bumi bahagia / Glückliche Erde

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Geh dahin, wo deine Angst am größten ist

von Angela, 23. 03. 2019
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Jeder Mensch kennt Angst in irgendeiner Form, hat sie schon erlebt und unter ihr gelitten. Angst lähmt und verkrüppelt, hält uns zurück , verhindert es, unser eigentliches Potenzial auszuleben, macht uns eng , einsam, depressiv.   Nur Menschen, die ganz tief im Inneren unter schrecklichen Ängsten leiden, zutiefst unglücklich sind,  sind zu solchen Grausamkeiten fähig, wie wir sie ständig erleben.

Ängste gibt es so viele, wie es Menschen gibt : Es gibt unter anderem die Angst vor schweren Krankheiten,  vor Versagen, vor dem Verlassenwerden, vor Liebesentzug, vor sozialem Abstieg, vor Krieg und Zerstörung. Werden diese Ängste nicht angenommen und umgewandelt, münden sie häufig in Zwangsstörungen, Phobien, posttraumatischen Belastungsstörungen und in eine sogenannte “ generalisierte Angststörung“.

Alle Ängste basieren auf einer Grundangst, der Angst vor dem Tod, der (vermeintlichen) Auslöschung, der großen Urangst des Menschen vor dem Unbekannten.  Aber wenn wir wirklich leben wollen, müssen wir auch bereit sein, zu sterben. Tod und Leben sind keine Gegensätze, im Tod stirbt nur das Ego, die Form verschwindet und zurück bleibt das unzerstörbare Bewusstsein. Das ist kein Glaube, das ist für denjenigen eine absolute Gewissheit, der schon einmal an der Schwelle des Todes stand. Für ihn bedarf es keines äußeren Beweises mehr.

Das Nahen des eigenen Todes  oder der Sterbeprozess , die Auflösung des physischen Körpers sind immer eine große Chance für spirituelles Erwachen. Doch das ist nur wenigen Menschen bekannt, denn wir leben in einer Zivilisation, die den Tod verdrängt und in der sich die meisten Menschen an irdische Formen klammern. Sie tragen zu viel Widerstand in sich und hängen an ihren Sinneswahrnehmungen, sie sind zu sehr identifiziert mit der manifesten Welt, um den Tod als einen völlig natürlichen Vorgang zu empfinden. Wir gehen einzig von einem Haus in ein anderes über . Nichts, was einen Wert hat, was an uns selbst echt ist,  geht je verloren.

Der Tod , wie er allgemein gesehen wird, ist eine Illusion, schmerzhaft ist er nur, wenn wir unser bisheriges Leben nicht loslassen können oder wollen. Überall, wo das Leben total gelebt wird, mutig und voller Enthusiasmus,  wo Menschen in der Liebe  und in der Gegenwart leben,  gibt es kaum Angst vor dem Tod. Für solche Menschen ist das Leben so schön, gerade weil es unsicher ist und nicht stagniert.

Es gibt natürlich auch eine positive Seite der Angst, sie drängt einen dazu, Gefahren zu erkennen und achtsam zu sein. Wenn man realen Gefahren begegnet, z.B. einem entgegenrasenden Auto, welches auf der eigenen Spur fährt, handelt es sich um eine ganz natürliche Angst, die plötzlich auftritt. Manche nennen sie Furcht , um eine Abgrenzung zu schaffen. Um diese geht es hier nicht. Die Ängste, von denen ich spreche, sind  Persönlichkeitsanteile, die wir ablehnen und  von unserem bewussten Ich abspalten.  Leider sind sie dann nicht verschwunden, sondern beeinflussen uns hinterrücks umso stärker.

Viele Ängste entstehen in der Kindheit und Jugend. Die Seele jedes Kindes ist sehr verletzlich und wenn sie bedroht, missachtet oder gestört wird, legt sich das Kind unbewusst nach und nach einen Panzer zu, von dem es annimmt, dass es ihn schützt.  Es erschafft sich einen „Teddybären“ gegen die Angst , fühlt sich dann getröstet und geborgen.

Auch erwachsene Menschen benutzen sogenannte „Teddybären“ -, Kirchen,  Schriften , Götter, Priester, Gesänge etc….  doch  aller Trost hat  einen großen Nachteil, er verhindert Reife und eigenen Mut und sollte mit zunehmender geistiger Entwicklung des Menschen  bedeutungslos werden. Angst existiert  im Denken, im Verstand, in der Vorwegnahme des Unbekannten und geht dann auf den Körper über. Dort manifestiert sie sich häufig in Form von Krankheiten.  Konditionierungen, die wir aus früheren Leben oder von unseren Mitmenschen mitbekommen haben, nähren und verstärken unsere  eigenen Ängste. Vielfach handelt es sich um Ängste vor dem Neuen, dem Unbekannten. Der rationale Verstand will eine Übereinkunft treffen: „Zuerst sage mir, was geschehen wird, dann werde ich loslassen.“

Aber so funktioniert es nicht: Der nächste Moment ist nun einmal unbekannt. Und er muss es sein, sonst würde sich das Leben endlos wiederholen.  Der  Verstand will dies nicht glauben und hat Angst davor. So vieles kann geschehen, was tue ich dann nur? So entsteht die Angst vor dem Leben.

