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ICH BIN in meiner eigenen Kraft

von Angela , 04.04.2019

Wer sich mit spirituellem Wissen beschäftigt, trifft eines Tages auf die Frage: „Wer bin ich?  Bin ich ein  Opfer all der Umstände oder erschaffe ich sie mir selber?“

Gibt es überhaupt so etwas wie „Opfer“ oder steckt ein Sinn hinter all dem Leiden, den scheinbaren Ungerechtigkeiten, dem Schmerz in meinem und dem Leben meiner Mitmenschen und aller Geschöpfe ?

Auf der Erde gibt es viele Menschen, die sich als Opfer der jeweiligen Umstände empfinden und im Inneren viel Mitleid mit sich selbst verspüren, auch wenn sie sich nach außen hin als tapfer und selbstsicher hinstellen. Teilweise ernähren sie sich energetisch vom Mitleid ihrer Mitmenschen und verhindern so die Veränderung ihrer Lebenssituation. Sie haben nicht gelernt, sich als Schöpfer ihrer Umstände zu erkennen und sind sich nicht der Destruktivität ihrer eigenen Gefühle bewusst. Viele Menschen glauben tief in ihrem Inneren, dass sie außerstande sind, etwas Neues zu manifestieren und haben ihren Mangel akzeptiert.

Das kann jede Art von Mangel sein, Mangel an Liebe, Zuwendung, an materiellen Dingen, wie Geld, einer befriedigenden Arbeit, Gesundheit und vielem mehr.

Doch wenn wir die Verantwortung für unser Leben nicht übernehmen, werden wir auch seelisch und geistig nicht wachsen und sind außerstande, etwas an unserer Lebenssituation zu verbessern. „Die Verantwortung zu übernehmen“ bedeutet auch, zu sagen: „Wenn ich es WIRKLICH gewollt hätte, wäre es auch in mein Leben getreten.

Wir sind göttlich, besitzen Schöpferkraft und sind nur unglücklich in unserem Leben, weil wir es verlernt haben, uns die gewünschte Realität vorzustellen und dann in die Tat umzusetzen. Gott im Himmel , der über uns wacht ist ein bequemes Bild. Mit unserer Fähigkeit,  zu erschaffen, können wir anfangen, an uns selbst zu glauben und Schöpfer unseres eigenen Selbst und damit letztendlich unserer Umstände zu sein. Doch wir erreichen das NICHT, indem wir das bisher Geschaffene ablehnen, uns widersetzen, die Verantwortung dafür nicht übernehmen.

Ja, wir  SIND mächtig, doch nicht, indem wir das Leben zwingen wollen, so zu geschehen, wie unser Ego es wünscht. Sondern, indem wir aufwachen und MIT dem göttlichen Strom des Lebens fließen, statt sich ihm entgegenzustellen und zu leiden. Viele, auch  unerwünschte Situationen kommen auf uns zu , vielleicht haben wir sie zu irgendeinem Zeitpunkt einmal angezogen, oder universale Lebensgesetze verletzt,  aber unsere Schöpferkraft kann nur in Aktion treten, wenn wir sie erst einmal in ihrem So-Sein akzeptieren und dann darüber hinauswachsen.

Im Grunde gibt es so etwas wie „Opfer“ gar nicht. Unbewusst haben sich vor der entsprechenden Inkarnation „Täter und Opfer,“ vielleicht aus karmischen Gründen, eine Begegnung ausgewählt, um sich gegenseitig eine Lernerfahrung zu bieten. Das alles ist eine Co-Kreation aller Menschen miteinander über Inkarnationen hinweg.

Ganz eng mit der Opferhaltung verknüpft ist die Vorstellung von GUT und BÖSE . „Opfer“ suchen und finden immer einen „Schuldigen“, dem sie den Grund für ihre Misere aufbürden wollen. Wenn wir mit dem Finger auf andere Menschen zeigen, machen wir ihn hiermit zum Täter und empfinden uns selbst als machtlos und ausgeliefert. Diese Haltung kann man auf alles ausweiten, Institutionen, Politiker, Banken,  das Gesundheitswesen ,  bis hin zum Staat, der sogenannten Elite oder  den „Dunklen“ …. usw.

Das bedeutet keineswegs, grausame Taten gutzuheißen, aber aus einem tieferen Verständnis heraus wird die letztendliche Auswirkung von all dem Bösen  und dem Leiden in der Welt sein, dass es die Menschen zwingen wird, zu erkennen, wer sie wirklich sind und was sich daraus ergibt.

Ein spiritueller Mensch weiß um die Sinnhaftigkeit alles Geschaffenen und ebenso um seine Verantwortung, das alles mit -erschaffen zu haben. Das bedeutet nicht, das Mitgefühl zu verlieren, doch indem er sich selbst verwandelt, hilft er durch seine Ausstrahlung und sein SEIN auch seinen Mitmenschen, in ihre Kraft zu gelangen.

Andererseits verfängt er sich nicht in der Unbewusstheit seiner Mitmenschen, lässt sich nicht ausnutzen , spricht, wenn es notwendig ist, ein klares NEIN aus, aber das Reaktive seines Tuns wird wegfallen.  Er handelt aus seiner inneren Erkenntnis heraus und erzeugt damit kein neues Leid.

