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Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer / Erkenntnisse der Hirnforschung / Digitalisierung macht dumm

Saumässig interessante Erkenntnisse, wie dein mein unser Hirn funktioniert. Kristallklare Ansagen, was 7h Bildschirmzeit pro Tag bewirken.

Spannend von A bis Z.

Erstens, weil dieser Mann profundes Wissen vermittelt.

Zweitens, weil dieses Wissen dich mich uns unsere Kinder direkt betrifft.

Drittens, weil dieser Mann Ernst und Humor froh verschränkt spazieren lässt.

Viertens, weil er während zwei Stunden kein einziges überflüssiges Wort sagt.

Fünftens, weil er voll engagiert ist. Mitreissend.

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Hier steht hier ein richtiger Mann, der nicht „nur“ gescheit, gebildet und klug ist, ein Mann, der menschlich fühlt. Du wirst es spätestens sehen (sehen!), am Ende des Vortrages, als applaudiert wird. 01:25

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Und hallo.

In der Diskussion, ab 01:26, da lässt er den Hund von der Kette, aber holla.

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Willst du dein Hirn nicht näher kennenlernen, doch über Smartföhn hören, was verd nochma Sache ist, dann ist 01:26 das Richtige für dich. So du 2 Stunden Zeit hast, beginne vorne. Bereichernd, mit Garantie.

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Eingereicht von Security Scout.

Thom Ram, 29.07.06

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Von Mitstreiter Martin Bartonitz kommentiert —> hier.

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Oder in youtube direkt:

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11 Kommentare

  1. thom ram sagt:

    Bloss als Kommentar, da nicht weiterführend, lediglich persönliches Zugemüse.

    Der Vortrag dieses trefflichen Mannes lässt mich mich erinnern an die 10’000 Stunden, da ich einen der herrlichen Bachs, einen Widor, einen Rheinberger, gar einen Peter Eben übte und übte und übte. Es war keine Frage da. Technische Schwierigkeiten? Höllische! Und kein Problem, denn ich wollte das Werk nicht nur fehlerfrei, sondern verd lebendig durchgestaltet spielen können. (Für mich nicht Kennende: Auf der Orgel)

    Und, schon ziemlich intim nun…soviel Alk wie ich allabendlich seit meinem 23. Lebensjahr in die Schläuche warf, hätte mich längst unter die Pilze werfen müssen. Und fit bin ich, dies Jahr 70.

    Zwar bin ich, so meine ich, in der Tat schnell, im Lernen langsam (wäre ich es nicht, hätte ich Lehrerpatent mit 6, nicht mit Grenzwert 4 gemacht, wäre ich als Organist weltberühmt und könnte, nach 8 Jahren hier, Indonesisch perfekt, was nicht der Fall ist), doch leuchten die von Spitzer ausgelegten Forschungsergebnisse ein; Wer zeit seines Lebens lernt und lernt und lernt, der kann auch noch mit dem Bruchteil des gesunden Resthirnes prima funzen.

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  2. Hat dies auf mindcontrol2017 rebloggt.

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  3. Angela sagt:

    Lieber ThomRam!

    Ein großartiger und mitreißender Vortrag, da kann ich Dir nur zustimmen.

    Kinder und Jugendliche mit dem ewigen Smartphone in der Hand sind in meinen Augen ein wirklich erschreckender Anblick.
    Toll finde ich auch, dass Manfred Spitzer ganz deutlich macht, dass nicht die Jugendlichen verantwortlich sind, sondern WIR, die wir ihnen das ermöglichen. Und er hat Lösungsvorschläge!

    Lustig auch die Bemerkung, dass DIE Gruppe, die wirklich von den digitalen Medien profitiert, die Rentner sind!. Sie haben schon ihre Erfahrungen, besitzen soziale Kontakte, aber für sie eröffnen sich durch das Internet ungeahnte Möglichkeiten, was ich nur bestätigen kann!

    “ Und fit bin ich, dies Jahr 7O“ damit bist Du mir zuvorgekommen…. ich wollte gerade Ähnliches schreiben, DU bist das beste Beispiel für Neues Lernen, neue Inhalte, geistige Beweglichkeit. Glückwunsch!

    Es lebe das Internet und die intelligente Nutzung desselben!