Es gilt, die Angst anzunehmen und nicht abzuwerten oder sich vor ihr zu verstecken.
Wenn wir die Angst mit aller Kraft besiegen wollen, dann kommt eine neue Angst dazu, die Angst vor der Angst. Und die ist sehr gefährlich und viel schwerer anzunehmen.  Diese Angst ist schuld daran, dass uns vieles Schöne im Leben entgeht, dass wir nur halbherzig leben und wertvolle Begegnungen vermeiden Deshalb ist es wichtig, die ursprüngliche Angst zu transzendieren, so dass wieder Freude in unser Herz einziehen kann.  Freude und Liebe sind die Gegenmittel für jede Angst. Und das Leben besteht aus „ganz kleinen Dingen“ , die alle freudig und achtsam erledigt werden können, was uns aus dem Teufelskreis unserer alltäglichen Sorgen befreit.

Viele Ängste hängen mit den jeweiligen Glaubenssystemen zusammen. Wie sehe ich die Welt ? , fühle ich mich geborgen, anerkannt ? , vertraue ich mir selber ? , wo stehe ich, wenn mein Vorhaben nicht gelingt?  , was geschieht, wenn ich krank werde oder sterbe … ?  usw.

Gedanken sind mächtig und erschaffen unsere Realität, deshalb sollten wir immer wieder untersuchen, woran wir glauben und was wir von uns selbst annehmen. Durch welche Dinge auch immer Angst auftritt, das Wesentliche ist, ihr nicht auszuweichen, sondern genau hinzusehen.

Eine gute Methode ist es, sich den schlimmst-möglichen Ausgang der betreffenden Situation auszumalen und ihn im Körper zu fühlen. Dann wird sich das Thema, welches sich hinter der Angst verbirgt, im Licht zeigen. Und alles Dunkle löst sich im Licht des Erkennens auf. Die Angst beginnt sich zu verändern und schließlich erlischt sie.

Wir haben allerdings auch die Wahl, Ängste in uns zu schüren und zu verstärken:  durch das Fernsehen, Internet, Horrormeldungen, das ständige Reden über Krankheiten, Katastrophen, drohenden Krieg  und ähnlichem mehr. Das alles hat katastrophale Auswirkungen auf unsere Seele und nachfolgend auf den Körper.

Angst ist das Gegenteil von Liebe und somit ist eigentlich nicht die Angst das Problem, sondern unser Mangel an Liebe, ganz besonders der Mangel an Selbstliebe und Selbstachtung. Damit beginnt einfach alles. Wer sich selbst nicht liebt, kann auch niemand anderen lieben. Um unsere Ängste zu minimieren, könnten wir uns  bemühen , liebevoller zu sein, zu uns, unserem Körper, den anderen Menschen, Tieren, Pflanzen usw.  Einfach mal auf die anderen zugehen…. Jeder hat Angst, nicht nur wir selbst…. jeder kämpft einen schweren Kampf.

Menschen, die besonders liebevoll in ihrem Wesen sind, werden selten von Ängsten geplagt, denn Angst kann nur mit Liebe, einem liebevollen Annehmen dessen, was ist, umgewandelt werden. Falls ein akuter Panikanfall auftritt, gibt es eine psychologische Methode zur momentanen Erleichterung. In einer solchen Situation wird die Natur der Angst dazu neigen, sich selbst zu verstärken, d.h. die Vernunft ist einfach nicht schnell genug, um die Angst auszulöschen.
In dem Moment, in dem Angst gefühlt wird- und es ist wichtig, die frühesten Symptome wahrzunehmen, hilft es, tief ein-.und auszuatmen und dann ganz energisch „Stopp“ zu sagen oder vielleicht ein besonderes Mantra oder einen Spruch aufzusagen.  Das  eliminiert die Angst beim ersten Gedanken: „Was wäre, wenn“ !

Niemals zuerst den Verstand einsetzen, grübeln, zuerst muss STOPP gesagt werden, damit nicht ein angstoller Gedanke dem anderen folgt. Den Verstand kann man später  immer noch einsetzen, um sich mit den Ursachen seiner Angst auseinandersetzen und versuchen, sie zu verstehen.

