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Was brauchen Kinder // What do children need?

Ein Afrikanisches Sprichwort sagt alles, bringt es auf den Punkt:
Um gesund aufzuwachsen brauchen Kinder ein Dorf.

Englisch below.

 

Dorf?
Ja, ein Dorf, welches in Natur und Landwirtschaft eingebettet ist.


Ja, ein Dorf, wo sich das Kind mit zunehmendem Alter all überall frei bewegen kann und all überall froh willkommen geheissen ist.
Ja, ein Dorf, wo das Kind den Männern bei ihrer guten Arbeit zuschauen können, dem Schuhmacher, dem Schreiner, dem Mopedflicker und dem Bauern ganz besonders, ein Dorf mit einladenden Bäumen und mit frei sprudelndem Bach.

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Ja, ein Dorf, wo Männer sind für Jungs

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und Weiber (alte Bezeichnung für gute, tüchtige, mütterliche Frau) für Mädchen.Java Reis Ernte

Die ersten zwei Lebensjahre benötigen Kinder viel viel liebevollen Körperkontakt, vorwiegend mit Mama, aber auch mit Papa und allen Freundinnen und Freunden der Familie. Es ist verrückt, dass Kleinkinder bei „uns“ getrennt von Mama und Papa schlafen müssen.

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Ab zweitem Lebensjahr brauchen die Jungs zunehmend Männer, die Mädchen zunehmend Weiber.

Schulen sind wichtig, sind aber nicht die Hauptsache. In Schulen müssen die Kinder ihren Interessen folgen können, heisst, wählen, wo sie ihre Talente entfalten wollen. Altersdurchmischte Kurse sind selbstverständlich. Dass Schüler untereinander auch Lehrerrollen übernehmen, dies sowieso.
Ein Blick nach Schetinin lohnt sich!

Und was ist die Hauptsache?

Die Hauptsache ist das Dorfleben.

Gesunde Kinder sind neugierig, sind gierig auf Neues. Gesunde Kinder wollen alles, aber auch alles ausprobieren, und sie wollen von sich aus lernen, Schraube drehen, Gefäss tönern, malen, Mauer machen, giessen, Tiere pflegen, jede sinnvolle Tätigkeit der Erwachsenen fasziniert das Kind, und seinen Neigungen entsprechend wird es mit 3 beim Traxführer auf dem Schoss sitzen und mit 10 wird es perfekt Trax bedienen können, indes das Andere so häufig beim Gärtner aufkreuzt und mit 10 nicht nur weiss, wie man Kartoffeln steckt, sondern bereits Einblick hat in die Wunder natürlicher Zyklen von Same, Keimung, Blüte, Fortpflanzug, Rückzug, Verwandelung zurück in gute Erde.

 

Hauptsache ist das Dorfleben. Alte Lieder werden gesungen, neue werden erfunden.

Kinder spielen gerne Theater. Alle. Selbstverständlich ist beim Dorfkomiker allabendlich Theaterspiel angesagt, und monatlich gibt es eine Aufführung. Dass dabei auch geschreinert und gemalt wird, dass dabei der Umgang mit 220Volt gelernt wird, dass dabei Fragen von Licht und Beleuchtung aufgeworfen werden, versteht sich von selbst.

Im gesunden Dorf brauchen Kinder weder teure Modekleider noch teure Elektronik. Selbstverständlich wird Elektronik verwendet, aber sie ist Diener, nicht Suchtobjekt. Auch im gesunden Dorf gibt es eine Phase, da das Kind elektronische Spiele spielt, doch erschöpft sich das dann, wenn es die Prinzipien erfasst hat, danach wird es langweilig und es widmet sich wieder vermehrt dem realen Leben und realen Freundschaften, es hat schnell gelernt, dass Freunde per Knopfdruck nichts in ihm nähren.

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Solches brauchen Kinder:

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Wie schaffen wir das gesunde Dorf?

Indem wir im Kleinen beginnen. In unserer Familie. Zusammen mit unseren Nachbarn. Nachbargruppen schliessen sich zusammen.

Es ist, so man in der Stadt wohnt, nur in Ansätzen zu verwirklichen, ansatzweise aber schon.

Auch Schlafdorf ist schlechtes Pflaster, aber mehr Möglichkeiten hat man.

Das Ideal ist zu fokussieren!

Was wir fokussieren getreulich, das schaffen wir.

Immer.

