bumi bahagia / Glückliche Erde

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Man kann nur ernten, was man gesät hat

von Angela , 25.02. 2019

Für einen Landwirt ist dieser Satz vollkommen klar, Aus dem Samen von Bohnen wachsen keine Erbsen und wenn man Hafer haben möchte, muss man zuerst Hafer säen. Das wird jeder Mensch als Wahrheit bestätigen.

Und doch handeln die meisten Menschen völlig anders. Sie säen den ganzen Tag über die abenteuerlichsten Dinge aus. Später wundern sie sich über die Ernte, die daraus erwächst.

Das Universum reagiert in gleicher Weise auf die Aussaat von Samen wie auf die Aussaat von Gedanken. Und nun mache man sich einmal bewusst, was um einen herum alles gesät wird, in den Nachrichten, in der Gerüchteküche auf den Fluren, in Krankenhäusern, Arztpraxen und auf dem Wochenmarkt. Negativität ist in aller Munde, Krankheiten und Kümmernisse, eigene und die von anderen werden durchgekaut und kommentiert.

Und niemand macht sich Gedanken darüber, was am Ende daraus erwachsen wird, was die Ernte solchen Tuns sein wird. Doch nach dem Lebensgesetz von Ursache und Wirkung werden diese Gedankenkeime eines Tages, oft sogar schneller, als gedacht, auf fruchtbaren Boden fallen und aufgehen. Dann ist das Wehklagen groß.

Wie wir ja von Rupert Sheldrake wissen, sind wir durch das morphogenetische Feld immer auch im Streubereich der anderen Menschen, die eifrig das aussäen, was wir vielleicht gar nicht ernten wollen.

Zum Glück überstrahlen die eigenen Gedanken die Keime der anderen. Daher ist es so wichtig, bewusst seine Gedanken zu lenken, bzw. in die gewünschte Richtung hin auszudehnen, ansonsten werden wir leicht zum passiven Konsumenten fremder Gedanken und Wünsche und sind ihnen ausgeliefert.

Johann Wolfgang von Goethe hat es zu seiner Zeit schon erkannt: “ Zeige mir, mit wem du dich umgibst, und ich sage dir, wer du bist“, das ist ein Satz, der für alle Zeiten gilt. In der heutigen Psychologie nennt man unseren gesellschaftlichen Umgang „Referenzgruppe“. Und es ist bewiesen, dass wir uns in unserem Verhalten und Denken IMMER unserer jeweiligen Referenzgruppe anpassen. Vielleicht müssen wir sie einfach nur wechseln?

„Die Welt ist das, was wir von ihr denken“, heißt es im Lola Prinzip und so wird die eigene Welt auch immer das sein, was wir an Gedankenkeimen von anderen übernehmen und dann selber weiterdenken. Auch alles, was einen umgibt, löst Gedanken in einem aus. Deshalb kann man sagen: Die Welt ist ein Spiegel unseres Inneren. Wir sind das, was uns umgibt.

Man kann den Satz „Jeder ist seines Glückes Schmied“ auf seine Gedankenkraft beziehen. Wie war die Ernte im letzten Jahr? Glücklich? Positive Gedanken gingen voraus. War es eine Missernte? Dann wäre es gut, seine Glaubenssysteme, seine Vorlieben, seinen Umgang und vor allem seine vorherrschenden Gedanken einmal zu überprüfen……

A n g e l a


31 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Mujo sagt:

    @Angela

    Schön Bildhaft gesagt, und trifft voll ins Schwarze.
    Es ist eigentlich so einfach schon von der Natur her vorgegeben das wir es nur nach zu machen bräuchten um ein gutes Leben zu haben.
    Das meiste was gesät wird ist Angst, und weil das genauso herran wächst wie alles andere wird uns die Ernte immer weniger Freude machen bis wir eines Tages garnichts sähen. Dann sind wir Opfer unserer eigenen Handlungen das letztendlich zu Krankheiten und in aller letzter Konsequenz zum Tode führt.
    Da wir alle Götter sind und unser Reich permanent neu Schaffen gilt es gut zu überlegen welche Kreation wir erreichen möchten !
    Sollte Standdart Wissen an allen Schulen sein. Dann könnte man sich viele beschwerliche umwege im Leben Sparen.

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  3. arnomakari sagt:

    Hallo Angela
    Wieder ein guter Artikel ja die Gedanken kann man Steuern ,zum beispiel wenn iich Abends mich zum schlafen hinlege , und gute Gedanken habe habe ich auch einen guten Traum , ich besuche den Planeten Takamonra auf den es noch keine Menschen gibt , aber der ist jetzt schon schön , davon habe ich schon vor 50 Jahren geträumt , das ich mit einer Gruppe von Menschen den Planeten besiedeln werde , ich denke oft daran , aber Telepathisch habe ich mitbekommen , das ich daran beteiligen soll wie der Planet aussehen soll wenn er fertig ist , nach meiner Fanatasie wird er sehr schön werden , und die Bäume tragen das ganze Jahr Früchte , da gibt es keine Tiere oder Menschen die Fleisch Essen ,
    Vor kurzen hat ein Geist zu mir gesprochen und sagte erfülle deine Aufageb es ist Höchste Zeit dafür .

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  4. Vollidiot sagt:

    „Die Welt ist ein Spiegel unseres Inneren. Wir sind das, was uns umgibt.“

    Nein!!
    Wenn, dann: eines jeden Welt ist ein Spiegel seines Inneren.
    Die Welt ist die Welt und ich bin ich und stehe in dieser Welt.
    Danach erfolgt das sich in Beziehung setzen, mit allen Folgen für die Welt und für mich.
    Ich bin nicht das was mich umgibt. Das mag möglich sein, aber nicht bei mir.
    Allerdings haben wir unsere Umgebung zum Wahrnehmen, und dann zu lernen, wenn wir und in welchem Umfange dazu bereit sind.