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Nun führe ich noch P`taahs 4 Schritte zur Annahme der Angst , welche ich in einem Seminar gelernt habe, an:

1. Atme tief in das Gefühl hinein ( verbunden mit dem Göttlichen in uns, in die Verbundenheit hineinbegeben)

2. Visualisiere das kleine Kind, das du bist. Dieses kleine Kind trägt deinen Namen und den Namen „Angst“.

3. Strecke die Arme nach dem Kind aus und schließe es in deine Arme. ( Der große Teil von uns umarmt den kleinen Teil, der vergessen hat, wer man eigentlich ist. In der Umarmung ist man alles, vollkommen ausgeglichen !)

4. Sage dem kleinen Teil: „Ich liebe dich! Bedanke dich für die Gelegenheit, das jetzt zu transformieren. Transformation ist Veränderung der Frequenz von Angst und Schmerz in Liebe.
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Angela
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36 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Security Scout sagt:

    Hm???

    Sagt mir persönlich nichts.

    Ich bin Einer, „der auszog, das fürchten zu lernen“

    Kenne Respekt aber keine Furcht.
    Noch jemand der so fühlt wie Ich?

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  3. Thom Ram sagt:

    Scout 23:08

    hahahaha, das nun juckt mich aber. Denne: Zwischen Furcht und Angst unterscheiden zu lernen, das ist eine der kleinen Hausaufgaben, die ich mir für dies mein Leben gestellt hatte.

    Nun kommt einer, nämlich du, der sagt, er kenne keine Furcht. Dass im Artikel von Angst die Rede ist, scheint er nicht mal registriert zu haben. Scheint also, der gute Scout, er kenne Furcht nicht, kenne auch Angst nicht.

    Danke für deinen Einwurf, Scout. Habe bereits eine Antwort geschrieben, dabei entdeckt eine mich erstaunende Unschärfe in meinem Bild von Furcht und Angst.

    Könnt n Artikl draus werden.

    Zu dir, ich muss lachen, ehrlich. Du sagst, du kennest keine Furcht, dabei ist im Artikel nicht von Furcht die Rede, sondern von Angst.

    Muss aber wahrlich selber nochma über die Angstfurchtbücher gehen, Scout. Du hast bei mir einen Deckel aufgemacht, und wenn ich reinschaue, was im Gefäss ist, so ist da Unklares, wo ich doch gemeint hatte, dort sei Klarheit: Furcht. Angst. Was die beiden seien. So einfach wie bislang von mir gedacht, so einfach ist das nicht.

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  4. Guido sagt:

    Furcht ist eine Reaktion auf eine unmittelbare Gefahr. Darum geht es hier ja nicht, sondern um Angst, die wie z.B. die meisten Existenzängste eher etwas diffuses ist.

    Denke die primäre Ursache der Angst ist Unwissenheit.

    Meinerseits darf immer alles da sein, auch die Angst. Aber ich treffe dann die Wahl, was für mich Realität werden soll.

    Gemäss Alexander W. sollten wir Ängsten sogar unsere besondere Aufmerksamkeit schenken, denn Ängste seien Hinweise auf in uns unverarbeitete Themen. Sozusagen die wunden Punkte, wo Heilungsbedarf gefragt ist.

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  5. arnomakari sagt:

    Hallo Angela
    Was ist Angst Angst ist ein schlechter Ratgeber , vorsicht ist die Mutter der Porzelan Kiste , wer mit Angst durchs Leben geht wird viel Leid Erfahren ,man weiß ja der Ängstiche wird von Gauner oder Dieben sehr schnell erkannt , ich lebe jetzt nach den Motto wem die Stunde schlägt , denn erst wenn meine Stunde geschlagen ist , werde ich die Erde verlassen , das bedeutet wenn meine Kerze abgebrannt ist .aber wie es scheint wird sie noch eine Zeitlang brennen , das sagen meine Träume aus ..——–

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  6. Mujo sagt:

    „Der Weg aus der Angst ist durch die Angst.“

    „Wer Angst hat vom 10 Meter Brett zu Springen muß von 10 Meter Brett Springen.“

    Es sind nicht meine Sätze aber zeigen meine Erfahrung wieder wenn ich etwas gewagt habe, manchmal meinen ganzen Mut nehmen mußte und als es dann Vollbracht war eine große Erleichterung durch den Körper ging. Eine Angst weniger auf der Liste die man Streichen kann.

    Was macht es aber mit einen ?…………je mehr man Streichen kann desto weniger groß sind die noch offenen Ängste.
    Letztendlich sind Ängste immer Themen eines Ego’s. Ein bewusstein kennt derlei spielchen nicht.
    Weniger Ängste zu haben schafft aber Freiräume das bewusstsein leichter anzunehmen, bis man eines Tages sich damit nicht mehr beschäftigt weil man besseres zu tun hat.