Kleines schnell. Grosses braucht Zeit.

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Und was resultiert?

Brüderlichkeit

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und Menschen, die sich schon als Kind die Welt zu erklären wissen.

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Thom Ram, 15.10.06

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An African proverb says it all, it sums it up:
To grow up healthy, children need a village.

Village?
Yes, a village embedded in nature and agriculture.

Yes, a village where, with increasing age, the child can move freely everywhere and is welcomed everywhere.
Yes, a village where the child can watch the men do their good work, the shoemaker, the carpenter, the moped flicker and the farmer in particular, a village with inviting trees and a free flowing stream.

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Yes, a village where men are for boys

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and women for girls.
The first two years of life children need a lot of loving physical contact, mainly with mum, but also with dad and all friends of the family. It is crazy that toddlers have to sleep separately from mum and dad with „us“.

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From the age of two, boys increasingly need men, girls increasingly women.

Schools are important, but not the main thing. In schools the children must be able to follow their interests, i.e. choose where they want to develop their talents. Age-mixed courses are a matter of course. The fact that pupils also take on teacher roles among themselves is a matter of course.
A look at Schetinin is worthwhile!

And what is the main thing?

The main thing is village life.

Healthy children are curious, greedy for new things. Healthy children want to try out everything, but also everything, and they want to learn by themselves, to turn screws, to tone vessels, to paint, to build walls, to water, to care for animals, every meaningful activity of the adults fascinates the child, and according to its inclinations it will be able to sit on the Trax guide’s lap with 3 and perfectly serve Trax with 10, while the other one shows up so often at the gardener’s and at 10 not only knows how to put potatoes, but already has insight into the wonders of natural cycles of seed, germination, flowering, reproduction, retreat, transformation back into good soil.

The main thing is village life. Old songs are sung, new ones are invented.

Children like to play theatre. All is natural with the Dorfkom. Of course, the village comedian plays theatre every evening, and there is a performance every month. It goes without saying that there is also carpentry and painting, that the handling of 220 volts is learned and that questions of light and lighting are raised.

In a healthy village, children need neither expensive fashion clothes nor expensive electronics. Of course, electronics are used, but she is a servant, not an addict. Even in a healthy village there is a phase when the child plays electronic games, but that exhausts itself when it has grasped the principles, then it becomes boring and it devotes itself more and more to real life and real friendships, it quickly learns that friends don’t nourish it at the push of a button.

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Children need such things:

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How do we create a healthy village?

By starting small. In our family. Together with our neighbours. Neighbour groups join together.

If one lives in the city, it can only be realized in rudimentary form, but only in rudimentary form.

Even Schlafdorf is a bad place, but you have more possibilities.

The ideal is to focus!

What we focus faithfully, we create.

Always small fast.

Small things fast. Big things take time.

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And what results?

Fraternity

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and people who already know how to explain the world to themselves as a child.

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Thom Ram, 15.10.06

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Translated with http://www.DeepL.com/Translator

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20 Kommentare

  1. fred sagt:

    Vielleicht geht ein Dorf auch viel mit Tauschen, isst der (Russland)Mensch mit den Pilzen alle die er sammelt alleine? Sinngemäß. Braucht der für die Befriedigung aller seiner Bedürfnisse in jedem Fall Geld dort wo er lebt?

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  2. fred sagt:

    Ein Weg zum gesunden Dorf könnte kleinteilige Lanwirtschaft sein. Vögel und Insekten würd’s freuen. Arbeit wäre gegeben, die mehr Spaß machen würde, weil gewußt für wen, statt Arbeitgelegenheit unter H4, wäre ungewohnt aber gesünder.
    Entzug des Wegwerfkonsums könnte auch besser klappen. Nähe zum Kind wäre gegeben.

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  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. Bernhardo sagt:

    Lieber Tom…..
    Deine Arbeit ist sehr wertvoll!!!!!
    Ich danke Dir dafür!!!!
    Das seit der BÄRNER wo vo Bieu (Biel/Bienne) chunt.

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  5. Thom Ram sagt:

    Bernardo 17:56

    Ich danke Dir herzlich für Deinen freundlichen Zuspruch, Bernhardo.
    Und glücklich bin ich über jeden einzelnen Schweizer, der über Tellerrand von Gartenzwerg und pünktlicher SBB hinausschaut.

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  6. Dein Wort in Gottes Ohr, Ram. Danke.