    Und Steiner meint dazu in GA198: Alles bloße Glauben, daß schon Mächte da sein werden, die die Zivilisation weiterführen werden, das gilt heute nicht. Allein das gilt, was die Menschen tun, indem sie die niedergehende Zivilisation aus sich heraus retten. Das muß immer wieder gesagt werden. So ernst liegen heute die Dinge (1920).

    Uns umgibt hier fabianischer Faschismus, rosarote Esoteriknebel, marxistisch geforme Denkenablehnung, ekelerregender Konsumismus, Materialismuswahn, wabernde Lügenmonster.
    Sind wir dann so, wie unsere Umgebung?
    Nein, müssen wir nicht sein.
    Wir brauchen uns nur bewußt machen, daß wir Menschen sind und keine verkümmerten Menschenreste.
    Seit knapp 2000 Jahren haben wir die Wirkmächtigkeit in uns unsere Freiheit zu entwickeln und so zu formen wie wir es selber wollen.
    Das erfordert eine gewisse Mühe, die wird einem nicht hinten reingeschoben (nicht rein geschoben).

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  5. Vollidiot sagt:

    die wird einem nicht hinten reingeschoben (nicht rein geschoben).
    Soll heißen: diese Freiheit wird einem net anal appliziert.

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  6. Angela sagt:

    @ Vollidiot

    Du schriebst: “ Wenn, dann: eines jeden Welt ist ein Spiegel seines Inneren….“

    So, wie es von Dir formuliert wurde, so habe ich den Satz: “ „Die Welt ist ein Spiegel unseres Inneren. Wir sind das, was uns umgibt.“ in gewisser Weise gemeint. Es hörte sich vielleicht missverständlich an.

    Wir – jeder Einzelne von uns , kann nur das von der Welt wahrnehmen, was er in sich trägt. Alles andere bleibt ihm verborgen. Insofern besitzt jeder Mensch seine „eigene Welt“ . Das ist der alte Streitpunkt: Gibt es eine objektive Welt oder gibt es sie nicht? Ich meine, es gibt unzählige Welten und hochbewusste Wesen würden eine Welt bewohnen, die uns vielleicht wie ein vorgestelltes Himmelreich vorkäme.

    Und wenn Du schreibst:

    „… Uns umgibt hier fabianischer Faschismus, rosarote Esoteriknebel, marxistisch geforme Denkenablehnung, ekelerregender Konsumismus, Materialismuswahn, wabernde Lügenmonster.
    Sind wir dann so, wie unsere Umgebung?…“

    …. so behaupte ich, da wir es ja in dieser Form wahrnehmen, sogar darauf reagieren, haben wir auch etwas davon in uns selbst. Wir bewegen uns in diesem morphogenetischen Feld all dessen, was wir erkennen.

    Lg von A n g e l a

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  7. Vollidiot sagt:

    Immer diese Ungenauigkeiten.
    Wir nehmen es nicht wahr (WAHR!) in dieser Form.
    Nach dem Wahrnehmen, Wahrnehmen ist ein Akt unserer Sinne, egal welcher, erfolgen Prozesse mit dem was seelisch in uns vorhanden ist.
    Dieses ist individuell.
    Hier erwächst unsere Verantwortung, unser Wille, unsere Bereitschaft.
    Als Menschen in der jetzigen Form haben wir einen Fundus von Verhaltensmustern und Gewohnheiten und Charakterausprägungen und so weiter.
    Es gibt die Welt der Schöpfung und diese ändert sich jeden Tag, wie wir uns ändern jeden Tag, und für diese Welt gibt es Sinne, immer mehr.
    Siehe Goethes Metamorphosenlehre. So kann gesagt werden, daß die Welt nicht „real“ sei weil sie nie gleich bleibt. Sie ist aber in dieser Form real, daß wir als Menschen unseren Schöpfungsauftrag annehmen und mit ihr leben können. Das schließt auch das Geistige ein, das natürlich so nicht „real“ ist. Wir entwickeln Sinne und Fähigkeiten die der Aufgabenstellung „real“ unsere Verbindung mit dieser geschaffenen Welt erlauben.
    Dabei wird derjenige, der diese Art der „Realität“ nicht anerkennt vielleicht Probleme bekommen, weil er sich auf der „Realitäteflucht“ befindet.
    Da wir noch nicht alle Sinne entwickelt haben fehlt uns ein Teil des Erkennens der Welt.
    Daraus folgt, daß wir Geduld brauchen und wir uns vor allem selbst in den Zustand versetzen (nach und nach) um diese weiteren Sinne zu entwickeln.
    Ganz „rea“ – um immer „realer“ diese Welt erkennen zu können.
    In einem nahezu „ewige“n Dialog zwischen der jeweils „realen“ Welt uns und unserem „realen“ Sein.
    Und mit viel Geduld werden wir die „Realität“ erleben, daß wir uns dem Sein und seiner „Realität“ entledigt haben.
    Dann haben wir endlich(!) die Realität der Unfreiheit hinter uns gelassen.
    Wo sonst könnte sich die „Realität“ der Freiheit besser erlernen als hier in dieser „realen“ Welt – unserer Erde, dem Leib Christi……………….