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  7. Thom Ram sagt:

    Ich habe das auch schon erzählt, gebe es aber zum Besten, weil es selbst erlebte Bestätigung der These ist.
    Ich brachte in dieses Leben eine Urangst mit, nämlich vor Panzerung. Schalentiere…schudder. Kampfpanzer…das nackte Grauen.
    Bei der Aushebung meldete ich mich stracks zur Panzerabwehr. Ich tat dies intuitiv, nicht etwa in der Hoffnung, meine Angst ablegen zu können.
    17 Wochen steinbeinharte Rekrutenschule. Täglich war das Thema – nebst körperlicher Ertüchtigung und Umgang mit unseren Waffen und so weiter – natürlich: Panzer.
    Ich lernte, was ein Panzer kann und was er eben nicht kann. Ich begann, mich in die Menschen im Panzer drin zu versetzen. Schön geschützt, aber je nachdem komplett verloren. Wir konnten einen jeden einzelnen Nato – und WaPa – Panzer identifizieren, aufgrund zwei oder dreier Merkmale: Anzahl Laufräder, Rauchentlüfter, Mündungsform, Turmform und so weiter. Wir warfen von Hand Rauchgranaten auf das Geschützrohr. Wir sprangen auf fahrende Panzer.
    Und so fort.

    Das Resultat? Ich war sehr erstaunt, und es war mir eine Lebenslehre. Ich hatte keine Angst mehr vor Panzern. Ich hatte gehörigen Respekt, klaro. Aber Angst, Angst war weg.

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  8. HansL sagt:

    Angst?- was ist Angst?__ein Gefühl?_ne Emotion in so niederer Frequenz, so daß die Schuhmannsche zum erliegen kommen kann. Angst ist jedem Falle nicht logisch, hat auch absolut niks mit Furcht, Respekt, oder Vorsicht zu tun, denn diese Begriffe sind mir sehr bekannt und können auch gut beschrieben werden, doch die Angst zu definieren ist schlicht nicht möglich. Wie also soll mer dahin, wo jene am Größten ist, wo es mir am mulmigsten ist, wo ich mich so richtig unwohl fühle?, dies scheint mir eine Tendenz zur Selbstkasteiung zu sein, die sogenannte Schocktherapie —- vermutlich ist es tatsächlich das Nicht Wissen gepaart mit existenztieller Veränderung, welche möglicherweise irreversiebel……? …also ein EFP (Entscheidungs-Findung-Problem)
    *nach meiner Subarachnoidalblutung durch Ruptur eines bifurkation Aneuyrisma der arteria media rechts (vor solchen Wortungeheuern kann man Angst bekommen) versuchten alle möglichen Weißkittel und Besserwisser mir mit allerlei Konjunktiven Angst vor ..?..?..zu machen, oder besser mich glauben zu machen mit abenteuerlichen Legenden, welche aus besonders schlauen Büchern abgeschrieben__zittere–Du hast jetzt und immerfort Angst–zittere_
    hat nicht geklappt bei mir, die mich umgebene Gesellschaft glaubt noch immer daran und sieht mich nicht auf dem Dach_im Automobil_auf’m Moped oder mit’m Hund im Wald beim holzmachen; die sind blind gläubig_dumm? –davor könnt mer Angst bekommen, wenn mer denn wüßt wat es ist.
    Blödheit, da schauderts mich, immer mehr, denn se werden scheint’s emmer dömmer —das Schaudern, ist das Angst?–

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  9. Vollidiot sagt:

    HansL

    Angst ist zu großem Maß dem Umstand geschuldet, daß der Tod als Teil des Menschseins abgespaltet wurde.
    Eine unserer Aufgaben ist es ihn aus dem Unbewußten zu hieven und ihn würdig zu bedenken.
    Nähmen wir den Tod als Begleiter und Freund fiele viel Angst ab.

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  10. Mujo sagt:

    Es ist ein Ur-Instinkt. Der uns vor Gefahren warnt und unsere ganzen Kräfte Mobilisiert um unsere Überleben zu sichern.
    Wenn ich eine Felswand hochklettere ist es mein Begleiter um mich vor Fehler zu bewahren. Wenn ich Angst habe bei der Führerschein Prüfung durchzufallen ist es sehr Abstrakt und ist ein übernommenes Muster aus der Vergangenheit oder noch viel älter.

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  11. Thom Ram sagt:

    Ich denke, dass Viele hier Angstphasen durchgemacht haben? Wer ja, der weiss, wovon die Rede ist. Wer nicht, der kann es nicht nachvollziehen.

