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Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass

von Angela, 13.02.2019

Wir leben in einer Zeit des Wandels. Einerseits begrüßen wir jede Veränderung, die uns aus der als unerträglich empfundenen Stagnation herausführt, andererseits verstärken sich unsere Ängste vor einer als bedrohlich empfundenen Zukunft.

Zukunftsängste existieren auf unzähligen Ebenen, persönlicher und allgemeiner Art. Global gesehen nehmen die Ängste vor Verarmung, wirtschaftlichem Niedergang, vor Kriegen, Umweltkatastrophen, Dürren, Überflutungen, Luftverschmutzungen, Stromausfällen ,etc. rasant zu.

Ständig füttern uns die Medien und viele Internetseiten mit grausigen Szenarien.  In mehreren  Blogs wird seit Jahren zu Vorbereitungen auf dramatische KRISENSITUATIONEN aufgerufen. Fluchttaugliche Geländewagen, ständig gepackte Fluchtrucksäcke, Langzeitlebensmittel, Vorräte, Waffen zur Selbstverteidigung und das Üben mit Pfeil und Bogen zum Erlegen des Wildes werden propagiert und ganz allmählich schleicht sich beim Leser ein Gefühl der Bedrohung ein.

Das ist eine sehr subtile Beeinflussung unter dem Deckmantel der Aufklärung. Was sind die Motive der Journalisten und Autoren? Zum einen könnten sie versuchen, zu warnen, die Menschen zum Handeln zu treiben, die Welt zu verändern oder zu verbessern. Das ist wohl eher selten der Fall. Sie könnten aber auch aus dem Wunsch nach Profit handeln, denn jeder Artikel , jeder Klick steigert die Auflagenzahl und eine dritte Möglichkeit wäre, dass sie hre eigenen unverarbeiteten Ängste nach außen projizieren, um sie durch die Außenwelt von anderen verarbeiten zu lassen. „Geteiltes Leid “ ist bekanntlich „halbes Leid“ . Vieles ist möglich.

Alles in unserer Welt, im Universum und in unserer Psyche hat seinen Platz, seinen Sinn und seine Funktion, auch die Angst. Sie kann uns schützen, uns warnen, uns antreiben zum Handeln. Ohne Angst wären wir beim jetzigen Zustand unserer Welt stumpf, empfindungslos und mitleidlos; sie kann uns die Kraft und den Mut geben, etwas zu verändern. Doch dürfen wir nicht steckenbleiben in der Angst, weder in der persönlichen, noch in der kollektiven Form. Andernfalls wird die Angst zum Gespenst, das uns zu Tode erschrecken, lähmen und in seinen Bann ziehen kann, ohne dass wir den Sinn darin erkennen.

Wo immer wir in der Gesellschaft, stehen, können wir beginnen, irgend etwas zu tun, was eine Veränderung nach sich zieht. Dazu kann ohne weiteres auch eine gewisse Vorratshaltung von Nahrungsmitteln und Wasser für uns und unsere Familienangehörigen in vernünftigem Maße gehören, wenn sie uns ein Gefühl der Sicherheit vermittelt;  eine Beschäftigung mit alternativen Heilweisen und ganz besonders eine Stärkung unserer psychischen Eigenschaften.

Indem wir uns von der allgemeinen Panikmache nicht anstecken lassen, sondern uns mit aufbauenden, wesentlichen Dingen beschäftigen, werden wir ein Gefühl für unsere eigene Identität, Kraft und Souveränität bekommen. Dazu gehört auch, die persönlichen Kontakte in Ordnung zu halten oder zu bringen, liebevoller und großherziger zu werden, Vorurteile abzubauen und etliches mehr. Die Polarität von Angst ist Liebe, je mehr ein Mensch liebt, desto weniger Ängste werden ihn beherrschen.

Um den allgemeinen Befürchtungen Gelassenheit entgegenzusetzen, sollten wir aber auch das Negative, welches in unserer Welt und in uns vorhanden ist, sehen und erkennen. Ein Blick durch eine rosarote Brille und der Versuch, sich von einem gewaltigen Teil unserer Welt abzuschotten, führt niemals zu innerem Frieden.

