bumi bahagia / Glückliche Erde

Wälder stehlen

Kann man Wälder stehlen?
Freilich – wenn wir uns daran erinnern, daß ja alles nur geliehen ist, über was wir hier in diesem Leben verfügen.
Geliehen – aber bei wem?

Bei unseren Kindern und Enkeln, unseren Nachkommen.

Denn man wird uns und unsere Zeit später ausschließlich daran messen, was wir erschaffen und unseren Nachkommen hinterlassen haben.
Vor allem natürlich an bleibenden Werten:
Wissen und Können, ja, auch Technologien, aber vor allem an Menschlichkeit im Umgang miteinander, an in uns tief verankerter Gerechtigkeit, an allgemeinen ungeschriebenen „Normen“ des mitfühlenden, gemeinnützigen Verhaltens.

Was hat das jetzt mit gestohlenen Wäldern zu tun?
Die Wälder sind ein enorm wichtiger Bestandteil der Natur unseres Planeten.
Sie produzieren Wasser, schaffen einen Ausgleich im elektrischen Feld der Erde, stellen eine flächendeckende und weitreichende Kommunikation der Pflanzen über die Wurzelsysteme sicher und anderes mehr – all das neben den bekannten Funktionen der Wälder (grüne Lungen = Sauerstoffproduzenten, Luftbefeuchter, vielfältige Lebensräume usw.).
Jeder gefällte Baum ist einer zuviel.

Und was machen wir?
Wir vernichten den Lebensraum unserer Nachkommen, systematisch…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 10. Dezember 2017 – Kommentare und Hervorhebungen von mir.
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Wie das grüne Gold Rußlands gestohlen wird –
Как воруют «зелёное золото» России

5. Dezember 2017

Как воруют «зелёное золото» России

Der Ferne Osten Rußlands ist zur barbarischen Vernichtung freigegeben, er wird durch jeden, der mag, beraubt. Früher galten die Wälder als ausschließliches Eigentum des Staates, jetzt haben sie sog. „Pächter“ bekommen – die tödliche „Pest und Cholera“ der russischen Taiga…

Das „Grüne Gold“ des Fernen Osten wird barbarisch vernichtet – den Enkeln bleiben nur Wüsten

Autor – Marina

Der Ferne Osten hat ein mächtiges Ressourcen-Potential, er gehört zu den reichsten Regionen Rußlands, wodurch er einen wichtigen Platz in der Wirtschaft des Landes in einer Reihe von Rohstoff-Positionen einnimmt. Aber der Ferne Osten wurde zur barbarischen Vernichtung freigegeben – er wird von allen, die dazu Lust haben, geplündert.

Ich habe schon über die bedrohliche Situation mit der Goldförderung im Fernen Osten geschrieben.
Aber hier wird es um einen anderen Reichtum der fernöstlichen Region gehen –
das „grüne Gold“, das gnadenlos vernichtet wird.

Welches ist der natürliche Hauptreichtum unseres Landes?
Viele werden antworten: natürlich Erdöl und Erdgas. Denn dank deren Export werden die Haupteinnahmen des Staatshaushaltes Rußlands
(immernoch bis zu 40%) bestritten.

Aber es gibt auch eine andere Antwort: die Wälder, das „grüne Gold“ des Landes.

Den Erdölvorräten nach ist unser Land nur das achte in der Welt, aber nach den Waldflächen ist es das erste auf dem ganzen Planeten.
In Rußland sind 25% aller Waldvorräte der Welt konzentriert – etwa dreimal mehr als in den VSA und Kanada zusammengenommen, mehr als 50% der Weltreserven an wertvollen Nadelhölzern.

Лес на Дальнем Востоке варварски уничтожается, внукам останется пустыня

Das bezieht sich vor allem auf die sibirische und fernöstliche Taiga, welche richtigerweise eine der „Hauptlungen des Planeten“ und unser Nationalreichtum genannt werden.
Aber dieser nationale Reichtum wird gnadenlos und barbarisch abgeholzt. In den letzten fünf Jahren hat sich der Umfang der ungesetzlichen Abholzungen um 70% erhöht! Fast alles von diesem russischen Reichtum geht – zu einem Exportartikel gworden – als Rundholz nach
China, Südkorea und Japan.

Im Amur-Gebiet wurden – nach offiziellen Angaben der Naturschutz-Staatsanwaltschaft – mehr als die Hälfte (!) des staatlichen Wald-Fonds zum Abholzen freigegeben.
Und das sind nur die legalen Umfänge.

Die Umfänge der Schatten-Geschäfte sind nicht geringer.
Allein im Primorje-Gebiet werden jährlich bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Rundholz widerrechtlich abgeholzt, was den Schattenstrukturen nicht weniger als 150 Millionen Dollar an Gewinn einbringt.
Diese Summe stellt etwa die Hälfte des Jahreshaushaltes dieser Region dar.

Als das Jahr 2017 offiziell als Jahr der Ökologie bestätigt wurde, hatte der Minister Donskoj getönt: „Ich bin überzeugt, daß die positiven Veränderungen für jeden sichtbar sein werden.“
Er hat uns nicht belogen. Die positiven Veränderungen sind sehr bemerkenswert…
in China.
Während im Süden Sibiriens und des Fernen Ostens es schon Wüsten nur voller Baumstümpfe gibt, weil der Wald rund um die Uhr abgeholzt wird und es praktisch keine verarbeitende Industrie mehr gibt, sind in der 50-km-Zone auf chinesischer Seite riesige Holzverarbeitungskomplexe entstanden, die mit russischem Rundholz zugeschüttet werden.

Die Parlamentsmehrheit in der Staatsduma (die bekanntlich von der „Jedro“-Partei = „Einheitliches Rußland“ gestellt wird) bestätigt sehr schlecht vorbereitete Gesetzentwürfe, und dann hat die Gesellschaft die „Verluste“ solcher Gesetzesschöpfungen zu tragen.
(das erinnert doch sehr an die lobbyistengesteuerte „Gesetzgebungs“-Praxis hier im Westen, wo alle Gesetze zielgerichtet mit juristischen Schlupflöchern versehen werden, damit sich die Geldreichen immer weiter bereichern können – auf Kosten der vielen Fleißigen, aber nur solange die dabei mitmachen…)

So war es auch bei der Annahme des neuen Wald-Kodexes der RF.
Keiner hat den Gegenargumenten zugehört und jetzt werden „die Schwächen in der Führung der Waldwirtschaft“ (nach den Worten des Präsidenten) von Staat aus dem Budget abgedeckt.
Am meisten von den Gegnern des neuen Waldkodex gefürchtet war die Perspektive der Änderung des Status des nationalen Reichtums, welches der Wald ist.
Und wie sich gezeigt hat nicht unbegründet. Der Hauptschaden durch den neuen Wald-Kodex besteht darin, daß er das zentralisierte und jahrelang eingefahrene System des (staatlichen) Waldschutzes liquidiert hat.

Wenn früher die Wälder als ausschließliches Eigentum des Staates galten, so gibt es jetzt Pächter – das ist die tödliche „Pest und Cholera“ der Holzindustrie, welche ein recht beeindruckendes Verzeichnis von Rechten haben, aber nur eine sehr bescheidene Liste von Verpflichtungen, vor allem ohne Sanktionen für deren Nichterfüllung.
Diesen offenbar schädlichen Schritt der Gesetzgeber kann von Standpunkt des gesunden Menschenverstandes keiner erklären.

Was tut ein Pächter – das bedeutet ungesetzliche Abholzungen, den Handel mit Rundholz in alle Richtungen, das Fehlen jeglicher Maßnahmen zur Wiederherstellung der Waldmassive, die vollständige Straflosigkeit für die Folgen des barbarischen Umganges mit den Wäldern.