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  8. HansL sagt:

    @Volli um dreiviertel 4_00
    bisch sicha? applizieren heiß soweit ich weiß auftragen_ dies ginge ja nur wenn das Gedärm ausgestülpt, oder aber alles gefressen wird, somit würde von innen aufgetragen; dann hätte olle RS mit ‚aus sich heraus‘ recht__Kakka raus_ pfui dübel mir is doch schon übel.
    In den allertiefsten Niederungen meiner selbst habe ich gewühlt, sortiert, wurde auch fündig in mancherlei das besser hätte nicht ausgesäät werden sollen-müßen-können, so manches Verhalten ist im Nachhinein nicht so glänzend. Doch der Spiegel meines Inneren ist nicht fähig dies Ungemach der Welt auf erkanntem Mist gedeihen lassen zu können, zu friedfertig die Population des Ganzen_(morphologisch Pluspunkt_einfacher)_
    Was tun bei Referenzgruppen (extrovertiert)-Ausschluß, in personna, als auch elektronisch – es ergibt sich ein KeinBild im WeroderWas ;
    soll nicht heißen, nicht im Bilde zu sein; wohl eher aus dem Rahmen gefallen, etwas ver rückt, odaabba au etwas mehr.
    Spiegelt sich Blödheit? __da muß I nochmal guggn__

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  9. Angela sagt:

    @ Vollidiot
    Zitat: „… Immer diese Ungenauigkeiten.
    Wir nehmen es nicht wahr (WAHR!) in dieser Form.
    Nach dem Wahrnehmen, Wahrnehmen ist ein Akt unserer Sinne, egal welcher, erfolgen Prozesse mit dem was seelisch in uns vorhanden ist…..“

    Nicht nur der Sinne…… :

    …….. “ wobei in der Psychologie zwischen der inneren und der äußeren Wahrnehmung unterschieden werden kann. Die innere Wahrnehmung meint die Körperwahrnehmung wie Gefühle oder Schmerzen, die äußere Wahrnehmung bezieht sich auf die Umweltwahrnehmung von vorwiegend Mitmenschen und Gegenständen. Die Wahrnehmung ist ein psychophysischer Prozess, bei dem der Organismus eine mehr oder minder anschauliche Repräsentation seiner Umwelt und des eigenen Körpers erhält, indem er äußere und innere Reize aufnimmt und verarbeitet (Stangl, 2019).“

    WWW: https://lexikon.stangl.eu/4674/wahrnehmung/

    Lg. von A n g e l a

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  10. Guido sagt:

    Danke Angela, wieder zentrale Thematik und mein Kommentar dazu ist etwas lang geraten, sry.

    Mich beschäftigt dieses Thema gerade mal wieder, d.h. es beschäftigt mich immer wieder. :_) Man könnte es unter dem Titel „Wie wird in der Matrix Realität bewirkt“ subsumieren. Denn offensichtlich, zumindest mir scheint es so, gibt es da zu höheren Ebenen Unterschiede.

    Die uns umgebende Realität wird aus unserem Inneren heraus bewirkt, soweit besteht noch ein mehrheitlicher Konsens. Doch wie das genau abläuft ist zumindest meinerseits unklar. Und damit beschäftige ich mich gerade und versuche es auf zu dröseln…

    Letztens sind da ein paar Puzzleteilchen dazu gekommen (Sam, Mutter Erde), aber da Theoretisieren nicht gerade zu meinen Stärken zählt, tue ich mich ein bisschen schwer damit.

    Säen ist der Titel. Dies setzt bewusstes Handeln voraus. Dies setzt auch einen Freien Willen voraus. Und gerade an diesem Beispiel sehen wir, dass unser Handeln und unser Freier Wille differenziert betrachtet werden muss.

    Einerseits habe ich als Bauer die Wahl, was ich anpflanzen will. Andererseits muss die Zeitqualität stimmen. Denn wenn der Bauer eine gute Ernte haben möchte, muss und kann er die Saat nur zu bestimmten Jahreszeiten ausbringen.

    Wie wird nun die Realität aus unserem Innern bewirkt und wie können wir darauf Einfluss nehmen?

    Der Grossteil der Menschheit lebt noch ein unbewusstes Leben, dass stelle ich einfach mal so fest. Es ist einfach so und nicht als besser oder schlechter zu bewerten. Das heisst die kollektive Realität wird vornehmlich aus unserem Unbewussten geschaffen.

    Wie meldet sich dieses Unbewusste denn? Denker, über unsere Gedanken und Gefühle. Gedanken können aber aus uns selbst stammen oder auch aus dem kollektiven Bewusstseinsfeld. Fakt ist, dass wir im Wach- wie auch im Schlafzustand eine unterbrochene Gedankenkette wahrnehmen, sofern wir da nicht bewusst eingreifen. Castaneda nennt es „Anhalten des Inneren Dialoges“ was mMn die innere Stille am Besten umschreibt.

    Zurück zu den Gedanken. Wenn wir Gedanken erleben, dann wäre mal als Erstes interessant raus zu finden, sind es meine Gedanken oder stammen sie vom Kollektiv.

    Die Wenigsten kümmern sich darum und sind überzeugt, es seien ihre Gedanken. Auch wenn dem so ist, woher stammen denn meine Gedanken. Bei Leuten, die vorwiegend noch unbewusst leben, ist die Antwort naheliegend.

    Zurück zur Annahme, die äussere Realität werde durch unser Inneres geschaffen, stellt sich die Frage, wie denn aus „unseren Gedanken“ Realität erschaffen wird. Denn würde automatisch jeder Gedanke Realität werden, wo wäre dann noch unsere Freiheit, beim Erschaffen der Realität mit zu wirken. Denn auch beim bewussten Menschen ist der Gedankenfluss nicht unter Kontrolle, sondern einfach da.