Wenn uns etwas im Außen Angst macht, macht es uns eben Angst, die Angst bringt uns nicht um. Wir können sie nutzen, indem wir sie anerkennen und erst einmal das Geschehen von einem höheren Blickwinkel als GEGEBEN ansehen, – und zwar ohne ein Werturteil zu fällen! Erst dann ist es möglich, Frieden zu finden und aus diesem inneren Frieden heraus können wir unsere Wahl treffen, wie wir der Situation begegnen wollen. Doch wenn wir unsere Ängstw im Keller unseres Bewusstseins einsperren, werden wir sie niemals überwinden können.  Solange wir das  tun, wird die Angst immer stärker sein und uns letztendlich lähmen. 

Im allgemeinen beschäftigen wir uns viel mit der Zukunft, mit allen möglichen Szenarien , die eintreten KÖNNTEN und viel weniger mit dem jeweiligen Augenblick. Unsere Gedanken rasen voraus und heften sich an unsere persönlichen Ängste an. Das Gedankenkino beginnt zu rattern.

Wenn eine Prognose, die wir hören, in irgendeiner Weise starke Angst oder Betroffenheit in uns auslöst, dann hilft oft schon irgendeine kleine Tat, auch wenn sie noch so gering ist. Wenn wir z.B. fürchten, dass die Firma, in der wir arbeiten, bald in Konkurs gehen könnte, wäre es eine Befreiung, unsere Arbeitschancen irgendwo anders im voraus auszutesten. Falls uns unsere Intuition sagt, dass wir am gegenwärtigen Wohnsitz aus mancherlei Gründen gefährdet sein könnten, sollten wir dem folgen und umziehen.

Allein durch Handeln in  irgendeiner Art und Weise können sich unsere Zukunfts-Ängste auflösen. Damit haben wir aufgehört, uns als ein Opfer zu fühlen und gebannt und hilflos auf das Geschehen in der Welt zu starren.

Wenn das getan ist, wäre es gut, sich wieder dem Alltag  zuzuwenden, dem, was der gegenwärtige Augenblick fordert. „Lebe in der Gegenwart“….. im Hier und Jetzt gibt es keine Angst, nur die Herausforderung des Augenblicks. Und die können wir immer bewältigen, Schritt für Schritt.  

Spirituelle Menschen wissen, ( oder sollten es zumindest…. ) dass uns  nichts und niemand zerstören oder vernichten kann. Unser geistiges Sein, unsere Seele, bleibt bei all dem, was auf uns zukommen könnte, unversehrt.

Wir sind schon viele Tode gestorben, haben körperliche und seelische Verletzungen erfahren,  materielle Verluste erlitten. Doch noch immer ist unser Bewusstsein unversehrt und eines Tages werden wir erkennen: Es gibt nichts, wovor wir uns fürchten müssen, alles, was uns widerfährt, findet innerhalb unseres eigenen Seins statt. Das gibt uns eine große Macht über unser Leben und unsere Zukunft. Nutzen wir sie.

Zum Abschluss noch eine Botschaft der Hopi-Indianer:

Botschaft für die neue Zeit (Hopi-Indianer)Ihr habt den Menschen gesagt, dass dies die elfte Stunde sei. Nun müsst ihr zurückgehen und den Leuten erzählen, dass dies die Stunde ist.

Hier sind die Dinge, die berücksichtigt werden müssen:

Wo wohnst Du?
Was tust Du?
Was sind deine Beziehungen?
Bist Du in der richtigen Beziehung?
Wo ist dein Wasser?
Kenne unseren Garten.
Es ist Zeit, deine Wahrheit zu sprechen.
Bilde deine Gemeinschaft.
Seid gut zu einander.
Und suche nicht außerhalb von Dir.

Dies könnte eine gute Zeit sein!

Da ist ein Fluss, der jetzt sehr schnell fließt.
Er ist so groß und schnell, dass es einige gibt, die Angst haben werden.
Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuklammern.
Sie werden glauben, sie würden auseinandergerissen, und sie leiden sehr darunter.
Seid gewiss, dass dieser Fluss ein Ziel hat.
Die Ältesten sagen, wir müssen das Ufer loslassen, uns abstoßen in die Mitte des
Flusses, die Augen offen halten und den Kopf über dem Wasser.
Sieh, wer mit dir ist, und feiere es.

Zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte sollten wir nichts mehr persönlich nehmen, schon gar uns selbst! Für den Moment, in dem wir dies tun, wird unser spirituelles Wachstum und unsere Reise zum Stillstand kommen.

Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei. Versammelt euch! Vertreibt das Wort „Kampf“ aus eurer Haltung und eurem Wortschatz. Alles, was wir jetzt tun werden, muss in einer heiligen Weise getan werden und in Freude. Wir sind die, auf die wir so lange gewartet haben.