    Ich hatte eine, 2000. Verlassenheitsangst, ein halbes Jahr lang auf Vollgas, danach, langsam genug, abklingend.
    Ich fand Hilfe. Ein Büchlein lachte mich in einer riesigen Buchhandlung an, von Ferne sah ich es, griff es, und es war mein Begleiter danach. Eine Freundin beriet mich gut.
    Aber immer und immer wieder kopfvoran in die Angst hineintauchen, wenn sie erneut schüttelt, das, ja das muss ein Jeder ganz alleine selber wagen. Anders kommt man nicht raus.

    Es trifft zu: Angst lässt sich nicht beschreiben, kein Adjektiv greift: Bodenlos, namenlos, nicht zu greifen…einzig etwas kommt „Angst“ nahe: Panik.

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  12. Mujo sagt:

    Panik ist wenn man die Angst nicht mehr beherscht. Wenn die Kontrolle völlig Abhanden gekommen ist. Sie ist Destruktiv und hat oft Negative Folgen.
    So ähnlich wie der Italienische Käpten eines Vergnügungsdampfer der als erstes das Schiff verläßt als es zu Sinken begann wärend seine Passagiere schauen müssen wie die zurecht kommen.

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  13. Thom Ram sagt:

    Mujo 20:12

    Ja. Richtig. Danke für deine präzisierende Ergänzung!

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  14. Kunterbunt sagt:

    Mujo
    27/03/2019 um 20:12 – Francesco Schettino

    Habe es damals auch so mitbekommen. Seine Flucht war panische Angst – ein Riesenschock mit fatalen Entscheiden und Folgen, nicht ausschliesslich Verarsche den Passagieren gegenüber. Vor der Havarie war Bluff, Imponiergehabe in Anwesenheit seiner Geliebten, gröbste Fahrlässigkeit den Passagieren gegenüber, danach Kurzschluss, Filmriss. Früher hatte er als Sicherheitsbeauftragter gearbeitet, in diesem Fall war er selbst der Auslöser der Katastrophe mit einem abrupten Ende seiner Karriere und Bewegungsfreiheit. Er wusste dies von der ersten Sekunde an.

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  15. enoon sagt:

    Volli

    „Nähmen wir den Tod als Begleiter und Freund fiele viel Angst ab.“

    Mir fällt derlei Personifizierung schwer…
    Kommt ER (mir) doch in Schüben, Wellen, ja gar wehenartig im Schmerz, daher.
    Aber das ist wohl eher einer persönlichen Befindlichkeit zuzuschreiben und allein mein Problem.
    Wer oder was auch immer sich das ausgesucht ausgedacht hat… echt krass!

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  16. Kunterbunt sagt:

    enoon
    28/03/2019 um 03:19

    Liebe enoon 💗

    Verstehe dich, kann Theorien auch immer je weniger abgewinnen…

    Denke jeden Tag an dich, sehe dich als wunderschöne und sensible Frau vor mir und fühle mich hilflos, machtlos dir gegenüber. Das Einzige, was ich tun kann, scheint mir, ist, dir menschliche Nächstenliebe zuströmen zu lassen und um die grösstmögliche Unterstützung für dich zu bitten von reinen, liebevollen Wesen, die dich begleiten und beschützen. Oder gibt es noch was Anderes?

    Herzliche Umarmung

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  17. Mujo sagt:

    @ Kunterbunt

    „Früher hatte er als Sicherheitsbeauftragter gearbeitet, in diesem Fall war er selbst der Auslöser der Katastrophe mit einem abrupten Ende seiner Karriere und Bewegungsfreiheit. Er wusste dies von der ersten Sekunde an.“

    Eben nicht, in den moment wo Panik herrscht sind nur noch die eigenen Instinkte am laufen, jegwegliche Verantwortung gegenüber andere oder sich selber haben nur ein einziges Ziel „sein eigenes Überleben“. Erst danach wird man sich seine Folgen bewusst. Und dann steht man entweder dazu oder man kneift wie in diesen Fall,…..na ja zur seiner Entschuldigung er ist ja vom Schiff gefallen, direkt in ein Rettungsboot :-))

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  18. Vollidiot sagt:

    Enoon

    Wir unterliegen ja nicht nur unendlichen Beeinflussungen oder solcher Absichten.
    Vieles haben ja Kirchen tun wollen und tun müssen.
    Und unseren Aussaugern wäre es am liebsten wenn wir alle eine generalisierte Angststörung hätten.
    Schafherde in Panik – rennt dahin wo die Tür zum Stall offen ist.
    Dort wartet dann der Metzger.
    Es hilft nicht Dinge auszublenden, ins Unbewußte zu transportieren, nur weil man sie dann nicht mehr zu sehen, empfinden braucht.
    Selbstverständlich darfst Du zu Dir sagen: „Denke jeden Tag an dich, sehe dich als wunderschöne und sensible Frau vor mir und fühle mich hilflos, machtlos dir gegenüber. Das Einzige, was ich tun kann, scheint mir, ist, dir menschliche Nächstenliebe zuströmen zu lassen und um die grösstmögliche Unterstützung für dich zu bitten von reinen, liebevollen Wesen, die dich begleiten und beschützen. Oder gibt es noch was Anderes?“ Kunterbunt
    Das ist Empathie gegenüber sich selber.