    Nun Gedanken sind leere Gefässe und solange sie nicht mit Energie gefüllt werden, geschieht mal gar nichts. Zur Energie später.

    Nun kommen wir zum Sinn des Lebens. Grossartig formuliert 😉 . Bitte im Kopf behalten, dass es nur meine momentane Wahrheit ist. Zudem ist es unausgegoren, weil ich gerade mittendrin bin. Da kann sich noch Einiges ändern, wenn neue Puzzleteilchen dazu kommen.

    These: Das Unbewusstsein macht nur Sinn, wenn es irgendwann bewusst wird. Das Unbewusste dient sozusagen als Ausgangslage um über den Bewusstwerdungsprozess bewusst zu werden. (Da steckt mehr dahinter, als es hier scheint. Stichwort „Wie oben so unten) Oder anders umschrieben, wenn wir unseren Lebensplan erstellen, werden wir bestimmen, welche unbewussten Teile verarbeitet und ins Licht der Bewusstheit gelangen sollen.

    Bei einem mehrheitlich unbewussten Menschen läuft das eben unbewusst ab. Gedanken tauchen auf, werden wie auch immer aufgeladen und werden Wirklichkeit, ohne dass das dem Denkenden bewusst ist. Da es sich nicht sofort manifestiert wird, ist die Kausalität auch nicht ersichtlich. Weiter wirkt das Kollektiv auch mit und kann so auf Resultate Einfluss nehmen.

    Wie erwähnt, es braucht Energie, die in die leeren Gedankengefässe eingefüllt werden muss, damit sie manifestiert werden.

    Gefühle sind die Brücke zwischen Materie, die dicht ist und Gedanken, die subtil sind. Gefühle sind da schon näher der Materie, einerseits noch leichter als Materie aber doch schon dichter als Gedanken.

    Ein bewusster Mensch, kann da Einfluss nehmen, aber nun mehr als genug geschrieben. Natürlich wird es jetzt eigentlich erst interessant. Aber ich lese selten lange Kommentare bis ans Ende und andere tun es mir gleich…

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  11. Vollidiot sagt:

    Das ist jetzt eine „wissenschaftliche“ Definition:
    „bei dem der Organismus eine mehr oder minder anschauliche Repräsentation seiner Umwelt und des eigenen Körpers erhält“
    —–mehr oder minder, weiter oben: vorwiegend Mitmenschen und Gegenständen, Gefühle oder Schmerzen——-??
    Ja wattdennnu.
    Physiologisch werden Reize aufgenommen – und dann physiologisch verarbeitet (damals gab es Vorlesungen über physiologische Psychologie).
    Es gibt es Schmerzsensoren, die ihren Reiz ins Gehirn weiterleiten oder, wenn ganz wichtig, schon im Rückenmark Reflexe auslösen.
    In der Sehrinde, z.B., gibt es Neurone, die spezialisiert sind auf Bewegung, Muster, Formen.
    Diese senden dann ihre Reaktionen weiter. Dann erfolgt eine gehirninterne Filterung nach Wichtigkeit, die auch entwicklungs-psychologisch determiniert ist oder sein kann.
    Diese ist schon flexibel. Dann erst werden Reize, egal ob von innen oder außen einer Bewertung einem innerseelischen Prozeß zugeführt.
    ————-
    Da es aber keine Seele gibt und Geist auch nicht sondern nur Physiologisches ist mir diese Definition nicht adäquat.
    Ich muß doch nicht solch verquasten Quark glauben.

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  12. Angela sagt:

    @ Vollidiot

    Zitat: “ Da es aber keine Seele gibt und Geist auch nicht sondern nur Physiologisches ist mir diese Definition nicht adäquat

    Meinst Du das im Ernst?

    Lg A n g e l a

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  13. Angela sagt:

    Lieber Guido!

    Du hast ja tiefschürfende Gedanken! Manche Fragen beantwortest Du schon selbst in Deinem Kommentar. 😀 Zu den übrigen schreibe ich Dir mal meine Ansicht:

    „Wie wird nun die Realität aus unserem Innern bewirkt und wie können wir darauf Einfluss nehmen?“

    Wir erschaffen ja ununterbrochen, ob bewusst oder unbewusst, unsere eigene Realität, somit auch unsere Lebenssituation. Das „Wie“ ist in meinen Augen ein großes Geheimnis, aber Einfluss nehmen können wir durch gezielte , bewusste Gedanken, die mit Energie aufgeladen sind, wie Du schon schreibst.

    Wie meldet sich dieses Unbewusste denn? Denke, über unsere Gedanken und Gefühle. Gedanken können aber aus uns selbst stammen oder auch aus dem kollektiven Bewusstseinsfeld. Fakt ist, dass wir im Wach- wie auch im Schlafzustand eine unterbrochene Gedankenkette wahrnehmen, sofern wir da nicht bewusst eingreifen….“

    Ja, das ist das sogenannte Gedankenkarrussell, dem wir ausgeliefert zu sein SCHEINEN. Deshalb sagt man ja auch, dass „Erleuchtung“ bedeutet, dass sich Bewusstsein und Denken trennen. No mind ! Denken ist nur ein kleiner Aspekt des Bewusstseins. Gedanken können ohne Bewusstsein nicht existieren, aber Bewusstsein benötigt keine Gedanken. Kreatives eigenes Denken, welches kraftvoll ist, wird immer mit dem Bewusstsein verbunden sein.