Botschaft der Hopi Indianer

Angela


12 Kommentare

  1. Spirituelle Menschen wissen, ( oder sollten es zumindest…. ) dass uns nichts und niemand zerstören oder vernichten kann.Unser geistiges Sein, unsere Seele, bleibt bei all dem, was auf uns zukommen könnte, unversehrt.

    Spirituelle Menschen wissen das deshalb, erstens weil man das einfach weiß das die Essenz unzerstörbar ist, was aber irgendwie für viele nicht greifbar ist, drum lass ich das jetzt auch aber zweitens wissen spirituelle Menschen es deshalb weil sie ihre Konzentration auf ihr spirituelle Wachstum, sprich Meditation, Hilfe für sich und den Nächsten usw. leben, d. h. wiederum das Probleme, also Probleme die für nicht spirituelle Menschen superwichtig und riesengroß sind , z. b. ………

    Ständig füttern uns die Medien und viele Internetseiten mit grausigen Szenarien. In mehreren Blogs wird seit Jahren zu Vorbereitungen auf dramatische KRISENSITUATIONEN aufgerufen. Fluchttaugliche Geländewagen, ständig gepackte Fluchtrucksäcke, Langzeitlebensmittel, Vorräte, Waffen zur Selbstverteidigung und das Üben mit Pfeil und Bogen zum Erlegen des Wildes werden propagiert und ganz allmählich schleicht sich beim Leser ein Gefühl der Bedrohung ein.

    ………. oder ganz simple z.B. wird der Blogwart finanziell ausgenutzt und auch diverse Geldspender hier am Blog und wenn er kein Geld mehr liefert mögen ihn dann seine Mitbewohner hier auf Erden nicht mehr, was mir persönlich egal ist, da es sein Problem ist, aaaaaber solch ein Problem kann sich zum Supermonster auswachsen und Freundschaften tatsächlich zerstören.

    Spirituelle Menschen wissen das diese Probleme in Wirklichkeit niemanden zerstören können, sie können aber Krieg bringen aber spirituelle Menschen haben ihren Fokus nicht auf Probleme, für sie sind alle Probleme da, um zur Reife zu gelangen und hat man Reife gibt’s keine Probleme mehr, das funktioniert weil spirituelle Menschen 😉 sich eben auf andere Dinge konzentrieren, in ihren Lebensmittelpunkt gestellt haben, zum Lebensziel gemacht haben, eben ihre spirituelle Entwicklung. Punkt, ach ja täten das alle Menschen auf der Welt, sehe die Welt ganz anders aus. 🙂

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Angela sagt:

    @ Tula

    Zitat: „…. ach ja täten das alle Menschen auf der Welt, sehe die Welt ganz anders aus.“ ….

    „.. Doch die Verhältnisse, die sind nicht so…..“ frei nach Bert Brecht ….. haha … 😀

    „Ausnutzung“ ist ein großes Wort und nicht immer berechtigt, vor allem dann, wenn man bei seinen Annahmen nur auf Spekulationen angewiesen ist.

    Es gibt doch den Weg des Bhakti Yoga (Dasya), das bedeutet: “ Einer höheren Wirklichkeit dienen. Alle unsere Handlungen können einer höheren Wirklichkeit dargebracht werden. Es bedeutet auch, anderen Menschen zu dienen. “ Und Jesus hat gesagt : “ Was ihr dem geringsten getan habt, habt ihr mir angetan“ … so in etwa… Es gibt eben viele Lebenseinstellungen.

    P.S. Liebe Tula, Dein Kommentar wirkt etwas wirr, weil Du die Zitate aus dem Artikel nicht kenntlich gemacht hast….

    Lg. von A n g e l a

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  4. ohje 😦 ich gelobe Besserung und eine bessere Kennzeichnung der von mir zitierten Zitate und eine bessere Satzzeichensetzung aber eine bessere Rechtschreibung gelobe ich nicht. 😉

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  5. ah jetzt weiß ich auch wo du das Wort „Ausnutzung“ her hast, das hab ja ich geschrieben, hab mich schon gewundert, wieso du dieses Thema aufgreifst. Ja da hast du recht und dieses „Ausnutzen“ war ja von der Kommentatorin nur eine fiktive Annahme aber Probleme sind fast immer nur eine fiktive Annahme, also die Probleme ergeben sich fast immer aus fiktiven Annahmen, eigentlich immer, wahrscheinlich schon seit der Mensch registriert hat, das er Denken kann und somit hat er sich alles fiktiven Denken können und los gings. 😉

