Ereignisse, die nichts mit materiellem Wohlstand zu tun hatten, die erste Liebe, ein neugeborenes Kind, wundervolle Naturerlebnisse, Freude über ein gelungenes Werk und vieles mehr.

Indem wir inneres Gleichgewicht erlangen, vom Anspruchsdenken loslassen, werden wir von kommenden dramatischen Ereignissen nicht in einen negativen Strudel gerissen. Alles, was geschieht, kann unserem höheren Wachstum dienen, wenn wir die Situation nicht verurteilen oder uns als Opfer fühlen. Dem Menschen, der die Dinge so nimmt, wie sie sind, fließt  Kraft zu, die er für sein Leben nutzen kann.

Eine Reise von Fragen kann uns helfen, eine größere Gelassenheit , was die kommende Zeit betrifft – zu erringen.

– Wie tief ist unser Urvertrauen und der Glaube an unsere innere Kraft?

– Sind wir mit uns selbst im Reinen oder plagen uns noch Schuldgefühle?

– Was belastet uns seelisch und wie können wir es auflösen?

– Fühlen wir uns für alles, was wir tun, verantwortlich, oder halten wir uns für ein Opfer der Umstände?

– Welche Talente und positiven Eigenschaften besitzen wir und leben wir danach?

– Was bereitet uns außerhalb des materiellen Rahmens Freude?

– Haben wir unsere Geld-Bedürfnisse unter Kontrolle oder sind wir von Krediten abhängig?

Für ganz wichtig halte ich es, die zwischenmenschlichen Beziehungen auszubauen und zu vertiefen, denn das Höchste, was wir Menschen zu geben haben, ist Verständnis und Liebe und davon kann uns keine, auch noch so dramatisch verlaufende Krise trennen.

Zum Abschluss noch ein kurzes You Tube Video. Es heißt: Weltwiortschaftskollaps, wurde im Jahr 2012 gedreht und ist aktuell wie nie zuvor:  https://youtu.be/UxHCe8nwqVg     –   5 Minuten

A n g e l a


12 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Security Scout sagt:

    Krise???
    Hm????

    Also ich persönlich sehe in meinem Umfeld keine Krise.

    Was ist eine Krise???
    Wichtig ist doch, daß man in seinem persönlichen Umfeld den Erfolg sieht.

    Es läuft super!!!

    Die, welche vorgesorgt haben, können unbesorgt sein.
    Die, welche meinen Vorsorge ist Unsinn und man kann untätig sein, okay die werden leiden.

    So ist die Welt!

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  3. Vollidiot sagt:

    Die Binnennachfrage stützt die KOnjunktur.
    Wir brauchen dadurch nicht die Segel reffen.
    Jetzt stellt sich das Segensreiche der sog. massiven Zuwanderung heraus.
    1,5 Mio. Neubürger konsumieren, zahlen Steuern und füllen die Rentenkasse, für uns die Bestähdscher.
    Danke, Erika, für die Weitsicht, wir schaffen das.

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  4. Security Scout sagt:

    Vollidiot
    08/04/2019 um 17:01
    Die Binnennachfrage stützt die KOnjunktur.

    Sehr treffend K.O.n Junkture = auf Deutsch Zeitpunkt des Zusammenbruchs

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  5. Ich denke jetzt mal in ganz einfachen Denkschablonen : Wenn überall auf der Welt
    mehr Produziert wird,als verkauft werden kann ,dann muss der „Industrielle Konjunktur –
    Motor doch ins Stottern kommen oder ganz stehenbleiben ….“
    Oder liege ich hier falsch, dass sich alles nach Angebot und Nachfrage orientiert ?

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  6. Vollidiot sagt:

    WB

    Die Nachfrage wird reduziert, und dann kann man die Produktion umweltgerecht machen.
    Umweltschonend.
    Klimafreundlich.
    Keine Autos, nur noch Tretroller und E-Busse (Mehrzahl von Bus, hat nix mit Buße zu tun).
    Wir benötigen immer weniger Strom, durch die sinkende Nachfrage.
    Die Nachfrage sinkt, bis auf, temporär, Arztleisungen – die gehen dann aber auch noch stark zurück.
    Somit sinken die unnötigen Produktionsstätten und die Nachfrage wird sich, auf einem jetzt noch vermuteten niedrigen Nivo, einpendeln.
    Der Prädiktor hat entschieden 5G flächendeckend bereitzustellen.
    Damit möglichst viele autonom im Auto fahren, Mediziner in Echtzeit fernoperieren können (z.B. Hirntumore), und die Produktion mit Logistik optimiert werden kann (Lohnkosten entfallen)..
    Wer jetzt in die Bestatterbranche investiert liegt richtig, bald werden wir einen Monopölisten in der Branche haben.
    Aktien kaufen von der Fa. Häv e pritti dähd (HEPD- AG, Sitz in Zug…………..).