    Die Wenigsten kümmern sich darum und sind überzeugt, es seien ihre Gedanken. Auch wenn dem so ist, woher stammen denn meine Gedanken. Bei Leuten, die vorwiegend noch unbewusst leben, ist die Antwort naheliegend…“

    Zumeist stammen sie bei unbewussten Menschen aus dem konditionierten Verstand, sie fangen sie auf, ( Gedanken existieren, wir ziehen sie nur heraus…. ) filtern sie ( unbewusst) infolge ihrer Konditionierung und lassen nur das durch, was für sie stimmig ist. Das ist meistens nicht viel, deswegen wiederholt sich alles im Leben unbewusster Menschen.

    „.. Nun Gedanken sind leere Gefässe und solange sie nicht mit Energie gefüllt werden, geschieht mal gar nichts.“

    Gar nichts kann man mE. auch nicht sagen, jeder Gedanke verwirklicht die Essenz, die in ihm enthalten ist.

    These: Das Unbewusstsein macht nur Sinn, wenn es irgendwann bewusst wird. Das Unbewusste dient sozusagen als Ausgangslage um über den Bewusstwerdungsprozess bewusst zu werden. “

    So sehe ich es auch. Über das Denken hinausgehen, sich nicht mit seinen Gedanken identifizieren,…. nicht zurückfallen auf die Ebene der Tiere und Pflanzen, sondern sich darüber erheben. In diesem erleuchteten Zustand benutzt man den Verstand noch immer, aber mehr für praktische Dinge. Alles Handeln kommt aus dem Sein. Dann ist man frei von diesem ewigen inneren Dialog.

    Gefühle sind die Brücke zwischen Materie, die dicht ist und Gedanken, die subtil sind. Gefühle sind da schon näher der Materie, einerseits noch leichter als Materie aber doch schon dichter als Gedanken…“

    Ich sehe Emotionen noch etwas anders. In meinen Augen sind sie die Reaktion des Körpers auf den Verstand. Durch Gedanken finden biochemische Prozesse im Körper statt und das ist dann die physikalische oder materielle Seite von Gedanken. Darauf reagieren wir…. Gefühle wie Liebe,. Freude, Frieden dagegen ordne ich dem „SEIN“ zu, sie kommen aus einer tieferen Ebene als Emotionen.

    Lg von A n g e l a

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  14. Vollidiot sagt:

    Angel
    Die Wissenschaft kennt nix Seele und Geischt, weil die sich experimentell net beweise losse.
    Verstehst, alles was kleiner ischt als die Naturkonschtante kammer netmehr physisch beweisen.
    Und all des duuts dann nimmi gebbe. Das weiß die kath. Kirche schon lange……………
    Darum bildet die Naturwissenschaft der heutigen Zeit nur ein Bruchstück unserer „Realität“ ab…………
    Auch die Hirnforschung wird es schaffen, daß tatsächlich es keine Seele und Geischt mehr gibt.
    Sone Art tiefe Hirnstimulation und schwupps haben wir den absolut großartigen kommunistisch-sozialistisch-sozialgründemokratischen Zombie.
    Die Vorbereitungen dazu laufen ja schon geraume Zeit – psychisch wirkend – dann kimmt noch das Hirnorganische hinzu.
    Das ist dann das IRDISCHE Paradies.
    Steiner empfahl seinen Mitmenschen sich mit den Begrifflichkeiten Hegels (Sein-Nichtsein, z.B.) auseinanderzusetzen.
    Damit das Denken geschult werde.
    Also nicht das was er so ausdrückte (GA188): „Der Gedanke, daß der Gedanke nichts wert ist, ist marxistische Theorie…………….daß der Gedanke nichts wert sei, der hat als Gedanke am allermeisten gewirkt in den letzten 60 bis 70 Jahren“.
    Jetzt sinds ziemlich genau 100 Jahre später.

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  15. Thom Ram sagt:

    Angela 19:02/ Guido

    Danke für euren Dialog. Aus meiner Sicht hat ihn Angela genial weitergeführt.
    Aufsteller für mich, sowadd.

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  16. Vollidiot sagt:

    HansL 17:44

    Anal applizieren heißt rektale Salbung.
    Fingertiefe reicht völlig.
    Haupsache ich mache es sachgemäß und zweckdienlich.
    Allerding kenne ich nur eine sehr begrenzte anale Freiheit.
    Könnte sich um folgendes Fänomen handeln.
    Heißt es doch: Kacken ist der Sieg des Hintern über den Geischt.
    Freiheit ischt eine geischtige Qualität und wenn der Hintern über den Geisch triumphieret fordert das auf zu denken.
    Nicht Fühlen – das war dann ja gerade – dieses Entlasten der Dehnungssensoren im Mastdarm.
    Denken dann, Dankbarkeit empfinden, nicht fühlen (!) um zu erkennen, daß sachgemäße und zweckdienkliche Salbung einen Mehrwert hat, der über das Fühlen hinausgeht.
    Wie sagt Goethe: Man hat erst etwas verstanden (hat was mit Verstand zu tun), wenn man die der Sache zugrundeliegende Idee verstanden hat.
    Darum – halt dein Rohr suuber!