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  6. Angela sagt:

    @ Tula

    😀 😀 😀 😀

    aber Probleme sind fast immer nur eine fiktive Annahme,…“

    Ja, Probleme gibt es im Grunde gar nicht, da hast Du recht, der Verstand erschafft sie und hält sie am Leben…. 😀

    Lg. von A n g e l a

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  7. newschopper4bravo sagt:

    Was für ein Naives Gesülze;!!
    Kannst Deine spirituellen Ergüsse ja Mal einem Musel erklären, der mit einem Messer in der Hand vor Dir steht…oder Deine Frau vergewaltigt, nachdem er Dich abgestochen hat!
    Da nützt Dir Dein Mantra auch nichts mehr… Traumtänzer

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  8. Thom Ram sagt:

    ns4b 18:12

    Die Art, wie du dich hier einführst, deponiere künftig vor der Haustüre.

    Verstehst du eine höfliche Aufforderung?

    Du zeigst, Junge, dass du von den Inhalten kaum etwas verstanden hast.

    Es gibt in bb zwei- oder gar 3000 Artikel, welche die Brutalitäten unserer Welt beleuchten. Einfach Stichwörter eingeben, und du wirst fündig werden.

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  9. Guido sagt:

    newschopper4bravo
    14/02/2019 um 18:12
    Was für ein Naives Gesülze;!!
    Kannst Deine spirituellen Ergüsse ja Mal einem Musel erklären, der mit einem Messer in der Hand vor Dir steht…oder Deine Frau vergewaltigt, nachdem er Dich abgestochen hat!
    Da nützt Dir Dein Mantra auch nichts mehr… Traumtänzer

    Denke, wie Thom in unzähligen Beiträgen gezeigt hat, lässt es hier niemanden kalt, wenn Frauen vergewaltigt und Menschen nieder gestochen werden.

    Nun ist es aber so, auch wenn es häufig nicht verstanden und immer heftig nach Beweisen verlangt wird, dass eben nichts zufällig passiert.

    Du kannst mitten im Krieg sein und dir wird kein Haar gekrümmt.

    Du kannst dem Krieg entfliehen, nur um deinem Schicksal in die Fänge zu laufen. (war mal eine schöne Geschichte vom königlichen Obergärtner aus 1001 Nacht im Postkasten erschienen.)

    Jemandem, der keine Resonanz zu gewalttätigen Erfahrungen hat, wird diese auch nicht machen.

    Immer ein sehr heikles Thema. Gerade bei Kindern, die Ritualmorden zum Opfer fallen.

    Ich sehe hier das Problem der Unbewusstheit und dass der Freie Wille, soweit es ihn gibt, hier durch Täuschung umgangen wird. Wer bewusst sein Schicksal wählt, und nur sät was er ernten will, der wird eine Schwingung schaffen, wo er für tiefere Schwingungen nicht mehr erreichbar ist.

    Wie gesagt, ein Beweis kann nicht geliefert werden. Und in Anbetracht der Zustände mag dieses naive Gesülze manchem als Verhöhnung erscheinen.

    Was mir durchaus auch manchmal so vorkommt, wenn ich mich gerade wieder in die Untiefen des täglichen Horrors habe ziehen lassen.

    So gibt es zwei Seiten, doch man hat die Wahl. Denn nur meinerseits bin ich verantwortlich, nicht für die ganze Welt. Und es ist nicht egoistisch, zumindest die eigene Welt positiv zu gestalten. Denn Mitleiden hilft niemandem. Mitgefühl hingegen schon…

    Gefällt 3 Personen

  10. Thom Ram sagt:

    Guido 19:58

    Ja.

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  11. newschopper4bravo sagt:

    Einfach die Augen öffnen, da brauch ich nicht 3000 Webseiten!
    Da hilft so ein NAIVES GESÜLZE nur als Dysinfo!
    Traumtänzer

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  12. Pieter sagt:

    newschopper4bravo
    15/02/2019 um 17:49
    Anscheinend können Sie nicht anders als unhöflich und beleidigend zu sein. Wäre ich Administrator dieses Blog, wären Sie längst gesperrt.
    Beleidigung und verachtende Beschimpfung hilft niemandem und zeigt nur den geistigen und ethischen Entwicklungsstand des Schreibers.

    Gefällt 1 Person

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