    Gefällt 1 Person

  7. Das sind ja echte paranoide „Verhaltensmuster von auserkorenen Psychopathen “
    wobei diese ja schon und nicht nur im Ansatz klar erkennbar sind .

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  8. anneliese sagt:

    Und genau da fängt es an! Diese Deutschen müssen sich ständig streiten, egal um was. Ich habe selten erlebt, dass es ohne abgeht. Wenigstens DAS wird das Kommende richten. Wir werden erkennen dürfen, wie tief die Spaltung sitzt und wir werden gezwungen sein, alles Trennende zu überwinden. Dabei gibt es viel mehr, was uns eint! Die Spaltung geschah bewusst von außen! Man kann alles auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Wir brauchen einander! Wir sind EINS! Ob uns das jetzt gefällt oder nicht, so ist es nun mal. Und ich bin sehr froh darüber!

    Wenn wir zusammen halten, aufeinander achten helfenderweise, unser Ego überwinden, uns auf das Wesentliche besinnen, dann verdienen wir wieder die Bezeichnung „Volk“. Im Moment sehe ich das noch nicht. Wir sind alles mögliche, aber kein einig Volk. Da müssen wir hin!

    Danke für die Denkanstöße! Sehr gute Analyse mit tiefgründiger Auswertung auf einer Ebene, die ich gern betrete, wie immer!

    Herzliche Grüße,
    anneliese

    Gefällt 2 Personen

  9. palina sagt:

    Vollidiot
    08/04/2019 um 20:50
    Volltreffer dein Kommentar.
    Aber eins hat mich enttäuscht, die sind gar nicht an der Börse gelistet.
    Suchte vergeblich in den Börsennachrichten nach der HEPD AG.

    Und beim Rumwühlen fand ich das
    Mercedes-Benz rettet sich nach Osten
    Nachdem das größte Daimler-Werk schon längst nicht mehr in Deutschland, sondern in China steht, weihte Mercedes-Benz vor wenigen Tagen feierlich seine neue Produktion in Russland ein. Im PKW-Werk „Moscovia“, das rund 40 Kilometer von Moskau entfernt liegt, wird der Premium-Hersteller künftig vier Modelle für den russischen Markt fertigen. Der Daimler-Konzern ließ für seinen russischen Standort über eine viertel Milliarde Euro springen. Investitionen, die auch Deutschland gut zu Gesicht stünden…

    Und Markus Gärtner hat auch noch einiges gefunden

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  10. eckehardnyk sagt:

    „im Untergang den Aufgang finden“ – das las ich als Schuljunge immer wieder als Kommentar-Überschrift der anthroposophischen Zeitschrift „Die Kommenden“, die mein Vater bei seinem Freund Hillringhaus in Freiburg abonniert hatte. Die Zeitschrift ist vergangen, aber der Untergang geblieben, seit Jahrzehnten schon gehen wir unter, scheinen es manchmal zu merken, aber die Kapelle spielt noch, Titanic pur!
    Den Aufgang finden, findet auch statt, ganz nebenbei und zwischen den Zeilen. Zu lesen bei Benn Gottfried, Autobiographische Schriften, oder Balint Michael, der die Droge Arzt mit seinen Kollegen entdeckte.
    Wir sind auf einem Edelholzweg und werden am Ende eine Berliner Schallmauer mit Rosinen aus Bombenabwürfen finden, die uns zur Überwindung des geistlosesten aller Zustände verhelfen wird.
    Es war nicht der Gärtner, der dem Frl. von Magdala Ostern erschien…

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  11. Guido sagt:

    eckehardnyk
    09/04/2019 um 12:02
    Titanic pur!

    Am 14. April (nächsten Sonntag) ist der Jahrestag, an dem die Titanic mit dem Eisberg kollidiert ist. Zumindest nach der offiziellen Geschichte.

    Ironie ein

    Das ist mein jährlicher Untergangstag und steht symbolisch auch für das Ende der Tage…
    Jedesmal, wenn dieser vorbei ist, dann ist der Untergang wieder um ein Jahr verschoben. 😆

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  12. Vollidiot sagt:

    Ecke

    Als Titanicpassagier sollte man wissen, daß man auf der Olympic sitzt, das würde den Aufgang herstellen, schon vor dem „Eisberg“.

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