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  17. Angela sagt:

    @ Vollidiot

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vulg%C3%A4rsprache

    Warum? Ist das der Ausgleich für die Beschäftigung mit hochgeistigen Inhalten, ein sogenanntes „Erden“ ? 😉

    Lg von A n g e l a

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  18. Vollidiot sagt:

    Angel
    Ich sprach mit HansL.
    Vielleicht sagt er mir, daß meine Obszönitismen vulgär empfunden wurden, von ihm.
    Echt, wenns Dich beleidigt hat drücke ich mein Bedauern aus.
    Mozart liebte die Vulgärsprache auch.
    Ich bin von Mozart sehr weit entfernt – habe aber das „einfache Volk“ kennengelernt.
    Da gehts dann mal kernig zu und ich liebe diese deutsche Sprache mit all ihren Möglichkeiten.
    Es ist immer wieder interessant Reaktionen mitzubekommen, wenn ich mich auf Meetings lange gewählt oder sehr gewählt ausdrücke um dann mal was rauszuhauen.
    Wir leben in einem Land der empfindsamen Seelen – ein drastisches Wort und mancher bekommt Zuckungen.
    So stabil sind die Persönlichkeitsstrukturen – es ist traurig, bestürzend.
    Durchaus auch unerträglich wie es um die reeduceted Germans steht.
    Eine häufige Reaktion, mit unangenehm empfundenen Dingen möchte man nichts zu tun haben.
    Es leben hoch unsere Befreier und ihr seelenverkrüppelndes Wirken.
    Mit solch negativen Dingen sollte man sich echt nicht beschäftigen, den das Negative ist die Kraft die Negatives will und Positives schafft.
    Wenn sie auf eine starke Seele trifft.
    Ich meinte das durchaus ernst, die Idee des Kackens zu beleuchten, incl. der Rohrpflege, ein wahrhafter Mikrokosmos.

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  19. Angela sagt:

    @ Vollidiot

    Echt, es hat mich nicht beleidigt, ich versuche nur den Gegensatz von einem geistig interessierten Menschen, also einer Art „Feingeist“ (haha) zu ergründen, der ab und zu große Freude an Fäkalsprache zu haben scheint. Mir kommt das irgendwie unvereinbar vor . Aber das ist es anscheindend nicht. 😀

    Irgendwann habe ich früher mal gelesen, dass Jungen, die zu früh zur Töpfchen-Benutzung anstelle von Windeln gezwungen wurden, da noch einen Nachholbedarf haben… grins…

    Lg A n g e l a

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  20. Thom Ram sagt:

    Angela 21:48

    Kann sein. Als Einjähriges sei ich bereits töpfchenbrav gewesen. Ich schiebe das nicht meiner besonders herausragenden Schlauheit zu, mehr wohl nicht sehr kindesfreundlicher Behandelung. Und ich liebe Fäkalsprache, so sinnvoll eingesetzt. Schwerstverbrechen als Scheisse zu bezeichnen, zum Beispiel, ist eigentlich Beleidigung von Scheisse, denn Scheisse düngt, indes Schwerstverbrechen lediglich Leid schafft.

    Dies nun als schlüssig Ursache – Wirkung – Beweis zu sehen, weigere ich mich, auch ich als mit einem Jahre unten scho suuber Gewesener.

    Ich als Mann schätze das weite Spektrum von schlicht kotig bis zu so hoch wie mir erreichbar feinfühlig feingeistig. Mann, der zusammenzuckt, wenn ich einen Deftigen fahren lasse, misstraue ich gründlich. Ich kenne Solche.

    Für mich sind Leuts wie Volli und der Träumer Männer. Sie decken eine eine Tiefe und Weite ab, da wackeln mir immer wieder nmal die Ohren. Und in diesen Tiefen und Weiten, da gibts auch Donnerbalken, da hocksde, daneben Kamerad auch grad furzt und scheisst, und in der Zeitung vor der Nase, da liesest du zu gleicher Zeit etwas, was nur mit Scheissdreck ungenau, weil untertriebenkorrekt, beschrieben werden kann.

    Das Interessante…Leute, welche sone Abneigung gegen gelegentliche fäkalistische Beschreibung unsäglicher Welten-Zustände zeigen, sie selber furzen und scheissen auch – oder täusche ich mich da? Lüften die und lassen was fallen? Was ist an Furzen und Scheissen eigentlich schlecht? Was an Kotzen und Rülpsen?
    .
    Fällt mir Mozart ein. Der beliebete, so saget man ihm nach, auch gelegentlich der unsauberen Sprüche. Komisch? Nö. Kosmisch.

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  21. Thom Ram sagt:

    Oh, sehe grad, dass der Volli mir zuvorgekommen ist 21:36 mit ähnlichem Senf wie ich 22.06

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  22. Vollidiot sagt:

    Angel

    Töpfchen und Fäkalsprache……..
    Der Wert von psychologischen Theorien ist begrenzt.
    Sie sind empirisch belegt, nicht mehr, auch nicht weniger.

    Ich bin kein Feingeist, eher ein Grobgeist.
    Aber – und jetzt kommts, wie sagt Goethe: ohne Materie kein Geist und ohne Geist keine Materie…
    Und Max Plank sagte: Materie ist verdichteter Geist………
    Warum um alles in der Welt sollte ich mich nicht mit Fäkalischem beschäftigen?
    Die Welt ist voll davon.
    Ich kann doch einen Teil meiner Lebenswirklichkeit nicht wahrnehmen wollen, also mittels neurolinguistischer Programmierung mich in den Vermeidungszustand in Bezug auf Erkenntnisgewinnund damit Seelenentwicklung versetzen.
    Der metabolische Prozeß Nahrung betreffend ist allumfassend zu verstehen.
    Ich nehme auf, verdaue und scheide aus.
    Ich muß es sehen und annehmen um meiner selbst willen.
    Wie will ich frei werden, wenn ich verdränge, vermeide, verschiebe und sublimiere und wie dies Freudschen Mechanismen alle heißen.
    Das Argument „neg. Energien“ zieht bei mir nicht, denn negative Energien wollen umgewandelt werden, in positive, durch uns.
    Wie ich andernorts schon sagte: zu unseren großen Aufgaben zählen die Tätigkeiteb Verändern, Überwinden, Erlösen.
    Warum undankbar sein und dem Bösen, das uns half zu Erkennen, durch diese Tätigkeiten nicht, eben – zu erlösen………….
    Nicht gleich oder bald aber dereinst. Wir sollten es also kennenlernen um angemessen und voll des Verständnisses und Verstehens uns einzubringen in diesen Weltprozeß.
    Wer göttlich sein will oder besser werden will, kann sich dem nicht entziehen.