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  7. jpr65 sagt:

    So machen sie es in Innererde. Ob man nun glaubt, daß sie existiert oder nicht, das ist ja egal. Sagen wir mal, in der möglicherweise fiktiven Innererde:

    Schule gibt es nicht. Nur die Schule des Lebens.

    Es findet sich im Dorf eine Gruppe von Kindern zusammen, die ein Boot bauen wollen. Also ein Modell oder sogar ein Richtiges.

    Diese Kinder suchen also selbständig nach einem Bootsbauer im Dorf und fragen ihn, wie das geht. Was man dazu so braucht. Und sehen ihm dabei zu, was er so macht. Helfen ihm vielleicht auch, wenn das möglich ist.

    Und der Bootsbauer erklärt es ihnen. Weil er dazu auch die Zeit hat. Denn dann hat er später Helfer oder sogar Nachfolger.

    Und die Kinder erkennen, wir brauchen Holz und Schrauben dazu. Woher kommen die? Und Segeltuch, wenn es ein Segelboot werden soll. Oder einen Antriebsmotor usw. Wer macht das oder wo gibts das?

    Und dann bauen sie ihr Boot. Und lernen dabei so allerlei….

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  8. Thom Ram sagt:

    Bernhardo

    Nur so zur kleinen Belustigung.
    Mein Urgrossvater war Kleinbauer in Herbligen BE. Das Höfchen brannte zwei mal nieder. Und doch waren dortens 18 (achtzehn) Kinder, davon eines mein Grossvater Otto Voegeli, der Tierarzt studieren wollte, doch da bei 18 Kindern das Geld knapp war…..seltsam aber wahr……Metzgermeister wurde, praktizierend in Aarau.
    Grossmuetti von Murten. Opapa Welsch. Omama Londonerin. Also ich multikulti. Na ja. Es bitzeli.

    Z Bäärn und genereu i de Schwiiz isch es mir hüt mehrheitlich langwiilig bis z wider, es macht mir Müeh, mich mit Lüüt z unterhaute, wo nid emou fähig sind an Himu ufe z luege und fescht z steue, dass do Wouche entschtönd, wo s früener nid gäh het, wo Vogu Schtruuss mached, nid wänd e Zämehang zwüsche dene schööne wisse Schtreiffe hinder de Flugi und de Schtrieme wo donooch entschstönd härschtelle.

    Was mich diese Blinden erstaunen. Wooozuuuu haben die Auge und Gedächtnis? Ich kenne Schweizer, die meinen immer noch, da seien Alluröhren in die Twins eingeflogen, da habe ein bisschen Kerosen die Twins schmelzen lassen, und WTC7 sei Zimmerbrand geschuldet pulverisiert. Intelligente Schweizer! Hiiilfeee! Wo wie was leben die? Einer ist Ingenieur, hat internationale Geschäfte gemacht für ah beh beh. Ein Allerbester Freund. Schweineintelligent. Und glaubt solch Kirrsinn.
    Ein Norddeutscher Freund kündigte mir die Freundschaft, weil ich die offizielle Gigalüge als Solche brandmarkte.

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  9. Hilke sagt:

    Bei diesem Bericht können einem die Tränen kommen. Ich habe letztens mal gedacht, daß es vor 2000 Jahren die Babys waren die getötet wurden um einen Jesus zu erwischen. Heute ist es ein Großangriff auf alle Kinder, mit xfach-Impfungen u. Bevormundungen der Eltern bis hin zu diesem abgrundtief menschenverachtenden Geschehen was oben beschrieben wurde.
    Der Mutter und ihrem Kind sowie ALLEN Eltern u. Kindern ALL-ES erdenklich Beste! Stay strong: https://youtu.be/pNFGKfBhtUk

    Hier mal wieder ein kleines Leuchtfeuer:
    https://www.horizonworld.de/diese-schule-fokussiert-sich-aufs-gluecklichsein-nicht-auf-mathe/
    Zitat daraus: „„Ich denke, dass man aus einem westlichen Kontext heraus dazu tendiert, dass die Umgebung kontrolliert, wie glücklich du bist.“, sagt Mitbegründern Kiran Reddy. „Also versuchst du, deine Umgebung zu kontrollieren. In einer östlichen Philosophie, tendierst du dazu zu glauben, dass du dein Glück durch deinen Geist kontrollieren kannst – wie du die Dinge wahrnimmst, damit du die Umgebung von deinem Glück trennen kannst. Idealerweise ist es genau das, was wir den Kindern beibringen wollen.“

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  10. Hilke sagt:

    Test: wollt guggen ob ich freigeschaltet werde(n muß)?