Im Verlaufe der „Waldreform“ wurde auch der Einheitliche Waldbrand-Rettungsdienst beseitigt, der für den Erhalt der Wälder zuständig war. Und die einstmals mächtige Waldschutz-Luftflotte wurde zerstreut auf die sog. Subjekte der Föderation aufgeteilt und damit völlig handlungsunfähig gestellt.

Die Vernichtung der Wälder wie auch jedes beliebigen anderen Ökosystems kann durch keinerlei Begründungen gerechtfertigt werden. Und es muß darüber gerichtet werden, wogegen die jetzige Staatsmacht einen Freifahrtschein vergeben hat.

Der alte Wald-Kodex hat wenigstens das Abholzen der Zedern verboten, aber der neue, der im Dezember 2007 zum Finale der Präsidentschaft W.W.Putins (!!!!!!) in Kraft getreten ist, enthält überhaupt kein Verbot für die industrielle Nutzung der Zedern!!
So haben die Waldnutzer sich beeilt, die letzte Reserve der kommerziell wertvollen Hölzer zu „nutzen“ – unsere ussurische Taiga-Zeder.
Im Ergebnis hat, nach Einschätzungen des Weltfonds für die Wildnatur WWF, die Abholzung der Zedern im Fernen Osten in drei Jahren den offiziell erlaubten Umfang um das 2,5 – 3,7fache überschritten.
(wer sich auch nur ein wenig über die sibirischen Zedern, oft auch Zirbelkiefern genannt, und deren vielfältigen Nutzen für Zedernöl und andere wertvolle Stoffe informiert, der wird feststellen, daß die lebenden Zedern den Menschen viel mehr Nutzen bringen als das teure Zedernholz, das sich auch wieder nur die geldreichen Leute leisten können)

Лес на Дальнем Востоке варварски уничтожается, внукам останется пустыня

Die hauptsächlichen waldbildenden Baumarten der fernöstlichen Region sind folgende: daurische Lärche, ajanische Fichte, koreanische Zeder, mongolische Eiche, mandschurische Esche, großfrüchtige Ulme und Amur-Linde; es gibt auch Amur-Barchat, mandschurische Nuß und Eibe – das sind seltene und im Roten Buch verzeichnete Gewächsarten.
Und sie werden ABGEHOLZT!

Die Flächen, die von legalen und besonders von illegalen Abholzungen betroffen sind, sind beispiellos.
So gehen sie vor, die legalen Pächter wie die „Schwarzabholzer“. Und zu transportieren ist Rundholz auch bequem: Rußland ist weltweit führend im unbearbeiteten Rundholzexport geworden – 16% des Weltmarktes – ein wenig ehrenvoller Titel.

Die korrupten Beamten tun alles mögliche, damit diese Massenmorde an den Bäumen auch weiterhin stattfinden können. Hunderttausende Kubikmeter wertvoller Holzarten werden unter dem Vorwand von Sanitär-Ausholzungen abgeholzt.
Es wird anscheinend von fast niemandem so richtig überprüft, ob der Waldnutzer seine Quote nur ausgeschöpft oder schon um ein Vielfaches überschritten hat. Mehr noch, die Machthaber unterstützen vielfach das Abholzen der Taiga zu kommerziellen Zwecken.

Ein nicht geringer Teil des Territoriums Sibiriens und des Fernen Ostens ist auch schon zur Pacht an Unternehmer aus China übergeben worden – oder in russisch-chinesische Gemeinschaftsverwaltung.
Die Pächter aus China, das der Hauptimporteur von russischem Rundholz (64% des gesamten russischen Exports!) geworden ist, genießen Steuervorteile.
Gerade für den Export nach China gelten verringerte Vorzugszölle.

Tausendfach wurde auf Bundesebene zum Problem der fernöstlichen Forstwirtschaft und -industrie die Frage gestellt, daß hier systematische Dinge zu lösen sind, was nur in einem Prozeß der kardinalen Reform des staatlichen Systems der Verwaltung der Waldressourcen geschehen kann.
Endlos wurden Vorschläge zu Änderungen der „Wirtschaftsstrategie der Entwicklung der holzverarbeitenden Industrie“ eingebracht. Leider ist von Seiten des Staates bis heute eine rein utilitär-nutzensorientierte Ansicht erhalten geblieben.
(was sich offensichtlich auch noch auf die verlogenen „rein traditionell-ökonomischen“ Herangehensweisen der bürgerlichen Ökonomie reduziert)

Ein ernstes Problem ist die Vermüllung der Jagen mit Abfällen und schwerverwertbarem Dünnholz. Im ganzen Fernen Osten vermehren sich solche Waldfriedhöfe – nicht nur in Form von abgeholzten toten Baumstümpfen der vormals lebendigen üppigen Bäume, sondern es türmen sich riesige Abfallhalden von weggeworfenen Stämmen und Ästen.

Лес на Дальнем Востоке варварски уничтожается, внукам останется пустыня

Viele Holzeinschläger lassen das ganze minderwertige und Kleinholz einfach in den Einschlagsgebieten liegen, wobei deren Anteil am Gesamtaufkommen an Holz bis zu 30% gehen kann.
Ich wiederhole es nochmals:
der Grund dafür ist das Fehlen eines Inlandsbedarfes an solchem Holz, da in der Region und den umliegenden Regionen die Betriebe zur weiteren Verarbeitung praktisch fehlen.

Das ist die verlustbringende makroökonomische Politik des Staates, welche die Lage Rußlands als Rohstoff-Anhängsel der Weltwirtschaft verfestigt.

Wenn das Problem nur darin bestehen würde, daß der Wald LEGAL von den PÄCHTERN abgeholzt wird.
Warum meint ihr
brennen jedes Jahr die Wälder im Fernen Osten???
Weil nach einem Brand eine „Sanitär-Ausholzung“ erfolgen muß, und diese kann man dann mit entsprechendem Gewinn durchführen – denn das vergrößert nur den Schaden, der dem Brand zugeschrieben wird.
Gesetzlich ist alles in Ordnung. Faktisch nicht.

Es wird ein doppelter Schaden angerichtet – vom Brand und vom Ausholzen. Davon wird auch ganz offen gesprochen.
Es brennen die Wälder genau dort, wo das Holz bequem abzutransportieren ist.

Offensichtlich ist, daß der Umfang des Brand-Schadens wie auch deren zeitlicher Verlauf durchaus, wie es heute modern ist zu sagen, um ein Mehrfaches geringer sein könnte, wenn die Wälder nicht im Zustand der faktischen Verantwortungslosigkeit verbleiben würden.

Analysieren wir mal und vergleichen mit der Sowjetzeit.
Auch da gab es Brände, aber
nicht so massenhaft. Die sowjetischen Waldwirtschaften und der Waldschutzdienst waren ordentlich tätig, es gab Betriebe, die Leute sind nicht durch sie Wälder gezogen wie jetzt.
Alle erinnern sich, wie es war, und sind damit einverstanden, daß etwas wichtiges verloren gegangen ist:
die Disziplin, die Ordnung, die ordentliche Schutzarbeit.

In der Sowjetzeit gab es eine gut entwickelte Holzwirtschaft. Die Holzwirtschafts-Einrichtungen hatten eine bestimmte Grundlage. Die Waldarbeiter haben, neben dem Löschen von Waldbränden, ebenso Bäume angepflanzt, diese geschützt, haben Ableitungen gebaut.
Früher durften Bäume erst ab einem Alter von 100 – 120 Jahren gefällt werden. Heute werden 80jährige Bäume gefällt.
Früher gab es Werkhallen zur Verarbeitung des Holzes. Für das Geld, das die Waldwirtschaft einnahm, wurde Technik gekauft: Holztransport-Laster, Zugmaschinen, Traktoren.