Doch ein spiritueller Mensch weiß auch um seine Macht, die Dinge, die ihn im Außen stören, verändern zu können. Unsere Lebensumstände werden von uns im Kollektiv erschaffen, sie spiegeln unsere bisherige innere Haltung wider, seien es Mangel oder Fülle, denn wir sind alle miteinander verbunden.

Doch heißt das keineswegs, sich mit dem Unerwünschten abzufinden. Jederzeit können wir aus diesem kollektiven Wahn ausbrechen und etwas Neues erschaffen. Mit der notwendigen Einstellung wird unsere Kraft zurückkehren.. Wir sind hier, um innerlich zu wachsen, Reife zu erlangen, die Zusammenhänge zu erkennen, um eines Tages auf ein erfülltes Leben zurückzublicken, in dem wir unser  „ICH BIN“ verwirklicht haben.

Angela

 

 


6 Kommentare

  1. Ich weiß zwar nicht, ob wir deswegen hier sind, doch am Ende des Lebens sagen zu können, dass ich mein Sein gelebt habe, ist ein wohltuender Gedanke.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Thom Ram sagt:

    Die gegenteilige Presse überschwillt erdenweit Alle. Sie vermittelt, dass ich Opfer sei, du Opfer seiest, wir Opfer seien.
    SIE wissen haargenau, dass SIE sich verpissen müssen in dem Augenblick, da eine entscheidende Menge von Menschen erkennen, dass sie bloss wähnten, Opfer zu sein, wähnten „nichts machen“ zu können.

    Der Artikel von Angela deutet auf die Wurzeln des Uebels und des Leides.

    Und ja. Wenn ich erkenne, dass ich ICH bin, dass ich eigenverantwortlich mein Leben und alles, was mir begegnet gestalte, dann bin ich Teil all derer, welche pflügen die Wege für das NZ, das Neue Zeitalter (nicht zu verwechseln mit der neuen Welt“ordnung“, welche dich mich einen jeden Normalo als unbewusst rumwuselnden Untersklaven bräuchte).

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  4. jpr65 sagt:

    http://liebe-das-ganze.blogspot.com/2019/04/daniel-scranton-die-zeit-die-es-braucht.html


    Und wenn du nach innen gehst und deine eigene Schwingung erspürst, und dem nachfühlst, was du tun kannst, um diese Schwingung zu erhöhen, wirst du glücklicher, gesünder und mehr gedeihen (= aufblühen und Erfolg haben). Und andere werden fragen, was dein Geheimnis ist, und dann kannst du es ihnen sagen. Und dann kannst du helfen, diesen Prozess des Aufstiegs zu beschleunigen. Der Prozess des Aufstiegs wird nicht beschleunigt, indem man jemanden außerhalb von sich selbst besiegt. Du wirst es beschleunigen, indem du nach innen gehst und dann mit dem menschlichen Kollektiv den Frieden, die Harmonie und die Liebe teilst, die du in dir geschaffen und aufgebaut hast.

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  5. outside the Box sagt:

    Die Frage „wer bin ich?“ eignet sich höchstens dazu ein Selbstbild zu erstellen, da man nach sich selbst fragt. Ein Bild ist aber nur eine Interpretation, eine Abstraktion des Originals.
    Es gibt aber einen Weg sich selbst kennen zu lernen. Dabei bedarf es aber einer gewissen Unzufriedenheit mit sich selbst unter der man leidet. Ja leiden muss, denn nur Leiden führt zu Leidenschaft.
    So lautet die Frage: Warum bin ich so wie ich bin ?
    Was beinhaltet – woher kommt mein Leid, Schmerz, Angst, Verlangen, Freude, Neid, Gier usw.
    Dem selbstzufriedenen Egomahnen würde es natürlich nicht im Traum einfallen sich selbst zu hinterfragen.

    „….,um eines Tages auf ein erfülltes Leben zurückzublicken, in dem wir unser  „ICH BIN“ verwirklicht haben.“

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  6. arnomakari sagt:

    Artikel Angela du schreibst gut
    Wie ich schon geschrieben habe Angst habe ich nicht ,denn wenn das jetzige leben zu ende geht , weiß ich wohin ich Reise , ich freue mich schon auf diese Reise ,denn jede Seele ist für sich Verantwortlich , nicht die andere , wenn ich so zurück denke sind viele meiner Wünsch in erfüllung gegangen , ab und zu sind es sehr kleine Wünsche , aber auch grössere Wünsche sind in erfüllung gegangen , es gibt den Satz was ich heute nicht weiß das weiß ich morgen oder eine Zeit Später , man mus nur sein Unterbewustsein den Auftrag dazu geben , und viele Antworten bekomme ich Telepathisch .
    Moment lese ich das Buch wer hat Angst vor„m Schwazen Mann , ich habe es fast zu ende gelesen ,aber trotzdem , gibt es sehr wenig neues für mich , denn meisten weiß ich was und dann lese ich darüber .

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