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  23. Angela sagt:

    @ Volli
    Zitat: „… Warum um alles in der Welt sollte ich mich nicht mit Fäkalischem beschäftigen?“….

    Wahrscheinlich habe ich mich ungenau ausgedrückt. Es geht mir ja gar nicht um die Beschäftigung mit diesen Dingen. Mit großem Vergnügen habe ich z.B. das Buch „Darm mit Charme“ von Guilia Enders gelesen, was auch ganz unverblümt über Ausscheidungen u.ä. berichtet.

    Es geht mir nur um die Sprache. Ich liebe nämlich die Deutsche Sprache auch sehr und diese Vulgär – Ausdrücke finde ich einfach scheußlich. Es gibt doch auch andere Bezeichnungen dafür., sachliche…. „Scheisse“ ist ja nun wirklich fast eingedeutscht, haha, daran habe ich mich schon gewöhnt 😀 !

    Was ist das für eine Lust, diese betreffenden Wörter auszusprechen oder zu schreiben? Da muss doch auch etwas Verdrängtes hochkommen, was das Provozieren ( oder die Kumpelei?) so liebt !

    Ich stimme übrigens nicht mit Goethe überein (haha- welche Anmaßung!) wenn er sagt: „… wie sagt Goethe: ohne Materie kein Geist und ohne Geist keine Materie… .

    Geist kann meiner Ansicht nach durchaus ohne Materie existieren, umgekehrt ist das nicht möglich. Geist, der große göttliche Geist erfährt sich selbst durch und in uns., ansonsten wäre er für immer nur Leere geblieben….

    Lg von A n g e l a

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  24. Gravitant sagt:

    In Deutschland wird viel gesät.
    1973 wurde von Monsanto Glyphosat (Roundup) erfunden.
    Allein die D.B. als größter Abnehmer benötigt 75 Tonnen im Jahr.
    Es gibt spezielle Spritzzüge auf allen Gleisen des Landes (33500 km)
    Im Bereich von sieben Metern rings um die Bahntrasse wird daher gespritzt.
    Sollte man krebserregende Chemie säen?

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  25. HansL sagt:

    Da meiner einer selbst aus den niederen Kasten entsprung und auch dero seine Brötchen ver diente bin ich im Umgang mit solchen Worten der Fäkaliee bewandert, so wurde ich dereinst auch als verbalErotiker be tituliert. Besonderen Unterhaltungswert hatte dies in studierten (meist ’nur‘ Schule des Fachs)Kreisen, wenn denn der hochwohlgeborene Arschideggt, oder Stat igger von unten den Arbeitsplatz des Königs vom Bau ächzend erklimmt, um mir, dem Holzskeletor im Neubau, oder Holzchirurgen im Altbau wieder irgendwelche Auswürfe seiner Drm-Tätigkeiten unterbreitet………..(viele Gschichtle)…
    ..so daß man diesen durchaus als Öffnung des Behälters seiner selbst bezeichnen könnte—– selbige ist in seiner Wertigkeit bzw. Wichtigkeit von ihm, dem Erklimmenden niemals erreichbar. Dennoch wird jenes Wort stets und immerzu als Ausdruck für Geringschätzigkeit verwendungsbenutzt; und dies spricht nicht für die hiesige Gesellschaft —womit mer wieder bei der Saat wäre.
    @Volli
    also Du machst an meinem Gajschdauswurf gar niks, denn dieser wirft aus wat nicht zum Verdau geeignet und des hat meist niks mit Mikrokosmos tsum tun — do gugg I ganz genau(sehr aufschlussreich) und bin proudly to present das ganze Werk, solange nicht ge Würg (bei versiebtem Eingangstest),
    so bedarf es keiner Salbung—ich bin mein Gajschd und Auswurf—

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  26. jpr65 sagt:


    In der heutigen Psychologie nennt man unseren gesellschaftlichen Umgang „Referenzgruppe“. Und es ist bewiesen, dass wir uns in unserem Verhalten und Denken IMMER unserer jeweiligen Referenzgruppe anpassen. Vielleicht müssen wir sie einfach nur wechseln?

    Die Referenzgruppe entsteht durch die „Gegenseitige Anziehung“. Wir ziehen die Menschen an, die uns umgeben. Weil sie irgendwie zu uns passen. Das muss nicht angenehm sein, siehe z.B. Täter – Opfer, Egoist – Helfersyndrom, …

    Ein einfaches Beispiel aus dem Fußball-Fan-Bereich.

    Nehmen wir mal an, jemand ist ein Hard-Core-Dortmund-Fan. Diese Menschen hassen Schalke-Fans.

    Und jetzt lernt dieser jemand seine große Liebe kennen, und die ist ein Schalke-Fan.