    LG von A n g e l a

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  4. Besucherin sagt:

    Schließe mich Angela an, ein wirklich sehenswerter Vortrag, Dank fürs Einstellen!

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  5. Jochen sagt:

    Nur ein Beispiel aus meiner Erfahrungswelt.

    Versucht man anderen zu erklären, was das Wort Heiland wirklich bedeutet, dann sind einige darunter, die winken sofort ab, weil es ja etwas mit Religion zu tun hat, mit der sie aber auf Kriegsfuß stehen. Für andere wiederum ist vollkommen klar, was das Wort bedeutet, denn sie richten sich gänzlich nach der üblichen Erklärung dafür und nach dieser ist das jemand, der dazu fähig ist alles heile zu machen. Doch getrennt wird das Wort so: Hei – land, und was hat das mit Heilen zu tun? Ebenso weng hat das Wort etwas mit einem, das (H) klammern wir aus, Ei-land zu tun, denn dabei landet kein Ei in einer Pfanne und so bleibt auch eine Landung aus.

    Trotzdem tun immer alle so, als wüßten sie, was das Wort Heiland bedeutet. Ist das nicht der Gekreuzigte, dieser Heiland aus Jerusalem? Bis dahin und nicht weiter reichen üblicherweise die Verknüpfungen im Gehirn. Damit ist dann die Welt für diese Menschen in Ordnung. Und nicht wenige unter diesen Menschen warten auf den Heiland, der diese total, total verrückte Welt doch bitte wieder heile machen soll.

    Für immer mehr Menschen wird das Handy oder Smartphone zum Heiland, denn dieses Ding leitet sie durch die total, total verrückte Welt. Das glauben sie zumindest. Aber der Glaube macht es bekanntlich ja auch wahr. Und übers Smartphone bekommt man auch definitiv gesagt, wenn man es genau wissen will, was ein Heiland ist. Ein Heiland, erklärt das Smartphone, ist ein Heiland. Die Verknüpfung dazu wurde gelegt, sie wurde sogar zementiert, eine andere Erklärung zum Wort Heiland wird einfach nicht mehr akzeptiert, egal wie intelligent der betreffende Mensch sonst auch sein mag, der die Wahrheit gesagt bekommt. Daß das Wort Heiland genau so etwas mit dem Übel dieser Welt zu tun hat wie das Smartphone, wird einem nicht abgenommen. Bleibt man dabei und lehnt die übliche Erklärung zum Wort Heiland ab, wird man nicht selten sogar für verrückt erklärt. Denn Google, Wikipedia, die Seite wissen.de, der Priester in der Kirche und das eigene Smartphone, die wissen es am besten.
    Aber wie will man so aus der Matrix herauskommen, in der wir alle immer noch gefangen sind? Antwort: Gar nicht! Und so bleibt ja auch alles so wie es ist.

    Ein Gehirn kann aus unzählig vielen Gehirnzellen und Verknüpfungen bestehen. Doch wenn schon die erste Verknüpfung in die Irre leitet, leiten dann nicht alle anderen Verknüpfungen ebenso nirgendwohin oder zumindest die Betreffenden auf einen völlig falschen Weg? Und befinden sich nicht unzählige Menschen derzeit auf einem völlig falschen Weg?

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  6. Yoku sagt:

    Als ich das Video entdeckte, spürte ich zwar Interesse am Thema, der Körper meldete aber sofort: “Ufff über zwei Stunden stillsitzen“.
    Ich erwähne dies, weil der Inhalt genau über solche Sachverhalte spricht.

    Was stundenlange Bildschirmzeit bewirken, kann ich nicht gleich beschreiben, wie der Vortragende im Video.

    Unter anderem kann ich dies deshalb nicht, weil ich eine natürliche Abneigung in mir verspüre zu solcher Art von Wissen zu gelangen, wenn es durch bestialische Tierversuche (wie im Video erwähnt), zustande gekommen ist. Dies zeigt mir eine Art Forschergeist auf, dessen Weg zu Wissen zu gelangen, das Quälen von Lebewesen als Mittel zum Zweck benötigt.

    Nichtsdestotrotz finde ich den Vortrag sowohl inhaltlich als auch in der Art, wie er dargeboten wird, sehr interessant, wenn es mir auch eine einseitige, kopflastige Anstrengung kostet.

    Ich frage mich: Brauche ich dieses Wissen? Weiss ich es nicht schon natürlicherweise?