In der Primorje-Region war in den 1970er und 1980er Jahren der Umfang des Holzeinschlages stark gewachsen, aber auch die Produktion von Schnittholz, Sperrholz, Holzfaser- und Holzspanplatten. Etwa damals wurden neue Verarbeitungskapazitäten in Betrieb genommen: im Imaner Holzverarbeitungskobinat, dem Artjomer und Imaner Sägewerken und dem Ussirischen Holzverarbeitungskombinat.
Solche Städte wie
Lesosawodsk und Iman wurden Zentren der Holzverarbeitung.
Ihre Produkte – Schnittholz, Sperrholz, Möbel, Parkett, Holzhaus-Bausätze, Fässer, Kisten, Skier, Holzfaser- und Holzspanplatten – waren sehr gefragt…

Heute ist das nicht so… die Holzwirtschaften und Sägewerke sind vernichtet – weil „unnötig“. Es wurden die entstandenen Strukturen zerstört. Die Waldwirtschaften wurden in kleine Einheiten aufgeteilt, es wurden völlig unverständliche Strukturen geschaffen, die sich nicht mit dem Wald befassen, sondern nur den persönlichen Vorteil sehen – und die Interessiertheit der höheren Beamtenschicht des Staates daran.

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Die Menschen sind dabei rundum auf verlorenem Posten: es gibt keine Arbeit. Früher gab es die Holzwirtschaften, die Leute waren beschäftigt und haben eine Perspektive gesehen.
Jetzt sind alle auf den Waldstücken Arbeitenden dem RosLesChos unterstellt – einer Bundesagentur für Holzwirtschaft, und alles Geld muß nach Moskau abgeführt werden.
Und Moskau ist weit, die Mittel werden zurückgehalten, daher kommt es noch zu verspäteten Auszahlungen der eh schon mickrigen Löhne, alles im Bereich der Tränen: 14 – 15 Tausend Rubel im Monat. (etwa 200 Euronen!)
Das ergibt ein trauriges Bild… einfach fürchterlich.
Brände, wilde Abholzungen – und von den Wäldern bleibt schon recht bald nichts mehr übrig, die Waldarbeiter und Jäger wurden abgeputzt wie Kohlköpfe. So schlagen sie Holz, aber zum Pflanzen ist keiner da…

Es ist ein politischer Wille erforderlich, und harte Entscheidungen, und ohne Finanzierung aus dem Staatshaushalt wird es nicht abgehen.
Es wird ein neues Gesetz gebraucht: vollständiges Verbot des Abholzens (10 Jahre Knast als Strafe) und Umorientierung aller Betroffenen und Angestellten auf Aufforsten und Wiederherstellung der Wälder, also auf Schöpferisches. Habt ihr Holz geschlagen, ja? Dann pflanzt jetzt! Bittesehr, bei den Chinesen wird es genauso gemacht.

Aber solche Entscheidungen kommen nicht… zumindest weder in den nahen noch in der mittelfristigen Perspektive… vielleicht irgendwann… ja dann…

Ich erinnere mich, daß ich in den 1980er und 1990er Jahren oft im Fernen Osten und in Sibirien herumgeflogen bin und alles war so, wie in dem Lied: „unter dem Flügel sang das grüne Meer der Taiga sein Lied…“
Vor kurzem bin ich wieder mal an gleicher Stelle geflogen… Das Meer der Taiga hat sich in klägliche Pfützen und Teiche verwandelt. Täglich wird mit vollbeladenen Güterzügen, im Sommer auch mit Barken, das schönste Rundholz bester Qualität nach Chabarowsk und weiter nach China geliefert.
Vor wem soll man sich fürchten? Alles gesetzlich, das Holz schwimmt, die Scheine fließen auch.

Der Ferne Osten Rußlands bekommt eine Glatze, das Klima verändert sich, die Stürme blasen die Dächer weg, die Sümpfe trocknen aus, die Vögel fliegen weg, Bären und Wölfe wie auch die Tiger kommen in die Siedlungen…

Warum stoppen die Machthabenden nicht diesen Raub an unserer Heimat?
Ich denke, daß die Gründe eher in der Alles-Zulässigkeit und der Straffreiheit liegen: mach was du willst, denn die Geschäfte dürfen nicht beschränkt werden.
Und alle Beschwerden werden demjenigen zugeschickt, über den man sich beschwert hat.
Ich verstehe nur eines: die Staatsmacht und die örtliche Gouverneure sind beteiligt, und sie haben dieses SYSTEM eingerichtet.

In diesem System erfüllen auch die Zollangestellten im Fernen Osten ihre „Verpflichtungen“ – sie sind schon lange eine gesonderte privilegierte Kaste.
Dort sind solche Riesensummen im Umlauf, daß du die Heimat und die Pflicht völlig vergessen kannst.
Sind etwa wenig Berichte über deren „erfolgreichen Dienst“ erschienen?
Dort gibt es Autos aus Japan und Korea, dort gibt es Meeresprodukte, und Holz, und Gold, und Diamanten und Felle usw.

Лес на Дальнем Востоке варварски уничтожается, внукам останется пустыня

Es ist nichts prinzipiell Schlimmes am Export, man kann und muß (???) auch Ressourcen exportieren, aber doch nicht in solchen Unmengen.
Es muß eine Verarbeitungsinduistrie aufgebaut werden, die Technologien müssen selbst entwickelt werden, damit sie die besten sind, und unsere Gelehrten könnten das.

Um das zu beenden, ist der Wille der Staatsorgane notwendig. Dem einfachen Menschen werden die Betrüger den Kopf herunterschrauben, wenn er versucht, sich zu widersetzen.
Das Schlimme ist, daß die Betrüger von den Staatorganen gedeckt werden.

Man muß die Ressourcen nationalisieren, sonst bleiben unseren Kindern und Enkeln nur Wüsten, die Diebe fliegen wie die Krähen in den Westen.

Und wer beendet diese maßlose Schweinerei?
Wie oft hat sich die Leitung der Waldwirtschaft, haben sich die Bewohner des Fernen Ostens an den Präsidenten gewandt, um mit dieser Räuberei und der Vernichtung der fernöstlichen Taiga und Wälder endlich aufzuhören.
Aber bis heute sind es keinerlei positive Handlungen zu beobachten; oder sind die inneren Probleme nicht seine Kompetenz, sondern nur die äußeren?

Noch ein Notstand:

Das Department für Waldwirtschaft des Primorje-Gebietes hat ohne Abstimmung mit den örtlichen Bewohnern und den Kreisorganen einen Riesen-Waldabschnitt – mehr als 400 Tausend Hektar -, zur langfristigen Pacht (auf 49 Jahre) ausgeschrieben, d.h. es wird das gesamte Territorium der ehemaligen Malinowsker Waldwirtschaft – die Simnikower, Bogoljubower, Martynowo-Poljaner und Pozhiginsker Waldwirtschaftsbereiche, in private Hände gegeben.
Der Hauptbestand dort sind Zedernuß-Bäume (etwa 920 Tonnen Nüsse pro Saison).
Dieser Bereich stellt ein einheitliches Territorium dar und umfaßt den gesamten östlichen Teil des Dalnjeretschensker Kreises der Primorje-Region.

Zur Pacht sind sogar alle Wälder rund um die Siedlungen ausgeschrieben. Auf diese Weise werden die Bewohner Dutzender Dörfer – Pozhiga, Ariadnoje, Sawinowka, Ljubitowka, Malinowo, Werbnoje, Simniki, Bogoljubowka, Martynowa Poljana, Poljarny – für ein halbes Jahrhundert in ihren Rechten zum Sammeln der Zedernnüsse rund um ihre Siedlungen beschränkt.
Und oft ist es gerade das Sammeln von Zedernnüssen, das in ertragreichen Jahren den Menschen es ermöglicht, die Familie auf Monate im Voraus zu versorgen.