    Der Tod ist von sich aus Dein, unser Freund.
    Ich rede nicht vom Sterben.
    Der Tod gibt uns die Möglichkeit in einer anderen Späre zu lernen und ist für unsere Entwicklung genau so wichtig wie die Geburt und dem folgenden, unserem Sein hier auf der Erde.

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  19. Wolf sagt:

    Gehe dahin, wo Deine Angst am größten ist!

    Als kleine Übung zum Einstieg empfehle ich dem von Ängsten geplagten Leser draußen im Freilichttheater der erzogenen Gesellschaft Pipi zu machen. Die drohende Urangst wird wie ein böser Geist vertrieben und im Handumdrehen durch das befreiende Erlebnis der Erleichterung ersetzt. Durch die Wahl eines geeigneten Ortes kann man die Übung individuell an den persönlichen „Angstpegel“ anpassen und bei Bedarf eventuell steigern. Selbstverständlich sollte man immer darauf achten, daß dabei niemand zu Schaden kommt.

    Der englische Begriff „German angst“ läßt sich übrigens am besten als „vorauseilender Gehorsam“ übersetzen.

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  20. Thom Ram sagt:

    Wolf 19:31

    Hervorragend gewähltes Beispiel.

    Mich beschäftigt noch heute die Frage, warum ich mich geniere, beim Warten auf Zug / Bus / Flugzeug ein paar Yogaübungen zu machen, oder Seilhüpfen zu tuten oder einfach rumzujoggen, statt nur rumzulatschen.

    Die Antwort ist einfach: Angst, als Spinner dazustehen.

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  21. Pieter sagt:

    Wolf
    01/04/2019 um 19:31
    „Der englische Begriff „German angst“ läßt sich übrigens am besten als „vorauseilender Gehorsam“ übersetzen.“
    Nur ja nichts falsch machen. auf keinen Fall auffallen, lieber buckeln vor der Obrigkeit, nur um seine Ruhe oder Frieden zu haben ?

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  22. Wolf sagt:

    Pieter 20:15 – „German angst“

    Ja, so in etwa läßt sich der Begriff definieren. Unsere englischsprachigen Umerzieher haben dieses „deutsche“ Phänomen haarscharf beobachtet und sich zunutze gemacht.

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  23. Wolf sagt:

    Pieter 20:15 – „German angst“

    Im Englischen wird der Begriff „angst“ in der Regel mit einem hohen Maß an innerer Unsicherheit assoziiert. Ein weiteres Beispiel dafür ist der Ausdruck „teenage angst“ (z.B. Angst vor Pickeln).

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  24. Mujo sagt:

    Man kann sich den Schuh anziehen mit „German Angst“……wers braucht. Ebenso wie „Made in Germany“…..was aber mächtig in die Hose ging und ein Eigentor war. Die Deutschen sind bei weiten nicht ein Volk von duckmäusern und kuschen vor der Obrigkeit. Finde eigentlich das es ein sehr Mutiges Volk ist. Lediglich der Wissensstand der Allgemeinheit ist noch auf einen sehr niedrigen Niveau. Aber im Vergleich zu anderen Ländern,stehen wir noch sehr gut da. „Bumi Bahagia“ ist ja ein guter Beweis dafür 😉

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  25. Mujo sagt:

    @Thom

    „Mich beschäftigt noch heute die Frage, warum ich mich geniere, beim Warten auf Zug / Bus / Flugzeug ein paar Yogaübungen zu machen, oder Seilhüpfen zu tuten oder einfach rumzujoggen, statt nur rumzulatschen.

    Die Antwort ist einfach: Angst, als Spinner dazustehen.“

    Angenommen alle am Bahnsteig würden auf den wartenden Zug rumspringen Joga und was sonst noch machen !…..für die meisten wäre das sicher noch Gesund. Spinnen wir weiter, auf der ganzen Welt wären alle Menschen bei wartenden Zügen genau das tun, und ein einziger würde nur stehen und warten. Wer wäre jetzt der Spinner ?