    Der Körper wird bei dieser Art von Wissensvermittlung sozusagen stillgelegt, der Verstand (Kopf) arbeitet auf Hochtouren. Diese Art von Wissen beruht auf denken, auf bestialischen Tierversuchen und beherrscht unser Schulsystem, von den Anfängen bis zu dem, was wir Hochschulen nennen und läuft auch unter dem, was wir Wissenschaft nennen. Diese Art von Wissen wird immer revidiert durch neuere Erkenntnisse und sehe ich als ziemlich unzuverlässig und beschränkt an. Ich nenne dieses Wissen angelerntes, dazugekommenes Wissen.

    Es gibt eine andere Art von Wissen. Es ist unendliches Wissen und ist bereits in uns vorhanden. Dieses Wissen offenbart sich weniger durch denken als durch fühlen, und hat es nicht nötig (mit Messdaten, Statistiken, Kurven, Zahlen) bewiesen zu werden.

    Wer im Kontakt ist, mit dem inneren Wissen, der spürt und weiss intuitiv (ohne dass er entwicklungspsychologische Texte/Videos einverleibt hat), dass sich Kinder ihrer Natur entsprechend, sinnlichen, motorischen, spielerischen … Erfahrungen hingeben. Die Erwachsenen müssen ihnen das nicht beibringen sondern nur ermöglichen. Umgekehrt können wir viel von ihnen lernen!

    Als die elektronischen Spielzeuge den Alltag der Kinder und Erwachsenen eroberten (Fernseher/Computer/ früher Nintendo-Spiel, Game-Boy, etc.), stellte dies eine Versuchung und Herausforderung im Umgang damit, für Kind und Erwachsene dar. Da man vor dem Bildschirm in einem Hypnose-ähnlichen Zustand gerät, sind die Kinder ruhig und „stören“ die Erwachsenen nicht.

    Wenn wir der Natur folgen, dann wissen wir, wie gut es den Kindern geht, wenn sie spielen und den Körper bewegen, und wir wissen, dass sie viel mehr lernen, als durch indoktriniertes Wissen. Als Erwachsene wissen wir auch, wie wir uns fühlen, wie es dem Körper geht, wenn wir stundenlang am Bildschirm gesessen sind.

    Der Professor Doktor, Doktor bestätigt nur bruchstückhaft, was wir im Ganzen in uns bereits wissen.
    Damit möchte ich seinen Vortrag nicht abwerten,
    eher möchte ich den Fokus wieder auf das bereits vorhandene Wissen in uns lenken, und auch das Vertrauen in dieses stärken, denn es überragt das Universitätswissen haushoch(!) ohne Anspruch einen Titel in Anspruch zu nehmen.

    Der Verstand liebt es, immer mehr Informationen von Aussen aufzunehmen. Das kann eine Falle sein, denn wir werden überflutet mit dieser Art von Infos und im dümmsten Fall, vergessen wir den Kontakt mit dem inneren, universalen Wissen.

    Übrigens:
    In Rudolf-Steiner-Schulen ist es üblich, dass Kinder mit Rechenschwäche nicht etwa Nachhilfe in Mathematik erhalten, sondern
    zum stricken aufgerufen werden. Das hat etwas mit Motorik zu tun und aktiviert in diesem Fall das mathematische Zentrum im Hirn.

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  7. Luxus Lazarz sagt:

    Lieber Thom,

    Danke fürs Mitteilen. Es ist toll, dass auch offizielle Wissenschaftler stetig offener werden, für das tatsächlich Mögliche und nicht nur an den unbewiesenen Thesen kleben. Natürlich hat es mich ein wenig innerlich geschmerzt, wenn der Professor ein bisschen reißerisch wurde oder wiederholt darauf hinwies, was alles schon bewiesen ist. Dennoch hab ich desöfteren gelacht und auch wieder etwas hinzugelernt. Für Eltern und Jugendliche ein echt empfehlenswertes Video.