Das Paradoxon besteht auch noch darin, daß gerade jene Menschen aus genau jenen Dörfern ohne ihre Taiga-Ressourcen bleiben werden, welche vor einigen Jahren als erste zum Schutz der Zedern gegen die „schwarzen“ Abholzer aufgestanden sind – sie haben das Primorje-Gebiet aufgerüttelt zum sogenannten Zedern-Aufstand und haben so den Erhalt der koreanischen Zedern gegen das Abholzen durchgesetzt.
Im Ergebnis wurde damals das Abholzen der Zedern unter dem Druck der Öffentlichkeit im Fernen Osten verboten.

Es ist einfach barbarisch, eine so großes Wald-Territorium ohne Berücksichtigung der Interessen der örtlichen Bewohner und ohne Abstimmung mit der Administration des Kreises zu privatisieren. Zu wichtig ist der Wald für die Menschen hier, als daß man so einfach, für ein halbes Jahrhundert, dies in nur eine Hand geben könnte, ohne den Bewohnern der naheliegenden Dörfer etwas zu lassen, und dadurch den Erhalt der Schutzwälder zu riskieren.
Das riecht nach einer sozialen Explosion…
(vielleicht ist im Vor-Wahljahr des Präsidenten genau dies beabsichtigt?)

Was wird Moskau antworten??? … erstmal schaffen die Bewohner jener Kreise Schutzwälle, schreiben Beschwerden und warten, warten auf Entscheidungen…

Offenbar sind die Zedernwälder und die Bewohner dieses Gebietes der Regierung der RF und der Staatsduma nicht so wichtig… wozu sich damit befassen…

Gibt es doch noch soviele Reichtümer!

Die Bodenschätze des Fernen Ostens

Diamanten • Apatite • Basalt • Beryllium • Bor • Wismut • Wolfram • Gallium • Helium • Germanium • Granat • Granatoide • Grafit • Diabasen • Dolomit • Eisenerz • Goldsand • Goldadern • Kalkstein • Ilmenit • Indium • Cadmium • Kaliferite • Kaolin • Quarz • Kobalt • Lithium • Magensium • Mangan • Kupfer • Molybdän • Arsen • Nickel • Niob • Zinnsand • Zinnerz • Opale • Perlite • Platin • Polymetalle • Seltenerd-Metalle • Rhenium • Quecksilber • Blei • Selen • Schwefel • Silber • Skandium • Ölschiefer • Stibium • Talkum • Tantal • Tellur • Titen • Titanmagnetsande • Fluorit • Phosphor • Zeolith • Zink • Boghed • Torf • Kohlenwasserstoffe • Braunkohle • Steinkohle • Uran

( Quelle )
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Bonusvideo in russisch:

Die Waldbruderschaft. Eine Sonderreportage von Xenia Kibkalo –
Лесная братва. Специальный репортаж Ксении Кибкало:
https://www.youtube.com/watch?v=iZz-_xuEdvk

( Quelle )

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Ja, wer wird denn nun vor allem beklaut, wenn ganze Wälder gestohlen werden?
Klar, zuerst mal der Staatshaushalt der Region und der Föderation, denen Mittel in Größenordnungen entzogen werden.

Aber was viel wichtiger und einschneidender ist:
die Natur wird an einer sehr empfindlichen Stelle getroffen, denn abgeholzt und zu diversen Spanplatten verarbeitet ist das Holz ruck-zuck, aber bis wieder welches nachgewachsen ist, vergehen Jahrzehnte und Jahrhunderte.

In dieser ganzen Zeit fehlt ein Großteil der vielfältigen segensreichen Einflüsse des Waldes auf die Natur und die grob- und feinstofflichen Felder des Planeten.

Und das sind nicht nur der hergestellte Sauerstoff und die Luftfeuchtigkeit sowie der Lebensraum für vielzählige Lebewesen, sondern vor allem das Wasser, das der Wald produziert, die ausgleichenden Wirkungen im elektrischen Feld des Planeten und die fehlende Kommunikation der Pflanzen untereinander, welche über die sich überlappenden Wurzelsysteme erfolgt.

Und es sind die feinstofflichen Kräfte, welche unsere Vorfahren sehr gut kannten und die sie sich regelmäßig durch lange Aufenthalte im Wald zunutze gemacht haben.

Auch heute können jedem Menschen regelmäßige Waldspaziergänge nur empfohlen werden – die stärkenden Einflüsse wirken sommers wie winters auf alle Menschen, auch wenn sie diese nicht direkt wahrnehmen!

Es werden also die heutige und mehrere künftige Generationen dieser positiven natürlichen Einflüsse beraubt, wenn – egal wo auf der Welt – Wälder abgeholzt werden.
Und das alles nur für buntbedruckte Baumwoll-Läppchen oder virtuelle Computerzahlen…

Da zeigt sich, daß mein Bauchgrummeln, wenn Freund Putzi mal wieder über die vielen Naturreichtümer wie Erdöl und Erdgas berichtet, die ach so erfolgreich in alle Welt exportiert worden sind, nicht unbegründet ist.
Denn es ist
ein zutiefst beschämender Ausdruck von Unfähigkeit, wenn ein großes Land wie Rußland davon lebt, seine Naturreichtümer in alle Welt zu verschicken anstatt die zweifellos vorhandenen geistigen und erfinderischen Potentiale seiner Bewohner zu nutzen

Aber wer im Glashaus sitzt, sollte sich gut überlegen, wie groß die Steine sind, die er zur Hand nimmt.
Wir Deutschen sind nach über 70 Jahren Umerziehung auch nur ein Schatten unserer Selbst, was Einfallsreichtum, schöpferische Potentiale und vor allem Geschäftstüchtigkeit betrifft – wir lassen uns ausnutzen und ausbeuten nach Strich und Faden, von jedem, der nicht zu faul dazu ist: EU, IWF, Weltbank, EZB, EFMF, EWR, BIZ, internationale Finanzoligarchie, Migranten und viele andere…

Wir lassen uns von allen möglichen Geheimdiensten abhören und unsere Erfindungen stehlen; unsere Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, bezahlt von hiesigen Steuern und Abgaben, werden in Fachjournalen nur noch in englischer Sprache veröffentlicht, damit ja dort zuerst eine Nutzung erfolgen kann – und hierzulande eben erst später.

Junge Leute von hier und anderswo, die auf Kosten der hiesigen Bevölkerung studieren und eigene Ideen haben, werden abgeworben und/oder von „deutschen“ Beamten solange behindert und drangsaliert, bis sie „von allein“ nach den VSA auswandern, um dort ihren Traum vom eigenen Unternehmen auszuleben – und dabei ihre Ideen als Patente dort zu lassen

Es gibt vieles, was zu verändern sein wird, wenn wir künftig in einer menschlichen Gemeinschaft leben wollen, die diese Bezeichnung auch verdient…


37 Kommentare

  1. mkarazzipuzz sagt:

    Nur wer Wälder pflanzt, darf auch ernten. Alle Anderen stehlen.
    Krazzi

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  2. Giorgio Veloce sagt:

    Ein sehr guter Bericht. Nur am Anfang und am Schluss ist ein großer Fehler. „Bäume produzieren Wasser“ Wie soll das denn bitte gehen???? Natürlich geben Bäume Feuchtigkeit ab und sorgen somit für ein angenehmes Klima aber natürlich nimmt jeder Baum über die Wurzeln mehr Wasser auf als er wieder abgeben kann. Das gilt auch für jede andere Pflanze, für uns Menschen und Tiere.
    Wir alle verbrauchen Wasser, geben also weniger Wasser ab als wir aufnehmen. Niemand und nichts kann Wasser produzieren.