    Jetzt gerät er in einen Widerspruch.

    Da kann dann folgendes passieren

    1. Das wird nix mit der großen Liebe. Weil die beiden sich sofort trennen, wenn sie erfahren, wessen Fan der andere ist.

    2. Die Liebe zerbricht, dann kann er in seiner Gruppe der Hard-Core-Dortmund-Fans bleiben. Evtl. zerbricht die Liebe sogar, weil er in der Gruppe bleiben will.

    3. Er revidiert seine Ansichten über Schalke-Fans im allgemeinen mit der Zeit.

    4. Die Hard-Core-Dortmund-Fans werfen ihn raus oder er geht freiwillig.

    5. Er mutiert der Liebe wegen zu den Hard-Core-Schalke-Fans. Denn die dulden auch keine Dortmunder. Aber das kann dauern, bis sie ihn akzeptieren.

    6. Beide erkennen die Sinnlosigkeit solcher Hassbeziehungen und gehen in gemäßigtere Fan-Gruppen.

    7. ….

    Und das ist nur der Anteil, der uns bewusst ist. Der unbewusste Anteil der Anziehung, der ist ja noch sehr viel größer.
    Außerdem ist man in vielen Gruppen unterwegs. Arbeit, Freizeit, Sport, Verwandte, Nachbarn. Das alles ist sehr komplex.

    Und besonders für uns gilt:

    Wer so richtig aufwacht, der fliegt aus einigen Gruppen gleich raus, und bei den meisten anderen Gruppen (von noch Schlafenden) seines alten Lebens hat er keine Lust mehr, weiter mitzuspielen. Oder seht ihr das anders?

    Gefällt 1 Person

  27. Pieter sagt:

    jpr65
    27/02/2019 UM 19:00
    JP, Du sprichst es an.
    Fast alle alten Freunde verabschieden sich, man wird als Spinner, Verrückter, der hat sie nicht mehr alle und so weiter angesehen.
    Bestenfalls erlebt man Unverständnis, und nur ganz ganz selten ist einer oder eine dabei der an den neuen (für sie) gewonnenen Einsichten, bestenfalls Erkenntnissen, interessiert ist.
    Das ist traurig, denn so erreicht man immer weniger „Leute“ die doch den einen oder anderen Gedanken mit durchdenken.
    Alle Versuche „Jemandem“ in spiritueller Hinsicht etwas nahe bringen zu wollen scheitern fast immer.
    Auf die Sprünge helfen hat fast nie Erfolg, es sei denn diese „Leute“ sind schon selbst auf irgend eine Weise in dieser Richtung neugierig.
    Viele geben aber das wieder auf, denn ihnen passiert dann genau das gleiche, sie fliegen aus Gruppen oder Freundschaften raus.
    Das ist erst mal schmerzhaft, das will niemand.
    Erst wenn eine bestimmte Schwelle geistiger und spiritueller Entwicklung erreicht ist, dann geht es vorwärts.
    Und so braucht eben Jeder so lange wie er braucht.
    Beschleunigen von Erkenntnis hat leider keinen Erfolg.
    Jeder muss es tatsächlich selbst erlernen und erfahren.

    Gefällt 3 Personen

  28. Thom Ram sagt:

    jpr 19.00

    Träf illustriert mittels des Liebespärchens, welche sich in gegnerischen Lagern befinden. Das alte Lied. Scheekspiir besang es, und ich meine, dass wir es hier ein bisschen genauer betrachten, als es Genius Shakespeare darstellte. Kann gut sein, dass er viel mehr noch wusste, als was er in seine Dramen einflocht. Auch damals war es hahaha nicht ratsam, zuviel Wahres zu sagen.

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  29. Angela sagt:

    LIeber Pieter!

    Zitat: “ … Alle Versuche „Jemandem“ in spiritueller Hinsicht etwas nahe bringen zu wollen scheitern fast immer….“

    Darin liegt m.E.das Problem. Wir brauchen niemandem etwas „nahe bringen“. Du gibst Dir ja selbst die Antwort: „…Jeder muss es tatsächlich selbst erlernen und erfahren….“

    2 oder 3 vertraute Menschen, mit denen man über diese Dinge reden kann, reichen meiner Ansicht nach vollkommen aus. Jeder hat seinen eigenen Weg und muss auf seine eigene Weise zu Erkenntnissen kommen.

    Auch von Menschen, die unsere Wahrheiten absolut nicht akzeptieren können, können wir unter Umständen viel lernen, umsonst sind sie nicht in unserem Leben präsent.

    Wenn es aber gar nicht mehr passt, sollte man sich freundlich, aber bestimmt verabschieden und dieses Recht auch anderen zugestehen.

    Lg. von A n g e l a

    Gefällt 2 Personen

  30. Thom Ram sagt:

    Pieter

    „Beschleunigen von Erkenntnis hat leider keinen Erfolg.“

    So ist es.

    Alle Nichtverrückte bitte weggklicken, ich spreche hier privat. Danke.

    In diesem meinem Leben, NZ 07, AD 2019, habe ich immer noch damit zu tun, etwas gut zu machen, was ich vor 1’000’000 Jahren (so ungefähr) verbockte an einer Erdlingin. Wollte helfen, war dabei zu schnell, und sie hatte die Folgen zu tragen über x Inkarnationen.

    Wir dürfen immer fragen. Per Fragen versauen wir nichts. Wenn wir, in noch so bester Absicht, indoktrinieren, dann versauen wir. Sage ich zu mir und zu mir, und zu mir, und freundlich auch zu dir.

    Gefällt 2 Personen

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