    Doch nun hier nur so unter uns, habe ich noch ein paar weitere Gedanken dazu. Denn an manchen Stellen ist der charmante Mann seinem eigenen Irrtum aufgesessen, nämlich jenem, dass wahrlich irgendetwas in dieser Welt – für alle Menschen gleich Geltung hätte und somit beweisbar sei. Nicht der Forscher, Wissenschaftler oder Herr Dr. bestimmt, was dem Menschen möglich ist, sondern dieser selbst. Was der Vortragende ja bereits am Beginn seines Vortrages glaubhaft vortrug, wenn wir uns an die Bilder mit den leeren Gehirnen erinnern. Letztendlich bleibt doch nur eines unwiderruflich bewiesen, nämlich dass die Dinge auch dann weiter vorbildlich funktionieren, wenn alle Wissenschaftler weltweit keinen Schimmer haben – wieso, warum und wozu.

    Nicht vergessen, die Hummel fliegt immer noch, obwohl ihr diese Fähigkeit nach wie vor – durch von hochstudierten Menschen erdachte Gesetze – abgesprochen wird. Manchmal frage ich mich, wer wir jetzt wohl wären – ganz rein und unbeeindruckt vom bruchstückhaftem Wissen einer instabilen Welt?

    Frische Grüße

    Luxus

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  8. jpr65 sagt:

    Von Herrn Spitzer wurde auch das vielbeachtete Buch „Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen“ geschrieben.

    Das wird auch von Menschen gelesen und akzeptiert, die sich NICHT in unserer „Verschwörerer-Welt“ zuhause fühlen. Und das ist ganz wichtig.

    So werden viele vorbereitet auf das Aufwachen. So erkennen viele, wie „die Gesellschaft“ solche Abhängigkeiten fördert und wohin diese Abhängigkeiten führen können.

    Da fehlt dann nur noch der Schritt, die anderen Abhängigkeiten/Ablenkungen zu erkennen, die gesellschaftlich legitimiert sind.

    Es muss halt sehr extrem werden, bis sie alle aufwachen. Und das reicht bei vielen immer noch nicht.

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  9. Yoku sagt:

    Das staatliche Schulsystem in der Schweiz verwendet bereits bei den kleinen Schulanfängern Tablets inkl. WLAN-Dauerbeschallung.

    Womöglich wird die Handschrift allmählich gänzlich durch das Zehnfingersystem ersetzt.
    Dass digitales lernen für Kinder förderlich sei, bezweifle ich.

    Ich erinnere mich, wie ich meine Handschrift geübt und kultiviert habe … schön sollte es aussehen, Schwung sollte im Schriftzug sein …auch den Umgang mit Füller, Feder und Tinte… und wie liegt der Fülli in der Hand … und wie gestalte ich die Seite, mit möglichst wenig Flecken. Löschen konnte man noch nicht. Geschrieben war geschrieben.

    Dass ich beim üben einer schönen Schrift, weit mehr gelernt habe, als zu schreiben, das weiss ich. Statt Tablets hatten wir auch Bücher zum anfassen und blättern. Bald ist dies wohl Nostalgie.

    Gehe ich Essen einkaufen, so sehe ich vermehrt Menschen, die den Einkaufszettel digital bei sich tragen, und ständig auf ihr Handy schauen, wenn sie vor einem Regal stehen, während ich noch prähistorisch anmutend mit Bleistift und Papier meine Einkaufsliste schreibe. Ich bleibe dabei, und liebe auch diese Zettel!

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  10. Vollidiot sagt:

    Für nicht wenige Alt68er ist Spitzer ein Faschist.
    Immer diese Muster…………
    Im Gehirn kann man Verknüpfungen zur Mustererkennung generieren………………..
    Ich bin für sone Art Gehirnschrittmacher, sone Art Tiefenstimulation, die Analoges in Digitales formt.
    Alle Verknüpfungen digitalisiert – ein ungeheurer Fortschritt – die Grundbedinguing für eine bessere Welt.
    Ohne Gewalt und voller Liebe – der digitale Weg ist der Weg der Zukunft.
    Hier sind faschistoide Forscher störend.
    Sie züchten Unfrieden und unterstützen eines Jeden Ego und das volle Ausleben.aller Unarten.
    Der digitale Weg ist der Weg ins Paradies – auch damals, also ganz früh, war alles digital, es gab nur Ja – und das Nein kam auf analogem Weg.
    Es hat sich unbemerkt ins Digitale, damals, eingeschlichen.
    Dank unserer genialen Forschung sind wir kurz vor dem Ziel – der Weg zurück ins Paradies ist geöffnet – das JA ist entscheidend.

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