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  3. eckehardnyk sagt:

    Die Nachhaltigkeit wurde im deutschen Forstwesen Anfang 19. Jh. eingeführt. Richard B. Hilf (mein Vater) dokumentierte dies in dem 1938 erschienenen Buch „Der Wald in Geschichte und Gegenwart“. Sein Brüder, Hubert Hugo Hilf, damals Rektor der forstlichen Hochschule Eberswalde, kam vor WKII mit einer Delegation in die UdSSR und teilte mit den zuständigen Stellen die Erkenntnisse über forstgerechten Umgang mit den Wäldern und den darin zu vernichtenden Arbeiten. Die Brüder Hilf nahmen selbstverständlich Stellung zugunsten eines zentral gelenkten öffentlichen Forstwesen, was nicht ausschloss, dass der Nachhaltigkeit verpflichtete private Waldbesitzer zum allg. WOHL der Wälder beitragen durften.
    Man sollte die heutigen Statslenker in Russland an diese ruhmreiche Errungenschaft der Sowjetunion erinnern Wer kann, der soll.

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  4. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  5. Richard d. Ä. sagt:

    Als ich kürzlich las, daß im Rahmen des Versailler „Friedensvertrages“ Wälder in Deutschland abgeholzt werden mußten und riesige Mengen Bäume als Reparation an die Siegermächte zu liefern waren, hat mich das recht erbost.

    Ziemlich genau vor einem Jahr hat mir eine Familie aus Sibirien als Gastgeschenk einen Zedern-Zapfen mitgebracht. Als sie von meiner Absicht hörten, daß ich versuchen wollte, aus den Samen hier bei uns eine sibirische Zeder wachsen zu lassen, erzählten sie mir, es würde ca. 40 Jahre dauern, bis eine solche Zeder dann ihrerseits Zapfen trägt …

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  6. ALTRUIST sagt:

    eckehardnyk
    10/12/2017 um 18:01

    Sehr Wichtig , Deine Information . Danke .

    Der obige Artikel macht eigentlich den ersten Schritt und informiert die Oeffentlichkeit .
    Der zweite Schritt sind dann organisieren , Strukturen aufbauen und Aktionen .
    Die Russen muessen ihr Land wieder unter Kontrolle nehmen .
    Wald und Russen sind symbolisch eins . Zu Erkennen an den Maerchen , den Erzaelungen , den Gemaelden , den Holzhausern , den eingeweckten Pilzen , die in jeder russischen Familie zu finden sind .
    Dann die Moosbeeren und weitere Waldfruechte
    Im Fruehjahr tankt man sich mit neuer Kraft auf und ritzt die Birken auf in den den noch vorhandenen Birkenwaeldern , um den Birkensaft zu sammeln und zu trinken .

    Aktuell habe ich keine Informationen wie der Stand der russischen nationalen Befreiungsbewegung ist .
    Was macht die rusische Zentralbank ? Hat sie eine Chance dem Rohschild Bankenmoloch zu entsagen ?

    Zum Schluss noch eine Bemerkung , der Anbau von Hanf sollte und muss legalisiert werden ..
    Er kann das Holz abloesen zur Papierherstellung und noch vieles mehr .

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  7. Richard d. Ä. sagt:

    ALTRUIST AM 10/12/2017 UM 19:29

    „Was macht die rusische Zentralbank ? Hat sie eine Chance dem Rohschild Bankenmoloch zu entsagen?“

    Vgl. https://www.youtube.com/watch?v=2esG-J6YWD0

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  8. ALTRUIST sagt:

    Richard d. Ä.
    10/12/2017 um 18:49

    Weiterfuehrend zu Deinem Beitrag :

    Sibirische Zeder

    Wir, Konstantin und Dinara Butkewitsch, leben auf unserem Familienlandsitz, der zusammen mit anderen Familienlandsitzen der Siedlung „Lesnaja Poljana“ in der an Naturschutzgebieten reichen Republik Mari El mitten in den heimatlichen russischen Wäldern gelegen ist.

    Wir stellen kaltgepresstes Zedernöl aus sibirischen Zedernnuss her, das voll Lebensenergie steckt.

    Das aus der Zedernnuss gewonnene Öl gilt schon seit Jahrtausenden als Vorratskammer für alle nützliche Stoffen, die für den menschlichen Organismus unentbehrlich sind. Im Zedernöl lassen sich fast alle Elemente des chemischen Periodensystems nachweisen und die Zusammensetzung von Spurenelementen und Vitaminen ist von so idealer Ausgewogenheit, dass diese durch den menschlichen Organismus hervorragend verwertet werden können. Das Öl aus der sibirischen Zedernnüssen gewinnt man im Ural und in Sibirien seit alters her, denn unsere dortige Vorfahren haben schon damals das Zedernöl in der Küche benutzt und es in der Heilkunde angewendet. Man erzeugte es hauptsächlich unter häuslichen Bedingungen als altbewährtes Hausmittel. Es empfiehlt sich, der täglichen Nahrung zur Kräftigung der Gesundheit Zedernöl hinzuzufügen. Als 100% natürliches und wertvolles Nahrungsmittel hat das Zedernöl in seiner Anwendung praktisch keine Gegenanzaige.

    Auch schon in der Bibel ist die Zeder mit ihren heilsamen Eigenschaften erwähnt.

    siehe hier

    http://sibirische-zeder.de/epages/c0485563-d23a-4a86-b51a-e799491d7f4f.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/c0485563-d23a-4a86-b51a-e799491d7f4f/Products/1-011

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  9. ALTRUIST sagt:

    Richard d. Ä.
    10/12/2017 um 19:37

    Vielen Dank . Das Video werde ich mir anschauen .

    Hast Du die Moeglichkeit Zedern zu setzen ?

    Gefällt mir

  10. Richard d. Ä. sagt:

    ALTRUIST
    10/12/2017 UM 19:47

    „Hast Du die Moeglichkeit Zedern zu setzen ?“

    Als gärtnerischer und botanischer Laie hatte ich die Samen zunächst auf der Fensterbank in einen Blumentopf verbracht. Nach gut einem oder 1½ Monaten zeigte sich tatsächlich ein kleines Pflänzchen. Meine Vorstellung war, es später in den Garten zu verpflanzen. Leider, leider kam es dazu nicht, weil das Pflänzchen, wohl wegen inkompetenter Pflege, nach ein, zwei Monaten eingegangen war.

    Vielen Dank für die Web-Adresse mit Bestellmöglichkeit.

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  11. Pmatrone sagt:

    Schon Gilgamesch wusste zu berichten: Die Bäume sind der Reichtum eines Landes. Er ließ nach Errichtung der großen Mauer um Uruk jedes Jahr das Volk zum Tag der Baumpflanzung zusammenkommen. Damals ging es um den Baumbestand des Libanon. Dieser war zu Gilgameschs Zeiten schon so gut wie zerstört. Hatte er Erfolg damit? Schon damals war bekannt, dass die wirtschaftlichen Belange über denen des Fortbestandes des regionalen Volkes stehen.

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  12. ALTRUIST sagt:

    Wenn es keine Waelder mehr gibt ………

    In Facebook ist ein Video aus der russischen Ural-Stadt Tscheljabinsk aufgetaucht. Es zeigt einen Mann, der einen Wolf in einem Park ausführt. Die Meinungen der Benutzer sind recht geteilt, obwohl das Raubtier sich völlig zahm wie ein Haustier zeigte.

    https://de.sputniknews.com/videos/20171210318630046-russe-wolf-stadtpark-tscheljabinsk/

    Das Herrchen züchtet Eigenangaben zufolge professionell Wölfe, die erst ab der fünften Generation völlig zahm werden sollen. So auch das Tier auf dem Video, das das Streicheln und Umarmen sogar seitens unbekannter Menschen dulde, schrieb die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ am Sonntag.

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  13. Sehr guter und ausführlicher Bericht. Wieder mal ein trauriger Beweis dafür, das die wirtschaftlichen Interessen in der ganzen Welt an erster Stelle stehen. Offensichtlich ist der Mensch im Großen und Ganzen (Ausnahmen bestätigen die Regel) wohl nicht als Hüter der Natur/Mutter Erde tauglich. Die Naturvölker haben leider nicht die Macht, diesen Raubbau zu verhindern. Und so siieht man doch Herrn Putin unter einem anderen Licht? Am Ausrauben der Antarktis ist auch Russland beteiligt. Manches Mal könnte man schon das Gefühl bekommen, das das Auftauen der Antarktis auf keinen natürlichen Ursachen beruht.