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  11. Hilke sagt:

    Dann liegts wohl anne Fideos, die ich einstellte

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  12. Prima! Dorfkomiker bin ich schon, bei dem die Kinder (wenn nicht allabendlich, so immerhin) Theater spielen und aufführen. Freitag hatten wir gerade eine solche Vorstellung. Zauberhaft. Und für den o.a. Titel danke ich dir jetzt schon, Thom. 🙂

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  13. Ich weiss wie es geht, habe dieses Dorfleben genossen, es aber nicht zu schätzen gewusst.
    Insgeheim danke ich all den Ahnen die mir dieses Erleben zum Geschenk gemacht haben……

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  14. Thom Ram sagt:

    Hilke

    Spam. Ich komm nicht drauf, wie WP filtert. Immer wieder mal landet was im Spam, auch von Stammschreibern. Ja, Reizwörter, Buchstabenkombinationen, irgendwie muss der Filter ja pro Gramm iert sein.
    Na, da hatz den Admin, der schaltet dann frei.

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  15. makieken sagt:

    Thom Ram
    15/10/2018 UM 23:28

    „Was mich diese Blinden erstaunen.“ – https://denkeandersblog.wordpress.com/2016/05/17/nicht-jeder-ist-dazu-bestimmt-aufzuwachen/

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  16. Thom Ram sagt:

    Makieken 13:57

    Du willst sagen, die im Artikel dargelegte Sicht zeuge von Blindheit?

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  17. makieken sagt:

    Thom,
    ich hielt diesen Artikel eigentlich für unmissverständlich??? Na jut, staune halt weiter über die Blinden. 😉

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  18. Hilke sagt:

    Mein Kommentar sollte eigentlich im „Tagebuch einer Mutter“ stehen, da hab ich wohl beides hintereinander gelesen u. hier geschrieben was dorte hinsollte.

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  19. Thom Ram sagt:

    Hilke 22:10

    Ich bitte Dich, es dortens reinzuhängen.

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  20. Dank dir thom für diesen Einwurf. Er hat mich daran erinnert, am nächsten Teil zum Thema zu schreiben:

    https://bumibahagia.com/2018/02/01/zurueck-aufs-land-ist-das-sinnvoll/

    Zu viele Fragen müssen da noch geklärt werden. Ich befürchte, das „Landleben“ wird künftig nur einer kleinen elitären Minderheit zuteil. Der Sog des Moloch ist zu groß um eine Abwanderung vom Land zu verhindern. Warum zieht es sonst weltweit so viele Menschen in die Städte? Das Landleben, das wir noch kannten, hat seine Romantik längst verloren. Die kleinzelligen ‚Versorgungseinheiten‘ sind alle platt. Das Kind auf dem Land sieht heute evtl. noch, daß das Ei nicht von Aldi produziert wird. Das Land ist heute nur noch von Agrarindustriellen besiedelt – der Kleinbauer überlebt nur, wenn er hauptberuflich einen Job im Moloch hat. Das Land ist bereits von grünen monetär gut aufgestellten Idioten besiedelt, die Äcker äh Bauland aufkaufen um ein Einfamilienhaus mit 3 m hohen Gartenzaun mit Überwachungskamera vor der Garage für 2 SUVs haben.
    Das Land wurde auch durch korrupte Gemeindevertreter und gierige Erben verkauft.

    Neulich kam eine äußerlich nette Familie mit 2 Kindern im Vorschulalter zu unserem Mühlencafé, die sich so eine Idylle von Landvilla leisten kann. Die Mühle ist eine Insel, von zwei Bächen umgeben mit viel verwunschene Ecken – Wald und Wiese, wo es noch viel Waldgeister und Elfen zu entdecken gibt. Und nicht nur die, sondern auch traditionelles Handwerk. Die Kinder waren außer sich – rasten rum und wollten alles entdecken. Sie hatten es gewagt, an den Mühlenbach zu gehen. Die Helikoptereltern rasteten fast vor Angst aus und zerrten die zurück. Das Land hat seine Unschuld verloren.
    Bis bald. Hier noch 2 humorvolle Links dazu:

    https://www.firstlife.de/vom-land-in-die-stadt-ein-satirischer-vergleich/

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