    Das beispiel mit den Urinieren erspar ich mir weil es schon in einigen Strassen unserer Stadt Realität ist, wenn die besoffenen Jugendlichen aus den Kneipen nach Sperrstunde sich in den Seitengassen erleichtern. Der Gestank der dort von sich geht hat jetzt die Stadtverwaltung zum anlass gegeben dort zur gegebenen Zeit die Bullen Patrollieren zu lassen anstatt die wirklich Sinnvollen Aufgaben zu vollbringen.
    Ich denke die Angst die gemeint ist sollte uns in unserer Entwicklung weiter bringen. Ausser die Not keine entsprechende Einrichtung zu finden.

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  26. Mujo sagt:

    Nochmal lesen hilft.
    Soll natürlich so lauten: Angenommen alle am Bahnsteig würden beim warten auf den Zug rumspringen…..
    Auch wenn das Ursprüngliche Humorvoller klingt 😉

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  27. Vollidiot sagt:

    Verklemmte strullen nicht am Bahnsteig.
    Einst in Innsbruck.
    Da saß ein kackiger alter Ötzi auf einer Bank, mit Bart.
    Und Spazierstock.
    Denn hatter er lässig zwischen den Beinenplaziert, damit er nicht falle.
    Das Urwüchsige fazinierte mich und ich sah öfter zu ihm.
    Da sah ich wie sich unter ihm eine Lache (kommt von Lachen…) bildete.
    Der clevere Siech verwendete seinen Stock als wasserführendes Mittel.
    Oben an den Stock geschifft, unten an der Spitze floß der warme Urin auf den Bahnsteig.
    Danach den Platz gewechselt – der hatte keine German Angst.
    Ich stelle mir vor, wie am Hauptbahnhof, jeder frei und völlig unverklemmt, genderkonform stehend oder hockend vor sich hin bächelt.
    Alle 20 Minuten kommt der Sprengwagen und spült den Bahnsteig frei, ebenso unverklemmt………….
    German Angst ist mehr als Duckmäusertum, das hat auch etwas mit Umerziehung und Gesinnungsterror und Erinnerungskultur zu tun; von daher ist es delikat, daß dieser Begriff aus dem Angelsächsischen kommt.
    Aber – er könnte helfen zu einer Protesthaltung zu kömmen, könnte…………….
    In Brügge stehen Pinkelstationen an etlichen Plätzen, mittig eine Säule mit 4 Einbuchtungen.
    Da können 4 Manne gleichzeitig in aller Öffentlichkeit ihr Wasser abschlagen.
    Traumhaft.
    In unserer Genderwelt sollte das doch auch möglich sein.
    Ein (kein) Geschlecht und ein Unisexpissoir, meintswechen am Marienplatz, Reichstag oder vor der Semperoper.
    Für Weiber kein Problem, haben sie doch auch einen Pimmel.
    Früher ging das auch, Beine leicht auseinander, Rock vorne leicht nach vorne ziehen und ab geht die Post.
    Feminismus ist in sich ebenso verklemmt wie ein Priesterseminar.

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  28. Wolf sagt:

    Mujo
    01/04/2019 UM 23:11

    Der allgemein zu verzeichnende Sittenverfall hat gewiß nichts mit der Überwindung der eigenen Urängste zu tun. So war das von mir genannte Beispiel nicht gemeint. Wie gesagt, man sollte als rücksichtsvoller Mensch immer darauf achten, daß niemand durch das eigene Handeln zu Schaden kommt. Ein geeignetes Örtchen läßt sich sicher finden. Andererseits bleibt den um uns herum stets zahlreicher werdenden Mitmenschen ohne Geld und Bleibe oft gar nichts anderes übrig als ihre Notdurft an Orten zu verrichten, die dafür nicht von der Stadtverwaltung vorgesehen sind, da die meisten frei zugänglichen öffentlichen Toiletten inzwischen einfach sang- und klanglos aus dem Straßenbild entfernt wurden. Ein solcher Mitmensch hat sich einmal in meinem geparkten Auto eingenistet und dort (vermutlich im Vollrausch) seine Notdurft verrichtet. Der tat dies sicher nicht zu seinem Vergnügen.

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  29. Wolf sagt:

    Vollidiot
    02/04/2019 UM 14:42

    In Amsterdam gibt es wahrlich öffentliche Toiletten für ungenierte Herren. Dort können schüchtern veranlagte Zeitgenossen das Überwinden ihrer Urängste üben, ohne daß dabei irgendjemand zu Schaden kommt. Die Toiletten wurden während einer Epoche entworfen, in der homosexuelle Handlungen noch als Straftat geahndet wurden. Durch den minimalen Sichtschutz konnte der Parkwächter im Vorbeigehen kontrollieren, ob sich eine oder mehrere Herrschaften dahinter befanden.