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  14. rechtobler sagt:

    Mir fehlen die Worte 😦

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  15. Luckyhans sagt:

    zu Giorgio Veloce 10/12/2017 um 14:53
    … hättest du den Link in der Einleitung, wo das erste Mal steht: Wälder „produzieren Wasser“ angeklickt, dann wärest du bei einem bb-Artikel gelandet, der recht genau beschreibt, wie mit Hilfe von abwärtsgerichteten Wirbeln das Wasser aus der Luft entzogen werden kann, durch Abkühlung, sogar in der Wüste.
    Genau dasselbe passiert millionenfach in jedem Wald – auch dort sorgen die Bäume dafür, daß unzählige kleine abwärtsgerichtete Wirbel entstehen, die das Wasser aus der Luft in den Boden bringen, auch ohne daß es regnet… so produziert ein Wald eben Wasser.
    Ebenso nachzulesen bei Viktor Schauberger… 😉
    Und:
    Hast du dir mal die Jahres-Bilanz von Regenmenge vs. direkter Verdunstung aus den Seen und Abfluß über die Flüsse angesehen?
    Wie wenig Wasser da für alle Pflanzen der gesamten Vegetation „übrig“ wäre, wenn alle sich nur vom Regen „ernähren“ müßten?
    Und:
    glaubst du wirklich die wahnsinnigen Geschichten, daß jeder große Baum pro Sommer-Tag kubikmeterweise Wasser verdunstet?

    Mir scheint, wir haben alle „vergessen“, unsere unmittelbaren unverrückbaren Nachbarn, die Pflanzen und Bäume, ernst zu nehmen und mit dem gesunden Menschenverstand zu erforschen… kann eigentlich jeder auch ohne Geld auf eigene Faust tun…

    Aber unsere „neueste Religion“ heißt ja „Wissenschaft“… da werden Unsummen für die idiotischsten „Weltraum“-Projekte (Well-Traumprojekte?) ausgegeben und für „Klima“-„Forschung“, obwohl keiner so richtig weiß, was „Klima“ eigentlich ist… „Wetter“ kenne ich, aber Klima?
    Und was forscht man da?
    Man kann das Wetter beobachten und versuchen, darauf Einfluß zu nehmen, aber forschen? Was will man da „forschen“?
    „Gesetzmäßigkeiten“ in einem von Hause aus chaotischen System finden? Die kann man nur er-finden… Chaos ist so definiert, daß es keine Gesetzmäßigkeiten hat, sonst ist es keines.

    Und es fließt massig Schein-„Geld“ für unsinnige „Olympiaden“ der Profi-Pharmaerzeugnisse-Verbraucher und vieles andere Überflüssige mehr… das ist alles „in Ordnung“, nicht wahr? 😉

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  16. ALTRUIST sagt:

    Luckyhans
    11/12/2017 um 04:38

    Ein ausserordentlicher Beitrag zum Beitrag .

    Danke .

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  17. Besucherin sagt:

    Lucky
    Glaub ja das alles gern, nur, irgendwie..
    Ich war mal Flugbegleiterin und als solche bin ich zig-mal Moskau – Tokyo hin und her..
    Das da Raubbau betrieben wird, kann ich mir schon vorstellen, aber das Land ist so riesig, und östl.des Ural sieht man von oben so viel unberührte Natur, wie sonst nirgends – in Kanada vielleicht noch, da gibts auch Wälder ohne Ende.

    Hier in unserem kleinen Reservat gibts auch „Wald“ rundherum, Eichenmischwald, wo jeder Bauer ein „Los“ hat, und alle 20 – 25 Jahre da ratzfatz macht im Winter. Hier wachsen Elsbeerbäume, kennen sie aber nicht, sind shice weil das Holz so hart ist. Da machen die also ihr Los platt und dann tut jahrelang keiner was.
    Es ist aber so: in dem abgeholzten Bereich explodieren Blütenpflanzen, und mir als Bienen – addict fallen die Augen ausm Kopp, was sich da auf einmal abspielt, auch an Schmetterlingen und sonstigem Getier, das sich über die Blüten freut. Das dauert ein paar Jahre, dann verbuscht das mit allerlei Baumsämlingen, wo das undurchdringlich ist eine zeitlang, und dann nehmen die Großen den Kleinen das Licht und es wird wieder Wald.

    Um die russischen Wälder mach ich mir jedenfalls kein Kopfzerbrechen, halte ich an den Haaren herbeigezogen.

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  18. luckyhans sagt:

    zu Besucherin um 5:39
    „Ich war mal Flugbegleiterin “ –
    wie lange ist das her?
    Hast du das mal mit den Jahreszahlen im Artikel verglichen? 😉

    Aber selbstverständlich steht es dir jederzeit frei, alles, was ich schreibe und übersetze, in Zweifel zu ziehen… 😉

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  19. Besucherin sagt:

    Lucky
    ja da sind inzwischen 20 Jahre vergangen.
    Ich bezweifle ja nicht, was du sagst, das kann ich mir gut vorstellen, und wird wohl so sein.
    Aber ich glaube nicht, dass russische Wälder irgendwie gefährdet sind, weil ein Hund irgendwo hin pinkelt 😉

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  20. luckyhans sagt:

    zu Besucherin um 6:21
    … der Artikel bezieht sich ausdrücklich auf die letzten 10 Jahre, seit dem neuen Wald-Kodex 2007.
    Und sorry, aber ich habe leider wiedermal den Eindruck, daß du nicht aufmerksam genug die Artikel liest: da hat nicht nur ein Hund irgendwohin gepinkelt – da gibt es ein verbrecherisches Geflecht von gewollt „dummen“ Gesetzgebern, korrupten Beamten, „cleveren“ Unternehmern, gierigen Staatsrepräsentanten, organisierten Schwarzarbeitern – und das alles verquickt mit den örtlichen Russen- und Chinesen-Mafia-Banden.
    Und da wurden vorhandene sinnvolle Strukturen jahrelang zielgerichtet zerstört, damit dieser ungebremste Raubbau ungestört vor sich gehen kann.
    Und es dauert etwa 50 Jahre, bis eine neu gepflanzte Zeder wieder Zapfen mit Samen hervorbringt…

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  21. Besucherin sagt:

    Lucky
    Ja eh, aber wenn die Schoitln hier die Elsbeeren zu Brennholz machen, wo der Schnaps ein Vermögen kostet, aber es kann ja keiner was dafür, wenn er deppert ist. Ist ja ähnlich wie mit den Zedern.

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  22. Vollidiot sagt:

    Nach dem WK1 haben die Franzleute riesige Kahlschläge in der Vor-BRD bewirkt.
    Wurde aber wieder aufgeforstet – weil der Deutsche ein mystisches Verhältnis zum Wald hat.
    Die Schineesen sind auch dahinter her, hinter Waldflächen hier, auch….
    Wie Lloyd George sagte: Kein Land in Europa hat so unter seinem Nachbarn gelitten wie Deutschland unter Frankreich.
    Ist das nicht auch schön vordergründig……………………..
    Ach ja, der Lloyd, is ooch sone Ratte…………………..
    Der hätte neben Clemenceau auch den Karlspreis zu Aachen erhalten müssen.
    Vielleich noch posthum – mal in Aachen anregen.
    Ho,ho, war nurn Scherz.

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  23. Wolf sagt:

    Vollidiot 17:11

    In meiner Heimatregion wurden zu Zeiten des Dritten Reichs Waldflächen abgeholzt. Dies geschah zugunsten von landwirtschaftlicher Anbaufläche im Sinne einer größtmöglichen Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln.

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  24. Vollidiot sagt:

    Wolf

    Ob das gegen den Waldbesitzer-Adel ging?
    Den Landsern hat man eingeredet, daß es um die schwarzerdigen Böden der Ukraine geht.
    Das schrieben sie zumindest nachhause, als es dort noch vorwärts ging.

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  25. Richard d. Ä. sagt:

    Vollidiot
    11/12/2017 UM 17:11

    „Der (Lloyd George, „is ooch sone Ratte“) hätte neben Clemenceau auch den Karlspreis zu Aachen erhalten müssen.“

    Wie wahr! Hier einige Karlspreisträger – Beispielpersonen:

    2018 Emmanuel Macron (Rothschild-gesponserter Franzosen-Präsident)
    2016 Papst Franziskus (Massenmigration-nach-Europa-Befürworter)
    2015 Martin Schulz (SPD-Vorsitzender, EU-über-alles-Promoter)
    2014 Herman Van Rompuy (vgl. https://www.youtube.com/watch?v=bypLwI5AQvY )
    2012 Wolfgang Schäuble („ohne die Massen-Immigration degenerieren wir“)
    2008 Angela Merkel (ich weiß Bescheid, du weißt Bescheid, …)
    2006 Jean-Claude Juncker (Berufslügner: „Wenn es ernst wird, muß man lügen“)
    2000 Bill Clinton (NWO-Promoter und verschiedenes mehr)
    1999 Tony Blair (Massenmigration-nach-Europa-Promoter, Irakkrieg-Lügner)
    1987 Henry Kissinger (Regimechange-Spezialist; Friedensnobelpreisträger!!!)
    1963 Edward Heath (lt. David Icke pädophiler, ehemaliger britischer Premierminister)
    1955 Winston Churchill (ehemaliger britischer Premierminister, Kriegsverbrecher)
    1950 Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi (1. Preisträger überhaupt, bereits in den 1920er Jahren Ideengeber für die Massenimmigration nach Europa)

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  26. Giorgio Veloce sagt:

    luckyhans Ich gebe dir mit allem was du schreibst zu 100% Recht Bis hin, dass moderne Wissenschaft eine Religion ist. Wissenschaft kommt ja von Wissen. Die momentane Wissenschaft basiert vollkommen auf Theorien. Theorie heißt nicht wissen aber glauben. Religion ist glauben. Nun muss man wissen, dass Wissenschaft komplett von Jesuiten gemacht und gelehrt wird. Es ist also die Religion der Jesuiten. Und da alles was Jesuiten machen Täuschung und Lüge ist, ist Wissenschaft auch Täuschung und Lüge. Aber zurück zum Wasser. Auch hier schreibst du völlig richtig, dass Bäume der Luft Wasser entziehen können. Das Wasser war aber schon da. Nicht flüssig sondern in der Luft eben als Wasserdampf. Die Bäume können bei Bedarf der Atmosphäre Wasser entziehen und auch bei Bedarf abgeben. Bäume können also regulierend eingreifen aber doch niemals Wasser produzieren. Im Gegenteil, wie jede Pflanze und jedes Lebewesen verbrauchen Bäume Wasser, haben eine negative Wasserbilanz. Überlege doch mal aus was ein Baum besteht. Genau wie wir Menschen zu mehr als 80% aus Wasser, aus was sonst? Dieses Wasser wird dem Kreislauf entzogen und nicht zurückgeführt. Ich kenne die Bilanz von Regen zu Verdunstung nicht aber es muss überregional 1:1 sein, denn alles was rauf geht, kommt auch wieder runter. Da das verbrauchte Wasser in dieser Bilanz nicht erscheint, haben wir unterm Strich somit jedes Jahr eine enorm hohe negative Wasserbilanz.

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  27. Wolf sagt:

    Giorgio Veloce 20:47 – negative Wasserbilanz

    Alles nimmt ab: Wasser, Brennstoff, Natur usw.
    Es läuft wohl darauf hinaus, daß die Menschheit einen höheren immateriellen Wesenszustand erreicht haben muß, bevor das Materielle auf der Erde aufgebraucht ist.
    Das ironische dabei ist, je materialistischer der Mensch handelt, desto weniger Zeit bleibt ihm zum Erreichen des höheren immateriellen Zustandes.

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  28. Vollidiot sagt:

    Mit den Bilanzen ist das so eine Sache.
    Wie im Bankenwesen.
    Dort steckt aber eine egoistische Idee dahinter.
    Meine Wasserbilanz ist auch negativ – bis aufs bieseln.
    Aber global – auf die Erde bezogen – ein geschlossenes, komplexes System, das ohne geistiges Wirken, also nur rein „wissenschaftlich“, nicht existieren könnte.
    Darum ist das ganze Klimagedöhns etwas Halbstarkes, Pupertierendes, was allerdings den Protagonisten die Taschen füllt.
    So wie wir Kohle abbauen bauen wir auch Menschen ab…………
    Alles dem Materialismus geschuldet. Angstpermanenz.
    Die Negierung des Geistigen verschließt die wesentlichen Alternativen.
    Für mich ist das kein zeitliches Problem sondern eines des real existierenden Bewußtseins.

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  29. luckyhans sagt:

    zu Giorgio Veloce 11/12/2017 um 20:47
    „Bäume können also regulierend eingreifen aber doch niemals Wasser produzieren.“ –
    so ist das, mein lieber italienischer Freund: das hat auch niemand behauptet!
    Es ging darum, daß WÄLDER das Wasser für die Umgebung „produzieren“, d.h. aus der Luft bereitstellen.
    Es lebe der feine Schiedunter… 😉

    Und was die sog. „Kreisläufe“ des Wassers betrifft, so kommt das ganz darauf an, wie man diese sehen WILL.
    Zum Beispiel hat Viktor Schauberger den „üblichen“ Kreislauf des Wassers als den „kleinen Kreislauf“ bezeichnet.
    Der „große Kreislauf“ beinhaltete bei ihm die Rückkehr des Wassers über den Boden auf die Berge, wo fast alle Quellen entspringen.
    Wie geht das, wo doch das Wasser gemäß „Schwerkraft“ immer nur nach unten sinken kann – wie kann es im Boden tausend Meter in die Höhe steigen?
    Auflösung: bitte lies dazu unsere Artikel zum Wasser, du findest sie einigermaßen gesammelt in „Luckys Schatzkammer“, dort sind ebenfalls Buchempfehlungen zu finden, auch für frei verfügbare pdfs… 😉

    Ein letztes für heute:
    Ja, die Wissenschaft ist zur Hure des Geldes verkommen, sie ist dogmatisch und hat Züge einer Religion angenommen.
    Nun brauch ich dafür aber nicht unbedingt „Schuldige“ (in Wahrheit gibt es gar keine „Schuld“), auch nicht in Form der gewiß nicht harmlosen Jesuiten.
    Denn es gibt immer Leute, die etwas anstellen, und andere, die das geschehen lassen…
    Ein jeder nehme doch bitte SEINE eigene Verantwortung wahr – immer und überall… 😉

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  30. Giorgio Veloce sagt:

    zu luckyhans. So ist die Aussage natürlich richtig. Was der feine Unterschied doch ausmacht. Bäume werden von Wasserproduzenten zu Wasserverteiler 😉, was die enorme Wichtigkeit der Bäume für unsere Erde natürlich nicht schmälert.
    Wie das Wasser tausend Meter hochsteigen kann, das konnte nicht mal mein hoch verehrter Viktor Schauberger wissen sondern nur vermuten. Es muss jedenfalls ein enorm hoher Druck dahinter sein.
    Dass die meisten Quellen in den Bergen entspringen, bezweifele ich widerum. Dort entspringen ja mehr die kleinen Quellen. Man bedenkte nur die große Anzahl an Thermalquellen mit unerschöpflichen Wassermengen, die sehr oft in den flachen Ebenen entspringen. Nun wäre nur noch die Frage zu klären, wie unsere Mutter Erde seit zig Millionen Jahren das enorme, jährliche Wasserdefizit ausgleicht. Wo ist der Zapfhahn oder die Pipeline für die Erde? 😜 Irgenwie muss sie das verbrauchte Wasser ja ersetzen, sonst säßen wir längst auf dem Trockenem, bzw. ohne Wasser würde es uns ja gar nicht geben. 😜

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  31. Richard d. Ä. sagt:

    Giorgio Veloce
    12/12/2017 UM 17:41

    „Nun wäre nur noch die Frage zu klären, wie unsere Mutter Erde seit zig Millionen Jahren das enorme, jährliche Wasserdefizit ausgleicht. Wo ist der Zapfhahn oder die Pipeline für die Erde?“

    Das sind ja doch wohl die Ozeane und weitere Wasseroberflächen, natürlich in Zusammenarbeit mit der Sonne, die die Verdunstung bewirkt und damit den Wasserkreislauf in Gang hält.