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  30. Vollidiot sagt:

    Wolf

    Die Fotofie ist ein Argument für Hausschuhe.

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  31. Wolf sagt:

    Vollidiot 16:44

    Gummistiefel sind angebracht. Der Abfluß verstopft leider immer wieder, weil die Leute Papiertücher hineinwerfen. (Dummheit oder Sittenverfall?)

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  32. Mujo sagt:

    Eher für Gummistiefel.

    Nun was Unterscheidet uns Mensch von den Tieren !
    Relativ wenig wenn das Realität werden sollte was Völli so von sich gibt. Vom Gestank ganz zu schweigen, denn des meisten Mensch Ernährung ist im wahrsten Sinn unter aller Sau.

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  33. Vollidiot sagt:

    Warum hat der Schöpfer es so eingerichtet, daß Urin müffelt.
    Vor allem dann, wenn die Kraft der Sonne selbigen verdampfen läßt.
    Proteinmetamorfose ist in solchen Fällen nicht geruchsfrei zu haben.
    Im alten Paris (nicht nur dort) wurden nächtens die Eimer aus den Fenstern geleert.
    Hat Urangst etwa mit Geruch zu tun.
    Oder hat der Geruchsgeist solcherart dem Menschen zu verstehen gegeben, daß er eine Kanalisation bauen muß?
    Es ist doch auffällig welch Hirnaufwand wir treiben um Stoffwechselprodukte möglichst ungeshen und ungerochen aus unserem Bewußtsein zu bannen.
    Wer macht sich bewußt, daß der Vornutzer des Klosettes ein Vegetarier war oder ein Eisbeinfreund?
    Hier fehtl, auch mal wieder, das Bewußtsein für die trivialen, einfachen Dinge des Lebens.
    Einfach verdrängen – aus der Nase aus dem Sinn.
    Was schert mich mein Mitmensch.
    Das nennt sich dann Errungenschaft der Zivilisation.
    Es ist nichts anderes als Feigheit vor sich selber.
    Die Eigenverantwortung wird geleugnet (auch hier), a la, Huch – das kann doch nicht ich gewesen sein.
    So gesehen ist der übersensitive Umgang mit der eigenen Produktivität ein Menetekel, die noch übel azufstoßen wird, denn es geht um Delegieren und Fremdbestimmtheit.
    Wir delegieren einen Teil von uns an uns Unbekannte und akzeptieren eine unnatürliche, uns aufoktroierte Form des naturnahen Verhaltens.
    Also nicht Verhalten im Sinne von Zurückhaltung sondern das gschamischte Getue.
    Wer gemeinsam in heiterster Stimmung tafelt, der kann auch gemeinsam in nicht weniger heiterer Stimmung seinen Körper entlasten (incl. Geist und Seele). Gemeinschaftliches Erleben ist sozial fördernd, schafft Nähe und Vertrautheit, öffnet die Herzen, läßt gemeinsam schwingen und macht mächtige Frequenzen, die gegen Ungutes, ja Vereinzelndes, letztlich Dunkles wirken. Nicht zu unterschätzen ist die dabei einsetzende
    kathartische Wirkung im Seelischen, in einem leeren Körper wohnt ein leerer Geist, nein, in einem befreiten Körper wohnt ein befreiter Geist.
    Ja, geteilte Freude ist doppelte Freude und geteiter Schmerz ist halber Schmerz…………..

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  34. Mujo sagt:

    Haha, manchmal schiesst du schon weit über den Tellerand hinaus und verlierst dich in den unentlichen weiten des Intelekt 😉

    Es ist tatsächlich so das Gesunde insbesondere Veganer kaum riechen wenn die ihre Notdurft machen, weiß das aus eigener Forschung.

    „Einfach verdrängen – aus der Nase aus dem Sinn.“……….ja, manchmal unvermeidbar wenn man Öffentliche Einrichtungen aufsucht. Ansonsten sind mir andere Gerüche doch weitaus lieber und schenke den Duft der in meinen Sinne kommt mehr Aufmerksamkeit.

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  35. Wolf sagt:

    Mujo
    02/04/2019 UM 19:31

    „Haha, manchmal schiesst du schon weit über den Tellerand hinaus.“

    (Aus)Lachen als verbale (weibische) Waffe zur Demütigung anderer Kommentatoren sollte in den Blogregeln verboten werden. Der Kommentator Vollidiot hat seine Aussagen durchaus sachlich (und überzeugend) begründet.

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  36. Mujo sagt:

    @Wolf

    Es lag und liegt mir in keinster weise irgend jemanden Auszulachen. Da siehst du etwas was nicht ist. Ich fand seine Darlegung einfach Humorvoll.

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