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  32. Giorgio Veloce sagt:

    Richard. Ich frage, wie füllt die Erde die Ozeane wieder auf und du antwortest, die Ozeane machen das??????? Vielleicht sollte man die Frage vorher genauer lesen und auch verstehen, bevor man irgend einen Unsinn antwortet.😜

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  33. Besucherin sagt:

    Giorgio Veloce
    12/12/2017 um 17:41

    „Irgenwie muss sie das verbrauchte Wasser ja ersetzen, sonst säßen wir längst auf dem Trockenem, bzw. ohne Wasser würde es uns ja gar nicht geben.“

    Wie wird denn Wasser „verbraucht“, in dem Sinn, dass es dann nicht mehr da ist? 🙂

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  34. luckyhans sagt:

    zu Giorgio Veloce 12/12/2017 um 17:41
    „Es muss jedenfalls ein enorm hoher Druck dahinter sein.“ –
    wie tief wir doch alle in unseren Denkmustern festhängen – „ohne Druck geht nichts“…
    Was ist mit Sog?
    Was ist mit feinstofflicher Energie?
    Was ist mit Clusterbildung im Wasser? (siehe unser entsprechender Artikel hier auf bb)
    Was ist mit Wasser als Lebewesen? (ein „Gedächtnis“ ist ja schon nachgewiesen, „Gefühlsempfinden“ auch…)

    Was den rätselhaften Ausgleich des Wasserdefizits betrifft, so empfehle ich die Eingabe des Suchwortes „Wabenerde“ oben rechts und das Lesen der entsprechenden Artikelserie, auch wenn ein Teil der Videos inzwischen („natürlich“) wieder gelöscht wurde… 😉
    Es wäre zumindest EINE mögliche Erklärung… 😉

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  35. Richard d. Ä. sagt:

    Giorgio Veloce
    13/12/2017 UM 03:46

    „Richard. Ich frage, wie füllt die Erde die Ozeane wieder auf und du antwortest, die Ozeane machen das??????? Vielleicht sollte man die Frage vorher genauer lesen und auch verstehen, bevor man irgend einen Unsinn antwortet.“

    Es tut mir leid, wenn ich zu oberflächlich gelesen und in der Folge „irgend einen Unsinn“ geantwortet habe.

    Für mich handelt es sich jedenfalls um einen Kreislauf des Wassers, der gewiß außerordentlich komplex ist (Erdanziehung und Erdbeschleunigung, auch der Mond spielen z.B. eine Rolle), seit „ewigen Zeiten“ funktioniert und aus meiner Sicht NICHT DER ANNAHME VON „WUNDERN“ BEDARF. Vermutlich ist auch weit mehr bekannt, als hier in einem Kreis gebildeter Laien diskutiert werden kann. Bei negativer Gesamt-Wasserbilanz würde es uns schon längst nicht mehr geben.

    Zum Beispiel werden Ozeane durch (Zu-) Flüsse gespeist. Zu den Wassertransporten per (Zu-) Fluß kommen Wassertransporte per Luft. Die Luft kann ja je nach Situation, abhängig u.a. von der Temperatur, beträchtliche Wassermassen aufnehmen und wieder abgeben; dabei handelt es sich natürlich nicht nur um Wolken oder Nebel, sondern ein bedeutender Wasseranteil der Luft ist für uns nicht sichtbar. Alles organische Material einschließlich uns Menschen besteht überwiegend aus Wasser, das bei dessen Abbau wieder in die Umgebung gelangt und auch per Luft oder Bach – Fluß über die Erde, auch in die Ozeane verteilt wird. Aber auch anorganische Substanz enthält unterschiedliche Anteile von Wasser. Beträchtliche Mengen werden als „Grundwasser“ („Senkwasser“) angesammelt, aber auch darüber oder darunter „in der Erde“ gespeichert („Haftwasser“) und sind ebenso dem Wasserkreislauf zugänglich… Hinzu kommt ein biochemischer Kreislauf; z.B. wird bei der Photosynthese für den Traubenzuckeraufbau Wasser verbraucht, das bei Abbau dieser Moleküle (z.B. per Glykolyse) wieder freigesetzt wird.

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  36. Giorgio Veloce sagt:

    luckyhans. Da ich seit ca. 2 Jahren die meisten deiner Artikel hier mit großem Interesse lese, kannte ich natürlich auch die Berichte über die Wabenerde. Vielen Dank für deine ausgezeichnete und aufwendige Arbeit im allgemeinen hier. 😎👍 Hab gerade nochmal alles aufgefrischt, man vergisst ja auch wieder einiges. 😬 Die Wabenerde ist irgendwie eine interessante Mischung aus Kugelerde, Flacher Erde, religiösen Überlieferungen, mit sehr vielen Übereinstimmungen mit der flachen Erde. Wie die Erde wirklich aussieht, lässt sich schwer einschätzen. Die Wabenerde oder auch Flache Erde würden jedenfalls erklären, warum das Wasser auf der Erde nicht weniger wird, obwohl es in riesigen Mengen verbraucht wird. Es könnte auch erklären, wie das Wasser 1.000 m ansteigen kann. Dann sind wir allerdings doch wieder beim Druck. 😜 Es könnte auch Ebbe und Flut erklären, die übrigens mehr von Süd nach Nord verläuft, als von Ost nach West.
    Mir ist seit langem klar, dass das Heliozentrische Universum mit der dubiosen Gravitation Unsinn ist, da es nicht funktionieren kann, bin deswegen offen für andere Modelle.
    Ich wohne seit einiger Zeit in der Nähe von Kapstadt und beobachte die Natur und den Verlauf von Sonne, Mond, Sterne sehr genau. Es gibt mir immer wieder Rätsel auf. Warum geht hier die Sonne an 3 Monaten von rechts nach links auf und auch unter, die anderen 9 Monate von links nach rechts? Der Mond macht das gleiche, nur in viel kürzeren Intervallen. Warum sehe ich hier im Westen keine Sterne? Auch die Berge können unmöglich durch eine Erdplattenverschiebung entstanden sein. Ich seh ja jeden Tag von meinem Wohnzimmer aus den Tafelberg und da kommt mir immer wieder das russische Video „There are no forests on the flat earth“ in Sinn.
    Fragen über Fragen aber es ist ja auch irgendwie der Sinn des Lebens, sich mit Fragen und Problemen zu beschäftigen und seinen Horizont zu erweitern. 😎

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  37. luckyhans sagt:

    zu Giorgio Veloce 13/12/2017 um 19:32
    Es freut mich sehr, daß es Menschen gibt, die bereit sind, das Erlernte in Frage zu stellen, die beobachten und zuerst einmal dem „glauben“, was sie selbst wahrnehmen – wobei natürlich auch das sehr relativ ist – dazu meine Artikel, die schon älter als 2 Jahre sind: bitte ganz oben in „Luckys Schatzkammer“ nachschauen, da findet sich u.a. auch die schriftliche Übersetzung von „Keine Wälder mehr auf der Erde“ u.v.a.m. … 😉

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